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P I G S = Euro in Gefahr - Seite 521 - Tagesgespräch zu Börse und Wirtschaft - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

P I G S = Euro in Gefahr

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    • ohne Worte.... nur mal so zum degustieren...
      Schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind. Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt!
      Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    • LuckyFriday schrieb:

      Bald Billionen-schwer...bei Deutschland fehlt nicht mehr viel...
      Wir Die schaffen das.
      Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
      Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
      Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
      Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:
    • EM-Hamster schrieb:

      Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank muss vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden. Grundlage sind drei Verfassungsbeschwerden

      welt.de/wirtschaft/article1676…gen-EZB-Geldschwemme.html
      es geht weiter ... (betreffend Post #10.369 ff.)

      aus der BÖZ...

      "[...] Die umstrittenen Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) beschäftigen mal wieder die Gerichte: Am kommenden Dienstag (10.7.) steigt vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg die mündliche Anhörung zum laufenden Wertpapierkaufprogramm Quantitative Easing (QE) der Euro-Hüter. Die Richter müssen entscheiden, ob die Käufe gegen den EU-Vertrag und das EZB-Mandat verstoßen.
      Das Bundesverfassungsgericht hatte in der Sache im August 2017 den EuGH eingeschaltet und um "rasche Erledigung" gebeten. Aus Sicht der Karlsruher Richter sprechen "gewichtige Gründe" dafür, dass die Käufe gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung im EU-Vertrag verstoßen und die EZB ihr Mandat überschreitet. [...]"
    • Italiens Borghi: „Wir werden früher oder später aus dem Euro aussteigen!“ Vor allem, wenn Weidmann neuer EZB-Chef wird..


      "Laut Borghi könnte dann Weidmann als EZB-Chef von Italien einen Schuldenabbau fordern, weil das Land bisher nicht genügend Anstrengungen in dieser Richtung unternehme. Oder sogar Italien zwingen, z.B. das Kolosseum in Rom zu verkaufen, um die Schulden zu reduzieren" :D

      Geschäftsvorschlag aus der Kommentarspalte : :thumbsup:

      Columbo
      20. Juli 2018 12:00 at 12:00
      Das Kolosseum würde ich sofort kaufen und dort gewisse Politiker, Ökonomen, Börsenanalysten, Fondsmanager, Finanzblogger und Journalisten als Gladiatoren auftreten lassen. Es wäre permanent ausverkauft.

      Columbo
      20. Juli 2018 12:54 at 12:54
      Man kann die Tickets bei „Columbo-Coloseum-Gladiator-Fights“ schon jetzt bestellen. Bitte die Namen der jeweiligen Gladiatoren, die man sehen möchte, angeben, damit die Tickets richtig zugeteilt werden können. Aus Respekt vor dem schwachen Geschlecht werden keine Frauenkämpfe zugelassen, also bitte nicht Merkel, Lagarde, May oder ähnliche angeben.



    • Still und leise scheinbar, da die Eurokrise ja ''behoben'' ist, wird die Vergemeinschaftung von Schulden weiter vorangetrieben in der EUDSSR.




      Zitat:
      '''Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer von Bündnis Bürgerwille,
      heute wurde im Europäischen Parlament ein Gesetzgebungswerk abgestimmt, auf das die Bundesregierung große Hoffnungen gesetzt hatte. Es geht um die Maßnahmen, mit denen kränkelnde Banken sich ihrer notleidenden Kredite entledigen können. Die Idee ist einfach: Banken, in deren Bilanzen hohe Forderungen stehen, die vermutlich nicht vollständig eingetrieben werden können, sollen diese Forderungen paketweise verkaufen können. Käufer sind spezialisierte Institute, sogenannte bad banks, die die Forderungen verwerten, soweit es eben noch geht. Die verkaufende Bank erhält als Kaufpreis natürlich nur einen Teil des ursprünglichen Wertes, aber das ist dann immerhin bares Geld und die Risiken stehen nicht mehr in der Bankbilanz.
      Die deutsche Bundesregierung spricht deshalb von Risikoreduktion. Und sie hat immer wieder deutlich gemacht (zu deutlich und zu bereitwillig nach meinem Geschmack), dass sie bereit ist, die Vergemeinschaftung von Risiken zu akzeptieren, wenn "Hand in Hand" mit der Vergemeinschaftung auch eine Reduktion der Risiken geht.
      Das Hauptproblem liegt natürlich in Italien. Italien ist eine der größten Volkswirtschaften der Eurozone und Italien geht es nicht gut. Es gibt hohe Arbeitslosigkeit, hohe Staatsverschuldung, fast kein Wachstum seit fünfzehn Jahren und überdies kranken die italienischen Banken an viel zu hohen Beständen notleidender Kredite.
      Am Wochenende hat nun die Eurogruppe eine sogenannte fiskalische Letztsicherung beschlossen. Letztsicherung bedeutet: Wenn alle Stricke reißen, werden die Risiken vergemeinschaftet. Wenn z. B. in Italien eine große Bankenkrise ausbricht und Italien nicht genügend finanzielle Mittel hat, um diese Krise abzuwehren, dann springen die anderen Staaten der Eurozone für Italien ein. Das ist bitter für diese Staaten und es kann sehr teuer werden. Es kann aber auch sinnvoll sein, um noch größeres Unheil und Ansteckungseffekte überall im Euroraum zu vermeiden.
      Italienische Bankkunden können also aufatmen - und ebenso der italienische Staat. Es ist ein Sicherheitsnetz beschlossen worden und die Tragfähigkeit des Netzes ergibt sich aus der Vergemeinschaftung der Risiken: Im Ernstfall müssen alle für Italien zahlen. Aber wo ist die von der Bundesregierung angemahnte Risikoreduktion, die mit der Vergemeinschaftung Hand in Hand gehen sollte?
      Da sind wir wieder am Anfang dieser Mail. Das Europaparlament hat heute seinen Beitrag geleistet, um das Problem der notleidenden Kredite zu vermindern. Doch wenn man sich genau anschaut, was da - gegen meine Stimme - beschlossen wurde, dann kann man sich nur verwundert die Augen reiben: Der Berg kreißte und gebar eine Maus. Denn das Gesetz gilt nur für Kredite, die nach März 2018 vergeben wurden. Die riesigen Bestände, die sich im Gefolge der Finanz- und der Eurokrise aufgetürmt haben, werden gar nicht angegangen! Und überdies hat jeder notleidende Kredit noch volle drei Jahre Schonzeit, ehe die Kernbestimmungen des Gesetzes greifen. Erst ab 2022 wird das Gesetz ganz langsam Wirkung entfalten.
      Also: Die Risikoreduktion im Bankensektor ist fast völlige Fehlanzeige. Die Risikovergemeinschaftung aber ist beschlossen. Italien kann sich freuen. Deutschland keineswegs. Warum, um alles in der Welt, vertritt die Bundesregierung die deutschen Interessen nicht ähnlich entschieden wie Italien die seinen?
      Man muss kein Prophet sein, um sich auszumalen, wie das gegenwärtige Tauziehen zwischen EU-Kommission und Italien um das Budgetdefizit des italienischen Staatshaushalts wohl ausgeht. Und man muss auch kein Prophet sein, um sich auszumalen, wie erfolgreich Italien bei seinem Versuch sein wird, den anderen Staaten der Eurozone möglichst viele Transfergelder abzuringen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr
      Prof. Dr. Bernd Lucke, MdEP''

      Aufgelesen aus einem Newsletter
      ,,Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen'' Blaise Pascal
    • Hallo,

      irgenwann vor 2.000 Jahren wurde mal der Satz
      "Vertäge sind einzuhalten!" erstmalig ausgesprochen.
      (Ich glaube das war in einer "Vorläufersprache" des italienischen....)

      Heute ist sowas wohl überholt,
      bzw. für unsere Regierung gelten Zusagen aus dem letzten Jahrtausend
      ("Keine Vergemeinschaftung von Schulden!")
      offensichtlich nicht mehr.

      Ist ja auch lange her und
      "Was interessiert mich mein Gerede von gestern ..."
      ist in der CDU ja quasi schon Folklore.
      (Adenauer, .... , Ehrenwort, .... Atomausstieg, Energiewende, "Ehe für alle", Flüchtlinge, ...
      EU Schulden, ... , to be continued...)

      Liebe Grüße
      Marek
    • Guter Artikel.

      Zitat
      "Daher muss die EZB nolens volens Rücksicht auf die wirtschaftlich
      prekäre Lage der schwachbrüstigen Südländer und ihrer kippligen Banken
      nehmen. Dass die Südländer im Rat der EZB die Mehrheit besitzen,
      zementiert die Politisierung des Zinses. "

      Allerdings wird Draghi sein Zepter bald abgeben.
      Ich hoffe, dass Liikanen den Ausstieg aus dieser sinnlosen Geldpolitik schafft.

      Finne Liikanen hat beste Chancen auf Draghi-Nachfolge
      diepresse.com/home/wirtschaft/…ancen-auf-DraghiNachfolge


      Ergänzung
      Das könnte erhebliche Folgen für die Renditen der deutschen Bundesanleihen haben.
      Besonders bei den langen Fälligkeiten.

      Trendwende?
      Rendite 30 Jahre Deutschland

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nicco ()

    • @Deflationator
      Kann nicht gut gehen! Tip, Spielgeld mit Vollverlustrisiko in die Hand nehmen und italienische Bonds kaufen. Die Deepstate Dämonen können es sich garnicht leisten, das IT pleite geht.
      Und wenn doch - das ist dann die Party wert - EU Untergang juhu ...
      Schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind. Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt!
      Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    • Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
      Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
      Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
      Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von taheth ()

    • Zitat von Bembelpetzer: „EZB prüft Schlupfloch für QE “ Deutlicher kann man nicht offenbaren,… Anmelden oder registrieren
      Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
      Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
      Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
      Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!: