Bitgold....sinnvoll oder nicht ?

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    • Bitgold....sinnvoll oder nicht ?

      Mal eine Frage an alle im Forum, da ich in selbigen wenig zu dem Thema finden konnte.
      Bin durch Zufall auf die Webseite von Bitgold gekommen. Nun frage ich mich, ob es Sinn macht
      dort ein Konto zu eröffnen.
      Es soll nur zur Diversifizierung dienen und ich frage mich, ob jemand aus dem Forum vielleicht Erfahrungen
      sammeln konnte oder ob auch schon jemand mit dem Gedanken gespielt hat dort ein Kto. zu eröffnen und bei seinen Gedanken schon ein bisschen weiter ist und mich / uns an diesen Gedanken teilhaben lassen möchte ?

      Danke.....
      Zum Goldjungen hat es leider nicht gereicht ;)
      Bewertungen unter : Silbermen
    • Wozu willst du deine Kröten jemand anderem zum Aufbewahren geben, wenn der dir dann garantiert nen Umtauschkurs reinhaut (zu seinen Gunsten und auf Dollarbasis, Verwaltungsgebühren etc.) und du hast dafür das Gegenrisikoplus das Risiko, dass es von nem Staat auch noch verboten/konfisziert wird. Und wo willst du damit bezahlen?

      Leg dir kleine Barren in den Keller, da haste immer den Zugriff....und entziehst dem Markt Gold.
      Gold wirft auch keine Strafzinsen ab! :thumbsup:

      Meine Bewertung: Knallsilber
    • Klar besteht immer die Gefahr, dass wenn jemand anderes dazwischengeschaltet ist, das das Risiko eines Ausfalles steigt. Die Barren im Keller sind da natürlich sicherer. Ich fand die Idee das das Gold in Tresoren von Brinks ausserhalb des Zugriffes aus Deutschland gelagert wird, als Diversifikation recht interessant.
      Auch Idee statt Paypal vielleicht mal mit Bitgold zahlen zu können hat auch mein Interesse geweckt.
      Leider ist die Übersetzung der Webseite ins Deutsche recht bescheiden und sorgt leider nicht für Vertrauen.
      Bin auf weitere Meinungen gespannt.....
      Zum Goldjungen hat es leider nicht gereicht ;)
      Bewertungen unter : Silbermen
    • Silbermen schrieb:

      Klar besteht immer die Gefahr, dass wenn jemand anderes dazwischengeschaltet ist, das das Risiko eines Ausfalles steigt. Die Barren im Keller sind da natürlich sicherer. Ich fand die Idee das das Gold in Tresoren von Brinks ausserhalb des Zugriffes aus Deutschland gelagert wird, als Diversifikation recht interessant.
      Auch Idee statt Paypal vielleicht mal mit Bitgold zahlen zu können hat auch mein Interesse geweckt.
      Leider ist die Übersetzung der Webseite ins Deutsche recht bescheiden und sorgt leider nicht für Vertrauen.
      Bin auf weitere Meinungen gespannt.....


      @silbermen

      Warum ein Versprechen (Fiat) gegen ein weiteres, damit verkettetes Zahlungsversprechen (Fiat in Gold, gegen Gebühren und anschließend wieder letzlich wieder nur in FIAT ) einlösen?
      Noch dazu, wenn ich einen Anbieter nicht kenne oder ihm (noch) nicht vertraue. Das ist keine Diversifikation. Und einen möglichen Zugriffsentzug wegen der gelenkten und kontrollierten
      Zahlungsströme sehe ich da auch erst mal nicht.
    • James Turk / Goldmoney / bitgold

      Also James Turk, den Gründer von Goldmoney, dürfte man schon kennen und ihm auch vertrauen....

      Dass er sein Geschäft weiter entwickelt hat zu einem weltweiten, auf physischem Gold beruhenden Zahlungssystem ist ein logischer und genialer Schachzug! Dieses Jahr hat er sein Geschäft mit bitgold fusioniert. Eine grosse weltweite Expertise im Verwahren von Gold für Kunden ist weiter entwickelt und Grundlage geworden für ein universelles PRIVATES Zahlungsmittel, nämlich physisches Gold.
      Die Gebühren sind minimal, das Guthaben jederzeit (aber nicht überall, Brinks muss vor Ort sein) in physischem Gold auszahlbar.

      Ich sehe bis jetzt keinen Pferdefuss. Kaufe ich hier physisches Gold, bezahle ich mehr als 1% über spot und das bei Kauf und Verkauf!

      Lieber bitgold- Guthaben als USD-Guthaben! Ich hatte das Thema schon einmal angesprochen, aber im Goldfaden, nicht in einem eigenen Faden. Ganz gut, dass es jetzt einen gibt. Bitgold hat eine wichtige Funktionalität mehr als physisches Gold "im Keller": Geldfunktionalität i.e.S. Es kann zu Zahlungen verwendet werden und man hat das Lagerrisiko zu praktisch verschwindend geringen Gebühren an Brinks abgegeben. Natürlich könnte es u.U. gestohlen werden, wenn einem die elektronischen Zugangsdaten geklaut würden und man es nicht schnell genug bemerkt.

      Das Ganze scheint mir sehr interessant und eine ernsthaft Betrachtung wert.

      Gruss,
      Lucky
      "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
      X( " Heute besteht der USD nur noch aus Lügen der US-Regierung und ihrer Organe " X( (frei nach J.Willie)
    • @ Lucky:

      Das widerspricht aber Deiner Signatur, weil dein Gold/Geld dann James Turk "besitzt" und nicht mehr Du! Du besitzt dann nur noch Zugangsdaten.
      Kann keinen Zusatznutzen zu einem ETF oder gar Tagesgeldkonten erkennen.

      Der Pferdefuß ist genau der "Besitz" (tatsächliche Herrschaft) über Vermögenswerte. Und warum ich ausgerechnet James Turk, von dem ich nichts weiß, außer was ich im Net irgendwo mal gelesen habe, mehr vertrauen sollte als Bankhaus xy, verschließt sich mir. (S&K hatte auch super-duper TÜV zertifizierte Spitzenimmobilien in Wahnsinnslagen bis es geknallt hat).

      Eine Unze in der Hand ist 100% sicher meins. Alles im Banksystem verhältnismäßig wahrscheinlich meins, und alles andere wahrscheinlich ziemlich sicher meins gewesen :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Felix Krull ()

    • Anleger haben schon imer diversifiziert....der Sicherheitsaspekt ist ein wichtiger Punkt. Bei Brinks sicherer als in meinem Keller. Ich weiss nicht, ob ein Brinks-Tresor schon jemals ausgeraubt worden ist.
      Die Spesen ein anderer; da ist bitgold günstig.
      Die Zahlungsfunktionalität ist einmalig bei bitgold. Dazu die Unabhängigkeit von Regierungen. Geld sollte privat sein und nicht staatlich! Besitz und Eigentum sind natürlich unter verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten.
      Bitgold könnte nach dem Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems eine wichtige Rolle spielen.

      Gruss!
      Lucky
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    • LuckyFriday schrieb:

      Ich weiss nicht, ob ein Brinks-Tresor schon jemals ausgeraubt worden ist.
      Boston 17.01.1950
      Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
      Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
      Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
      Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:
    • ...und nun, liebe Kinderchen, stellen wir uns zum Schluß einen kleinen Stromausfall oder Sperrung des Internets in Krisenzeiten vor! Das geht nicht? Doch, das geht!
      .....da muss man dan lange schwimmen, um an sein Gold bei Brinks zu kommen, deren Zeitschloss dann wohl leider auch nicht aufgeht...warum auch immer! [smilie_happy]
      Gold wirft auch keine Strafzinsen ab! :thumbsup:

      Meine Bewertung: Knallsilber
    • Also heute haben sicher jedes Spital und andere Einrichtungen eine Notstrom-Einrichtung, und Brinks-Tresore sind über die ganze Welt verteilt. Kein Schwimmen angesagt.

      Es gab übrigens mehrere Überfälle auf Einrichtungen von Brinks (siehe Wikipedia).

      Und niemand muss müsssen, und man kann das eine tun und das andere nicht lassen.
      Das geniale finde ich die Errichtung eines weltweiten Zahlungssystems in physischem Gold. Ich nehme an, dass es nach einem Zusammenbruch der Fiatwährungen und/oder in Krisenzeiten zur Verfügung stehen würde. Ich würde nicht daran denken, ausschliesslich bitgold zu halten. Ich denke auch nicht daran, wegen der hohen Formkosten, Gramm-Mengen physischen Goldes "im Keller" zu halten. Bei bitgold kann man Fraktionen von Grammen verwenden.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LuckyFriday ()

    • Nicht falsch verstehen. Mag ne gute Sache in guten Zeiten sein, aber grad in Krisenzeiten wirds unsicher mit "Fremdverwahrung" und Fremdansprüchen!
      Und
      Brinks-Tresore sind über die ganze Welt verteilt.
      weißt du, wo dein Gold liegt?
      Und steht dann auch jemand da, der dir das aushändigen kann und wird....

      Und allociertes Gold weckt zudem leider immer die Begehrlichkeiten von Staatsschergen, siehe früher Bretton Woods und Öffnen von Schließfächern, "Enteignung mittels gerechter Entschädigungszahlung zu festgesetztem Kurs pro Unze in Fiat...) also haste dann vielleicht auch wieder Zettel bei Brinks drin liegen nachher....

      und last but...: Wenn du i Gold zahlst, zahlst du dennoch wieder in Dollar, da deine Euros und Goldanteile doch immer noch zuerst in Dollar umgerechnet werden...kann man auch gleich mit Paypal zahlen...
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      Meine Bewertung: Knallsilber

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Knallsilber ()

    • Knallsilber, mein Gold würde bei Brinks in Zürich liegen, da ich in der Schweiz wohnhaft bin.

      Die Enteignungsfrage ist natürlich ein andere Baustelle; ob sie jemals kommt? Ich würde Zwangshypotheken auf Wohneigentum für viel wahrscheinlicher halten, wo auch richtig "viel" zu holen wäre.

      Die 100 Gramm, die ich allenfalls bei bitgold halten würde, wären halt dieser Gefahr staatlicher Zwangsmassnahmen ausgesetzt.

      Bretton Woods war eine Währungskonferenz, wo der USD für Staaten als "so gut wie Gold" festgelegt worden war (war später 1972 von Nixon "vorübergehend ausgesetzt" worden).

      Und mein last....Es ist kanadisch, nicht amerikanisch....

      Ich stelle mir, vielleicht romantischerweise, vor, das sich das bigold-Zahlungssystem über einen Zusammenbruch des Fiat-System hinaus halten könnte und vielleicht die Basis für eine neues, weltweit akzeptiertes und privates Zahlungssystem bilden könnte.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LuckyFriday ()

    • LuckyFriday schrieb:

      Also heute haben sicher jedes Spital und andere Einrichtungen eine Notstrom-Einrichtung, und Brinks-Tresore sind über die ganze Welt verteilt. Kein Schwimmen angesagt.
      ...


      Sorry das ist etwas wunschgleisig gedacht. Wenn es kriselt, mögen ja die Hochsicherheitssysteme und wichtigen Einrichtungen (auch Krankenhäuser) geschützt sein.
      Aber Dein Heim, auch in der Schweiz, hat wohl kaum ein Notstromgenerator. Und selbst wenn, Glückwunsch, wird es das Internet dazwischen sicher nicht mit Notstrom versorgen.
      Also fehlt im Ernstfall der Zugang.
      Wenn hier mal ein Trafo des lokalen Versorgers durchknallt oder die Leitung zur Strasse bei Bafggerarbeiten gekappt wird, geht für lange Stunden nichts mehr.
      Und über Funk....barcuht auch Strom und im Krisenfall dann überlastet, da möglicherweise auch für wichtige Einsätze reserviert.

      Alternative Ansätzte in Ehren, aber sie sollten der Krisenrealität standhalten, das tut es hier m. M. n. nicht.
    • "Krisenrealität"

      Ich glaube nicht, dass bitgold unter dem Aspekt "Krisensicherheit" geschaffen worden ist, sondern als alternatives, ehrliches und alltagstaugliches Zahlungssystem mit Zukunft. Dies muss sich allerdings erst zeigen. In einer wie auch immer beschaffenen Krise mag es halt Stunden oder Tage nicht funktionieren, was aber seiner Zukunftstauglichkeit keinen Abbruch tut. Mein Auto kann auch mal abliegen, oder der Geschirrspühler. Dann wird eben repariert. Mein internetprovider hat immer wieder seine Auszeiten und Netzstörungen, mein Telebanking ist zu Spitzenzeiten öfters nicht erreichbar.

      Krisensicherer, aber als Zahlungsmittel wesentlich weniger fungibel, sind bestimmt die Metalle im Keller.

      Nebenbei wundere ich mich schon seit vielen Jahren, weshalb die üblichen PC's keinen Eingang für Niedervolt-Gleichspannung haben wie heute die mobilen Endgeräte. Geeignete wieder aufladbare Batterien könnten enorm viel zur Krisensicherheit der Geräte wie der Internet-Server beitragen. Und Internet gäbe es auch über Satelliten. Und bitgold sicher auch bald über Mobiltelefone. Aber wie gesagt, nebenbei, andere Baustelle, andere Fäden, wo diese Diskussion geführt werden soll.

      Die technische Anfälligkeit im Krisenfall tut jedenfalls m.E. der Genialität der Idee keinen Abbruch, Gold zu einem universellen privaten Zahlungsmittel zu machen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LuckyFriday ()

    • Von James Turk, Mitbegründer von bitgold.com

      Vom "goldmoney"-Gründer J.Turk, aus einem Video, über bitgold:

      "you can't stop technology, let's rather embrace it than fight it"
      "lower costs and more safety means more opportunity. Bitgold has grown faster than Facebook or Uber; from zero to 300,000 participants in four months!"
      "Asians and asian central banks accumulate gold"
      "there have been 100 currency collapses since the end of the 2nd world war"
      "Gold and silver have been money for more than 5000 years"
      "Do not fool yourself"
      "the first (paper) currency of the US, the "Continental" collapsed in 1780"
      "Money is gold and silver, paper is a substitute"
      "Gold is owned by millions of people worldwide"
      "Bitgold means the oldest money used in a modern way"

      Da dies recht einfaches Englisch ist, verzichte ich auf eine Übersetzung ins Deutsche.

      Gruss,
      Lucky
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    • @lucky, hast du ein Wallet? Funktioniert das ahlich wie btc und co ?
      Die wichtigste frage ist aber wie mach ich bitgold wieder schnell zu fiat.
      Wenn das einfach geht könnt ich es mir gut als zahlungsmittel vorstellen.
      Sehr geringe transferkosten sind halt im internationalen hadel super.
      Perthbullion akzeptiert z.b. Zahlungen mit ukforex, das sind aber dann immer noch ca. 1% transfergebühr von EUR nach AUD
      Aber sehr viel günstiger als paypal

      Btc macht das ja perfekt, nur die akzeptanz fehlt halt etwas wegen der vola.
      Bitgold unterliegt ja nur der vola vom edelmetall