Bewusster Verkauf von FALSCHGOLD in Deutschland nicht strafbar...

    • Der Streitwert war wohl zu gering, kein Verhältniß zu den Kosten eines Prozesses, aber verurteilt wäre er worden, so verstehe ich das.
      Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Marc Aurel (121-180)
      Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Friedrich von Schiller (1759 – 1805)
      Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist. Grundgesetz Artikel 146 (1949)
    • argo100 schrieb:


      Da kauft jemand FALSCHGOLD ein, um es als ECHTGOLD weiter zu verkaufen und geht straffrei aus: swp.de/crailsheim/lokales/crai…ahren-ein;art5507,3708707


      Naja ganz so trivial ist es nicht zwar hätte ich ihm auch nicht geglaubt, dass er nicht weiß was plated bedeutet insbesondere weil man sich online quasi alles übersetzen lassen kann. Zudem hätte es alleine schon am Preis auffallen müssen.

      Allerdings: "Derweil entnahm Richterin Herrmann den Akten, dass zwei Juweliere der Kundin die Echtheit der Barren bestätigt hatten." Sorry aber wenn selbst Juwelieren die Barren als echt deklarieren worauf soll man sich denn dann verlassen?

      Zitat: Das Verfahren gegen den Mann wurde letztlich ohne Auflagen eingestellt, weil ihm nur eine geringe Schuld nachzuweisen war. Zuvor hatte der Angeklagte noch darauf bestanden, freigesprochen zu werden. Als Richterin Herrmann ihn aber darüber aufklärte, dass sie ihn - falls er denn auf einen Urteilsspruch bestünde - auch verurteilen könnte, stimmte der Mann einer Verfahrenseinstellung zu.

      Gruß
      Ronny
    • "Dem 37-jährigen Angeklagten aus Frankenhardt wurde zur Last gelegt, zwei Goldbarren-Imitate vorsätzlich als echtes Gold für insgesamt 544,53 Euro über Ebay an eine Frau verkauft zu haben. Deshalb musste er sich wegen Betruges verantworten.

      Als Goldmünzen aus einer Familienerbschaft mit 99,9 Prozent Feingoldanteil hatte der Mann die zwei Zehn-Gramm-Barren im August 2015 auf Ebay angeboten. Dass die Preziosen lediglich aus billigem, vergoldetem Metall bestehen, habe er nicht gewusst.

      Die Barren hatte der Mann zuvor selbst auf Ebay erstanden - einen für 50 Euro, an den Preis des anderen konnte er sich nicht mehr erinnern. Den Zusatz "aus Familienerbschaft" habe er zur Produktbeschreibung hinzugefügt, "damit es schmackhafter rüberkommt". Die Echtheit des Goldes habe er gar nicht prüfen lassen können, da er die in Plastik verschweißten Barren ungeöffnet an die Frau weiterverkauft hat.Über die Kauf- und Verkaufsprotokolle des Ebay-Accounts vollzog Richterin Uta Herrmann die Transaktionen des Mannes nach. Daraus ergab sich, dass zumindest ein Barren vom Ursprungsverkäufer als "plated" (englisch für: "überzogen") bezeichnet worden war. Somit hätte dem Angeklagten eigentlich klar sein müssen, dass er kein echtes Gold gekauft hatte.

      Der Mann wehrte sich gegen diesen Vorwurf und gab an, kein Englisch zu können. Er wüsste nicht, was "plated" bedeutet. "Ich war der Meinung, echtes Gold zu verkaufen", beteuerte er. Derweil entnahm Richterin Herrmann den Akten, dass zwei Juweliere der Kundin die Echtheit der Barren bestätigt hatten. Erst die Bank, der sie das Gold verkaufen wollte, hatte die Frau darauf hingewiesen, dass es sich um zwei vergoldete Metallstücke handelt.

      Das Verfahren gegen den Mann wurde letztlich ohne Auflagen eingestellt, weil ihm nur eine geringe Schuld nachzuweisen war. Zuvor hatte der Angeklagte noch darauf bestanden, freigesprochen zu werden. Als Richterin Herrmann ihn aber darüber aufklärte, dass sie ihn - falls er denn auf einen Urteilsspruch bestünde - auch verurteilen könnte, stimmte der Mann einer Verfahrenseinstellung zu. Den Verkauf hatte er zum Zeitpunkt des Prozesses noch nicht rückgängig gemacht.
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      Der Umstand das es wohl kaum einen echten Goldbarren 10 gr. für 50€ zu kaufen gibt und der Käufer sich daher schon im klaren sein müßte das er kein echtes Gold kauft scheint nicht belastend zu sein.
      Erstaunlich auch, dass zwei Juweliere die Echtheit bestätigt hatten und das es bis zum Urteilspruch keine Rückzahlung gegeben hatte. Eigentlich ein "Freifahrtschein" für den Vekauf von gefälschten Goldmünzen/Barren, unglaublich, paßt aber voll in die derzeitige deutsche Justiz.
    • augenscheinliche Prüfung ...... immer wertlos bei Gold ,Zertifikate wertlos "drum prüfe bevor du dich ewig bindest ,ob du nicht was echteres für 50Piepen findest "

      :D naja die PlasteDingerGoldStücke sind alle gefährlich , wie diesere Fall wiedereinmal aufzeigt :D die sozialistische Produktion in China läuft

      auf Hochtouren 25Stunden vermutlich :D ähnlich wie in den HühnerKonzentrationsLager da wird dem schlauen Huhn auch erzählt , der 24StundenTag

      36Stunden um die EierAbPressProduktion des deutschen ReichsHuhn zu steigern :D youtube.com/watch?v=1Ayethw-ouQ :D

      Gruss
      alibaba :D
      " Wo ich willkommen bin' lass ich mich nieder ,ansonsten geh ich wieder " ;)

      " jeden Morgen steht die Lüge als erste auf ,bis die Wahrheit ausgeschlafen hat " :D

      "Ich bin für mein Textinhalt verantwortlich ,nicht für das was du verstehst" 8o
    • Das mit den Zertifikaten (und am besten eingeschweisstes Zeug) ist sowieso erstaunlich. Viele Menschen glauben offenbar, das ein Papier schwerer zu fälschen ist als das Metall.....
      Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Marc Aurel (121-180)
      Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Friedrich von Schiller (1759 – 1805)
      Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist. Grundgesetz Artikel 146 (1949)
    • In der Bucht gibt es jede Menge Goldmuenzen chinesischer Produktion. Ich hab mal einen Verkaeufer hinsichtlich seines Krugerrand angeschrieben mit dem Vermerk, dass es sich dabei um ein gesetzliches Zahlungsmittel handelt.
      Er meinte dazu dass ein kleines, auf der Rueckseite eingepraegtes "Copy" ausreichen wuerde.
      Auf meine Frage, ob ich morgen auch Microsoft Windows verkaufen darf, wenn ich Copy auf die Rueckseite schreibe, oder Schuhe und Handtaschen bekannter Marken, wenn innen ein Copy ist, hat er die Auktion zurueck gezogen.
      Es wird Zeit, dass sich mal ein paar Abmahnanwaelte der Sache annehmen, nachdem der Gesetzgeber so versagt.
      Lieber der Rattenfänger von Hameln, als Maustreiber von Microsoft.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zoppo ()

    • Wer Banknoten nachmacht, oder verfaelscht, oder nachgemachte und verfaelschte sich beschafft und in Verkehr bringt, wird mit Gefaengnis, nicht unter 5 Jahren bestraft.

      Laut Eurer Ansicht, darf ich also in Australien Euro drucken und via Bucht verkaufen?
      Ich schreibe hier nicht von Barren, sondern allen Goldstueckchen die heute noch ausgegeben werden.
      Lieber der Rattenfänger von Hameln, als Maustreiber von Microsoft.
    • Hm in meinem Betrieb hat mal eine Mitarbeitern 2300€ Gegenwert unterschlagen.
      Arbeitsgericht habe ich gewonnen, fristlose Kündigung ist geblieben. Aber Strafverfahren wurde ebenfalls wegen "Geringfügigkeit" eingestellt. Sogar ganz ohne Verhandlung. Von daher bin ich sicher, dass den ganzen ebay Spinnern wenig oder nichts passieren wird ...

      Hätte auch absolut keine Lust, mir irgend so ne "gegradete" Münze zu kaufen. EM und so Kondome passt für mich grundsätzlich nicht zusammen.
    • vielleicht schaut ihr euch einmal die vielen Auktionen in der Bucht (ebay) an.
      Kommt es nur mir so vor, oder türmen sich in den letzten 5 Tagen dort die Auktionen mit 1 Unzen Goldbarren der Perth Mint ?
      Ein paar gab es immer. Aber so viele habe ich noch nie gesehen

      Es sind mehrere Anbieter am Werk (oder 1 anbieter mit mehreren Konten), die massenweise 1oz Goldbarren im Blister anbieten:
      Anbieter: buecherwuemle, rudi161260, graf_sven, ertus1995, cinar187, mars196415, sevenania

      Bei Endpreisen von 80,-€ bis 800,-€ und der gleichen Auktionsbeschreibung stinkt das zum Himmel...und kann eigentlich kein echtes Gold sein! Und das wissen diese (sehr, sehr, sehr wahrscheinlich) auch!
      Aber es gibt noch über 30 Auktionen aktuell...

      Wenn ich Zeit hätte würde ich alle kaufen und auf Übergabe bestehen. So zahlen Sie erst einmal die ebay Gebühren und es fließt kein neues Geld rein (d.h. dann werden Sie vermutlich schnell seitens ebäh gesperrt, sonst passiert wahrscheinlich eh nicht viel). Und da ich niemals auf die Idee kommen würde, dass diese Anbieter betrügen wollen, hätte man bei echten Goldbarren ein wahres Schnäppchen gemacht und bei falschen kauft man nicht. Ich bezwifel sowieso stark, dass überhaupt jemand zu einem Übergabetermin kommen würde.

      Wenn das der falsche Thread ist, gerne verschieben...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von joe6060 ()

    • es gab zumindest bisher deutliche Merkmale im Layout, die die Fälschungen erkennen lassen
      ich such aber jetzt nicht nach, denn man kan getrost von Fälschungen ausgehn
      es gibt ja Leute, die solche Sachen sportlich sehen und melden und viele Anbieter werden dann auch gelöscht
      hier ist so ein Aktiver und einige Seiten zuvor die Merkmale erklärt
      auktionshilfe.info/thread/1270…?postID=246520#post246520
    • Silberfuchs25 schrieb:

      Wer bei diesen privaten EBAY-Verkäufern Goldbarren erwirbt, die laut Artikelbeschreibung ungepüft und unecht sind, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen! :wall:
      inhaltlich bin ich voll bei dir. aber es muss diesen "händlern" auch dringendst das handwerk gelegt werden.
      unwissende gilt es auch hier zu schützen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hsv1896 ()