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Staatsrisiko - Deutsche Bank - Tagesgespräch zu Börse und Wirtschaft - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Staatsrisiko - Deutsche Bank

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    • Staatsrisiko - Deutsche Bank

      Hallo zusammen,

      stellt die deutsche Bank ein Staatsrisko dar ?

      Nach eigenen Angaben hat die größte deutsche "Investmentbank" keinerlei Bedarf an Staatshilfen ! Ist dem so ? Oder birgt diese Bank im wahrsten Sinne des Wortes Sprengstoff in ihren (frisierten)Bilanzen. Kann die DB besser gewesen sein als die zusammengebrochenen Investmentbanken in Amerika ?


      Die Bücher der Deutschen Bank sind eine streng gehütetes Geheimnis. Es gibt jedoch Spekulationen, dass das gesamte OTC-Derivatevolumen der Bank im März 2008 45 Billionen Euro betrug. Das sei fast das 19-fache des nominalen deutschen Bruttoinlandsprodukt mit nominalen 2,4 Billionen Euro.
      mmnews.de/index.php/2009010919…s-im-Finanz-Tsunamie.html

      Kann das gutgehen ? Oder muss es gutgehen um einen Bankrott nicht nur von der Bank zu vermeiden ? Was ist das Volumen heute nocht wert ?

      Wer zu diesem Risiko, das in den Tresorräumen der Deutschen schlummert, etwas beizutragen hat, möge es gerne posten.

      Wünsche

      ...einen goldigen Tag

      Tut
      "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"
    • Wie ich soeben feststelle, hat der Wirtschaftsquerschuß bereits am 25.Okt.2008 ähnliches berichtet



      > Die Derivate-Positionen verschlagen einem die Sprache, sowohl im Verhältnis zum deutschen BIP 2007 mit 2,423 Billionen Euro, als auch zur Bilanzsumme der Banken! <Die jeden Rahmen sprengenden 45,8 Billionen Euro an nominal ausstehenden Derivate-Volumen der Deutschen Bank entsprechen 1890,3% des deutschen BIPs (Summe aller Waren, Güter und Dienstleistungen der BRD in 2007)! Auch die 7,36 Billionen Euro Volumen an Derivaten der 5 Landesbanken unterstreichen den spekulativen Charakter der Finanzinstitute!
      Die Risiken aus diesem spekulativen Casino sind kaum noch kalkulierbar, es wurde auch in Deutschland ein viel zu großes Rad - auf Kredit - gedreht. Nun sehen wir das Ende eines komplett überdehnten Kreditzyklus!
      LBBW Halbjahresbericht 2008 Derivate PDF Seite 54
      BayernLB Halbjahresbericht 2008 Derivate PDF Seite 53
      WestLB Halbjahresbericht 2008 Derivate PDF Seite 33
      HSH Nordbank Halbjahresbericht 2008 Derivate PDF Seite 56/57
      Helaba Halbjahresbericht 2008 Derivate PDF Seite 54

      Deutsche Bank Halbjahresbericht 2008
      Geschäftsbericht Deutsche Bank 2007 Derivate PDF Seite 153
      Commerzbank Halbjahresbericht 2008 Derivate PDF Seite 45
      Kreditderivate Commerzbank PDF Seite 209
      Postbank Halbjahresbericht 2008 Quelle Derivate: PDF Seite 45
      Postbank ABS Portfolio Summe aus RMBS und ABS, Präsentation PDF Seite 29
      Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

      John Swinton Pressefreiheit

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Beowulf ()

    • Diskussion um Schirm für Deutsche Bank
      ftd.de/unternehmen/finanzdiens…sche-Bank/458808.html?p=2

      Früher oder später schlüpft Joe untern Schirm.


      Interessant finde ich die Passage hier....

      Bislang darf der Soffin einer Bank im Einzelfall nicht mehr als 5 Mrd.
      Euro an ausfallgefährdeten Wertpapieren abkaufen - kein Wunder also,
      dass sich Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann seit dem Treffen der
      deutschen Spitzenmanager im Kanzleramt Mitte Dezember in die Phalanx
      derer eingereiht hat, die vehement die Gründung einer "Bad Bank"
      fordern.

      Dann könnte er seinen ganzen Mist auf einmal aus den Büchern klopfen. Und das wird nicht gerade wenig sein.
      Viele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben, für den Einkauf
      von Dingen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die
      sie nicht mögen. Walter Slezak
    • Superfrog schrieb:

      Früher oder später schlüpft Joe untern Schirm.
      Klar tut er das - die Frage ist nur, ob er es wegen dem Eigenkapital muss oder nicht. Man darf gespannt sein, wie Joe die Verluste in Höhe von rund 2 Mrd. Euro allein für die 30%-Beteiligung an der Postbank unterbringt. Bilanzierungswunder darf man von der DeuBa jederzeit erwarten.
      Die Derivate in den Bilanzen bleiben solange eine Zeitbombe, wie die Gefahr des Zusammenbruchs eines anderen großen Spielers in diesem Geschäft nicht gebannt ist. Vermutlich hätte bei einer Insolvenz der Commerz hier schon erhebliches Risiko für die DeuBa bestanden. Aber so genau weiss das niemand.
      "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)
    • Commerzbank - Kleines Gedicht

      ...

      CoBa träumt im künstlichen Koma ...

      Wir schaffen jetzt Kredite
      fürs Neu-Prekariat -
      Hurra wir verblöden,
      für uns bezahlt der Staat!


      ______________________

      Ist es nicht schön geworden?
      Hab ich extra für die Bankenvertreter auf der Goldseiten-Hauptseite (da: linker Balken mit Mutantenstadl in Nadelstreifen) geschrieben. :D


      Gruß,
      gutso
      p.s.: alles wird gut. gutso
      ...
      "Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun." - Marie von Ebner-Eschenbach

      ...
    • Deutsche Post steigt mit ca. 10 % bei der Peanuts-Bank ein !


      Die Deutsche Post beteiligt sich an der Deutschen Bank. Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann zahlt für die Beteiligung an der Postbank teilweise mit eigenen, neuen Aktien. Die Post könnte nach Abschluss des Geschäfts mit bis zu zehn Prozent einer der größten Anteilseigener der Deutschen Bank sein.

      Bei der Veranstaltung hatte Ackermann sinngemäß gesagt, dass er sich schämen würde, wenn die Deutsche Bank Geld vom Staat bräuchte.

      Nun wird durch den Aktientausch der Bund nur indirekt auch zum Miteigentümer der Deutschen Bank. Rund ein Drittel der Aktien der Post werden nämlich derzeit von der Förderbank KfW gehalten, die wiederum zu 80 Prozent dem Bund und zu 20 Prozent den Bundesländern gehört.
      handelsblatt.com/unternehmen/b…tscher-bank-ein;2125652;0

      Aber das muss man Joe lassen, ein sehr interessanter Schachzug :hae:



      Wünsche

      ...einen goldigen Tag

      Tut
      "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"
    • Wo bleibt der Kollaps? Das System ist doch offensichtlich gescheitert ? Sag bloß wir bekommen jetzt auch noch Zombie Banken, für die noch unsere UrEnkel zahlen müssen. Cut jetzt !
      Die Bemühungen der Politik in allen Ehren, aber das bringt nix mehr. 50 MRD €, das sind alles Penuts. Da gab´s doch mal so einen Spruch von einem Indianer, von wegen totes Pferd und so.

      Rette sich wer kann! Kauft euch was zu Essen und wenn noch Geld da ist EM. Es wir noch gaaanz böse kommen. Und zwar ganz schnell. Der kommende Rebound
      bei den Rohstoffen wird dann endgültig alles zerfetzen. Dann kostet Brot soviel wie es wirklich wert ist. Dann wird Benzin unbezahlbar. Dann wird Luxus wieder Luxus.

      Eine Lösung habe ich momentan nicht parat. Meine aktuelle Panik lässt keine klaren Schlüsse zu. ;(

      Es geht überhaupt nicht darum ob die Deutschen Banken pleite sind. Nur darum, wann es zugegeben wird und wie viel jeder einzelne von uns dafür bezahlen muss.
      Nachfolgende Generationen eingeschlossen.
      Wenn wir jetzt nicht aufpassen kriegen wir am Ende den Globo und all die US Schulden gratis dazu.
      Ruft eure Volksvertreter an und macht sie zur Sau !

      Gruß Sonnengott
    • Bankenschirme gibts jetzt auch in postgelb :

      ftd.de/unternehmen/finanzdiens…ermann-retten/460491.html

      Wollte die Post nicht unbedingt ihre eigene Bank verkaufen AN die Deutsche Bank, und hat sie es nicht auch getan ? Wo sie jetzt dort einsteigt?

      Sieht nicht so aus, als wäre das Teil der ursprünglichen Strategie, weder der der Post, als auch der der DB, oder ?
      "Mines are a trip; but this purchasing thing will only make the seller rich"
    • Die Post und die Deutsche Bank


      Zwar ist es bei einem großen Deal nicht ungewöhnlich, dass der Verkäufer dem Käufer einen Kredit gewährt - was die Post mit ihrem Einstieg bei dem Institut faktisch tut, um den Verkauf ihrer Banktochter abzusichern. Zugleich ist es aber ein Alarmzeichen für den Zustand der Deutschen Bank: Offenkundig kann sie die 2,8 Mrd. Euro teure erste Tranche für die Übernahme der Postbank nicht aus eigenen Mitteln stemmen. Früher hätte der Marktführer einen solchen Betrag vermutlich unter Peanuts verbucht - jetzt wird deutlich, wie sehr die Finanzkrise auch sein Eigenkapital dahinschmelzen lässt.

      ftd.de/meinung/kommentare/:Lei…hen-sch%E4men/460620.html

      Leider kränkelt letztendlich auch die Postbank, der ursprüngliche Gedanke hiermit an die Kundeneinlagen zu gelangen, Cash in de Täsch, hat sich in den letzten Monaten ebenfalls reduziert!

      Wünsche

      ...einen goldigen Tag

      Tut
      "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"
    • Deutsche Bank und Deutsche Post passen die Struktur des
      Postbank-Beteiligungsvertrags an

      Deutsche Bank AG / Sonstiges

      14.01.2009

      Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die
      DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.

      Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
      ---------------------------------------------------------------------------

      Bonn / Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank AG (XETRA:
      DBKGn.DE/ NYSE: DB) und die Deutsche Post AG haben eine verbesserte
      Transaktionsstruktur auf Basis des bisherigen Kaufpreises für den Erwerb
      von Aktien der Deutschen Postbank AG durch die Deutsche Bank vereinbart.
      Der Vertrag wird nun in drei Teilen umgesetzt. Die Deutsche Bank kann dabei
      die Anteile der Postbank kapitalschonender übernehmen. Im Gegenzug erhält
      die Deutsche Post die Erlöse aus der Gesamttransaktion am Tag des Closing
      und damit drei Jahre früher als erwartet. Die Unternehmen gehen
      vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden von einem Closing bis
      spätestens 27. Februar 2009 aus. Der Barwert der Transaktion entspricht
      Euro 4,9 Mrd.

      In einem ersten Schritt wird die Deutsche Bank 50 Mio. Aktien der Postbank
      - das entspricht einem Anteil von 22,9 Prozent - voraussichtlich im Rahmen
      einer Sachkapitalerhöhung
      im Wert von etwa Euro 1,1 Mrd. unter Ausschluss
      des Bezugsrechts erwerben. In Folge dessen wird die Deutsche Post einen
      Anteil von rund 8 Prozent an der Deutschen Bank halten
      . Über die eine
      Hälfte dieser Aktien kann die Deutsche Post ab Ende April frei verfügen.
      Die andere Hälfte dieser Aktien ist ab Mitte Juni veräußerbar. Für eine
      Veräußerung sind marktschonende Mechanismen vereinbart worden. Für die Zeit
      bis zur Veräußerbarkeit sind in bestimmtem Umfang Kurssicherungsmaßnahmen
      zulässig und zum Teil auch vorgesehen.

      Zeitgleich zeichnet die Deutsche Bank eine Pflichtumtauschanleihe der
      Deutschen Post, die nach Ablauf von drei Jahren inklusive der aufgelaufenen
      Zinsen in 60 Mio. Aktien, oder 27,4 Prozent, der Postbank getauscht wird.
      Dabei handelt es sich um eine Nullkupon-Anleihe mit einer Verzinsung von 4
      Prozent p.a.. Der Barwert zum Zeitpunkt des Closing beträgt voraussichtlich
      Euro 2,7 Mrd.

      Für die verbleibenden Aktien (26,4 Mio. Aktien bzw. 12,1 Prozent) bestehen
      weiterhin Kauf- und Verkaufsoptionen. Die Optionen werden durch die Zahlung
      des Barwertes zum Zeitpunkt des Closing in Höhe von Euro 1,1 Mrd.
      besichert. Die Fristen zur Ausübung der Optionen laufen nun zwischen dem
      36. und 48. Monat nach Abschluss der Transaktion.

      Durch Besicherung der Verkaufsoption und durch die Zeichnung der
      Pflichtumtauschanleihe erhält die Deutsche Post unmittelbar liquide Mittel
      von voraussichtlich Euro 3,8 Mrd. wovon Euro 3,1 Mrd. bereits am 2. Januar
      2009 an die Deutsche Post geflossen sind.

      Für die Deutsche Bank reduziert sich bei Closing der neuen Struktur die
      erwartete Tier 1-Kapitalbelastung von ursprünglich Euro 2,2 Mrd. auf Euro
      1,0 Mrd.

      Die Werte der einzelnen Tranchen können zum Closing noch adjustiert werden.

      14.01.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

      greetz anwir
    • Wir wollen doch nicht die Kapitalerhöhung der Postbank vergessen...

      Die Post musste alle Aktien selber kaufen, die nicht an Investoren verkauft werden konnten...

      99,3% der Kapitalerhöhung und der Aktien mussten durch die Post gestellt werden.

      http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-11/12503090-deutsche-post-ag-rettet-kapitalerhoehung-der-postbank-012.htm

      Die Post nimmt nun Rabattmarken... oder Auch Schuldscheine... naja, bei Zeiten ist es nur noch wertloses Papier von der DB, weil diese scheinbar kein Geld mehr hat, die Postbank zu bezahlen...

      Herzallerliebst oder?

      http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE50D08720090114


      Um die Kapitalausstattung zu schonen, will die Deutsche Bank Finanzkreisen zufolge auch die Übernahme der Postbank zu großen Teilen mit eigenen Aktien zahlen. Dadurch steige die Post vorübergehend mit weniger als zehn Prozent bei der Deutschen Bank ein, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die neuen Belastungen im vierten Quartal dürften einer der Auslöser für die Nachverhandlungen des im September vereinbarten milliardenschweren Deals gewesen sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Echtsilber ()

    • Das ist alles nur die Spitze des Eisbergs.
      Die DB wird fallen und dann komplett verstaatlicht.

      Der Ackermann sollte auch so eine Fussfessel bekommen. Viele der sog. Spitzenmanager haben sich nachweislich am Volk vergangen.
      Früher hätte man aus sowas Seife gemacht. Diesen Leuten in den Medien noch Gehör zu schenken ist mittlerweile mehr als eine bodenlose Frechheit.
      Oder ab damit nach Guantanamo, dann sind die wenigstens unter Ihres gleichen. (ich meine nicht die Häftlinge !)

      Ich bin im Prinzip gegen jegliche staatliche Beeinflussung, aber anders geht es nicht weiter.
      Forderung an die Politik wäre diesen ganzen Wahnsinn nun zu beenden.
      Der ganze Karren steck so tief im Dreck, daß die Bergung wohl teurer werden wird als eine Neuanschaffung.

      Weiterhin sagt mir mein Bauchgefühl, dass wir unmittelbar vor der größten Rohstoffrally aller Zeiten stehen. Das dumme ist nur, dass nur noch sehr wenige Leute
      daran teilhaben werden.
      Fonds, Derivate der ganze Mist ist immer noch hoffnungslos überbewertet. Weg damit. Die Manipulation an vielen Rohstoffmärkten wird von physischer Nachfrage überrannt werden.

      Dabei klagen wir noch auf hohem Niveau. In anderen Ländern geht es bereits nur noch ums nackte überleben.

      Grüße Sonnengott
    • Die Täuschebank schreibt fast 5 Milliarden Euro Verlust im 4. Quartal

      SATIRE

      Auch für das Gesamtjahr gibts tiefrote Zahlen. Sepp Ackergaul ist "sehr enttäuscht".

      Die Täuschebank erwartet für das vierte Quartal 2008 und für das Gesamtjahr Milliardenverluste. Wie der oberste deutsche Finanzbetrüger am Mittwoch in einer Pflichtmitteilung an den Spekulantenmarkt mitteilte, ist im letzten Vierteljahr 2008 ein Verlust nach Steuern in der Grössenordnung von 4.8 Milliarden Euro (umgerechnet 7.1 Milliarden Franken) zu erwarten. Für das Gesamtjahr 2008 geht das Institut von einem Konzernverlust nach Steuern von rund 3.9 Milliarden Euro aus.

      "Die ausserordentlich schwierigen Marktbedingungen haben die Ergebnisse aus dem Verkauf und Handel von Wertpapieren (wertlose Ramsch) belastet", teilte die Täuschebank mit. Das Quartalsergebnis spiegle darüber hinaus aber auch die Reduzierung von Risikopositionen und weitere Massnahmen zum Risikoabbau wider.

      Auch für den Unternehmensbereich Asset und Wealth Management (Vermögensverschleuderung und Vermögensvernichtung der Privatkunden) erwarte die Bank im vierten Quartal einen Verlust. „Dieser ergibt sich im Wesentlichen aus einer Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte in DWS Scudder (imaginäre Werte) sowie aus materiellen Zuschüssen zu Geldmarktfonds (Bargeld)“, erklärte das Institut.

      Der Täuschebank-Chef Sepp Ackergaul hat Schwächen seines Instituts in der aktuellen Finanzkrise eingeräumt. Über den Milliardenverlust im vierten Quartal sei die Täuschebank „sehr enttäuscht“, erklärte Ackergaul laut Mitteilung.

      In Reaktion auf diese Nachricht ist die Aktie eingebrochen. Die Titel fielen in der Spitze um 8.3 Prozent auf 22.26 Euro. „Eigentlich hätte man das erwarten können, wenn man die anderen Banken beobachtet hat, aber Herr Ackergaul hatte sich immer noch relativ optimistisch gegeben (gelogen)“, meinte ein Spekulant.

      Die Übernahme fauler Wertpapiere deutscher Finanzinstitute in eine sogenannte Bad Bank (Faule Bank) würde nach Angaben von Bundesfinanzverschleuderer Pier Steinbeisser den Steuerzahler 150 Milliarden bis 200 Milliarden Euro kosten. Er sehe eine solche staatliche Bank sehr skeptisch, sagte Steinbeisser nach Angaben der «Financial Schleim Deutschland» (Mittwochausgabe).

      Steinbeisser wies Forderungen von gierigen Banken und korrupten Volkszertretern nach Einrichtung einer Faulen Bank zurück. „Einige sollten erst nachdenken und dann öffentlich lieber auf solche Stichworte verzichten (welche die Verluste auf den Steuerzahler abwälzen wollen)", sagte er der Zeitung. Dagegen zeigte sich der Finanzverschleuderer grundsätzlich offen für Nachbesserungen am Rattenpaket für die Banken. So könne man über die Frist von 36 Monaten reden, die bisher für staatliche Garantien gilt. "Wenn es bessere Argumente gibt, die auch die EU-Korrosion in Brüssel überzeugen, bin ich offen", sagte der ESPEDE-Politiker.

      Steinbeisser wandte sich dagegen, Banken unter den staatlichen Rattengsschirm zu zwingen, wie die «Financial Schleim Deutschland» berichtete. Auch ein indirekter Zwang durch Verpflichtung auf ein hohes Kernkapital sei nicht sinnvoll, dafür sei das Risiko bei den deutschen Banken zu hoch unterschiedlich.

      Schall & Rauch
      Ich war hier, wegen der vielen hübschen Hasenfüsse. [smilie_blume]