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Gold testen mit sog. Gold-Screen-Card? - Mit Edelmetallbezug - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Gold testen mit sog. Gold-Screen-Card?

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    • Gold testen mit sog. Gold-Screen-Card?

      Auf der Suche nach einer Prüfmöglichkeit für in freier Wildbahn erhältliche Vrenelis & Co. bin ich auf diese sog. "GoldScreenCard" gestossen. Das Manual (PDF) liest sich irgendwie seriös.

      Aber da ich persönlich nur Magnetizität feststellen, Abmessungen und Gewicht messen und daraus die Dichte bestimmen kann, habe ich im Falschgold erkennen nicht wirklich Erfahrung.

      Die Frage ist: lohnt sich die Anschaffung, oder kauft man für's Geld lieber gleich 3 Vrenelis?

      Oder so rum: Hat jemand Erfahrung mit diesem oder einem ähnlichen Prüfgerät und möchte diese hier teilen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Donar () aus folgendem Grund: Typofix

    • ich würde 3 Vreneli kaufen...sind ja ohnehin sehr viele "gefälscht", d.h. mit abhanden gekommenen (echten) Prägestempeln geprägt.

      Das Messprinzip (Starkmagnet, und Messung der Abstossung ?) ist mir nicht unmittelbar klar (pdf nicht gelesen).

      Für einen "fliegenden Händler", der in Dorfkneipen Gold aufkauft, vielleicht geeignet. Mir wäre es zu teuer.

      Gruss,
      Lucky
      "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
      X( " Heute besteht der USD nur noch aus Lügen der US-Regierung und ihrer Organe " X( (frei nach J.Willie)
      "Ich bin für Fotosynthese und die braucht CO 2" (Dr.Markus Krall)
    • LuckyFriday schrieb:

      sind ja ohnehin sehr viele "gefälscht", d.h. mit abhanden gekommenen (echten) Prägestempeln geprägt.
      verstehe ich das richtig, dass es sich nicht um wirkliche fälschungen sondern um nicht authorisierte münzen handelt?
      macht es in irgendeiner hinsicht einen (grossen) unterschied?
      btw, gibt es bei französischen 20 franc gute fälschungen?
      Die Angst vor dem Tod, ist der erste Schritt in die Sklaverei

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    • ja, unautorisiert. wenn die Legierung stimmt, ist's natürlich egal. Ich weiss auch nicht, ob das heute noch praktiziert wird.
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    • Caldera schrieb:

      Was kosten eigentlich die guten Fake-Krügers , würde gerne einen Vorrat davon vorhalten , für verschiedenste Verwendungen , wenn das Dutzend nicht mehr als 300 EUR kostet ?

      :) Caldera
      also wenn du für ein dutzend 240€ zahlst, sag einfach bescheid wie viele du haben möchtest, versandkostenfreie lieferung inbegriffen
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    • Die meisten Sonden der von mir recherchierten Geräte haben eine Eindringtiefe von gerade mal 150 μm (0.15 mm). Wenn die Goldverzierung um den Wolframkern also 0.2 mm beträgt, melden solche Geräte: "pures Gold".

      Ich habe mich stattdessen für eine Magnetwaage entschieden. Das Messen damit funktioniert folgendermassen:

      "[Der] Unterschied zwischen paramagnetischen und diamagnetischen Stoffen bildet die Grundlage für die Echtheitsbestimmung von Edelmetallen mittels der Magnetwaage. Denn diamagnetische Stoffe wie Reingold oder Reinsilber bewirken einen leicht positiven Wert (typischerweise +0.010 bis +0.090 Gramm), da das Material den Magnetmesskopf leicht abstößt und dieser daher leicht auf die Waage drückt. Im Falle von paramagnetischen Stoffen wird das Material (z.B. Wolfram oder Tantal) leicht vom Magneten angezogen und die Waage entlastet; es ergibt sich ein negativer Wert.
      Es ist wichtig zu beachten, dass der paramagnetische Effekt bei vielen Fälschungsmaterialien deutlich stärker ausgeprägt ist als der diamagnetische Effekt von Gold oder Silber. Daher reichen schon kleine Mengen eines Paramagneten (ab 3-5%) z.B in einem Goldbarren um einen recht eindeutigen negativen Wert hervorzurufen."

      Es gibt dazu auch ein Video mit einem echten und einem falschen Royal Mint Barren.

      Mit Referenzkunden wie ESG oder Pro Aurum liegt man mit Geräten dieses Herstellers vermutlich nicht wirklich falsch.

      Das Gerät ist auch bei Amazon erhältlich. (Für Schweizer Sparfüchse: die deutsche Umsatzsteuer von 19% wird bei Einsendung des vom Zoll abgestempelten Export-Formulars zurückerstattet.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Donar ()

    • Für den Hausgebrauch könnte man es einfacher und billiger haben:

      Kaufe für etwa 30 CHF einen Neodym-Bor Supermagneten. Den nähert man dem zu prüfenden Objekt an, das entweder auf einer empfindlichen Waage liegt oder mit Klebstreifen an einem Faden aufgehängt wird. Funktioniert gut mit einer Unze Au, kleiner habe ich noch nicht versucht. Und jetzt ist mein Schwarz-Sand-Magnet am Fluss liegen geblieben und nicht wieder aufgetaucht....

      Gruss,
      Lucky
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    • kann mir jemand eine Neodym S_magnetgröße & Stärke empfehlen

      hatte diesen Ø 25 x 15 mm Nickel (Ni-Cu-Ni) N50 27 kg
      ins Auge gefasst :D wenn,s denne passt.

      Die Verfassung beschreibt,das Recht des Volkes gegenüber dem Staat.

      Die Gesetze beschreiben die Rechte des Staates gegenüber den Bürgern

      Der Verfall der Gesellschaft beginnt mit der Sprache

      Aber, was weiß ich schon [smilie_happy]

      Gruss Jocky
    • Als Ersatz für den beim Goldwaschen verlorenen kaufe ich so'n Ding:

      supermagnete.ch/magnethaken/hakenmagnet-25mm_FTN-25

      Am Haken kann man das Ding bequem führen.

      Es muss ja nicht gleich der "Todesmagnet" sein, für den es kaum Anwendungen gibt, den aber 120,000 Leute schon gekauft haben....(CHF 37)...nicht das die Unzen gleich an die Wand oder zum Fenster hinaus katapultiert werden...
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    • Donar schrieb:

      Die meisten Sonden der von mir recherchierten Geräte haben eine Eindringtiefe von gerade mal 150 μm (0.15 mm). Wenn die Goldverzierung um den Wolframkern also 0.2 mm beträgt, melden solche Geräte: "pures Gold".
      (Nur) Für die (Thread Titel) : Goldscreencard gilt dies nicht.

      Der Hersteller selbst gibt die Eindringtiefe größer 2 mm an.
      (ich habe dir den Hersteller Link als PM gesendet)

      Diese Angaben kann ich auch bestätigen:

      liegt man auf der Goldscreencard eine zweite, identische Münze (Z.B. 1 OZ AU) auf die zu messende Münze oben drauf, ändert sich das Messergebnis eklatant. Ergo müssen die Wirbelströme die untere Münze komplett durchdringen !
      Mindestens also 2,5 ...3 mm.

      BTW: Die Goldauflage bei Wolframmünzen ist in der Regel ca 1..2 Micrometer. (LinK in deinen PM)
      2000 Micrometer Messtiefe sind zumindest bei Münzen völlig ausreichend.

      Die Magnetwaage gibt bei mir öfters Fehlalarm, besonders bei älteren Münzen, weil
      wohl noch ein ferromagnetisches !!!! (FE oder NI ??) "Atömchen" in den 999 AU als Verunreinigung enthalten ist.

      Fälschungen werden immer besser....

      Die Magnetwaage hat dafür andere Vorzüge, z.B. Test von Barren oder eingeschweißtes Zeug.
      Beide Meßanordnungen haben m.M. ihre Daseinsberechtigung. :thumbsup:


      Allerdings sehe ich bei den Münzhändlern meines Vertrauens meist den GoldscreenPEN.
      Kann ich sehr gut verstehen. :thumbup:


      :) Mün - Stg - Fra

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von eumel7 ()

    • Weil's interessant erscheint, hier noch was aus amerikanischer Produktion: sigmametalytics.com/

      Videos dazu: sigmametalytics.com/instructions/pmv-pro-videos.html

      Zum einen wird die Konduktivität an der Oberfläche und durch das Metall gemessen, zum anderen aber auch eine Dichteprüfung angeboten.

      Ist mit 1.380,00$ vor Zoll aber auch nicht gerade günstig: buysigmametalytics.com/product…finers-wand-and-microwand, dazu kommen bei Versand in die CH noch 85.90$ für den Transport via USPS.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Donar ()

    • LuckyFriday schrieb:


      Es muss ja nicht gleich der "Todesmagnet" sein, für den es kaum Anwendungen gibt, den aber 120,000 Leute schon gekauft haben....(CHF 37)...nicht das die Unzen gleich an die Wand oder zum Fenster hinaus katapultiert werden...
      [smilie_happy] dabei zertrümmert das geschoss den kopf eines zukünftiger raktenwissenschaftlers und zack ham wir den salat: rechter terror, ausgelöst durch em aluhutträger = alles rechtes antidemokratisches gesindel, ergo, auf den scheiterhaufen.
      Die Angst vor dem Tod, ist der erste Schritt in die Sklaverei

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    • Donar schrieb:

      Weil's interessant erscheint, hier noch was aus amerikanischer Produktion: sigmametalytics.com/

      Videos dazu: sigmametalytics.com/instructions/pmv-pro-videos.html

      Zum einen wird die Konduktivität an der Oberfläche und durch das Metall gemessen, zum anderen aber auch eine Dichteprüfung angeboten.

      Ist mit 1.380,00$ vor Zoll aber auch nicht gerade günstig: buysigmametalytics.com/product…finers-wand-and-microwand, dazu kommen bei Versand in die CH noch 85.90$ für den Transport via USPS.


      Wir nutzen ähnliche Geräte bei uns in der Firma zur Bauteilanalyse - Funktioniert zuverlässig und ist einfach zu bedienen.. Wobei es auch Ausführungen gibt, die in Schichten messen können, also z.B. 10 Messebenen pro Millimeter. Eine ausschließliche Messung der Oberfläche wird schon an vergoldeten Münzen, wegen der Unebenheiten scheitern.

      Die Frage ist halt, ob sich so etwas für den Einzelnen wirklich lohnt?
      Oder ob man im Bedarfsfall nicht auf die Messtechnik des "Händlers des Vertrauens" setzt..
      Und was macht man, wenn man einen Blindgänger gekauft hat. - Den schwarzen Peter weiterreichen?

      Man sollte vor der Anaschaffung auch bedenken, dass die Geräte mindestens jährlich kalibriet werden müssen und teilweise recht teure Verschleißteile benötigen. Ich nutze die Messtechnik hier sehr selten, obwohl ich direkten Zugriff auf die Geräte hab. - so lassen sich unnötige Fragen zu vermeiden :saint:

      Gruss Wildkatze
    • So, ist da:



      Zeit zum Spielen :thumbsup:



      Gut, wenn man das Externe erst mal heimholen muss, artet's natürlich in Arbeit aus. Ich denke da an gewisse Horter von Kilos und Vreneli-Türmchen :saint:

      Wildkatze schrieb:

      Man sollte vor der Anaschaffung auch bedenken, dass die Geräte mindestens jährlich kalibriet werden müssen und teilweise recht teure Verschleißteile benötigen.
      Dieses Gerät verlangt nach jedem Start und Materialwechsel das Durchführen einer Kalibration mit dem CAL-Knopf. Ausserdem liegt noch eine runde Kalibrierscheibe mit dabei, deren Handhabung sich mir allerdings noch nicht ganz erschliesst.