Klimawahn...

  • Bild der Wissenschaft: Dezember Ausgabe !


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    https://www.wissenschaft.de/ma…archiv/die-welt-ergruent/



    Die Erde wird grüner- die Katastrophe bleibt aus



    Jahr für Jahr stößt die Menschheit mehr CO2 aus als zuvor. Waren es 1959 noch 8,5 Milliarden Tonnen sind es heute schon etwa 37 Milliarden Tonnen. Und egal wie hoch die Emissionen wurden, zunächst knapp die Hälfte, heute mehr als die Hälfte der Emissionen wurden durch die Ozeane und das vermehrte Pflanzenwachstum aufgesogen.
    Das ist sogar im letzten IPCC-Bericht von 2013 nachzulesen (Summary for policymakers, S.26). Allerdings wird in den vom IPCC zugrunde gelegten Modellen die zukünftige Aufnahmefähigkeit in Frage gestellt. Auf der gleichen Seite 26 heißt es: „Basierend auf Erdsystem-Modellen, gibt es hohe Konfidenz, dass das feedback zwischen Klimaentwicklung und Kohlenstoffkreislauf im 21. Jahrhundert positiv ist. Als Resultat wird mehr des emittierten anthropogenen CO2 in der Atmosphäre verbleiben.“
    Mit der hohen Konfidenz, mit der die abnehmende Aufnahmefähigkeit der Biosphäre und der Ozeane durch den IPCC prognostiziert wurde, ist es vorerst vorbei.
    Denn das Global Carbon Project, an dem unter anderem die UN-Organisation WMO (World Meteorological Organisation) beteiligt ist, zeigt in seinem vor kurzem erschienenen Bericht, dass die Pflanzenwelt mehr CO2 aufnimmt als gedacht.
    Die Forscher fanden, dass “globale Land- und Ozeansenken im Großen und ganzen Schritt gehalten haben mit den wachsenden CO2 - Emissionen seit 1958, da sie 60 Jahre später immer noch rund 50 % des in die Atmosphäre abgegebenen CO2 aufnehmen. Diese Intensivierung der Absorption kann zurückverfolgt werden auf die in der Nordhemisphäre gelegenen Landsenken, die auf die wachsenden Emissionen reagieren, vor allen Dingen durch Wälder.“
    Die Nordhemisphäre beheimatet ungefähr zwei Drittel der Landfläche und der Vegetation der Erde, während die Südhemisphäre durch die Ozeansenken bestimmt wird.
    Das Global Carbon Project stellt also von 1958 bis 2016 eine Intensivierung der Aufnahme in der Nordhemisphäre fest. Die vom IPCC behauptete Abnahme der Aufnahmefähigkeit hat sich zumindest bis heute durch neuere Untersuchungen nicht bestätigt, eher im Gegenteil. Zur Zukunft kommen wir weiter unten.



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    Wie kommt es überhaupt zu dieser starken Dämpfung durch Pflanzen?


    Für Pflanzen ist CO2 überlebensnotwendig. 90 % aller Pflanzen sind sogenannte C3- Pflanzen, die unterhalb von 150 ppm CO2 die Photosynthese einstellen, sie sterben ab. Unsere Bäume, aber auch Weizen, Roggen, Reis wachsen besser mit steigendem CO2 -Gehalt der Luft. C4- Pflanzen wie Gräser und Mais reagieren nicht ganz so empfindlich auf CO2.
    Von der vorindustriellen Zeit bis heute hat sich die Photosyntheseleistung der meisten Pflanzen um 65 % gesteigert. Bei einem weiteren Anstieg des CO2 in der Luft von den heutigen 410 ppm auf 600 ppm legen die Pflanzen noch einmal 35 % zu. Manche Gewächshausbesitzer machen sich das zunutze, in dem sie die Treibhäuser auf 600 ppm CO2 anreichern, um damit eine entsprechend bessere Nahrungsmittelausbeute von mehr als einem Drittel zu erreichen.


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    CO2 macht die Erde grüner


    Die Erde wird grüner. Das zeigen Satellitenbilder eindeutig. Etwa auf einem Viertel bis zur Hälfte der bewachsenen Gebiete der Erde hat sich die Vergrünung breit gemacht.


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    Die Zunahme an grüner Biomasse entspricht einem neuen grünen Kontinent, doppelt so groß wie die USA. Etwa 70 % ist auf die gesteigerte Photosynthese durch CO2 zurückzuführen. Geholfen hat natürlich auch die Erwärmung um 1 Grad Celsius seit 1850. Und diese Erwärmung hat zusätzlich die Feuchtigkeit in der Luft erhöht. Die Ernteerträge sind gestiegen, nicht nur, aber vor allen Dingen auch wegen des Klimakillers CO2.


    Die grüner werdende Erde saugt das CO2 auf


    Für die Klimamodelle ist die Senkendiskussion von zentraler Bedeutung. Und nun, 6 Jahre nach dem Bericht des IPCC vom Jahre 2013, stellt sich heraus, dass die Modelle vollständig daneben lagen, in dem sie die Aufnahmefähigkeit von Ozean und Land dramatisch unterschätzten.
    In einer im Februar diesen Jahres erschienen Studie stellen Alexander Winkler und Victor Brovkin vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und Ranga Myeni vom Department of Earth and Environment der Boston University fest: “Diese Modelle, welche die wissenschaftliche Basis für die IPCC Assessment Reports sind, unterschätzen wahrscheinlich auch die zukünftige Kohlenstoffaufnahme durch Photosynthese – ein zentraler Aspekt für Klimaprojektionen. In den letzten beiden Jahrzehnten entstanden im Mittel 310 000 km² zusätzliche Blatt- und Nadelfläche, ungefähr die Größe Polens oder Deutschlands – jedes Jahr.“
    „Unsere zentrale Erkenntnis ist”, so die Forscher weiter, „dass der Effekt der CO2 - Konzentration auf die terrestrische Photosynthese größer als zuvor gedacht ist und daher bedeutende Implikationen für den zukünftigen Kohlenstoffkreislauf hat.“
    Der CO2 - Dämpfungseffekt ist 60 % höher als das Mittel der Modelle angenommen hatte bei einer Verdoppelung von 280 ppm auf 560 ppm CO2. Und die Realität gibt den Forschern Recht. Schon heute verbleiben nur 46 % CO2 in der Atmosphäre, 24 % in den Ozeanen und 30 % auf Land und in Pflanzen.
    Der Weltklimarat IPCC nahm bislang an, dass der Verbleib des CO2 in der Luft viel länger uns zu schaffen machen würde. Von mehreren hundert Jahren Verweildauer war noch in den ersten Weltklimaberichten zu lesen. Im letzten Bericht von 2013 gab es dann schon ein kleinlautes Heranpirschen an die Realität und man schätzte die Verweildauer des CO2 in der Luft auf 30 bis 100 Jahre. Die Erkenntnisse des Hamburger MPI über die unterschätzte CO2 - Senke durch Pflanzen müsste zu einer Revision der Verweildauer führen. Und weder bei der Vegetation noch bei der Verlagerung des CO2 in die tieferen Schichten der Ozeane ist eine Sättigung in Sicht. Erst bei 1500 ppm bleibt die Aufnahme von CO2 durch die Pflanzen nahezu konstant. Aber 1500 ppm erreichen wir niemals, eher geht uns Kohle, Erdöl oder Erdgas aus.
    Drastische Emissionsminderung nicht erforderlich
    Und nun kommt das höchst überraschende: Entschließt sich die Menschheit in den nächsten Jahren einfach, die weiteren Emissionen nicht weiter ansteigen zu lassen, sozusagen die Gesamtemissionen bei 37 Mrd. Tonnen CO2 einzufrieren, wird sich nach geraumer Zeit eine neues Gleichgewicht einpendeln zwischen den jährlichen Emissionen und den Ozeanen und Pflanzen. Roy Spencer von der Universität Alabama hat das in einem einfachen Modell berechnet, bei welchem CO2 - Niveau man landen wird. Er kommt bei einem Festhalten an den CO2 - Emissionen des Jahres 2018 zum Ergebnis, dass ein Niveau von 500 bis 520 ppm nicht überschritten wird. Denn er kann zeigen, dass die Rate der Entfernung des CO2 aus der Atmosphäre in den letzten Jahren 50 Jahren von 40 % auf über 50 % der jährlichen Emission angestiegen ist.
    Wir haben dieses einfache CO2 - Modell nachgebildet und für folgenden Fall berechnet. Bis 2030 steigen die globalen Emissionen auf 45 Milliarden Tonnen an. Danach bleiben sie konstant. China wird bis 2030 die Emissionen von heute 9,5 auf 12,5 Milliarden Tonnen CO2 ansteigen lassen und
    Indien wie viele andere sich entwickelnde Länder mehr Emissionen ausstoßen werden. Die Verweildauer ist mit Tau= 65 Jahren (IPCC 30-100 Jahre) angenommen worden. (Die Abklingzeit Tau ist definiert als die Zeit, in der die Konzentration des CO2 auf 37 % zurückfällt.)


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    Es ist also nicht erforderlich, dass die Emissionen auf Null zurückgefahren werden. Wir können solange fossile Energieträger nutzen, bis sie alle sind - unter einer einzigen Voraussetzung: wir dürfen nicht wesentlich mehr als 45 Mrd. Tonnen pro Jahr ausstoßen und sollten diese Emissionen auch niemals mehr ansteigen lassen.
    Durch ein Einfrieren der CO2 - Emissionen würde nicht einmal eine Verdopplung der CO2 - Konzentrationen von vorindustriellen 280 ppm auf 560 ppm eintreten. Bei einer Verdoppelung auf 560 ppm wäre eine Erwärmung von 1,8 Grad Celsius zu erwarten, legt man die neuesten empirischen Klimaempfindlichkeitsberechnungen (ECS) zum CO2 zugrunde.
    Fazit: Der schon beschlossene Schritt der Bundesregierung, die CO2 -Emissionen auf 80 % zurückzufahren, ist überflüssig und die Ankündigung der Kanzlerin, das Ziel auf 100 % hochzuschrauben, mehr als fragwürdig und sinnlos.
    Nun kann man darüber diskutieren, wieviel die entwickelten Länder zurückfahren müssen, um den sich entwickelnden Nationen einen Nachholbedarf in Sachen CO2 -Emissionen zu ermöglichen. Das sollte aber nicht in der Weise erfolgen, dass Deutschland seine Emissionen bis 2030 um 300 Millionen Tonnen reduziert und China um 3000 Millionen hochfährt. Immerhin emittiert China schon heute mehr CO2 pro Kopf als Europa, nämlich 6,9 Tonnen pro Kopf . 5 Tonnen pro Kopf bei einer 9 Milliarden Weltbevölkerung wäre doch eine akzeptable weltweite Größe. Macht insgesamt die obengenannten 45 Milliarden Tonnen pro Jahr. Das hieße für Deutschland Reduktion auf nicht einmal 50 %. Das wärs.


    Panik ist also völlig unnötig. Mutter Erde hält das CO2 - Problem für uns in Grenzen. Wir sollten ihr dabei helfen. Je mehr Pflanzen und Bäume wachsen, umso mehr kann auch an CO2 aufgenommen werden.
    Das macht jedenfalls sehr viel mehr Sinn als abenteuerliche Konzepte von Elektromobilität bis zum Zupflastern schöner Landschaften mit Windkraftanlagen.

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !


  • Entweder wir bleiben mit unserem bisherigen Geschäftsmodell als Industrieland und Exportnation auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig, indem wir französischen Atomstrom importieren,
    oder
    wir deindustrialisieren, nehmen Verarmung in Kauf und schotten uns vom Weltmarkt ab.

    Und fahren unsere Bevölkerungsdichte zusätzlich weiter hoch, die vermehrt aus Menschen besteht, die von Umweltschutz, Sparsamkeit, behutsamen Umgang mit Energie und Umwelt absolut nichts am Hut haben, (weil nie gelernt, nie kapiert...) und somit jedwede Bemühung Energie und Resourcen einzusparen wieder zunichte macht. Und zusätzlich wird für den benötigten neuen Wohnraum weiter Grünfläche zugebaut, Energiegewinnungsanlagen mit Riesenaufwand errichtet, Steuerrn erhöht, Fachkräfte verscheucht, .....


    Die einfachste Methode Resourcen, Energie, Grünflächen, Urwälder usw. einzusparen ist, die Überbevölkerung zu stoppen und die Menschheit auf dem Planeten zu verringern (bevor irgendein SuperVirus oder unzerstörbares Killerbakterium das erledigt).
    China hatte mit der EinKind-Politik vorgemacht wie es geht.

    XYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYZXYR2D2XYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXYXY3DN3
    Frage an die Bundespolitiker: "Habt ihr eigentlich eine Ahnung wie irre ihr seid?"

  • Der erste Kontinent im Klimanotstand


    https://www.heise.de/newsticke…r-Europa-aus-4598463.html


    Ich rufe Politiknotstand aus...

    Wir werden von Wahnsinnigen regiert. Man kann nicht leugnen wo die Reise hingeht ich las heute sogar im Mainstream von Ökodiktatur und das ist von anderen orchestriert - von den Puppenspielern. Was anderes sind unsere Politiker nicht als Marionetten. Und wir ertragen das noch... weil es uns noch zu gut geht....

  • Hallo,


    CO² hin oder her,
    besser wäre sicherlich (viel) weniger Ausstoß!


    Wenn ich dann aber lese:
    - Bitcoin verbraucht ca. so viel Energie wie die Schweiz (oder Tschechien oder Österreich),
    - Surfen setzt mehr CO² frei wie fliegen
    - usw.


    Dann frage ich mich, ob "wir"
    (= die Menschheit, nicht die Deutschen 8o )
    nicht evtl. an anderer Stelle schon mal ganz gut was einsparen könnten? ?)


    Es wird der jungen Generation nicht schmecken, aber:
    wenn wir (konsequent!) einen CO² Ausstoß wie in (z.B.) 1953 haben wollen,
    müssen wir wie 1953 leben.... 8|


    Ich finde halt man sollte "das Gas" einsparen wo es nicht allzu sehr wehtut (s.o.)
    bzw. evtl. auch andere Länder für die Einsparung bezahlen:
    Besser Polen hat vernünftige (Kohle-) Kraftwerke,
    als hier E - Autos zu hypen!
    Ist auch viel billiger.... :huh:



    Darüber hinaus würde mich mal interessieren wie viel CO² für
    Wärmedämmplatten, Beton und sonstige Baumaterialien für
    "schimmelige Brave New World" Behausungen freigesetzt wird
    und wie sich das in Relation zu "Energieklasse C" bei Altbauten darstellt....
    Ich habe da einen schröcklichen Verdacht.... :hae:


    Zusammenfassung:
    Solange von Lobbyisten geführte (inkompetente) PolitikerInnnen
    irgendwas beschließen bin ich (wahrscheinlich zu Recht?) skeptisch.


    Ich hätte gern wissenschaftliche Zahlen auf dem Tisch,
    incl. Technikfolgenabschäötzung und Kosten

    und dann sollte man mal darüber abstimmen.
    Von mir: Keine Wildcard "für das Klima", ob Maßnahme sinnvoll oder nicht...

    Liebe Grüße
    Marek

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als

    reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als

    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3

    (Kunstfreiheit-Satire)

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • ...


    Es wird der jungen Generation nicht schmecken, aber:
    wenn wir (konsequent!) einen CO² Ausstoß wie in (z.B.) 1953 haben wollen,
    müssen wir wie 1953 leben.... 8|
    ...

    Ein bisschen Geduld noch, wird schon ...

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • CO² hin oder her,
    besser wäre sicherlich (viel) weniger Ausstoß!

    Da bin ich bei dir!

    - Bitcoin verbraucht ca. so viel Energie wie die Schweiz (oder Tschechien oder Österreich),

    Auch da bin ich bei dir!

    Es wird der jungen Generation nicht schmecken, aber:
    wenn wir (konsequent!) einen CO² Ausstoß wie in (z.B.) 1953 haben wollen,
    müssen wir wie 1953 leben....

    Da bin ich nicht bei dir.
    Mal exemplarisch:
    Mein alter Plasma Fernseher hat ca. 250 Watt verbraten.
    Mein Led braucht 100 Watt.
    Die alte Heizungspumpe meines Bruders hat 75 Watt verbraten, die neue 10....
    ...
    ...
    Von der Industrie ganz zu schweigen...

    bzw. evtl. auch andere Länder für die Einsparung bezahlen:

    Da kann ich auch mitgehen....nur hab ich das Gefühl, dass im Ausland noch mehr Geld versickert, als im Inland

    Darüber hinaus würde mich mal interessieren wie viel CO² für
    Wärmedämmplatten, Beton und sonstige Baumaterialien für
    "schimmelige Brave New World" Behausungen freigesetzt wird
    und wie sich das in Relation zu "Energieklasse C" bei Altbauten darstellt....
    Ich habe da einen schröcklichen Verdacht....

    Man kanns halt immer so oder so machen....mein Cheffe hat sein Haus aus Holzbohlen bauen lassen..vor 15 Jahren...

  • Marek wir führen eine Diskussion um CO2 die meiner Meinung politisch gelenkt ist. Ich bin Gartenbauer mit Ing. Titel Botanik haben wir dort gelernt etc. C3 Pflanzen, das kann man sogar googeln. Theoretisch ist das Pflanzenwachstum noch nicht im Optimum für das Wachstum dieser C3 Pflanzen und das ist die Mehrzahl. Für Pflanzen ist CO2 quasi "Dünger". Und ohne Co2, Pflanzen, Sonnenlicht, Wasser und Sauerstoff kein Leben (tierischer und menschlicher Form (heterothroph)) auf dieser Erde. Und Gärtner begasen die Gewächshäuser auch mit dem bösen Gas. Der Zusammenhang zwischen Temperaturanstieg und CO2 ist nicht bewiesen - eine Theorie. Und Klimageschichtlich sind wir in einer Warmphase einer Eiszeit...
    Das kann man auch googeln Klimageschichte als Stichwort
    Eike Klima Google da ist eine Gegenbewegung mit Wissenschaftlern unterwegs....

    3 Mal editiert, zuletzt von Planter ()


  • Nur werden‘s eben immer mehr LED Bildschirme. Und 3 LED‘s brauchen schon mehr als Dein oller Plasma TV. Es werden auch immer mehr Kühlschränke, Waschmaschienen, Geschirrspüler, Kreuzfahrschiffe, Flugzeuge, FLEISCHESSER , Esser überhaupt...und Autos. Also ich glaub‘ schon , dass an dem Statementvon @Marek was dran ist. Dein LED TV und die Heizungspumpe von Deinem Bruder wird‘s nicht rausreissen.


    Wenn wir den CO2 Ausstoß von 1953 haben wollen, müss(t)en wir auch so (ähnlich) leben wie 1953.


    Aber Gott sei Dank , ist das gar nicht notwendig.
    :thumbsup:

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Reden wir jetzt über D oder über die Welt?!
    Und wenn wir von '53 und heute sprechen, sprechen wir auch über Stromerzeugung '53 und heute?

    Reden wir jetzt über D oder die Welt?!
    Such Dir‘s aus. Du wirst es Dir schon passend machen. :D

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Vom Master of Chart analysis - dem ich mal voller Ehrfurcht "gefolgt" bin - ...


    :thumbup: :burka:

    Na , wie ich sehe , hast Du es Dir schon passend gemacht. :thumbup:

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • @iridium99
    "Mal exemplarisch:
    Mein alter Plasma Fernseher hat ca. 250 Watt verbraten.
    Mein Led braucht 100 Watt.
    Die alte Heizungspumpe meines Bruders hat 75 Watt verbraten, die neue 10....
    ...
    ...
    Von der Industrie ganz zu schweigen..."


    Dieser Faden war mal sachlich fundiert!
    Leider geht es hier die letzte zeit nur noch um politisch gelenkte Falschinformation und Stammtischparolen..


    Natürlich hast du mit dem Vergleich Plasma-Fernseher zu CCFL/LED recht, was den geringeren Energieverbrauch betrifft. Aber hast du dir mal überlegt wieviel Strom der alte Röhrenfernseher verbrauchte?
    Je nach Modell/Größe 35-90 Watt.


    Die Heizungspumpe ist dafür da, eine Zirkulation im Heizsystem zu realisieren. Früher hatten diese Pumpen 50-80 Watt (eigentlich VA) NENNLEISTUNG. Das bedeutet die Pumpen konnten diese Leistung erbringen. Wenn die Zirkulation jedoch erst mal in Gang ist, sinkt auch der Leistungsbedarf und damit Energieverbrauch auf einen Bruchteil.
    Die neuen HighTech-Pumpen sind auch in der Lage Leistungen von 40-50 Watt zu liefern, aber mal bau ein Display darauf, dass die durchschnittliche Leistung anzeigt.
    Wenn der böse Elektrotechniker dann nachmisst, stellt er fest, dass die Energieverbräuche gar nicht so unterschiedlich sind. Und das liegt einzig und alleine daran, dass diese Leistung für die Ingangsetzung der Zirkulation benötigt wird. Der Unterschied zwischen den Pumpen kommt alleine aus dem Wirkungsgrad und ist vernachlässigbar. Aber für den Vergleich hat man ja auch eine 30 Jahre alte Pumpe mit Kondensatormotor mit einer neuen Gleichstrompumpe verglichen. Hätte man statt dessen eine aktuelle Ie3-Pumpe verwendet, wäre der Unterschied nahe 0 gewesen.


    Und was die (böse) Industrie betrifft: Diese macht Gewinne aus der Differenz zwischen dem was das Unternehmen einkauft und dem was es aus dem Verkauf der Produkte bekommt. Energiekosten sind dabei ein Faktor, der den Gewinn direkt schmälert.
    Nur dass die Industrie die Gesamtkosten im Blick hat und nicht ein bisschen Energieeinsparung mit Unsummen an anderer Stelle finanziert!
    Wenn heute ein Unternehmen seine Beleuchtung von Leuchtstofflampen auf LED umstellt, geschieht dies meist nur weil es dafür Fördergelder gibt. Ansonsten wäre die Umstellung auf Basis des TCO ein Draufzahlgeschäft.


    Wenn du dir mal die Mühe machst die die Gesamtkosten eines Betriebsmitels - von der Herstellung bis zur Entsorgung anzusehen, würdest du verstehen wie sehr du politisch manipuliert bist :wall:


    Schöne Grüße von der Wildkatze



    Wäre schön, wenn der Faden wieder zu Sachlichkeit zurückkehren würde :thumbsup:

    Einmal editiert, zuletzt von Wildkatze ()

  • Frankreich plant Klima-Stresstest für Finanzinstitute
    Frankreich plant im kommenden Jahr einen Stresstest zum Klimawandel bei großen Banken- und Versicherungsgruppen.
    Damit solle ein langfristiges Risiko identifiziert werden, teilte die Banque de France am Freitag auf Twitter mit. Die Aufsichtsbehörden beabsichtigten, „zwei oder drei negative Klimaszenarien“ zu definieren, sagte der Chef der französischen Notenbank, François Villeroy de Galhau, am Freitag anlässlich der Konferenz „Climate Finance Day“ in Paris der Nachrichtenagentur AFP zufolge.


    Details sollten demnach im ersten Quartal 2020 bekanntgegeben werden. Die Szenarien werden Villeroy de Galhau zufolge im Laufe des Jahres auf alle großen französischen Banken und Versicherungen angewendet werden. Die Ergebnisse des Klima-Stresstests würden anschließend veröffentlicht. Der Vorgang sei sehr wichtig, um Klimarisiken besser einschätzen zu können, betonte der Notenbank-Chef dem Bericht zufolge.


    [smilie_happy] Stress_Stress [smilie_happy]


    Jup wenn die Leute die realen, wirklichen Zahlen präsentiert bekommen würden, dann gebe es Stress [smilie_happy]





    Wer es nicht schafft sich vorzubereiten,ist dafür vorbereitet, es nicht zu schaffen.
    Aber, was weiß ich schon [smilie_happy]


    Gruss Jocky

  • Dieser Faden war mal sachlich fundiert!
    Leider geht es hier die letzte zeit nur noch um politisch gelenkte Falschinformation und Stammtischparolen..

    Das liegt an der ständigen Gehirnwäsche die von allen Seiten einwirkt.
    Ich merk es doch bei Bekannten und Familie, kaum spricht man mal übers Wetter, ist es nur eine Frage von Sekunden bis der pawlowsche Reflex greift und der Bezug zum menschgemachten Klimawandel hergestellt wird.


    Da kann man auch grade über die Rekord-TIEFST-temperaturen im Juli reden, irgendwer kommt dann schon und sagt "Und dann wieder Hitze, das liegt alles an der Erderwärmung!"

  • @iridium99
    Noch eine Kleinigkeit zur Beleuchtung in der Industrie (Produktion, nicht Büro!):


    Bisher waren dort Leuchtstoffröhren mit konventionellen Vorschaltgeräten. Die Röhre besteht aus Glas, einem Leuchtstoff und etwas Quecksilber sowie in Kleinen Mengen Metallen.
    Die Lebensdauer der Leuchte lag bei mehreren Jahrzehnten und das Recycling Leuchtmittel ist recht einfach realisierbar.
    Die Abwärme des Vorschaltgeräts sind auch keine Verluste, sondern müssen in die Heizberechnung der Halle eingerechnet werden.


    Heute werden diese bewährten, langlebigen und einfach zu recycelnden Leuchten durch LED-Leuchten ersetzt. Lebensdauer aus der Praxis rund 4-5 Jahre, Recycling nahezu unmöglich (-> Deponierung und/oder Verbrennung) und bei einen Defekt muss die gesamte Leuchte ersetzt werden!
    Dazu kommen die weitaus höheren Auswendungen für Wartung und Montage. Denn nach 5 Jahren gibt es bisher installierte Modell natürlich nicht mehr.


    Der ganze Spuck rechnet sich alleine aus der Subventionierung der LED-Mülls. Die Kosten für das Unternehmen ohne Subventionen sind bei LED ein Vielfaches als früher und die Energieeinsparung zu vernachlässigen.
    Es hilf eben nicht "Watt"-Angaben zu vergleichen, die Beleuchtung macht nicht "Watt" sondern "Lux" + "Abstrahlwinkel".


    Das ist die traurige Praxis! - Aber wie gesagt interessiert nur, was am Ende unter dem Strich steht und von Umweltbewusstsein kann sich die Industrie nichts kaufen.
    Die Themen Energie, CO2,... sind heute nur noch Populismus und entbehren jeglichem Sachverstand - Funktionieren auf Basis unserer in weiten Teilen geistig degenerierten Bevölkerung aber recht gut.


    Gruss Wildkatze

  • Mein alter Plasma Fernseher hat ca. 250 Watt verbraten.
    Mein Led braucht 100 Watt.

    Meine Güte..es war ein einfacher Vergleich...such dir halt ein anderes Beispiel aus...wirst über die Jahrzehnte in der Industrie ja genug Beispiele haben..



    Aber für den Vergleich hat man ja auch eine 30 Jahre alte Pumpe mit Kondensatormotor mit einer neuen Gleichstrompumpe verglichen.

    Was ja bei Ersatz einer eben 30 Jahre alten Pumpe ein legitimer Vergleich ist.

    Und was die (böse) Industrie betrifft: Diese macht Gewinne aus der Differenz zwischen dem was das Unternehmen einkauft und dem was es aus dem Verkauf der Produkte bekommt. Energiekosten sind dabei ein Faktor, der den Gewinn direkt schmälert.

    Danke für die Aufklärung ;)

    Die Lebensdauer der Leuchte lag bei mehreren Jahrzehnten

    Ich verbringe den größten Anteil meiner Arbeitszeit in Produktions und Fertigungshallen....und in den meisten Hallen in denen nur 1x Jahr Wartung (ja sonst müsste man beim Tausch die Maschinen darunter aus Sichherheitsgründen abschalten...Koscht Geld) gemacht wird, wurde es bis dorthin immer dunkler bis dann bewaffnet mit 100er Pack Röhren und Hubsteiger getauscht wurde.
    Mit LED und (getauschten Vorschaltgerät/Treiber) ist nun Ruhe mit Tausch.

    Die Abwärme des Vorschaltgeräts sind auch keine Verluste, sondern müssen in die Heizberechnung der Halle eingerechnet werden.

    Und in die Kühllastberechnung....und weil die Hallen bei uns zugenagelt sind mit Maschinen zum Geldverdienen..haben wir in 10 von 12 Monaten einen Wärmeüberschuss..der weggekühlt werden muss.

    und bei einen Defekt muss die gesamte Leuchte ersetzt werden!
    Dazu kommen die weitaus höheren Auswendungen für Wartung und Montage. Denn nach 5 Jahren gibt es bisher installierte Modell natürlich nicht mehr.

    Das ist ja wie immer im Leben, wer billig kauft kauft zweimal...



    Aber wie gesagt interessiert nur, was am Ende unter dem Strich steht und von Umweltbewusstsein kann sich die Industrie nichts kaufen.

    Das stimmt meistens....von weniger Stromverbrauch, weniger installierter Kühlleistung...etc.. kann sich das Unternehmen allerdings schon etwas kaufen, dass Umweltbewusstsein ist natürlich nur der Nebeneffekt und kann aber beim nächsten Energieaudit wieder genutzt werden hahahaha

    Die Themen Energie, CO2,... sind heute nur noch Populismus und entbehren jeglichem Sachverstand - Funktionieren auf Basis unserer in weiten Teilen geistig degenerierten Bevölkerung aber recht gut.

    Das stimmt. Ich erinnere an die Umrechnung vom Energiegehalt von Benzin, um auf den Stromverbrauch eines EAutos zu schliessen...


    Wäre schön, wenn der Faden wieder zu Sachlichkeit zurückkehren würde

    Du meinst so "sachlich" wie der Focus Artikel zu zusammenbrechenden Netzen wegen EAutos?
    Wenn ich hier einen Artikel über Gold vom Focus poste würde ich zurecht gelyncht...
    Wenns in den Kram passt, werden dann aber Artikel ausm Focus für bare Münze genommen.

  • Leute - wenn man sich einmal klarmacht, wie die eigene „Meinung“ entsteht - und zwar ohne Ausnahme!


    Wir HÖREN und SEHEN.
    Meistens Internet, Print- und GEZ Medien.
    Das ist ALLES, woraus wir uns unser Weltbild zusammenbasteln.
    Und dann jagen wir uns gegenseitig diese Weltbilder um die Ohren. Letztendlich sind 90% davon durch kleine farbige Pixel auf einem Bildschirm erzeugt worden ....
    Nachtrag: natürlich lassen sich in den Naturwissenschaften durch Logik, Reduktion, Deduktion und Synthese etwas belastbarere Meinungen erzeugen.

    Einmal editiert, zuletzt von Salorius ()

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