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Sollte man jetzt mit Optionsscheinen auf den Goldpreisanstieg wetten? - Derivate - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Sollte man jetzt mit Optionsscheinen auf den Goldpreisanstieg wetten?

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    • Sollte man jetzt mit Optionsscheinen auf den Goldpreisanstieg wetten?

      Viele Neulinge im Forum haben den Eindruck, dass der Goldpreis ja nur steigen kann. Außerdem haben sie schon mal von Optionsscheinen gehört, mit denen man auf den Anstieg oder den Abstieg einer Aktie oder eines Rohstoffs oder auch von Gold wetten kann.

      Auf Hartgeld.com las ich vor ein paar tagen von jemandem, der tatsächlich einen Call auf Gold für 2500 dollar bis Herbst 2010 hatte, der sich in den letzten Tagen sehr schön entwickelt hat. Und er wollte nun von Herrn Eicheburg wissen, ob er ihn halten oder verkaufen soll.

      Um es kurz zu machen: verkaufen!

      Natürlich gewinnt man sehr schnell den Eindruck, dass Gold eine sichere Sache ist, die nur nach oben gehen kann. Nach einem Vierteljahr steigender Kurse ist das Frühjahr 2010 mit einer langen Konsolidierung oder gar die lange Durststrecke von März 2009 bis Aug 2009 vergessen.
      Aber Gold hat mächtige Gegner: Politiker und Notenbanker.
      Die haben zwar den Aufstieg des Goldes nicht verhindern können, aber sie können ihn verzögern.
      Der IWF hat es jahrelang mit den völlig albernen Meldungen über seine Goldverkäufe getan.
      Während man bei Platin gemeinsam mit Hedge-Fonds und Spekulanten und Rohstofffirmen wettet und counterparts findet, sich aber letztlich auf einem halbwegs freien Markt befindet, ist das bei Gold anders.
    • Das dumme bei Optionsccheinen ist, dass sie zu schnell verfallen und letztlich nur was bringen, wenn auf dem Markt sehr schnell sehr viel Bewegung ist.

      Ein Beispiel: über den optionsscheinselelektor bei comdirekt kann man einen Basiswert eingeben (Gold), einen basispreis (z.B. 1250 dollar).
      d.h. man kann zum zukünftigen Termin das genannte asset zum gennannten Preis theoretisch kaufen.
      d.h. z.B. mit dem Optionschein DE000DB88T40 kann man am 28.6.2010 Gold für 1250 dollar kaufen.
      Das Verhältnis ist 1:10, d.h. man braucht 10 Optionscheine um eine Unze kaufen zu können.
      Der Schein kostet 0,94 euro, d.h. für 9,40 euro kann man das Recht erwerben, in 2 Wochen Gold knapp über dem heutigen preis zu erwerben.
      Falls Gold also in 2 Wochen bei 1290 dollar steht, kann man gold für 1250 dollar erwerben und für 1290 verkaufen. Das macht 40 dollar gewinn.
      Zieht man die 10 euro kosten des Optionsscheines ab, hat man also den Einsatz vervierfacht.

      Falls Gold nur bei 1251 dollar steht, verfällt der schein zwar nicht wertlos, aber man macht keinen Gewinn. Unter 1250 dollar verfällt er wertlos.

      Wer an eine längere Tendenz glaubt, kann zwar einen schein kaufen, der länger läuft, aber diese sind auch teurer:
      Ein schein, der bis zum 15.9. läuft, kostet 4 euro.
      d.h. man muss 40 euro berappen, um für den 15.9. eine option zu haben.
      Falls Gold dann bei 1290 steht, hat man nicht wirklich was gewonnen.
      Dieser schein ist wegen der längeren Dauer so teuer, dass die erwartete Preisbewegung bis 1300 dollar kaum in die Gewinnzone führt.
      Erst ein Anstieg über 1300 dollar würde hier zu einem gewinn führen.
    • Wann würde ein Optionsschein sinn machen?
      z.B. für einen fest angestellten beamten, der sich fest vorgenommen hat, im Laufe dieses Jahres einen kleinen Goldschatz zu akkumulieren.
      Er ist sich im klaren darüber, dass er eigentlich nur bis 1300 dollar Gold kaufen will.
      Falls der preis höher steigt, würde er andere sachwerte kaufen.
      Um sich gegen einen zu frühen parabolischen Anstieg (spike) abzusichern,
      kauft er einen Optionsschein mit einem Call auf Gold 1300 dollar.
      Bei einer seitwärtsbewegung oder einem moderaten anstieg kann er das ganze jahr physisches Gold kaufen. Der Optionssschein verfällt Falls es zu einem extremen Ausbruch kommt, würde der call auf Gold sehr stark steigen. Er könnte den Call verkaufen und den Gewinn benutzen um die Goldaufpreise bei pro aurum & co abzufedern.

      Ebenfalls interessant ist Gold für Trader, die aus den Charts in Indikatoren wie Fast Stochastic, MACD, relative Stärke, sehr gut aktuelle Bewegungen ablesen können.
      Diese Trader halten einen Optionsschein wenige tage und verkaufen sie sofort, wenn sich aus den Chartsignalen eine Abschwächung des trend ergibt.
      Verlustrisiko für Newbies: 99%
      Wer als Anfänger mit Optionsscheinen gewinnt, der muss sich im klaren sein, dass das Glück war
      Die Banken, die die Optionsscheine ausgeben, haben die mechanismen so gedreht, dass in der Masse nur die Bank gewinnt.

      Ich selbst habe mal während eines längeren Urlaubs mich mit einem Gold Put abgesichert: die Chartsituation sah sehr unangenehm für Gold aus und ich wollte einfach im Urlaub nicht an den Goldpreis denken, d.h. ich habe mir ein „nicht-ans-Gold-denken“-Ticket gekauft.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dr_Meyer ()

    • jedem, der einen Optionsschein hält, muss außerdem natürlich klar sein, dass dieser niemals zum kauf von echtem Gold berechtigt.
      Bei Optionsscheine Typ amerikanisch mit calls und puts auf Aktien kann der OS besitzer verlangen, dass man ihm echte Aktien liefert oder dass er echte aktien verkauft.
      ich habe bei Optionssscheinen typ amerikanisch mit call auf gold extra mal bei der deutschen bank nachgefragt:
      keine Möglichkeit, physische Auslieferung zu verlangen.
      Wenn es also an der Börse virulent zugeht, die Kommentatoren panisch werden und der Goldpreis um 100 dollar pro tag steigt,
      dann sollte man den OS verkaufen und zusehen, ob man noch irgendwo physisches Material bekommt.
    • Sondersituationen nutzen

      Da kann ich dir voll zustimmen, dass die Anfänger mit Optionsscheinen Verluste einfahren. Ging mir damals nicht anders. Optionsscheine sind meist nichts für den Alltag, sondern für Sondersituationen wie sie nur 3-4 mal im Jahr auftreten. Am Besten lohnen sich zuvor Trockenübungen mit einem Musterdepot.
    • Dr_Meyer schrieb:

      Wenn es also an der Börse virulent zugeht, die Kommentatoren panisch werden und der Goldpreis um 100 dollar pro tag steigt,
      dann sollte man den OS verkaufen und zusehen, ob man noch irgendwo physisches Material bekommt.
      Davon sind wir aber zum Glück noch weit, weit enfernt. Zumal mittlerweile mein Bauchgefühl eher in die andere Richtung geht. Ich glaube das wir noch die 1300$ sehen werden und das es dann bis 2014 stetig berg ab geht.

      was danach kommt ? schau mer mal ....

      Ich habe mir letztens auf deine Empfehlung hin mal Jim Rogers Buch über die Rohstoffe zu Gemüte geführt. Als er meinte, das es zur damaligen Aktienhausse mehrere Bücher in die Läden geschafft haben, mit den klangvollen Bezeichnungen wie DOW 50000 oder DOW 100000. Wenn ich das jetzt mal mit den derzeitigen "Prognosen" einiger "Experten" reflektiere, die Gold bei 5000 oder gar 10000 sehe, kommt bei mir schon ein leicht ungutes Gefühl auf.
      "Wenn eine Behauptung oft genug und einstimmig wiederholt wurde, wie das bei gewissen Finanzunternehmungen der Fall ist, ... so bildet sich das, was man eine gestige Strömung (courant d'opinion) nennt, und der mächtige Meschanismus der Ansteckung kommt dazu. Unter den Massen verbreiten sich Ideen, Gefühle, Erregungen, Glaubenslehren mit ebenso starker Ansteckungskraft wie Mikroben. Ein Schreck, die wirre Bewegung einiger Schafe greift bald auf die ganze Herde über.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von LehmannBrothers ()

    • Vielleicht kann ich ja einfach mal schildern, wie ich hier vorgehe ... muss aber zugeben, dass Optionsscheine für mich Neuland sind :whistling:
      Als ich 2005 Gold gekauft habe, war dieses für mich allerdings ebenfalls Neuland und ich habe Gewinne gemacht...

      Na, jedenfalls habe ich damals Gold gekauft und hin und wieder, wenn Geld frei war, etwas dazu gekauft. Sagen wir mal, der Einkaufspreis liegt bei 30k und der heutige Wert bei über 60k.
      Da dies für mich eine ganze Menge Geld ist und ich am liebsten Gewinne realisieren würde (was ich aber nicht tue, denn eigentlich hat dieses Investment für mich Versicherungscharakter), habe ich mich zu folgendem Kompromiss entschlossen:

      Ich kaufe einen Knockout-Put (Commerzbank) mit Hebel 20. Der aktuelle Put verfällt bei Goldpreis=1330$ wertlos. Der Preis für diesen Put beträgt ca. 500,- Euro. Wenn der Goldpreis sinken sollte, mache ich mit dem Put Gewinne und kann mir was Schönes kaufen ... im Zweifelsfall mehr Gold. Ich brauche mich also nicht so doll ärgern, dass ich keine Gewinne realisiert habe. Steigt der Goldpreis, mache ich weiterhin Gewinne, von denen ich aber 500,- Euro abgeben muss. Sind die 1330,-$ erreicht, kaufe ich einen neuen Put.

      Das Währungsrisiko ist mir bewusst.
      Letzendlich gehe ich davon aus, dass es langfristig keine Alternative zu einem steigenden Goldpreis gibt. Ich sehe aber zwischendurch deflationäre Zwischenspiele...

      Würde mich interessieren, ob Doc oder andere dies als sinnvoll erachten.
      - Der Charakter eines Menschen lässt sich daran erkennen, wie er mit denjenigen umgeht, die nichts für ihn tun können -
    • Dr_Meyer schrieb:

      Ebenfalls interessant ist Gold für Trader, die aus den Charts in Indikatoren wie Fast Stochastic, MACD, relative Stärke, sehr gut aktuelle Bewegungen ablesen können.
      Diese Trader halten einen Optionsschein wenige tage und verkaufen sie sofort, wenn sich aus den Chartsignalen eine Abschwächung des trend ergibt.


      Doktorchen......bitte.....nachlaufende Indikatoren/Oszillatoren um zukünftige Kursveränderungen
      zu prognostizieren?? hau den MovingAverageCo/Divergenz in die Tonne, ist wie die Zeitung von gestern

      mich würde deine Handelsstrategie interessieren
    • RE: Sollte man jetzt mit Optionsscheinen auf den Goldpreisanstieg wetten?

      Dr_Meyer schrieb:

      Viele Neulinge im Forum haben den Eindruck, dass der Goldpreis ja nur steigen kann. Außerdem haben sie schon mal von Optionsscheinen gehört, mit denen man auf den Anstieg oder den Abstieg einer Aktie oder eines Rohstoffs oder auch von Gold wetten kann.

      Auf Hartgeld.com las ich vor ein paar tagen von jemandem, der tatsächlich einen Call auf Gold für 2500 dollar bis Herbst 2010 hatte, der sich in den letzten Tagen sehr schön entwickelt hat. Und er wollte nun von Herrn Eicheburg wissen, ob er ihn halten oder verkaufen soll.

      Um es kurz zu machen: verkaufen!

      Natürlich gewinnt man sehr schnell den Eindruck, dass Gold eine sichere Sache ist, die nur nach oben gehen kann. Nach einem Vierteljahr steigender Kurse ist das Frühjahr 2010 mit einer langen Konsolidierung oder gar die lange Durststrecke von März 2009 bis Aug 2009 vergessen.
      Aber Gold hat mächtige Gegner: Politiker und Notenbanker.
      Die haben zwar den Aufstieg des Goldes nicht verhindern können, aber sie können ihn verzögern.
      Der IWF hat es jahrelang mit den völlig albernen Meldungen über seine Goldverkäufe getan.
      Während man bei Platin gemeinsam mit Hedge-Fonds und Spekulanten und Rohstofffirmen wettet und counterparts findet, sich aber letztlich auf einem halbwegs freien Markt befindet, ist das bei Gold anders.
      Erwartet man grundsätzlich einen weiter steigenden Goldpreis, könnten sich evt. Gold Heben Zertifikate anbieten . Habe damit gute Erfahrungen gemacht, z.B ein Zertifikat das auf steigende Kurse setzt (Bull) mit unbegrenzter Laufzeit, einer knock out Schwelle von US$ 800 (unterschreitet der POG wird das Zertifikat wertlos, Abstand hierzu 35%) und einem Hebel von 2,68. (Beispiel von der Société Générale Effekten GmbHTurboL O.End Gold 800, endlos, WKN: SG00XW)

      @ Doc_Meyer. was hälst Du davon?

      (Das hier soll keine Kaufempfehlung sein) Halte derzeit keine dieser Zertifikate - da ich einern Kursrücksetzer erwarte. Habe in der Vergangenheit jedoch gute Gewinne gemacht und diese in physisches umgetauscht.
      "Wer mit der Inflation flirtet, wird von ihr geheiratet" Ex Bundesbank-Präsident Otmar Emminger
    • Aber ich verstehe nicht:
      Wer jetzt einen Goldpreisanstieg erwartet, kauft einfach physisches Gold - steigt der Kurs, schön, schön - sinkt der Preis, hat man auch nichts verloren...
      welchen Sinn macht es, Gold-Calls mit hohem Verlustrisiko zu kaufen und sich mit dem erhofften, etwaigen Gewinn zu den dann höheren Preisen dann hoffentlich verfügbares physisches Gold zu kaufen?
      Wär ja nur sinnvoll, wenn man hofft, dass die potenziellen Gewinne den Goldpreisanstieg übertreffen bzw. mehr als wettmachen.
      Von einer Absicherung per Put halte auch nichts, das ist rausgeschmissenes Geld... vor allem bei Seitwärtsbewegungen wird doch die Intention einer Absicherung durch einen OS völlig konterkariert?
      Und den möchte ich sehen, der bei stark sinkendem POG seinen Put verkauft und mit dem Gewinn echtes Gold kauft - macht ja niemand, wär ja die Absicherung weg und müsste sofort ein neuer Put gekauft werden - zudem überwiegt dann psyschisch gesehen die Erleichterung - "wer weiß, wie weit der Preis noch fällt, nochmal davongekommen, was für ein toller Kerl, Gewinne trotz fallendem Markt in Papiergeld erzielt"... usw. usf. Optionsscheine sind wie überteuerte Krücken für Gesunde, die zu feige zum Laufen sind...
      Will nur sagen, es ergibt für mich irgendwie keinen Sinn, als Absicherung der Versicherung... höchstens zur Spekulation...
      Und nebenbei nährt man mit seinem Geld die Banken... Das kann doch nicht Sinn und Zweck der Sache sein.
      Mein Gott, was habt Ihr denn zu verlieren, wenn der Goldpreis sinkt? Nichts... es sei denn, man ist nicht liquide - aber kaum jemand - mit Ausnahme einiger Foristen - hat sämtliches verfügbares Vermögen in Gold und Silber geparkt...

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Zweifler0815 ()

    • Rücksetzer ausnutzen

      Tatsache ist, dass der Goldpreis zwar stetig nach oben steigt, aber unter starken Schwankungen. Es lohnt sich dann bei Rücksetzern zu kaufen, um vom folgenden Anstieg zu profitieren. Ich kann nur raten, die Gewinne nicht vollends auszureizen und auch lieber mal sich 5 Chancen entgehen zu lassen, um die eine Chance dann richtig zu nutzen. Vom Gewinn kann man sich beim nächsten Rücksetzer Physisches kaufen.
    • Dr_Meyer schrieb:

      Falls es zu einem extremen Ausbruch kommt, würde der call auf Gold sehr stark steigen. Er könnte den Call verkaufen und den Gewinn benutzen um die Goldaufpreise bei pro aurum & co abzufedern.

      wenn es zu extrem wird, dann könnte mit der POG-Explosion auch eine Implosion von Teilen der Finanz"industrie" verbunden sein
      -> Recht haben (hinsichtlich POG-Anstieg) und Recht bekommen (Auszahlung des Wettgewinns) ist dann evtl. zweierlei

      Brandner Kasper schrieb:

      Erwartet man grundsätzlich einen weiter steigenden Goldpreis, könnten sich evt. Gold Heben Zertifikate anbieten .

      Vorteile gegenüber Münzen und Barren???


      ach ja, die Frage

      Dr_Meyer schrieb:

      Wann würde ein Optionsschein sinn machen?

      könnte ich auch noch beantworten:

      ich sehe 2 Szenarien, in denen mir Optionen sinnvoll erscheinen:

      1. schon stark in EM investiert
        diese sind gut gelaufen -> "Gefahr" von Preisrückschlägen
        also mit Puts "Liquiditätsreserve" auf derzeitigem Hochpreisniveau absichern
      2. in einigen Monaten/1 Jahr höherer Geldzufluß in Sicht (z.B. bei geplantem Hausverkauf, bald fälligen Termingeldern, ...)
        -> mit Call-Option späteren EM-Kauf auf heutigem Preisniveau "absichern"
        (sprich: Deckung eines möglichen weiteren Preisanstiegs durch Optionsbank)
    • Dr_Meyer schrieb:

      as dumme bei Optionsccheinen ist, dass sie zu schnell verfallen und letztlich nur was bringen, wenn auf dem Markt sehr schnell sehr viel Bewegung ist.

      Ein Beispiel: über den optionsscheinselelektor bei comdirekt kann man einen Basiswert eingeben (Gold), einen basispreis (z.B. 1250 dollar).
      d.h. man kann zum zukünftigen Termin das genannte asset zum gennannten Preis theoretisch kaufen.
      d.h. z.B. mit dem Optionschein DE000DB88T40 kann man am 28.6.2010 Gold für 1250 dollar kaufen.
      Das Verhältnis ist 1:10, d.h. man braucht 10 Optionscheine um eine Unze kaufen zu können.


      ich hab diesen Schein seit Anfang Februar, seinerzeit 1.60 Euro dafür bezahlt. War ein größeres Investment. Trotz des gut gestiegenen Goldpreises war ich bisher nur einmal kurz in der Gewinnzone. Die Gefahr des Totalverlußts ist sehr groß, da jetzt nur noch 5 Handelstage übrigbleiben. Allerdings würde jetzt ein starker Anstieg des POG den Preis regelrecht explodieren lassen. Deswegen lasse ich den Schein bis zum 28.6 auslaufen ohne zu verkaufen (letzter Verkaufstag wäre 25.6) und mir dann den Differenzbetrag ausbezahlen, falls wir dann noch über 1250$ stehen. Bei 1300 wärens dann z.B. 5 Euro.

      resci :thumbsup:
      Früher hieß es: "Gold und Silber werfen keine Zinsen ab".
      Heute heisst es: "Gold und Silber kosten keine Zinsen".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von resci ()

    • Also ich fahre momentan die Variante

      a) echtes Gold ( Versicherung)
      und
      b) Xetra-Gold ( dieses kann ich dann irgendwann schnell zu Geld machen, falls es wirklich schnell hoch oder runter geht. Mit dem Gewinn würde ich mir dann wahrscheinlich Coca Cola oder Philip Morris (oder vergleichbare Aktien) kaufen.

      Optionsscheine sind momentan so eine Sache (alles ganz stündlich drehen, eine schlechte Nachricht ..)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oliver Queen ()

    • resci schrieb:

      Dr_Meyer schrieb:

      as dumme bei Optionsccheinen ist, dass sie zu schnell verfallen und letztlich nur was bringen, wenn auf dem Markt sehr schnell sehr viel Bewegung ist.

      Ein Beispiel: über den optionsscheinselelektor bei comdirekt kann man einen Basiswert eingeben (Gold), einen basispreis (z.B. 1250 dollar).
      d.h. man kann zum zukünftigen Termin das genannte asset zum gennannten Preis theoretisch kaufen.
      d.h. z.B. mit dem Optionschein DE000DB88T40 kann man am 28.6.2010 Gold für 1250 dollar kaufen.
      Das Verhältnis ist 1:10, d.h. man braucht 10 Optionscheine um eine Unze kaufen zu können.


      ich hab diesen Schein seit Anfang Februar, seinerzeit 1.60 Euro dafür bezahlt. War ein größeres Investment. Trotz des gut gestiegenen Goldpreises war ich bisher nur einmal kurz in der Gewinnzone. Die Gefahr des Totalverlußts ist sehr groß, da jetzt nur noch 5 Handelstage übrigbleiben. Allerdings würde jetzt ein starker Anstieg des POG den Preis regelrecht explodieren lassen. Deswegen lasse ich den Schein bis zum 28.6 auslaufen ohne zu verkaufen (letzter Verkaufstag wäre 25.6) und mir dann den Differenzbetrag ausbezahlen, falls wir dann noch über 1250$ stehen. Bei 1300 wärens dann z.B. 5 Euro.

      resci :thumbsup:


      Hallo Resci,

      ich gratuliere zum Timing beim Einstieg. Alerdings muss ich Dir sagen, dass Du den typischen Fehler begangen hast, zu kurze Laufzeit + zu weit aus dem Geld = schlechtes Chance/Risikoverhältnis. Hättest Du Dich am 12.2. z. B. für DB20UK (Basis 1100, bis 20.9.) entschieden, wärst Du aktuell knapp 100% vorn und könntest in aller Ruhe abwarten wie hoch es noch gehen mag.

      Mit DB214B geht es mir diese Woche ganz ähnlich wie Dir, allerdings aus ganz anderen Gründen.

      Dennoch denke ich, dass Du noch eine sehr gute Chance hast, einen fetten Gewinn einzustreichen.

      Ich wünsche uns Beiden für die nächste Woche einen kleinen Preissprung bei POG und POS und viel Glück beim Ausstieg.

      Gruss
      WEF :thumbsup:
    • resci schrieb:

      Dr_Meyer schrieb:

      as dumme bei Optionsccheinen ist, dass sie zu schnell verfallen und letztlich nur was bringen, wenn auf dem Markt sehr schnell sehr viel Bewegung ist.

      Ein Beispiel: über den optionsscheinselelektor bei comdirekt kann man einen Basiswert eingeben (Gold), einen basispreis (z.B. 1250 dollar).
      d.h. man kann zum zukünftigen Termin das genannte asset zum gennannten Preis theoretisch kaufen.
      d.h. z.B. mit dem Optionschein DE000DB88T40 kann man am 28.6.2010 Gold für 1250 dollar kaufen.
      Das Verhältnis ist 1:10, d.h. man braucht 10 Optionscheine um eine Unze kaufen zu können.


      ich hab diesen Schein seit Anfang Februar, seinerzeit 1.60 Euro dafür bezahlt. War ein größeres Investment. Trotz des gut gestiegenen Goldpreises war ich bisher nur einmal kurz in der Gewinnzone. Die Gefahr des Totalverlußts ist sehr groß, da jetzt nur noch 5 Handelstage übrigbleiben. Allerdings würde jetzt ein starker Anstieg des POG den Preis regelrecht explodieren lassen. Deswegen lasse ich den Schein bis zum 28.6 auslaufen ohne zu verkaufen (letzter Verkaufstag wäre 25.6) und mir dann den Differenzbetrag ausbezahlen, falls wir dann noch über 1250$ stehen. Bei 1300 wärens dann z.B. 5 Euro.

      resci :thumbsup:


      Na denn viel Glück.....Gestern früh wäre wohl der letzte Moment gewesen, auszusteigen. Sogar mit kleinem Gewinn. Für die 1250 werden jetzt wohl etwas mehr als ein paar Tage Anlauf gebraucht.

      Am Kursverlauf des Scheins sieht man sehr schön, wie man doch den Zeitwertverlust unterschätzt bei der ganzen Sache. Im Mai gings hoch bis knapp 3 Euro. Da war der POG zwar auch hoch, aber spot-ATH gabs gestern. Trotzdem war gestern nur noch rund 1,70 zu holen.

      Sowohl Optionsscheine als auch knock-out Hebel-Zertis sind für die meisten Anleger viel zu unintuitiv. Speziell bei den Optionsscheinen gibts viel zu viele unterschiedliche Szenarien, die sich viel zu unterschiedlich auswirken, um eine fundierte Entscheidung über Kauf und Verkauf fällen zu können. Auch die knock-out Zertis machen es da kaum besser. Als Endlosprodukte wird natürlich die Schwelle regelmäßig angepasst. Ob die dann als Langzeitprodukt geeignet sind, ist aus meiner Sicht ebenfalls zweifelhaft.