Wir verwenden Cookies, um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu ermöglichen. Wenn Sie weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr erfahren
In Ihrem Webbrowser ist JavaScript deaktiviert. Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, muss JavaScript aktiviert sein.
Verfall des Hegemon USA - Seite 385 - Mit Edelmetallbezug - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Verfall des Hegemon USA

    • Neu

      Lexus schrieb:

      Diese Verhandlungstechnik bzw unannehmbare Bedingungen wendt jeder Hegemon ständig an. Faklls die gewünschte Reaktion ausbleibt gibt es eben einen absolut nicht hinnehmbaren False Flag Anschlag .

      So weit so schlecht. Nur hat der kranke Hegemon noch nicht begriffen, daß die Karten in der Welt neu gemischt werden. Es wäre besser für den alten Hegemon, angemessen auf Augenhöhe mit dem neuen zu verhandeln anstelle einseitiger Kraftmeierei.
      320 Mio Köpfe mit einigen Handvoll Größenwahnsinnigen können und dürfen nicht 7 Milliarden Menschen, davon 1,6 Milliarden ihres Haupthandelspartners, dominieren und maßregeln.

      Genau diese Hybris und Arroganz wird die USA schneller demontieren als ihr lieb ist. Ohne den Petrodollar, dessen Ende absehbar ist, und den $ noch als Weltleitwährung wäre die USA ein Kaiser ohne Kleider, pleite.

      70 % ihres aufgeblähten BSP sind konsumorientiert, 1,2 Billionen $ stiehlt die USA jährlich dem Globus, das wiederhole ich gern immer wieder. Das kann und wird nicht gut enden.

      Der Hegemon verfällt wie JEDER Hegemon zuvor, das ist sicher.

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Neu

      Die aktuelle Abfolge der Zollstreit-Ereignisse gibt in mancherlei Hinsicht zu denken. Nachdem Trump erneut die Zölle für chinesische Importwaren erhöht hatte, fügte er im Nachgang eine Warnung an China an, diese Erhöhung keinesfalls mit Gegenzöllen zu beantworten.China hat sich davon zumindest nicht abschrecken lassen.

      Aus Sicht der Chinesen war dieser Schritt wahrscheinlich mehr als ein Akt der Gesichtswahrung. Trump hatte zu Beginn der Auzseinandersetzungen stets behauptet, ein solcher Handelskonflikt ließe sich für die USA leicht gewinnen. Dabei hatte er zweifellos im Blick, dass aufgrund der gegenseitigen Handelsvolumina die USA bei einer solchen Auseinandersetzung den klar größeren Wirtschaftshebel besitzen würden und folglich diese Macht ausspielen könnten.

      Dabei - und ich denke die Chinesen wissen das - übersieht er, dass der "wirtschaftliche Sieger" (d.h. der, der dem anderen mehr absoluten wirtschaftlichen Schaden zufügen kann) nicht auch der politische Sieger sein muss.

      Was nämlich geschieht, wenn sich beide gegenseitig mit den jeweils maximal denkbaren Zöllen überzogen haben? Natürlich wird dann die Bevölkerung Chinas unter schweren wirtschaftlichen Problemen zu leiden haben. Aber dies wird aus mindestens drei Gründen nicht dazu führen, dass die chinesische Regierung ins Wanken kommt:

      1. Die chinesische Regierung kann darauf verweisen, dass sie den Konflikt nicht begonnen hat, sondern dieser ihr von den USA aufgezwungen wurde
      2. Die chinesische Regierung muss sich keinen echten Wahlen stellen; der Zorn der Menschen wird sich nicht gegen die Regierung wenden, da die Ursache der wirtschaftlichen Schwierigkeit ja von außen kommt.
      3. Es ist kaum vorstellbar, dass die chinesische Unter- und Mittelschicht (die vermutlich am stärksten von den Zöllen betroffen sein werden) zu regierungsgefährdenden Protestaktionen neigen wird.

      Bei den USA verhält es sich in diesen Punkten genau umgekehrt. Trump hat der Bevölkerung versprochen, mit diesem "leicht zu gewinnenden" Handelskrieg für deutlich bessere wirtschaftliche Verhältnisse in den USA zu sorgen. Je länger der Zollstreit aber andauert, umso offensichtlicher wird es, dass gerade die Produkte des täglichen Bedarfs aus chinesischer Produktion (die vor allem bei der Unter- und Mittelschicht der Bevölkerung einen deutlichen Anteil am Budget ausmachen) deutlich teuerer werden und dass viele von dieser Bevölkerungsschicht produzierten und nach China exportierten Waren dort kaum noch Abnahme finden.

      Da aktuell nicht abzusehen ist, wie eine Deeskalation mit beiderseitigem Gesichtswahren aussehen könnte, liegt es nahe, dass der Konflikt ähnlich weitergeführt werden wird, wie es sich schon bei Trumps Mauerbau vollzogen hat: Stillstand (bei hohen Zöllen).

      Ein solcher Stillstand würde aber in den USA höchstwahrscheinlich größere politische Verwerfungen hervorrufen als in China. Die Demokraten - und schließlich auch die eigene Wählerklientel - sitzen Trump im Nacken. Trump muss den Zollstreit in einen Erfolg für das eigene Land ausdeuten können; die Chinesen dagegen nicht (sie sind lediglich das "Opfer", das sich wehren muss). Das macht Trump sehr viel mehr verwundbar, als er vorausgesehen hat.

      Ich denke, Trump beginnt nun damit, das zu erahnen. Und das mag der Grund sein für seine "Warnung" an die Chinesen: er wollte, dass sie jetzt einlenken, bevor die Folgen auf die USA durchschlagen und sich ausbildet, worauf die Chinesen hinarbeiten: die politische Niederlage Trumps.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heimkehr ()

    • Neu

      Was macht Trump, wenn die Perser mit ballistischen Raketen vorsorglich seinen Träger versenken und seine B52 zerschlagen - ehe die Patriot da sind?

      Eine Invasion zu Land kann er sich nicht leisten, zumal der Irak als Lieferant von Kanonenfutter nicht mehr verfügbar ist und die verbliebenen Verbündeten insoweit unergiebig sind. Außerdem könnten die Perser sich mit den Taliban verbünden und die Amis vollends aus Afghanistan werfen.

      Allein aus der Luft kann er das Land nicht bezwingen. Also, was macht er?

      Gruß! Fritz
    • Neu

      fritz schrieb:

      Was macht Trump, wenn die Perser mit ballistischen Raketen vorsorglich seinen Träger versenken und seine B52 zerschlagen - ehe die Patriot da sind?

      Eine Invasion zu Land kann er sich nicht leisten, zumal der Irak als Lieferant von Kanonenfutter nicht mehr verfügbar ist und die verbliebenen Verbündeten insoweit unergiebig sind. Außerdem könnten die Perser sich mit den Taliban verbünden und die Amis vollends aus Afghanistan werfen.

      Allein aus der Luft kann er das Land nicht bezwingen. Also, was macht er?

      Gruß! Fritz
      Vielleicht bald in die Hosen, aber ich hoffe, er mache nichts Dummes!
      Es gibt übrigens neue Gerüchte über einen Anschlag auf den Trampel.

      Gruss,
      Lucky
      "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
      X( " Heute besteht der USD nur noch aus Lügen der US-Regierung und ihrer Organe " X( (frei nach J.Willie)
    • Neu

      Ein Fundstück:

      "In einer streng geheim gehaltenen Studie der US-Marine wird für den Fall einer offenen
      Konfrontation in der Strasse von Hormus mit dem möglichen Totalverlust des gesamten
      Flottenverbandes und dem Tod von bis zu 20 000 amerikanischen Soldaten ge rechnet! Die meisten
      Emirate arbeiten nicht zuletzt deshalb mit aller Kraft an der Errichtung einer Pipeline, um der
      Strasse von Hormus ihre strategische Bedeutung zu nehmen.
      Quelle: Vertrauliche Mitteilungen, Nr. 3964, 31.1.2011
      aus: zeit-fragen.ch"

      was-die-massenmedien-verschwei…aktuell/StrasseHormos.pdf

      Der Iran ist inzwischen nicht schwächer geworden..

      Gruß! Fritz
    • Neu

      fritz schrieb:

      Was macht Trump, wenn die Perser mit ballistischen Raketen vorsorglich seinen Träger versenken und seine B52 zerschlagen - ehe die Patriot da sind?

      Eine Invasion zu Land kann er sich nicht leisten, zumal der Irak als Lieferant von Kanonenfutter nicht mehr verfügbar ist ...
      vielleicht schafft er es, die Saudis zu motivieren, mit den Größten Staatsschuldenmachern aller Zeiten im Rücken voran zu gehen ...
      (mit dem Versprechen, dass die USA als Bündnispartner mit dabei sind, sobald die Iraner zurückschießen)

      ... und macht dann einen Rückzieher + schaut entspannt zu, wie ein Erbfeind der USA (seit der Botschaftsbesetzung durch die Ajatollas) und einer der größten Gläubiger sich gegenseitig zerfleischenbomben?
      Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen
    • Neu

      fritz schrieb:

      mit den unergiebigen Verbündeten habe ich an erster Stelle die Saudis gemeint. ... Wenn sie sich mit Iran anlegen, sind sie schnell am Ende. ...
      na und?
      tut das den USA weh ;)

      (nachdem die USA ja dank Fracking-Orgie neuerdings beim Öl Selbstversorger sind!)

      darum hatte ich ja gemeint, die USA könnten - WENN sie fies und hinterfotzig sind??? - versuchen als vermeintliche "Verbündete" die Saudis voraus zu schicken ... um diese dann ihrem Schicksal zu überlassen ...
      Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen
    • Neu

      Denke nicht, dass die Iraner für einen Angriffskrieg entsprechend gerüstet sind. Das wäre Selbstmord, dies muss andererseits in diesen Breitengraden ja keinen Hinderungsgrund darstellen.

      Wenn die Saudis cash brauchen und ihre treasuries verscherbeln, ist dem Ami auch nicht geholfen.
      „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
      Carl J. Burckhardt
    • Neu

      Thema durch denke ich :whistling:

      „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
      Carl J. Burckhardt
    • Neu

      Smithm schrieb:

      Wenn die Saudis cash brauchen und ihre treasuries verscherbeln, ist dem Ami auch nicht geholfen.
      Problem:
      die Saudis brauchen Cash - auch ohne Krieg!

      (oder besser: um sich inneren Frieden zu erkaufen und einen Bürgerkrieg/die Steinigung der Bonzeria zu ersparen)

      siehe
      ceicdata.com/de/indicator/saud…exchange-reserves--of-gdp
      Die Saudis haben von März 2016 bis Dezember 2018 - also in weniger als 3 Jahren! - bereits fast ein Drittel ihrer Devisenreserven (also der dank Petrodollar-Zyklus angehäuften US-treasuries) "verprasst"!

      sprich:
      Der Mohr hat seine Schuldigkeit (als USD- bzw. US-Treasury-Deponie) getan - der Mohr kann gehen!

      PS:
      gibt es im US-Kriegsrecht nicht eine Klausel, dass Vermögenswerte des Feindes eingefroren werden
      (siehe z.B. hier: zaoerv.de/13_1950_51/13_1950_3_a_537_555.pdf )
      meine mal gehört/gelesen zu haben, dass dies auch auf (in den USA befindliche) Vermögenswerte der besetzten Gebiete - also in WK II der Franzosen - angewandt wurde ...
      sprich:
      eine iranische Besetzung von Saudi Arabien könnte ein eleganter Schachzug sein, um sich eines lästigen Schuldners zu entledigen ;)
      (lästig, weil selber in Geldnot und deshalb Rückzahlungen einfordernd!)
      Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen
    • Neu

      Welcher Schuldner sollte sich jetzt wie genau von welchem Gläubiger befreien. Die USA von Saudi Arabien? Die werden doch eh nur in Papier bezahlt.
      „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
      Carl J. Burckhardt
    • Neu

      Ich versuche nur zu ergründen, wo Du drauf hinaus willst? Ist nicht so einfach, da Du Dich trotz Rückfrage immer noch nicht erklärt hast und im Nebulösen verweilst. Dass die USA den Status Quo erhalten möchten, sollte doch wohl klar sein, wenn das nicht mehr möglich ist, habe ich aufgezeigt, wie das Thema dann beendet wird.

      Der Ami wäre dann aus seinen Verpflichtungen raus, könnte zukünftige Defizite aber nicht mehr auf gleiche Art und Weise begleichen, ist doch offensichtlich, oder?
      „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
      Carl J. Burckhardt
    • Amerikanische Senatoren legen Gesetz gegen Nord Stream 2 vor

      Neu

      Demokraten und Republikaner scheinen sich da ja mal ausnahmsweise einig zu sein <X

      FAZ schrieb:

      Die amerikanische Regierung will verhindern, dass Deutschland die neue Gasleitung nach Russland fertig baut. Politiker in Washington arbeiten nun an einem Gesetz, das es in sich hat.

      Im amerikanischen Kongress machen mehrere Senatoren mobil gegen die im Bau befindliche neue Ostsee-Gasleitung Nord Stream 2. Sie schlugen am Dienstag ein Gesetz vor zur Verhängung von Reise- und Finanzsanktionen gegen Unternehmen und Einzelpersonen, die an dem Bau der Pipeline beteiligt sind.

      Bis das von den Republikanern Ted Cruz, John Barrasso und Tom Cotton sowie der Demokratin Jeanne Shaheen eingebrachte Gesetz in Kraft treten kann, dauert indes noch. Zunächst müsste es von beiden Kammern angenommen und dann vom Präsidenten Donald Trump unterzeichnet werden.

      Die amerikanische Regierung hat wiederholt Kritik an Nord Stream 2 geübt. Ihrer öffentlich geäußerten Auffassung nach macht sich Europa infolgedessen zu sehr abhängig von russischen Energielieferungen. Zugleich möchten die Amerikaner allerdings auch mehr Flüssiggas nach Europa verkaufen – und dies steht in Konkurrenz zu dem russischen Gasangebot, das derzeit deutlich günstiger ist.

      ...





      Bin mal gespannt, ob der Vasall Deutschland nicht doch noch den Schwanz einkneift. Soviel Macht sollte der Hegemon doch wenigstens noch aufbringen können.

      PS: 1.000 km von 2.460 km bereits verlegt
      „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
      Carl J. Burckhardt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Smithm ()

    • RE : Amerikanische Senatoren legen Gesetz gegen Nord Stream 2 vor

      Neu

      Arm am Beutel, krank am Herzen,
      Schleppt' ich meine langen Tage.
      Armut ist die größte Plage,
      Reichtum ist das höchste Gut!...


      J.W. v. Goethe: Der Schatzgräber


      Der kranke arme Hegemon agiert immer verzweifelter. Dies ist eine Deutung, die andere ist ein immer unverschämteres und anmaßendes Einmischen in fremde Angelegenheiten.

      Das Auftreten des US Botschafters in dieser Sache ist schon flegelhaft undiplomatisch, aber diese Aktivität zeigt die Gefährlichkeit der Amis in dieser Zeit auf.

      Vieleicht läuft die amerikanische Flotte demnächst in die Ostsee ein, ähnlich der Kraftmeierei vor Iran.

      Wer solche "Freunde" hat, braucht gewiß keine Feinde mehr.

      Lebe wohl, ExHegemon
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore