Ich grätsch auch mal dazwischen:
In Texas und sonstwo lief das Öl früher von alleine aus Löchern im Boden und nannte sich folglich auch schon noch früher (Griechen/Römer etc.) Petra-Oleum (Stein ÖL).
Zeige mir einer so eine heutige, neu! entdeckte Quelle...damals herrschte Überfluß.
Wenn heute noch Erdölfeldchen gefunden werden, sind die meist am Ar...der Welt oder unter 1000m Wasser und eben nicht mehr riesig. Die Sateliten Exploration etc. ist inzwischen ebenfalls sehr weit fortgeschritten!
Das easy-peak-oil ist also lange rum, genau wie bei den meisten anderen Rohstoffen. Von daher ist es eben eine Gleichung zwischen Kostenaufwand und Förderung. Man kann immer irgendwo noch bissle finden, aber was kostet das? Man kann Öl auch künstlich aus Pflanzen herstellen.....
Nichts desto trotz wird in absehbarer Zukunft der Bedarf nicht mehr kostengünstig gedeckt werden können!
Ganz besonders amüsiert aber die Idee, man müsse nur tiefer bohren, um mehr zu fördern....kurzer Exkurs:
a) Öl ist flüchtiger als das Gestein drumrum und hat die Tendenz aufzusteigen und zu verdunsten. Daher sind neben porösem Speichergestein (zB. Korallenkalke, Sandsteine) nach Oben dichte Abdeckgesteine/Sedimente nötig (z.B. Ton) um die Öl-Gas-Blasen darunter abzufangen. Anbohren und die Suppe kommt von alleine raus, wie aus nem Balon.
Da liegt ein Hauptproblem, solche Formationen sind überwiegend bekannt und erkundet bzw. schon ausgebeutet und eben endlich. In nem Granit, Gneis oder Quarzit wird niemand Öl finden, in Sedimentbecken oder Sandsteinen schon eher.
b) Öl kommt wohl überwiegend nicht aus Dinos sondern eher aus Algen, Foraminiferen (Plankton) und anderem Pflanzenzeugs....zum Beispiel auf nem Kontinentalshelf, wo auch gleich Trübstoffe für Luftabschluss sorgen können.
c) Die Erde ist keine runde Scheibe, sondern rechteckig, deswegen hat sie auch ein Magnetfeld von N nach S, eben wie ein Stabmagnet! ![]()