Continental Gold /CNL (TSX)

    • Moin moin,

      während im Goldenen Dreieck in Kanada demnächst viele Aktivitäten dem Winter zum Opfer fallen, hat CNL diese Probleme nicht.

      Aktuell werden sehr gute Bohrergebnisse veröffentlicht.


      Continental Gold schrieb:

      Continental Gold Inc. (TSX: CNL) (OTCQX: CGOOF)("Continental" or the "Company") is pleased to announce additional results from its 25,000-metre drilling program at its 100%-owned Buriticá project in Antioquia, Colombia. The Company presently has four diamond drill rigs in operation with four additional rigs scheduled to start drilling over the next few weeks. The focus of the program is to increase and upgrade mineral resources to higher classification categories by testing for high-grade and broad mineralized zones ("BMZ") within the mineral reserve and resource envelopes and testing high-impact targets along strike of existing mineral resources as well as grassroots targets proximal to existing and proposed infrastructure. The Company remains well financed with approximately US$350 million of available liquidity as of August 31, 2017.

      Highlights (referenced in Figures 1, 2 and 3)
      • 6.10 metres @ 67.69 g/t gold and 136.8 g/t silver (BUUY320)
      • 7.55 metres @ 19.96 g/t gold and 33.5 g/t silver (BUUY321)
      • 6.72 metres @ 28.07 g/t gold and 36.8 g/t silver (BUUY322)
      • 3.25 metres @ 51.76 g/t gold and 95.3 g/t silver (BUUY324)
      • 7.85 metres @ 39.13 g/t gold and 44.2 g/t silver (BUUY326)
      "Our team continues to do excellent work targeting areas within the mineral reserves for high precious metal grades. In particular, we are extremely pleased with the results as the intercepts reported herein average almost 200% more precious metals than the current mineral resource block model estimate for the corresponding areas in the Yaraguá deposit," commented Ari Sussman, CEO. "With the infill drilling campaign in this area complete, the drill will be mobilized to a new chamber to resume testing for broad mineralized zones and infilling other parts of the Yaraguá deposit."

      Diese Ergebnisse dürften den Aktienkurs positiv beeinflussen - auch gegen eine Schwäche des Goldpreises.

      In Kolumbien hat sich die Lage nach dem Friedensschluss zwischen Regierung und Guerilla (durch den Papst vermittelt) deutlich verbessert. Viele internationale Unternehmen sind dort mittlerweile aktiv.

      CNL ist jetzt bei mir oben auf der Watchlist. Kurs - 3,06 C$. Marktkap. 568 Mio C$

      Wer kann charttechnisch Erhellendes zu CNL beitragen?


      Viele Grüße
      Vatapitta
      Musik aus Kolumbien.

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    • Moin moin,

      habe mir gerade eine mittlere Position geholt.

      Nach meinem obigen Posting war der Kurs schon etwas gestiegen. =)
      Um 3 C$ und 2 € scheint es eine solide Basis zu geben.
      Der Anstieg vom 11.05. um 25 % beim Einstieg von Newmont wurde zu einem großen Teil konsolidiert.

      Bin auf die Eröffnung in Toronto gespannt.


      VG Vatapitta
      Musik aus Kolumbien.

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    • @vatapitta . Ich sehe CNL ebenfalls mit Potential , wenn sie nicht frühzeitig geschluckt wird. Jedenfalls die Kurskonstellation seit Anfang Mai bis Ende Juni, deutet auf eine pos.Entwicklung demnächst mit Kursen oberhalb von 6 CAD hin. Der Übergang vom leichten Anstieg seit Mai in einen steileren, könnte tatsächlich gerade erfolgen. :rolleyes: Caldera

      Nachtrag: Die gedachte Linie unter den obigen Kurstiefs , sollte nicht mehr verletzt werden, ansonsten könnte Szenario aus Post 59 noch Wirklichkeit werden ( Warscheinlichkeit 25 % ).

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    • Danke Caldera,

      CNL steigt heute langsam über den Tag. Aktuell sind es ca. 6 % bei relativ niedrigem Umsatz. Viele Aktien scheinen schon in festen Händen zu sein. Anscheinend glauben die Käufer noch nicht an die Nachhaltigkeit der sehr guten Nachrichten:

      "In particular, we are extremely pleased with the results as the intercepts reported herein average almost 200% more precious metals than the current mineral resource block model estimatefor the corresponding areas in the Yaraguá deposit," commented Ari Sussman, CEO."

      Ich habe mir auf der Homepage die Reserven- und Resourcenberechnung angesehen und bin nun davon überzeugt, dass das Beste erst noch kommt. Die 6 C$ könnten zu konservativ sein, wenn sich die oz Gold tatsächlich knapp verdreifachen.

      Continental Gold schrieb:

      ……………………..RESERVE …….. ...GRADES ……………………CONTAINED METAL
      CategoryTonnesGoldg/tSilverg/tGold(oz)Silver(oz)
      Proven677,40021.160.0459,0001,307,000
      Probable13,039,4007.822.53,251,0009,412,000
      Total P&P13,716,8008.424.33,710,00010,719,000

      Notes: Based on cut-off grades of 3.8 g/t for Yaraguá and 4.0 g/t for Veta Sur, $950 per ounce gold price, and US$:COP exchange rate of 2,850. Rounding of some figures may lead to minor discrepancies in totals.

      Ähnliches gilt auch für die Ressourcen.

      Anscheinend haben sie die Reserven "Probable" nur mit 7,8 g/t bewertet, und die Reserven "Proven" mit 21,1 g/t.


      Das könnte die Ergebnisse der Infillbohrungen erklären, die gemacht werden, um die Kategorien aufzuwerten.

      Für mich ein klarer Kauf. Der Markt hat die Bedeutung der Meldung noch nicht begriffen.


      VG Vatapitta
      Musik aus Kolumbien.

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    • Moin moin,

      aktuelle Präsentation Continental Gold Oktober 2017.

      Sehr aufschlussreicher Vergleich mit Pretium und anderen. - Top Projekt!
      Produktion ab 2020. Finanzierung steht. Sehr niedrige ASCI unter 500 $.
      Potential 200 % in 30 Monaten, wenn sie nicht vorher von Newmont übernommen wird.

      Ich habe mir einmal den Kursverlauf von CNL vor dem Angebot von NEM angesehen. Der Kurs ist von Mitte Februar bis Anfang Mai kräftig gefallen von 5,75 C$ auf 2,62 C$, bevor NEM sein "überaus großzügiges" Angebot (4 C$) gemacht hat - exakt in der Woche des Kurstiefs. Ich zweifle daran, dass das nur gutes Timing war. [smilie_denk]

      Ist der Kursverfall eher der Neuausrichtung des GDXJ geschuldet oder hat NEM den Kurs runter gepflegt?


      Gruß Vatapitta
      Musik aus Kolumbien.

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    • Moin moin,

      nach EDEL´s Einwand habe ich ein wenig gegoogelt.

      Der schwierige Weg zum Frieden mit der Farc.

      Der ehemalige Präsident Uribe gibt nicht auf, da er die Veröffentlichung seiner Kontakte zu den rechten Todesschwadronen fürchtet.

      Ich vermute, dass Uribe Verbindungen zu der im folgenden Text genannten Golf-Bande hat, die von den Arbeitern des "privaten Goldbergbaus" Schutzgeld erpresst.


      In dem Bereich Antioquia gibt es seit vielen Jahren privaten Bergbau, der zum größten Teil von Banden kontrolliert wird. Die örtliche Presse aus Medellin und Antiochia gibt nähere Auskunft.

      Über diese Suchanfrage gibt es alte und aktuelle Neuigkeiten zum kolumbianischen Goldbergbau in der Region Antiochia.

      Sehr ausführlich wird die aktuelle Lage am 05.08. 2017 im Folgenden beschrieben.

      Semana schrieb:

      und Google hat aus dem kolumbianischen Spanisch etwas holprig übersetzt:


      Extraktion von Gold: reservierte Diagnose


      Proteste von Bergleuten in Antioquia, zusammen mit dem Tod von sechs Continental Gold Vertragspartner in Buriticá, machte deutlich, dass es zwar sehr dringend ist, ist es nicht einfach, die Ausnutzung dieses Edelmetalls zu regeln.

      Segovia und Remedios, zwei der Gemeinden mit der längsten Bergbau-Tradition in Antioquia, endete zum Epizentrum der Zusammenstöße, die Tausende von kleinen Bergleuten in dieser Woche in dieser Abteilung inszenierten. Zusammenstöße mit dem Esmad, verbrannten Autos, Feuerwerkskörpern, Aufnahmen und Verbrechen, die zur Sperrstunde geführt haben, haben die große Schwierigkeit und die enormen Sicherheitsaufgaben hervorgehoben, die die Behörden den illegalen Bergbau stoppen müssen.

      Antioquia ist der größte Goldproduzent des Landes. In seinem Gebiet gibt es zahlreiche Bergbau-Titel, sowie informelle, angestammte und illegale Extraktionen in reichen Goldgemeinden wie Buriticá, Fredonia, Jericho, Anza, Dabeiba, Urrao, Frontino, Amalfi, Zaragoza, Kaukasien, Segovia, San Roque, Titiribi, Remedios, unter anderem. Nach dem Däne, in den ersten drei Monaten dieses Jahres die Abteilung exportiert 295 Millionen Dollar.

      Trotz der Stärke dieses Sektors sind die Behörden besorgt darüber, dass in vielen der Minen Unternehmen oder Menschen von kriminellen Banden gefangen genommen werden. Die kolumbianische Vereinigung des Bergbaus zeigt, dass im Jahr 2016 das Land produziert 1,99 Millionen Troy Unzen und nur 13 Prozent kam aus formalen Bauernhöfe, das heißt, 87 Prozent der Gold Ausbeutung kommt von der Informalität und Verbrechen Ein Problem, das sich in den jüngsten Ereignissen von Segovia und Remedios widerspiegelt.

      Sie können lesen: Segovia und Remedios leben heftige Tage durch Bergbau Streik

      Seit mehr als fünf Jahren hat die nationale Regierung einen richterlichen und öffentlichen Auftragskampf begonnen, um den illegalen Bergbau zu kontrollieren, der wegen der Menge der durch kriminelle Banden und der Zerstörung erzeugten Ressourcen eine Bedrohung für das Land geworden ist verursacht die Umwelt. Dafür hat der Staat seit 2012 neue Grundlagen geschaffen, die informelle und handwerkliche Bergleute treffen müssen, um formale Betreiber zu werden. Viele dieser Betriebe befinden sich in den gleichen Gebieten großer und mittlerer Bergbauunternehmen, so dass eine der Lösungen, wie sie von Gran Colombia Gold vorgebracht wurden, die Bergleute als kleine Partner oder Mitarbeiter verbindet. In Segovia haben rund 2.500 Personen, die dem Bergbau gewidmet sind, mehr als 34 Verträge der Vereinigung mit großen Unternehmen unterzeichnet, während weitere 1.500 als Mitarbeiter des Unternehmens verknüpft wurden.

      Um die Belagerung der Rechtswidrigkeit weiter zu schließen, hat die Regierung in den letzten Monaten beschlossen, den Verkauf und die Verwendung von Quecksilber zu kontrollieren und die Vermarktung von Gold zu regulieren, Maßnahmen, die heute illegale Bergleute erstickt haben. Im Gegenzug, die Kräfte der Ordnung Fortschritte Operationen zu zerstören Maschinen und illegale entables. Aber es ist nicht leicht für den Staat zu versuchen, Ordnung in einem Bereich, wo historisch dort hat große Informalität und wurde eine Quelle von Ressourcen für die Guerilla, Paramilitärs und kriminelle Organisationen aller Art.

      Der Fall von Segovia und Remedios ist noch komplexer. Vor mehr als sechs Jahren begann Gran Colombia Gold, der den alten Bergbau-Titel der Frontino Gold Mine erwarb, Verhandlungen zur Legalisierung der mehr als 112 informellen Lebewesen, die auf seinem Besitz waren. Bisher haben die meisten bereits eine Vereinbarung mit der Firma erreicht, aber es gibt die größten, wie die El Cogote, San Nicolás und Apique Rubí Minen, mit denen Verhandlungen stattfanden.

      Das Problem begann Mitte Juli, als es gemunkelt wurde, dass die Regierung diese und andere Operationen schließen würde. Im Protest der angeblichen Maßnahme hielten Tausende von Bergleuten ihre Aktivitäten am 21. Juli ab und nahmen die städtischen Gebiete.


      Nach den Bergleuten, ein Beispiel für die Willkür des Gesetzes ist die El Cogote Mine, die seit mehr als 40 Jahren ohne rechtlichen Titel betrieben hat, aber jetzt, wie es war in der Bergbau-Titel von Kolumbien Gold, der Staat illegal In diesem Sinne sagte Eliober Castañeda, Präsident des Bergbaubüros beider Gemeinden, dass dank der neuen Vorschriften Kolumbien Gold mit den handwerklichen Bergleuten "nachteilige, unlautere Verträge, in der Nähe der Sklaverei und damit mit dem handwerklichen Bergbau" etablieren will.

      Wir empfehlen: Alarm in San José de Apartadó durch Graffiti und Bedrohungen des Golf Clans

      Aber die Regierung denkt anders. Dafür fördern die kriminellen Banden einige dieser Proteste, weil sie gesehen haben, dass die letzten Maßnahmen die Belagerung für die Aktivitäten des illegalen Bergbaus geschlossen haben. In der Tat, in diesem Moment ist es die Durchführung einer Rechnung im Kongress zu verfolgen für Geldwäsche oder illegale Bereicherung für diejenigen, die an illegalen Bergbau Aktivitäten teilnehmen.

      Nach der Antioquia-Polizei hat der Golf-Clan seit Jahren versucht, den gesamten Bergbau-Grab von Segovia und Remedios zu kontrollieren. Es wird geschätzt, dass eine Mine in diesen Gemeinden, wo es mehr als 500 socavones gibt, 1.000 Millionen Pesos pro Tag produzieren kann, von denen die kriminelle Organisation leicht zwischen 50 und 150 Millionen sein kann. "Kriminalität Banden sind Teil der illegalen Bergbau-Kette, weil Gold gibt ihnen eine Menge Geld, vielleicht mehr als Drogenhandel. Wenn also Ahnenbergleute mit ihren Rechten protestieren, drohen Kriminelle und Unruhen. Handwerkliche Bergleute sind auch Opfer von Verbrechern, weil sie Erpressung zahlen müssen, so dass ihre beste Ausfahrt legalisiert wird ", sagte Oberst Wilson Pardo, Kommandeur der Antioquia Polizei.

      Auf der anderen Seite bestätigt Gran Colombia Gold, dass seine Arbeit, bevor er den Bergmann schädigt, seine Situation verbessert hat. Und das Problem ist, dass viele der Menschen, die an illegalen und informellen Bergbau beteiligt sind, es schwierig finden, sie zu legalisieren, weil sie es gewohnt sind, unter den Regeln der Verhandlungen zu leben, als die eines Jobs oder eines formellen Vertrages.

      Der Gouverneur von Antioquia, Luis Pérez, hat gesagt, dass das Ziel seiner Verwaltung ist, den Bergbau zu legalisieren. Und ab und zu lehrt er diese Zahlen, um zu zeigen, dass die Legitimität den Handwerkern und der Abteilung mehr zugute kommt. Die Anstrengung war großartig. Nach einem Jahr der Operation Kreta, dem größten gegen den illegalen Bergbau in dieser Region, mit mehr als 1.300 Polizei- und Armeepersonen wurden etwa 200 illegale Minen geschlossen und zerstört und trotz aller Konflikte fortgesetzt.

      Sie können lesen: "Viele Fragen basieren auf Lügen": Germán Arce

      Eines der Zentren dieser Operationen befand sich in Buriticá. Es gibt eine der größten Goldvorkommen in Antiochien, die von illegalen Bergbau und dem Golf-Clan übernommen worden war. Nach einem Jahr wurden praktisch alle Gesellschaftsspiele geschlossen. Genau bei der Überprüfung der alten Tunnel starben sechs Bergleute letzte Woche, anscheinend für einen kriminellen Angriff.

      Trotz dessen, was geschehen ist, ist die Regierung und die nationale Regierung der Auffassung, dass das, was in Antioquia getan wurde, ein Erfolg war und dass diese Strategien beibehalten werden müssen. Aus diesem Grund sagte der stellvertretende Minister für Minen Carlos Andrés Cante, dass die Regierung seit einigen Jahren die Ahnenminen geholfen und verteidigt habe. Und im Falle von Antioquia, sagte er, dass bis der Streik aufgehoben wird, werden die Verhandlungen zwischen Bergleuten, Unternehmen und dem Staat nicht wieder aufgenommen.

      Die Wahrheit ist, dass der Prozess der Formalisierung in dieser Abteilung gerade erst begonnen hat und wird nicht einfach sein, auch wenn es bekannt ist, dass es im Jahr 2016 allein mehr als 3,6 Milliarden Pesos in Antioquia, ein Geschäft viele, vor allem illegale, nicht wollen zurücktreten

      Wenn ich das richtig recherchiert habe sind ungefähr 5000 COP = 1 Euro
      3,6 Mrd COP = 720.000 Euro
      Diese Angabe bezweifle ich, da sich aus dem rot unterlegten Text weit höhere Zahlen ergeben.

      Da mein Beitrag über 10.000 Zeichen hat, teile ich ihn in zwei Abschnitte.


      Gruß Vatapitta
      Musik aus Kolumbien.

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    • Hier Teil 2:

      500 x 1000 Mio COP x 250 Tage sind deutlich mehr als 3,6 Mrd. nämlich: 125 MRD COP also ca. die 35 fache Summe. Entspricht gut 25 Mio. Euro. Davon lassen sich schon eher paramilitärische Todesschwadronen bezahlen. Für viele dürfte das ein Nebenjob nach Feierabend sein.


      Auch diese 37 Mio C$/Jahr sollte CNL für die privaten Mineure aufwenden. Sie bekommen dafür ja auch das von diesen geschürfte Gold. Für CNL entstehen durch die "Privaten Mineure" also keine zusätzlichen Kosten. Nur die Mafia/Todesschwadronen und der ehemalige Präsident Uribe gehen leer aus.


      **************
      Die rechtliche Lage des Bergbaus in Kolumbien, nach dem Urteil des Verfassungsgerichts, beschreibt dieser Artikel:

      Amerika 21 schrieb:

      11.07.2017 Kolumbien / Politik / Umwelt
      Gemeinden in Kolumbien stimmen gegen Bergbau

      Von Serena Pongratz
      amerika21

      Gegner des Bergbaus in Pijao mobilisieren für die Abstimmung am vergangenen Sonntag
      QUELLE: TWITTER.COM


      Pijao/Arbeláez. Die beiden Gemeindebezirke Pijao im Departamento Quindío und Arbeláez im Departamento Cundinamarca in Kolumbien haben in einem Referendum am Sonntag gegen den Abbau von Erzen und Öl auf ihrem Territorium gestimmt. Damit sind es bereits fünf Gemeinden, die sich dieses Jahr in lokalen Referenden gegen Bergbautätigkeiten und Erdölförderung ausgesprochen haben.

      In beiden Fällen stimmte eine große Mehrheit gegen den Bergbau: In Pijao wurden 2613 Stimmen dagegen und lediglich 26 dafür abgegeben, in Arbeález waren es 4312 dagegen und 38 dafür. "Wir haben auf diesen Moment mehr als neun Jahre gewartet. Die Stimmung hier ist voller Freude", sagte Mónica Flórez, eine der Initiatorinnen des Referendums in Pijao. Sie hatte vergangenes Jahr ein Urteil vor dem kolumbianischen Verfassungsgericht erstritten, nachdem das lokale Verwaltungsgericht in Pijao eine Abstimmung zur Position der Gemeinde zum Bergbau für ungültig erklärt hatte. Diesem widersprach das Verfassungsgericht und stellte klar, dass die Gemeinden das Recht haben, über die Nutzung ihres Bodens zu entscheiden, auch wenn dadurch der Bergbau verboten wird.

      Seitdem haben in Cajamarca, Cabrera, Cumaral und nun auch in Pijao und Arbeláez Abstimmungen stattgefunden, in denen sich in jedem Fall eine deutliche Mehrheit der Bürger gegen bestehende oder geplante Bergbauprojekte ausgesprochen hat. Über 30 weitere Gemeinden bereiten derzeit ebenfalls Volksabstimmungen vor.

      "Wir hoffen nur, dass die Regierung die Entscheidung dieser klar landwirtschaftlich geprägten Gemeinde akzeptiert", so Flórez weiter. In der Vergangenheit hatte die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos, die wirtschaftlich stark auf den Bergbau setzt, die Ergebnisse der Abstimmungen wiederholt in Frage gestellt und deren juristische Gültigkeit trotz des Urteils des Verfassungsgerichtes angezweifelt.

      ++++++++++



      Aus diesem Blickwinkel ist die Strategie von CNL den Kleinbergbau zu integrieren/legalisieren eine geschickte Strategie. In diesem Bergbau wird das Gold in Quecksilber gebunden, was für die Gesundheit der Arbeiter und die Umwelt dort verheerend ist. Die kriminellen Banden (Golf - Bande) hält natürlich dagegen und ist vermutlich für denn Mord an den 6 Arbeitern verantwortlich. Nur wenn CNL die Mehrheit der Familien integrieren kann, müssen sie eine Abstimmung nicht fürchten. Ansonsten gibt es dort keine Goldmine. Das ist dem Management und der Regierung bewusst. Letztere hat ein großes Interesse die kriminellen Banden zurück zu drängen.

      CNL ist im Wochenverlauf von ca. 3,05 auf 3,37 C$ bestiegen - plus 10 %. Die Aktie ist in Anbetracht der Umstände nichts, was ich unbeobachtet rumliegen lasse. Falls es im Bezirk Antiochia eine Abstimmung geben sollte, wird die Aktie vorher verkauft. Dazu ist regelmäßige Recherche in der örtlichen Presse dank Google kein Problem. - Falls Uribe ein erneutes Referendum zur Farc durchsetzt - was ich nach dem Papstbesuch in Kolumbien - nicht für sehr wahrscheinlich halte, ist CNL sofort ein Verkauf.


      Newmont wird sich mit einer Übernahme zurück halten, bis diese Angelegenheit geklärt ist, vermute ich.
      Wenn der Bergbau dort alle notwendigen Genehmigungen erhält, kann CNL eine Milliarden Kompanie werden.

      Die Kanadier sind in Lateinamerika eher gelitten, als die Yankees (Newmont). Letztere haben sich durch die Unterstützung von brutalen Diktaturen und die Ermordung von Priestern für die nächsten 100 Jahre in fast ganz Lateinamerika unbeliebt gemacht.


      Hier noch ein interessanter Artikel: «Bio-Gold» dank Urwaldpflanzen

      War Kolumbien Eldorado?

      Gewinne fallen halt nicht in Schoß. Ein bisschen Arbeit braucht es schon.

      Allen ein schönes Wochenende.
      Vatapitta
      Musik aus Kolumbien.

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    • Moin moin,

      ich mag es ja gar nicht sagen. Aber CNL hat auch heute einen starken Tag.

      Sie hat jetzt in knapp zwei Wochen ca. 18% zugelegt und kommt nun in eine Widerstandszone um 3,60 C$.
      Damit dürfte CNL nach PVG, KL der 2. oder 3. stärkste Wert sein.

      Ob die Ergebnisse des 3. Quartals die Aktie noch weiter steigen lassen, weiß ich nicht. Im Moment treiben die Käufer jedenfalls die Aktie kräftig nach Norden. Vielleicht sehen wir bei CNL bald eine Kursexplosion, wie bei PVG (Beitrag 72). Dort stieg der Kurs vor Veröffentlichung der Ergebnisse auch einige Wochen gegen einen schwachen Markt.


      Mit den Insider Käufen vor dem Kursanstieg bewies das Management ein gutes Näschen:
      "In other news, Director Kenneth Glyndwr Thomas bought 28,280 shares of Continental Gold stock in a transaction that occurred on Tuesday, September 12th. The stock was bought at an average cost of C$3.22 per share, with a total value of C$91,061.60. Insiders purchased a total of 41,280 shares of company stock valued at $134,082 over the last three months."

      Ich möchte Euch an den Beitrag 70 erinnern:
      "In particular, we are extremely pleased with the results as the intercepts reported herein average almost 200% more precious metals than the current mineral resource block model estimate for the corresponding areas in the Yaraguá deposit," commented Ari Sussman, CEO."


      Viele Grüße
      Vatapitta
      Musik aus Kolumbien.

      Rat von Winnie Pooh: "Unterschätze nie den Wert des Nichtstuns."
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      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von vatapitta ()

    • Hallo Vatapitta,

      die Ergebnisse von Q3 werden die Aktie weder beflügeln noch zerquetschen......sie haben ja im aktuellen Stadium nix zu melden....außer wie weit sie mit was beim investieren sind und ob das Geld reicht um die Mine in Betrieb zu nehmen und wie sie im Zeitplan liegen bzw. ob Sie noch weiter verwässern müssen etc....

      Viel interessanter ist hier was sie sich noch weiter erbohren......und da sind wir m.E. noch lange nicht am Ende der Fahnenstange......das Gebiet ist ein Monster und NEM weis das......
      Zwei Haken hat die Sache hier:
      1. Vom Länderrisiko her ist Kolumbien halt nicht Quebec
      2. Das Geld wird nicht reichen auch wenn es aktuell den Anschein hat...nach meiner Erfahrung gibt es hier nochmal eine Finanzierungsrunde....keine große aber immerhin.....vielleicht werden Sie auch vorher von NEM geschluckt was für mich wahrscheinlicher ist.

      Die Frage ist nur ob und wie weit es NEM schafft den Kurs bis zur Übernahme so zu pflegen dass für uns Kleinanleger wieder ein gutes Stück Performance flöten geht...

      VG


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
    • Danke für deinen Kommentar value!

      Ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Nicht die Q 3 Ergebnisse werden überraschen, sondern die Infillbohrungen, die Hochstufung der Reserven und Ressourcen von Probable nach Proven bringt den dreifachen Hebel. Da n. m. E. Probable viel zu konservativ bewertet wurde.

      vatapitta schrieb:

      Danke Caldera,

      CNL steigt heute langsam über den Tag. Aktuell sind es ca. 6 % bei relativ niedrigem Umsatz. Viele Aktien scheinen schon in festen Händen zu sein. Anscheinend glauben die Käufer noch nicht an die Nachhaltigkeit der sehr guten Nachrichten:

      "In particular, we are extremely pleased with the results as the intercepts reported herein average almost 200% more precious metals than the current mineral resource block model estimatefor the corresponding areas in the Yaraguá deposit," commented Ari Sussman, CEO."

      Ich habe mir auf der Homepage die Reserven- und Resourcenberechnung angesehen und bin nun davon überzeugt, dass das Beste erst noch kommt. Die 6 C$ könnten zu konservativ sein, wenn sich die oz Gold tatsächlich knapp verdreifachen.

      Continental Gold schrieb:

      ……………………..RESERVE …….. ...GRADES ……………………CONTAINED METAL
      CategoryTonnesGoldg/tSilverg/tGold(oz)Silver(oz)
      Proven677,40021.160.0459,0001,307,000
      Probable13,039,4007.822.53,251,0009,412,000
      Total P&P13,716,8008.424.33,710,00010,719,000

      Notes: Based on cut-off grades of 3.8 g/t for Yaraguá and 4.0 g/t for Veta Sur, $950 per ounce gold price, and US$:COP exchange rate of 2,850. Rounding of some figures may lead to minor discrepancies in totals.
      Ähnliches gilt auch für die Ressourcen.

      Anscheinend haben sie die Reserven "Probable" nur mit 7,8 g/t bewertet, und die Reserven "Proven" mit 21,1 g/t.


      Das könnte die Ergebnisse der Infillbohrungen erklären, die gemacht werden, um die Kategorien aufzuwerten.

      Für mich ein klarer Kauf. Der Markt hat die Bedeutung der Meldung noch nicht begriffen.


      VG Vatapitta

      Dann ist die Berechnung anscheinend noch mit einem Goldpreis von 950 $ gemacht worden, was ebenfalls Potential bietet.

      Ich teile deine Einschätzung, dass NEM vor einem Übernahmeangebot versuchen wird den Kurs zu drücken. Genug Aktien zum Verkaufen haben sie ja jetzt.

      Beitrag 72:
      Ich habe mir einmal den Kursverlauf von CNL vor dem Angebot von NEM angesehen. Der Kurs ist von Mitte Februar bis Anfang Mai kräftig gefallen von 5,75 C$ auf 2,62 C$, bevor NEM sein "überaus großzügiges" Angebot (4 C$) gemacht hat - exakt in der Woche des Kurstiefs. Ich zweifle daran, dass das nur gutes Timing war.

      Die rechtliche und politische Situation in Kolumbien halte ich aktuell für stabil. Für die friedliche Integration der in den Minengebieten in Antiochia leben traditionellen Mineros gibt es jetzt zwei positive Beispiele: CNL und GCM. Allerdings wurde die Mine von Anglogold (33 Mio. oz Gold) durch eine Volksabstimmung der Bevölkerung des Bezirkes gestoppt. Ungeschickt lässt grüßen. Man hätte im Vorfeld der Abstimmung die Probleme klären müssen.

      Wenn eine Regierung es schafft, einen über Jahrzehnte dauernden Bürgerkrieg zu beenden, dann entstehen viele neue wirtschaftliche Chancen und die Kriminalität befindet sich auf dem Rückzug. Die konsequente Bekämpfung von Drogenmafia und Korruption ist nach wie vor eine große Herausforderung. Durch das Abpressen von Schutzgeld durch Mafia, Farc und Geheimpolizei/Todesschwadronen wurden die Mineros gewaltig unter Druck gesetzt. Sie profitieren nicht nur durch den Verzicht auf das giftige Quecksilber bei der Goldgewinnung von den Verträgen mit CNL und GCM, sondern auch durch die verbesserte rechtliche, wirtschaftliche und politische Situation.

      Dass die großen Gesellschaften - NEM, IAG, BTG - nach Kolumbien gehen, zeigt eine veränderte Lage. Nicht alle machen alles richtig. Aber alle können lernen und die in Antiochia gefundenen Regeln übernehmen.


      Gran Columbia Gold wäre auch noch ein Kandidat für Leagold vielleicht an vierter Stelle. GCM braucht vor allen einen neuen Financal Officer, der bessere Verbindungen zu Finanzierern hat. GCM könnte bei bekannten Kosten ebenfalls z.B. 25% der jährlichen Goldproduktion im voraus verkaufen. So nimmt man Risiko aus dem Geschäftsmodell.
      Ein Käufer bekommt für eine winzige Marktkapitalisierung plus Übernahme der Schulden gewaltige hochgradige Ressourcen und eine Goldproduktion ca. 180.000 oz/Jahr. Das sollte sich rechnen.

      GCM liegt anscheinend in einem Nationalpark.


      Viele Grüße
      Vatapitta
      Musik aus Kolumbien.

      Rat von Winnie Pooh: "Unterschätze nie den Wert des Nichtstuns."
      Bitte keine Bewertungen wegen der Diskretion. 8)

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