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Troy Resources / TRY (TOR, ASX) - Minenaktien - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Troy Resources / TRY (TOR, ASX)

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    • Troy Resources / TRY (TOR, ASX)

      Ein von den Kennzahlen her unauffälliger Wert, der aber ein sehr gutes Management hat.

      Philosophie
      •Focus on high grade
      •In prospective ground where we can add ounces
      •Start with small scalable plant
      •Use second hand equipment where possible
      •Minimise capex
      •Use appropriate levels of debt
      •No hedging
      •Minimise dilution to existing shareholders
      •Continue to pay dividends when we can

      Der Plan ist, kleine Projekte mit zu hohen Kapitalkosten zu erwerben, das Projekt dann viel billiger zu bauen als im Originalplan gedacht (40-50% weniger sind nicht selten) und dann per Exploration das volle Potential der Projekte zu erschließen.

      Kürzlich wurden sogar performance rights vor Ablauf gecancelled (waren weit out of the money).

      Bohrergebnisse mit > 100g/t in einem Projekt das 2015 geschlossen werden soll, werden mit "interesting" kommentiert, aber nicht weiter promoted.

      In meinen Augen einer der qualitativ besten Werte überhaupt.

      Gruß
      S.
    • Gute Frage, Neo

      Schau hier:

      „..The OECD rates the Argentine country risk as a 7; that’s 7 out of 7, with 1 being the best grade. Other countries receiving this rating include Afghanistan, Iraq, North Korea and Mali.”
      List of miners with Argentine exposure: Troy Resources Ltd T.TRY (86.7% of reserves)...“

      Länderrisiken
      Länderrisiken

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Die kommen in Argentinien zurecht. Nicht vergessen, Casposo ist eine 3-4 Jahre Mine. Allerdings werden laufend Reserven ersetzt, darin ist Troy exzellent. Das Risiko ist also nicht soo wichtig.

      Andorinhas wird 2015 geschlossen. Trotz Ergebnissen von teilweise über 100 g/t. Vielleicht kann man da noch einige Jahre rausschlagen, sieht aber nach Schließung aus. Es kommt noch eine Eisenerz Royalty, die Troy so 10 - 15 mio US$ einbringen sollte, Kleinvieh macht auch Mist.

      Troy ist derzeit ganz klar eine Wette auf Ghana.
      -größtes Landpackage
      -ca 1.5 mio ozs resources (inferred)
      -gut 3 g/t average (mehr als Guyana Goldfields), aufgesplittet auf 2 deposits mit gut 2 g/t und ca. 4 g/t
      -100000 ozs in >6g/t in Oberflächennähe, ideal zum Start

      Das East Omai Projekt sieht so als, als wäre es nur eine Frage der Zeit bis dort etwas gefunden wird.

      Guyana ist nicht finanziert, aber ich denke die Troy vorgehensweise wird wieder el-cheapo sein. Die kaufen schon jetzt eine Mill. Niedrige Resourcen und schlechte Kategorien sind wohl nicht so das Problem, da muß aber noch drilling betrieben werden. Vielleicht alles mit den Casposo Gewinnen und dem bischen cash was sie haben (10 mio netto) zu finanzieren. Troy hat einen exzellenten Ruf und kann kleinere Bankkredite zu günstigen Konditionen ohne Schwierigkeiten erhalten.

      Wie ich sagte: von den Kennzahlen her unauffällig, aber eben qualitativeine Stufe besser als die meisten Explorer / Juniors.

      Gruß
      S.
    • Ich muß einfach irgend etwas vom Tisch nehmen, ist halt Troy.

      Wer halten will (sie sind m.E. mit einer der besten Werte derzeit):
      -bald wird PEA für West Omai erwartet
      -Kosten in Argentinien werden deutlich fallen in 2014
      -bei niedrigerem Goldpreis ist die West Omai Finanzierung ohne Fremdkapital nicht möglich
      -Direktoren kaufen derzeit (auch nicht allwissend...)
      -Januareffekt positiv für kleine Werte

      Vielleicht sind es die Spätschäden von 2008, aber irgend etwas gefällt mir derzeit nicht.

      Gruß
      S.
    • Bevor Du in Troy gehts steck lieber die 10 fache Summe in SBGL.

      Saccard handhabt das eben so und zu recht.

      Du kannst ja auf 2 oder 3 x reingehen, falls der Kurs nochmal 20% zurückkommen sollte.

      Bei SBGl gibt es nebren den vielen Vorteilen ( siehe eigenen Thread) das Du jederzei ... auch bei zurückgehender Gesamtliquidität .... rauskommst ( Volumen)

      Grüsse

      Neo
    • Danke für die Antwort - steh damit eher am Anfang. Gerade bei Troy werden die Aktionäre gerade angehalten, ihrStimmrecht zu nutzen bei internen querelen.
      Das ist natürlich nicht so gute publicity - andererseits scheinen sie da offen damit umzugehen.
      Wo anders passieren dann Unfälle:
      spiegel.de/panorama/acht-vermi…ot-geborgen-a-951813.html
      Muss man das alles berücksichtigen? im letzten Jahr waren es über 120 Tote Minenarbeiter, scheint also riskant,
      gesundheitsshädlich, unsozial, und höchst profitabel zu sein.
    • Ich könnte dazu jetzt einen 1 stündigen Vortrag halte.

      Fast jede Branche ist in gewisser Weise moralisch behaftet, selbst normale Lebensmitelunternehmen wie Nestle. Verkaufen vergiftete Nahrung und niemand weiss davon ...

      Die einzige Branche wo ich eher die Finger lassen würde ist Uran/AKW, da die Vergiftung einfach eine ganz andere Dimension umfasst.

      Was Risiken bei Minen angeht. Ja die sind hoch. Aber absolut jedes Investment ist heute mit Risiko behaftet.

      Die erste Mine die ich kaufen würde ist Sibanye , aber nur wenn DU VERSTEHST WAS DAHINTERSTECKT. Lies dazu zunächst den kompletten Sibanye Thread und den kompletten Saccards Depot Thread.
      Du darfst nur kaufen, was Du sicher zu 100% verstehst. Andernfalls schaffst Du es nicht, wenn es mal ein erheblichen Rückschlag gibt zu halten oder erkennst nicht wenn sich etwas wesentliches geändert hat und verkaufst zu spät. Der finanzielle Erfolg liegt im günstigen Einkauf und im begrenzen von Verlusten. Der Zeitaufwand sich in Aktien und insbesondere Minen zu vertiefen ist enorm. Ob sich das bei einem Invest von 10000 jemals auszahlt bezweifle ich sehr.

      Andernfalls empfehle ich zuerst in sinnvolle Fortbildung und Gesundheit zu investieren. Das ist das wichtigste für die Zukunft. Dann alle Darlehen tilgen und wenn dann noch etwas übrig bleibt und Dir das hier alles zu hoch ist.
      50% am besten in Silber 10 er ( für 10 Euro kaufen) notfalls in Gold ( kleine Stücklung möglichst nahe am Spot) und 50 % in Paper Cash Euro ( kleine Scheine) bzw. eine andere Währung (je nach dem wo Du wohnst) und Dich auf Dein berufliches Fortkommen zu konzentrieren und dieses Forum zu vergessen.

      Grüsse

      Neo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Neo ()

    • Hallo Neo,
      da haste natürlich Recht mit Nestle&Co, und ich finde interessant dass bei Plutonium der Horizont fürs
      "Gutmenschentum" (ein hier im Forum gern verwendeter Begriff) dann doch soweit ist, um es abzulehen.
      Rein aus anlagetechnischer Seite sind es natürlich Wertpapiere wie alle anderen auch. Als Knöpfchendrücker
      hinterm nem Bildschirm interessiert natürlich als erstes, ob das Depot grün oder rot unterm Strich ist.
      Wieviele Minenarbeiter hinter einem grünen Golddepot draufgingen, oder wieviele Castoren ein ein
      gewinnbringendes AKW-Depot bescheert- soweit ist die Vernetzung heute noch nicht.

      Trotz diesen OT-Gedanken nochmals vielen Dank für deine Tips bezüglich Anlagestrategien.
      Was ich da so raushöre ist, mit dem eigenem Erspartem zur Hälfte in EM zu gehen (Silberadler)
      etwas Crash-Cash zu halten und in Bildung zu investieren, um das Ersparte auch in Zukunft zu mehren.
      Wieso du "notfalls in Gold geschrieben" hast, hängt wahrscheinlich wegen der Entwicklung letzten Jahres zusammen.
      Darlehen hab ich keine - mein weniges erspartes ist zu 80 % in EM auf Silber Palladium und Gold verteilt und solangsam
      interessiere ich mich einfach mehr für Wirtschaft respektive Aktien. Als NewBie EM-Bug (seit 5 Jahren) liegen
      Minenaktien recht Nahe, wenn man ansonsten nix mit der Materie zu tun hatte - paradoxer weise scheinen sie
      aber genau das Gegenteil von dem zu sein, was sie produzieren - wertsichere Anlagen.

      GoogleGlass könnte Google in den nächsten 10 Jahren nochmal eine X-Verfachung bescheren, wenn die EU und andere
      Staaten zulassen, dass dieser Superkonzern so weiterwächst. Bei solchen Unternehmen reicht aber ne kleine Gestzesänderung
      und plötzlich sind die Aktienwerte futsch (Kartellbildung ect...).
    • Die Kritik an den Bedingungen in südafrikanischen Bergwerken wäre vor 10 Jahren gerechtfertigt gewesen, inzwischen klingt es doch sehr absurd.

      In welchem anderen Gebiet gibt es illegale "Bergleute", die sich zutritt verschaffen und Feuer auslösen?
      Wo gibt es 4000m tiefe Minen?
      Wo gibt es sonst vorsätzliche Sabotage wie Feuer legen (Beatrix Nr. 4, danach stillgelegt) und Manipulation von Gleisen, um unterirdische Entgleisungen herbeizuführen (jüngst in Driefontein).
      Außerdem gibt es noch jede Menge Schrott-Minen, die von politisch vernetzten Personen betrieben werden. Dort liegen die Sicherheitsbedingungen um Größenordnungen hinter denenen der börsennotierten Gesellschaften. Die Löhne betragen nur einen Bruchteil.

      Man darf auch nicht vergessen, daß Südafrika Minen nicht mechanisiert sind. Wenn 10 oder 15 mal soviele Personen einfach vor Ort sind, dann ist eben viel mehr Angriffsfläche für Katastrophen da. Bei mehreren hundert tausenden Arbeitern unter Tage sind auch viele Opfer zu erwarten.

      Man muß sich nichts vormachen, die Arbeit unter Tage bleibt gefährlich . Dafür verdient ein Arbeiter dort ja auch trotz fehlender Ausbildung - viele können nur begrenzt Lesen oder Schreiben - m ehr als ein Lehrer in Südafrika. Und da die Rahmenbedingungen schlechter sind, kann die Sicherheit selbst bei besten Anstrengungen nicht niedriger werden als z.B. in Australien oder Kanada.

      Klar ist, daß bei so einem Unglück wie in Doornkop, das schwerste seit 5 Jahren, die Mine komplett geschlossen wird. D.h. die Arbeitgeber unternehmen alles, damit keine Unglücksfälle eintreten, da ihr ökonomischer Schaden durch die Schließung extrem ist.

      Erfreuliche Fakten sind jedenfalls, daß langfristig die Zahl der tödlichen Unfälle pro Jahr um 4-5% zurückgeht.

      So liegt z.B. die "number of occupational injuries and lost day injury frequency rate" (LDIFR) bei Sibanye bei 6.47 (2013). Der australische Standard liegt bei 5.

      Vor 10 Jahren hatte Sibanye noch einen Wert von über 15, also drei mal so hoch wie in Australien. In Anbetracht der o.g. Umstände sehe ich 6.47 vs 5 in Australien als nicht mehr statistisch unsicherer an.

      Es ist also schon das bestmögliche getan. um die Unfälle zu verhindern. Einzelne Unternehmen mögen schlechtere Sicherheitsstandards haben, in der Gesamtheit können Unglücksfälle nur noch durch weitere Verminderung der eingesetzten Zahl von Arbeitern verringert werden.

      Wer erfahren möchte, was eine wirkliche Ktastrophe im Minensektor gewesen wäre (mehrere Tausend Tote bei einer Katastrophe wären es gewesen):
      saimm.co.za/Journal/v069n09p421.pdf

      Gruß
      S.
    • Zu Troy:

      Neben der PEA, einigermaßen erfreulich aber mit unsicherer Finanzierung, hat sich auch für Casposo etwas neues ergeben:
      Die Produktion läuft nun besser und je tiefer man Untertage vorankommt, desto höher werden die grades. 20 g/t ca., man muß aber sagen daß Casposo jetzt ein Silbermine ist. 7 g/t Gold und 600-700 g/t Silber.

      Andorinhas wird langsam abgewickelt, ist für die Bewertung kaum noch interessant.

      Langfristig hat Troy in Guyana erhebliches Explorationspotential. Das land package ist um ein mehrfaches größer als bei GUY.

      Troy bleibt also sehr gut und interessant, einer der wenigen Werte die ich mir kaufen würde, aber ich sehe nicht ein für eine 1 oder 2% Position soviel Research zu betreiben.

      Gruß
      S.