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Charttechnik ...Meinungen und Diskussionen - Seite 101 - Charts & Charttechnik - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Charttechnik ...Meinungen und Diskussionen

    • Rudiratlos schrieb:

      So, bei Gold würde ich sagen sind wir jetzt weit genug unten.
      Wer weiß das schon?
      Oft genug las man von den Experten meist die gleichen Sätze wie 'das war es jetzt vermutlich', oder 'das muss das Tief jetzt gewesen sein' usw. . . . 'habe dies und jenes stark nachgekauft', . . . aber dann kam nochmals ein Absturz.

      Leider ist mein Chart Platin-Gold nicht aktualisiert. Das sieht oft anders aus als ein Edelmetall alleine betrachtet.
      Sehr interessant auch der Edelmetall-Index von cmc-markets, bestehend aus den vier Edelmetallen mit einer Gewichtung von je 35% Gold und Silber und je 15% Platin und Palladium.
      Bei diesem Index ist eine lange Unterstützungslinie noch nicht gebrochen. Allerdings wäre da noch "reichlich" Luft nach unten.
      Das macht mir dann doch noch etwas Angst.
      Aktuell kann man ja gar nichts wagen einzuschätzen - oft genug kam es unerwartet anders. In den letzten Jahren liefen die Wochen bis Mai-Juni eher seitswärts bis schwächlich.
      So gesehen könnten die Wochen im März und April noch ein Seitwärts-Ping-Pong bringen, und im Mai doch wieder runter.
      :huh:
      Stimmt es eigentlich, dass, wenn man sein Hirn noch zum eigenständigen Denken hernimmt, man dann automatisch ein Nazi ist ???
      Frage an Merkel: "Hast du eigentlich eine Ahnung wie irre du bist?"
    • thobaffin schrieb:

      Rudiratlos schrieb:

      So, bei Gold würde ich sagen sind wir jetzt weit genug unten.
      Wer weiß das schon?...

      Leider ist mein Chart Platin-Gold nicht aktualisiert. Das sieht oft anders aus als ein Edelmetall alleine betrachtet.
      ...
      Nja, wissen tut man es immer erst hinterher...

      Wenn ich mir die Charts von Pt und Au-Pt-Ratio ansehe, würde ich aber kurzfristig eher doch auf schwächeres Platin als schwächers Gold tippen. Pt hat ja zwar schon etwas korrigiert und vielleicht war es das, aber ein Rücklaufen auf roundabout 1050$ wäre da schon noch möglich, oder sogar 950$.
      Gold und Silber lieb ich sehr, kanns auch gut gebrauchen...

      Meine Bewertungen: Rudiratlos
    • woernie schrieb:

      Vorgestellt von Dr. Müller (goldsilber.org , Einkaufsgemeinschaft für Edelmetalle) auf Gold-Seiten .


      goldseiten.de/artikel/487807--…fuer-Gold-und-Silber.html



      Dazu:

      Dr. Müller schrieb:

      Es zeigt sich eine erstaunlich positive Korrelation zwischen der Neukundengewinnung und dem Goldkurs. Wann immer viele Neukunden zur Einkaufsgemeinschaft stießen, war der Goldkurs relativ hoch. Vice versa, wann immer wenige Neukunden gewonnen wurden, oder gar per Saldo mehr Kunden die Einkaufsgemeinschaft verliessen, war der Goldkurs an einem Tief.
      Die daraus auf Basis von Vergangenheitsbeobachtung ableitbare Erwartung für den Goldpreis...
      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      :hae:


      ich kenne nur dr müller vom hauptbahnhof [smilie_happy]









      latürnich kenne ich dr müller, wollte aber nur vorbildlich eine sinnfreie antwort posten :hae:

      aber im meinungsfaden :boese:


      [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


      euch eine gute zeit

      alles wird gut [smilie_blume] [smilie_blume]
      LG Tulius [smilie_blume]


      :thumbsup: schlechter wirds immer [smilie_happy]


      Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    • tulius destructivus schrieb:

      woernie schrieb:

      Vorgestellt von Dr. Müller (goldsilber.org , Einkaufsgemeinschaft für Edelmetalle) auf Gold-Seiten .


      goldseiten.de/artikel/487807--…fuer-Gold-und-Silber.html



      Dazu:

      Dr. Müller schrieb:

      Es zeigt sich eine erstaunlich positive Korrelation zwischen der Neukundengewinnung und dem Goldkurs. Wann immer viele Neukunden zur Einkaufsgemeinschaft stießen, war der Goldkurs relativ hoch. Vice versa, wann immer wenige Neukunden gewonnen wurden, oder gar per Saldo mehr Kunden die Einkaufsgemeinschaft verliessen, war der Goldkurs an einem Tief.
      Die daraus auf Basis von Vergangenheitsbeobachtung ableitbare Erwartung für den Goldpreis... :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      :hae:

      ich kenne nur dr müller vom hauptbahnhof [smilie_happy]









      latürnich kenne ich dr müller, wollte aber nur vorbildlich eine sinnfreie antwort posten :hae:

      aber im meinungsfaden :boese:


      [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


      euch eine gute zeit

      alles wird gut [smilie_blume] [smilie_blume]
      @tulius destructivus: Den Elfmeter hast du mit geschlossenen Augen in den Winkel geschweißt!!! :thumbsup:

      Ich höre lieber auf mein Bauchgefühl, aber jeder wie er will.
    • murdock schrieb:

      Den Elfmeter hast du mit geschlossenen Augen in den Winkel geschweißt!!!

      Ich höre lieber auf mein Bauchgefühl, aber jeder wie er will.
      Unter kurzfristigen eher zyklischen (32-Tage) Gesichtspunkten sollten wir aktuell (diese Woche) eigentlich Kaufkurse haben.
      :?: [smilie_blume]
      Stimmt es eigentlich, dass, wenn man sein Hirn noch zum eigenständigen Denken hernimmt, man dann automatisch ein Nazi ist ???
      Frage an Merkel: "Hast du eigentlich eine Ahnung wie irre du bist?"
    • Caldera schrieb:

      Nun kommt der Dollar wieder vorwärts(zusammen mit den Zinsen zu sehen) und deckelt die Aufwärtsbestrebungen der Edelmetalle entsprechend strenger ! :
      Ja, der Dollar.... fundamental die Dollarstärke gelinde gesagt überflüssig, aber ein Blick auf den EUR/USD zeigt eben auch, dass die Korrektur des EUR eben grundsätzlich seine Richtigkeit hat.
      Seit heute aber an dieser Front ein Hoffnungsschimmer. Das 38.2 % Retracement wurde exakt getroffen und es folgte eine Reaktion nach oben. Natürlich ist dies noch keine Wende, aber es würde recht gut passen.
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      Technische Analyse: Gold vom 5.4.2021

      Lesen des Marktes durch Kombination eines faktenbasierten Multi-Handelsansatzes:




      Schon eine Zeitlang bin ich stiller Mitleser im Forum hier. Das Forum hebt sich wohlwollend von dem üblichen, relativ oberflächlichen Geschreibe im Internet ab. Interessant sind die unterschiedlichen Handelsansätze der einzelnen aktiven Forumsteilnehmer, die jeder für sich genommen berechtigt sein mögen und für den einzelnen Anwender logisch und sinnvoll erscheinen dürfen. Hinter jedem Handelsansatz steht eine individuelle Persönlichkeit. Inwieweit der ein oder andere Ansatz dauerhaft funktioniert und damit profitabel ist, mag ich nicht zu beurteilen. Keinem steht jedenfalls zu, eine Wertung über den Handelsansatz eines anderen abzugeben, da dieses Recht alleinig der Markt hat. Fakt ist, dass Märkte sich verändern (können) und damit Handelsansätze, die einmal funktioniert haben, plötzlich nicht mehr funktionieren und umgekehrt. Das kann sicher jeder, der etwas länger dabei ist, bestätigen.

      Da ich nun in meinem gesetzten Alter ein bisschen mehr Zeit habe, möchte ich hier in diesem Faden „meinen“ technischen Handelsansatz anhand des Goldmarktes vorstellen.

      Ein paar Punkte will ich aber wertfrei zur besseren Einordnung vorausschicken:



      • Ich handle (Futures/ Aktien) und investiere (Aktien) seit ca. 45 Jahren.
      • Ich trade ca. 5 Prozent meines liquiden Kapitals.
      • Seit ca. 20 Jahren tummle ich mich ausschließlich nur noch in den Rohstoffmärkten.
      • Seit ca. 2005 tätige ich fast ausschließlich meine Investitionen in silber-gewichteten Minen (Junior-Produzenten) und Explorer. Die Analyse des Goldmarktes setze ich lediglich als Trigger für den Silbermarkt ein, da Silber extrem gut mit Gold korreliert und dem Gold wie ein „Hündchen“ zuverlässig nachfolgt. Wenn Du eine Vorstellung hast, wie Gold tickt, weißt Du was Silber machen wird. Eines hat die Historie mir gezeigt, dass Silber im letzten Drittel eines Bullenmarktes Gold um ein Vielfaches ausperformen wird!
      • Vor ca. 40 Jahren zockte ich in Goldminen bis zum „Erbrechen“.
      • Ich halte wenig von Diversifikation im „engeren Sinne“. Natürlich halte ich keine großen Trading-Positionen gleichzeitig in Öl, Gold und Silber! Diversifikation zerstört aber nach meiner Meinung jede langfristige Rendite. Das beweisen Fonds seit Jahrzehnten!
      • Ich war noch nie pleite, habe in meiner Trading-Laufbahn jedoch gigantische Hypes und Draw-downs erlebt! Meine Investitionen haben mich bis jetzt immer gerettet!
      • Ich verwende heute keine Charttechnik im klassischen Sinne (das war nicht immer so!).
      • Ich verwende keine technischen Indikatoren, ausgenommen die Fibonacci-Zahlen (liegt wohl daran, dass ich mich seit ca. 35 Jahren beruflich mit dem „Golden Schnitt in der Natur“ gerne beschäftige.)
      • Ich habe fast alle verfügbaren Trading-Bücher dieser Welt gelesen. Natürlich habe ich den „heiligen Gral“ gefunden.
      • Geduld ist meiner Meinung nach, die wichtigste Eigenschaft, die ein Investor, aber auch ein Kurzfrist-Trader haben sollte.



      Und nun zu meinem Handelsansatz.

      Ich versuche, den Markt durch eine Kombination einzelner faktenbasierter Ansätze etwas besser zu verstehen.

      Hier sind die einzelnen Handelsansätze, die ich verwende:



      • COT-Daten-Analyse,
      • Saisonalitäten,
      • Korrelations-Analyse,
      • Price Action-Analyse,
      • Volumen Profile-Analyse
      • (Orderflow-Analyse)


      Sie sind faktenbasiert, resultieren aus einem regulierten Marktgeschehen, sind überall auf der Welt transparent, nicht verrückbar und können von jedem objektiv nachvollzogen werden. Sie können auch nicht unterschiedlich von verschiedenen Personen subjektiv oder divergent interpretiert werden.
      Meine Grundentscheidung für die Richtung meiner Trades treffe ich in den Rohstoffmärkten allein nach den COT-Daten, wobei die Saisonalitäten einigermaßen passen müssen. Die Korrelationsanalyse dient lediglich der Konfirmierung.
      Adrian Kömel kombiniert die COT-Daten-Analyse mit „seiner Terminkurven-Analyse“. Dies macht Sinn und scheint nicht nur bei Ihm auch gut zu funktionieren. Ich entnehme die COT-Daten von seiner exzellenten Webseite. Die COT-Daten werden wöchentlich am Freitag um 21:30 Uhr von der CFTC frei veröffentlicht. Früher musste ich diese per Hand mühsam in Excel eingeben.

      goldseiten-forum.com/attachmen…1b5fab73d42f6cab8d4799c61


      Die COT-Datenanalyse sollte nicht als Timing-Instrument verwendet werden. Dafür fehlt ihr die Präzision in der Bestimmung des optimalen Zeitpunktes für einen Einstieg oder Ausstieg. Sie verfügt allerdings über eine vorzügliche Richtigkeit in der Bestimmung, ob demnächst der Markt nach oben oder unten läuft, egal von welchem Niveau er kommt.

      Meine Erfahrung ist, dass die Cot-Daten einen „Vorlauf“ zum anschließenden Kursverlauf des Rohstoffs haben. Entscheidend ist allerdings nicht die Anzahl der Kontrakte, d.h. wie hoch die Commercials „short“ positioniert sind, sondern die Veränderung der Höhe in den Netto-Shortpositionen der Commercials (ich nenne es Bewegungs-Delta!). Die Veränderung der Höhe der Netto-Shortpositionen der Commercials bildet die Veränderung der Erwartungshaltung der Commercials im Markt ab. Das ist für die Kursrichtung des Basiswertes relevant!

      Da die Commercials (beim Rohstoff Gold sind das die Minenunternehmen) den Markt am besten kennen, vertraue ich deshalb diesen Marktinsidern und nicht den „Analysten“!
      Die Commercials (in der obigen Grafik rot) sind fast ausschließlich immer „short“ positioniert, da sie ihre Produktion hedgen wollen und zum großen Teil auch müssen. Das heißt, dass sie Futures-Kontrakte auf der short-Seite zur Absicherung ihrer Produktion eingehen. Sie sichern sich dadurch gegen zukünftige Kurseinbrüche des produzierten Rohstoffs (Gold) ab.
      Dies ist ein ganz normaler betriebswirtschaftlicher Vorgang, keine Spekulation. Für Wirtschaftsminister scheint das zumindest in unserem Land (wie lange noch?) sehr suspekt zu sein!
      Die Gegenpositionen (Long-Positionen) nehmen die großen Spekulanten (large Trader in der obigen Grafik blau) ein, da der Futures-Markt im Gegensatz zum Aktienmarkt ein Null-Summen-Spiel darstellt.
      Die kleinen Trader (im Gold unter 100 Kontrakte wie wir es sind; in der obigen Grafik grün) sind unbedeutend und bewegen den Markt nicht!

      Bei meinen Trading-Entscheidungen will ich deshalb den Profis, den Commercials folgen!

      Larry Williams hat einmal gesagt (ich glaube, es war Anfang 2000 auf einem seiner legendären Seminare):
      „Gold wird von den Commercials bewegt, nicht von den Politikern. Wenn die Commercials im Gold netto +/- null positioniert sind, dann verkaufe Haus und Hof und gehe all in!“
      Wie oben erwähnt, sind die Commercials (hedgende Minenunternehmen) im Gold in der Regel "short" positioniert. Nur einmal, im Oktober 2018 (dicker grüner Pfeil) war es anders. Da dippten sie kurz die 0-Linie an. Ich weiß jedoch nicht, ob Larry Williams seine Farm wirklich verkauft hat und heute in einer Mietswohnung wohnt. Ich konnte damals nicht mehr viel nachlegen, da ich bereits voll bis zur Oberkrause investiert war!
      Die Grundentscheidung beim langfristigen Investieren treffe ich dagegen ausschließlich nach fundamentalen Gesichtspunkten, aber manchmal auch nach „Bauchgefühl“ (ach wie unprofessionell!). Beim Timing, Einstieg, Ausstieg, Positions-Management, Bestimmung der Positionsgröße vertraue ich auch beim Investieren den Regeln meines Multi-Handelansatzes. Beim Investieren verwende ich allerdings nieeinen StoppLoss. Hier lasse ich die Aktie einfach liegen. Entweder sie läuft oder sie verschwindet eben vom Kurszettel. Das ist ganz einfach!

      Die Saisonalität bei Gold ist auf folgendem Chart dargestellt
      (Chart ist der Website von Adrian Kömel entnommen. Auch Dimitri Speck beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema Saisonalität!):

      goldseiten-forum.com/attachmen…1b5fab73d42f6cab8d4799c61

      Der Chart stellt die Saisonalität von Gold in den letzten 5 Jahren dar.
      Gold steigt „meist“ Ende Dezember bis Mai/ Mitte April. In den meisten Jahren verhält es sich auch sehr stark von Anfang Juni bis Mitte August. Im Herbst ist meist saure Gurkenzeit.
      Beachtet man diese einfachen Erkenntnisse, kann man sich sehr viel Frust ersparen!
      Natürlich trifft diese Saisonalität nicht immer zu. Z.B. stimmte sie perfekt im Jahr 2020. Anfang 2021 zeigte sie jedoch eine Divergenz zum tatsächlichen Kursverlauf. Das macht bei einem Multi-Handelsansatz absolut nichts. Die Saisonalität ist für mich nie ein alleiniger Entscheidungs-Indikator, schon gar nicht ein Timing-Indikator, ähnlich der oben beschrieben COT-Analyse! Hierfür gibt zuverlässigere Instrumente, auf die ich später zu sprechen komme.
      Die Saisonalität ziehe ich zum Zwecke der Konfirmation für meine Entscheidungen hinzu. Dies gilt besonders für das Handeln in Agrarmärkten, was natürlicherweise logisch ist! Aber auch bei Gold, Silber oder Crude Oil funktioniert es in den meisten Fällen sehr gut.
      Wenn ich schon bei Gold, Silber oder Crude Oil bin, dann müssen natürlich Korrelationen angesprochen werden.


      Euer silberfan_bt
    • Neu

      Die Korrelations-Analyse stellt ein sehr mächtiges Instrument dar und spielt bei meinem Handel eine wichtige Rolle, nicht nur bei der sehr positiven Korrelation Silber mit Gold, wie oben erwähnt.

      Larry Williams hat auf Grund seiner Korrelation-Analyse Crude Oil als schwarzes Gold bezeichnet. In den 80-iger Jahren traf diese enge positive Korrelation von Crude Oil und Gold erstaunlich präzise zu. Das kann auch gar nicht verwundern, wenn man bedenkt, dass 1972 die Gold-Dollar-Bindung aufgegeben wurde und der Petro-Dollar ausgerufen wurde. Da jeder in diesem Forum weiß, dass Gold die einzig echte Währung seit mehr als 5000 Jahren darstellt und alle wichtigen Assets, wie auch Crude Oil, der USD etc…, real nur am Gold gemessen werden können, erkennt natürlich die Bedeutung des Goldes in seiner Korrelation zu vielen anderen Märkten. In den letzten Jahren hat die starke positive Korrelation zwischen Gold und Crude Oil deutlich eingebüßt. Wen verwundert`s? Der Petro-Dollar wird zunehmend von großen Marktteilnehmern nicht mehr so akzeptiert wie in den 80-iger Jahren! Dies zeigt, dass Korrelationen sich verändern und sie tun es in der Tat! Die negative Korrelation von Gold und dem USD dürfte in den nächsten Jahren weiter zunehmen, so lange bis der USD abgelöst wird. Eine Änderung der Korrelationen zwischen Gold und anderen Edelmetallen, wie Platin und Palladium, ist ebenfalls hochspannend. Falls man sich in den Edelmetallmärkten bewegt, sollte man jedenfalls den Aspekt der Korrelations-Analyse in seine Überlegungen miteinbeziehen.

      Ich merke gerade, dass es, während ich meine Gedanken hier eintippe, schon sehr spät geworden ist. Auch möchte ich das Forum hier nicht total „zumüllen“.Ich unterbreche hier vorerst meinen Beitrag über meinen Handelsansatz. Keine Angst, bei Entrüstung über mein aufdringliches Gelabere, beschränke ich mich wieder auf stille Leserschaft. Ansonsten würde ich in den nächsten Tagen meinen Beitrag zu Ende bringen.

      Auf konstruktive Kritik und weiterführende Anmerkungen bin ich sehr gespannt!



      Euer silberfan_bt
    • Neu

      silberfan_bt schrieb:

      Auf konstruktive Kritik und weiterführende Anmerkungen bin ich sehr gespannt!
      Aber dann bitte doch - im richtigen Faden...dem Meinungsfaden! Kann doch nicht so schwierig sein...

      Übrigens: Korrelationen sind meistens nichtssagend. Trotzdem sind sie überaus beliebt, weil so vieles korreliert und dadurch eigene (vorgefasste) Meinungen bestätigt... LF
      "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
      X( " Heute besteht der USD nur noch aus Lügen der US-Regierung und ihrer Organe " X( (frei nach J.Willie)
      "Ich bin für Fotosynthese und die braucht CO 2" (Dr.Markus Krall)
    • Neu

      LuckyFriday schrieb:

      silberfan_bt schrieb:

      Auf konstruktive Kritik und weiterführende Anmerkungen bin ich sehr gespannt!
      Aber dann bitte doch - im richtigen Faden...dem Meinungsfaden! Kann doch nicht so schwierig sein...
      Übrigens: Korrelationen sind meistens nichtssagend. Trotzdem sind sie überaus beliebt, weil so vieles korreliert und dadurch eigene (vorgefasste) Meinungen bestätigt... LF
      Hallo LF,

      Vielen Dank für Deinen fundierten Hinweis!
      Ich werde es bei meinem zukünftigen Handelsentscheidungen berücksichtigen. Meine Ergebnisse werden sich dann wahrscheinlich deutlich verbessern.

      Gruß
      silberfan_bt
    • Neu

      silberfan_bt schrieb:

      Die COT-Daten werden wöchentlich am Freitag um 21:30 Uhr von der CFTC frei veröffentlicht. Früher musste ich diese per Hand mühsam in Excel eingeben.

      Chart - CoT-Daten.jpg

      silberfan_bt schrieb:

      Die Saisonalität bei Gold ist auf folgendem Chart dargestellt
      (Chart ist der Website von Adrian Kömel entnommen. Auch Dimitri Speck beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema Saisonalität!):

      Saisonalität Gold - letzte 5 Jahre.jpg

      Der Chart stellt die Saisonalität von Gold in den letzten 5 Jahren dar
      Hallo @silberfan_bt,

      es gibt leider keinen Zugriff auf die von Dir verlinkten Charts. Kannst Du diese bitte hier direkt einstellen?
      Mit Charts bist Du hier auch im richtigen Thread.

      Mich interessiert dein Ansatz jedenfalls. Deiner Logik kann ich folgen. Vielleicht ergänzt Du mit deiner Sichtweise @woernies Charttechnik.


      Alles Gute
      Vatapitta
      Mein Archiv aktualisiert 07.03.21
      Hans Georg Maaßen, zu Merkels Vergangenheit bei der Feier zum 30. Jahrestag des Mauerfalls.
    • Neu

      silberfan_bt schrieb:

      Technische Analyse: Gold vom 5.4.2021

      Lesen des Marktes durch Kombination eines faktenbasierten Multi-Handelsansatzes:




      .....


      Ein paar Punkte will ich aber wertfrei zur besseren Einordnung vorausschicken:



      • Ich handle (Futures/ Aktien) und investiere (Aktien) seit ca. 45 Jahren.
      • Ich trade ca. 5 Prozent meines liquiden Kapitals.
      • Seit ca. 20 Jahren tummle ich mich ausschließlich nur noch in den Rohstoffmärkten.
      • Seit ca. 2005 tätige ich fast ausschließlich meine Investitionen in silber-gewichteten Minen (Junior-Produzenten) und Explorer. Die Analyse des Goldmarktes setze ich lediglich als Trigger für den Silbermarkt ein, da Silber extrem gut mit Gold korreliert und dem Gold wie ein „Hündchen“ zuverlässig nachfolgt. Wenn Du eine Vorstellung hast, wie Gold tickt, weißt Du was Silber machen wird. Eines hat die Historie mir gezeigt, dass Silber im letzten Drittel eines Bullenmarktes Gold um ein Vielfaches ausperformen wird!
      • Vor ca. 40 Jahren zockte ich in Goldminen bis zum „Erbrechen“.
      • Ich halte wenig von Diversifikation im „engeren Sinne“. Natürlich halte ich keine großen Trading-Positionen gleichzeitig in Öl, Gold und Silber! Diversifikation zerstört aber nach meiner Meinung jede langfristige Rendite. Das beweisen Fonds seit Jahrzehnten!
      • Ich war noch nie pleite, habe in meiner Trading-Laufbahn jedoch gigantische Hypes und Draw-downs erlebt! Meine Investitionen haben mich bis jetzt immer gerettet!
      • Ich verwende heute keine Charttechnik im klassischen Sinne (das war nicht immer so!).
      • Ich verwende keine technischen Indikatoren, ausgenommen die Fibonacci-Zahlen (liegt wohl daran, dass ich mich seit ca. 35 Jahren beruflich mit dem „Golden Schnitt in der Natur“ gerne beschäftige.)
      • Ich habe fast alle verfügbaren Trading-Bücher dieser Welt gelesen. Natürlich habe ich den „heiligen Gral“ gefunden.
      • Geduld ist meiner Meinung nach, die wichtigste Eigenschaft, die ein Investor, aber auch ein Kurzfrist-Trader haben sollte.



      Und nun zu meinem Handelsansatz.

      Ich versuche, den Markt durch eine Kombination einzelner faktenbasierter Ansätze etwas besser zu verstehen.

      Hier sind die einzelnen Handelsansätze, die ich verwende:



      • COT-Daten-Analyse,
      • Saisonalitäten,
      • Korrelations-Analyse,
      • Price Action-Analyse,
      • Volumen Profile-Analyse
      • (Orderflow-Analyse)


      Sie sind faktenbasiert, resultieren aus einem regulierten Marktgeschehen, sind überall auf der Welt transparent, nicht verrückbar und können von jedem objektiv nachvollzogen werden. Sie können auch nicht unterschiedlich von verschiedenen Personen subjektiv oder divergent interpretiert werden.
      Meine Grundentscheidung für die Richtung meiner Trades treffe ich in den Rohstoffmärkten allein nach den COT-Daten, wobei die Saisonalitäten einigermaßen passen müssen. Die Korrelationsanalyse dient lediglich der Konfirmierung.
      Adrian Kömel kombiniert die COT-Daten-Analyse mit „seiner Terminkurven-Analyse“. Dies macht Sinn und scheint nicht nur bei Ihm auch gut zu funktionieren. Ich entnehme die COT-Daten von seiner exzellenten Webseite. Die COT-Daten werden wöchentlich am Freitag um 21:30 Uhr von der CFTC frei veröffentlicht. Früher musste ich diese per Hand mühsam in Excel eingeben.

      goldseiten-forum.com/attachmen…1b5fab73d42f6cab8d4799c61


      Die COT-Datenanalyse sollte nicht als Timing-Instrument verwendet werden. Dafür fehlt ihr die Präzision in der Bestimmung des optimalen Zeitpunktes für einen Einstieg oder Ausstieg. Sie verfügt allerdings über eine vorzügliche Richtigkeit in der Bestimmung, ob demnächst der Markt nach oben oder unten läuft, egal von welchem Niveau er kommt.

      Meine Erfahrung ist, dass die Cot-Daten einen „Vorlauf“ zum anschließenden Kursverlauf des Rohstoffs haben. Entscheidend ist allerdings nicht die Anzahl der Kontrakte, d.h. wie hoch die Commercials „short“ positioniert sind, sondern die Veränderung der Höhe in den Netto-Shortpositionen der Commercials (ich nenne es Bewegungs-Delta!). Die Veränderung der Höhe der Netto-Shortpositionen der Commercials bildet die Veränderung der Erwartungshaltung der Commercials im Markt ab. Das ist für die Kursrichtung des Basiswertes relevant!

      Da die Commercials (beim Rohstoff Gold sind das die Minenunternehmen) den Markt am besten kennen, vertraue ich deshalb diesen Marktinsidern und nicht den „Analysten“!
      Die Commercials (in der obigen Grafik rot) sind fast ausschließlich immer „short“ positioniert, da sie ihre Produktion hedgen wollen und zum großen Teil auch müssen. Das heißt, dass sie Futures-Kontrakte auf der short-Seite zur Absicherung ihrer Produktion eingehen. Sie sichern sich dadurch gegen zukünftige Kurseinbrüche des produzierten Rohstoffs (Gold) ab.
      Dies ist ein ganz normaler betriebswirtschaftlicher Vorgang, keine Spekulation. Für Wirtschaftsminister scheint das zumindest in unserem Land (wie lange noch?) sehr suspekt zu sein!
      Die Gegenpositionen (Long-Positionen) nehmen die großen Spekulanten (large Trader in der obigen Grafik blau) ein, da der Futures-Markt im Gegensatz zum Aktienmarkt ein Null-Summen-Spiel darstellt.
      Die kleinen Trader (im Gold unter 100 Kontrakte wie wir es sind; in der obigen Grafik grün) sind unbedeutend und bewegen den Markt nicht!

      Bei meinen Trading-Entscheidungen will ich deshalb den Profis, den Commercials folgen!

      Larry Williams hat einmal gesagt (ich glaube, es war Anfang 2000 auf einem seiner legendären Seminare):
      „Gold wird von den Commercials bewegt, nicht von den Politikern. Wenn die Commercials im Gold netto +/- null positioniert sind, dann verkaufe Haus und Hof und gehe all in!“
      Wie oben erwähnt, sind die Commercials (hedgende Minenunternehmen) im Gold in der Regel "short" positioniert. Nur einmal, im Oktober 2018 (dicker grüner Pfeil) war es anders. Da dippten sie kurz die 0-Linie an. Ich weiß jedoch nicht, ob Larry Williams seine Farm wirklich verkauft hat und heute in einer Mietswohnung wohnt. Ich konnte damals nicht mehr viel nachlegen, da ich bereits voll bis zur Oberkrause investiert war!
      Die Grundentscheidung beim langfristigen Investieren treffe ich dagegen ausschließlich nach fundamentalen Gesichtspunkten, aber manchmal auch nach „Bauchgefühl“ (ach wie unprofessionell!). Beim Timing, Einstieg, Ausstieg, Positions-Management, Bestimmung der Positionsgröße vertraue ich auch beim Investieren den Regeln meines Multi-Handelansatzes. Beim Investieren verwende ich allerdings nieeinen StoppLoss. Hier lasse ich die Aktie einfach liegen. Entweder sie läuft oder sie verschwindet eben vom Kurszettel. Das ist ganz einfach!

      ....

      Euer silberfan_bt
      Hallo Silberfan_bt

      jetzt wollte ich gerade auf Dein Posting etwas dezidierter eingehen, da ist es schon im Meinungsfaden verschwunden. :whistling:

      Schön wäre es , wenn man Deine angehängten Charts auch noch sehen könnte. Sorry, bei mir Fehlanzeige. :whistling:

      Ich hätte das (eigentlich) ganz gerne im Chartfaden diskutiert (sorry Lucky) , weil es den Bereich 'Charttechnik VON und für Gold-/Silberbugs' schon noch zumindest kräftig tangiert.

      Über die COT Daten ist schon viel geredet und gepostet worden , auch im CT Faden in dem Du Dein Statement zunächst veröffentlicht hast. Du führst den Begriff ''Bewegungsdelta'' ein. Das ist aber der ohnedies am meisten beachtete Parameter bei den COT Daten...decken die Commercials ihre Shortpositionen ein , sinkt also die Netto-Shortquote dann darf man mittelfristig eher steigende Kurse erwarten und vice-versa. Einen Wert den ich persönlich hilfreich finde in der Betrachtung der COT ist das was ich den zuerkannten 'fair-value' nennen würde. Beispiel:



      Aktuelle Netto-Positionierung der Commercials ~ 193 000 Kontrakte Short . (kleine rote Pfeile rechts). Diese Short-Position haben wir aktuell bei einem Goldpreisniveau von ca. 1700 $. Das letzte Mal als wir eine vergleichbare Shortpositionierung der Comms hatten (durchgezogene rote Linie) und die Comms dem Goldpreis eine vergleichbare Bewertung zugestanden haben war in den Jahren 2012 und 2013. (kleine grüne Pfeile)
      Also bevor der Goldpreis die große Konsolidierung der letzten Jahre durchlaufen musste. Während dieser Konsolidierung lag der Goldpreis bei vergleichbaren Shortquoten VIEL tiefer: rote, gestrichelte Pfeile. Das bedeutet der zugestandene 'Fair Value' ist aktuell stark steigend (Bullisch!)

      Dein Verweis auf Larry Williams und die 'neutrale Commercials-Positionierung'...




      ist sicher nicht falsch. Wir hatten in den letzten 15 Jahren tatsächlich 2 'Neutralpositionen': einmal Anfang 2016 (rote 1) und einmal Mitte 2019 (grüne 2). Kurz-/mittelfristig markierten beide Marken Böden. Wobei die Zugewinne im Fall 2 deutlich spektakulärer sind als im ersten Fall. Ich müsste mal recherchieren wie die Positionierung der Comms 2001/2002 war...im Bärmarkt zwischen 1980 und 2000 waren die Commercials (Surprise !!!) übrigens überwiegend Netto-Long. Das ist nämlich das kleine, schmutzige Geheimnis der COT: die Comms sind eben nicht nur/vorwiegend Produzenten, sondern große Finanzdienstleister und die nehmen die Gegenposition des Mainstream ein. 8o

      Zu den Bewegungsdeltas noch ein Bildchen:



      Charts und Deutungen 'meines' COT Ansatzes sind im Faden COT und in meinem CT Faden drüben noch einige zu finden, bei Interesse.

      Soviel erst mal zu den COT.

      Greetz W.

      Faschismus erkennen die meisten nur , wenn ein Hakenkreuz drauf gemalt ist !
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      Kleiner Nachtrag: hier ein Chart der Commercial-Positionierung 1997 - 2005...da war bis 2002 long gehen auf der Null-Linie nicht die vielversprechendste Option. :whistling:



      Chart ist aus einem 'Know-how' Artikel von Alex Hirsekorn hier auf GS: goldseiten.de/artikel/673--Den…ter-geschaut.html?seite=2

      Daraus:

      Alex schrieb:

      Während der Goldbaisse im Zeitraum 1997-2001 befanden sich die Commercials auf der Longseite (Abb. 7). Als der Goldpreis im Laufe des Jahres 2001 mit einem Doppeltief seine Preisbaisse beendete und danach seinen kontinuierlichen Anstieg begann, wechselten die Commercials die Seiten und waren fortan per Saldo short positioniert. Die Nettoposition gewinnt deutlich an Bedeutung, wenn sie auf einer relativen Basis betrachtet wird. So ist eine Nettoposition der Commercials auf einem Einjahres- oder Mehrjahresrekordniveau ein erstes Indiz, daß ein Trend bereits sehr weit gelaufen ist und vor einer möglichen Umkehr steht.

      Faschismus erkennen die meisten nur , wenn ein Hakenkreuz drauf gemalt ist !
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      Und noch ein kleiner Nachschlag zur Saisonalität:




      ...wie man es auch dreht und wendet: bis Juli/August ist hier auf den ersten Blick nicht viel zu erwarten. :whistling:
      Allerdings hat sich der POG im ersten Viertel des Jahres nicht sehr 'saisonalitäts-konform' gezeigt....warum sollte er es die kommenden Monate tun ? 8o

      Chart-Quelle: wellenreiter-invest.de/

      Faschismus erkennen die meisten nur , wenn ein Hakenkreuz drauf gemalt ist !
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      Hallo woernie,

      danke für Deine konstruktiven Hinweise!

      Ich muss gestehen, dass ich die Struktur des Goldforums noch nicht vollständig durchschaue.

      Mein Sohn hätte mir während eines Bezahlvorgangs an der Aldi-Kasse in ca. 30 sec. am Handy gezeigt, wie der Hase bei Euch läuft. Ich bin leider noch oldschool, aber - keine Angst - noch lernfähig!

      Nun zu den COT-Daten:

      Ich denke, dass man die COT-Daten nicht isoliert für sich betrachten und danach handeln sollte. Dies sollte nach meiner Meinung bei jeder grafischen Datendokumentation, was Charts nun mal sind, berücksichtigt werden. Seien es Kerzen-Charts, Heikin Ashi-Charts, Renko-Charts, Point&Figure-Charts, Volume Profile-Darstellungen, graphische Orderflow-Darstellungen oder eine graphische Darstellung der netto short Positionen der Commercials, alle nehmen letztendlich Bezug auf das einfache Orderbuch!

      Mein Handelsansatz beruht im Wesentlichen darauf, dass einzelne Analyse-Werkzeuge im Kontext mit den anderen ausgewertet werden.

      Bei Beurteilung der COT-Daten macht es z. B. einen großen Unterschied, ob der Markt sich in einer Range- o. Konsolidierungsphase wie z.B. bei Gold in den Jahren 2013-2016, oder sich in einem Bären- o. Bullenmarkt wie bei Gold derzeit, befindet. (Auf Wellentheorien möchte ich hier nicht eingehen!)

      Am besten informiert sind die Minenbetreiber. Diese sitzen direkt an der Quelle. Denen möchte ich auch folgen! Das Verhalten der großen Marktteilnehmer (Du hast recht, dies sind nicht nur die Commercials, sondern auch die großen Spekulanten), die die Marktrichtung vorgeben, ist in diesen Phasen genauso unterschiedlich, wie die Marktphasen an sich selbst. Die Minenunternehmen hedgen in Range-Phasen anders als in starken Bullenmärkten.

      Deshalb ist ein COT-Wert von ca. 193 000 Kontrakte Netto short der Commercials aus dem Jahr 2021 (Bullenmarkt) ganz anders einzuordnen, als ein ähnlich hoher Wert aus den Jahren 2012, 2013!
      Nicht die absoluten Werte, sondern die Bewegungen und deren Steigung müssen analysiert und verglichen werden. Daher der Begriff Bewegungs-Delta.
      Wie ich die gleich hohen Werte einschätze und daraus meine Schlüsse ziehe, kann nach meiner Meinung nur im Kontext entschieden werden. Deinen Hinweis auf den stark steigenden „Fair Value“ ist nach meiner Meinung vollkommen berechtigt.

      Im Kontext interessant wäre hier die Beurteilung der Volume Profiles des jetzigen Bullenmarktes in höheren Zeitebenen (z.B. im Wo.-Chart). Mach Dir bitte selbst ein Bild. Ich enthalte mich der Interpretation:







      Hallo vatapitta:

      Ich stell Dir nochmal ein paar Charts meiner Goldanalyse herein. Ich hoffe Du kannst sie sehen.

      Eine Erläuterung von meiner Seite erspare ich mir, da ich meine „eigene (vorgefasste) Meinung nicht selbst bestätigen möchte!“ :thumbup:






      Gruß

      Silberfan_bt
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      silberfan_bt schrieb:

      Hallo woernie,

      ...


      Im Kontext interessant wäre hier die Beurteilung der Volume Profiles des jetzigen Bullenmarktes in höheren Zeitebenen (z.B. im Wo.-Chart). Mach Dir bitte selbst ein Bild. Ich enthalte mich der Interpretation...



      ...

      Silberfan_bt

      Gut. Dann mache ich das auch. :D ;)

      Faschismus erkennen die meisten nur , wenn ein Hakenkreuz drauf gemalt ist !
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      silberfan_bt schrieb:

      Hallo woernie,

      danke für Deine konstruktiven Hinweise!

      Ich muss gestehen, dass ich die Struktur des Goldforums noch nicht vollständig durchschaue.

      Mein Sohn hätte mir während eines Bezahlvorgangs an der Aldi-Kasse in ca. 30 sec. am Handy gezeigt, wie der Hase bei Euch läuft. Ich bin leider noch oldschool, aber - keine Angst - noch lernfähig!

      Nun zu den COT-Daten:

      Ich denke, dass man die COT-Daten nicht isoliert für sich betrachten und danach handeln sollte. Dies sollte nach meiner Meinung bei jeder grafischen Datendokumentation, was Charts nun mal sind, berücksichtigt werden. Seien es Kerzen-Charts, Heikin Ashi-Charts, Renko-Charts, Point&Figure-Charts, Volume Profile-Darstellungen, graphische Orderflow-Darstellungen oder eine graphische Darstellung der netto short Positionen der Commercials, alle nehmen letztendlich Bezug auf das einfache Orderbuch!

      Mein Handelsansatz beruht im Wesentlichen darauf, dass einzelne Analyse-Werkzeuge im Kontext mit den anderen ausgewertet werden.

      Bei Beurteilung der COT-Daten macht es z. B. einen großen Unterschied, ob der Markt sich in einer Range- o. Konsolidierungsphase wie z.B. bei Gold in den Jahren 2013-2016, oder sich in einem Bären- o. Bullenmarkt wie bei Gold derzeit, befindet. (Auf Wellentheorien möchte ich hier nicht eingehen!)

      Am besten informiert sind die Minenbetreiber. Diese sitzen direkt an der Quelle. Denen möchte ich auch folgen! Das Verhalten der großen Marktteilnehmer (Du hast recht, dies sind nicht nur die Commercials, sondern auch die großen Spekulanten), die die Marktrichtung vorgeben, ist in diesen Phasen genauso unterschiedlich, wie die Marktphasen an sich selbst. Die Minenunternehmen hedgen in Range-Phasen anders als in starken Bullenmärkten.

      Deshalb ist ein COT-Wert von ca. 193 000 Kontrakte Netto short der Commercials aus dem Jahr 2021 (Bullenmarkt) ganz anders einzuordnen, als ein ähnlich hoher Wert aus den Jahren 2012, 2013!
      Nicht die absoluten Werte, sondern die Bewegungen und deren Steigung müssen analysiert und verglichen werden. Daher der Begriff Bewegungs-Delta.
      Wie ich die gleich hohen Werte einschätze und daraus meine Schlüsse ziehe, kann nach meiner Meinung nur im Kontext entschieden werden. Deinen Hinweis auf den stark steigenden „Fair Value“ ist nach meiner Meinung vollkommen berechtigt.

      Im Kontext interessant wäre hier die Beurteilung der Volume Profiles des jetzigen Bullenmarktes in höheren Zeitebenen (z.B. im Wo.-Chart). Mach Dir bitte selbst ein Bild. Ich enthalte mich der Interpretation:







      Hallo vatapitta:

      Ich stell Dir nochmal ein paar Charts meiner Goldanalyse herein. Ich hoffe Du kannst sie sehen.

      Eine Erläuterung von meiner Seite erspare ich mir, da ich meine „eigene (vorgefasste) Meinung nicht selbst bestätigen möchte!“ :thumbup:






      Gruß

      Silberfan_bt
      Deine Charts sind in der Zusammenschau m.E. ziemlich überzeugend.

      Sollte demnächst POG > 1750 USD eintreten, glaube ich, dass eine gute Chance besteht, dass sich dein Szenario aktiviert. Ob das dann wirklich zu deinem Spätsommer-Kursziel führt oder (zunächst) an der oberen Trendkanalbegrenzung ein Zwischenhalt bzw. ein entsprechender Rücklauf eintritt, wäre m.E. zweitrangig.

      Harmonieren die entsprechenden Silber-Charts (nachlaufend) mit den von dir gezeigten Gold-Charts?

      Jedenfalls vielen Dank, dass du deine Arbeiten mit uns teilst!

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