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Einkaufsgemeinschaft für Edelmetalle ? - Andere Formen und Arten von Edelmetallen - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Einkaufsgemeinschaft für Edelmetalle ?

    • Einkaufsgemeinschaft für Edelmetalle ?

      Toll, so eine Gemeinschaft !
      Nur,

      wenn man ein Investment in physisches Edelmetall konsequent
      durchdenkt, dann beruht es doch zum Teil auf der Furcht vor
      Krisensituationen und auf der Angst, niemandem trauen zu können.
      Da solche Situationen ja von heute auf morgen ( siehe 11.9.) eintreten
      können, ist doch nur die Lagerung im eigenen Keller wirklich konsequent.
      Oder bin ich da zu ängstlich ?
    • Hallo LordExcalibur,

      wie ist Folgendes zu verstehen:

      Diesen Vorteilen steht als Kostenpunkt eine pauschale monatliche Verwaltungsgebühr der Gesellschaft von 0,25% des Gesellschaftsvermögens gegenüber.

      ????????

      Ansonsten, Goldkonten, die nicht 100% physisch unterlegt sind, sind SHORTPOSITIONEN.

      Die Bedenken von Golddraht sind voll berechtigt.

      Viele Grüße
    • Original von Goldesel
      Hallo LordExcalibur,

      wie ist Folgendes zu verstehen:

      Diesen Vorteilen steht als Kostenpunkt eine pauschale monatliche Verwaltungsgebühr der Gesellschaft von 0,25% des Gesellschaftsvermögens gegenüber.

      ????????


      Alles klar, jetzt verstehe ich auch was du meintest. Im Ausgangsposting war der Link aber leider nicht angegeben.

      0,25% pro Monat ergeben 3 % pro Jahr.
      Das ist schon eine Menge.

      Was ich aber viel schlimmer finde ich folgendes:

      Der neu eingetretene Gesellschafter nimmt ab dem ersten des auf seinen Beitritt folgenden Monats am Gewinn und Verlust der Gesellschaft teil.

      Die Haftung eines Gesellschafters ist auf seinen jeweiligen Anteil am Gesellschaftsvermögen beschränkt. Der §427 BGB findet keine Anwendung


      Wenn die also Mist machen, dann ist das eingesetzte Kapital weg.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von LordExcalibur ()

    • @Goldesel:

      Ansonsten, Goldkonten, die nicht 100% physisch unterlegt sind, sind SHORTPOSITIONEN.


      Das stimmt so nicht. Auch wenn kuerzlich ein Artikel auf Goldseiten.de erschien, der die Zusammenhaenge aehnlich "einseitig" darstellte.

      Wenn ein Goldkonto nicht zu 100% physisch gedeckt ist (sicherlich eher die Regel, als die Ausnahme), so hat die Bank gegenueber dem Kunden natuerlich eine Shortposition in physischem Gold - dem steht aber natuerlich auch die Longposition des Kunden gegenueber der Bank gegenueber. Es ist nicht einzusehen, warum in dem Zusammenhang eines nicht zu 100% gedeckten Goldkontos nur von risigen offenen Shortpositionen gesprochen wird, nicht aber auch auf die zwingend gegenueberstehende riesige Longposition hingewiesen wird. Fakt ist, dass durch ein nur teilweise physische gedecktes Goldkonto das open interest am Gold Markt (natuerlich nicht an der Boerse, aber eben bilateral) erhoeht wird. Es erhoehen sich also Short- UND Long-positionen gleichermassen.



      Gruss,
      ghost_god
    • RE: Einkaufsgemeinschaft für Edelmetalle ?

      Original von golddraht
      Toll, so eine Gemeinschaft !
      Nur,

      wenn man ein Investment in physisches Edelmetall konsequent
      durchdenkt, dann beruht es doch zum Teil auf der Furcht vor
      Krisensituationen und auf der Angst, niemandem trauen zu können.
      Da solche Situationen ja von heute auf morgen ( siehe 11.9.) eintreten
      können, ist doch nur die Lagerung im eigenen Keller wirklich konsequent.
      Oder bin ich da zu ängstlich ?


      Hier ein weiteres Argument für PHYSISCHES gold =

      spiegel.de/wirtschaft/0,1518,352763,00.html
    • Vielen Dank für die Diskussion.....

      nun aber mal was anderes,

      ich habe bei ebay eine Unze Meaple Leaf Gold, welche
      eine kleine Beschädigung am Rand aufweist. Gold ist
      ja relativ weich. Der Preis war 308 Euro + 7 Euro Versand.
      Das ist relativ deutlich unter dem Goldpreis von ca. 330 Euro.
      Nun meine Frage: ist so ein Abschlag bei Münzbeschädigungen
      üblich oder ist der Goldpreis (330 Euro) eher die Untergrenze
      auch bei beschädigten Münzen, mal vorausgesetzt, das keine
      Gewichtsminderung vorliegt ?
    • RE: Vielen Dank für die Diskussion.....

      Original von golddraht
      nun aber mal was anderes,

      ich habe bei ebay eine Unze Meaple Leaf Gold, welche
      eine kleine Beschädigung am Rand aufweist. Gold ist
      ja relativ weich. Der Preis war 308 Euro + 7 Euro Versand.
      Das ist relativ deutlich unter dem Goldpreis von ca. 330 Euro.
      Nun meine Frage: ist so ein Abschlag bei Münzbeschädigungen
      üblich oder ist der Goldpreis (330 Euro) eher die Untergrenze
      auch bei beschädigten Münzen, mal vorausgesetzt, das keine
      Gewichtsminderung vorliegt ?


      Kleinere Beschädigungen sind bei Bullion Münzen kein Problem.
      Sammler sehen das natürlich anders, aber die sind ja auch nicht die Hauptzielgruppe solcher Münzen.
    • Einkaufsgemeinschaft

      Liebe Forum-Nutzer,

      leider bin ich erst heute durch eine Auswertung der Logfiles darauf
      gestossen, dass hier schon kraeftig ueber unsere - sich in der
      Gruendung befindlichen - Einkaufsgemeinschaft diskutiert wurde.

      Herr Hoffmann von goldseiten.de hatte den Link ohne unser Wissen
      veroeffentlicht. Ich hatte ihn sofort angerufen und gebeten diesen
      wieder zu entfernen, da wir uns wie gesagt noch in der Gruendung
      befinden. Das zum Thema *Link da, Link wieder weg*.

      Unsere Einkaufsgemeinschaft wird auf einer 100% physikalischen
      Deckung beruhen, eben nicht wie ein Goldkonto o.Ä., bei dem man
      der Goldmanipulation ggf. noch Vorschub leisten, denn ihr durch
      Investition entgegen wirkt.

      Unser Angebot wird im Prinzip gleich sein wie das von
      vermoegenssicherung.de, mit dem Unterschied, dass die
      Popp AG per se 5,5% Agio von allen Einlagen abzieht,
      <b>zusaetzlich</b> einer Admin-Gebuehr von 2,75% pro Jahr.

      Der Einwand, dass die Admin-Gebuehr von 0,25% pro Moant eine Lizenz
      zum Gelddrucken gleich kaeme, ist mitnichten korrekt und kann nur aus
      der Unwissenheit des Autors, über die Führung eines Unternehmens in
      Deutschland entspringen, dies mit groesstem Verlaub. Es ist mithin
      immer sehr einfach nur den Ertrag, nicht aber den Aufwand zu
      beleuchten. Z.B. betrug alleine der zeitliche Aufwand der Entwicklung
      der Homepage goldsilber.org und der Datenbank mehrere Wochen. Ein Aufwand der schnell in einen 5-stelligen Eurobetrag gehen
      kann. Fragen Sie doch einfach mal Herrn Hoffmann an, was er fuer die
      Programmierung von goldseiten.de aufwenden musste und setzen
      Sie dies dann bitte in Korrelation zu einer Gebuehr von 0,25% ;)

      Vielleicht koennte der Fokus der Diskussion mehr auf der Tatsache
      liegen, dass man rechnerisch leicht nachvollziehen kann, ca 1/3 mehr
      an Unzen zu bekommen fuer den <b>gleichen</b> Einsatz an
      monetaeren Mitteln? M.E. ist z.B. ein regelmaessiger Sparplan mit z.B.
      50,- Euro nur ueber eine Gemeinschaft wirtschaftlich moeglich. Ich denke
      hierueber sollte allgemeiner Konsens herrschen.

      Weiterhin teilte mir Pro Aurum Muenchen telefonisch mit, das sie
      ebenfalls eine Art Sparplan starten moechten. Ich waere gespannt wie
      die Diskussion ueber solch ein Angebot verlaufen wuerde.

      Ueber die persoenliche und wirtschaftliche Integrität der Person
      meines Bruders, sowie der meinigen, sehe ich mich insofern erhaben,
      als dass wir es geschafft haben, unsere Internetagentur (gegruendet
      1997 in der Pre-Neuer Markt-Ära) durch alle Turbulenzen der .com
      Economy Bubble erfolgreich zu schleusen.

      Ich bitte die Kritiker mich unter 07323 / 9519800 anzurufen. Gerne
      stehe im Einzelgespraech fuer eine gehaltvolle Diskussion zur
      Verfuegung.

      MfG,
      Juergen Mueller
    • RE: Einkaufsgemeinschaft

      Hi,

      einige kleine Anmerkungen:

      - eine Einkaufsgemeinschaft erreicht einen großen Teil der Edelmetallinteressenten nicht, weil die physische Lagerung "bei Fremden" keine Verfügbarkeit unter allen Umständen garantiert

      - eine Webseite, die man nicht linken soll, gehört auch nicht ins Web, sondern hinter eine Passwortabfrage oder auf die lokale Festplatte, alles andere ist Blödsinn (oder wie verbieten Sie Seek-Bots den Zugriff?)

      - ein modernes Unternehmen lässt Kerntechnologie nicht extern bauen für Tausende von EURO, es generiert sie selber, oder es hat seinen Geschäftszweck verfehlt. Von daher hält IMHO der betriebswirtschaftliche Vergleich zwischen Ausgaben und Gebühren nicht Stand - obschon diese gerechtfertigt sein mögen, das zu bezweifeln steht mir nicht zu - die Argumentationskette ist aber falsch.

      - eine GbR halte ich als Rechtsform für ein solches Unterfangen für ungeeignet, weil keiner gegenüber den eigentlich handelnden Personen einen Rechtsanspruch über irgendwas hat (außer dem, was im Vertrag geregelt ist), denn als Mitgesellschafter hängt er in der Bredoullie mit drin, egal wie er es dreht und wendet, er haftet u.U. mit seinem Privatvermögen, obwohl er eigentlich nur was sparen wollte beim Einkauf - kauft er selber ein, ist im schlimmsten Fall der Einsatz weg, aber hier zockt er u.U. noch mit dem Rest seines Vermögens und Omas Häuschen ...

      Just my 2 cent,

      /Byte
    • Lieber Forum-Nutzer,

      gestatten Sie mir einen kleinen Nachtrag.

      Im geschuetzten Gesellschafter-Bereich der Homepage
      goldsilber.org werden die Inventarlisten fuer die Barren
      der Gesellschaft, gemäß z.B.

      bmsinc.ca/content/view/156/36/
      goldbullion.com/pdf/gbs_bars_list.pdf

      ebenfalls aktuell gelistet sein. Somit hat jeder Gesellschafter immer
      den Überblick welche Barren die Gesellschaft besitzt. Neue Kaeufe
      werden tagesaktuell an die Gesellschafter kommuniziert werden.

      Wie bei einem Aktienclub auch, wird man bei der Gemeinschaft kein
      KUNDE, sondern anteiliger MITINHABER der Gesellschaft, entscheidet
      auch ueber deren Belange in einer jährlichen Gesellschafter-
      versammlung mit ab. Das Bankkonto und das Schliessfach der
      Gemeinschaft lautet ebenfalls auf alle Gesellschafter.

      Es handelt sich also um eine demokratische Organisation, dem
      Geiste nach einer Genossenschaft zum Vorteil aller. Unter diesem
      Aspekt ist auch der Ausschluss des §427 BGB zu verstehen. Die
      Eintragung aller Gesellschafter muss auch sein, da wir sonst nach
      KWG §32 eine Zulassung als Finanzportfolioverwalter bruechten.

      Bitte vergleichen Sie diesbzgl. die Mustersatzung fuer Aktienclubs
      von der Dt. Schutzgemeinschaft fuer Wertpapierbesitz e.V., an die
      sich unsere Satzung sehr stark anlehnt.

      Fuer weitere Informationen und/oder Rueckfragen stehe ich gerne zur
      Verfuegung.

      MfG,
      Juergen Mueller
    • RE: Einkaufsgemeinschaft

      Sehr geehrter bytewurm,

      danke fuer Ihre Kommentare.

      - eine Einkaufsgemeinschaft erreicht einen großen Teil der Edelmetallinteressenten nicht, weil die physische Lagerung "bei Fremden" keine Verfügbarkeit unter allen Umständen garantiert

      ==> das ist korrekt. Schenckt man der Literatur Glauben, werden
      vielen Banken in der kommenden Finanzkrise a la Argentinien die
      Pforten einfach schliessen. Es kann dann der Gesellschaft obliegen,
      einen Teil der Vermoegensgegenstaende im Ausland zu lagern.
      Ich persoenlich sehe dies eigentlich als weiteren Vorteil einer
      Einkaufsgemeinschaft an, da man als Einzelperson wirtschaftlich
      nicht sagen kann, 10% lagere ich in der Schweiz, 15% in Luxemburg,
      etc... als Gemeinschaft waere dies theoretisch moeglich.

      - eine Webseite, die man nicht linken soll, gehört auch nicht ins Web, sondern hinter eine Passwortabfrage oder auf die lokale Festplatte, alles andere ist Blödsinn (oder wie verbieten Sie Seek-Bots den Zugriff?)

      ==> ich stimme Ihnen in diesem Punkt zu.


      - ein modernes Unternehmen lässt Kerntechnologie nicht extern bauen für Tausende von EURO, es generiert sie selber, oder es hat seinen Geschäftszweck verfehlt. Von daher hält IMHO der betriebswirtschaftliche Vergleich zwischen Ausgaben und Gebühren nicht Stand - obschon diese gerechtfertigt sein mögen, das zu bezweifeln steht mir nicht zu - die Argumentationskette ist aber falsch.

      ==> das ist m.E. nicht korrekt. Das Outsourcing ist Gang und Gebe,
      gerade im EDV-Bereich. Ich wollte dieses Beispiel auch nur
      stellvertretend bewertet wissen. Ich haette genausogut die Stunden
      anmerken koennen, die ich in Banken-Gespraechen verbracht habe ;)


      - eine GbR halte ich als Rechtsform für ein solches Unterfangen für ungeeignet, weil keiner gegenüber den eigentlich handelnden Personen einen Rechtsanspruch über irgendwas hat (außer dem, was im Vertrag geregelt ist), denn als Mitgesellschafter hängt er in der Bredoullie mit drin, egal wie er es dreht und wendet, er haftet u.U. mit seinem Privatvermögen, obwohl er eigentlich nur was sparen wollte beim Einkauf - kauft er selber ein, ist im schlimmsten Fall der Einsatz weg, aber hier zockt er u.U. noch mit dem Rest seines Vermögens und Omas Häuschen ...

      ==> die Satzung unserer Einkaufsgemeinschaft richtet sich nach
      der empfohlenen Mustersatzung fuer Aktienclubs. Wir haben zwei
      Anwaelte (ebenso mit Kosten verbunden ;) konsultiert um unsere
      Satzung pruefen zu lassen. Die GbR ist seit Jahren auch fuer Hunderte
      von Aktienclubs die beste Wahl, so auch fuer unsere
      Einkaufsgemeinschaft. Gerade wegen der Haftung ist ja der §427 BGB
      ausgeschlossen.

      MfG,
      Juergen Mueller