Das seltsame Geschäftsgebaren der Philoro Wien

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das seltsame Geschäftsgebaren der Philoro Wien

      Philoro (ursprünglich - glaube ich - aus Leipzig) gibt es seit ein paar Jahren in Wien auch.

      Nun, viel war bei denen noch nie los - erstens sind sie geographisch etwas abseits der Innenstadt und somit des Wiener Finanzzentrums, zum anderen tun sie sich schwer gegen die langjährig etablierten Goldhändler in Wien wie Schellhammer & Schattera, Schoeller Münzhandel etc.

      Aber in letzter Zeit scheinen die Dinge sich zum Schlechteren zu wenden. Ich habe in diesem Jahr schon zwei Mal 10 Stk. 1/1 Gold Philharmoniker bei denen verkauft. Beim ersten Mal lief alles noch reibungslos. Beim zweiten Mal war es schon etwas seltsam: die ansonsten hinter dem Panzerglas anwesende Schalterkraft war verschwunden und ich stand gute 10 Minuten alleine im Verkaufsraum. Dann entdeckte der GF/Filialleiter, dass doch jemand sich überraschenderweise in seinen Laden verirrt hatte und nahm meine Münzen persönlich entgegen. Die Auszahlung stellte ihn allerdings vor mittelschwere Probleme: zuerst kratzte der zwei 500er zusammen, dann kam ein dickes Paket 100er - so dick, dass es in keinem Sakko mehr Platz hatte. Das reichte allerdings noch nicht als Summe und er fragte, ob ich denn wirklich alles in bar gleich mitnehmen will; ganz schön peinlich für einen Goldhändler, schließlich ist Philoro ein etablierter Goldspezialist und nicht irgendein Hinterhofschuppen, der 10 g Zahngold abwiegt. Ja, ich wollte, und dann ging's ans Eingemachte: der GF kratzte aus seiner persönlichen Brieftasche ein paar 50er und so ging sich das Ganze doch noch aus. Dem peinlichen Philoro Auftritt Nr. 1 sollte bald der peinlichere Philoro Auftritt Nr. 2 folgen.

      OK, ein paar Wochen später, selber Ort: die eigenartige Auskunft einer jungen Dame, die ich bei Philoro noch nie gesehen hatte (frisch vom Arbeitsmarktservice?): sie kann leider keine 10 Goldmünzen ankaufen, wenn ich ihr nicht meinen Ausweis zeige - Geldwäschegesetz!

      Ich sagte ihr, dass ich vor 4 Wochen an diesem Ort 10 Goldmünzen ohne Lichtbildausweis verkaufte und sich in den 4 Wochen das Geldwäschegesetz garantiert nicht geändert hat.
      (jetzt muss man für die deutschen Forum-Leser etwas ausholen: in Österreich zeigt man - mit Ausnahme der aus Deutschland stammenden Proaurum an der Seilerstätte - im Gegensatz zu D keinen Ausweis beim Verkauf von Münzen sofern unter 15.000 EUR; niemand hier - von den etablierten Goldhändlern und auch von den Banken mit Münzabteilung - verlangt einen Ausweis; Schellhammer & Schattera nicht, Schöller Münzhandel nicht, Raiffeisenbank nicht, Sparkasse Münzhandel nicht, etc.).
      Ich sagte ihr außerdem, dass ein paar hundert Meter weiter in der seit 20 Jahren im Münzhandel tätigen Schoellerbank (Schoeller Münzhandel) ein Aushang im Schalterraum hängt: ab 15.000 EUR ist gem. Geldwäschegesetz die Vorlage eines Ausweises nötig. Und die Münzen, die ich an Philoro verkaufen wollte, betrugen ca. 11.300 EUR.

      Das war ihr sichtlich peinlich und sie wusste keine vernünftige Antwort darauf, Goldmünzen konnte sie aber dennoch nicht ankaufen.

      Ich fuhr dann mit meine Münzen in die Innenstadt und verkaufte sie an den Schoeller Münzhandel - natürlich, ohne meinen Ausweis zu zeigen oder auch nur danach gefragt zu werden (übrigens zu einem besseren Kurs als bei Philoro, also auch in dieser Hinsicht ist die Philoro eigentlich keine 1. Wahl in Wien)

      Die Fa. Philoro werde ich - egal ob zum Kauf oder Verkauf -nie wieder aufsuchen.

      Denn eigentlich ist es eine Sauerei, wenn jemand in diesem Gewerbe Kurse für Kauf und Verkauf aushängt (bei der Philoro gibt es sogar ein elektr. Display dafür), und dann einfach nicht zurücknimmt. Die Fa. Philoro wird vermutlich argumentieren, dass sie davon ausgeht, dass demnächst die Wertgrenze für anonymen Verkauf auf 10.000 EUR gesenkt wird (was immer wieder diskutiert wurde), was aber eigentlich Bullshit ist, denn niemand bei Philoro hat mich gefragt, ob ich denn nicht eventuell die Hälfte der Münzen (also unter 10.000 EUR) verkaufen will. Außerdem, solange ganz Wien bis 15.000 EUR anonym kauft, warum tut es die Philoro nicht - es gibt keinen Grund, zukünftige Bestimmungen jetzt schon anzuwenden, die Konkurrenz tut's ja auch nicht.

      Und natürlich hatte das auch nichts mit dem Geldwäschegesetz zu tun (siehe Aushang des Schoeller Münzhandels, der von Münzen sicher wesentlich mehr Ahnung hat als die ganze Firma Philoro zusammen): sondern ich werde den Verdacht nicht los, dass

      a)Philoro grundsätzlich nicht kaufen sondern nur verkaufen will (woraus man als Kunde den Schluss ziehen sollte, dieses Haus zu meiden)

      b)Philoro eventuell wirtschaftlich gar nicht mehr in der Lage ist, zu kaufen (woraus man als Kunde erst recht den Schluss ziehen sollte, Philoro zu meiden)

      Der ganze Boom um physisches Gold basiert letztendlich immer auf der Annahme: das ist der letzte sichere Hafen, der Schutz vor Inflation, der Schutz vor Währungsschwankungen, politischen Katastrophen, was auch immer, und wenn alle Stricke reißen oder die Krise da ist: Gold hilft. Das beten uns auch die Goldhändler seit 10 Jahren oder so vor: "in riskanten Zeiten/Krisenzeiten: Gold!"

      Wie soll man um Gottes Himmels Willen diesen Schmus glauben, wenn die Philoro nicht einmal an einem normalen - komplett krisenfreien - Geschäftstag 10 Stück Philharmoniker zurücknimmt??? Da kann man sich ja jetzt schon ausmalen, dass die beim 1. Gerücht einer ernsthaften Finanzkrise die Balken runterlassen. Für was soll ich dann als Krisenschutz Gold kaufen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von giger55 ()

    • Stopt die Vorauseiler

      Servus und willkommen.

      Leider dürfen sie immer einen Ausweis verlangen, auch die Banken beim Geldwechseln. Bis 15 000 kann ab 15 000€ muss.
      Interessant wäre noch zu wissen ob sie beim Barkauf von 10 Unzen auch so vorauseilen.

      CARLOZ
      Gold ist der einzige Vermögenswert, der nicht als Verpflichtung in der
      Bilanz einer anderen Partei dupliziert wurde.(Antal Fekete)
      Mein Liebling:
    • ich habe keine persönliche erfahrung mit dem anbieter, jedoch fallen mir in letzter zeit massive werbeeinschaltungen für die mozart 1 unze pseudomünzen auf (zb ganze rückseiten in der wochenzeitschrift trend) sowie jede menge google ads nachdem man auf der seite des anbieters war

      da ist schon einiges in bewegung. ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich diese prägung durchsetzt.

      warum kein bargeld vorhanden ist, kann ich nicht nachvollziehen, vielleicht rechnet der anbieter einfach nicht mit ladengeschäft oder hat grad alles vorher auf die bank gebracht.

      wie der verkauf von differenzbesteuertem silber im laden in österreich funktionieren soll, kann ich mir auch nicht erklären. das gibt es in österreich einfach nicht.
    • giger55 schrieb:



      ... Da kann man sich ja jetzt schon ausmalen, dass die beim 1. Gerücht einer ernsthaften Finanzkrise die Balken runterlassen. Für was soll ich dann als Krisenschutz Gold kaufen?
      Also ich finde überhaupt kein Grund zur Aufregung oder Sorge, wie Du schon schreibst, es gibt genug Alternativen. Und wenn Philoro sowieso nicht die besten AK Preise hat, verstehe ich nicht, wieso Du da überhaupt hingegangen bist?

      Im Falle einer "Finanzkrise" habe ich beim Edelmetallverkauf gar keine Bedenken. Denn EM ist international handelbar. Nicht immer nur EU weit, Euroraumweit, 1.Welt-weit oder gar nur national denken! Es mag kurzfristig Schwierigkeiten und Engpässe geben, aber ruckzuck haben die Händler sich drauf eingestellt und leiten das international weiter. Das ist sogar unabhängig von der Banken- und Finanzwirtschaft.

      Bedenken habe ich da eher beim Staat und "unserer Gesellschaft", die unter dem Vorwand einer "gerechten Umverteilung" oder "notwendig gewordenen Solidarität" dann bei den sparsamen und vorausdenkenden Bürgern versucht, möglichst viel wegzunehmen.
    • Als nächste Stufe kommt es ja wie in Italien, dass man über 1000,- Euro gar nichts mehr bar kaufen oder verkaufen darf - nur mit schriftlicher Sondergenehmigung des Ministeriums für aussergewöhnlich hohe Barzahlungen... und wer mit bargeldgleichen Werten wie Gold auf der Strasse erwischt wird, ohne einen lückenlosen Herkunftsnachweis der letzten 100 Jahre bei sich zu haben, muss das Gold konfiszieren lassen, - zugunsten der Stiftung Schäubles Rettungstöpfchen für Deutschlands Bankensystem o.ä. /Satiremodus off
      Früher stand auf den Dollarnoten: Gegenwert in Gold auszahlbar.

      Heute steht dort: Wir vertrauen auf Gott.
    • Giger55 schrieb:

      Philoro (ursprünglich - glaube ich - aus Leipzig) gibt es seit ein paar Jahren in Wien auch.

      Nun, viel war bei denen noch nie los - erstens sind sie geographisch etwas abseits der Innenstadt und somit des Wiener Finanzzentrums, zum anderen tun sie sich schwer gegen die langjährig etablierten Goldhändler in Wien wie Schellhammer & Schattera, Schoeller Münzhandel etc.

      Aber in letzter Zeit scheinen die Dinge sich zum Schlechteren zu wenden. Ich habe in diesem Jahr schon zwei Mal 10 Stk. 1/1 Gold Philharmoniker bei denen verkauft. Beim ersten Mal lief alles noch reibungslos. Beim zweiten Mal war es schon etwas seltsam: die ansonsten hinter dem Panzerglas anwesende Schalterkraft war verschwunden und ich stand gute 10 Minuten alleine im Verkaufsraum. Dann entdeckte der GF/Filialleiter, dass doch jemand sich überraschenderweise in seinen Laden verirrt hatte und nahm meine Münzen persönlich entgegen. Die Auszahlung stellte ihn allerdings vor mittelschwere Probleme: zuerst kratzte der zwei 500er zusammen, dann kam ein dickes Paket 100er - so dick, dass es in keinem Sakko mehr Platz hatte. Das reichte allerdings noch nicht als Summe und er fragte, ob ich denn wirklich alles in bar gleich mitnehmen will; ganz schön peinlich für einen Goldhändler, schließlich ist Philoro ein etablierter Goldspezialist und nicht irgendein Hinterhofschuppen, der 10 g Zahngold abwiegt. Ja, ich wollte, und dann ging's ans Eingemachte: der GF kratzte aus seiner persönlichen Brieftasche ein paar 50er und so ging sich das Ganze doch noch aus. Dem peinlichen Philoro Auftritt Nr. 1 sollte bald der peinlichere Philoro Auftritt Nr. 2 folgen.

      OK, ein paar Wochen später, selber Ort: die eigenartige Auskunft einer jungen Dame, die ich bei Philoro noch nie gesehen hatte (frisch vom Arbeitsmarktservice?): sie kann leider keine 10 Goldmünzen ankaufen, wenn ich ihr nicht meinen Ausweis zeige - Geldwäschegesetz!

      Ich sagte ihr, dass ich vor 4 Wochen an diesem Ort 10 Goldmünzen ohne Lichtbildausweis verkaufte und sich in den 4 Wochen das Geldwäschegesetz garantiert nicht geändert hat.
      (jetzt muss man für die deutschen Forum-Leser etwas ausholen: in Österreich zeigt man - mit Ausnahme der aus Deutschland stammenden Proaurum an der Seilerstätte - im Gegensatz zu D keinen Ausweis beim Verkauf von Münzen sofern unter 15.000 EUR; niemand hier - von den etablierten Goldhändlern und auch von den Banken mit Münzabteilung - verlangt einen Ausweis; Schellhammer & Schattera nicht, Schöller Münzhandel nicht, Raiffeisenbank nicht, Sparkasse Münzhandel nicht, etc.).
      Ich sagte ihr außerdem, dass ein paar hundert Meter weiter in der seit 20 Jahren im Münzhandel tätigen Schoellerbank (Schoeller Münzhandel) ein Aushang im Schalterraum hängt: ab 15.000 EUR ist gem. Geldwäschegesetz die Vorlage eines Ausweises nötig. Und die Münzen, die ich an Philoro verkaufen wollte, betrugen ca. 11.300 EUR.

      Das war ihr sichtlich peinlich und sie wusste keine vernünftige Antwort darauf, Goldmünzen konnte sie aber dennoch nicht ankaufen.

      Ich fuhr dann mit meine Münzen in die Innenstadt und verkaufte sie an den Schoeller Münzhandel - natürlich, ohne meinen Ausweis zu zeigen oder auch nur danach gefragt zu werden (übrigens zu einem besseren Kurs als bei Philoro, also auch in dieser Hinsicht ist die Philoro eigentlich keine 1. Wahl in Wien)

      Die Fa. Philoro werde ich - egal ob zum Kauf oder Verkauf -nie wieder aufsuchen.

      Denn eigentlich ist es eine Sauerei, wenn jemand in diesem Gewerbe Kurse für Kauf und Verkauf aushängt (bei der Philoro gibt es sogar ein elektr. Display dafür), und dann einfach nicht zurücknimmt. Die Fa. Philoro wird vermutlich argumentieren, dass sie davon ausgeht, dass demnächst die Wertgrenze für anonymen Verkauf auf 10.000 EUR gesenkt wird (was immer wieder diskutiert wurde), was aber eigentlich Bullshit ist, denn niemand bei Philoro hat mich gefragt, ob ich denn nicht eventuell die Hälfte der Münzen (also unter 10.000 EUR) verkaufen will. Außerdem, solange ganz Wien bis 15.000 EUR anonym kauft, warum tut es die Philoro nicht - es gibt keinen Grund, zukünftige Bestimmungen jetzt schon anzuwenden, die Konkurrenz tut's ja auch nicht.

      Und natürlich hatte das auch nichts mit dem Geldwäschegesetz zu tun (siehe Aushang des Schoeller Münzhandels, der von Münzen sicher wesentlich mehr Ahnung hat als die ganze Firma Philoro zusammen): sondern ich werde den Verdacht nicht los, dass

      a)Philoro grundsätzlich nicht kaufen sondern nur verkaufen will (woraus man als Kunde den Schluss ziehen sollte, dieses Haus zu meiden)

      b)Philoro eventuell wirtschaftlich gar nicht mehr in der Lage ist, zu kaufen (woraus man als Kunde erst recht den Schluss ziehen sollte, Philoro zu meiden)

      Der ganze Boom um physisches Gold basiert letztendlich immer auf der Annahme: das ist der letzte sichere Hafen, der Schutz vor Inflation, der Schutz vor Währungsschwankungen, politischen Katastrophen, was auch immer, und wenn alle Stricke reißen oder die Krise da ist: Gold hilft. Das beten uns auch die Goldhändler seit 10 Jahren oder so vor: "in riskanten Zeiten/Krisenzeiten: Gold!"

      Wie soll man um Gottes Himmels Willen diesen Schmus glauben, wenn die Philoro nicht einmal an einem normalen - komplett krisenfreien - Geschäftstag 10 Stück Philharmoniker zurücknimmt??? Da kann man sich ja jetzt schon ausmalen, dass die beim 1. Gerücht einer ernsthaften Finanzkrise die Balken runterlassen. Für was soll ich dann als Krisenschutz Gold kaufen?

      Da hätte ich doch mal inhaltlich ein paar Fragen...

      1. Wenn Du schon 2x für 10.000 dieses Jahr da was verkauft hast und ein drittes Mal für 10.000 (bzw. mehr) was verkaufen willst, bist Du sicher, dass das nicht unter Smurfing fällt ?
      2. Wieso kannst Du ausschliessen, dass vor Dir schon 10 Leute mit einem Ankauf von 20.000 oder 50.000 da waren und deren Bargeldbestände schlichtweg erschöpft waren?
      3. Hieß der, der Dich bedient hat, BRENNER oder ähnlich? Und sah so aus: ? philoro.de/ueber-uns/geschaeftsfuehrung
      4. Wie dünn sind Deine Sakkos? Und haben diese nicht auf beiden Seiten eine Innentasche? 10.000 Euro sind 100 Scheine: 50 links, 50 rechts. Das sollte nicht allzu dick auftragen.
      5. Welchen Grund gibt es dafür, dass Du bei einem Volumen von über 10.000 Euro nicht VORHER vergleichst, welcher von 2-3 namhaften Goldankäufern in der Stadt den besten Kurs zahlt?
      6. Wenn ich Deinen Threadbeitragausdrucke und bringe ihn mal einem Mitarbeiter von Philoro in Wien mit, wie wird er wohl die Geschichte aus seiner Sicht erzählen?
      Die anderen Fragen schenke ich mir.
      Früher stand auf den Dollarnoten: Gegenwert in Gold auszahlbar.

      Heute steht dort: Wir vertrauen auf Gott.
    • Verstehe Herrn Giger55 auch nicht. Schoeller ist geschätzte 7 Minuten zu Fuss entfernt, wo es scheinbar auch noch einen besseren Ankaufskurs gab. Wieso also zu Philoro?????




      meine Anmerkungen:
      Bei Philoro kauf ich aus Prinzip nicht ein weil sie erheblich unterschiedliche Preise zwischen A und D haben. Sollen wen anderen verarschen :wall:


      Wie sich Proaurum in Wien mit seinen Premiumpreisen und der sehr starken Konkurrenz in Wien hält ist mir auch nicht ganz klar.


      Bei Schöller habe ich noch nie wen Ausweise beim Ankauf zücken gesehen.
    • Habe für Wien bei den üblichen Verdächtigen im Schnellcheck nachgeschaut.

      Ankauf Philis
      Philoro 1127,7
      Schöller 1129
      van Goethem 1130,3
      Goldvorsorge 1133,5

      Differenz zwischen Philoro und Höchstbieter 5,8 Euro. Zugegebenermassen Goldvorsorge ist ewas ausserhalb aber innerhalb von 10 Minuten(4 Stationen) von Philoro mit der Ubahn entfernt.


      Herr Giger55 muss es wohl dicke haben wenn er 58 Euro zum verschenken hat. Oder ist er sich zu fein für die UBahn? ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von killerkaninchen ()

    • Neu

      Das ist sie sicher nicht, ich hatte eine Bekannte mit Philharmoniker Münzen zur Philoro in der Währingerstr. in Wien geschickt, der ist es vor 2 Wochen ebenso ergangen.

      Grundsätzlich: das Problem ist die gefährliche Unreglementiertheit des Berufsstandes. Da geht es Wertpapierbesitzern wesentlich besser. Ich habe im Lauf von 25 Jahren Erfahrung an der Börse so manchen Crash-Tag erlebt. Auch an solchen stellen Banken Kurse. Der Spread steigt dann zwar situationskonform von 1 bis 2 % auf bis zu 10 %, aber es werden eben dennoch Kurse gestellt. Weil Banken ihrer Verpflichtung als Market Maker nachkommen. Münzhändler machen doch in Wirklichkeit,was sie wollen. Ich kann mich noch erinnern, als der Gold-Boom losgegangen ist. Die heutige Goldvorsorge.at war damals ein Mineralienladen im 7. Bezirk in Wien und neben hunderten Bergkristallen und Amethysten um 20 bis 30 Euro wurden eben auch Philharmoniker verkauft.

      Es wäre an der Zeit, dass Finanzministerium und Wirtschaftskammer den Münzhändlern ein engeres Korsett aufzwingen, demzufolge seine Gewerbeberechtigung verliert, wer nicht

      a)verkaufte Ware zu halbwegs marktüblichen Preisen auch wieder zurücknimmt
      b)ausreichend liquide Mittel parat hält um auch kaufen zu können

      Und was die beiden "deutschen" Goldhändler, Proaurum und Philoro in Wien betrifft: sie stellen schlechte Kurse und wollen nichts zurückkaufen. Das ist sehr schlecht für den Ruf der gesamten Branche und des Anlagemediums Gold!
      Ich glaube, niemand in Wien hat ein Problem, wenn die beiden wieder dorthin zurückkehren, wo sie hergekommen sind.

      Das ist eine heikle Branche, in der Vertrauen viel zählt. Wie der OP richtig feststellt: wie soll Gold ein verbreiterteres Medium werden, wenn schon jetzt die Münzhändler nicht gerade vertrauenserweckend agieren, wo weit und breit noch keine Krise ist?
    • Neu

      Gold2008 schrieb:


      Da hätte ich doch mal inhaltlich ein paar Fragen...

      1. Wenn Du schon 2x für 10.000 dieses Jahr da was verkauft hast und ein drittes Mal für 10.000 (bzw. mehr) was verkaufen willst, bist Du sicher, dass das nicht unter Smurfing fällt ?

      Was geht's Dich an?

      Dr_Roland_Mayer schrieb:

      Es wäre an der Zeit, dass Finanzministerium und Wirtschaftskammer den Münzhändlern ein engeres Korsett aufzwingen, demzufolge seine Gewerbeberechtigung verliert, wer nicht
      a)verkaufte Ware zu halbwegs marktüblichen Preisen auch wieder zurücknimmt
      b)ausreichend liquide Mittel parat hält um auch kaufen zu können

      Und was die beiden "deutschen" Goldhändler, Proaurum und Philoro in Wien betrifft: sie stellen schlechte Kurse und wollen nichts zurückkaufen. Das ist sehr schlecht für den Ruf der gesamten Branche und des Anlagemediums Gold!
      Ich glaube, niemand in Wien hat ein Problem, wenn die beiden wieder dorthin zurückkehren, wo sie hergekommen sind.
      Ja, der Ruf nach der Obrigkeit tönt laut, ich halte genau das für fatal. Wenn der Service so schlecht ist wie beschrieben und viele Kunden unzufrieden sind, wird der Markt das Problem schon regeln.

      Dein Beitrag hat schon ein anti-deutsches Geschmäckle, auf das Niveau sollte man sich nicht herablassen. Sollen die österreichischen Platzhirschen sich doch freuen, wenn die Piefkes sich so dumm anstellen.
      „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
      Carl J. Burckhardt
    • Neu

      Gold2008 schrieb:

      Seit wann ist philoro eine deusche Firma?
      Keine Ahnung, wurde von Dr. Mayer so in die Runde geworfen, da hatte ich keine Veranlassung das zu recherchieren.
      „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
      Carl J. Burckhardt
    • Ist mal bei uns so Sitte

      Neu

      Tilo schrieb:

      hmm, laut goldseiten.de/muenzen/anbieter…oro-EDELMETALLE-GmbH.html ist philoro aber ne Firma mit Hauptsitz in Wien. und nun?
      Servus

      Für mich schauts halt so aus. Da gibt es eine Wiener Firma die macht in Deutschland eine Filiale auf und verägert das heimische Publikum gleich mal mit günstigeren Preisen als am Heimmarkt. Jetzt wedelt der Schwanz mit dem Hund und drückt im vorauseilenden Gehorsam die Ausweispflicht durch. Bei pro-Aurum Österreich war es wenigsten die Mutter. Bei der filoro wäre noch zu klären ob sie die Ausweispflicht auch beim Kundenkauf exekutiert.
      Bei uns ist so ein Geschäftsgebaren unerwünscht und unüblich. Hab vorige Woche in einer BA-Filiale ein paar Babenberger gekauft und bei dieser Gelegenheit gefragt wie es den mit dem verkaufen sei? Bis 15 000€ ohne Ausweis. Auf meinen Einwand es kommen ja jetzt 10 000€. Er: vielleicht, bis jetzt ist nichts beschlossen.
      Mir sind in Österreich nur diese beiden Firmen bekannt die veruchen so einen Stumpfsinn durchzusetzen.

      Freundlich CARLOZ
      Gold ist der einzige Vermögenswert, der nicht als Verpflichtung in der
      Bilanz einer anderen Partei dupliziert wurde.(Antal Fekete)
      Mein Liebling: