Der Rohöl Thread

    • tomdispatch.com/post/175441/to…is_washington_out_of_gas/

      And yet the thought of more wars involving the commitment of vast numbers of ground troops to protracted counterinsurgency operations in distant parts of the Greater Middle East at $400 or more for every gallon of gas used appears increasingly unpalatable for the globe’s former “sole superpower.” (Hence, the sudden burst of enthusiasm over drone wars.)
    • spiegel.de/international/world/0,1518,792590,00.html
      Demand is growing around the world as well. "The Middle East will become an important market for drones," Zaloga believes. "Oman, Saudi Arabia, Egypt. And then Asia, of course: Malaysia, India, Australia. And Europe: Turkey, Italy, Poland, for example."

      he same drone, under the name " Euro Hawk" will soon be stationed with the Bundeswehr, Germany's Armed Forces, at its air base in Jagel in northern Germany.
    • Antarktis ist auch völliger Quatsch ....
      Haste mal nachgedacht wie hoch die Energieeffizenzquote dabei sein könnte? Für all die Stationen, Bohrtürme, Leitungen, Häfen, Behausungen, Beheizung etc. Wenn jeder 2te Liter Öl der dort gefördert wird, allein für die Unterhaltung der Förderung drauf geht ... Prost Mahlzeit!

      Ja, ja. Rein theoretisch könnten wir auch Öl auf dem Mars holen, oder auf dem Jupiter ;)
      Wenn, ja wenn nur die Effizienz nicht wär. Die ist leider (fast) völlig unabhängig von Preisen und Technologien!

      PS: wenn ich die Propaganda der Öl-Multis so lese .... *nachdenk* .... die wollen uns eigentlich gar nicht einreden es gäbe kein Öl mehr um die Preise oben zu halten. Wißt ihr was die wollen? Die versuchen uns einzureden, das es noch jede Menge gibt, nur um die Preise UNTEN, und damit bezahlbar zu halten.
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    • Aha - Anhänger der abiotischen Ölentstehungstheorie! ..das halte ich für Quatsch

      Ich bin kein Anhänger von Irgendwas ....
      Ich weiß es nicht. Aber selbst wenn Öl "nachwächst", macht es das wohl nicht in der entscheidenden und benötigten Menge, oder?

      Wie erklärst du dir sonst die Ideen von der Anarktis? Warum nehmen die so ein hohes unternehmerisches Risiko, verbunden mit enormen Kosten auf sich, wenn die doch deiner Meinung nach einfach zu Hause nur das Rohr dicker machen sollten weil eh alles nachsprudelt? Warum sind in den letzten Jahren einige Länder vom Netto-Exporteur zum Netto-Importeur geworden? Warum kann die Produktion vor Ort nicht gesteigert werden? Warum gehen seit Jahrzehnten die Neufunde von Ölfeldern zurück? Warum ist der weltweite Verbrauch bzw. eher die Förderung seit 2004 nahezu konstant geblieben? Obwohl alle nach Öl schreien? Warum bohren die überhaupt Offshore, mit riesen Kosten, mehrere 1000 Meter tief? Warum steigen die Saudis jetzt massiv in Erneuerbare ein? Warum so ein Aufwand?

      Und nun komm bitte nicht mit dem Spruch ".... weil ein gutes Geschäft winkt". Geschäft JA, gut NEIN! Weil ...
      als Unternehmer versucht man mit dem wenigsten Aufwand und den wenigsten Kosten den höchsten Profit zu erzielen. Glücksspiele, Drogengeschäfte, Rotlicht, Scharzarbeit, Großbanken( :D ), oder auch Ölindustrie Anfang voriges Jahrhundert uä., alles maximaler Profit bei minimalem Einsatz. Also WARUM sollte ein Unternehmen in die Antarktis gehen, wenn es doch zu Hause einfach noch ein paar Bohrtürme mehr aufzustellen bräuchte? Da wäre sämtliche Infrastruktur schon ausreichend vorhanden und der Einsatz von Geld, Energie und Know-How um Längen unter dem, was die Erschließung und Nutzung weit entfernter Quellen kosten würde. Warum suchen die immer mehr Rohstoffe, die immer schwieriger zu fördern sind und damit immer teurer in der Kosten-Nutzen Rechnung werden? Warum machen die den Unfug, die Rentabiltät des Unternehmens augenscheinlich immer weiter zu verwässern? Warum? ?)
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    • peter63 schrieb:

      Gaudibursch schrieb:

      Hier nachzulesen:

      focus.de/finanzen/news/rohstof…-entdeckt_aid_682287.html

      Eine Milliarde Barrel sollen dort zu fördern sein.


      bei 85 Millionen Barrel weltweitem Verbrauch pro Tag .... reicht das keine 2 Wochen ...
      Wirklich ... RIESIG !!


      Wenn man davon ausgeht, daß die derzeitige tägliche Verbrauchsmenge von wesentlich mehr als 85 Ölfeldern gewonnen wird - reicht es schon mal mind. 1000 Tage - wohl eher 2000 Tage.
    • @Optimist
      man kann sich das auch schönrechen ;)

      Das reicht vielleicht 2000 Tage um die Gesamt-Menge einigermaßen stabil zu halten ....
      Ändert aber nix dran das die pure zu fördernde "Menge" genau so viel ist, wie die Welt in rund 12 Tagen verbläst, verheizt, verkonsumiert usw.! Also Game Over um fast 2 Wochen verschoben. Toll, das ist ja mal was! LOL :D

      Das ist so, wie wenn ich in der Garage nen 20 Liter Kanister Sprit finde. Da mach ich auch keine Pressemeldung und informier gleich die ganze Bekanntschaft. Klar freu ich mich, aber damit komm ich noch lange nicht übern Winter, geschweige denn in wärmere Gefilde um dem aus dem Weg zu gehen ;)

      Passend hierzu: Internationale Energieagentur warnt vor Ölkrise ab 2015
      "Wir sollten das Öl verlassen, bevor es uns verläßt."
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von peter63 ()

    • peter63 schrieb:

      Das ist so, wie wenn ich in der Garage nen 20 Liter Kanister Sprit finde. Da mach ich auch keine Pressemeldung und informier gleich die ganze Bekanntschaft. Klar freu ich mich, aber damit komm ich noch lange nicht übern Winter, geschweige denn in wärmere Gefilde um dem aus dem Weg zu gehen ;)


      Naja Pressemeldung wäre ja auch übertrieben - wird sich Keiner für Deine private Sache interessieren. Aber Du könntest Dich vielleicht glücklich schätzen, wenn der Durchschnittsdeutsche nur einen liter Sprit im Kanister hätte.
      Warum Du etwas gegen diese Pressemeldung auszusetzen hast - ist nir schleierhaft. Es besteht scheinbar öffentliches Interesse - desweiteren wird das Förderpotential scheinbar höher sein als bei der Mehrheit aller bisher erschlossenen Ölfelder.

      Wenn man die gesamten 1 Mrd. Barrel Öl (wären rund 150 Mio. Tonnen) innerhalb von zwei Jahren fördern könnte; entspräche dies jeweils der Jahresförderung des Staates Libyen im Jahr 2010 (77 Mio. Tonnen).

      Deutschlands Jahresförderung liegt lt.
      de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B…rafiken#Nach_L.C3.A4ndern
      bei 2,5 Mio. Tonnen - bei dieser Förderrate könnte Argentinien 60 Jahre lang aus diesem Ölfeld Öl fördern.
    • @goldregen
      was nützen die Vergleiche mit Libyen und den 2,5 Mio. Tonnen in D? 60 Jahre fördern? Du betreibst die selbe hahnebüchene Propaganda wie der Artikel. Ich könnte die Summe auch in Relation zu dem geförderten Öl auf meinem Grundstück setzen. Das wäre noch gigantischer.
      Tatsächlich verbracht und gebraucht aber die ganze Welt Öl. Und deshalb ist nur die Welt ein Maßstab für die absolute Menge, nicht irgendein popliges Land oder Fördergebiet. Das ist zwar gut für Argentinien selbst, wegen mir auch für Repsol. Aber für die ganze Welt ist das nahezu irrelevant

      Du und der Artikel suggerieren sowas wie "viel". Ist es aber nicht! Was ich daran auszusetzen hab? Die Meldung ist bei dem weltweiten (!) tägl. Verbrauch ein absoluter Nobrainer. Das Papier nicht wert auf dem das geschrieben wird. Wenn schon eine Meldung wegen einem Ölfund der gerade mal für 12 Tage reicht so einen Wirbel macht .... wie schlimm stehts wirklich in der Branche???
      Das ist ja schon wie bei "Mad Max" wo sich jeder über jeden noch so kleinen Tropfen freut....
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    • Vortrag: Peak Oil und die Sachsen-Studie
      Christoph Senz war am 25. Oktober 2011 nach Dresden eingeladen, einen Überblick über Peak Oil zu geben, den ich mit Erkenntnissen zur Situation in Sachsen angereichert habe. Die Vorträge wurden aufgenommen und mitgeschnitten:


      [tube]http://www.youtube.com/watch?v=1q1ZUsmBKyU&feature=player_embedded[/tube]
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    • In Teilen Afrikas ist Peak Oil schon längst da

      Eine typische Reaktion des Mobs auf die Streichung von Treibstoff-Subventionen:

      spiegel.de/politik/ausland/0,1518,809001,00.html
      spiegel.de/politik/ausland/0,1518,808074,00.html

      Die Masse der Bevölkerung ist erwartungsgemäß nicht im Stande zu begreifen, dass es früher oder später sowieso dazu kommen muss.
      Trotz rekordnahen Preisen haben wir seit ca. 7 Jahren kein Wachstum beim Crude Oil. Die Zeiten des billigen Öls sind entgültig vorbei.
      Ich denke in 5 bis maximal 15 Jahren wird es auch in Europa Unruhen wegen Peak Oil geben.

      Ob uns dann unser EM retten wird?


      Levitron

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Levitron ()

    • Kein Wirtschaftswachstum ohne billige Energie



      Einige gute Artikel über die Folgen sich verknappender Ressourcen

      vergleichsweise kurz:
      spektrum.de/alias/erdoel/der-peak-liegt-hinter-uns/1146599

      ausführlicher:
      feasta.org/documents/risk_resi…/Tipping_Point_Gesamt.pdf

      Mein Kommentar dazu:

      Unabhängig vom Geldsystem, korrupter und kurzsichtiger Politik, verdummenden Menschenmassen usw... wird es durch Einschränkungen im Energieverbrauch zu wirtschaftlichen Problemen kommen. Mit immer aufwendigeren und teureren Energieförderung und Energieimporten wird auch die Grundversorgung aller Menschen teurer. Somit haben immer mehr Menschen immer weniger Geld für die NICHT-Grundversorgung, die jedoch den wesentlichen Teil unserer Wirtschaft darstellt.
      Wirtschaftliche Probleme führen früher oder später zu sozialen Problemen. So langsam machen sich diese auch bei uns sichtbar, bzw. es werden Maßnahmen getroffen um diese Probleme zu verschieben (indem man die Menschen schröpft, die noch etwas haben).
      Langfristig sehe ich aber keine Besserung, denn billige Energie ist NICHT zu ersetzten. Alle sogenannten "Alternativen Energien" sind auch nur deshalb bezahlbar (aber schon vergleichsweise teuer), weil sie durch (noch) billiges Erdöl subventioniert werden (Forderung der notwendigen Erze, Transport, Aufbau, Wartung....). Insofern finde ich, dass Geldsystem und Art der Politik als Problemdiskusion zweitrangig sind.
      Interessanterweise stellen Edelmetalle eine Form "konzentrierter Energie" dar, wenn man bedenkt, dass Motordiesel einen wesentlichen Kostenfaktor bei der Förderung darstellt.
      Meint Ihr, dass man Aufgrund dieser Tatsache deshalb auch in ferner Zukunft (Jahrzehnte) sich eine Grundversorgung sichern kann?
      Ich habe diesbezüglich nämlich Zweifel: Denn verarmte Nachbarn und/oder der Staat werden uns bei gegebener Grundversorgung nicht einfach friedlich zuschauen.


      Levitron