Gold ... Meinungen und Diskussionen

    • gummitier schrieb:

      Meine Überlegung, die Dinge laufen zu lassen und nicht laufend mit dem Wunsch nach Perfektionierung am Depot rumzuschrauben, dürfte sicherlich nicht ganz verkehrt sein.
      Sie haben mit ihrer Sichtweise auf ihr Depotmanagement einen für sie und auch andere wichtigen Gesichtspunkt genannt. Aus meiner Erfahrung mit Standardwerten heraus, ist das von ihnen in ihrem Depot für sie und ihre Belange berücksichtigte Verfahren für sie ganz persönlich und ihre Art des Handelns, aber auch für Interessenten außer ihnen, sicherlich sehr gut geeignet.

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    • gummitier schrieb:

      Soviel zur Erklärung.
      Beratungsresistent, hochnasig, nicht lernbereit und unhöflich.
      Kommt jetzt auch noch begriffsstutzig hinzu?
      Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Marc Aurel (121-180)
      Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Friedrich von Schiller (1759 – 1805)
      Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist. Grundgesetz Artikel 146 (1949)
    • Caldera schrieb:

      aber bedenkt- in ihr stecken alle Meinungen/Einschätzungen der Marktteilnehmer für die Vergangenheit und auch für die naheliegende Zukunft, weil der Markt 1. immer Recht hat und 2. vorrausschaut .
      ... in ihr stecken alle Meinungen/Einschätzungen der Marktteilnehmer für die Vergangenheit und auch für die naheliegende Zukunft...

      Caldera, was du hier als etwas evident, als eine unumstrittene Aussage, darstellst… ist reine Glaubenssache,
      das ist nur eine der Grundannahmen, auf der deine Chartanalysen aufbaut

      Ich bin kein Wiki-Fanatiker, aber dort wird besser erklärt, was ich meine: „Das fundamentale Axiom der technischen Analyse ist, dass sämtliche entscheidungsrelevanten Informationen über Vergangenheit und Zukunft bereits im Kursverlauf enthalten sind und Prognosen voraussichtlicher Kursentwicklungen ermöglichen.“

      Was du da herunterbetest ist nur eine Grundannahme Caldera, ein Axiom,
      keine Fakten, keine Zusammenhänge, die man beobachten und akzeptieren soll

      „Ob man mit Hilfe der technischen Analyse tatsächlich Aussagen über den weiteren Kursverlauf eines Wertpapiers machen kann, ist wissenschaftlich nicht erwiesen und umstritten.
      Quantitative Studien sind selten und ergeben kein klares Bild für oder gegen die Annahme, dass technische Analysemodelle eine bessere Möglichkeit zur Antizipation von Marktentwicklungen bieten würden, als der reine Zufall erwarten ließe.“

      Von mir aus könnt ihr gerne an ihre Charts weiter fummeln, es ist übrigens auch so, dass die Chartsanalyse durch das bekannte Phänomen der selbsterfüllenden Prognose Einfluss auf die zukünftige Kursverläufe haben kann, aber es wäre mir lieber wenn ihr aufhört, solche Spekulationen als etwas darzustellen, dessen Sinn evident wäre



      Und apropos deines "Der Markt hat immer recht."
      Das ist eine inhaltslose Floskel Caldera, genau so wie Die Geschichte hat immer Recht, Die Bundesliga-Tabelle hat immer Recht…
      Der Markt, die Geschichte, die Endtabelle der Bundesliga, mit den Bayern oben, haben weder Recht noch Unrecht sondern stehen einfach da als Fakten
      Dass ihr Chartisten auf eine solche Floskel rekurriert, um den Anspruch der CA zu rechtfertigen, Sinn zu ergeben… :rolleyes:




      DrK schrieb:

      auch die Überanzahl an Charts, die nach jedem Goldpreisfurz hier und netzweit gepostet werden,
      [smilie_happy] :thumbsup:
    • gummitier schrieb:

      Meine Überlegung, die Dinge laufen zu lassen und nicht laufend mit dem Wunsch nach Perfektionierung am Depot rumzuschrauben, dürfte sicherlich nicht ganz verkehrt sein.
      ... ist es nicht gummitier,

      so was hat sogar einen Namen

      man nennt es value investing

      und ich habe sogar von einem Warren etwas gehört, dass der dadurch einiges an Kohle gesammelt haben soll

      :D
    • DrK schrieb:

      Also @warum, bei dir habe ich noch immer alles verstanden.

      Einfach mehr T o l e r a n z gegenüber einer anderen Meinung.
      Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

      Interesse an den Bogen-Zyklen wollte ich bei Dir beileibe nicht wecken.
      Was soll die Anmerkng ?

      Schönen Abend !

      Grüße
      DrK, du schreibst über Bogen-Zyklen vernünftigerweise in deinem Faden und nicht in einem der Forums-Hauptfäden,
      das hat der Humanist nicht kapiert
    • "Die Märkte haben nie unrecht..."

      Dieser Auspruch von Jesse livermore wurde zuvor von mehren Foristen verwendet und ausgedeutet. Dies ist aber nur der Halbsatz des vollen Zitats:

      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore

      Der Kerngedanke von ihm ist, daß es keinen Sinn macht, gegen den Markt zu handeln, der letztlich immer Recht behält. Ob er recht hat oder recht behält, ist dabei gleichgültig.

      Aus seinen vielen Börsenweisheiten ergänzend diese:

      "Don´t take action with a trade until the market, itself, confirms your opinion. Being a little late is insurance that your opinion is correct."

      "Follow the trend. The Trend is your friend."

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Severin schrieb:

      Ob man mit Hilfe der technischen Analyse tatsächlich Aussagen über den weiteren Kursverlauf eines Wertpapiers machen kann, ist wissenschaftlich nicht erwiesen und umstritten.
      Quantitative Studien sind selten und ergeben kein klares Bild für oder gegen die Annahme, dass technische Analysemodelle eine bessere Möglichkeit zur Antizipation von Marktentwicklungen bieten würden, als der reine Zufall erwarten ließe.“


      Solange "Investoren" emotional reagieren, ist die Charttechnik eine wichtige Orientierung um Trendwenden des Anlegerverhaltens am Markt zu erkennen.

      Bilder sagen mehr als Worte.



    • Caldera, Deine Erklärung für den Kursverlauf bei Klondex (post 3577) spricht nicht für einen rationalen Markt. Der Wert einer Goldmine hängt vom Goldpreisverlauf über ihre Lebensdauer ab, nicht vom aktuellen Preis mit seinen kurzfristigen Zicken und Zacken. Wenn der momentane Preis so starken Einfluss auf den Kurs hat, so zeigt mir das, dass Mr. Market nicht weit über seine eigene Nasenspitze hinausschaut.
      Dass neue Minen Anlaufkosten verursachen, ist natürlich und kein vernünftiger Grund für eine Abwertung.
      Die Zukäufe hat der Markt wohl auch anders gesehen als das Management. Wobei das hochgelobte Management hier mehr gewusst haben dürfte als die Leute am Bildschirm zu Hause oder in der Firma.
      Welche Bewertung die richtige ist, weiß ich nicht. Sie wird wohl irgendwo zwischen drei und sechs USD liegen.

      Gruß! Fritz
    • Caldera, es gibt noch ein weiterer Punkt, wo du m.E. bei deinem Verständnis der Chartanalyse daneben liegst, und zwar dort wo du schreibst "in ihr stecken alle Meinungen/Einschätzungen der Marktteilnehmer für die Vergangenheit und auch für die naheliegende Zukunft, WEIL der Markt 1. immer Recht hat …"

      Ganz im Gegenteil Caldera, CA kann nur unter der Bedingung funktionieren, dass sich der Markt "in Unrecht" befindet: "CA setzt voraus, dass die Kapitalmärkte nicht effizient sind, denn andernfalls wäre es nicht möglich, durch Analyse des Kursverlaufs diesen selbst zu prognostizieren und zu arbitrieren.
      Daher muss Informationsdiffusion im Markt vorliegen, d. h., kursrelevante Informationen dürfen nur mit Zeitverzug eingepreist werden."

      Gott sei Dank bist du "sehr offen für Beiträge, die uns hier im Forum bereichern!", ansonsten würde ich befürchten, dich dadurch zu nerven
    • Severin schrieb:

      Caldera, es gibt noch ein weiterer Punkt, wo du m.E. bei deinem Verständnis der Chartanalyse daneben liegst,...
      Ich frage mich , warum immer (NUR und AUSSCHLIEßLICH) die Gegner der Chartanalyse wieder und wieder diesen fruchtlosen 'Glaubenskrieg' über Sinn- respektive Unsinn technischen analysierens anzetteln. Und damit explizit ihre eigene Analyse-Überlegenheit auf Basis fundamentalen Analysierens herausstellen wollen !

      :hae:

      Ich lese gerne bei fundamental orientierten Internetpräsenzen und ebenso gerne die Meinung entsprechend agierender Foren-Mitglieder. Ich finde dort Ideen und Anregungen. Bevor ich auf solche Ideen/Anregungen Investitionsentscheidungen treffe, schaue ich mir den Chart des Vehikels an. Und entweder dieser rechtfertigt eine Investition, sieht also (für mich !!!) bullisch aus, oder eben nicht, wenn er bärisch aussieht. Würde ich vom fundamental geprägten Vorgehen NICHTS halten, würde ich auf entsprechenden Seiten und in entsprechenden Fäden nicht lesen.

      Nie, never, ever käme ich auf die Idee den Kollegen aus dem Fundamental-Lager ihre falsche /eingeschränkte Sicht der Dinge vor Augen zu führen .

      Warum ist das wohl so ?

      Durchblicker und Marktversteher a la Severin, Gummitier und Co ? Warum ? Woraus bezieht Ihr Euer Sendungsbewusstsein? Warum lest Ihr technische Posts ? :hae:
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      Gold - die Freiheit nehm' ich mir !
    • woernie schrieb:

      Ich frage mich , warum immer (NUR und AUSSCHLIEßLICH) die Gegner der Chartanalyse wieder und wieder diesen fruchtlosen 'Glaubenskrieg' über Sinn- respektive Unsinn technischen analysierens anzetteln. Und damit explizit ihre eigene Analyse-Überlegenheit auf Basis fundamentalen Analysierens herausstellen wollen !
      Volle Zustimmung!

      Und diese ausschließlich fundamentale Betrachtungsweise ohne Berücksichtigung der Charttechnik hat ja bekanntlich auch extrem gut funktioniert von 2011 bis 2015. :thumbsup:

      Kann mich noch gut erinnern, wie am Hochpunkt im September 2011 bei 1.921 $ alle "Fundamentalisten" von 2.000 $ + fabuliert haben. (Was ja aus rein fundamentaler Sichtweise auch gerechtfertigt war)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nebelparder ()

    • Neu

      Wenn jetzt wirklich gewisse Stellen den Goldpreis nach unten manipulieren wollen, wäre es doch nun ein leichtes auf den Kurs Druck auszuüben, damit das Dreieck nach unten verlassen wird. So würden schon mal alle Chart-Techniker panisch verkaufen.
      Wäre doch zumindest eine gute Gelegenheit um den Goldpreis für längere Zeit unten zu halten. Sollte man so etwas nicht zumindest in Betracht ziehen? :hae:
    • Neu

      peter98 schrieb:

      Wenn jetzt wirklich gewisse Stellen den Goldpreis nach unten manipulieren wollen, wäre es doch nun ein leichtes auf den Kurs Druck auszuüben, damit das Dreieck nach unten verlassen wird. So würden schon mal alle Chart-Techniker panisch verkaufen.
      Wäre doch zumindest eine gute Gelegenheit um den Goldpreis für längere Zeit unten zu halten. Sollte man so etwas nicht zumindest in Betracht ziehen? :hae:
      Mir eigentlich egal. Habe noch nicht viel und würde nur hoffen, dass der Preis 1-2 Jahre unten bleibt, damit ich wieder genug Kohle zum Nachkaufen habe :)
      Wer traut noch den Banken, dem Staat und bedrucktem Papier?