Und Russland unterstützt die EU-Kommission bei dem Sparzwang von 15 %. Die liefern nur noch 40 %.
Wahrscheinlich wurde das vorher abgestimmt. Damit wurde per se der Notfallplan der Pipeline-Uschi schon erfüllt
bevor er veröffentlicht wurde.
Erdgas
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Ja und ab 01.10. 22 verdreifachen sich die Preise für alle, die nicht Harzt 4 = Grundsicherung beziehen.
"You will never walk alone"....gekürzt
Scholz erklärte, Uniper sei für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands von "überragender Bedeutung". Die nun vereinbarten Maßnahmen seien ein "substanzieller Beitrag für die Rettung des Unternehmens". Uniper könne nun "stabil in die Zukunft blicken".
Allerdings kommen auf Gaskunden im Zuge des Rettungspakets Preiserhöhungen zu, weil Uniper seine Mehrkosten ab dem spätestens ab dem 1. Oktober weitergeben darf. Daher sollten Menschen mit geringem Einkommen und Bezieherinnen und Bezieher der Grundsicherung weiter entlastet werden, versprach Scholz.
Instrument dafür sei unter anderem eine Wohngeldreform, bei der Heizkosten integriert würden. "Dass wir zusammenhalten ist entscheidend", so der Kanzler: "You will never walk alone."Quelle Tagesschau
Nur die Rentner, Arbeiter, Angestellte und Kleinunternehmer/Selbstständige haben die Arschkarte.
So klappt das mit der Spaltung der Gesellschaft.
Die Rentner stürmen eher nicht den Bundestag und die anderen müssen malochen.Das schafft wieder viele neue Bezieher von Grundeinkommen, die sich am Wahltag für gratis Wohnen und Essen auf Kosten der anderen bedanken können. So sichert man sich Mehrheiten.
Ergebnis wird eine brutale Rezession in Deutschland sein - bei stark steigenden Preisen dank weiterem Euroverfall. Die Lösung wäre eine "Notfall-Zulassung" von Nordstream 2.
LG Vatapitta
Hohe Preise für alle erst erst wenn Gas Notfallstufe ausgerufen wird, oder hab ich was verpasst
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Hohe Preise für alle erst erst wenn Gas Notfallstufe ausgerufen wird, oder hab ich was verpasst
Ja, in Ruhe und vollständig lesen.
Finanzmarktwelt schreibt dazu ausführlich.
Zitat:
"Soeben wurde verkündet, dass der deutsche Staat sich mit einer Milliardensumme bei Uniper engagiert, um das Unternehmen zu retten, und damit vor allem die Versorgungssischerheit mit Gas in Deutschland weiterhin zu gewährleisten. Uniper ist Deutschlands größter Gas-Importeur. Der Staat gibt zusätzlich 7 Milliarden Euro Kredit zu der bereits über 2 Milliarden Euro bestehenden Kreditlinie. Der Staat steigt ins Eigenkapital des Unternehmens mit 30 Prozent ein. Hier die aktuelle Mitteilung von Uniper im Wortlaut:Die Bundesregierung, Uniper SE („Uniper“) und Fortum Oyj („Fortum“) haben sich heute auf ein Stabilisierungspaket für Uniper geeinigt. Das Stabilisierungspaket sieht eine Kapitalerhöhung von rund EUR 267 Millionen zum Ausgabepreis von EUR 1,70 je Aktie unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre vor. Die Kapitalerhöhung wird ausschließlich durch den Bund gezeichnet und führt zu einer Beteiligung des Bundes an Uniper von rund 30% (nach der Kapitalerhöhung).
Weiter soll ein Pflichtwandelinstrument in Höhe von bis zu EUR 7,7 Milliarden an den Bund ausgegeben werden. Die Ausgabe erfolgt in Tranchen, soweit es der Liquiditätsbedarf der Uniper erfordert. Der Umtauschpreis je Aktie bei Wandlung sieht einen Abschlag von zwischen 25% und bis zu 50% auf den Börsenkurs der Uniper Aktien in einem bestimmten Zeitraum vor Durchführung der Wandlung vor.
Fortum wird die Option eingeräumt, Teile des Pflichtwandelinstruments vom Bund zu erwerben. Der Erwerb erfolgt gegen Übertragung des Rückzahlungsanspruchs aus dem EUR 4 Milliarden Darlehen, das Fortum Uniper gewährt hat und ausgezahlt ist. Der Erwerb ist beschränkt auf einen Betrag von bis zu EUR 4 Milliarden des ausgegebenen Pflichtwandelinstruments, darf in jedem Fall aber nicht mehr als 70% des ausgegebenen Pflichtwandelinstruments betragen.
Das Uniper gewährte KfW-Darlehen soll von EUR 2 Milliarden auf EUR 9 Milliarden erhöht und der Verwendungszweck ausgeweitet werden. Die Bundesregierung hat Uniper in den Verhandlungen erläutert, dass ab dem 1. Oktober 2022 ein allgemeiner Mechanismus zur Weitergabe von 90% der Ersatzbeschaffungskosten für alle Importeure infolge russischer Gaskürzungen eingeführt werden soll. Dies wurde im Term Sheet als Annahme zugrunde gelegt und die Höhe der Stabilisierungsmaßnahme wurde auf Grundlage dieser Annahme kalibriert. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Bundesregierung für eine weitergehende Unterstützung bereit steht, sollten die Verluste wegen Ersatzbeschaffungen, die nicht durch operative Gewinne aus den anderen Geschäftsbereichen kompensiert werden können, einen Betrag von EUR 7 Milliarden übersteigen."
Es ist eine Frechheit russischen Gaskürzungen die Schuld zu geben, wenn man sich selber die Pipeline abdreht!
Das absolute Ende unseres Rechtsstaates!LG Vatapitta
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30% plus 40% sind doch quasi schon 95%

![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)
Sorry -
"und damit vor allem die Versorgungssischerheit mit Gas in Deutschland weiterhin zu gewährleisten"

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ich weiß nicht, es ist irgendwie schwierig mit Dir zu diskutieren. Du behauptest was, z.B. die Gasnachfrage ist höher wegen Flatterstrom. ich belege Dir das Gegenteil und Du sagst: Ätsch, meine Aussage bezog sich auf 2021. Was macht das für einen Sinn, ein aktuelles Marktphänomen mit alten Zahlen erklären zu wollen? Oder einen Wirkzusammenhang aufzustellen, der von den aktuellen Zahlen nicht nur nicht gestützt, sondern komplett ins Gegenteil verkehrt wird?
Auch an andere Stelle wiederholst Du immer wieder das gleiche. Das macht’s aber nicht richtiger: Nordstream 2 hat für unsere grundsätzliche Versorgungssituation NULL impact. Die Kapazitäten über NS1, Yamal und die Links über Waidhaus und Baumgarten sind gaswirtschaftlich mehr als ausreichend. Jahrelang ohne ausgekommen, bei Preisniveaus von 12 EUR/Mwh. und jetzt soll NS2 die Erklärung für hohe Gaspreise sein? Nein, NS2 wirkt nicht gaswirtschaftlich, sondern politisch auf die Gaspreise. Wenn man halt denkt, Putin mal so eben ans Bein pissen zu können, hat das eben eine Auswirkung.und nach Polen fließt das Gas, weil dort noch höhere Preise erzielt werden als hier. Nicht weil hier irgendwer (wen meinst Du eigentlich genau? Regierung? Endkunden? Uniper? BASF?) was ‚nicht bestellt’. (Wie stellst Du Dir eigentlich vor, wie der Gashandel funktioniert)
Marktspieler nutzen dies. Mal abgesehen davon, dass die polnischen Speicher bereits unmittelbar nach dem Winter Füllstände von >60% hatten ist es so auch nicht weiter verwunderlich, dass sie jetzt voll sind. Ähnlicher Erhöhung der %-Füllstände wie hier, nur eben auf einem höheren Niveau.
Das was sich geändert hat ist die Kriegswirtschaft. Putin wäre maximal dämlich, wenn er das nicht nutzen würde. Und wie naiv muss man sein, zu glauben, dass das nicht von Putin genutzt wird, sondern 1000 andere Erklärungen an den Haaren herbeizieht? Er hat in der Marktstruktur massive Marktmacht. natürlich setzt er es durch. Und um es auch noch mal klar festzuhalten:
- Ich habe volles Verständnis für das Agieren Putins, Verständnis in dem Sinne zu verstehen „Würde ich in seiner Situation genauso machen“.
- Wir werden ausgesqueezt und sind es selber Schuld. Treiber ist die massiv verfehlte Energiepolitik der letzten Jahrzehnte.Alles anzeigenalso lagsam frag ich mich.... du bringt falsche zahlen(2022 in einer diskussion um 2021) und dann schreibst du, es wäre schwierig mit mir zu diskutieren. umgekehrt wird da ein schuh draus.
die diskussion bezog sich auf den post von durranworauf du geantwortet hast:
worauf ich meine punkte eingeworfen habe. nun bist du derjenige der falsche zahlen bringt, bzw nicht in der korrekten zeitache.der beginn des gaspreisanstiegen hatte nuneinmal weder mit dem krieg in der ukraine krieg zu tun noch waren nur die gasmengen relevant, welche gazprom 2021 am markt gekauft hat.
es waren politische entscheidungen(stilllegung ns2)! die auch die konzerne vorab umgesetzt haben -> keine gebuchten volumen(yamal).irgendwas scheinst du nicht zu verstehen. der satz "Nordstream 2 hat für unsere grundsätzliche Versorgungssituation NULL impact." ist der absolute blödsinn, denn
1. könnten unsere politische führung entscheiden gas durch ns2 abzunehmen anstatt durch ns1, dann wäre der psychologische impact der das der preis aufgrund deiner erwähnten psychologischen(politische) effekte sowie anderer zurückkommen könnte.
2. könnten sie ns2 in betrieb nehmen, bis der markt gesättigt ist.
so richtig spieltheoretisch durchdacht, hast du die situation eben anscheinend nicht.na das sag ich doch seit ich weiß nicht wie lange...
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Fange ich mal mit dem letzten Punkt an:
Schön, dass wir uns wenigstens da einig sind.
Re Zahlen: Ich habe mich nicht gegen Deine Zahlen gewehrt, sondern gegen Deinen -falschen- Schluss, dass wir einen höheren Gasbedarf wegen ‚Flatterstrom‘ haben. Dass der Schluss in der von Dir beschriebenen Absolutheit falsch ist, habe ich Dir anhand von 22er Zahlen belegt
Re Preisanstieg vor dem Krieg: Wie naiv kann man eigentlich sein? Als ob Russland erst seit Februar weiß, dass es Krieg geben kann… Warum Gazprom bzw. Deren Tochterunternehmen in 2021 Spotmengen aufzukaufen, konntest Du mir bislang nicht erklären bzw. Bist gar nicht darauf eingegangen. Vielleicht akute Gasknappheit in Russland? . Nein, die Erklärung ist: Vorbereitung auf den Krieg, Squeeze-Out Ines endlichen Geschäftes (wo Du Spieltheorie schon vollmundig erwähnst: Unendliches kooperatives Spiel wird zu endlichem kooperativem Spiel)
Re Yamal/Norsdstream/Pipelinekapazitäten: Nochmal, es sind genügend da. Nordstream 2 wird grds. nicht benötigt, um den deutschen Markt zu versorgen. (Aus vielen anderen Gründen hätte ich es dennoch gerne gesehen, wenn die Genehmigung durchgegangen wäre). Wie Du selber richtig schreibst, läuft Yamal in Reverse. Also genug Kapazität nach Deutschland da. Auch der Schluss mehr Mengen -> niedrigerer Preis ist falsch, da wir mit Gazprom einen marktbeherrschenden Spieler haben. Gazprom setzt die Preise. Fertig. Die ganze NS2-Diskussion aktuell ist der nächste Ring, an dem Putin unsere glorreiche Regierung durch die Manege führt (nochmal: vollstes Verständnis dafür…).
Ganz davon abgesehen: In Vergangenheit wurden von Gazprom bzw. Deren Töchtern Mengen loko Deutschland gekauft. Mit dem ganzen Transportgeschäft nach Deutschland hatte die deutsche Gaswirtschaft null zu tun. Da war also auch nix zu buchen o.ä.
Du bringst immer wieder Versatzstücke von Netzfunden, ohne dabei einen schlüssigen Gesamtkontext herzustellen. darf ich Dich mal so direkt fragen, wie viel TWh Gas Du schon gehandelt hast?
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Re Zahlen: Ich habe mich nicht gegen Deine Zahlen gewehrt, sondern gegen Deinen -falschen- Schluss, dass wir einen höheren Gasbedarf wegen ‚Flatterstrom‘ haben. Dass der Schluss in der von Dir beschriebenen Absolutheit falsch ist, habe ich Dir anhand von 22er Zahlen belegt
mir wird das nun zu doof, letzte antwort dazu. es wurden kontigente verstromt, die dazu nicht bestimmt waren.
deine 2022 zahlen in einer diskussion um 2021.
das 2021 erheblich mehr gas als vorgesehen verstromt wurde, habe im im klimawahn-faden vor einigen monaten mit den erzeugercharts der frauenhofer plattform eingestellt.
ich frage mich gerade ob du zu lange in der sonne warst?Re Preisanstieg vor dem Krieg: Wie naiv kann man eigentlich sein? Als ob Russland erst seit Februar weiß, dass es Krieg geben kann… Warum Gazprom bzw. Deren Tochterunternehmen in 2021 Spotmengen aufzukaufen, konntest Du mir bislang nicht erklären bzw. Bist gar nicht darauf eingegangen. Vielleicht akute Gasknappheit in Russland? . Nein, die Erklärung ist: Vorbereitung auf den Krieg, Squeeze-Out Ines endlichen Geschäftes (wo Du Spieltheorie schon vollmundig erwähnst: Unendliches kooperatives Spiel wird zu endlichem kooperativem Spiel)
du hast einen denkfehler am nächsten. die hiesige politik, hätte nur ns2 zertifizieren müssen und kaum eines dieser probleme der energieknappheit wäre in dieser schärfe eu-weit entstanden! dummschland hat eine "sonderrolle"aufgrund energiewende.
es spielen auch von gazprom gekaufte kapazitäten nicht die alleine entscheidende rolle, wie du die ganze zeit schreibst. die verknappung geht nicht von ru aus, sondern vom westen, inklusive der liberalisierung des gas marktes in der eu.-> ns2 technisch betriebsbereit ->ru angebot ersatzlieferung ns2 anstatt ns1!
-> warum ist yamal im "reverse"Re Yamal/Norsdstream/Pipelinekapazitäten: Nochmal, es sind genügend da. Nordstream 2 wird grds. nicht benötigt, um den deutschen Markt zu versorgen. (Aus vielen anderen Gründen hätte ich es dennoch gerne gesehen, wenn die Genehmigung durchgegangen wäre). Wie Du selber richtig schreibst, läuft Yamal in Reverse. Also genug Kapazität nach Deutschland da. Auch der Schluss mehr Mengen -> niedrigerer Preis ist falsch, da wir mit Gazprom einen marktbeherrschenden Spieler haben. Gazprom setzt die Preise. Fertig. Die ganze NS2-Diskussion aktuell ist der nächste Ring, an dem Putin unsere glorreiche Regierung durch die Manege führt (nochmal: vollstes Verständnis dafür…)
es geht nicht nur um den dt. markt sondern um den europäischen.
dein kommentar zur preissetzung ist einfach nur falsch :Auch der Schluss mehr Mengen -> niedrigerer Preis ist falsch
interessante these, ur-marktwirtschafltiche mechanismen von angebot und nachfrage sind auf einmal falsch.
da sich russland an sämtliche absprachen gehalten hat,
bis knapp 400mrd $ im swift system mal eben geraubt wurden und erst dann verträge auf rubel umgestellt hat.
was bekommte denn gazprom russland derzeit für die ns1 kontingente bezahlt und für welche preise wurde und wird dieses gas innerhalb der eu, von wem weitervermarktet.
ru selbst(putin) hat ja bestätigt, wenn ich mich recht erinnere, war das dez/jan, das kapazitäten ja vorhanden sind nur eben nicht genutzt werden -> künstliche verknappung! verursacher? und von verknappung kann man sprechen, nichteinmal die speicherstände sind an dem stand an dem sie saisonal sein sollten.Ganz davon abgesehen: In Vergangenheit wurden von Gazprom bzw. Deren Töchtern Mengen loko Deutschland gekauft. Mit dem ganzen Transportgeschäft nach Deutschland hatte die deutsche Gaswirtschaft null zu tun. Da war also auch nix zu buchen o.ä.
bei aller liebe, eine tochter von gazprom in deutschland, gehört zur deutschen gaswirtschaft, genauso wie
uniper deren muttergesellschaft fortum ist, ebenso ein staatskonzern! mit einem 50,8% anteil des finnische staates.grüße
bh -
beantworte mir doch einfach mal die Fragen:
- warum hat Deiner Meinung nach Gazprom in 2021 angefangen, Mengen zurück zu kaufen?
- wie viele TWh Gas hast Du schon gehandelt? -
die 200,--€/Fam. sind die Finanzierungskosten für den neuen Staatskonzern uniper-Anteil, die kommen noch oben drauf
@vatapitta
du warst zu schnell mit deinen Schlußfolgerungen, die Konkretisierung erfolgte etwa 1 h späta. -
warum hat Deiner Meinung nach Gazprom in 2021 angefangen, Mengen zurück zu kaufen?
2021 hat Gazprom zurückgekauft und dann hat DE etwa RU mit Gas geliefert?
Sorry, aber sowas habe ich noch nie gelesen...
Bitte um Dokumente/Links
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nee, 2021 hat Gazprom in Mengen in Deutschland Mengen zurückgekauft und damit seine nettolieferposition in Deutschland verringert.
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nee, 2021 hat Gazprom in Mengen in Deutschland Mengen zurückgekauft und damit seine nettolieferposition in Deutschland verringert.
Gazprom hat zurückgekauft.
War sogar nicht umsonst...Eine Frage:
Woher weiß Gazprom, wieviel Gas benötigt wird.
Würfelt Gazprom? Wie funktioniert das? -
ich verstehe die Frage nicht in dem Zusammenhang….
Das ist für Gazprom hier völlig unerheblich. (mal abgesehen davon, dass sie sehr genau wissen, wie der Bedarf auf den Märkten in Abhängigkeit von Strompreis, Wetter, etc. Ist und wie sich daraus konkret die Nachfrage in Abhängigkeit des Gaspreises entwickelt. Dafür beschäftigen sie Heerscharen an Analysten).War sogar nicht umsonst...
Nö, war ganz und gar nicht umsonst. Wie ich schon häufig geschrieben habe, hängen die Mehrzahl der Langfristverträge in ihrer Preisbildung an einem vergleichsweise kurzfristigen Marktindex Gas. Mit vergleichsweise kleinem Mengenhebel am Kurzfristmarkt können so durch die induzierte Spotpreiserhöhung sehr große Mengen deutlich werthaltiger gestellt werden. Selbst 50% weniger (Netto)Menge wären bei einem fünf- bis achtfachen Preis immer noch ein 1a Deal…
Warum hat Gazprom das bislang nicht oder gerade jetzt gemacht?
A) Weil der implizite Deal war: Gazprom günstiges Gas, Deutschland gesicherter langfristiger Absatzmarkt (Spieltheorie: Kooperationsspiel mit unendlicher Laufzeit), gegenseitige Abhängigkeit. Diesen Deal hat Deutschland mit dem Klimageschrei aufgekündigt und daraus ein Kooperationsspiel mit endlicher Dauer gemacht… Mit den Folgen, die uns die Spieltheorie lehrt.
B) Weil Krieg in der Luft lag und Putin nicht blöd ist -
ich verstehe die Frage nicht in dem Zusammenhang….
Das ist für Gazprom hier völlig unerheblich. (mal abgesehen davon, dass sie sehr genau wissen, wie der Bedarf auf den Märkten in Abhängigkeit von Strompreis, Wetter, etc. Ist und wie sich daraus konkret die Nachfrage in Abhängigkeit des Gaspreises entwickelt. Dafür beschäftigen sie Heerscharen an Analysten).
die Frage ist essenziell.
Es ist so, dass es ein "chaotischer" Markt ist und es gibt viele Lieferanten.
Woher weiß Gazprom also wieviel Gas DE benötigt bzw. wieviel gelagert werden muß?Entscheidet Gasprom selbst, sagen wir... den Speicher nur zu 50% zu füllen,
um dann die Preise explodieren zu lassen und somit seinen Ruf zu ruinieren?
Oder hat es jemand anderer enschieden... oder hat der Markt versagt?Und vor allem, war es also taktisch von Gazprom schlau sich so dermassen den Ruf zu ruinieren,
kurz bevor NS2 zertifiziert werden sollte?
Oder sind da andere Kräfte im Spiel? -
ok, verstanden… jetzt weiß ich, aus welcher Richtung Du kommst.
ich gebe mal einen Erklärungsansatz:
Es ist so, dass es zwar viele (hunderte) Lieferanten an Endkunden gibt. Diese kaufen aber im Ergebnis (da sind einige Handelsstufen, jede Menge Churn o.ä. Dazwischen) nur bei einer Handvoll Produzenten ein. Keiner der Produzenten hat die Kapazitäten, Gazprom-Mengen auch nur annähernd zu ersetzen. Damit ist Gazprom am Ende preissetzend.
oder plakativ: Es wird halt Markt gespielt, die Voraussetzungen für einen funktionierenden Markt sind aber nicht gegeben.
Keiner der Lieferanten (ich nenne mal stellvertretend RWE, Vattenfall…) hält nennenswerte Outright-Positionen. Die Annahme, dass sich irgendwer was ‚aufs Lager‘ legt, ist zwar weit verbreitet, aber falsch. In dem Moment, wo der Kunde seinen Vertrag schließt, wird die Menge beschafft (und landet über die oben beschriebene Kette bei Gazprom oder Equinor.). Schließt Du einen neuen Vertrag, schaut der Lieferant auf den Grosshandelsmarkt (hinter dem am Ende Gazprom oder Equinor steht) und leitet daraus seinen neuen Angebotspreis ab.
Warum ruiniert Gazprom seinen Ruf? (Wenn sie es überhaupt tun, bei mir jedenfalls nicht. Sie verhalten sich halt nutzenmaximierend. kann ich keinem für böse sein).
Zwei Gründe habe ich genannt. Erstens, weil GP genau weiß, dass das Geschäft endlich ist (und sie dadurch - einmalig - eine unfassbare Menge Geld verdienen). Zweitens, weil - ich nenne es mal Kriegswirtschaft - noch die ein oder andere Dimension mehr ins Spiel bringt. Ich kann mir zudem vorstellen, dass die Marktpreisbewegungen, die ja im zeitlichen Kontext mit dem NS2- Hick-Hack standen, nochmal zusätzliche Knappheit suggerieren sollten (deren Lösung NS 2 ist). Und damit der Genehmigung noch einen sanften Push geben sollte. Der Gedanke ist ja hier auch im Forum weit verbreitet, aber falsch. Denn auf der Capacity-Seite bestand und besteht überhaupt keine Knappheit.
Die Speicher selber wurden im überwiegenden Teil von Händlern befällt und entleert, die Damit den Sommer-Winterspread optimiert haben oder eine Long-Gamma Position genommen haben. Weniger, um schon mal Mengen einzukaufen, die dann später an Kunden verkauft werden.
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Natürlich ist das Pipelinesystem auf Redundanz ausgelegt, d.h. es gibt mehrere Turbinen
Das ist echt schade.

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BRD übernimmt 30% an Ruhrgas bzw. Uniper.
VEB Kombinat Uniper
Betrieb der ausgezeichneten Qualitätsarbeit. -
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…und damit bist Du bestens bedient.
Großhandelspreis Gas: 170 EUR/Mwh
Mineralölsteuer: 5 EUR/Mwh
CO2-Abgabe: 6,5 EUR/Mwh
Netznutzung (je nach Netzbetreiber, ca.) 16 EUR/MWh197,50 EUR Netto, 235 EUR inkl MwSt (23,5 ct/kWh)
Das heißt, am Ende reicht Dein Versorger grade ‚nur‘ den nackten Großhandelspreis weiter. Ohne die Kosten für eine weitere energiewirtschaftliche Veredlung, etc.
Kann mal bitte jemand erklären was der Unterschied zwischen dem Großhandelspreis 170€/Mwh und dem 8€ Spotpreis ist oder wie dieser errechnet wird.
Den Endpreis für den Kunde in kWh hat carokann schonmal beschrieben.
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Ohne Partei ergreifen zu wollen, möchte ich trotzdem nochmal das Jahr 2021 in Erinnerung rufen bezüglich Wetter...
Es war den ganzen Sommer bewölkt und verregnet, d.h. PV hat kaum Strom geliefert bzw. sehr unregelmäßig. Frühling und Herbst waren auch bescheiden...
Es war auch schon im Herbst 2021 Thema, dass die Gaskraftwerke übermäßig intensiv betrieben wurden, um das auszugleichen. Gazprom hat meines Wissens erst irgendwann im Herbst angefangen, Gas zurückzukaufen.Das Russland mit dieser Situation schon damals Schach gespielt hat, sollte klar sein. Trotzdem ist m.E. der übermäßige Gasverbrauch in der Warmperiode auf versagende erneuerbare Energien sowie die Abschaltung von Kohle und AKW zurückzuführen.
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