GOLD : Märkte und Informationen

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    ist ja auch klar, dass die Studentenkredite überproportional gestiegen sind, da diese auch bei Privatinsolvens ggf. bis Lebensende dem Schuldner erkalten bleiben und mit astronomischem Zins zu bedienen sind.
    So erzeugt man Nachschuldner = "Sklavenarbeiter" die nicht aufmucken.


    http://www.n-tv.de/wirtschaft/…nsen-article15225536.html
    https://finanzmarktwelt.de/sch…kredite-explodiert-13539/
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/…-zum-risiko-wird-ld.11767

    • Offizieller Beitrag

    Dies ist eine Anmerkung wert. Während seit Jahren stetig Gold von West nach Ost fließt -- kürzlich wurde hier gezeigt, daß die USA weitaus mehr Gold exportiert als fördert und importiert, steigt die Produktion der Goldmünzen auf Rekordniveau, der Verkauf hinkt noch etwas nach....


    „April 2016 105,500 total ounces compared to April 2017 6,000 total ounces


    May 2016 76,500 total ounces compared to May 2017 15,500 total ounces


    June 2016 73,500 total ounces compared to June 2017 6,000 total ounces...


    These numbers have not been seen since 2006 when the US Mint sold a total of 261,000 ounces of gold eagles...“


    http://news.goldseek.com/GoldSeek/1502195299.php


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Ein Thema, das uns künftig intensiver beschäftigen dürfte. M.E das einzig wirliche Mittel, die ungehemmten Aktivitäten fehlgeleiteter Zentralbanken einzubremsen.


    Keth Weiner , President Gold Standard Institute USA:


    "My talk covers 6 areas:

    1. Two pseudo gold standards
    2. What do people need from a monetary system?
    3. What is the role of the banker?
    4. Why does gold circulate or not circulate?
    5. A working definition of the gold standard
    6. How do we get from here to there?
    7. The video can be found on YouTube here or watch it below. For those interested in additional reading material, see my articles on why the world needs an Unadulterated Gold Standard, how interest rates are set in a gold standard....“
    8. http://www.24hgold.com/english…tributor=Keith+Weiner&mk=

    Grüsse
    Edel


    l[Blockierte Grafik: http://www.24hgold.com/24hpmdata/pictures/k_0000128.jpg]

  • Depotanteil weniger als 1 Promille...
    Wenn immer mehr Anleger Vertrauen zu den Staatsanleihen verlieren, dürfte Gold auch profitieren
    Eine mögliche Umschichtung ist in den aktuellen Edelmetallpreisen noch nicht eingepreist.


    Das Edelmetall macht nur noch den kleinsten Teil eines durchschnittlichen Portfolios aus. Das könnte ein Fehler sein. Ein Kommentar von FuW-Redaktorin Gabriella Hunter.
    Auszug
    Kein Wunder, beträgt der Goldanteil in einem durchschnittlichen Portfolio weniger als 1 Promille. Ende der Siebzigerjahre waren es noch mehr als 10%.

    mehr
    https://www.fuw.ch/article/gold-schlaegt-aktien/


    Passt dazu. Gundlachs Strategien werden in der Bondwelt beachtet.



    Bond King Jeffrey Gundlach Sees Bullish Pattern In Gold


    Auszug
    "
    Famed investor and “Bond King,” Jeffry Gundlach, continues to see
    potential for gold as he remains bearish on stocks and U.S. Treasuries.
    [Blockierte Grafik: http://www.kitco.com/news/2017-08-09/images/Jeffrey_Gundlach.png]
    In a twitter post Tuesday evening, the DoubleLine Capital CEO noted a technical bullish pattern in gold’s recent price action.
    Cramer today was positive on a stock pointing out its "cup and handle" chart pattern, one of the most bullish. He's right. Gold has one too.
    mehr
    http://www.kitco.com/news/2017…lish-Pattern-In-Gold.html

    • Offizieller Beitrag


    Guter Hinweis, Nicco.


    Das Thema wurde oftmals hier diskutiert, m.E. etwas ausführlicher von einigen Foren Mitgliedern hier:


    GOLD : Märkte und Informationen


    1 % ist grotesk, das ist wohl Gold physisch. M.E. beträgt der gesamte Anteil Gold in internationalen Anlagen irgend um 3 % incl.Goldaktien, er betrug vor zig Jahren ein Mehrfaches.
    Ronald Stoeferle hat darüber in seiner Studie ausführlich berichtet.


    Ganz persönliche Meinung : Wer nicht mindestens einen Anteil von 25 % in seinem Portfolio hat, sollte sich nicht als Goldbug einschätzen. Nb: Der eigene Anteil liegt bedeutend höher. :saint:


    Grüsse
    Edel

  • Wer nicht mindestens einen Anteil von 25 % in seinem Portfolio hat, sollte sich nicht als Goldbug einschätzen


    Depotanteil Minen + Edelmetalle : ca. 19 %
    Aber ich habe noch ca 12 % Liquidität.
    Vielleicht schaffe ich es noch zur Einstufung Goldbug.

  • Bleibt zu hoffen, dass die politischen Börsen der letzten drei Tage nicht plötzlich wieder abgebaut werden.


    Derartige, starke Bewegungen, gefolgt von plötzlichen Rücksetzern, gab es die letzten Monate zur Genüge.

  • Bleibt zu hoffen, dass die politischen Börsen der letzten drei Tage nicht plötzlich wieder abgebaut werden.

    Weder Trump noch Kim werden mit dem Säbelrasseln aufhören.
    Die werde doch nicht plötzlich vernünftig miteinander reden.

    KEINE PANIK !

  • ...wär mir aber lieber, die würden endlich zur Vernunft kommen. Da pfeif ich lieber auf steigende EM-Kurse.


    da kann ich nur zustimmen - da verzichte ich auch gerne auf Wertzuwachs im (goldlastigen) Depot, wenn es auf diesem Planeten einigermaßen ruhig bleibt.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

    • Offizieller Beitrag

    Es gibt mehrere Dreiecke im Zeitverlauf, in denen der Goldpreis hinein läuft und auf eine Ausbruch wartet.
    Goldbären sahen die Möglichkeit eines Ausbruchs nach unten, der aber nach den Übetreibungen der Finanzmärkte sehr unwahrscheinlich war.


    Hier nun ein 3 Jahreschart mit einem kleinen Ausbruch nach oben. Nachden der Goldpreis weiter steigt, wird die Vermutung konkreter, daß der Ausbruch erfolgt, zunächst nach 1300 $ und auch weiter..


    Später ein mehrjähriger Chart, der sich ähnlich positiv entwicikelt...


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    "Später ein mehrjähriger Chart, der sich ähnlich positiv entwickelt..." Ist angehängt, aktualisiert.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Für die, die nicht so sehr euphorisch sind, was die Goldpreisentwicklung anbetrifft, die eher eine langanhaltende Seitwärtsentwicklung erwarten, wie in den 80iger Jahren- die eher eine ähnliche Entwicklung wie ab 1985 vermuten ( was überhaupt nicht abwegig ist !) - :
    [Blockierte Grafik: https://goldtadise.com/wp-content/uploads/2017/08/Chart263Gold.png]
    :rolleyes: Caldera
    Ich vermute, der Autor hat falsch gerechnet- ich komme auf 1800 $ ! 1050x1,72= 1806


    Das Beitragszitat stammt aus dem Zyklen Faden. Wir sehen hier eher ein Analogon oder auch Fraktal.
    Wenn es so ist, darf oder sollte sogar der abgeleitete Wert deutlich höher sein . ^^


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag


    Zitat stammt aus dem Chart Thread; Sehr guter Beitrag ! [smilie_blume]


    Ob wir uns in einem mehrjährigen Bärenmarkt befinden, ist m.E.persönlicher Standpunkt. Ronald Stoeferle sieht diesen als Korrektur in einer säkularen Hausse, was er wiederholt in seinen jährlichen Studien ausführt; ich sehe das ebenso.


    "wir werden alle reich ! Wenn wir es nicht schon sind." aus demselben Milieu."
    Dazu Kostolany:


    "Nicht reich muß man sein, sondern unabhängig."


    "Vermögend zu sein bedeuted, mehr Geld zu haben als die anderen aus demselben Milieu."


    Der zitierte Chart ist sehr informativ. Der Realzins nach der US Teuerung Basis 1980 wird selten gezeigt, bei den Amis und für "Grünen Müll Fans" aus gutem Grund.
    Gut zu erkennen, daß der negative Realzins in den 80ern zu Goldtops führte.


    Grüsse & Schönen Sonnentag!
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    MINING .com zitiert den Gründer des 160 Mrd $ Fonds Ray Dalio und seiner Mitarbeiter Bob Elliott, Steven Kryger und Neil Hannan...


    Die Empfehlung, 5 - 10 % als Hedge ins Portfolio zu nehmen, ist moderat, aber erklärbar, da der Anteil aller Anlagen in Gold weltweit allenfalls 3 % beträgt.
    Daß eine Erhöhung des Anteils auf 5 % den Goldpreis bereits explodieren ließ, wurde hier öfter zitiert..


    "We can also say that if the above things go badly, it would seem that gold (more than other safe haven assets like the dollar, yen and treasuries) would benefit, so if you don't have 5-10% of your assets in gold as a hedge, we'd suggest you relook at this. Don't let traditional biases, rather than an excellent analysis, stand in the way of you doing this (and if you do have an excellent analysis of why you shouldn't have such an allocation to gold, we'd appreciate you sharing it with us.)..“


    http://www.mining.com/worlds-l…d-price-rally-nears-1300/


    Grüsse
    Edel

  • Ich kann immer nur den Kopf schütteln, wenn hier Auguren erklären, dass die Goldhausse unausweichlich bald eintreten wird.


    Merke:
    so lange wie sogenannte Investoren zum Kauf raten und sich mit ihren Börsenbriefen die Taschen füllen, so lange wird der Markt seitwärts- abwärts tendieren.
    Genau wie bei der Milchmädchen Hausse.
    Immer wenn der Taxifahrer und das Hauspersonal zum Einstieg in den Markt blasen, sollte man aussteigen
    weil
    die Masse liegt IMMER falsch.

  • Moin zusammen,


    über den unbedarften Gebrauch des Begriffs "Milchmädchen-Hausse" muss ich mich immer wieder wundern.


    Faktisch: Milchmädchen waren kein Hauspersonal, sondern Lieferanten, hatten somit kaum eine Chance, Gespräche über Geldanlagen ihrer "Herrschaft" zu belauschen. Die Dienstmädchen hatten diese Möglichkeit hingegen schon.
    Daher heisst es korrekt: "Dienstmädchen-Hausse".
    Das Hauspersonal hat die Unterhaltungen seiner Arbeitgeber als "Investitions-Hinweise" interpretiert und unkontrolliert verbreitet.
    Das sprichwörtliche "Milchmädchen" war hingegen zu blöde, eins und zwei zusammen zu zählen.


    Sprachgeschichtlich - da werden zwei Begriffe vermengt: "Milchmädchen-Rechnung" und "Dienstmädchen-Hausse".
    Das nennt man eine "Kontamination".


    Ähnlich wurde aus "vorherrschend" und "überwiegend" der völlig unsinnige Begriff "vorwiegend".


    Leider bedient sich die heutige Sprachkultur unreflektiert der Begriffe, die am meisten gelesen werden, so falsch sie auch sein mögen.


    Darüber hinaus: alte Verteilungen der "Wissenshoheit" sollte man m.E. nicht absolut auf die heutige Zeit übertragen. Die heutige Geschwindigkeit und Breite der Mitteilung von Informationen hat mit dem Getuschel aus den Zeiten der Aristokratien, auf die der Begriff "Dienstmädchen-Hausse" verweist, nur noch marginal zu tun.
    M.E. mit ein Grund für die mittlerweile irre Volatilität selbst der gesunden AGs.


    Sorry für den Exkurs, und "nix für ungut".


    Beste Grüße


    face value

    Toto, I've a feeling we're not in Kansas any more.
    (Dorothy in The Wizard of Oz)


    Just because nobody complains, doesn't mean all parachutes are perfect.
    (Benny Hill)

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