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COT Analyse - Seite 56 - Gold & Silber Tagesgespräch - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

COT Analyse

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    • goldseiten.de/artikel/372184--…te-an-Glanz-gewinnen.html

      Dieser Artikel von heute fasst im Grunde genommen nochmals alles, was ich in den letzten Tagen und Wochen zu den COT-Daten im Silberbereich geschrieben habe, zusammen. Ich finde ihn sehr lesenswert.

      Interessant finde ich auch diese Stelle:

      "Aber wenn die Trader von JPMorgan Chase und den anderen Banken, die den Metallhandel dominieren, extrem long positioniert sind, dann könnte die große Zahl der ausstehenden Kontrakte eine deutliche Preisbewegung verursachen. Wenn die Preise steigen, gibt es viele Spekulanten, die einen Short Squeeze erleben könnten."

      @nicco,

      ich sehe diese Anomalie, also extrem bullische COT-Daten der Commercials und Large Speculators bei gleichzeitigem hohen Open Interest, ebenso eher als Treibstoff oder Auslöser eines gewaltigen Short-Squezzes.

      nicco schrieb:


      Moin Nebelparder,

      wie bewertest du das extrem hohe Open Interest?
      Aktueller Commercial-Index Silber = 91,59 / Aktueller Commercial-Index Gold = 100,00

      Werte > 80 signalisieren i.d.R. einen Kauf / Werte > 90 geben i.d.R. ein klares Kaufsignal*
      Werte < 20 signalisieren i.d.R einen Verkauf / Werte < 10 geben i.d.R. ein klares Verkaufssignal*

      * laut den COT-Experten Larry Williams und Stephen Briese
    • Nebelparder schrieb:

      Die COT-Daten morgen werden vermutlich einen aufschlussreichen Hinweis geben, wie weit es bei Gold noch nach unten gehen kann.

      Ich schätze mal, dass die Netto-Short-Position der Commercials bei Gold auf ca. 125.000 bis 130.000 Kontrakte zurück gegangen sein könnte.

      Sollte das so sein, spräche vieles für ca. 1.280 - 1.290 $.

      131.872 Kontrakte bei Gold. (bester Wert seit dem 19.12.2017)

      11.978 Kontrakte bei Silber. (wie erwartet wieder weitestgehend bereinigt)

      Nebelparder schrieb:


      Lief doch alles exakt so wie es kommuniziert wurde.

      Anstieg von 16,12 $ auf 17,36 $, dann Ansage, dass es nochmals bis ca. 16 $ oder leicht darunter gehen könnte.

      Die COT-Daten verschlechterten sich während des Anstieges von 2.500 auf über 31.000 Short-Kontrakte.

      Die neuen Daten am Freitag sollten wieder weitestgehend bereinigt sein, sodass ein Einstieg bei 16 $ oder etwas darunter (falls es noch dazu kommen sollte) wieder äußerst lukrativ sein sollte.
      Dateien
      Aktueller Commercial-Index Silber = 91,59 / Aktueller Commercial-Index Gold = 100,00

      Werte > 80 signalisieren i.d.R. einen Kauf / Werte > 90 geben i.d.R. ein klares Kaufsignal*
      Werte < 20 signalisieren i.d.R einen Verkauf / Werte < 10 geben i.d.R. ein klares Verkaufssignal*

      * laut den COT-Experten Larry Williams und Stephen Briese

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nebelparder ()

    • Nebelparder schrieb:

      ich sehe diese Anomalie, also extrem bullische COT-Daten der Commercials und Large Speculators bei gleichzeitigem hohen Open Interest, ebenso eher als Treibstoff oder Auslöser eines gewaltigen Short-Squezzes.
      Das extrem hohe Open Interest vom 3.4. war vermutlich ein Indikator für eine "Bullenfalle". Nach dem Anstieg erfolgte ein deutlicher Kursrückgang,

      Jetzt ist das Open Interest negativ und das Chance- / Risikoverhältnis m.E. besser.
      Bilder
      • COT_Silber_20180501.jpg

        958,56 kB, 888×620, 24 mal angesehen
      • 20180504_Tag.PNG

        167,97 kB, 1.419×804, 25 mal angesehen
    • Zur Verwendung des Open Interest Indikators habe ich m.E. eine gute Zusammenfassung gefunden.

      Investopedia: Using Open Interest To Find Bull/Bear Signals




      Am 3.4. war das Open Interest sehr hoch. Kurz danach stieg der Preis und das Open Interest fiel.
      Diese Situation passt zur zweiten Version " Bearish: - a declining Open Interest in a rising market.

      Einige große Spekulanten haben dabei gut verdient...

      Noch fällt das Open Interest. Die Daten sind vom 1.5.
      Optimal wäre es, wenn das Open Interest mit dem Preis steigen würde (Version 1).
      Hoffentlich sind wir jetzt in der Übergangsphase von 4 zu 1.
    • Durch den gestrigen starken Kursrückgang bei den Edelmetallen, sollte die Netto-Short Position der Commercials am kommenden Freitag bereits auf knapp unter 100.000 Kontrakte eingedampft worden sein. Ich schätze sie auf ca. 90.000 - 100.000 Kontrakte.

      Sollte sie bereits unter 90.000 liegen, wäre das ein sehr gutes Signal. Läge sie im benannten Bereich von 90.000 - 100.000 Kontrakte, wäre das Abwärtspotenzial sehr begrenzt und würde meinen charttechnischen Erwartungen entsprechen. (um 1.280 $, max. bis 1.260 $) Läge sie hingegen noch deutlich über 100.000 Kontrakte, wäre das eher ein Indiz dafür, dass das Abwärtspotenzial maximal ausgereizt werden würde.

      Noch kurz etwas zum Commercial-Index, den ich stets aktuell in meiner Signatur anführe:

      Sowohl bei Gold als auch bei Silber entspricht die maximale Positionierung (geringste Netto-Short Position der Commercials) einem Allzeitrekord, also einem Extremwert. Da der aktuelle Commercial-Index daraus berechnet wird, ist dieser eher zu "scharf" bzw. zu "streng"eingestellt und gerade bei Gold kann man daher nicht unbedingt erwarten, dass Werte über 80 erreicht werden.
      Dateien
      Aktueller Commercial-Index Silber = 91,59 / Aktueller Commercial-Index Gold = 100,00

      Werte > 80 signalisieren i.d.R. einen Kauf / Werte > 90 geben i.d.R. ein klares Kaufsignal*
      Werte < 20 signalisieren i.d.R einen Verkauf / Werte < 10 geben i.d.R. ein klares Verkaufssignal*

      * laut den COT-Experten Larry Williams und Stephen Briese

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Nebelparder ()

    • @ Nebelparder,
      seit 2 Monaten liegt der Silber commercial-index zwischen 85 und 95, also zwischen starkem und supermega-Kaufsignal.
      Die entsprechende Preisbewegung hat das nicht honoriert.
      Hast du eine Erklärung dafür?

      silverseek.com/article/incomplete-silver-cot-analysis-17258
      Diesem Artikel zufolge liegt es daran, dass die Positionierung der Kleinspecs von den cot-Analysten - und vielleicht vom commercial-index - nicht genug berücksichtigt worden ist.

      Wie wird dieser Index ermittelt?
    • Severin schrieb:

      Wie wird dieser Index ermittelt?

      Steht in Beitrag # 1.073

      Severin schrieb:

      Diesem Artikel zufolge liegt es daran, dass die Positionierung der Kleinspecs von den cot-Analysten - und vielleicht vom commercial-index - nicht genug berücksichtigt worden ist.

      Die Kleinspekulanten sind irrelvant. Es geht in erster Linie um die Commercials und die Large Speculators.

      Severin schrieb:

      @ Nebelparder,

      seit 2 Monaten liegt der Silber commercial-index zwischen 85 und 95, also zwischen starkem und supermega-Kaufsignal. Die entsprechende Preisbewegung hat das nicht honoriert.


      Hast du eine Erklärung dafür?

      Silber hängt sich stets ans Gold. Die COT-Daten bei Gold waren noch nicht bereinigt, daher ließ sich Silber noch Zeit mit einem Ausbruch. Des Weiteren gab es jüngst ein paar deflatorische Anzeichen, welche ich jedoch lediglich als temporär einstufe. Daher auch meine Ansicht, dass es max. noch eine Zinserhöhung geben wird. Damit hat die FED dann den Aufschwung abgewürgt und muss wieder gegensteuern. (Zinssenkungen) Der Kreis schließt sich und alle Komponenten für einen nachhaltigen Anstieg treffen zeitgleich aufeinander.
      Aktueller Commercial-Index Silber = 91,59 / Aktueller Commercial-Index Gold = 100,00

      Werte > 80 signalisieren i.d.R. einen Kauf / Werte > 90 geben i.d.R. ein klares Kaufsignal*
      Werte < 20 signalisieren i.d.R einen Verkauf / Werte < 10 geben i.d.R. ein klares Verkaufssignal*

      * laut den COT-Experten Larry Williams und Stephen Briese

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nebelparder ()

    • # 1.073, danke Nebelparder

      Nebelparder schrieb:

      Silber hängt sich stets ans Gold. Die COT-Daten bei Gold waren noch nicht bereinigt, daher ließ sich Silber noch Zeit mit einem Ausbruch. Des Weiteren gab es jüngst ein paar deflatorische Anzeichen, welche ich jedoch lediglich als temporär einstufe. Daher auch meine Ansicht, dass es max. noch eine Zinserhöhung geben wird. Damit hat die FED dann den Aufschwung abgewürgt und muss wieder gegensteuern. (Zinssenkungen) Der Kreis schließt sich und alle Komponenten für einen nachhaltigen Anstieg treffen zeitgleich aufeinander.
      D.h. man soll diesen Silber comm-index als Signalgeber nicht allein betrachten, sondern zusammen mit anderen Faktoren (beispielsweise die Gold cot-Daten oder deflatorische Anzeichen)

      Das war eben mein Punkt
    • Severin schrieb:

      # 1.073, danke Nebelparder

      Nebelparder schrieb:

      Silber hängt sich stets ans Gold. Die COT-Daten bei Gold waren noch nicht bereinigt, daher ließ sich Silber noch Zeit mit einem Ausbruch. Des Weiteren gab es jüngst ein paar deflatorische Anzeichen, welche ich jedoch lediglich als temporär einstufe. Daher auch meine Ansicht, dass es max. noch eine Zinserhöhung geben wird. Damit hat die FED dann den Aufschwung abgewürgt und muss wieder gegensteuern. (Zinssenkungen) Der Kreis schließt sich und alle Komponenten für einen nachhaltigen Anstieg treffen zeitgleich aufeinander.
      D.h. man soll diesen Silber comm-index als Signalgeber nicht allein betrachten, sondern zusammen mit anderen Faktoren (beispielsweise die Gold cot-Daten oder deflatorische Anzeichen)
      Das war eben mein Punkt
      Deutlicher: Seit 2 Monaten liefert der Silber Commercial-Index Fehlsignale. Fehlsignale deswegen, weil wenn jemand danach gehandelt hätte, hätte er entweder nix gewonnen oder sogar was verloren.
      Du hast das erklärt mit dem Hinweis einerseits auf die Hängigkeit von Silber ans Gold, andererseits auf Deflation.
      Völlig in Ordnung

      Mein Punkt war nur, sowohl die erste wie die zweite sind dem Silber Cot externe Faktoren.
      Wenn aber auf exogene Faktoren rekurriert wird, um Fehlsignale einer Theorie zu erklären, dann kann man auch darauf rekurrieren, um deren richtige Signale zu erklären, ansonsten würde man voreingenommen vorgehen: In diesen Fällen lag diese Theorie richtig, also ist sie gut, in diesen anderen lag sie falsch, weil die Umstände nicht mitgespielt haben.

      Das gesagt, ich finde diesen Index auf jedem Fall hilfreich, indem er unter anderem bei der Einschätzung der Cot-Struktur Aussagen wie Bullish... Sehr positiv... Ausgesprochen vielversprechend… in einen mathematischen Wert übersetzt.

      Was zu betonen wäre, ist deren exklusive Fokussierung auf die Commercials.
      Jemand hat vor 2 Seiten diesen Index als Cot-Index bezeichnet. Er ist nicht der Cot- sondern nur der Commercial-Index
    • Severin schrieb:

      Deutlicher: Seit 2 Monaten liefert der Silber Commercial-Index Fehlsignale. Fehlsignale deswegen, weil wenn jemand danach gehandelt hätte, hätte er entweder nix gewonnen oder sogar was verloren.

      Das kann ich recht einfach widerlegen und sehe es daher auch ganz anders.

      Ich habe von ca. 16,20 $ bis ca. 17,15 $ jede Menge gewonnen und die Gewinne dann in Minenaktien umgeschichtet. Und zwar genauso wie ich es zuvor in diversen Threads angekündigt und kommuniziert hatte.

      Nebelparder schrieb:

      16.03.2018 - Silber Märkte und Informationen
      Da jetzt nicht mehr viel Abwärtspotenzial bis zu den besagten ca. 16 $ +/- ein paar Cents verblieben ist, bin ich soeben bei 16,22 $ im Silber long gegangen.

      23.03.2018 - Silber Märkte und Informationen
      Ich bin mittlerweile massiv long was Silber anbelangt. Daher habe ich auch in den letzten Tagen sehr viel hier im Silber-Thread geschrieben.

      Durch mehrmaliges Traden ist mein ursprünglicher Einstiegskurs bei Silber (16,22 $) effektiv sogar noch etwas unter dem Tief bei 16,12 $.

      18.04.2018 - Silber Märkte und Informationen
      Das sieht heute richtig gut aus bei Silber. Meine primäre Einschätzung ist bekanntlich sehr, sehr bullisch.

      Allerdings könnte es immer noch zu einem letztmaligen Abtaucher in den 15er Bereich kommen.

      25.04.2018 - Elliott Wave Theorie
      Diese Dreiecksformation ist schon sehr ausgeprägt. Ob diese gesamte Zählung stimmig ist, möchte ich nicht beurteilen.

      Aber wenn das tatsächlich ein Dreieck ist, dann würde ich eher sagen, dass die e noch kommt und ziemlich genau bei 16 $ (+/- ein paar Cents) liegen sollte. Knapp unter 16 $ verläuft auch die langfristige Aufwärtstrendlinie.

      Und danach sieht es zz. wirklich aus.


      Severin schrieb:

      Du hast das erklärt mit dem Hinweis einerseits auf die Hängigkeit von Silber ans Gold, andererseits auf Deflation. Völlig in Ordnung.

      Mein Punkt war nur, sowohl die erste wie die zweite sind dem Silber Cot externe Faktoren. Wenn aber auf exogene Faktoren rekurriert wird, um Fehlsignale einer Theorie zu erklären, dann kann man auch darauf rekurrieren, um deren richtige Signale zu erklären, ansonsten würde man voreingenommen vorgehen: In diesen Fällen lag diese Theorie richtig, also ist sie gut, in diesen anderen lag sie falsch, weil die Umstände nicht mitgespielt haben.

      Der Commercial-Index allein ist mir jedoch zu wenig, da gebe ich Dir recht. Aber wenn dieser mit (meinen) charttechnischen Überlegungen und diversen anderen Komponenten zu dem übereinstimmenden Ergebnis gelangt, dass steigende Kurse sehr wahrscheinlich sind, dann halte ich den Commercial-Index für sehr hilfreich und zuverlässig.

      Dass man dabei noch andere Faktoren berücksichtigen sollte, bevor man einen Trade danach ausrichtet (so z.B. u.a. auch die Saisonalität, welche vor allem bei Agrarrohstoffen eine wichtige Rolle spielt), sagen übrigens auch die Erfinder des Commercial-Index, Williams und Briese, selbst.
      Aktueller Commercial-Index Silber = 91,59 / Aktueller Commercial-Index Gold = 100,00

      Werte > 80 signalisieren i.d.R. einen Kauf / Werte > 90 geben i.d.R. ein klares Kaufsignal*
      Werte < 20 signalisieren i.d.R einen Verkauf / Werte < 10 geben i.d.R. ein klares Verkaufssignal*

      * laut den COT-Experten Larry Williams und Stephen Briese

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Nebelparder ()

    • Danke Nebelparder,

      du regst dich auf und stellst Belege dar, als ob ich dir irgendwelche Vorwürfe gemacht hätte. Keine Ahnung wie du darauf kommst.
      Du brauchst es nicht persönlich zu nehmen, wenn einer den Index kritisiert.
      Aber hier ist kritisiert schon zu viel. Wie ich sagte, ich stelle keineswegs den Nutzen dieses Index in Abrede, also freue dich, dass jemand ihn ernst nimmt und sich damit auseinandersetzt.

      Wenn du von 16,20 bis 17,15 jede Menge deswegen gewonnen hast, weil du den Kaufsignalen des Index gefolgt hast, dann hast du auf dem Weg zurück jede Menge verloren, es sei denn, du hast dem Index exogene Faktoren miteinbezogen und seinen Kaufsignalen den Rücken gekehrt.

      Mein Punkt war nur der, wenn man den Index + andere Faktoren berücksichtigt und Erfolg hat, dann ist natürlich die Frage, was war dabei das Verdienst des Index und was das der anderen Faktoren.
      Mann muss darauf aufpassen, dem Index nicht Verdienste zuschreiben, die den anderen Faktoren zustehen.

      Ich denke wir sind darüber einverstanden, so, lasset uns entspannen


      Ich habe mich mit dem von Walker in # 1078 gelinkten Artikel beschäftigt, dort wo den Commercial-Index beschrieben wird.
      in dem Artikel schreibt Maxim "…Williams und Briese, welche den Cot-report zusammen entwickelt haben".
      Also 1., die haben höchstens den Cot-Index entwickelt, nicht den Cot-report.
      Der Cot-report existierte schon lange vorher und wurde von irgendwelcher Regierungsbehörde veröffentlicht.
      2. die haben nix zusammen entwickelt.
      Weder auf der hompage von Williams noch auf der von Briese steht ein Hinweis auf eine solche Zusammenarbeit.
      Des weiteren, Williams listet eine Reihe von für traders empfohlenen Büchern auf, wobei Brieses Bibel nicht dabei ist. Also, entweder haben die nix zusammengeschrieben oder haben sie sich später in den Haaren gekriegt

      Aber alles nur Nebenbemerkungen, die ich trotzdem interessant fand.
      Von den beiden ist mir definitiv sympathischer der Williams, "Using the COT index is not about chart reading or any of the mystical stuff called technical analysis" :D , der Briese… also, die sind Amerikaner und ticken anders, ok, aber trotzdem, ist es nicht bisserl peinlich wenn einer sein Buch DIE BIBEL von … nennt?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Severin ()

    • Severin schrieb:

      Danke Nebelparder,

      du regst dich auf und stellst Belege dar, als ob ich dir irgendwelche Vorwürfe gemacht hätte. Keine Ahnung wie du darauf kommst.
      Du brauchst es nicht persönlich zu nehmen, wenn einer den Index kritisiert. Freue dich stattdessen, dass jemand ihn ernst nimmt und sich damit auseinandersetzt.

      Aufgeregt habe ich mich darüber nicht.

      Ich wollte damit nur aufzeigen, dass Deine Aussage, der COT-Index würde seit 2 Monaten Fehlsignale generieren, prinzipiell weder richtig noch falsch ist und die Aussage, dass man, wenn man sich danach gerichtet hätte, nur verlieren hätte können, gänzlich falsch ist.

      Mit dem zweiten Teil Deiner Ausführungen, dass der Commercial-Index allein betrachtet, also ohne weitere Entscheidungsfaktoren mit einzubeziehen, nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt, stimme ich übrigens weitestgehend überein.

      Die COT-Daten aber völlig zu ignorieren, wie einige Charttechniker das oft machen, wäre indes ebenfalls nicht richtig.

      Markus Blaschzok ist beispielsweise jemand, der in seinen Analysen und Markteinschätzungen stets die COT-Daten mit einfließen lässt. Auf Florian Grummes trifft das ebenfalls zu.
      Aktueller Commercial-Index Silber = 91,59 / Aktueller Commercial-Index Gold = 100,00

      Werte > 80 signalisieren i.d.R. einen Kauf / Werte > 90 geben i.d.R. ein klares Kaufsignal*
      Werte < 20 signalisieren i.d.R einen Verkauf / Werte < 10 geben i.d.R. ein klares Verkaufssignal*

      * laut den COT-Experten Larry Williams und Stephen Briese

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Nebelparder ()

    • Danke Nebelparder,

      es geht nicht darum, die Cot-Daten zu ignorieren, sondern um eine bestimmte Art und Weise, sie zu analysieren.

      Der Hintergrund meiner Anmerkung war folgendes Phänomen:
      Sagt jemand, Durch Theorie x war ich sehr erfolgreich..., und dann fährt er weiter, …aber ich habe auch andere Faktoren mit einbezogen…, und dann weiter, ... und aufgrund dieser Faktoren habe ich zeitweise den Signalen der Theorie x nicht gefolgt und das Gegenteil gemacht...,
      dann ist die Frage berechtigt, War er erfolgreich dank hauptsächlich der Theorie... oder dank unter anderem der Theorie... (aber dann, wie viel?)... oder dank gar nicht dieser Theorie sondern nur den anderen Faktoren

      Folgendes passiert nämlich sehr häufig: Wir verwenden im nach hinein irgendwelche Theorie als Bestätigung für Entscheidungen, die wir schon getroffen hatten und sowieso durchgeführt hätten, auch wenn sie denen widersprochen hätte.
      Da sie aber solche Entscheidungen meistens bestätigt, schreiben wir ihr eine Rolle und ein Verdienst zu, die ihr nicht zustehen, nämlich dass wir solche Entscheidungen getroffen hätten AUFGRUND dieser Theorie.



      Ich bin mit Handelsblatt-Artikel von Walker durch. Zwei Anmerkungen über diesen Index, den bisher, wahrscheinlich aus einer falsch verstandenen Rücksicht auf dich, keinen gewagt hat, öffentlich zu analysieren. Zum wiederholten Mal, seinen Nutzen will ich auf keinen Fall in Abrede stellen.



      a) Maxim schreibt: "...Warum? Weil die Commercials antizyklisch handeln."
      Das ist eine der Grundannahmen, auf der die Sinnhaftigkeit des Index dem Handelsblatt zufolge basiert.
      Die Comms würden antizyklisch handeln

      Die eigentlichen Comms, im Gegensatz zu den Specs, sind Produzenten, meinetwegen der Kartoffelbauer, der seinen zukünftigen Ertrag heute zu einem festen Preis verkauft.
      Es geht um finanzielle Plansicherheit - hedging - und nicht um eine Anlagestrategie.

      Produzenten handeln m.E. weder zyklisch noch antizyklisch.
      Zyklisch/antizyklisch zu handeln ist eine Anlagestrategie, wer zyklisch/antizyklisch handelt, das sind Investoren, keine Hedgers.

      Nun, was EM angeht, werden in der Comms-Kategorie bekanntlich auch Investmentbanken wie JP Morgan/HSBC einbezogen, die keineswegs Produzenten/Hedgers sind sondern als Investoren/Spekulanten tätig sind.
      Sie werden als Comms deswegen betrachtet, weil sie angeblich im Namen von Produzenten agieren.
      Das ist natürlich einerseits irreführend, weil man dadurch die Positionierung der echten Produzenten nicht einschätzen kann, andererseits erlaubt das die Preismanipulation durch Investmentbanken, weil dadurch ihr Handeln als legitimes hedging maskiert wird.

      Bei der Grundannahme, die Commercials würden antizyklisch handeln, denkst du nicht, dass man vielleicht mit Commercials besagte Investmentbanken meint? Und zwar nicht in ihrem vermeintlichen Handeln als hedgers sondern als echte Investmentbanken?,
      Denn, wenn es so wäre, dann sollte der Commercial-Index, wenn auf EM bezogen, nicht Commercial-Index sondern Als-hedgers-eingestufte-Investmentbanken-Index heißen.

      Du hast Brieses Bibel gelesen.
      Was meint er mit Commercials?



      b) Der Commercial-Index ist eine Variabel von der Max. und Min. Nettoposition der Comms.
      Ok, aber die Max. und Min. Nettoposition in welchem Zeitraum?

      Briese/Williams sollen sich für einen ein 3-Jahren-Zeitraum entschieden haben, weil damals Cot-Daten nur für diesen Zeitraum - durch Curtis Arnolds Forschung - zur Verfügung stand.
      Dieser 3-Jahren-Zeitraum hat sich in der Praxis etabliert, aber es ist nur eine Konvention.
      Es ist insofern willkürlich, weil es keinen objektiven Grund gibt, 3 anstatt 6 oder 1,5 Jahren zu verwenden. Deswegen empfiehlt Maxim gleichzeitig einen anderen Zeitraum, z.B. 6 Monaten, heranzuziehen.

      Ich gehe davon aus, dass du auch den 3-Jahren Zeitraum verwendest.
      Hast du schon probiert, die von dir wöchentlich ermittelten Werte des Comm-Index mit denen zu vergleichen, die resultieren würden, wenn man einen anderen Zeitraum verwenden würde?
      Vielleicht wäre der Unterschied gar nicht markant, d.h. vielleicht würden sich die entsprechenden Kauf- und Verkaufsignale nicht so sehr unterscheiden, aber wenn doch?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Severin ()

    • Severin schrieb:

      a) Maxim schreibt: "...Warum? Weil die Commercials antizyklisch handeln."
      Das ist eine der Grundannahmen, auf der die Sinnhaftigkeit des Index dem Handelsblatt zufolge basiert.
      Die Comms würden antizyklisch handeln

      Die eigentlichen Comms, im Gegensatz zu den Specs, sind Produzenten, meinetwegen der Kartoffelbauer, der seinen zukünftigen Ertrag heute zu einem festen Preis verkauft.
      Es geht um finanzielle Plansicherheit - hedging - und nicht um eine Anlagestrategie.

      Produzenten handeln m.E. weder zyklisch noch antizyklisch.
      Zyklisch/antizyklisch zu handeln ist eine Anlagestrategie, wer zyklisch/antizyklisch handelt, das sind Investoren, keine Hedgers.

      Nun, was EM angeht, werden in der Comms-Kategorie bekanntlich auch Investmentbanken wie JP Morgan/HSBC einbezogen, die keineswegs Produzenten/Hedgers sind sondern als Investoren/Spekulanten tätig sind.
      Sie werden als Comms deswegen betrachtet, weil sie angeblich im Namen von Produzenten agieren.
      Das ist natürlich einerseits irreführend, weil man dadurch die Positionierung der echten Produzenten nicht einschätzen kann, andererseits erlaubt das die Preismanipulation durch Investmentbanken, weil dadurch ihr Handeln als legitimes hedging maskiert wird.

      Bei der Grundannahme, die Commercials würden antizyklisch handeln, denkst du nicht, dass man vielleicht mit Commercials besagte Investmentbanken meint? Und zwar nicht in ihrem vermeintlichen Handeln als hedgers sondern als echte Investmentbanken?,
      Denn, wenn es so wäre, dann sollte der Commercial-Index, wenn auf EM bezogen, nicht Commercial-Index sondern Als-hedgers-eingestufte-Investmentbanken-Index heißen.
      Ok, ich habe es gefunden

      Williams homepage: The largest powers in the marketplace are the Commercials. These are the large users and producers of the commodity. They do not use the commodity markets to speculate or directly make money in the markets. They are producers and users of the commodity, so they sell forward or hedge their production/demand. They use the markets for selling and delivery, not speculating.

      Brieses Bibel (Amazon.com): The Commodity Futures Trading Commission's weekly Commitments of Traders (COT) report has established the U.S. futures market as one of the most transparent exchanges in the world.
      Wenn er sich auf die Gold und Silber Cot-reports beziehen würde, dann

      Es scheint mir, dass sie sich nicht speziell mit dem Gold und Silber Cot-reports beschäftigt haben, um den Commercial-Index zu entwickeln.
      Wir sollen meines Erachtens das berücksichtigen, wenn wir den Index übernehmen und tout court auf die Cot-reports der EM anwenden.
    • @Severin

      Im Grunde genommen habe ich alles was du jetzt geschrieben hast in den letzten Wochen/Monaten bereits beschrieben, sodass es jetzt keinen großen Sinn macht, nochmals darauf einzugehen.

      Es besteht demnach weitestgehend Übereinstimmung meinerseits zu dem von Dir Gesagten.

      Severin schrieb:

      b) Der Commercial-Index ist eine Variabel von der Max. und Min. Nettoposition der Comms.
      Ok, aber die Max. und Min. Nettoposition in welchem Zeitraum?

      Briese/Williams sollen sich für einen ein 3-Jahren-Zeitraum entschieden haben, weil damals Cot-Daten nur für diesen Zeitraum - durch Curtis Arnolds Forschung - zur Verfügung stand.
      Dieser 3-Jahren-Zeitraum hat sich in der Praxis etabliert, aber es ist nur eine Konvention.
      Es ist insofern willkürlich, weil es keinen objektiven Grund gibt, 3 anstatt 6 oder 1,5 Jahren zu verwenden. Deswegen empfiehlt Maxim gleichzeitig einen anderen Zeitraum, z.B. 6 Monaten, heranzuziehen.

      Ich gehe davon aus, dass du auch den 3-Jahren Zeitraum verwendest.
      Hast du schon probiert, die von dir wöchentlich ermittelten Werte des Comm-Index mit denen zu vergleichen, die resultieren würden, wenn man einen anderen Zeitraum verwenden würde?
      Vielleicht wäre der Unterschied gar nicht markant, d.h. vielleicht würden sich die entsprechenden Kauf- und Verkaufsignale nicht so sehr unterscheiden, aber wenn doch?

      Selbstverständlich würde sich der Commercial-Index dann verändern.

      Dazu habe ich hier bereits etwas geschrieben:

      Nebelparder schrieb:

      Noch kurz etwas zum Commercial-Index, den ich stets aktuell in meiner Signatur anführe:

      Sowohl bei Gold als auch bei Silber entspricht die maximale Positionierung (geringste Netto-Short Position der Commercials) einem Allzeitrekord, also einem Extremwert. Da der aktuelle Commercial-Index daraus berechnet wird, ist dieser eher zu "scharf" bzw. zu "streng"eingestellt und gerade bei Gold kann man daher nicht unbedingt erwarten, dass Werte über 80 erreicht werden.

      Würde ich lediglich die Daten der letzten 6 Monate verwenden, dann hätte Gold bereits ein Kaufsignal generiert.

      Am Freitag hatten wir die besten COT-Daten bei Gold seit dem 25.07.2017.

      Daher schrieb ich ja, dass die von mir verwendeten COT-Daten Extremwerte darstellen und der Commercial-Index daher tendenziell zu scharf/zu streng eingestellt ist und daher eher negativ verfälscht wird.

      Der von mir dargestellte Commercial-Index berücksichtigt die Daten der letzten 3 Jahre. Da in diesen Zeitraum jedoch Allzeitrekorde bei Gold als auch bei Silber bzgl. der geringsten Netto-Short-Position der Commercials fallen, könnte man zur Zeit auch genau so gut sagen, dass sich mein Commercial-Index auf den Anbeginn der Aufzeichnung der COT-Daten bezieht.

      Zur Unterteilung der Commercials in Produzenten und Investmentbanken habe ich ebenfalls bereits ausführlich geschrieben.

      Wir unterscheiden uns lediglich in der Einschätzung, ob man mit dem Commercial-Index in letzter Zeit Gewinne machen konnte oder nicht.

      Und um es nochmals deutlich zu machen:

      In erster Linie entscheidet für mich die Charttechnik. Diese ergänze ich mit weiteren Faktoren. Einer davon ist der Commercial-Index. Es gibt aber noch weitere.

      Severin schrieb:

      Du hast Brieses Bibel gelesen.
      Was meint er mit Commercials?

      Ich habe weder Briese noch Williams in Buchform gelesen, sondern nur das was man im Internet darüber finden kann.

      Generell lese ich nicht viel Externes und mache mir stattdessen meine eigenen Gedanken dazu.

      Des Weiteren ist es für mich nicht wichtig, was Briese oder Williams unter dem Begriff Commercials verstehen.

      Denn wer die Commercials sind, ist doch allgemein bekannt. Es sind die Produzenten und die wenigen großen Investmentbanken und somit ist das objektiv und nicht subjektiv.

      Mit objektiven Daten kann ich etwas anfangen, denn die Wahrheit ist immer objektiv und sollte sich daher irgendwann auch durchsetzen. Wenn ich mich hauptsächlich mit fremden Analysen beschäftige, habe ich immer eine subjektive Einfärbung, die die objektive Wahrheit dadurch zum Teil verfälscht wiedergeben wird.
      Dateien
      Aktueller Commercial-Index Silber = 91,59 / Aktueller Commercial-Index Gold = 100,00

      Werte > 80 signalisieren i.d.R. einen Kauf / Werte > 90 geben i.d.R. ein klares Kaufsignal*
      Werte < 20 signalisieren i.d.R einen Verkauf / Werte < 10 geben i.d.R. ein klares Verkaufssignal*

      * laut den COT-Experten Larry Williams und Stephen Briese

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    • Severin schrieb:

      Ich gehe davon aus, dass du auch den 3-Jahren Zeitraum verwendest.
      Hast du schon probiert, die von dir wöchentlich ermittelten Werte des Comm-Index mit denen zu vergleichen, die resultieren würden, wenn man einen anderen Zeitraum verwenden würde?
      Vielleicht wäre der Unterschied gar nicht markant, d.h. vielleicht würden sich die entsprechenden Kauf- und Verkaufsignale nicht so sehr unterscheiden, aber wenn doch?

      Nebelparder schrieb:

      Selbstverständlich würde sich der Commercial-Index dann verändern.

      Nebelparder schrieb:

      Würde ich lediglich die Daten der letzten 6 Monate verwenden, dann hätte Gold bereits ein Kaufsignal generiert.

      Am Freitag hatten wir die besten COT-Daten bei Gold seit dem 25.07.2017.

      Daher schrieb ich ja, dass die von mir verwendeten COT-Daten Extremwerte darstellen und der Commercial-Index daher tendenziell zu scharf/zu streng eingestellt ist und daher eher negativ verfälscht wird.

      Der von mir dargestellte Commercial-Index berücksichtigt die Daten der letzten 3 Jahre. Da in diesen Zeitraum jedoch Allzeitrekorde bei Gold als auch bei Silber bzgl. der geringsten Netto-Short-Position der Commercials fallen, könnte man zur Zeit auch genau so gut sagen, dass sich mein Commercial-Index auf den Anbeginn der Aufzeichnung der COT-Daten bezieht.

      Wen es interessiert:

      Wenn man die COT-Daten der letzten 6 Monate verwenden würde, dann stünde der Commercial-Index bei Gold aktuell natürlich bei 100. Da gibt es nichts zu rechnen, da wir am letzten Freitag ja die besten COT-Daten der letzten 6 Monate hatten.

      Wenn man die COT-Daten der letzten 12 Monate verwenden würde, dann stünde der Commercial-Index bei Gold aktuell bei 83,32.

      Daher schrieb ich ja bereits vor ein paar Tagen, dass der von mir verwendete Commercial-Index bei Gold tendenziell eher zu streng eingestellt ist und es deshalb nicht unbedingt zu erwarten ist, dass Werte über 80 noch erreicht werden.
      Aktueller Commercial-Index Silber = 91,59 / Aktueller Commercial-Index Gold = 100,00

      Werte > 80 signalisieren i.d.R. einen Kauf / Werte > 90 geben i.d.R. ein klares Kaufsignal*
      Werte < 20 signalisieren i.d.R einen Verkauf / Werte < 10 geben i.d.R. ein klares Verkaufssignal*

      * laut den COT-Experten Larry Williams und Stephen Briese