Chart Abweichung Platin-Goldpreis

    • ich kann mich noch erinnern , das Platin vor wenige Jahre immer so um ca. 200 usd höher stand als wie Gold , erst wenn das wieder so ist ,

      werden es weniger Kriege sein auf der Welt ,vermute ich mal :D

      Paladium war auch Früher billiger so 350 USD ,so lang ist das auch nicht her :D

      eigendlich Zeit um Gold gegen Platin zu tauschen und Palladium in Siber , die Erde ist rund und die Preise werden sich auch wieder drehen ,

      wie alles auf der Welt , kommt man immer wieder unten an ;)

      Gruss
      alibaba :D
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    • alibaba schrieb:

      ...eigendlich Zeit um Gold gegen Platin zu tauschen und Palladium in Siber , die Erde ist rund und die Preise werden sich auch wieder drehen ,

      wie alles auf der Welt , kommt man immer wieder unten an ;)

      Gruss
      alibaba :D

      Mich würde interessieren, wie viel % des jährlich geförderten Platins in der Fahrzeugindustrie für Dieselkatalysatoren verwendet werden.

      Falls der Dieselmotor künftig vom Benziner bzw. gar vom E Mobil ersetzt würde werden wir noch ganz andere Platin- und Palladiumpreise sehen. Das Silber kommt zwar in der Natur 100 mal häufiger als Platin vor. Silber ist aber in der Industrie universell einsetzbar und die Sammelgemeinde des Silbers in Form von Barren- und Münzen wächst stetig. [smilie_blume]
      Ich bin Fan der perth mint in Australien.
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    • III. VIR. AAAFF schrieb:

      Falls der Dieselmotor künftig vom Benziner bzw. gar vom E Mobil ersetzt würde ...
      E-Auto? Mit der heute verbauten Technik und der nicht vorhandenen Infrastruktur für E-Autos wie z.B. Ladesteckdosen an jedem Parkplatz, auch am Strassenrand in der Stadt, ist das für 90% der Autofahrer keine brauchbare Alternative, egal, was die Naiven in Berlin auch beschliessen.

      E-Autos im Winter:

      Es grüßt Ersatzkasse
      Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
      (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

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    • Der Wikipedia Artikel gibt leider nur den Verbrauch für alle Katalysatoranwendungen insgesamt an. (Fahrzeuge ,Chemie etc.). 120 Tonnen jährlich von 190 Tonnen Fördermenge ?

      Den Rest verbrät wahrscheinlich Tiffany :) (die könnten aber jederzeit 750er Weissgold nehmen, wenn Pt teuer werden würde. Daher halte ich den Schmuckanteil vom Verbrauch für nochmal zusätzlich unsicher. Die Weiber wird es begrenzt interessieren, aus was genau das Collier nun ist. Hauptsache "funkel" und "was mit teuer". Ist sowieso nur der Holder für den/die Stein(e). )

      Das Zeug reicht sowieso noch für 180 Jahre oder so. Daher irrelevant wieviel genau für Diesel Autos...

      Außer kurzfristigen Spekulationsblasen glaub ich nicht, dass da viel zu holen sein wird. Fluchtwährung ist es auch eher nicht. Es wird eigentlich nur knapp, wenn in Südafrika ein Krieg oder Unruhen ausbrechen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Felix Krull ()

    • Danke Fossilis

      40 % sind eine heftige Hausnummer!

      In dem Artikel heißt es:

      "Das Einsatzgebiet von Platin sind Katalysatoren in Dieselfahrzeugen. Diese rollen aber überwiegend über die Straßen Europas...."


      Der sparsame Dieselmotor scheint in USA leider noch nicht wirklich angekommen zu sein. In Europa wird er steuerlich zwar noch gefördert.Liegt das Desinteresse der USA am Dieselmotor womöglich daran, dass man sich über dem großen Teich von der Platin Förderung Russlands, Chinas und Südafrikas nicht abhängig machen möchte?

      Was sagt eigentlich der designierte Präsident der USA, Herr Donald Trump, dazu? Trump scheint nicht unbedingt ein Anhänger der e Mobilität zu sein ...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von III. VIR. AAAFF ()

      Beitrag von III. VIR. AAAFF ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • Silbini schrieb:

      Gibts eigentlich irgendwo einen Chart, der nur das Abgeld oder Aufgeld vom Goldpreis zum Platinpreis wiedergibt, sodass man sieht, wie lange der Platinpreis über dem Goldpreis war und wann es gewechselt hat?
      Ich denke, die absolute Abweichung ist weniger aussagekräftig, als die prozentuale Abweichung, oder das Verhältnis. Hier ein paar Links zu den entsprechenden Charts:

      Wievele Unzen Gold zahle ich für eine Unze Platin?

      Die Kurven übereinander

      Besonders interessant finde ich auf der den Chart #14: Platinum Priced in Gold Since 1900
      ...verbunden mit dem geschichtlichen Abriss ...kann man dann Stunden damit verbringen, in der Vergangenheit zu blättern, um die Zukunft zu lesen.

      Hier noch ein schöner Überblick über die Förderländer.


      Zur Diskussion:
      Wenn man den ersten Chart von Goldseiten.de betrachtet, dann sieht man, dass wir momentan eine Sondersituation haben. Normalerweise ist Platin teurer als Gold. Was einem Gold / Platinratio unter 1 entspricht. Heute waren es 1,21. Von der Historie her betrachtet, wäre eine Wette auf ein fallendes Verhältnis also schon sinnvoll.

      Das mit den Elektroautos ist ein guter Einwand. Aber laut Chart war Platin auch vor der Einführung der KFZ Katalysatoren in der 80ern Platin deutlich teurer als Gold. Industrielle Anwendungen gibt es genügend. Allerdings stehen und fallen diese auch mit dem Preis des Metalls.

      Noch eine Bemerkung zum E-Auto: Ich weiß, dass einige Politiker diese gerne einführen möchten. Allerdings kriegen wir unseren Bedarf an Strom aus alternativen Energien auch so schon nicht gedeckt. Wie sollen wir dann noch zusätzlich unsere Mobilität damit realisieren? Sehr gut erläutert an dieser Stelle eines Vortrags: Energiebedarf und Produktion Deutschland

      Einzig denkbarer Grund wäre, dass unsere Politiker die Automobilindustrie pushen möchten. So lief es ja auch mit der Abfuckprämie und den Unweltzonen. Allerdings ergibt in dem Fall auch nur eine teilweise Umstellung auf Elektroautos Sinn. Um alle Autos durch Elektrische zu ersätzen fehlt der Strom. Daher ginge es nur darum, die Forschung & Entwicklung der Emobile durch Deutsche Automobilhersteller von unserem Steuergeld zu bezahlen. BTW: das Ziel von 1 Mio EAutos wurde schon von Ende 2016 auf Ende 2020 verschoben.

      Kurz und knapp: Wegen Elektroautos dürfte die nächsten Jahre kein Nachfragerückgang bei Platin zu verzeichnen sein.

      Was meint Ihr, Lohnt ein kleiner Zock darauf, dass Platin im Verhältnis zu Gold steigt?
      "Erleben Sie den Euro nicht als harte Währung, sondern genießen Sie ihn als Fruchtgummi"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schwuppp ()

    • Ich habe Anfang des Jahres etwas Platin gekauft. Ich sehe es als Spielerei und zum langfristigen Wegsperren.

      Es ist auch ein bissl eine Ersatzhandlung, weil mir Gold die letzten Jahre zu teuer zum kaufen erschien, ich kein großer Silberfan bin und dann bleiben ja für den physischen Besitz nicht mehr wahnsinnig viele Optionen übrig.

      Bei Platin (und auch den Schwestern) weiß man im Grunde heute noch garnicht, wofür man das in 20 Jahren möglicherweise noch brauchen könnte? Kommen die Brennstoffzellen? Vielleicht in der Raumfahrt? Für irgendeinen Katalysator?
      Ich glaube die jährliche Förderung ist irgendwas um die 200 Tonnen herum. Das ist ein kleiner Markt.

      Vielleicht lässt die Nachfrage und somit der Preis auch nach, nichts ist gewiss, aber als langfristige Spielerei, warum nicht?

      ---

      Würde man den derzeitigen Straßenverkehr Deutschland inkl. LKW und auch ohne Verbesserungen der Fahrzeugeffizienz (abgesehen vom Antriebsstrang an sich) elektrifizieren würde der zusätzliche Strombedarf für Leitungsgebundene oder Batterieelektrische Fahrzeuge in der Größenordnung um 200TWh/a liegen.
      Das ist durch den Ausbau von weiteren Wind- und Solarstromanlagen zumindest technisch problemlos zu realisieren.

      Würde man's mit Wasserstoff machen und diesen aus Elektrolyse produzieren (evtl. Platinbedarf!) bräuchte man je nach Pfad (gasförmig, flüssig, Pipeline oder Tankwagen oder vor Ort, Ottomotor oder BSZ -> evtl. Platinbedarf! ) bereits die ca. die 3-fache Stromerzeugungskapazität.

      Würde man den Wasserstoff über den Sabatierprozess in Methan wandeln oder ggf. über Fischer Tropsch in flüssige Treibstoffe und das dann in herkömmlichen Ottomotoren verfeuern bräuchte man schon die ca. 5fache Stromerzeugungskapazität.

      Eine Versorgung unserer Fahrzeugflotte nur über Agrartreibstoffe oder "verflüssigtes Holz" ist nicht darstellbar selbst wenn wir extreme Schäden an den Ökosystemen durch die Ausweitung des Intensivanbau von "Energiepflanzen" in Kauf nehmen würden. Zumindest nicht, wenn wir nicht die einzigen auf der Welt sind, die diese Idee hätten.

      Die Zukunft der Massenobilität ist somit zwangsweise elektrisch (außer Flugzeuge), dieses Rennen ist längst entschieden. Die einzig relevante Frage lautet, wie ernst die Regierungen dieser Welt die angekündigte Dekarbonisierungsstrategie nehmen. Öl und Gas ist in Summe für die nächsten Jahrzehnte noch genug da (politische Schranken mal ausgenommen), heute weiß man aber, dass der begrenzende Faktor die Aufnahmekapazität der Atmosphäre und Ozeane für CO2 ist, zumindest solange bis es wirklich unlustig wird.

      Ich gehe davon aus, dass wir schon in den kommenden Jahren in ersten Ländern und Städten Verbote für die Neuzulassung von PKW Verbrennungsmotoren sehen werden

      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cepha ()