Zyklen

    • Caldera schrieb:

      @woernie . Wenn das keine Zyklik ist, was dann ?

      bezugnehmend auf Deinen Post 940. :rolleyes: Caldera

      Ja ! Das IST Zyklik ! Aber mit den bekannten Schwächen . Eben einfach nicht so richtig zielführend...alles im 'Ungefähren'. Ich hab's gern ein bisschen genauer. Zugegeben , auf den ersten (oberflächlichen) Blick erweckt Deine Zeichnung den Eindruck die wichtigen Tiefs 'abzuräumen'...

      Schaut man aber genau hin, ergibt sich folgendes Bild:



      Vom ersten Tief in den 70 ern (März '70) bis zum 2. Tief der 80 er (Februar 1985) sind es exakt 15 Jahre. Dazwischen gibt es aber 2 weitere markante Tiefs die unberührt bleiben. Vom '85 er Tief bis zum Bärmarkttief im März 2001 sind es dann aber 16 Jahre. Jetzt könnte man sagen, die 15 Jahre vom März 2001 bis zum März 2016 'umspannten' einen kompletten Bullmarkt inkl. der primären Korrektur/Konsolidierung. Analog 1970 - 1985. 1985 bis 2001 folgte aber nicht ein neuer Bullmarkt, sondern eine quälende 16 jährige Seitwärtsbewegung. Was also sagt uns das Tief vom März 2016 aus zyklischer Sicht ?

      Ich habe in den obigen Chart , habe ebenfalls wie in Deinem Chart einen Quartalschart genommen, alle markanten Hoch- (rot) und Tiefpunkte (grün) markiert. Der 7,5 Jahreszyklus und der '''15 Jahreszyklus''' greifen wie viele dieser markanten Ein-/Ausstiegszeitpunkte ab ???

      Ps.: Diese 4 schwarzen (absurd willkürlich konstruierten) Linien die sich ( Wow ! Magic !) unter dem Tief 2016 kreuzen, zeigen wie 'genau' und 'scharfsinnig' der Autor des Charts zu arbeiten gewillt ist. ;)
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      Gold - die Freiheit nehm' ich mir !

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    • @woernie . Hier noch paar Gedanken dazu. Schön,daß es überhaupt zu einem Austausch hierzu kommt. Die Darstellung/Einteilung in 7,5 und 15-Jahreszyklen finde ich sehr zielführend und äußerst präzise überhaupt für Zyklen. 10% Abweichung bei den Zyklen ist normal , siehe auch Kondratieffzyklenlänge und Zinszyklus. Und speziell in den letzten Jahren hat man so stark wie noch nie eingegriffen , siehe 30-J- Zinszyklus und gedehnter Dollarzyklus seit Jahresbeginn. Die 4 schwarzen Linien beachte ich nicht , weiß nicht , was der Autor damit herausarbeiten will, vermutl. die Bedeutung des Schnittpunktes Anfang 2016. Der Seitwärts-15-J-Zyklus ist log. Konsequenz , wenn man die noch größeren Zyklen miteinbezieht. Die 7,5 -/ 15-JZ sind was langfr. Handelssignale anbetrifft nur zuständig für Tiefpunkte und dort waren sie hervorragend ! Die Hochpunkte kann man hierüber ableiten , die sind in den seltensten Fällen im Zeit- Zenit , sondern durch ihre Überlagerung z.B des 7,5 mit dem 15-JZ tritt hier das Top nach 10 Jahren auf ( Volltreffer 1980 und 2011 ! ) = "right translatet" im steigend. Markt. :rolleyes: Caldera
      Mod. , wenn nötig , in den Zykl.faden verschieben.
      Nachtrag: Die Tiefs von 1976 , 1992 und 2008 sind typische Midcycle-Tiefs

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    • M.E. hatte damals Caldera einmal folgenden Link eingestellt:

      goldseiten.de/artikel/988--Die…lik-bei-Gold.html?seite=1

      Dieser Artikel wurde 2005 !!! verfasst, man achte auf die damaligen Prognsosen für den 5. und 6. Zyklus

      Tief 2008/09 (nicht schlecht getroffen)
      Hoch 2013/14 (war falsch, denn es ging nicht wie vom Autor vermutet 5 Jahre hoch, sondern nur 3, demzufolge
      dann anschließend 5 Jahre runter...)
      Tief 2015/17 (gut getroffen)

      Wenn diese Zyklik passt, müsste als nächstes ein Hoch kommen, entweder

      2018/19 (ca. 3 Jahre nach Tief) oder
      2023/24 (ca. 5 Jahre nach Tief)

      was meint Ihr ?
    • woernie schrieb:

      Caldera schrieb:

      @Pete . Die Kenntnis von Zyklen für das betrachtete Asset ist immer hilfreich. Deshalb will ich Dich hierbei unterstützen. Hier der 15-Jahreszyklus für Gold. Im Zyklusfaden findest Du mehr , auch zum HUI.

      :rolleyes: Caldera
      Nachtrag : Nun , mit der Kenntnis des 15-JZ oder auch z.B. mit dem 7,5-JZ läßt sich viel einfacher erkennen, daß wir den Bären bereits erlegt haben !
      15 Jahreszyklus ? :hae: ?( ?(
      Sorry , Caldera, das ist wieder einmal suggestiver Bullshit. Sieht zwar schön aus vom 1999 er Tief zum Tief 2015...aber die rückgewandten '15 Jahres-Zyklusstrecken' weisen ins...NICHTS ! ;(


      Ist mit Zyklen so eine Sache. Hier , nur mal exemplarisch ''mein'' alter 21 Monats-Zyklus-Chart...hat einige Zeit Hochpunkte ganz gut abgefischt...



      ...aber ist seit einiger Zeit 'out of sync'... ;(

      Häh ? ?( :hae:

      Hatte da noch etwas dazu geschrieben. Iss weg ! :hae:

      Egal...

      Habe jetzt nochmal alle markanten Tiefs eingetragen. Der gute alte und altbekannte 8 ( ! ) Jahreszyklus scheint Sinn zu stiften.



      Daraus 2 '''Erkenntnisse''' aus zyklischer Sicht :

      1) DAS Korrekturtief des Bull-Legs 2000 - 2011 liegt nicht am Tief Dezember 2015 sondern im Derzember 2016 !
      2) DAS Tief das das Ende der Seitwärtsphase und den BEGINN des Bullmarktes markiert liegt NICHT im August 1999 , sondern im März 2001.

      So gesehen wären/sind die meisten langfristigen Elliott Wave Zählungen zum Gold die mir bekannt sind FALSCH ! Die EW-Koryphäen zählen nämlich an der Stelle zwischen August '99 und März 2001 die Wellen 1 und 2. 8o



      Trägt man noch den 16 Jahreszyklus ab, würde eine 16 jährige Welle jeweils

      a)den Goldbullmarkt der 70 er inkl. Korrektur
      b)den gesamten Setitwärtsmarkt der 80/90 er
      c)den Goldbullmarkt 2000 folgend inkl. Korrektur

      abbilden .



      Fragt sich was kommt jetzt ? 16 Jahre seitwärts ?

      Oder, rule of Alternation...neuer Bullmarkt ? :thumbsup:
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    • daxtrader schrieb:

      Wenn diese Zyklik passt, müsste als nächstes ein Hoch kommen, entweder

      2018/19 (ca. 3 Jahre nach Tief) oder
      2023/24 (ca. 5 Jahre nach Tief)
      Der 8-Jahreszyklus bei den Hochs ist doch recht genau.
      Nicht irgendwas 2018/19 oder 2023/24, sondern Ende 2019 bis Februar 2020.
      :rolleyes:
      Stimmt es eigentlich, dass, wenn man sein Hirn noch zum eigenständigen Denken hernimmt, man dann automatisch ein Nazi ist ???
      Frage an Merkel: "Hast du eigentlich eine Ahnung wie irre du bist?"
    • @woernie . 15-Jahreszyklus beim Gold ist kein Bullshit ( wie Du meinst im Post 1105 ) ! Nur wenn man es nicht SEHEN WILL . Bullshit ist nur Dein Meinungswandel von zuerst nicht zyklisch zur dann geänderten Meinung "ist doch zyklisch" und zwar 8/16-Jahreszyklus - ohne Deinen Fehltritt zuzugeben ! Das zeugt vom Gegenteil von Größe , denn die achtlose Verunglimpfung bleibt bestehen ! Sowas wirst Du von mir nicht erleben ! :rolleyes: Caldera

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    • Caldera schrieb:

      @woernie . 15-Jahreszyklus beim Gold ist kein Bullshit ( wie Du meinst im Post 1105 ) ! Nur wenn man es nicht SEHEN WILL . Bullshit ist nur Dein Meinungswandel von zuerst nicht zyklisch zur dann geänderten Meinung "ist doch zyklisch" und zwar 8/16-Jahreszyklus - ohne Deinen Fehltritt zuzugeben ! Das zeugt vom Gegenteil von Größe , denn die achtlose Verunglimpfung bleibt bestehen ! Sowas wirst Du von mir nicht erleben ! :rolleyes: Caldera
      Na wenn Du meinst. Bist Du eben toller als ich. Gratuliere .

      Ich bleibe aber dabei: wenn man den Chart EXAKT untersucht und nicht nur irgendwelche Bögen schlägt, kommt KEIN 15 Jahreszyklus raus. Die Rückwärtsprojektion des im Chart hervorgehobenen 15 Jahresbogens endet einmal NICHT an einem Tief und der zweite 15 Jahresbogen endet zwar an einem artefiziellen Tief ( 35 Dollar ) , aber ob das Sinn macht , kannst Du Dir bestimmt besser selbst beantworten. Aber so genau willst Du es vielleicht gar nicht wissen.



      Wenn es Dir hilft: ersetze 'Bullshit' mit 'schlampige Arbeit'. Da Du immer 'nur' Funde aus dem Netzt hier verlinkst bzw. einfügst (copy&paste) und Du folglich nicht der Schöpfer dieses Charts bist/warst, bräuchtest Du Dich eigentlich gar nicht persönlich angegriffen/gekränkt fühlen. Oddr ?
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      Gold - die Freiheit nehm' ich mir !
    • @woernie . Akzeptiert und denke immer dran - wir wollen dasselbe , da ist ein Scharmützel untereinander , mehr als überflüssig. Später versuch ich mal zu erklären, warum ich von 8 / 16 abgekommen bin und eher zu etwas kürzeren Zyklen neige. Es hat etwas mit den Kondratjew-und Commodity-Zyklen zu tun und den entsprechend längeren Datenreihen. :rolleyes: Caldera

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    • Unabhängig von letzterem Disput mit Woernie ( dem werd ich Rechnung tragen, indem ich seine Zählweise öfter in Klammern mit erwähne ) hier die Jahreszyklik beim GDXJ ( in dem sich die Mehrzahl unserer bevorzugten EM-Aktien befindet ) und viel wichtiger fürs Timing als die 7,5/15-Jahreszyklen (8/16-JZ) :

      oben seit Höchststand , unten die letzten2-3 Jahre mit den wichtigen Wenden zum jeweiligen Jahreszyklustief :


      Immer dran denken - 10% Toleranz sind immer drin ! Dezember 2017 ist also genausogut denkbar wie der hier
      eingezeichnete November 2017 als Jahreszyklustief. Hier auch besonders gut sichtbar , daß die große Zykluswende eigentlich nicht Ende 2016 sein kann ( nach Woernie beim Gold ) , sondern Anfang 2016 . Es gibt allerdings auch Rohstoffe , wie Uran , deren Zyklus etwas zeitversetzt/Spätzykliker ? ist. Wir werden das nun genauer verfolgen. :rolleyes: Caldera
    • Der Kondratiew-Zyklus - die Mutter aller kleineren Zyklen , bis ins Jahr 930 unserer Zeitrechnung zurückverfolgt.
      Die 4. K-Wave soll ca 2020 enden, nachdem sie schon 10 Jahre überfällig ist ! :rolleyes: Caldera
      Kondratieff Waves and the Greater Depression of 2013 - 2020











      There are very few heroes in economics but for me one of the patron saints of that profession should be Nikolai Kondratiev who was shot by firing squad on the orders of Stalin in 1938. He died for what he believed was the truth. His execution was ordered because his academic work propounded that the capitalist system would not collapse as a result of the great depression of 1929. This truth Stalin did not want to hear, thus Nikolai was exterminated and his work suppressed for over two decades.
      [4]
      Kondratiev's analysis described how international capitalism had gone through many such "great depressions" and as such were a normal part of the international mercantile credit system. The long term business cycles that he identified through meticulous research are now called "Kondratieff" cycles or "K" waves.
      The K wave is a 60 year cycle (+/- a year or so) with internal phases that are sometimes characterized as seasons: spring, summer, autumn and winter:
      • Spring phase: a new factor of production, good economic times, rising inflation
      • Summer: hubristic 'peak' war followed by societal doubts and double digit inflation
      • Autumn: the financial fix of inflation leads to a credit boom which creates a false plateau of prosperity that ends in a speculative bubble
      • Winter: excess capacity worked off by massive debt repudiation, commodity deflation & economic depression. A 'trough' war breaks psychology of doom.
      Increasingly economic academia has come to realize the brilliant insight of Nikolai Kondratiev and accordingly there have been many reports, articles, theses and books written on the subject of this "cyclical" phenomenon. An influential essay, written by Professor W. Thompson of Indiana University, has indicated that K waves have influenced world technological development since the 900's. His thesis states that "modern" economic development commenced in 930AD in the Sung province of China and he propounds that since this date there have been 18 K waves lasting on average 60 years.
      William R. Thompson:
      In addition to technology being a major factor in K cycles, credit and banking also play a crucial role. This is due to the fact that new technology spurs growth, initiative and risk taking. This mindset encourages investment and lending, thus, when the multiplier effect kicks in, economies expand rapidly. Thus, as we focus our analysis on more modern times we find that periods of "K" expansion and contraction bring with them phases of bigger booms and busts. The picture is doubly exacerbated by increasingly more integrated world funding mechanisms which means these booms and busts are global rather than local and increasingly more political than economic.
      Implications for 2012 and Beyond
      Based on Professor Thompson's analysis, long K cycles have nearly a thousand years of supporting evidence. If we accept the fact that most winters in K cycles last 20 years (as outlined in the chart above) this would indicate that we are about halfway through the Kondratieff winter that commenced in the year 2000. Thus in all probability we will be moving from a "recession" to a "depression" phase in the cycle about the year 2013 and it should last until approximately 2017-2020.
      Like all cycles, K wave analysis is more "descriptive than prescriptive", but provides enormous insight into our current economic condition. Thus, it would be wise for our political and economic leaders to accept the lessons of history and realize that based on comprehensive economic evidence, following the 2007 systemic collapse of world banking and credit, things are likely to get much worse before they get better. Such evidence also supports the proposition that the FED and the ECB, instead of prolonging the agony through $5 trillion of credit expansion, should liberate the "international market" and let it intelligently and efficiently do what it has done 18 times before. World bankers if they were properly versed in their craft would realize that Kondratiev's heroism has given them the understanding they require to correctly comprehend and deal with the crisis. However, instead of seeing "it" as an acceptable development based on the natural result of technological stagnation they have panicked and mis-diagnosed it as a credit/monetary problem. Thus the epiphany of truth will only finally dawn when both the FED and the ECB go bust and as every financial dog on Wall Street knows, this is not a matter of "if" but "when".
      The good news is that after this creative destruction period is over the world economy will be ready for a new epoch making spring boom which will propel it to new levels of political, social and economic development. Hopefully, enough reasoned minds will prevail to prevent the only catastrophe that will completely destroy this paradigm blossoming into fruition and that prospect I do not even wish to contemplate or enunciate as I desire to end this brief article on a resoundingly positive note.
      References:
      1. Chart courtesy of longwaveanalysis.ca
      2. "The Kondratieff Wave As Global Social Process" William R. Thompson, Dept. of Political Science, Indiana University, U.S.A.
      3. "Leading Sections and World Politics: The Co-evolution of Global Politics and Economics" Modelski G. and W.R. Thompson, Columbia: University of South Carolina Press.
      4. Delwn Lounsbury, EZine Articles.

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    • Caldera schrieb:


      • Winter: excess capacity worked off by massive debt repudiation, commodity deflation & economic depression. A 'trough' war breaks psychology of doom.

      S&P 500 heute 2600
      Irgendwie ahnt man, daß dieser Kondratieff-Winter lange überfällig ist.
      Ende der blühenden Landschaften, fetten Kühe ... harte Zeiten ante portas. :whistling:

      saludos

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Real de Catorce ()

    • Hier eine Veröffenlichung zur Zyklenproblematik bei Gold und Dollar , mit dem Ergebnis , daß der Autor den Goldhochpunkt ca. 2024, locker oberhalb des 2011er Hochs von 1920 $ erwartet , just zum Zeitpunkt des zu erwartenden nächsten Dollartiefs 2024 (15-Jahreszyklik ).

      safehaven.com/article/44937/lo…s-for-gold-and-the-dollar
      :) Caldera

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