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Informationen über Öl - Seite 94 - Rohstoffe im Tagesgespräch - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Informationen über Öl

    • Jemen: Größere Öl-Katastrophe als "Exxon Valdez" droht

      Sie ist eine tickende, dahinrottende, 362 Meter lange Zeitbombe, mit enormem Potenzial zur ökologischen Katastrophe: Im Roten Meer vor der Küste des Jemen liegt auf einer fixen Seeposition die "Safer".

      Der 1976 gebaute Öltanker ("Ultra Large Crude Carrier") wurde zuletzt als Ölübergabe-Terminal genutzt und hat 1,1 Millionen Barrel (174,9 Millionen Liter) Rohöl an Bord: Das ist fast das Vierfache jener Menge, die im Jahr 1989 von dem US-Öltanker "Exxon Valdez" unkontrolliert in das Meer vor Alaska floss und eine der größten Umweltkatastrophen der Seefahrt auslöste, warnen die Vereinten Nationen nun eindringlich.



      Mehr: kleinezeitung.at/international…xon-Valdez-droht?from=rss
    • Vor den aktuellen Entwicklungen ein unerfreulicher aber interessanter Vorgang. In diesem fiktiven Roman wird das Ergeinis eines in der Straße von Hormuz versenkten Supertankers und die damit verbundenen Versorgungsengpässe für die globale Ölversorgung beschrieben. Die Meerenge ist eine geostrategische Waffe. Ebenso wie beim Suez- oder Panamakanal gibt es ein Problem, wenn der Flaschenhals verstopft ist.
      Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

      John Swinton Pressefreiheit

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Beowulf ()

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      Nach Umweltkatastrophe: Peru verklagt Öl-Konzern Repsol auf Schadensersatz

      Lima. Als Reaktion auf die Umweltkatastrophe, die sich im Januar vor der Küste Perus ereignete, hat der Staat zivilrechtliche Schritte gegen den spanischen Ölkonzern Repsol eingeleitet. Das Nationale Institut für die Verteidigung des Wettbewerbs und den Schutz des geistigen Eigentums (Indecopi) hat Repsol auf 4,3 Milliarden Euro für Verbraucherschäden und kollektiven immateriellen Schaden verklagt.

      Die Zivilklage auf Schadensersatz wurde vor der 27. Zivilkammer des Obersten Gerichtshofs von Lima gegen sechs Beklagte als Gesamtschuldner eingereicht: Repsol S.A. (Spanien), Mapfre Global Risks (Spanien), Mapfre Perú Compañías de Seguro y Reaseguros (Peru), Refinería La Pampilla (Peru), Transtotal Agencia Marítima (Peru) und Fratelli d'amico Armatori (Italien).

      Bei der Katastrophe vor der Raffinerie Pampilla waren ein Küstenabschnitt von mehr als 1.800 Quadratkilometer Strand und 7.139 Quadratkilometer Meer verschmutzt worden (amerika 21 berichtete). Neben den schweren und langfristigen Umweltschäden, betreffen die Auswirkungen der Ölkatastrophe laut Pressemitteilung von Indecopi mehr als 700.000 Menschen als "Verbraucher, Nutzer und Dritte", etwa durch Umsatzeinbußen im Fischerei- oder Tourismusbetrieb.

      Julián Palacín, Präsident von Indecopi, führte dazu die Bestimmungen im Zivilgesetzbuch an, die eine solche Klage erlauben. Diese sehen vor, dass "derjenige, der ein riskantes Gut befördert oder eine riskante Tätigkeit ausübt und einem anderen einen Schaden zufügt, verpflichtet ist, diesen zu ersetzen." Die Klage könnte zum Präzedenzfall werden.

      Die Firma Repsol wies die Forderungen als "unbegründet" zurück. Sie hat ihrerseits Klage eingereicht gegen die Schiffseigner und die Versicherer des Öl-Tankers Mare Doricum. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Unfall, bei dem mehr als 10.000 Barrel Erdöl vor der Küste ausgelaufen sind, durch eine plötzliche Verschiebung des Tankers verursacht wurde, wodurch die Schläuche und das Entladesystem zerstört wurden.

      In einer Pressemitteilung von vergangenem Wochenende bezeichnete Repsol die Klage als "unbegründet, ungerechtfertigt und unangemessen, weil sie weder auf die Ursachen des Unglücks noch auf die bereits durchgeführten Aufräumarbeiten oder die vom Unternehmen in Zusammenarbeit mit der peruanischen Regierung eingerichteten Betreuungswege für die Betroffenen eingeht und weil ihre Schätzungen nicht die geringste Grundlage für die angegebenen Zahlen bieten".

      amerika21.de/2022/05/258121/peru-verklagt-oel-konzern-repsol
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      PrinzvonLinz schrieb:

      Was haltet ihr von chinesischen Ölaktien wie z.B.: Sinopec? Komisch dass die chinesischen Ölaktien überhaupt nicht von dem hohen Ölpreis kurstechnisch gesehen provitieren und das schon seit Monaten/Jahren. Sie underperformen den Markt regelrecht. Wo liegt hier die vermeintliche Ursache?

      Grüße
      Martin
      ich würde dieses Thema mal wieder aufgreifen, das interessiert mich auch brennend...
      Die Bewertungen sind ja teils enorm niedrig und die Dividendenrendite 2stellig bzw deutlich höher als als bei den westlichen Öl-/Gasfirmen... ich habe mir auch eine kleine Position "China Petroleum & Chemical" (Sinopec) ins Depot gelegt. Der Chart sieht ja gar nicht so schlecht aus, seit Ende 2020 geht es bergauf... :hae:
      hättekönntesollte.....es ist halt wie es ist! 8)
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      Petrochina habe ich auch noch noch in die Watchlist genommen, aber noch nix gekauft...

      Würde mich über ein paar "Pro und Contras" hier freuen... soll man die billigen Bewertungen nutzen und von einem aufstrebenden China profitieren, oder lieber "Finger weg"?

      Was ich auch nicht unwichtig finde: Die Dividenden werden ja zumeist in HKD bezahlt. Vor einem Jahr hat man noch 9 HKD für einen € bekommen, jetzt sind es noch 8 HKD, und ich halte es für wahrscheinlich, dass es in einem weiteren Jahr nur noch 7 HKD pro € geben wird. Ich finde also in HKD ausgezahlte üppige Dividende durchaus reizvoll, wenn es jedes Jahr mehr inflationierenden € dafür gibt... 8)
      hättekönntesollte.....es ist halt wie es ist! 8)
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      ich habe heute nochmal eine kleine Position China Petroleum & Chemical nachgelegt. Am 31.05. ist ja Ex-Div, und die würde ich gern mitnehmen... es gibt richtig Cash...:

      dividendmax.com/hong-kong/hong…-shares-class-h/dividends

      Keine Kaufempfehlung, nur meine Meinung... aber ich finde das Umfeld gerade tatsächlich sehr interessant... 8)
      Da es ja bei den Minen (noch) keine dicken Dividende gibt, fahre ich halt hier mal ein paar ein...
      hättekönntesollte.....es ist halt wie es ist! 8)
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      Goldmeister99 schrieb:

      Nach den Kommentaren unseres Kanzlers bezüglich Verstaatlichung und Gewinnabzug durch den Staat in Ö, bei den staatsnahen Energiekonzernen, hab ich meine OMV gestern mit kleinem Plus verkauft. Die verspielen gerade das letzte Vertrauen. Bei EVN ist meine Posi etwas kleiner, da warte ich noch ab.
      Ähnliche Stimmen gibt es auch aus anderen europäischen Ländern. Ich habe daher alle meine europäischen Ölaktien verkauft. Hier hat man keine Rechtssicherheit mehr.
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      Shell und BP wurden (werden?) in sehr großem Umfang von den britischen Pensionskassen gehalten.

      Da gibt es vermutlich Saures, wenn die britische Regierung sich daran vergreift.


      Interessant wird es, wenn bei uns für 3 Monate - die Urlaubszeit - die Steuern auf Benzin und Diesel gesenkt werden. Das wirkt als Anreiz für höheren Verbrauch. Sozusagen ein Förderprogramm für den besten Freund von Rot/Olivgrün/Gelb, Herrn Putin. :thumbup:

      Alles Super!

      Vatapitta
      Die Pharmaindustrie ist an unserer Gesundheit genauso interessiert, wie die Rüstungsindustrie am Weltfrieden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von vatapitta ()

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      Bleibe bei meinen US Ölaktien, hervorragende Bilanzen, anlegerfreundliche Kapitalausschüttung (Dividenden und Aktienrückkäufe), trotz starker Wertentwicklung im Verhältnis zum Ölpreis unterbewertet.
      Politischen Rückenwind, falls es den überhaupt bräuchte, wird es nach den MidTerms geben.
      Für den Ölpreis bleibe ich pessimistisch, also steigend, Übergewichtung von Energie im Portfolio bei der derzeitigen Lage ein Muss.
      Meine grösste Position ist Devon, variable Dividende, im Moment etwa 8%, plus steigender Aktienkurs
      The best substitute for a brain is silence
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      konterbande schrieb:

      Bleibe bei meinen US Ölaktien, hervorragende Bilanzen, anlegerfreundliche Kapitalausschüttung (Dividenden und Aktienrückkäufe), trotz starker Wertentwicklung im Verhältnis zum Ölpreis unterbewertet.
      Politischen Rückenwind, falls es den überhaupt bräuchte, wird es nach den MidTerms geben.
      Für den Ölpreis bleibe ich pessimistisch, also steigend, Übergewichtung von Energie im Portfolio bei der derzeitigen Lage ein Muss.
      Meine grösste Position ist Devon, variable Dividende, im Moment etwa 8%, plus steigender Aktienkurs
      die amerikanischen finde ich auch gut, aber die sind auch mittlerweile recht teuer, insb Chevron.... :hae:

      das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
      Da gehen Anleger aus Angst vor mangelnder Rechtssicherheit aus europäischen in chinesische Aktien... [smilie_happy]
      Wenns nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen. Willkommen im neuen Zeitalter ?)
      hättekönntesollte.....es ist halt wie es ist! 8)
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      Bei Shell (meiner derzeit größten Position ever) überlege ich auch etwas (~23% vom Bestand) zu reduzieren.
      Der Kurs läuft im Wochenchart mittlerweile in den überkauften Bereich rein.
      Zur Ergänzung habe ich schonmal bei DIVERSIFIED ENERGY COMPANY (DEC.L) den Fuß in die Tür gestellt.

      OPERATING PERIODEX-DIVIDEND DATEPAYMENT DATEDIVIDEND PER SHARE (USD)
      4Q 2021May 26, 2022Jun 30, 20224.25¢
      1Q 2022Sep 01, 2022Sep 26, 20224.25¢

      (Dividenden fallen unter US-Steuerregime, 15% mit W8-BEN)

      Hat hier eigentlich jemand CNOOC auf dem Radar?

      saludos
      Control Oppress Victimise Isolate Divide

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von Real de Catorce ()

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      Real de Catorce schrieb:

      Bei Shell (meiner derzeit größten Position ever) überlege ich auch etwas (~23% vom Bestand) zu reduzieren.
      Der Kurs läuft im Wochenchart mittlerweile in den überkauften Bereich rein.
      Shell ist auch mein größter Posten, ich warte aber mit dem Teilverkauf noch, da ich bei den nächsten Zahlen weiter mit pos Überraschungen rechne. Durch den Vorabverkauf wurden im letzten Quartal meines Wissen bei Öl im Schnitt knapp 90$ erlöst, und ich denke, dass im 2.Q. die 100$ geknackt werden. Das würde nochmal einen guten Gewinnschub bedeuten...

      In Anbetracht der ausgesprochen pos Entwicklung beim CF, beim Schuldenabbau sowie beim Aktienrückkauf sehe ich das Ende der Fahnenstange hier noch lange nicht erreicht...
      hättekönntesollte.....es ist halt wie es ist! 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von silberkunta ()

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      Moin moin,

      beim Blick auf chinesische Ölaktien muss man m.E. die Schulden in US $ besonders berücksichtigen. Da der Yuan kräftig gegen den $ abgewertet hat (= Einnahmen der Konzerne in Yuan) wird die Begleichung von $ Schulden durch die Abwertung des Yuan schwieriger.

      Dieser Effekt dürfte in den Zahlen für Q1 2022 noch nicht enthalten sein.
      Gibt es in China Vorschriften für die Höhe der Preise für Benzin, Diesel usw. oder muss damit bei steigender Inflation gerechnet werden bei?

      Die Yuan-Abwertung könnte den Vorteil der günstigen Preise für russisches Öl zunichte machen.


      LG Vatapitta
      Die Pharmaindustrie ist an unserer Gesundheit genauso interessiert, wie die Rüstungsindustrie am Weltfrieden.