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Global Economic Collapse - Seite 998 - Tagesgespräch zu Börse und Wirtschaft - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Global Economic Collapse

    • Ich gebe dann mal weiter an Gunnar Heinsohn:
      "Nicht Religionen oder Hunger sind die Ursachen für Kriege. Zu Gewalt komme es dort, wo es einen Überschuss an jungen Männern gebe, sagt der Völkermordforscher Gunnar Heinsohn. So gesehen bleiben die islamischen Länder auch ohne Islam noch einige Zeit brandgefährlich....
      In den islamischen Ländern gibt es heute 300 Millionen Söhne, die unter 15 sind. Die sind alle schon geboren, das ist keine Prognose. Die werden in den nächsten 15 Jahren 15 bis 30 Jahre alt. Von denen werden im besten Fall 100 Millionen zu Hause unterkommen. 200 Millionen bilden aber ein Gewaltpotenzial. Höchstwahrscheinlich in den Ländern selbst, eventuell aber auch international. Das ist die Lage in den nächsten 15 Jahren. ..." (2006)

      Er bezieht sich auf die Araber, und bezüglich Abhilfe sagt er "Es gibt kein effektiveres Verhütungsmittel als die Verlohnarbeiterung - der Männer, aber auch der Frauen."

      Und Afrika steht bereit, die weitere Zukunft spannend zu gestalten: "Nirgendwo sonst auf der Welt klaffen Wirtschaftskraft und Bevölkerungswachstum so weit auseinander. Gewaltige Konflikte sind vorprogrammiert. Der Wirtschaftsboom in einigen rohstoffreichen Staaten kommt nur wenigen Eliten zugute...."

      Europa muss die Grenzen schließen und in die Wirtschaft in Afrika investieren, um die Menschen dort zu beschäftigen. Zu tun gäbe es doch wahrlich genug, allein schon an der Infrastruktur. Besser dort Geld verpulvern, als hier an die die Gesellschaft sprengenden Sozialfälle und Kriminellen.
      Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Marc Aurel (121-180)
      Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Friedrich von Schiller (1759 – 1805)
      Wer eine friedliche Revolution unmöglich macht, macht eine gewaltsame unvermeidbar. John Fitzgerald Kennedy (1917-1963)
      Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen. G.Orwell
    • "Das war‘s! Der Herbst 2018 wird für Weltwirtschaft, Märkte und Politik von großer Bedeutung sein. Wir erleben jetzt die letzte Hochphase an den Märkten für Aktien, Anleihen, Dollar und die meisten anderen Vermögensanlagen.
      Seit der Krise 2006-09 lebt die Weltwirtschaft von geliehener Zeit.

      Nehmen wir zum Beispiel die VAT-Länder. Gemeint sind Venezuela, Argentinien und die Türkei. Defizite, Schulden und Währungseinbrüche sind die üblichen Warnsignale, die in den VAT-Ländern auf jeden Fall (wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß) gegeben sind. Der beste Einzelindikator, der diese Probleme aufzeigt, ist natürlich wie immer Gold. Wie die Grafik unten zeigt, steigt Gold in venezolanischen Bolivar exponentiell an. [b]Seit Mai 2018 ist Gold um das 23.000-fache gestiegen – oder aber um 2,3 Millionen Prozente. kranke Welt mit den gleichen Mitteln heilen zu wollen, die ursächlich für diese Krankheit waren – dieser Ansatz war schon immer schon Scheitern verurteilt. [/b]
      Argentinien stürzt von einer Krise in die nächste; in diesem Jahrhundert ist Gold hier schon um 14.500 % gestiegen. Allein seit Dezember 2017 ist Gold in Pesos schon um 74 % angestiegen.
      Und schließlich die Türkei: Hier ist Gold seit Mai dieses Jahres um 26% gestiegen, und seit dem Jahr 2000 um 3.500%.
      Kein Wunder, dass Regierungen auf der ganzen Welt Gold hassen. Schließlich offenbart es deren betrügerisches Vorgehen bei der Zerstörung der Wirtschaft und der Währung.
      In so vielen Bereichen gibt es eklatante Manipulation – Falschgeld, falsches Papiergold, Falschnachrichten, falsche Politik und falsche Regierungen!
      Die VAT-Länder sind nur ein Beispiel, aber ein sehr wichtiges. Denn sie geben uns das Signal, dass eine globale Krise begonnen hat. Die meisten Schwellenländer befinden sich in der gleichen Situation. In den nächsten Monaten werden die Schwellenländer eines nach dem anderen fallen. …" .

      goldswitzerland.com/de/das-let…die-dunklen-jahre-kommen/

      :wacko:
      "Zu argumentieren, dass man sich nicht um das Recht auf Privatsphäre schert, weil man nichts zu verbergen habe, ist nichts anderes, als wenn man konstatiert, dass man sich nicht um freie Meinungsäußerung schert, weil man nichts zu sagen hat."

      - Edward Snowden -
    • Ich krauch mal aus meinem Loch raus: Es riecht nach 2008.

      So jetzt aber weiter letzte Vorbereitungen abschließen...

      P.S.: Werde sicherlich in den nächsten Monaten wieder aktiver, hab vieles zu erzählen haha.
      "Natürlich werden einige Kunden den Gedanken zunächst unangenehm finden, von den Puppen beobachtet zu werden. Aber wir werden doch ohnehin im öffentlichen Raum permanent beobachtet."
      [smilie_happy]
    • "Zusammenbruch und Chaos unvermeidbar" Topökonom Peter Schiff sieht USA am Abgrund

      Er ist nicht irgendein US-Ökonom: Peter Schiff gehört zu der seltenen Spezies von Finanzexperten, die den Crash von 2007 vorausgesagt haben. Nun warnt Schiff vor der nächsten Krise, die sogar noch schwerwiegender ausfallen werde, als die letzte.
      Unruhige Zeiten an den Börsen: Der Kurseinbruch der US-Aktien am Dienstag, nach einem massiven Ausverkauf an den Weltmärkten, wird von einigen Analysten als Zeichen dafür gesehen, dass noch weitere dunkle Wolken aufziehen werden. Der erfahrene US-Finanzexperte Peter Schiff äußerte sich in einem Gespräch mit RT Americasehr besorgt.
      Nach dem dramatischen Rückgang am Dienstag erholten sich die US-Aktien zwar wieder, schlossen aber nach einer wilden Achterbahnfahrt an der Wall Street tiefer. Als die Schlussglocke ertönte, war der Dow Jones 126 Punkte oder 0,5 Prozent gefallen und hatte einen Großteil seiner Verluste wieder ausgeglichen. Die Nasdaq verlor 0,4 Prozent, während der S&P 500 ganze 15 Punkte verlor und um 0,6 Prozent zurückging.
      Mehr zum Thema - Angst vor dem Dollar-Crash: Schwellenländer horten Gold
      Laut Schiff, derzeit CEO von Euro Pacific Capital, steuert der Aktienmarkt definitiv auf eine weitere Baisse zu.
      Alle Zeichen sind bereits da. Sieh dir an, was da draußen passiert. Die Aktienmärkte fallen, 40 Prozent des S&P befinden sich bereits in einer Baisse. Betrachten Sie Eigenheimbauer, die Wohnungsbestände, die Finanzen, die Einzelhändler - all das sind die gleichen Dinge, die 2007 passiert sind und zu dieser Krise geführt haben", so Schiff gegenüber RT America.

      Schiff erlangt große Bekanntheit, weil er als einer der wenigen Ökonomen die Finanzkrise von 2007 klar vorhergesehen hatte. Damals verglich Schiff die Situation mit der Titanic und sagte in mehreren Interviews:
      Wir stehen am Rande einer großen, schweren Rezession, die wahrscheinlich Ende dieses Jahres, vielleicht Anfang nächsten Jahres beginnen wird. Der Immobilienmarkt beginnt sich gerade erst zu entwirren. Wir sehen hier die Spitze des Eisbergs."

      Nun fordert der Ökonom die Menschen dazu auf, sich nicht nur auf eine Wirtschaftskrise, sondern auch auf eine politische Krise vorzubereiten. Laut Schiff wird der US-Dollar die größten Verluste erleiden. Das bleibe nicht ohne Auswirkungen auf den Lebensstandard der US-Amerikaner:
      Also, was Sie tun müssen, ist, sich aus den Vermögenswerten in US-Dollar zurückzuziehen. Der Dollar wird zusammen mit dem amerikanischen Lebensstandard das größte Opfer sein.

      Er betonte, dass die ausländischen Aktienmärkte, insbesondere die Schwellenländer, die derzeit durch den starken Dollar belastet sind, einen starken Anstieg verzeichnen würden. Laut Schiff werden die dortigen Märkte "einen Boom erleben, wenn der Dollar schwächer wird".
      Mehr zum Thema - Das Dollar-Monopol wankt: China und Japan verkaufen US-Anleihen
      "Schauen Sie sich den Goldpreis an, der weitere acht Dollar gestiegen ist, er steht immer noch auf etwa 1.230 Dollar, doch der Goldpreis wird neue Höhen erklimmen, er stand bei 1.900 Dollar im Jahr 2011, es wird diesmal viel höher gehen", fügte der Analyst hinzu. Laut dem Ökonomen stellt die Verschuldung der US-Haushalte in Höhe von etwa 15 Billionen Dollar ein entscheidendes Problem für den Lebensstandard in den USA dar.
      "Jeder ist mit Schulden beladen, und es ist nicht so, als hätten wir dieses monetäre Experiment ohne viel Schulden begonnen. Wir hatten 2008 eine Menge Schulden. Tatsächlich ging es bei der Finanzkrise um Schulden, es ging um unsere Unfähigkeit, die Schulden zu bedienen, die wir hatten," so Schiff weiter. Und er ergänzte:
      Aber anstatt das Problem anzugehen und die Schulden zu tilgen, führte uns die Federal Reserve auf den Primelpfad in viel tiefere Schulden, indem sie die Zinssätze bei Null hielt und sie so lange hielt. Die Federal Reserve ermutigte eine übermäßig verschuldete Nation, noch mehr Geld zu leihen."

      Der Experte betonte, dass Zinserhöhungen die aktuelle Situation nur verschlimmern würden, da alle Bereiche der US-amerikanischen Gesellschaft bis zum Anschlag verschuldet seien, einschließlich Einzelpersonen, Unternehmen, der Bundesregierung, der Bundesstaaten und der lokalen Regierungen. Der Ökonom malt ein düsteres Bild:
      Also, jeder hat Schulden. Und weißt du was? Die Zinssätze steigen jetzt, und das bedeutet, dass es teurer wird, diese Schulden zu bedienen. Und das wird ein Problem sein, genau wie die Hypothek mit variabler Rate ein großes Problem im Jahr 2008 war, als diese Schulden rückgeführt werden mussten. […] Die Leute konnten es sich nicht leisten, zu bezahlen. Nun, das Gleiche wird auf nationaler Ebene geschehen. Die Raten wachsen, und auch wir sind zu pleite, um zu bezahlen.

      Laut Schiff gibt es keine Möglichkeit, das Chaos zu vermeiden und die Dinge zu normalisieren. "Es ist unmöglich, denn in der Tat haben wir es so lange am Laufen gehalten, dass der Zusammenbruch nur viel größer sein wird. Und je früher wir dieser Realität ins Auge sehen, desto besser. Aber kein Politiker will sich dieser Realität stellen, er will so tun, als wäre alles toll."
      Mehr zum Thema - Putin: Russland wird gezwungen, sich vom US-Dollar zu verabschieden
      Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenen Steuersenkungen würden auch die aktuellen Sorgen um Aktien, Wirtschaft und Lebensstandard verschärfen, so Schiff. "Wenn die Regierung weniger Einnahmen sammelt, dann werden die Defizite größer und so muss die Regierung noch mehr Geld leihen, und das wird ein noch größeres Problem", sagte er. In seinen Lösungsansätzen greift der Analyst allerdings auf althergebrachte neoliberale Rezepte zurück. Die USA bräuchten "weniger Regierung", aber das wolle niemand, einschließlich US-Präsident Donald Trump. Der sei jetzt sogar "der Verteidiger der Sozialversicherung und der Krankenversicherung".
      Zudem wolle Trump ein weiteres nukleares Wettrüsten starten und einen Wettkampf um den Weltraum beginnen. Es gehe ihm darum, noch mehr Geld auszugeben und gleichzeitig Steuern zu senken – das sei absolut leichtsinnig.
      deutsch.rt.com/wirtschaft/7832…iff-sieht-usa-am-abgrund/
      Schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind. Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt!
      Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    • Salorius schrieb:

      Er ist nicht irgendein US-Ökonom: Peter Schiff gehört zu der seltenen Spezies von Finanzexperten, die den Crash von 2007 vorausgesagt haben. Nun warnt Schiff vor der nächsten Krise, die sogar noch schwerwiegender ausfallen werde, als die letzte.
      Hierzulande sieht es nicht besser aus. Rüsten sich die schwarzen Schwäne? Zeit wird es.

      cash.ch/news/politik/hoffen-au…anzierungsengpass-1218721
      Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
      Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
      Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
      Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:
    • *kotz*


      Not-Kreditlinie für Banken wird eingeführt ...
      Sollte es künftig zu einer schweren Krise bei Banken der Euro-Zone kommen, müsste damit auch Deutschland, sprich der Steuerzahler, dafür geradestehen.

      ...


      Zudem sollen Anleihen, die die Länder ab 2022 emittieren, bestimmte Klauseln enthalten, demnach der ESM den Schuldenschnitt gegenüber privaten Investoren durchsetzen kann.

      ...



      Zudem haben sich die Finanzminister auf einen gemeinsamen Haushalt geeinigt. Er soll allerdings frühestens im Jahr 2021 eingeführt werden.
      Das wiederum bedeutet allerdings wiederum mehr Risiken für Deutschland.

      finanzen100.de/finanznachricht…-vor_H855431420_10020276/
      Putins Geheimwaffe:
      https://www.youtube.com/watch?v=YgGzAKP_HuM
    • Link: Einbruch bei den Wertpapierkrediten in den USAEinbruch bei den Wertpapierkrediten in den USA

      Es mag sein, dass es inzwischen Mainstream ist, Crash-Vorboten auszumachen.
      Mittlerweilen sind es allerdings recht viele.
      Neben einem möglichen Anleihencrash ist das hier in meinen Augen auch ein Detail, welches das Bild vervollständigen könnte.
      Die Frage ist: Wie werden die Zentralbanken versuchen, hier nun wieder zeit zu gewinnen?

      Glückauf!

      cm
      Bei einem Fluß ist das Wasser das man berührt das letzte von dem, was vorüber geströmt ist, und das erste von dem, was neu kommt.
      So ist es auch mit der Gegenwart.
    • Die Krise von 2025

      1. Januar 2019

      Dies ist der voraussichtliche Weg, denn es ist der einzige der politisch sinnvoll ist und nicht viel finanzielle Schmerzen verursacht, bis es zu spät ist um den Zusammenbruch abzuwenden.

      Während viele einen Krieg zwischen den Atommächten oder den Zusammenbruch der bürgerlichen Ordnung befürchten, tendiere ich dazu zu glauben, dass die Krise von 2023-26 eher finanzieller Natur ist.

      Krieg und Zusammenbruch sind in der Geschichte sicherlich weit genug verbreitet, der Global-Nuklearkrieg wurde in der jüngeren Geschichte vermieden, vor allem weil Kriege typischerweise von denen geführt werden, die meinen, den Krieg gewinnen zu können. Der Start eines Atomangriffs gegen eine Nation mit der Fähigkeit, einen Gegenangriff durchzuführen (z.B. von U-Booten und Raketen, die den Erstschlag überlebt haben), garantiert die Zerstörung aller Bevölkerungs- und Vermögenskonzentrationen des Angreifers.

      Der Zusammenbruch der zivilen Ordnung ist in den entwickelten Ländern seit geraumer Zeit nicht mehr eingetreten, da Zentralstaaten einerseits militärische Streitkräfte zur Wiederherstellung der Ordnung und andererseits zur Ausgabe / Kreditaufnahme Geld für den Kauf des Wohlwollens/der Ruhigstellung der Bevölkerung einsetzen können.

      Finanzkrisen bleiben dagegen ein ständiger Bestandteil der Neuzeit, und die Nationen der entwickelten Welt sind vielleicht noch anfälliger für Finanzstörungen als die Entwicklungsländer.

      Wie ich oft bemerkt habe, neigen Systeme dazu, einer S-Kurve der schnellen Expansion zu folgen, gefolgt von einem langsameren Wachstum während der Reife und endend mit Stagnation, Rückgang oder Zusammenbruch.

      Erfolgreiche Volkswirtschaften erzeugen eine Doppelbindung, sobald sie die Phase des Stagnationsrückgangs erreicht haben: die Bevölkerung (und das Kapital) erwarten beide ein starkes dauerhaftes Wachstum als Geburtsrecht, und sie sehen in der vorangegangenen Aufschwungphase und Reifephase den Beweis dafür, dass die Wirtschaft "weiterhin überdimensionale Kapitalrenditen und breiten Wohlstand im Wesentlichen für immer liefern sollte".
      Sie sind bereit, eine vorübergehende Verlangsamung / Rückgang als Teil des Wohlstandsprozesses zu akzeptieren, aber ihre Geduld geht schnell zu Ende, wenn übergroße Renditen und allgemeiner Wohlstand nicht eintreffen.

      Die Stagnationsphase hat viele Ursachen: eine Verringerung der Ressourcen oder die Erschöpfung der Boden-/Wasserressourcen; eine anhaltende Energieknappheit oder ein starker Anstieg der Energiekosten; eine stagnierende Produktivität und der Aufstieg parasitärer Eliten, Insider, die ihre Nester auf Kosten der Vielen füllen.
      All diese Faktoren wirken wie Reibung im System, und schlußendlich ist das System nicht in der Lage, die parasitären Eliten, die hohen Kapitalrenditen und den allgemeinen Wohlstand zu erhalten.

      Jede politische Elite, die die schlechte Nachricht bringt, dass der Wohlstand in Gefahr ist, riskiert gestürzt oder abgewählt zu werden, und so versuchen die herrschenden Eliten, mit allen verfügbaren Mitteln hohe Kapitalerträge und allgemeinen Wohlstand zu erzielen.
      Da sie die parasitären Eliten sind, ist die Beseitigung dieser Reibungsquelle vom Tisch. Die Wiederherstellung erschöpfter Boden-, Wasser- und Energieressourcen ist nicht möglich, und es ist problematisch, die Kontrolle über die Ressourcen anderer zu entziehen, um sie zu nutzen: die Anwendung von Gewalt könnte einen größeren Krieg auslösen, so dass der Kauf von Ressourcen anderer die sicherere Antwort ist.

      Moderne Staaten schöpfen neues Geld, indem sie entweder digital "drucken" oder Geld leihen.
      Es gibt wenig politischen Widerstand gegen die Schaffung von neuem Geld, um die Ressourcen anderer zu kaufen, hohe Kapitalrenditen zu erzielen und der Bevölkerung über "Arbeitsbeschaffung" Beschäftigung, Sozialhilfe, universelles Grundeinkommen usw. direkte Bargeldtransfers zu ermöglichen.

      Sie sehen die Doppelbindung: die herrschende Klasse muss überdimensionale Renditen auf Kapital und allgemeinen Wohlstand liefern, und der einzige Weg, wie sie das tun können, ist, neues Geld und nicht neuen Reichtum zu schaffen, etwas, das außerhalb ihrer Macht liegt.
      Abhängig vom Reichtum und der Produktivität der bestehenden Wirtschaft kann die Welt dieses neue Geld eine gewisse Zeit als werthaltig akzeptieren. Aber wenn der Bedarf an mehr Geld steigt, beginnen die herrschenden Eliten, neues Geld zu "drucken" oder zu leihen, das über das hinausgeht, was die Wirtschaft tatsächlich an Einkommen und Wert generiert.
      Schließlich fängt die Welt an, das Geld heimlich abzuwerten, und das Vertrauen in den Wert der Währung sinkt, zunächst langsam und dann schneller.

      In entwickelten Volkswirtschaften schützen die herrschenden Eliten ihr eigenes Einkommen und ihre eigene Macht, und die des Kapitals, da die Eigentümer des Kapitals Teil der herrschenden Elite sind. Das Nettoergebnis davon ist eine steigende Einkommens- und Vermögensungleichheit, da die wenigen ihren Anteil auf Kosten der vielen erhöhen. (Thomas Piketty bezeichnete diesen Prozess als eine höhere Rendite auf das Kapital als auf die Arbeit.)

      Die politische "Lösung" für Stagnation und Ungleichheit ist QE für das Volk: erhöhte Infrastruktur- und Sozialausgaben, Leistungen, die jetzt kostspielig vom Staat subventioniert werden (Gesundheit, Hochschule) und universelles Grundeinkommen.

      Die Befürworter stellen selten (wenn überhaupt) die aufgeblähte Kostenstruktur dieser geschützten Industrien in Frage, die den etablierten Eliten (d.h. parasitären Eliten) auf Kosten der Gesamtwirtschaft zugute kommen.

      Die Befürworter des QE für das Volk haben sich selbst davon überzeugt, dass im Wesentlichen unbegrenzte Summen an neuem Geld geschaffen und verteilt werden können, ohne Inflation zu erzeugen, da alle neu geschaffenen Billionen die "Gesamtnachfrage" ankurbeln werden, d.h. die Verbrauchernachfrage nach mehr von allem, einschließlich der Ressourcen, die erschöpft sind.
      Dieser Glaube, dass die Schaffung und Verteilung von Billionen von neuem Geld nicht inflationär ist, ist notwendig, um die vernünftige Ansicht zu unterdrücken, dass Inflation unvermeidlich ist, sobald die Geldschöpfung (und die breite Verteilung des neuen Geldes) in Gang gesetzt wird.

      Da die herrschenden Eliten keine andere Wahl haben, werden sie QE für das Volk annehmen und mit Hingabe neues Geld erschaffen.
      Ich schätze, dass die politische Bewegung, die QE für das Volk fordert, bis 2021 an die Macht kommen wird.
      Die Geldschöpfung wird ernsthaft beginnen, und einige Jahre später wird die Inflation steigen, sehr zur Überraschung der Befürworter des QE für die Bevölkerung.

      Zu diesem Zeitpunkt werden die Befürworter und die herrschenden Eliten in der Falle sitzen: sie werden nicht in der Lage sein, alle Vorteile ("freies Geld") des QE für das Volk rückgängig zu machen, noch können sie die unkontrollierbare Inflation rückgängig machen, ohne die Geldschöpfung drastisch zu reduzieren.

      Verschiedene politisch sinnvolle Verfahrensweisen werden ausprobiert -Vermögenssteuern, die Ausgabe einer neuen Währung, vielleicht sogar einer staatlichen Kryptowährung - aber keine davon kann die zugrunde liegende Dynamik umkehren.
      Die Währung wertet ab und bricht dann zusammen, zusammen mit dem "Reichtum", den sie darstellte.

      Dies ist der voraussichtliche Weg, denn es ist der einzige der politisch sinnvoll ist und nicht viel finanzielle Schmerzen verursacht, bis es zu spät ist um den Zusammenbruch abzuwenden.




      Dieses Essay wurde aus dem Musings Report 52 entnommen.
      Die Musings Reports werden wöchentlich an Kunden und Abonnenten verschickt ($50/Jahr oder $5/Monat).
      https://www.oftwominds.com/blogjan19/2025-crisis1-19.html

      Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator


      Gefunden habe ich obigen Text im allgemeinen Tagesrauschen bei ceo.ca.
      Englisches Original beiliegend.

      saludos
      Dateien

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    • Lupus schrieb:

      Ich gebe dann mal weiter an Gunnar Heinsohn:
      "Nicht Religionen oder Hunger sind die Ursachen für Kriege. Zu Gewalt komme es dort, wo es einen Überschuss an jungen Männern gebe, sagt der Völkermordforscher Gunnar Heinsohn. So gesehen bleiben die islamischen Länder auch ohne Islam noch einige Zeit brandgefährlich....
      In den islamischen Ländern gibt es heute 300 Millionen Söhne, die unter 15 sind. Die sind alle schon geboren, das ist keine Prognose. Die werden in den nächsten 15 Jahren 15 bis 30 Jahre alt. Von denen werden im besten Fall 100 Millionen zu Hause unterkommen. 200 Millionen bilden aber ein Gewaltpotenzial. Höchstwahrscheinlich in den Ländern selbst, eventuell aber auch international. Das ist die Lage in den nächsten 15 Jahren. ..." (2006)

      Er bezieht sich auf die Araber, und bezüglich Abhilfe sagt er "Es gibt kein effektiveres Verhütungsmittel als die Verlohnarbeiterung - der Männer, aber auch der Frauen."

      Und Afrika steht bereit, die weitere Zukunft spannend zu gestalten: "Nirgendwo sonst auf der Welt klaffen Wirtschaftskraft und Bevölkerungswachstum so weit auseinander. Gewaltige Konflikte sind vorprogrammiert. Der Wirtschaftsboom in einigen rohstoffreichen Staaten kommt nur wenigen Eliten zugute...."

      Europa muss die Grenzen schließen und in die Wirtschaft in Afrika investieren, um die Menschen dort zu beschäftigen. Zu tun gäbe es doch wahrlich genug, allein schon an der Infrastruktur. Besser dort Geld verpulvern, als hier an die die Gesellschaft sprengenden Sozialfälle und Kriminellen.
      Es ist schon seit den 70er Jahren bekannt dass es hauptsächlich in den in den Afrikanischen und Arabischen Ländern einen (Jugendbauch, Jugendbuckel) von einigen Millionen Jugenlichen Schulabgängern geben wird, die keine Chance haben an Beschäftigung zu kommen, aber irgendwo hin (untergebracht) werden müssen.Damals wurde gesprochen dass max 25% in Brot und Arbeit sein können.
      Also holt man sie nach Täuschland,damit da das verhältnis auch passt oder? :hae: :wall:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chessna ()