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Wirtschaftskrise 2019+ und eure Berichte - Seite 4 - Tagesgespräch zu Börse und Wirtschaft - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Wirtschaftskrise 2019+ und eure Berichte

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    • Saubere Arbeit [smilie_blume] ( Kopie aus dem Gelben)


      [list]Leserzuschrift: Stellenstreichungen (sehr lange Liste ;) , danke!)
      verfasst von Ikonoklast , 11.07.2019, 20:12
      wie es der Zufall so will, führe ich seit ca. 2 Wochen eine Word-Datei mit Links zu Artikeln, die über Stellenstreichungen berichten, weil mir dies beim Durchblättern meines newsfeeds bei Fake book seltsam vorkam, daß diese Meldungen in den letzten 2 bis 3 Wochen immer häufiger auftraten:

      Zu der ersten Summenzahl 50.000 Stellen habe ich nur die betreffenden Konzerne und die Anzahl der zu streichenden Stellen aufgelistet, leider noch keine Links dazu gefunden (auch, weil ich sie nicht gesucht habe).

      Zu der zweiten Summenzahl 40.392 gibt es die Auflistung der betreffenden Firmen sowie die Anzahl der Stellen und anschließend die Links zu den entsprechenden Online-Artikeln.

      Ich hänge den Text meines Word-Dokuments hier einfach an.
      Hoffentlich helfen die gesammelten Zahlen, den Leser im Forum zu erhellen.

      ================



      Arbeitsplatzabbau



      - VW 7.000
      - Mercedes 10.000
      - Bosch bis 15.000
      - BMW xx.000
      - Siemens 10.400
      - Bayer 4.500
      ++++++++++++++++++
      Gesamt mind. 50.000


      - WMF 400
      - Deutsche Bank 18.000
      - Deutsche Bank/ Postbank 750
      - Kaufhof 1.100
      - Philip Morris 950
      - BASF 3.000
      - Audi 10.000
      - Ford 5.000
      - Loewe Insolvenz über 400
      - Unser Heimatbäcker/ Lila Bäcker 430
      - Paypal x00
      - Mahle Autozulieferer Werk Öhringen 240
      - H&M München 122
      ++++++++++++++++++
      Gesamt mind. 40.392

      +++ und so weiter

      Innerhalb von zwei Wochen werden mal eben so mind. 90.000 neue zukünftige Arbeitslose angekündigt.


      400 Arbeitsplätze betroffen WMF schließt Kochtopf-Produktion am Stammsitz
      stern.de/wirtschaft/news/400-a…sfeed&utm_source=standard
      archive.fo/lpvZ9
      swp.de/suedwesten/staedte/geis…o-einsparen-31775743.html


      Deutsche Bank 18.000 Stellen fallen weg
      Zudem streicht die Deutsche Bank im Zuge des Sanierungsplans, dem der Aufsichtsrat am Sonntag zustimmte, rund 18.000 Stellen.
      focus.de/finanzen/boerse/neuau…F3gQUSnLzWUrmJx_oYixF4ZF8
      archive.fo/j1YMt


      Deutsche Bank und Postbank bauen 750 Stellen ab
      general-anzeiger-bonn.de/news/…en-ab-article4135948.html
      archive.fo/tVGcM


      Hiobsbotschaft für die Logistikmitarbeiter bei #Kaufhof - über 1100 der 1600 Mitarbeiter in #Dietzenbach, #Frechen, #Neuss und in #Erfurt könnten ihre Arbeitsplätze verlieren, da bis auf 1 Standort die Schließung droht
      general-anzeiger-bonn.de/news/…abbau-article4135951.html
      archive.fo/9eHfD


      Einer der größten Arbeitgeber in Neukölln entlässt zum Jahresende 950 Mitarbeiter. Das Philip Morris-Werk stoppt die Zigarettenproduktion.
      bz-berlin.de/berlin/philip-mor…nproduktion-in-berlin-ein
      http://archive.fo/LKWyC


      Der Chemiekonzern BASF baut in den kommenden zwei Jahren 3.000 Stellen in Deutschland ab, hauptsächlich in Ludwigshafen.
      swr.de/swraktuell/rheinland-pf…-weltweit-6,basf-116.html
      archive.fo/cIQGW


      Stuttgarter Autozulieferer schließt Werk in Öhringen
      Mahle wird sein Werk in Öhringen bis Ende 2020 schließen. Das gab der Stuttgarter Autozulieferer bekannt. Was mit den rund 240 Mitarbeitern geschieht, ist derweil noch unklar.
      Vor allem ein zuletzt schwächelnder Markt in China, sinkende Marktanteile beim Diesel und die weltweite Unsicherheit durch schwelende Handelskonflikte machen dem Autozulieferer zu schaffen. Bei der Vorlage der Bilanz im Mai hatte Mahle bereits angekündigt, an den Standorten in Stuttgart rund 380 von 4300 Stellen zu streichen. Weltweit hat Mahle rund 79.600 Mitarbeiter, in Deutschland sind es gut 13.200.
      stuttgarter-zeitung.de/inhalt.…SipWHS6OIGmPL9l3KDA9-68sE
      archive.fo/iaQzL


      Chemiegigant gibt bekannt BASF will 6000 Stellen streichen
      Vom geplanten Stellenabbau bei BASF bis Ende 2021 sind rund 3000 Jobs in Deutschland betroffen. Der überwiegende Teil davon entfalle auf den Standort Ludwigshafen, sagte ein BASF-Sprecher am Donnerstag in Ludwigshafen. Insgesamt will der Konzern 6000 Stellen streichen.
      focus.de/finanzen/boerse/chemi…U7JrFDGYZ1tv2i4ERWcIDxu_o
      archive.fo/mXQHH


      Bei Audi stehen 10.000 Jobs auf der Kippe
      Danach könnten bis zum Jahr 2025 10.000 Arbeitsplätze von den derzeit rund 60.000 Stellen an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm wegfallen.
      focus.de/finanzen/boerse/abgas…er-kippe_id_10868755.html
      archive.fo/YfmRi


      Ford streicht 12.000 Stellen und macht sechs Werke dicht
      Von den geschlossenen sechs Werken befinden sich drei in Russland, außerdem sollen Fabriken in Frankreich und Wales geschlossen werden. Ein Werk in der Slowakei soll an den Automobilzulieferer Magna verkauft werden. Ende 2020 will der Konzern noch 18 Werke in Europa betreiben.
      Nach eigenen Angaben beschäftigt Ford in Europa bislang 51.000 Mitarbeiter, fast ein Viertel der Stellen fällt also weg.
      In Deutschland hatte der Konzern vor einigen Wochen den Abbau von 5000 Jobs angekündigt.
      focus.de/finanzen/boerse/autob…QP-hzCnCwSFJmkhuYF4mSxdDs
      archive.fo/eNteL


      Der Fernsehhersteller Loewe ist pleite, kurzfristig wird der Betrieb zum 1.7.19 eingestellt, über 400 Arbeitsplätze gehen verloren, die Mitarbeiter freigestellt, eine kleine 10-15 köpfige Kernmannschaft bleibt übrig
      rp-online.de/wirtschaft/untern…-betrieb-ein_aid-39663119
      archive.fo/HrymS


      Paypal wechselt Standort nach Polen!
      Nach Siemens und Philip Morris jetzt streicht auch Paypal Hunderte Stellen in Berlin
      Der Konzern mit Hauptquartier in San José in Kalifornien und Europazentrale im Steuerparadies Luxemburg war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
      Gefühlt häufen sich die Ankündigungen von Massenentlassungen bei Unternehmen der Hauptstadtregion.
      Das Jahr begann mit dem Insolvenzantrag des Unternehmens Unser Heimatbäcker, bekannt für seine Kette „Lila Bäcker“: Mindestens 430 von 2700 Jobs in Nord- und Ostdeutschland sollen wegfallen, hieß es Anfang Juni.
      Bei Verdi sei man angesichts der „hervorragenden Unternehmensergebnisse“ von Paypal, an dem die Niederlassung maßgeblichen Anteil gehabt habe, überrascht von dem „Kahlschlag“
      tagesspiegel.de/berlin/nach-si…n-in-berlin/24487940.html

      archive.fo/lWp7t



      Mahle wird sein Werk in Öhringen bis Ende 2020 schließen. Das gab der Stuttgarter Autozulieferer bekannt. Was mit den rund 240 Mitarbeitern geschieht, ist derweil noch unklar.
      Bei der Vorlage der Bilanz im Mai hatte Mahle bereits angekündigt, an den Standorten in Stuttgart rund 380 von 4300 Stellen zu streichen. Weltweit hat Mahle rund 79.600 Mitarbeiter, in Deutschland sind es gut 13.200.
      stuttgarter-zeitung.de/inhalt.…ruLKTBau2b2-tmfOHH3jCVuEs

      archive.fo/TtPKo



      2 Filialen von H&M machen Anfang 2020 dicht wegen zu hoher Mieten in München.
      Kaufinger Str.:„85 Mitarbeiter sind betroffen, die teilweise seit 27 Jahren dort arbeiten. Auch 20 Mütter verlieren ihren Job.“
      Neuhauser Str: 37 Mitarbeitern geht hier der Job flöten.
      bild.de/regional/muenchen/muen…-dicht-62772084.bild.html

      [/list]
      Die Verfassung beschreibt,das Recht des Volkes gegenüber dem Staat.

      Die Gesetze beschreiben die Rechte des Staates gegenüber den Bürgern

      Der Verfall der Gesellschaft beginnt mit der Sprache

      Aber, was weiß ich schon [smilie_happy]

      Gruss Jocky
    • Rückgang bei Neuwagentransporten per Bahn.

      Fundstück aus einem anderen Forum. Dort ist ein langjähriges Mitglied unterwegs, der von sich sagt das er Lokführer bei der Deutschen Bahn ist.
      Die Person ist dort anderen Usern persönlich bekannt und m.E. authentisch.

      Der schrieb gestern (es geht dort ebenfalls um beginnende Wirtschaftskrise) das die Neuwagentransporte deutscher Hersteller per Bahn stark zurückgegangen sind.

      Mit Ausnahme der Werke, die am Rhein liegen und per Schiff versenden, gehen Neuwagen zu einem Großteil per Bahn von den Werken weg. Ganz besonders die für den Export, die gehen nahezu zu 100% per Bahn nach Bremerhaven und von dort per Schiff ins Ausland.
      "Transferleistungen innerhalb der Euro-Zone sind so absurd wie eine Hungersnot in Bayern."

      --Jean-Claude Juncker, 1998
    • Daimler schockiert mit Milliardenverlust

      Passend dazu ...

      Die Welt schrieb:

      Daimler überrascht mit einem milliardenschweren Quartalsverlust und senkt abermals seine Gewinnerwartungen.
      Im zweiten Quartal schrieb Daimler einen operativen Verlust von 1,6 Mrd. Euro (2,6 Mrd. Gewinn im Vorjahresquartal).
      Als Gründe nannte Daimler die Dieselabgas-Affäre, Airbag-Rückrufe, Produktionsprobleme und Absatzschwierigkeiten.
      ...
      Die erneute Pflichtmitteilung sei nötig geworden, weil das Ergebnis des zweiten Quartals, das am 30. Juni endet „signifikant unter den Markterwartungen liegt“
      ...
      „Konjunkturell sind wir in einer ganz schwierigen Phase“, sagt Experte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM). „Es geht steil bergab.“ Der globale Automobilmarkt werde dieses Jahr schrumpfen.
      ...
      „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
      Carl J. Burckhardt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Smithm ()

    • Beate Uhse ist mal wieder insolvent und ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass da einer ist, dem sein Großcousin sagt, die Laufhäuser wären immer gut besetzt, kaum leere Freudenkammern, keine Krise.
      Hier im Nordwesten brummt es überwiegend, viele offene Stellen, viel Arbeit, viele neue Häuser und neue, teure Autos. Es ging uns schonmal schlechter hier, da war man froh einen Buchweizenfladen am Tag zu fressen zu kriegen. Jetzt ist das Problem, dass man sich nicht zwischen Sushi oder Steak entscheiden kann. Von daher finde ich dieses notorische Jammern etwas seltsam. Für mich sieht das bestenfalls nach einer kleinen Delle von hohem Niveau aus und ich sehe nur langfristig schwarz, wenn die Demographie zuschlägt.
    • @elpollo: Diese Wahrnehmung liegt daran, dass heute der Fokus auf Konsum ausgerichtet ist. Konsum geht über alles, investiert wird nichts mehr. Im Gegenteil, der Konsum erfolgt heutzutage auf Pump.
      Anders geht es auch nicht mehr, denn die Realeinkommen sind seit 20 Jahren für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung am Sinken. Gleichzeitig steigt die Realbesteuerung (kalte Progression, EEG, zukünftig noch CO2-Steuern).

      Es kommt auch immer auf die Perspektive an.
      Die älteren unter uns haben die fetten Jahre mitgemacht und profitieren auch heute noch davon in Form von Altverträgen, die die heutige junge Generation schon lange nicht mehr bekommt. Von daher kann man da leicht daherreden, dass es ja heute noch so gut geht.
      Das betrifft nicht nur Arbeitsverträge, sondern z.B. auch Mietverträge. Der Junge bekommt weniger und muss auch noch mehr zahlen. Der Alte hat früher mit zweistelligen Zinssätzen bequem sparen können, heute bekommt man nicht mal mehr einen Inflationsausgleich.

      Wir werden heute auf allen Ebenen enteignet und ausgeplündert. Sinkende Einnahmen, steigende Ausgaben, steigende Steuern und Abgaben.
      Viele Leute haben das Glück, aus guten alten Zeiten noch einiges an Substanz oder Altverträgen zu haben, von denen sie zehren können. Die kommenden Generationen haben diesen Luxus nicht mehr.

      Und wenn die Wirtschafskrise kommt, dann sind es auch die Jungen, die als erstes arbeitslos werden. Befristung, Zeitarbeit und Werkverträge lassen grüßen.
    • Konjunktur: Absturz der Wirtschaft und Berlin tanzt den Klima-Tango

      Es könnte ziemlich brutal werden im Herbst: Der Konjunktur-Abriss alleine ist schlimm genug, aber mit einer ignoranten Politik, ignoranter Gewerkschaft und hilfloser Zentralbank droht eine Katastrophe. Aber es ist ja Klima, wer braucht da Jobs?

      llein in Bayern sollen also 55.000 Jobs in der Zulieferindustrie und weitere Tausende in den Werken der Automobilindustrie auf der Kippe stehen. Bundesweit sind es ein paar hunderttausend. Man kennt ja die Namen, bundesweit und in allen verbliebenen Kernindustrien: Bayer, BASF, Audi, Thyssen, Deutsche Bank, Siemens; SAP. Alle Branchen, alle Unternehmen melden Entlassungen zu Tausenden. Die Konjunktur flaut ab, Aufträge sinken, Exporte schrumpfen, Auslastung sinkt: Der saisonbereinigte und reale Auftragseingang der deutschen Industrie sank im Mai 2019 um 8,6 Prozent zum Vorjahresmonat, das ist enorm und kein Ausreißer: Abwärts geht es, gemessen zum Vorjahresmonat den zehnten Monat in Folge. Die PKW-Produktion sank im Juni 2019 um ein Viertel, genau um satte 24,4 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat. In den ersten 6 Monaten 2019 ist schon ein Minus von 12,5 Prozent zu verzeichnen. Dabei war bereits 2018 die Produktion um 9,4 Prozent zum Vorjahr eingebrochen!
      Die Kleinen sterben leise
      Die namenlosen Zulieferer kennt kaum jemand; klein stirbt es sich leise, aber das Ergebnis ist dasselbe: Zum drastischen Gewinneinbruch von 30 Prozent bei der BASF in Köln-Leverkusen passt, dass die Kölner Bäckereikette Oebel pleite geht. Hunderte Jobs stehen auf dem Spiel. Meist heißt es ja, das seien nur die bösen Großkonzerne. Aber in Geislingen schließt WMF seine Kochtopffabrik, 400 Jobs verdampfen wohl, und Vorwerk in Wuppertal verlagert die Produktion des Thermo-Mix nach China. In Augsburg schließt Airbus große Teile einer Fabrik, die als Tochterunternehmen geführt wird, 1.100 müssen gehen. In Konstanz stellt der Zylinderkopf-Zulieferer Weber aus dem badischen Pforzheim Konkursantrag, weitere 1.100 gut bezahlte Arbeitsplätze weg. Bei Ergo in Beuren sind es 178, inNördlingen ist der Modemacher Strenesse mal wieder am Ende, in Plattling(Niederbayern) kündigt die traditionsreiche Papierfabrik des finnischen Herstellers UPM 160 Mitarbeitern und in Düsseldorf macht der Suppen- und Konservenhersteller Zamek den Ofen aus. Der emsländische Anhänger- und Auffliegerhersteller Krone fährt nicht mehr vor uns auf der Autobahn, sondern hinten und will Kurzarbeit einführen wie der weltgrößte Stahlhersteller Arcelor Mittal, der in den Werken Bremen und Eisenhüttenstadt die Produktion zurückfährt. Mahle in Stuttgart feuert 300, in Maintal baut Norma 49 Arbeitsplätze ab, in Osnabrück verliert 100 Stellen bei KME. Der Eisenacher Autozulieferer Mitec wird nach der Insolvenz Mitarbeiter entlassen; derzeit beschäftigt Mitec in Eisenach und Krauthausen 640 Mitarbeiter. Vor einem Jahr waren es noch knapp 800. So richtig hart trifft es die Autoländer Bayern und mehr noch Baden-Württemberg. Und natürlich ist wieder der Osten besonders bedroht, da sind die Unternehmen meist nur Werkbänke der Westunternehmen. Und dort wird blitzschnell gekündigt, weil die westdeutschen Gesamt-Betriebsräte kaum Widerstand leisten. Es trifft ja nur Ossis, die ohnehin nur AfD wählen – längst hat sich in den Gewerkschaften der alte, linke Westen brutal durchgesetzt. Da kämpft man für das Klima und schaut unbeteiligt zu, wie in der Lausitz die Kumpel ins Grüne geschickt werden. Dass mit dem Braunkohleausstieg in Sachsen und Sachsen-Anhalt buchstäblich eine komplette Industriekultur ausgeknipst wird, passt dazu; was sind schon ein paar zehntausend Jobs in der Lausitz für die Cafe Latte-Fraktion aller Parteien und der Gewerkschaften im öffentlich gut gepolsterten Berlin.

      TICHYS EINBLICK
      Die Verfassung beschreibt,das Recht des Volkes gegenüber dem Staat.

      Die Gesetze beschreiben die Rechte des Staates gegenüber den Bürgern

      Der Verfall der Gesellschaft beginnt mit der Sprache

      Aber, was weiß ich schon [smilie_happy]

      Gruss Jocky
    • PatronaLupa schrieb:

      Die Welt ist im Arsch ...und alle wissen es [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]
      Diese Erkenntnis ist bei sehr vielen Systemlingen noch nicht ansatzweise angekommen. Außer Du redest vom Klimawandel :D

      Momentan wird eine ideologisierte und systemhörige U30 Generation aufgebaut. Ich hab mich immer gefragt, warum das System die momentanen Schritte wagt, obwohl es die Basis (also die "Indianer" auf der Straße) des Sicherheitsapparats nicht auf Linie hat.
      Inzwischen weiß ich es. Schau dich auf Greta-Demos um und sieh, wer bei Facebook Beifall klatscht, wenn es in der Stadt wieder einen Laden gibt wo man nicht mehr mit Bargeld, sondern nur noch mit Karte oder Handy zahlen kann.

      Genau das werden die bunten Khmer von morgen sein.
      "Transferleistungen innerhalb der Euro-Zone sind so absurd wie eine Hungersnot in Bayern."

      --Jean-Claude Juncker, 1998
    • Wir haben mehr oder weniger Vollbeschäftigung. Wer sein Geld für Reisen, Chinamüll und Tattoos ausgibt, der kann eben schlechter was aufbauen - selbst Schuld. Erzähl mal einem Asiaten oder Ami dass man 30 Tage Urlaub hat...das glauben die nicht.
      PS: Reicht es im Internet anonym raumzujaulen um kein Systemling mehr zu sein?
      PS2: Das mit den Laufhäusern war kein Scherz.
    • Auszug Ostseezeitung:

      Rostock. „Rostock ist heute der Nabel der Welt“, sagt Oberbürgermeister Roland Methling. Das mag großspurig klingen, ist aber gar nicht mal so abwegig. Jedenfalls nicht an diesem Freitagvormittag in der Hansestadt. Denn die Innenstadt ist voll. Geschäfte, Bistros, Restaurants – alles voll.

      Am frühen Morgen sind die weißen Riesen eingelaufen. In Warnemünde haben die „Aidamar“, die „Costa Favolosa“ und die kleinere „Viking Sea“ festgemacht. Im Seehafen liegen „Marina“ und die „Regal Princess“.

      Rund 70 Millionen Euro geben die Passagiere pro Jahr in MV aus. Das hat der Hafenbetreiber Rostock Port errechnen lassen. Und das soll auch so bleiben, sagt dessen Geschäftsführer Jens Scharner.

      Es grüßt Ersatzkasse
      Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
      (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)
    • Auf dem Promenadendeck der RMS Titanic hat man sich auch Mut gemacht und mit Sekt zugeprostet, während die (vollbeschäftigten) Heizer ganz unten an den Maschinen um ihr Leben kämpften oder jämmerlich abgesoffen waren. Was kümmerte das die Gäste im Bordrestaurant? Alles sah doch gut aus ... Schließlich war man unsinkbar. Der kleine Rempler am Bug, haha ... lachhaft. Eine "Delle" vielleicht, mehr nicht. Und wenn nicht, irgendjemand würde einen schon retten. War doch immer so gewesen ...
      Bekanntlich wurde ja noch bis zum Schluss zum Tanz aufgespielt, und man konnte in den letzten Stunden ganz vortrefflich speisen im À la Carte-Restaurant des italienischstämmigen Chefkochs Luigi Gatti. Luigi freute sich vielleicht sehr über den Bombenumsatz an diesem Tag, Sekt und Trinkgelder flossen reichlich, das Bordrestaurant war das Geschäft seines Lebens, und die vollbeschäftigte Band spielte wacker und zuverlässig, bis schließlich die Schreie und das Rauschen des einströmenden Eiswassers auch den jetzt disharmonischen Klang des Saxophons übertönten ...
    • aktuelles aus der Wirtschaftskrise:

      Laut der 35. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen ist Mecklenburg-Vorpommern das beliebteste Reiseziel der Deutschen 2018. Mit 8 Prozent der Inlandsreisen liegt das Urlaubsland damit vor Bayern und verzeichnet im Zehnjahresvergleich der Inlandsreiseziele den größten Zuwachs unter den deutschen Bundesländern.

      Die Beliebtheit des Urlaubslandes bestätigte die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen 2019 (FUR). Laut der renommierten Untersuchung war MV 2018 mit 5,3 Prozent Marktanteil bereits zum dritten Mal beliebtestes Reiseziel in Deutschland bei Reisen ab fünf Tagen Dauer. Auch im Vergleich mit den internationalen Urlaubszielen der Deutschen behauptete sich MV: Erstmals schob sich das Urlaubsland vor die Türkei und belegte den dritten Platz hinter Spanien und Italien.

      Es grüßt Ersatzkasse
      Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
      (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ersatzkasse ()

    • "Industrie- und Handelskammer erwarte 2019 eine halbe Million neue Stellen

      Die Beschäftigung wächst damit das 14. Jahr in Folge, vor allem im Dienstleistungssektor. Dabei ist die Zahl der offenen Stellen auf einem Rekordhoch. Die Industrie- und Handelskammern rechnen im kommenden Jahr mit einer halben Million neuer Stellen in Deutschland. Mit 120.000 neuen Jobs soll vor allem der Dienstleistungssektor wachsen, wie die „Saarbrücker Zeitung“ (Samstag) berichtet. Für die Prognose befragte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) etwa 27.000 Unternehmen.
      Je 90.000 Jobs sollen demnach in Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Industrie entstehen. Auch im Baugewerbe erwartet der Verband noch einen Zuwachs, der mit 50.000 erwarteten Stellen allerdings geringer ausfällt. Der Umfrage zufolge wächst die Beschäftigung das 14. Jahr in Folge. Im laufenden Jahr rechnet der DIHK mit einem noch größeren Plus – von insgesamt 580.000 Stellen....Die Zahl der offenen Stellen sei so hoch wie nie zuvor, teilte die Agentur Ende Oktober mit. Die Arbeitslosenquote war im Oktober unter die 5-Prozent-Marke gesunken - zum ersten Mal im wiedervereinigten Deutschland."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von elpollo ()

    • In der DDR herrschte auch immer Arbeitskräftemangel. Neben jedem rostigen Werktor hing ein Schild mit der Aufschrift:
      Wir stellen ein: Schweißer, Heizer, Fahrer usw. usf.
      Jeder hatte Arbeit. Paradiesische Zustände. Vollbeschäftigung. Die Menschen waren darob froh, und immer lag Musik in der Luft ... Schon komisch, dass man das trotzdem nicht wuppen konnte ...
    • elpollo schrieb:

      Industrie- und Handelskammer erwarte 2019 eine halbe Million neue Stellen

      Die Beschäftigung wächst damit das 14. Jahr in Folge, vor allem im Dienstleistungssektor. Dabei ist die Zahl der offenen Stellen auf einem Rekordhoch. Gesamt 580.000 Stellen....Die Zahl der offenen Stellen sei so hoch wie nie zuvor, teilte die Agentur Ende Oktober mit.
      Das sind die klassischen Jubel-Perser Meldungen! Dabei gleitet D komplett in Prekariats-Arbeitsplätze im Mindestlohnsektor ab!
      Klar kann ich sogar 1Mio offene Stellen erzeugen - 5,-€/Std Sand schaufeln auf dem Bau - hurra es geht uns gut ...
      Schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind. Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt!
      Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    • Bevor wir in Trollerei abgleiten....


      Auf dem Weg in die Teilzeitrepublik

      m.spiegel.de/wirtschaft/sozial…inen-blick-a-1158784.html


      Die Niedriglohnbranchen boomen
      iwd.de/artikel/die-niedriglohnbranchen-boomen-147596/




      Neue Statistik zeigt Millionen Deutsche müssen von Niedriglöhnen leben
      t-online.de/finanzen/jobs/loeh…n-von-niedrigloehnen.html
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    • Salorius schrieb:

      Bevor wir in Trollerei abgleiten....


      Auf dem Weg in die Teilzeitrepublik

      m.spiegel.de/wirtschaft/sozial…inen-blick-a-1158784.html


      Die Niedriglohnbranchen boomen
      iwd.de/artikel/die-niedriglohnbranchen-boomen-147596/




      Neue Statistik zeigt Millionen Deutsche müssen von Niedriglöhnen leben
      t-online.de/finanzen/jobs/loeh…n-von-niedrigloehnen.html
      Mit den Zahlen aus dem Link deedoof habe ich etwas Schwierigkeiten. Soweit ich , das noch in Erinnerung habe wurde bei Pegida von 14 MIO gesprochen und bissel mehr wie 9 Mio.müssen trotz Arbeit aufstocken.
      Die Verfassung beschreibt,das Recht des Volkes gegenüber dem Staat.

      Die Gesetze beschreiben die Rechte des Staates gegenüber den Bürgern

      Der Verfall der Gesellschaft beginnt mit der Sprache

      Aber, was weiß ich schon [smilie_happy]

      Gruss Jocky
    • Dr. „Crash“krall schön gehört ?

      Seine Prognose :
      Falls der von ihm für 2020 +/– 2 Quartale prognostizierte Bankencrash eintreten sollte, erwartet Krall an die 10 Mio Arbeitslose ...

      Statistiken werden dann keine Rolle mehr spielen !

      Link : YouTube Dr. Krall bei den Neckarbuben am 6.6.19

      Grüße

      PS. Link : youtube.com/watch?v=jd9LNx5zZqk
      DrK


      “If you don’t own gold you neither understand history nor economics.”
      Ray Dalio

      For my money give me gold not dollars.

      „Blinder Glaube an die Regeln ist der schlimmste Feind der Realität."

      „Entferne dich von Menschen, die meinen, bei dir ihren mentalen Müll abladen zu müssen.“
      Dalai Lama