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Oceana Gold / OGC (ASX, TSX) - Minenaktien - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Oceana Gold / OGC (ASX, TSX)

    • OceanaGold Corp.

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    • Oceana Gold / OGC (ASX, TSX)

      Hallo Zusammen, habe vor 3 Jahren begonnen, meinem Depot kontinuierlich Gold und Sibermienenwerte sowie Basismetall- und Ölaktien bezumischen. Den Grund muss ich hier glaube ich nicht näher erläutern. Der Anteil an meinem Gesamtdepot beläuft sich derzeit auf ca. 30%. Habe im Moment in:

      Australien/ Sally Malay, Perilya, Sino Gold und Aquarius Platinum (Kingsgate letzte Woche mit Verlust und Portmann mit dickem Gewinn rausgeschmissen)

      Afrika/ Harmony (Gold Fields vor 4 Wochen verkauft mit + - O)

      Nordamerika und Kanada/ Mines Management und Minefinder

      Südamerika/CVRD und Yamana

      Sitze nun auf Liquidität die investiert werden will.

      Martin Siegel stellt Oceana Gold als klaren Kauf dar. Wenn ich seinen Reserven-, Resourcen- und Produktionskostenangaben Glauben schenke ein echtes Schnäppchen. Harmony würde ich auf dem derzeitigen Niveau auch gerne nachkaufen, traue dem Braten aber irgendwie nicht.

      Hätte primär aber gerne die Meinung von möglichst vielen "Goldfüchsen" zu Oceana Gold.

      Vielen Dank im voraus


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
    • RE: Oceana Gold

      Seriöse Postings werden im Board nicht gern gesehen.

      (Man sollte immer auch einen Cangoroo-Schwanz-Chart

      oder ein aufgelassenes Silberbergwerk besprechen.)



      OCEANO hatte ich bis dato übersehen.

      So aus dem Stand trau ich mir keine Einschätzung zu.




      Hier die Analyse von
      ================
      Herrn SIEGEL in Siegel_Investments (Goldhotline.de)
      ==========================================

      goldhotline.de/
      ....................................

      "04.02.05 Oceana (AUS, Kurs 0,70 A$, MKP 252 Mio A$) meldet für das

      Dezemberquartal aus der neuseeländischen Macraes Mine einen

      Anstieg der Goldproduktion um 9,1 % auf 47.580 oz. Im Geschäftsjahr

      2004 konnte die Produktion damit auf einen neuen Rekordwert von

      184.541 oz gesteigert werden. Bei Nettoproduktionskosten von 275 $/oz

      und einem Verkaufspreis von 510 $/oz konnte die Bruttogewinnspanne

      von 188 auf 235 $/oz vergrößert werden. Der hohe Verkaufspreis ist auf

      die feste Entwicklung des neuseeländischen Dollars zurückzuführen, in

      dem die Vorwärtsverkäufe abgeschlossen wurden. Trotz der hohen

      Bruttogewinnspanne meldet Oceana nur einen Nettogewinn von 5,3 Mio

      A$ oder 85 $/oz, was einem aktuellen KGV von 11,9 entspricht. Oceana

      plant bis 2007 eine Produktionsausweitung auf jährlich 350.000 oz.

      Zunächst soll die Produktion durch die Inbetriebnahme der Frasers

      Untertagemine im 2. Halbjahr 2006 auf eine Jahresrate von 220.000 oz

      erhöht werden. Ab 2007 erwartet Oceana durch die Inbetriebnahme des

      Reefton Projektes eine zusätzliche Produktion von jährlich 140.000 oz.

      Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 350.000 oz beträgt die

      Lebensdauer der Reserven 7,5 Jahre und die Lebensdauer der

      Ressourcen 19,0 Jahre. Die Vorwärtsverkäufe wurden nach dem

      drastischen Abbau im Vorquartal wieder auf 150.000 oz ausgeweitet,

      was einen Produktionszeitraum von 0,8 Jahren abdeckt. Am 30.04.05

      stand einem Cashbestand von 68,2 Mio A$ eine gesamte

      Kreditbelastung von 101,3 Mio A$ gegenüber.

      Beurteilung: Oceana hat

      das Potential, hinter Newcrest und Lihir zum drittgrößten australischen

      Goldproduzenten aufzusteigen. Dabei beeindruckt Oceana durch eine

      solide Gewinnentwicklung sowie umfangreiche Reserven und

      Ressourcen. Positiv ist der nahezu komplette Abbau der

      Vorwärtsverkäufe. Negativ ist die relativ hohe Kreditbelastung. Mit dem

      deutlichen Kursrückgang hat sich das Aktienkurspotential auf über 200

      % erhöht. Empfehlung: Halten, unter 1,10 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,70

      A$, Kursziel 2,50 A$. Oceana wird in Deutschland unter der WKN

      A0B83D mit geringen Umsätzen in Frankfurt, München und Berlin-

      Bremen gehandelt (vgl. Kaufempfehlung vom 17.11.04 bei 1,01 A$).


      zitiert aus SIEGEL_INVESTMENTS
      ===========================

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von gogh ()

    • RE: Oceana Gold

      Vielen Dank für die Antwort Gogh, das Interview hatte ich auch gelesen, daher meine Frage nach anderen Meinungen. Werde mich diesbzgl. noch weiter schlau machen und vielleicht mal einen chart oder link anbieten oder was anderes nützliches wenn ich etwas finde. Investiere nur in Sache von denen ich was verstehe oder zu verstehen glaube; auf jeden Fall müssen sie mich überzeugen aber dann ziehe ich es auch durch. Setzte mir aber voher meine Grenzen sowohl nach oben als auch nach unten. Bin kein Zocker!!! Aflease würde ich deshalb nicht mal mit der Kohlenschaufel anlagen.

      Aber Oceana ist auf den ersten Blick einen zweiten Blick wert denke ich.


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
    • RE: Oceana Gold

      Internetauftritt der Gesellschaft:

      oceanagold.com.au

      -ordentlich und sauber gestaltet
      -machen auch viel für die Umwelt (ist ne Marotte von mir, da schau ich immer drauf und ist gerade bei Minen wichtig denke ich wegen evtl. militanten Umweltschützern)
      -Kurs die letzten Monate stark zurückgekommen ohen fundamentalen Hintergrund


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
    • RE: Oceana Gold

      @Value

      Die SIEGEL-Analyse wollte ich im Wortlaut reinstellen.

      Das ist kurz und knackig. Im Grunde kann man da

      Punkt für Punkt vorgehen: A oder Non-A.


      Auf der homepage von Oceana war ich nur

      ganz kurz. Haften geblieben ist: die Grades

      liegen zwischen 1,5 und knapp 3,0. g/t

      Es gibt open pits und Underground mining.

      Für Open Pit mögen die Grades reichen;

      für Underground eher nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von gogh ()

    • RE: Oceana Gold

      Danke für Deine Mühe Gogh

      unter

      goldhotline.de/html/aktuell.php

      von heute ist eine kurze Nachricht zu Croesus; die starten eine geplante Übertageproduktion nicht. Leider steht nicht da von welcher Mine, nur dass die Kosten zu hoch wären.

      Zu Batavia konnte ich leider nix finden. Wo bekomme ich da info her ausser homepage?


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
    • RE: Oceana Gold

      zu Croesus
      =========

      "Scotia Open Pit 30 km South of Norseman"


      zu BATAVIA
      ========

      das ist nur was für Leute, die sich

      jahrelang mit GM´s befaßt haben.

      Und selbst für die bleibt es ein Abenteuer.

      Sollte man nur mal gehört haben, daß

      es die gibt.



      obiter dictum

      zur Traumzeit (allerdings Afrika)
      ==========

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gogh ()

    • RE: Oceana Gold

      Eine interessante, aber nur für sehr risikofreudige Anleger geeignete Gesellschaft auf den fernen Inseln von Neuseeland ist Oceana Gold (ISIN AU000000OGD5/ WKN A0B83D) – eine Ausgliederung von GRD, ehemals Union Gold Mining und dann Gold and Resource Development, im März 2004, so die Experten von "GOLDINVEST.de daily". Die Gesellschaft habe zwei Projekte, zum einen die Macraes Gold Mine - die größte Mine in Neuseeland, alten Hasen bekannt durch die gleichnamige Gesellschaft, die von GRD Ende 1998 übernommen worden sei - und zum anderen die Reefton Gold Mine. Chancen böten sich für den Aktienkäufer unter der Voraussetzung, dass der Goldpreis steige. Dies gelte besonders für das Reefton Projekt. Goldvorkommen seien hier bereits 1866 entdeckt worden. Das Reefton Projekt bestehe aus der Globe Progress Mine (Tagebau) und der Blackwater Mine (Untertagebau). Bei der Globe Progress Mine werde die erste Goldausbeute im vierten Quartal 2005 erwartet. Geplant seien vier Abbaustellen, die bei 5,7 Millionen Tonnen und 2,7 Gramm pro Tonne circa 490.000 Unzen Gold abwerfen sollten. Diese Mine dürfte nach heutigen Reserven vier bis fünf Jahre in Betrieb sein. Das Blackwater Projekt liege ebenfalls auf historischem Boden. Auch jetzt noch solle der Boden wie früher einmal noch bis zu 22 Gramm pro Tonne bei 500.000 Tonnen Gestein freigeben. Dies ergäbe 336.000 Unzen pro Jahr. Bemerkenswert sei, dass die Suche nach dem begehrten Rohstoff bis zu 300 Metern in die Tiefe gehen müsse. Die Macraes Mine liefere zirka 150.000 bis 170.000 Unzen Gold pro Jahr seit dem Jahre 2000. Es werde eine fortlaufende Förderung von 1,4 Gramm Gold pro Tonne erhofft, trotz des durchschnittlichen Gehaltes von 1,31 Gramm. Die augenblickliche Ausbeute belaufe sich auf zwei Millionen Unzen. Derzeit stehe als neue Aufgabe die Erschließung von "Frasers Underground" auf dem Programm. Dies werde der erste Untertagebau in der Macraes Mine sein. In nur 8,9 Metern Tiefe seien 2,1 Gramm pro Tonne bei 600.000 Tonnen zu finden. Damit entstehe eine der am wenigsten tief gelegenen Untertagebauminen der Welt. Nicht zu unterschätzen seien dabei aber die Kosten von 450 australischen Dollar pro Unze, verbunden mit sehr hohen Erschließungs- und Produktionsrisiken. Die derzeitigen Reserven in Macraes würden sich auf 14 Millionen Unzen Gold belaufen. Die Gesellschaft brauche nun für die dargestellten Ziele sehr viel Kapital. In 2005 werde Oceana Gold ungefähr 100 Millionen Dollar und im Jahre 2006 ungefähr 60 Millionen Dollar ausgeben müssen. Die GRD Limited besitze an Oceana Gold 56,5% und habe damit das Sagen. Also es gelte aufzupassen. Bis zum 18.März sei die Aktienbeteiligung der GRD unter freiwilliger Treuhandverwaltung. Dann sei die Sperrfrist vorbei. Und dann werde sich zeigen, was GRD mit der Aktienmehrheit vorhabe. Die Oceana-Aktie könnte deshalb bis zum Frühjahr weiter schwächeln. Seit der Emission vor knapp einem Jahr habe sie bereits rund 30 Prozent an Wert verloren. Sollte die Oceana Gold-Aktie noch günstiger werden und die Entwicklung der Projekte Fortschritte zeigen, bedeutet dies Einstiegskurse, so die Experten von "GOLDINVEST.de daily". Immerhin notiere Oceana Gold aktuell nur mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis 2006 von 10,2 - unterlege man gut vier Cent Gewinn in 2006.


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
    • Oceana Gold

      Die sind bei mir nach wie vor auf dem Radar. Gekauft habe ich allerdings noch nix.
      Offensichtich gehen Sie davon aus, dass eine nicht unerhebliche Erweiterung der Goldreserven des Gobal -Progress-Projekts möglich ist.

      6,03 g/t ist zwar nicht Weltklasse aber ein Wert bei dem Du auf jeden Fall wirtschaftlich abbauen kannst.

      Originalmeldung in Englisch:

      OceanaGold Reports Good Intersections

      OceanaGold yesterday announced significant gold intersections from drilling in two locations immediately below the current Globe Progress pit design. These two areas are the Oriental Lode near it’s intersection with the Globe-Progress Lode and the Globe-Progress Lode itself.

      OceanaGold view all the intersections as highly encouraging. The recent result of 18m @ 6.03 g/t Au from drill-hole GBD153, and its proximity to the existing pit design demonstrate the opportunity for a significant increase in ore reserves at Globe-Progress.

      Prior to OceanaGold starting this program in September 2004, there had not been any regional exploration in the Reefton Goldfield since 1997. To-date, activity has focused on the Globe-Progress extension drilling and data interpretation of the regional geology surrounding, and along strike from the open pit development at Globe-Progress.

      OceanaGold’s Globe-Progress, Oriental, General Gordon, Empress and Souvenir open pits are currently under development as part of their Globe-Progress development project.

      Mapping, core logging and recompilation of historical records by OceanaGold indicate that the mineralised shear zone at the Oriental Mine continues to the north towards the Crushington area, and this trend is a new exploration target.

      The Crushington gold mines, which historically produced 390,000 ozs of gold, have not been drill tested. OceanaGold have said they believe this area presents attractive exploration targets and that drilling is expected to start during the third quarter of 2005.


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
    • @Tschonko

      Für Dich zur Kurzinfo:

      Ist zwar schon ein bisschen älter, aber sehr verständlich und übersichtlich:

      Liebling der Rohstoff-Fonds – weil
      Chinas Wirtschaft brummt, boomen
      Eisenerz-Exporte des brasilianischen
      Konzerns.
      Die Companhia Vale do Rio Doce – kurz CVRD – ist als brasilianischer
      Rohstoff-Konzern (rund 30.000 Beschäftigte) der
      weltweit größte Exporteur von Eisenerz.
      Die drei Kerngeschäftsfelder sind


      • Bergbau (Minen),


      • Logistik und


      • Energiekraftwerke.


      Nebengeschäft ist die Förderung von Gold, Bauxit, Kaolin,
      Nickel, Kupfer und Pottasche.
      CVRD wurde 1942 als staatliches Unternehmen gegründet
      und ist seit 1997 börsennotiert.
      Bergbau dominiert mit 70 % des Umsatzes
      In 14 Bundesstaaten Brasiliens sowie in acht weiteren Ländern
      werden Rohstoffe produziert und darüber hinaus wird
      intensiv nach neuen Vorkommen gesucht. Auch hier liegt der
      geographische Schwerpunkt eindeutig in Brasilien mit einer
      Gesamtfläche von 9,8 Mio. ha, hinzu kommen im Ausland
      weitere rund 400.000 ha.
      Logistiksparte – ein lukratives Geschäft
      Mit rund 11 % hat sich der Umsatz der Logistiksparte stabil
      gehalten; profitiert von dem verstärkten Verkehrsaufkommen
      infolge der guten Geschäftsentwicklung. Im dritten Quartal
      2004 erwirtschaftete dieser Sektor einen Umsatz von 232 Mio.
      US$, ein Plus von 45,9 % gegenüber 159 Mio. US$ im Vergleichsquartal
      des Vorjahres.
      Die in Eigenregie betriebene Logistiksparte verschafft CVRD
      einen Wettbewerbsvorteil vor anderen Anbietern in Kanada
      und Australien, die immer wieder mit logistischen Problemen
      zu kämpfen haben.

      Aluminium – stark im Kommen!
      Von 2002 bis 2004 hat den stärksten Aufschwung die Aluminiumsparte
      erfahren, deren Anteil von 5 % auf beachtliche
      17 % am Gesamtumsatz geradezu explodiert ist.

      Exploration wird intensiviert
      Auch die Exploration neuer Rohstoffe kommt bei dem brasilianischen
      Konzern nicht zu kurz. So wurde die Summe der
      Explorationsausgaben von 36 Mio. US$ (2000) auf 78 Mio.
      US$ in 2004 angehoben. Der größte Teil dieser Investitionen
      entfällt mit rund 80 % geografisch auf Brasilien.


      Fokus auf Kerngeschäfte ohne Ausweitung
      der Neuverschuldung
      In den vergangenen drei Jahren wurden im Umfang von rund
      2,104 Mrd. US$ Unternehmen und Beteiligungen, die nicht
      den Kerngeschäften zuzurechnen waren, abgestoßen und im
      Gegenzug für insgesamt 2,361 Mrd. US$ Neuerwerbungen
      durchgeführt. Bemerkenswert finde ich, dass neue Käufe fast
      vollständig durch Verkäufe finanziert wurden und somit die
      Nettoverschuldung nicht ausgeweitet wurde. Das ist ein weiteres
      Indiz für ein verantwortungsvolles Management.

      Eisenerz für die Stahlindustrie – gefragt wie
      noch nie!
      Der Heimatmarkt Brasilien ist der weltweit preiswerteste bei
      Halbfertigprodukten von Stahl. Weltweit wächst die Produktion
      von Rohstahl rasant, und die Preise haben in diesem Jahr
      Rekordstände erreicht.
      Chinas Nachfrage boomt
      Nirgendwo auf der Welt steigt die Stahlproduktion schneller
      als in China. Dieser Trend wird sich aller Wahrscheinlichkeit
      nach noch auf Jahre hinaus fortsetzen. So wird die Produktion
      von Stahlendprodukten in China von 2003 auf 2004 um
      weitere 7 % auf 295 Mio. Tonnen zulegen und nach vorläufigen
      Schätzungen in 2010 385 Mio. Tonnen erreichen.
      Im Vergleich dazu wird die Produktion in der restlichen Welt
      2004 von 631 auf voraussichtliche 654 Mio. t (+ 4 %), 2005
      auf 668 Mio. t (+2 %) und bis 2010 auf dann 705 Mio. t
      (+ 6 %) zunehmen – im Vergleich zum Boom im Land der
      Mitte bescheidene Zuwächse.
      Ich gehe davon aus, dass allein auf China rund 75 % des
      Zuwachses an Wachstum in der Stahlproduktion im Zeitraum
      von 2004 bis 2010 entfallen werden.
      CVRD profitiert vom chinesischen Hunger
      nach Eisenerz
      Eisenerz dominiert die Geschäftsaktivitäten von CVRD mit
      einem Anteil von derzeit rund 65 % am Gesamtumsatz.
      Der Stahl-Boom führt für den größten Eisenerz-Exporteur
      CVRD zu hervorragenden Absatzchancen bei diesem Rohstoff.
      So stiegen die Umsätze nach China im Zeitraum von
      1998 bis 2003 jedes Jahr um durchschnittlich 34,8 %.
      Dabei kommt den Brasilianern zugute, dass sie schon seit
      mehr als 30 Jahren Eisenerz nach China exportieren und damit
      längst traditionelle Handelspartner sind. Eine Niederlassung
      in China besteht seit 1994. Darüber hinaus gibt es eine strategische
      Allianz mit dem chinesischen Stahlunternehmen Baosteel.
      Nach China ist Japan Hauptabnehmer für den inzwischen
      begehrten Rohstoff.
      Wie gefragt Eisenerz aus Brasilien ist, zeigt auch, dass der
      südkoreanische Stahl-Konzern POSCO soeben einen langfristigen
      Liefervertrag mit CVRD abgeschlossen hat. Danach
      wird CVRD bis März 2015 für 2,1 Mrd. US$ rund 100 Mio.
      Tonnen Eisenerz liefern.
      Langfristige Verträge sichern hohe Gewinne
      Charakteristisch für den Eisenerzmarkt ist, dass er von langfristig
      abgeschlossenen Verträgen dominiert wird. Der Preis
      für Eisenerz wird nicht – wie bei anderen Rohstoffen oft üblich
      – jährlich neu ausgehandelt, sondern auf Jahre hinaus festgelegt.
      Damit sind hohe Preisschwankungen ausgeschlossen.
      Die im nächsten Jahr fälligen Verträge werden aber mit einem
      voraussichtlich 15 bis 20 % höheren Preisniveau kalkuliert.
      Damit wird über neue Verträge längerfristig ein höherer Eisenerz-
      Preis festgelegt.

      Auch ein wichtiger Player im Mangan-Markt
      In dem weltweit rund 6 Mio. t umfassenden Mangan-Markt
      deckt CVRD 18 % der Umsätze ab, nur noch übertroffen mit
      einem Marktanteil von 29 % durch BHP. Alle anderen
      großen Anbieter haben geringe Marktanteile wie Eramet mit
      15 %, Assmang mit 9 % und Ghana Mining mit 6 %.


      Aluminium am stärksten ausgeweitet
      Auch dem Rohstoff Aluminium wird eine steigende Nachfrage
      prognostiziert. Nach 27,3 Mio. t in 2004 wird mit einem
      Nachfrageanstieg auf 35 Mio. t in 2008 gerechnet und damit
      ein solides Wachstum von rund 5,1% jährlich geschätzt.
      Auch hier wird China der weltweit größte Importeur dieses
      Rohstoffs werden. Von weniger als 2 Mio. t im Jahr 2000 über
      die Marke 5,6 Mio. t in 2003 werden in 2008 die China-Exporte
      an Aluminium dann geschätzte 7,1 Mio. t erreichen.


      Landrechte für mehr als 11 % der weltweiten
      Bauxit-Reserven
      Auch am Rohstoff Bauxit besitzt CVRD umfassende Abbaurechte,
      die etwa 11 % der derzeit weltweit bekannten Reserven
      ausmachen. Gut positioniert ist der Konzern hier insbesondere
      in Paragominas, dem größten Bauxit-Distrikt Brasiliens.

      So steht es um die größten Explorationsprojekte
      Im Kupfersektor ist das Projekt 118 im Bundesstaat Carajas
      am weitesten fortgeschritten. Hier liegt eine Durchführbarkeitsstudie
      seit Ende Mai 2004 vor. Der Übertageabbau soll
      in der zweiten Jahreshälfte 2007 beginnen. Hier liegen Kupferreserven
      von 0,9 % pro t, bezogen auf 64 Mio. t Erz. Hinzu
      kommen das Brucutu-Eisenerz-Projekt ab 2006, Fabrica
      Nova (2007), Itabira (2006), Taquari-Vassouras (Pottasche-
      Mine, Ausweitung ab 2005) sowie Alunorte (2006).
      Das erste Nickelprojekt von CVRD ist Niquel do Vermelho.
      Dort liegen Reserven von 218 Mio. t Erz zu je 1,77 % Nickel,
      ferner Kobalt-Vorkommen. Auch hier ist ein kostengünstiger
      Übertageabbau möglich. Die Durchführbarkeitsstudie wird
      im März 2005 erwartet, der Produktionsbeginn für das erste
      Halbjahr 2008.
      Das Paragominas-Projekt wird ab Ende 2006 Aluminium fördern
      und zudem 9 Mio. t Bauxit pro Jahr.

      Forcierung der Kupferproduktion
      Den derzeit bei 65 % am Gesamtumsatz liegenden Anteil der
      Eisenerzproduktion plant CVRD bis zum Jahr auf 2010 auf
      55 % zu senken, um neben der Produktion von Aluminium
      zur Diversifizierung den Sektor Kupferförderung zu forcieren.
      So stellt sich der Konzern mit mehreren Standbeinen
      sicherer auf.
      Kupferprojekte – mit darüber hinaus geringen Goldvorkommen
      – sind Salobo (Durchführbarkeitsstudie kurzfristig), Alemao
      sowie Cristalino (Vor-Durchführbarkeitsstudien Ende
      2004/Anfang 2005).
      Diese Diversifizierung ist allerdings
      nicht vorrangig, da CVRD hervorragend am Eisenerz
      verdient.

      Beteiligungen an Stahlwerken sollen Einfluss
      sichern
      An großen Stahlschmieden in Brasilien hat sich CVRD mit
      ThyssenKrupp und der chinesischen Baosteel zu 20 % beteiligt
      und beeinflusst so seine Erznachfrage im Inland.

      Konservative Finanzpolitik unterstützt die
      Wachstumsstrategie
      Die finanzielle Basis von CVRD ist solide. Es handelt sich
      um das einzige brasilianische Unternehmen, das eine 30-Jahres-
      Anleihe am Kapitalmarkt platzieren konnte. Die Rating-
      Gesellschaft Moody‘s gab ein „Ba1“, Fitch ein „BB-“. Beide
      Einstufungen sind besser als die des Staates Brasilien, was
      eindrucksvoll die Bonität des Konzerns unterstreicht.
      Unabhängig davon versucht CVRD, ein noch besseres Rating
      hin zum Investmentgrade zu erreichen. Diese Bemühungen
      halte ich für sinnvoll, denn eine höhere Bewertung senkt die
      Kapitalkosten über niedrigere Zinsen und schafft damit einen
      weiteren Wettbewerbsvorteil.

      Neue Rekordgewinne von plus 101% im
      dritten Quartal 2004!
      Für das dritte Quartal 2004 berichtet CVRD einen neuen
      Gewinnrekord von netto 943 Mio. US$ oder umgerechnet 0,82
      US$ je Aktie. Das ist ein Plus von beachtlichen 101,5 %
      gegenüber dem Vorjahresquartal (468 Mio. US$) bzw. ein
      Anstieg um 87,1% im Vergleich zum zweiten Quartal 2004.
      Für die ersten neun Monate 2004 ergab sich ein Nettogewinn
      von 1,852 Mrd. US$, verglichen mit 1,278 Mio. US$ im Vergleichszeitraum
      des Vorjahres. Der Umsatz erreichte in dieser
      Zeit 6,051 Mrd. US$. Damit wird auf Jahresbasis die Marke
      von 7 Mrd. US$ überschritten worden sein.
      Auch der operative Gewinn (adjustierter EBIT-Gewinn) entwickelte
      sich höchst erfreulich und erreichte mit 886 Mio.
      US$ einen neuen Höchststand im dritten Quartal 2004. Dies
      entspricht einem Plus von 76,9 % gegenüber dem dritten Quartal
      2003. Der Cash-flow stieg um 59,8 % auf 1,007 Mrd. US$.
      Diese höchst positive Geschäftsentwicklung ermöglichte die
      Ausschüttung einer Dividende von 0,68 US$ in 2004, ein Plus
      von 15,7 % gegenüber dem Vorjahr.

      Runter mit der Verschuldung!
      Die langfristige Verschuldung konnte von 3,455 Mrd. US$ zum
      30.6.2004 auf 2,479 Mrd. US$ am 30.9.2004 und damit von
      24 % auf 16 % des Unternehmenswertes reduziert werden. Die
      Eigenkapitalquote erreichte am 30.9.2004 rund 45 %. Die
      Eigenkapitalrendite stellt sich für die zurückliegenden zwölf
      Monate auf 32,7 %. Das sind selbst für erfahrene Value-Investoren
      ungewöhnlich gute Werte!
      Bei weiterhin derart sprudelnden Gewinnen kann der Rohstoff-
      Konzern auf Sicht von etwa zwei Jahren sogar schuldenfrei
      sein.

      Großaktionär ist der Staat
      Der Staat Brasilien hält unmittelbar und über seinen Pensionsfonds
      Previ 60 rund 60 % des Aktienkapitals an CVRD.
      Der Rest von 39,6 % ist im Streubesitz.

      Massives Investitionsprogramm bis 2010
      Zur Zukunftssicherung beabsichtigt der brasilianische Rohstoff-
      Gigant, bis 2010 rund 8,5 Mrd. US$ in die Erschließung
      neuer Rohstoffvorkommen zu investieren. Wichtig ist, dass
      der staatliche Großaktionär diese Investitionen aufgrund kurzfristiger
      Betrachtung nicht bremst.


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
    • danke value,
      jetzt weiß ich es warum? Es gibt sie an der NYSE aber nicht unter diesem Kürzel.
      In Deutschland:
      ISIN: BRVALEACNPA3
      WKN: 897998

      Wie gesagt: CPU und auch Canadian National Resources gehören hier auch dazu.
      Gute Anlage für Basismetalle und gute Dividenden. Die Peruaner zahlten bisher 3,5%.
      Bin nirgends drin.

      Tschonko
      "Confusion is a word we have invented for an order which is not understood." Henry Miller
    • @Tschonko

      Habe CVRD letzten November für 14 EURO in Frankfurt gekauft; allerdings unter WKN 907799. Die halte ich auf jeden Fall, zahlen auch über 5% Dividende. Habe ich mir hauptsächlich wegen der Eisenerzstory ins Depot gelegt. Bin knappe 50% im Plus, halte die aber noch nicht für ganz ausgereizt. Nichts desto Trotz spiele ich mit dem Gedanken eines Tausches der Position in Richtung Uran. evtl. Aflease; die würden mich mächtig jucken.
      Hab auch noch Petrobras Brasiliero, da bin ich +100%. Letzte Woche StoppLoss gesetzt.
      Wede mir auch mal CPU und Canadian National Resources angucken; in Richtung Basismetalle mache ich aber derzeit nichts, da ich davon ausgehe, dass GM's in nächster Zeit abgehen wie die Feuerwehr.

      Da habe ich nachgelegt und das zu den meiner Meinung nach supergünstigen Kursen zwischen Mai und mitte Juni. Bei Desert Sun Mining, bei Bema, bei Golden Star Res., bei IMA Expl., bei Silver Standart Res., bei Minefinder und bei Gammon Lake Res bin ich gleich mehrfach auf Einkaufstour gegangen.
      Meine Pferde sind gesattelt.
      Oceana würde mich eigentlich auch reizen, da fehlt aber noch der letzte Überzeugungskick bei mir.

      Grüsse


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

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    • San Francisco Gold Forum

      Technology transforms OceanaGold

      By: Dorothy Kosich
      Posted: '24-JUN-05 03:00' GMT © Mineweb 1997-2004

      SAN FRANCISCO--(Mineweb.com) OceanaGold President and CEO Steve Orr unabashedly credits technology for the transformation of the company's success into the operator of New Zealand's largest gold mine.
      Weiter...
    • Aktuelle Analyse von Martin Siegel zu Oceana Gold aus der Gold Hotline (Siegel Investments)

      Analyse

      31.10.05 Oceana (AUS, Kurs 0,66 A$, MKP 238 Mio A$) meldet für das Septemberquartal aus der neuseeländischen Macraes Mine eine Goldproduktion von 42.358 oz, was einer Jahresrate von etwa 170.000 oz entspricht. Oceana plant bis 2007 eine Produktionsausweitung auf jährlich 350.000 oz. Zunächst soll die Produktion durch die Inbetriebnahme der Frasers Untertagemine im 2. Halbjahr 2006 auf eine Jahresrate von 220.000 oz erhöht werden. Ab 2007 erwartet Oceana durch die Inbetriebnahme des Reefton Projektes eine zusätzliche Produktion von jährlich 140.000 oz. Bei Nettoproduktionskosten von 267 $/oz und einem Verkaufspreis von 432 $/oz konnte die Bruttogewinnspanne von 158 $/oz (Märzquartal) auf 165 $/oz leicht verbessert werden. Oceana macht keine aktuellen Angaben über die Gewinnsituation. Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2005 erreichte der operative Gewinn bei einer vergleichbaren Bruttogewinnspanne 10,6 Mio A$, was einem aktuellen KGV von 11,2 entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 350.000 oz beträgt die Lebensdauer der Reserven 7,3 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 17,5 Jahre. Die Vorwärtsverkäufe wurden von 37.000 oz (Märzquartal) auf 224.000 oz ausgeweitet, was einen Produktionszeitraum von 1,3 Jahren abdeckt. Oceana macht keine Angaben über die Höhe der unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen. Am 30.06.05 (31.12.04) stand einem Cashbestand von 20,8 Mio A$ (50,6 Mio A$) eine gesamte Kreditbelastung von 92,9 Mio A$ (101,9 Mio A$) gegenüber. Beurteilung: Oceana hat das Potential, hinter Newcrest und Lihir zum drittgrößten australischen Goldproduzenten aufzusteigen. Dabei beeindruckt Oceana durch eine solide Gewinnentwicklung sowie umfangreiche Reserven und Ressourcen. Positiv ist die relativ geringe Belastung durch Vorwärtsverkäufe. Negativ ist die hohe Kreditbelastung und der abnehmende Cashbestand, der auf hohe Investitionen zurückzuführen ist. Oceana bleibt eine Kaufempfehlung. Wir reduzieren unser maximales Kauflimit von 1,10 A$ auf 0,80 A$ und unser Kursziel von 2,50 A$ auf 2,00 A$. Empfehlung: Halten, unter 0,80 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,66 A$, Kursziel 2,00 A$. Oceana wird in Deutschland unter der WKN A0B83D mit geringen Umsätzen in Frankfurt, München und Berlin-Bremen gehandelt (vgl. Kaufempfehlung vom 03.05.05 bei 0,525 A$).


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
    • RE: Oceana Gold - Merger mit Climax Mng

      Hallo valueman,

      schade, dass der Thread etwas schlummert, die Oceana halte ich gerade für sehr interessant, da sie bei einem stark schwankenden, sich seitwärts bewegenden Goldpreis etwas Profitabilität in mein gebeuteltes Depot bringen könnte.

      Habe heute eine kleine erste Position getätigt.
      Trotz Vorwärtsverkäufen kommt bei denen bisher immer was raus.

      Informell kann ich sagen, dass ich mit dem Timing bei den Australwerten bisher immer am besten gelegen habe.
      Sollte es diesmal wieder so sein, wird man es objektiv sehen können.
      Mein Depot hätte es etwas nötig. :D


      Es gibt zudem auch wichtige Neuigkeiten, die diese Gesellschaft betreffen. Nicht nur Newmont stopft sich den Beutel voll, es "mergern" auch die mittleren & kleinen Firmen, mittlerweilen. :)

      :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

      Oceana-Climax merger seen as key consolidation move

      1.00pm Wednesday July 12, 2006


      The merger of Oceana Gold, which operates mainly in the South Island, with Climax Mining is seen as a key move in consolidation of the industry in Australasia.

      Plans to merge the companies, retaining the name Oceana Gold, were announced yesterday. The resulting gold producer and developer with a market value of about A$523 million ($646.8 million), will have reserves of 4.8 million gold equivalent ounces.
      The Sydney Morning Herald today said the merger would create a new force for industry consolidation in Australia's second-tier gold producers.

      Announcing the merger, Oceana chief executive officer and the CEO-elect of the merged group, Stephen Orr, put the sector on notice that the group intended to use its market capitalisation and low-cost production base to force a new wave of rationalisation.

      Global giants in the gold industry, Newmont, Barrick and AngloGold, had already acquired the best of Australia's multi-mine operators -- with the exception of Newcrest, the newspaper said.

      But the enlarged Oceana would make the host of single mine operators its prime focus as it made a bold run to quickly become a 1 million ounce-a-year producer.

      Success in the merger -- the parties were claiming the support of their respective shareholder bases -- would create a "globally significant gold company" with a reserve base of 4.8 million ounces of gold equivalent.

      Despite its ambitions in the local market, the merged group did not yet have any Australian production. Oceana was established in New Zealand and Climax was developing the Dinkidi gold-copper project in the Philippines.

      Dinkidi was expected to be in production in mid-2008 and, thanks to its substantial copper credits, was forecast to be a low-cost producer, low enough to drag overall costs for the merged group back from US$250 an ounce to less than US$100 an ounce.

      But because Dinkidi was in the Philippines it was not highly valued in the Australian market, which was a key reason Climax was keen to wrap itself into the bigger Oceana.

      The Australian newspaper said the deal would introduce Oceana to political risk but dramatically lower production costs.

      The merger represented another consolidation by small-cap miners anxious to get to a size to attract serious global investment interest.

      The combined company would have 300,000oz of gold coming from its New Zealand mines in 2008, along with copper-gold from Climax's Dinkidi operation in the Philippines, for a total of 550,000oz of gold-equivalent.

      The share offer by Oceana valued Climax at a 27 per cent premium to the latter's 30-day average price.

      Climax chairman Jim Askew conceded this lower-than-usual premium represented a "Philippines discount", and added: "We're realistic."

      Oceana owned the Macraes mine near Dunedin, which since 1990 had produced 2 million ounces of gold. Underground mining there would start late next year.

      In the meantime, Oceana would this year commission the Globe Progress mine in the historic Reefton goldfield, also on the South Island, with 548,000oz of reserves.

      Climax's Dinkidi copper-gold mine north of Manila had 3.8 million ounces of gold and 470,000 tonnes of copper.

      Under the deal, Climax shareholders will receive 0.62 of an Oceana share for each Climax share. Former Climax shareholders will own about 44 per cent of the merged company.

      A meeting of Climax shareholders and option-holders is expected to be held in late October 2006 to vote on the proposed transaction.

      Oceana is Melbourne-based but listed on both the New Zealand and Australian stock exchanges.

      - NZPA

      Quelle: New Zealand Herald

      Gruss,
      gutso

      PPS: Am aktuellen Chart sieht man ausserdem, dass die Aktie immer noch in einem Aufwärtstrend liegt. Wenn auch am mittleren / unteren Bereich.
      Aber: Unaghängig davon ist sie ja gerade möglicherweise auch noch günstig! ;)
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      "Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun." - Marie von Ebner-Eschenbach

      ...

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    • RE: Oceana Gold - Merger mit Climax Mng

      Und es geht danach nach London oder Toronto ...

      ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

      Oceana Gold aims for London
      Once the A$242 million ($295 million) takeover of fellow miner Climax is completed, Oceana Gold will list in London or Toronto. Jim Askew, who will be chairman of the merged entity, said yesterday that to release the value of the A$500 million company it was important for it to "get a significant presence in the North American or London capital markets".


      Quelle

      - Und noch das zugehörige PDF von der Homepage:

      PDF zum Merger
      p.s.: alles wird gut. gutso
      ...
      "Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun." - Marie von Ebner-Eschenbach

      ...

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    • RE: Oceana Gold - Merger mit Climax Mng

      Ach ja,

      mache gerade wieder Pause, & da fiel mir nochmal der Siegel Kommentar dazu in die Hände. Denn Martin Siegel hat das Ganze natürlich auch kommentiert, am 18.07.2006.
      Und ich meine herauslesen zu können, dass er die Sache eher mit gemischten Gefühlen verfolgt.

      Wie dem auch sei: mir erscheint ein unerwähnter Aspekt dabei wichtig, der Australischen Minen oftmals etwas abgeht.
      Es entsteht endlich ein wenig Phantasie bezüglich des Wachstums der Gesellschaft! Genau das hat dieser Geschichte bisher gefehlt, meine ich mal.
      (Sozusagen: Die Füsse auf dem Boden, den Kopf im Himmel ... )

      Gruss,
      gutso

      ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

      Analyse

      18.07.06 Oceana (AUS, Kurs 0,78 A$, MKP 281 Mio A$) macht ein Übernahmeangebot an Climax (AUS, Kurs 0,505 A$, MKP 188 Mio A$). Oceana bietet jeweils 0,62 Oceana Aktien plus 0,32 Oceana Optionen (Ausübungspreis 0,925 A$ bis Ende 2008 ) für jeweils 1 Climax Aktie sowie 0,294 Oceana Aktien plus 0,147 Oceana Optionen für jeweils 1 Climax Option. Bei einem aktuellen Aktienkurs der Oceana von 0,78 A$ und einem angenommenen Wert der Oceana Option von 0,15 A$ entspricht das Angebot einem Gegenwert für jede Climax Aktie von etwa 0,54 A$. Sollte die Fusion gelingen, hätte die vergrößerte Oceana eine Marktkapitalisierung von 528 Mio A$. Sollten alle Vorhaben planmäßig umgesetzt werden, würde Oceana im Geschäftsjahr 2008/09 410.000 oz Gold und 16.000 t Kupfer produzieren, was einem Goldäquivalent von etwa 550.000 oz entspricht. Abzüglich der Einnahmen aus der Kupferproduktion würden die Nettoproduktionskosten bei etwa 220 $/oz liegen, so daß bei einer Gewinnspanne von 200 A$/oz mit einem KGV von 6,0 gearbeitet werden könnte. Beurteilung: Oceana könnte durch die Fusion mit Climax zum drittgrößten australischen Produzenten aufsteigen. Positiv sind die umfangreichen Reserven und Ressourcen sowie das Wachstumspotential. Negativ ist die relativ lange Vorlaufzeit und die Finanzierung der Projekte sowie die umfangreichen Vorwärtsverkäufe der Oceana in Höhe von 480.000 oz. Oceana bleibt unter 0,80 A$ eine Kaufempfehlung. Climax Aktionären empfehlen wir, das Angebot der Oceana anzunehmen und die Aktien dann zu halten. Empfehlung: Halten, unter 0,80 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,78 A$, Kursziel 2,00 A$. Oceana wird in Deutschland unter der WKN A0B83D mit geringen Umsätzen in Frankfurt, München und Berlin-Bremen gehandelt (vgl. Kaufempfehlung vom 23.01.06 bei 0,725 A$, Halteempfehlung der Climax vom 30.11.05 bei 0,22 A$).

      Quelle
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      ...

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    • Aktueller Kommentar von M. Siegel

      Anbei die aktuelle beurteilung von M. Siegel aus dem allgemein zugänglichen Teil der goldhotline vom 11.05.2007:

      11.05.07 Oceana (AUS, Kurs 0,85 A$, MKP 578 Mio A$) meldet für das Märzquartal aus der neuseeländischen Macraes Mine einen weiteren Rückgang der Goldproduktion auf 36.255 oz, was einer Jahresrate von etwa 145.000 oz entspricht und weit unter der angestrebten Jahresrate von etwa 190.000 oz liegt. Der Produktionsrückgang ist auf den geplanten Abbau von niedriggradigen Erzen zurückzuführen. Dennoch erwartet Oceana für 2007 das Produktionsziel von 190.000 oz zu erreichen. Ab 2008 erwartet Oceana durch die Inbetriebnahme des Reefton Projektes eine zusätzliche Produktion von jährlich 70.000 oz. Mit dem Didipio Projekt der übernommenen Climax (AUS) soll die Produktion auf Ende 2008 auf eine Jahresrate von etwa 550.000 oz ausgeweitet werden. Bei Nettoproduktionskosten von 410 $/oz (320 $/oz) und einem Verkaufspreis von 651 $/oz (582 $/oz) fiel die Bruttogewinnspanne von 262 $/oz auf 241 $/oz zurück. Oceana macht keine Angaben über die aktuelle Gewinnsituation. Im Geschäftsjahr 2006 mußte wegen Abschreibungen auf die unsinnigen Vorwärtsverkäufe ein operativer Verlust in Höhe von 114,8 Mio hingenommen werden. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 550.000 oz beträgt die Lebensdauer der Reserven 6,5 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 16,5 Jahre. Oceana gibt die unrealisierten Verluste aus den im Dezemberquartal 2005 in völlig unsinniger Weise von 224.000 oz auf 480.000 oz ausgeweiteten Vorwärtsverkäufe, die im November 2006 erneut ausgeweitet wurden, zum 31.12.06 mit 93,7 Mio A$ an. Die Vorwärtsverkäufe bedeuten, daß innerhalb der nächsten 4 Jahre etwa 50 % der Gewinne für die Kontraktpartner der Vorwärtsverkäufe und 50 % der Gewinne für die Aktionäre erwirtschaftet werden. Am 31.12.06 (30.06.06) stand einem Cashbestand von 101,4 Mio A$ (52,4 Mio A$) eine gesamte Kreditbelastung von 353,3 Mio A$ (225,5 Mio A$) gegenüber. Die Ausweitung der Kreditbelastung ist auf den Anstieg der Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen und Investitionen in das Reefton Projekt zurückzuführen. Beurteilung: Oceana präsentiert sich als mittelgroßer australischer Goldproduzent mit guten Wachstumsaussichten. Sollte Oceana eine jährliche Produktion von 550.000 oz mit einer Gewinnspanne von 200 A$/oz umsetzen können, würde das KGV auf 5,3 zurückfallen. Positiv sind die umfangreichen Reserven und Ressourcen. Negativ sind die Belastungen aus den Vorwärtsverkäufen, die lange Vorlaufzeit der Projekte und die steigende Kreditbelastung. Wir nehmen unser Kursziel von 2,00 auf 1,60 A$ zurück und stufen Oceana nach dem Kursanstieg als Halteempfehlung ein. Empfehlung: Halten, unter 0,80 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,85 A$, Kursziel 1,60 A$. Oceana wird in Deutschland unter der WKN A0B83D mit geringen Umsätzen in Frankfurt, München und Berlin-Bremen gehandelt (vgl. Kaufempfehlung vom 16.02.07 bei 0,755 A$).


      Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
      daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
      (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)