Die nachfolgenden Gedanken zum Abschluß eines Artikels von Hannes Huster aus dem Börsenbrief "Der Goldreport" habe ich einmal kopiert. Ich denke, er macht deutlich, wie sehr im Augenblick am System gedreht und gezogen wird, um es für manipulative Zwecke zu benutzen. Diese Machart übersteht nur derjenige, der gute Werte im Depot hält und die Nerven behält. Irgendwann wird der Markt wieder drehen und in kürzester Zeit werden sich diejenigen, die heute die großen Schrauben drehen oder abdrehen, sich wieder eindecken müssen.
Also aufgepasst, wann ihr verkauft oder kauft!
Wenn das, was hier als Eventualität beschrieben wird, wirklich eintritt, hilft nur physische Ware. Aber ich glaube nicht an das Szenario, weil die "Großen" dann am meisten bluten werden und auch müssen.
"Meine Gedanken
Abschließend möchte ich noch ein paar persönliche Worte loswerden. Wir haben in den vergangenen 14 Tagen einen Indexeinbruch bei den Standardaktienmärkten gesehen, den es in dieser Schnelligkeit und Heftigkeit noch nie in der Geschichte der Aktienmärkte gegeben hat. Selbst 1929 fiel der Index nicht so schnell und hart wie in 2020.
Es gibt hierfür kein Handbuch oder keinen "besten Weg". Jeder der Ihnen das erzählt, belügt Sie einfach.
Ich gebe alles dafür, Sie zu informieren, uns die besten Informationen zu besorgen und die Sachlage klar zu analysieren. Dass es die Goldaktien bei einem Goldpreis von über 1.500 USD derart in die Tiefe reißt, habe ich nicht gedacht.
Schrecklich und moralisch mehr als fragwürdig sehe ich das Verhalten der Crash-Propheten in den vergangenen Tagen und Wochen.
Wer jahrelang total falsch gelegen hat und nun plötzlich einmal in vielen Jahren Recht behält, hat aus meiner Sicht kein Ansehen verdient. Zudem bitte ich, den gesunden Menschenverstand trotz aller Panik nicht zu verlieren. Jeder, der sich den totalen Untergang der Wirtschaft und des Systems wünscht und die Situation jetzt feiert, weiß nicht, was er da tut.
Sollte wirklich alles zusammenbrechen, was aus meiner Sicht fern der Realität ist, dann werden diese Menschen auch kein schönes Leben mehr haben.
Wer in aller Welt wünscht sich, dass man im Supermarkt nichts mehr zu essen kaufen kann, das soziale Leben komplett beendet wird und die Weltwirtschaft zusammenbricht, ebenso wie das Finanzsystem?? Wer leere Supermarktregale bevorzugt, sich nur noch mit einem Keller voller Waffen wohlfühlt, in einem Land leben will, in dem 70% keine Arbeit mehr haben und eine Währung haben will, die jedes Jahr 90% an Kaufkraft verliert, der kann gerne jetzt schon nach Venezuela oder Simbabwe auswandern.
Für mich wäre dies keine Welt, in der ich leben möchte, da hilft mir auch mein Gold nichts mehr.
© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport" "