Charttechnik für Gold- und Silberbugs !?

    • Sind sich wohl alle bewusst, was wie hier haben??

      woerni, wie schon früher bei "ähnlicher" Gelegenheit erwähnt, sind deine aufwändigen, klaren, bedeutungsvollen Charts für viele stille und laute Mitleser/innen eine Art Sonnenschein in diesem ganzen Forum.

      Niemand kann von dir erwarten, weiterhin sehr viel Zeit und eine jahre- bis jahrzehntelange Erfahrung "für nichts" hier einzustellen. Das ist selbstverständlich ganz deine Entscheidung, die wir wenig beeinflussen können.

      Was auch immer wie auch immer, herzlichen Dank für das grossartige bisher Geleistete! "Zuviel" Dank muss man halt auch aushalten können... :thumbsup: ...ich weiss dass du ein bescheidener Mensch bist.

      Mit lieben Grüssen,

      Lucky

      PS: Dies ist ein Dank und keine Verabschiedung!
      "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
      X( " Heute besteht der USD nur noch aus Lügen der US-Regierung und ihrer Organe " X( (frei nach J.Willie)

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    • US-Dollar

      Der USD ist ja bekanntermassen recht strak negativ korreliert mit dem Goldkurs... obwohl ich manchmal schon meine, dass jene Korrelation dann und wann ausser Kraft gesetzt wird vom Kartell, wenn es halt gerade so passt.....
      Trotzdem ist vor allem die Korrelation USD/JPY zum Goldkurs in der jüngeren Vergangenheit ziemlich stark gewesen. Und dort sind wir in kritischen Gefielden. Kurzfristig (Chart 1: 15 Minuten) mit Stabilisierungstendenz, Falling Wedge mit Divergenzen, langfristig (Chart 2: weekly) auch exakt auf Unterstützung, allerdings sieht dies alles andere als stabil aus. Heikle Angelegenheit: Wenn es jetzt nicht hält, dann gute Nacht.

      Kommt mir ähnlich vor wie an der Bondfront: Ein paar Zentimeter vor dem Abgrund.

      Wie passt dies zu Gold und Silber? Ich vermute mal, dass Edelmetalle dann den von uns erhofften Ausbruch schaffen, wenn auch bei den Zinsen und den Währungen (evt. auch Aktien, dies muss allerdings nicht sein....) die Schleusen geöffnet werden, sprich die erwähnten Unterstützungen fallen.

      Noch ist es nicht so weit.
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    • zwyss schrieb:

      US-Dollar

      Ich vermute mal, dass Edelmetalle dann den von uns erhofften Ausbruch schaffen, wenn auch bei den Zinsen und den Währungen (evt. auch Aktien, dies muss allerdings nicht sein....) die Schleusen geöffnet werden, sprich die erwähnten Unterstützungen fallen.
      Das Szenario habe ich bisher auch bevorzugt. Allerdings passt es irgendwie nicht zu der für mich überraschenden Schwäche des USD. Ich gehe nun eher von wieder fallenden Zinsen aus, also entweder wieder Stagflation und/oder Vertrauenskrise bei langfristigen US-Bonds. Dazu ein dauerhaft schwacher Dollar. Wobei ich nicht glaube, dass der USD jetzt gleich durch alle Unterstützungen rutscht. Eine Erholung werden wir nächste Woche gewiss sehen, dann könnte es auch für Gold und Minen noch einmal ungemütlich werden, wenn die jüngsten Lows wieder getestet werden.
      Grüße
      glenz

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    • Die Woche war eine kleine Rettung inletzter sek...noch sind wir nicht über den entscheidenden Marken gelangen.

      hier müssen wir umbedingt > 23 schließen, damit der Abwärtstrend verlassen wird.




      hier im POG sind wir ebenfals nicht darüber..müssen > 1355 schliessen




      Fazit: Kurz und knapp, solange wir wohl im POG nicht über 1355 schließen, wir es auch mit dem Abwärtstrend bei den Minen nicht klappen. Wenn er kommen sollte, bin ich gespannt ob die Minen dann ihre Underperfomance gut machen können, zumindestens etwas aufholen. Es bleibt spannend und wird immer von Woche zu Woche vertagt, Euch allen ein schönes WE
    • Zum Goldpreis in USD mit meiner Brille

      Vielleicht ist es Wunschdenken, vielleicht kann man aus den Charts aber auch Anziehungskräfte ableiten.
      Oftmals werden die im Wochen-Chart hochprojizierten unteren 2 Trendlinien zu Trendkanälen erfüllt.
      Die Kanäle dunkelblau und hellblau sollten eigentlich jeder Chartist auf dem Schirm haben, als eine der Möglichkeiten Kursziele abzuleiten.
      Im Wochenchart ist die Lage des Kurses in Bezug zu den verschiedenen Bändern sehr bullish und der RSI hätte noch viel Luft nach oben.
      Es fehlt eigentlich nur der Durchbruch durch das "Brett".


      Im Monats-Chart scheint die Ichimoku-Wolke für den Kurs relevant zu sein.
      Hier strebt der Kurs nun der Oberkante zu.
      Im dargestellten Zeitraum durchlief der Kurs stets komplett die Wolke.


      GDXJ bewegt eher behäbig seinen Hintern aus der Tieflage, als dass er aus dem Sessel springt.
      Das kann aber auch mal wieder anders werden.


      In der Heikin-Ashi-Einstellung hat der GDXJ noch kein grünes Licht gegeben.

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    • Neu

      Dionicar schrieb:

      Ja ja, der Ausbruch beim POG lässt auf sich warten, mal sehen wie lange noch und ob überhaupt.

      @Dionicar, den grossen Goldausbruch sehen nur die Goldverkäufer und die ewig Gestrigen (kingworldnews et al). Um die 1350 nachhaltig zu übersteigen, bedarf es einer neuen Finanzkrise. DIese ist aber nicht mal andeutungsweise auszumachen. Auch die Perma-UntergangsHysterie der Goldverkäufer kann darüber nicht hinwegtäuschen. Ganz im Gegenteil, die hohe Au/Ag-Rate und das extreme Verhältnis von Au zu HUI lassen noch böses befürchten. Im besten Fall bleiben wir erst mal in einer Range zwischen 1150 und 1350.
      Meiner Meinung nach sind die isolierten Goldcharts ohne Berücksichtigung des Umfelds bedeutungslos. Z.B. sagt Avi Gilburt seit 2017 in 2-Monatstakten auf Basis seiner Charts den grossen Goldausbruch mit hoher Wahrscheinlichkeit voraus. Leider bisher alles nur sinn- und hirnloses Zeugs.