Buches Depot

  • Angegeben sind die Veränderung zum Freitag der Vorwoche (in Heimatwährung) sowie in Klammern seit Einstieg (in Euro), sofern eine Position gerade gehalten wird.


    FNV +1,93% ( 1 Tranche + 0,09% )
    WPM +0,88% ( 2 Tranchen + 3,66% )
    RGLD +0,19% ( 2 Tranchen - 6,36% )
    MMX +1,40% ( 2 Tranchen + 3,74% )
    TFPM +3,86% ( 1 Tranche -17,91% aufgestockt)
    SAND -1,37% (<1 Tranche + 0,12% )


    Gold +1,40%
    Silber +4,93% ( 2 Tranchen, -3,47% / +1,45% mit Absicherung)


    Absicherung: -


    Watchlist: MAG +6,13%, NEM +1,02%, SILV +5,57%


    Insgesamt verlief die Woche positiv für die Edelmetalle. Vermutlich hätten wir sogar einen Wochenschluß auf Höchstständen bekommen, wenn Powell am Freitag nicht mit falkenhaften Einlassungen die Edelmetalle wieder heruntergeredet hätte. Herausragend waren die Silber-Naheproduzenten und Silber selbst, das den in der letzten Woche skizzierten Ausbruch bestätigte.


    Nachrichten gab es nicht viele. MMX erweiterte seine Royalty über Omolon, was ich hier kommentierte.


    Im Depot stockte ich TFPM auf eine volle Tranche auf. Eine Bodenbildung ist auf dem aktuellen Niveau möglich und das Volumen zog mit den grünen Kerzen an. Nachdem Silber am Mittwoch seinen Ausbruch bestätigte, habe ich dann keinen guten Einstieg mehr gefunden, um auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Die Aufstockung der Silber-Position bleibt somit für die nächste Woche aktuell.


    Charttechnisch gibt Gold zu denken, nachdem es erneut über $1.800 abgelehnt wurde. Es stehen nun drei Wochenkerzen mit unschönen langen Dochten im Chart. Silber zeigte hingegen nur einen Pullback nach dem Erreichen des nächsten Widerstands bei $24,60 und kann dies weiter bullisch ausbauen.


    P.S.: Netter Verschreiber auf Kitco: "Bitcoin ... stieg ... über $65.000 pro Unze" [smilie_happy]

  • In guten alten Börsenzeiten hätten NDX, SPX und DAX heute eine 5%-Korrektur hingelegt nach den Zahlen von AMZN und AAPL. Aber bereits um 9 und 12:30 Uhr wurden die Standardindizes kurz vor dem Abkippen wieder wie irre hochgekauft, da es ja bekanntlich ab Montag keine Aktien mehr zu kaufen gibt (Ironie).


    Gold und Silber hingegen steuern erneut auf einen schwachen Wochenausklang zu. Die schon seit längerem zur Disposition stehenden FNV und SAND wurden dadurch auf Einstand vom Stoploss erwischt.


    WPM, RGLD sowie MMX laufen als Kernpositionen ohne Stop weiter.
    Die freigewordenen Mittel werden je nach Situation in Silber oder SILV umgeschichtet, voraussichtlich aber nicht mehr heute.

  • Angegeben sind die Veränderung zum Freitag der Vorwoche (in Heimatwährung) sowie in Klammern seit Einstieg (in Euro), sofern eine Position gerade gehalten wird.


    FNV -0,43% ( auf Einstand ausgestoppt )
    WPM -2,32% ( 2 Tranchen + 0,96% )
    RGLD -0,13% ( 2 Tranchen - 6,49% )
    MMX -4,93% ( 2 Tranchen - 1,37% )
    TFPM -2,65% ( 1 Tranche -20,09% )
    SAND -2,62% ( auf Einstand ausgestoppt )


    Gold -0,50%
    Silber -1,81% ( 2 Tranchen, -4,74% / +0,18% mit Absicherung)


    Absicherung: -


    Watchlist: MAG +6,84%, NEM -6,27%, SILV +13,07%


    Verhältnis Gold:Silber = 6:3 Gold bevorzugt
    (WPM zähle ich je zur Hälfte zu Gold und Silber)


    Gold beendete die Woche leicht schwächer; Silber fiel nach zwei starken Wochenanstiegen etwas stärker zurück. Dementsprechend waren die meisten beobachteten Werte ebenfalls auf dem Rückzug. Auffällig war die extreme Outperformance der beiden Silber-Naheproduzenten.


    Die Nachrichtenlage blieb dünn, da die meisten Werte erst in den nächsten Wochen berichten werden. Quartalszahlen von NEM wurden vom Markt nicht gut aufgenommen. Ich habe sie mir nicht im Detail angesehen, aber Taylor Dart sieht auf dem aktuellen Niveau einen möglichen Tiefpunkt erreicht.


    Im Depot wurden FNV und SAND auf Einstand ausgestoppt. Das Erholungsszenario bei TFPM ist durch die kräftigen Verkäufe ab dem Dienstag zu hinterfragen.


    Die nächste Woche wird voraussichtlich langweilig beginnen, bis die FED am Mittwoch ihre Strategie zum Tapering bekannt gibt. Bis dahin werde ich Handelsaktivitäten zurückstellen außer gegebenenfalls eine Absicherung der Kernpositionen vorzunehmen.


    Perspektivisch gehe ich davon aus, daß man die Standardindizes bis zum Jahresende in Richtung weiterer Allzeithochs managen wird und keine Korrekturen mehr zugelassen werden. Die Verläufe vom Freitag zeigten dazu eine eindeutige Sprache.


    Damit dürfte es kurzfristig schwierig für die Edelmetalle werden, ihre Deckel bei $1.830 (Gold) bzw. $24,70 (Silber) zu sprengen. Die statistisch häufig ab Mitte Dezember auftretende Edelmetallrallye wäre dann die nächste Möglichkeit für einen Befreiungsschlag.

  • Angegeben sind die Veränderung zum Freitag der Vorwoche (in Heimatwährung) sowie in Klammern seit Einstieg (in Euro), sofern eine Position gerade gehalten wird.


    WPM +1,48% ( 2 Tranchen + 3,91% )
    RGLD +6,20% ( 2 Tranchen + 0,82% )
    MMX +4,98% ( 2 Tranchen + 4,28% )
    TFPM +7,73% ( 1 Tranche -13,36% )


    Gold +1,95%
    Silber +1,07% ( 2 Tranchen, -4,10% / +0,82% mit Absicherung)


    Watchlist: FNV +0,11%, MAG +3,95%, NEM +4,37%, SAND +6,33%, SILV +0,67%


    Verhältnis Gold:Silber = 6:3 Gold bevorzugt
    (WPM zähle ich je zur Hälfte zu Gold und Silber)


    Die FED-Sitzung brachte am Mittwoch einige Volatilität in die Edelmetalle. Letztendlich schlossen Gold und Silber auf Wochenhochs; Gold deutlich stärker als Silber. Alle beobachteten Werte schlossen im Plus, auch diejenigen, die bei den Quartalszahlen nicht so hervorragend abschnitten. Das deutet auf Stärke des Marktes hin.


    TFPM meldete, daß sich der Stream der ATO-Mine durch eine neue Studie von 2 Jahren Restlaufzeit um weitere 10,5 Jahre verlängert, ohne daß sie weitere Zahlungen leisten müssen. TFPM erzielt die beste Wochenperformance im Depot.


    FNV, WPM, RGLD und SAND meldeten Quartalszahlen. Kommentare dazu sind mit den vorstehenden Symbolen verknüpft.


    Im Depot gab es keine Veränderungen.


    Aufgrund der Stärke nach der FED-Sitzung erwarte ich, daß die Edelmetalle in der nächsten Zeit gut unterstützt bleiben. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt die Irrationalität an den Standardaktienmärkten, die kurzfristig Verwerfungen bei den Edelmetallen auslösen können. Nicht auszuschließen ist auch, daß ein Zusammenbrechen des Impf-Narrativs zu einem erneuten Crash an den Märkten führt.


    Als Arbeitshypothese gehe ich davon aus, daß die Handelsbereiche $1.750-$1.830/max. $1.865 für Gold bzw. $22,50-$24,60/max. $25,70 für Silber bestehen bleiben, bis Mitte Dezember die statistisch wahrscheinliche Edelmetallrallye die Kursdeckel durchbricht.


    Mit WPM, RGLD und MMX als Kernpositionen bin ich zufrieden. Diese Positionen können einfach weiter laufen. Werden die unteren Ziele der angesprochenen Handelsbereiche noch einmal erreicht, kann ich mir auch vorstellen weitere Tranchen zu Tradingzwecken hinzuzukaufen.


    Beim Silber überarbeite ich zur Zeit die Handelsstrategie. Bis die neue Strategie startklar ist, bleiben die alten Silber-Tranchen stehen und ich werde möglichst nicht handeln. Perspektivisch bekommt Silber danach wieder einen größeren Depotanteil.

  • Angegeben sind die Veränderung zum Freitag der Vorwoche (in Heimatwährung) sowie in Klammern seit Einstieg (in Euro), sofern eine Position gerade gehalten wird.


    WPM +8,73% ( 2 Tranchen +13,31% )
    RGLD +1,47% ( 2 Tranchen + 3,32% )
    MMX +6,52% ( 2 Tranchen +12,18% )
    TFPM +11,22% ( 1 Tranche - 3,99% )


    Gold +2,56%
    Silber +4,79% ( 2 Tranchen, +1,66% / +6,58% mit Absicherung)


    Absicherung: -


    Watchlist: FNV +4,50%, MAG +1,11%, NEM +4,21%, SAND +3,85%, SILV +7,06%


    Verhältnis Gold:Silber = 6:3 Gold bevorzugt
    (WPM zähle ich je zur Hälfte zu Gold und Silber)


    Die Edelmetalle zeigten in der abgelaufenen Woche beeindruckende Stärke, nachdem die Erzählung von der vorübergehenden Inflation begann in sich zusammenzubrechen. Silber lief prozentual noch stärker als Gold, und so profitierten die silberlastigen WPM und SILV besonders. MAG war hingegen in den Vorwochen schon stark gelaufen und blieb nun zurück.


    TFPM setzte sich nach den Quartalszahlen (hier kommentiert) und einer offensichtlich gut aufgenommenen Ergebnispräsentation erneut an die Performancespitze im Depot.


    Das Depot entwickelte sich sehr erfreulich, zusätzlich noch angeschoben durch den schwachen Euro. Bei der Zusammensetzung gab es keine Veränderungen.


    Ab der nächsten Woche werde ich beim Silber die Absicherungsgewinne nicht mehr gegenrechnen. Ich werde zukünftig Absicherungen weniger nutzen und dafür zu Tradingzwecken mehr auf zusätzliche Tranchen setzen. Insbesondere bei WPM, Silber und SILV habe ich vor, weitere bzw. erneute Tradingbestände aufzubauen.


    Die Chancen dafür stehen in der nächsten Woche ganz gut. Gold hat ziemlich genau die Oberseite des Bereiches erreicht, den ich in der letzten Wochen skizziert hatte. Silber blieb knapp darunter. Einen Rücksetzer halte ich in der kommenden Woche für wahrscheinlich und werde ihn für Zukäufe nutzen. Das mittelfristige Ziel ist nach wie vor die Mitte-Dezember-Rallye bzw. der darauf folgende Frühjahrsanstieg.


    Geht es hingegen gleich weiter nach oben heraus, bleibt das Depot zunächst unverändert. Denn zu hoch würde ich kurzfristig den Kursen nicht hinterherlaufen, da die Standardaktienmärkte zwischen einer Jahresendrallye und Rückschlägen durch neue Corona-Maßnahmen hin- und hergerissen sind. Beide Szenarien können im Extremfall die Edelmetalle kurzfristig belasten, ebenso der wieder stark gegen den Dollar fallende Euro.

  • Angegeben sind die Veränderung zum Freitag der Vorwoche (in Heimatwährung) sowie in Klammern seit Einstieg (in Euro), sofern eine Position gerade gehalten wird (1x = 1 Position, 2x = doppelte Position usw.).


    WPM -0,90% ( 2x +13,86% )
    RGLD -1,20% ( 2x + 3,51% )
    SAND -4,99% ( 1x - 5,82% )
    MMX -5,57% ( 2x + 7,42% )
    TFPM +9,03% ( 1x + 5,29% )


    Gold -1,00%
    Silber -2,76% ( 2x +1,30% )


    Watchlist: FNV -3,56%, MAG -11,38%, NEM -3,71%, SILV -9,79%


    Verhältnis Gold:Silber = 6.5:3 Gold bevorzugt
    (WPM = 50% Gold, 50% Silber; SAND = 50% Gold)


    Die Edelmetalle begannen in der zurückliegenden Woche mit ihrer Konsolidierung, die sich ab Donnerstag noch beschleunigte. Silber war schwächer als Gold; dadurch gerieten die Naheproduzenten SILV und MAG am kräftigsten in Minus. TFPM setzte als einziger beobachteter Wert seinen Lauf mit einem Wochenplus von 9 Prozent fort.


    Es gab einige Nachrichten..WPM wird voraussichtlich für $141Mio einen Silber-Stream von Artemis Gold kaufen. RGLD gab bekannt, seine Dividende um 17% auf $1,40 zu erhöhen. SAND/Lidya haben endlich die EIA / Umweltverträglichkeit für Hod Maden bestätigt bekommen und können nun die endgültige Betriebserlaubnis beantragen.

    MAG lieferte Quartalszahlen, die die Erwartungen auf SA um 3 cent verfehlten. Juanicipio liegt im Budget und soll bis Jahresende in Betrieb gehen, sofern der Anschluß an das Stromnetz zeitnah gelingt. Sie gehen davon aus, daß die verbleibenden Mittel zusammen mit den Zuflüssen aus der Verarbeitung bei Fresnillo ausreichen, um die Anlage in Betrieb zu nehmen. Zur Sicherheit wurde noch eine Kreditlinie von $40Mio besorgt.


    Im Depot kam eine Position SAND wieder hinzu. Bisher war die Reaktion auf die EIA bei Hod Maden enttäuschend. Die Stimmung für SAND ist allerdings extrem mies: Auf der letzten Quartalspräsentation stellte gerade einmal ein Analyst seine Fragen. Vermutlich haben die meisten noch gar nicht mitbekommen, daß sich bei Hod Maden etwas tut. Zumindest wäre das meine Interpretation als konträrer Investor.


    Die Korrektur sieht für mich noch nicht fertig aus, daher sehe ich auf dem aktuellen Kursviveau noch keinen Handlungsbedarf. WPM, Silber und SILV stehen weiterhin oben auf der Einkaufsliste.


    Da die Politik bezüglich Corona schon wieder Schaum vor dem Mund hat, sollte man starke nachrichtengetriebene Einbrüche in allen Märkten mit einplanen.

  • Eine Tranche Silber zugekauft. Silber ist momentan am Aufwärtstrend seit dem September-Tief, also nun Hopp oder Topp.


    Ich werde mich verstärkt dem direkten Handel der Edelmetalle zuwenden, da diese bereits gefördert sind und dadurch keine politischen Risiken (siehe z.B. http://Fortuna mit San Jose in Mexiko) und operativen Risiken (s. nachstehende Meldung von MAG) aufweisen.


    MAG gibt neue Aktien im Wert von $40Mio aus, um die Exploration in Deer Trail und Juanicipio sowie Betriebskapital für Juanicipio zu finanzieren. Damit beschädigen sie ihre Glaubwürdigkeit, da es in der letzten Woche noch hieß, daß kein zusätzliches Kapital benötigt wird.

  • Welche Papiere kommen für Dich in Frage ?

    Hi @Rhöngold,


    bis 15:30 Uhr aufgrund des besseren Spreads den WisdomTree A0N62F (so wie heute); danach den Sprott PHYS A1C711. Beide sind physisch hinterlegt und ungehebelt.


    Generell meide ich Instrumente mit KO oder Zeitablauf um tranchenweise zukaufen und abwarten zu können. Dann ist es nicht so schlimm, wenn eine Tranche so wie heute nicht optimal sitzt. Im Extremfall kann ich das in 1-Dollar-Schritten bis $14 herunter durchziehen; das geht natürlich nur mit Instrumenten die nicht wertlos werden können.


    Man schauen was die Woche noch so bringt. Bei ca. $22,50 käme eine weitere Tranche hinzu und über $24,60 würde ich eine alte wieder verkaufen, um mit dem gemischten Einstand tiefer zu kommen und auch mal etwas Gewinn reinzuholen.


    P.S./Edit: Bezüglich des September-Aufwärtstrends - hopp, der ist nun hin.


    Nächste Arbeitshypothese: Die Zone $21,60-$22,50 hält und Silber bleibt erst mal zwischen diesem Bereich und $25,70.

  • A0N62F halte ich auch. A1C711 ist interessant, kannte ich nicht. Halte noch DZ0B77.

    "Meiner Meinung nach müsste die Frage lauten: Gibt es intelligentes Leben auf der Erde?" (Gordon Shumway)

  • Mag sein, daß ich mich gerade mit SAND verrenne, also bitte nicht unbedacht folgen

    Heute gab es die Machbarkeitsstudie für die Hod-Mine.


    Mit dem 30%-Anteil von SAND gerechnet, müssen sie über die nächsten 2 Jahre ca. $100Mio investieren. Dafür bekommen sie ca. 60.000GEOs für eine Laufzeit von 13 Jahren mit AISC unter $600.


    Also grob gerechnet für die Investition des Cashflows der nächsten 2 Jahre erhalten sie die Chance auf eine Produktionsverdopplung.


    Im schlimmsten Fall sind die 100Mio weg, wenn die Mine nach Fertigstellung konfisziert wird. Das halte ich für unwahrscheinlich und selbst wenn, würde es SAND nicht in den Ruin treiben.


    Daher habe ich meine Position heute verdoppelt.

  • @'Buche
    Ist der A0N62F nicht ein Index-Zertifikat ? Und besteht somit nicht ein Emitentenrisiko?

    Beidesmal ja.


    Es ist ein typisch europäisches Konstrukt: Inhaberschuldverschreibung einer Zweckgesellschaft, deren wesentliches Geschäft darin besteht, die Gelder aus dem Zertifikathandel an HSBC London zur physischen Besicherung durchzureichen.Die Barrenlisten werden veröffentlicht.


    Da die Zweckgesellschaft nichts anderes macht, ist eine Insolvenz aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit unwahrscheinlich.


    Echte Risiken entstehen, wenn es bei der Zweckgesellschaft oder HSBC zu Veruntreuung käme. In diesem Fall würde man sein Geld nicht wieder sehen.


    Nach meinem Dafürhalten ist das für ein Tradingvehikel ein akzeptables Risiko. Die Gewinne verschiebe ich ja, wie mehrfach erwähnt, in physisches Metall das ich selbst unter Kontrolle habe,

  • Beidesmal ja.
    Es ist ein typisch europäisches Konstrukt: Inhaberschuldverschreibung einer Zweckgesellschaft, deren wesentliches Geschäft darin besteht, die Gelder aus dem Zertifikathandel an HSBC London zur physischen Besicherung durchzureichen.Die Barrenlisten werden veröffentlicht.


    Da die Zweckgesellschaft nichts anderes macht, ist eine Insolvenz aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit unwahrscheinlich.


    Echte Risiken entstehen, wenn es bei der Zweckgesellschaft oder HSBC zu Veruntreuung käme. In diesem Fall würde man sein Geld nicht wieder sehen.

    Danke @Buche für deine umfassenden Erläuterungen.


    HSBC ist in der Immobilienblase in China mit hohen Kreditrisiken dabei - habe ich vor kurzem gelesen oder gehört. Wenn es dort knirscht, könnte es besser sein, dort kein Geld zu haben. Wenn es um das Überleben geht, werden alle Regeln gebrochen.


    LG Vatapitta

  • Wenn es um das Überleben geht, werden alle Regeln gebrochen.

    Leider ist das so, @vatapitta.


    HSBC ist hochgradig systemrelevant. Falls die untergehen (was ich nicht hoffe/glaube), hat das gesamte Bankensystem fertig.
    HSBC ist zum Beispiel für viele deutsche Banken und Broker Depotbank, d.h. die verwahren unsere Aktien.

    "Handle was Du siehst, nicht was Du denkst."

    Einmal editiert, zuletzt von Buche () aus folgendem Grund: Letzten Satz vereinfacht; HSBC hat mehrere Services, die Transktionen und Depots verwalten.

  • Leider ist das so, @vatapitta.
    HSBC ist hochgradig systemrelevant. Falls die untergehen (was ich nicht hoffe/glaube), hat das gesamte Bankensystem fertig.
    HSBC Securities Services Deutschland ist zum Beispiel für viele deutsche Banken und Broker Depotbank, d.h. die verwahren unsere Aktien.

    Danke! Weist Du, ob HSBC auch für den Sparkassen-Broker Dienstleister ist.
    Die haben ihren Dienstleister vor kurzem gewechselt und ich habe null Ahnung, wer sich hinter dem Namen Sparkassen-Broker verbirgt. Auch meine Kundenberaterin bei der Sparkasse konnte mir die Frage nach dem Broker nicht beantworten. Eine Telefonnummer habe ich bekommen - immerhin.


    Man bekommt leicht faule Eier ins Nest gelegt, ohne das zu bemerken.



    LG Vatapitta

  • Danke! Weist Du, ob HSBC auch für den Sparkassen-Broker Dienstleister ist.


    Für den S Broker weiß ich nicht, ob sie jemanden zwischengeschaltet haben, der für sie Transaktionen und Depots abwickelt. Bei Minen und Royalties nutzt Dir diese Information ohnehin nicht viel, da dort meist wegen Wertpapierrechnung Ausland weitere Zwischenverwahrer mit im Boot sind. Das kannst Du bei keinem inländischen Broker beeinflussen.


    Ich habe mit der Situation gemäß folgender Analogie Frieden geschlossen:


    Wenn man sich aus Furcht vor Covid, Messerstechern, etc., in seinen 4 Wänden einschließt, ist man sicher, aber ohne Lebensqualität. Geht man hingegen mit angemessener Vorsicht raus, hat man mit akzeptablem Risiko weiter Spaß am Leben.


    Übertragen auf das Bankensystem:


    Ich lasse diejenigen Mittel, die ich erübrigen und verlieren kann, im Bankensystem um weiter mitspielen zu können. Alles andere liegt in physischen Anlagen, die ich selbst kontrolliere. Ob das System in 1, 10, oder 20 Jahren zusammenbricht ist mir daher egal und raubt mir nicht die Nacht.



    --

  • Angegeben sind die Veränderung zum Freitag der Vorwoche (in Heimatwährung) sowie in Klammern seit Einstieg (in Euro), sofern eine Position gerade gehalten wird (1x = 1 Position, 2x = doppelte Position usw.).


    WPM -5,00% ( 2x +7,82% )
    RGLD -2,95% ( 2x +0,13% )
    SAND -5,25% ( 2x -6,84% Zukauf )
    MMX -9,82% ( 2x -3,44% )
    TFPM -0,70% ( 1x +3,11% )


    Gold -2,89%
    Silber -5,95% ( 3x -5,40% Zukauf )


    Watchlist: FNV -4,48%, MAG -12,36%, NEM -1,08%, SILV -3,77%


    Verhältnis Gold:Silber = 7:4 Gold bevorzugt
    (WPM = 50% Gold, 50% Silber; SAND = 50% Gold)


    Gold gab am Wochenanfang stark nach und stabilisierte sich zum Freitag mit hoher Volatilität zu einem Wochenverlust von 2.89%. Silber brach hingegen mit den Standardaktien am Freitag weiter ein und beendete die Woche fast 6% tiefer. Schlechtester Wert war MAG, die innerhalb von 2 Wochen ein Viertel ihres Wertes einbüßten. NEM und TFPM zeigten mit geringeren Verlusten immerhin grüne Wochenkerzen.

    SAND veröffentlichte die Machbarkeitsstudie zu Hod Maden, die ich im Beitrag 92 kommentierte.
    MAG kündigte überraschend eine Kapitalerhöhung um $40Mio an. Der Platzierungspreis von $17,50 wurde bereits am Dienstag unterschritten und danach nicht mehr erreicht.


    Im Depot wurden je eine Tranche Silber und SAND zugekauft, rückblickend natürlich zu früh. Auf bzw. unter dem aktuellen Kursniveau habe ich keine Verkaufsabsichten.


    Die starken Abgaben im Gold seit der erneuten Nominierung von Powell hingen meines Erachtens nicht mit dieser zusammen, sondern waren bereits eine Vorwegnahme des Einbruchs an den Aktienmärkten. Die grüne Freitags-Kerze beim Gold bestätigt, daß es weiterhin als sicherer Hafen gesucht bleibt.


    Silber hingegen verhielt sich am Freitag als Industriemetall und entging knapp einem Zusammenbruch. Beim Silber sieht die Korrektur noch nicht fertig aus. Ich habe alle Nachkauflimits aus dem Markt genommen und werde gegebenenfalls kurzfristig neue Limits einstellen. Ein Unterschreiten der $21,70 würde deutlich tiefere Ziele im Silber ankündigen, aber auch hervorragende Tradinggelegenheiten bei WPM, SILV und MAG mitbringen.


    Prognosen sind in diesem frühen Stadium der Korrektur schwierig. Wenn meine Vermutung richtig ist, daß die neue Corona-Variante hauptsächlich als Grund für einen Impfzwang (und keine weiteren Lockdowns) herhalten soll, dann könnten die Märkte spätestens Dienstag abend drehen und zur Jahresendrally zurückkehren. Zeichnet sich hingegen eine andere Erzählweise ab, muß man deutlich stärkere Verwerfungen einplanen.

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