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B A N K --- R U N - Seite 392 - Tagesgespräch zu Börse und Wirtschaft - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

B A N K --- R U N

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    • CH. Ein gewisser Standortvorteil ist vorhanden, solange noch das meiste weltweit geförderte Gold in der Schweiz affiniert wird (so um 80 %). Aber ein richtiger "Goldrun" ist ja m.W. noch nie vorgekommen. Wenn weltweit die heute noch extrem niedrigen Investments in physisches Material nur verdoppelt werden wollten (danach immer noch sehr gering!), gäbe es bereits nicht mehr genug! "Äs hät, solangs hät". Niemand muss müssen...man könnte auch strategische Metalle, andere EM, Schnaps, Zigaretten bunkern. Ölfässer wären einfach recht unhandlich, aber wer Lagerraum und Gabelstapler hat...In Zollfreilagern (wenn akzeptiert) auch ohne MWSt, bis es dann ausgelagert würde.
      "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
      X( " Heute besteht der USD nur noch aus Lügen der US-Regierung und ihrer Organe " X( (frei nach J.Willie)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LuckyFriday ()

    • Niemand weiß wie es kommen wird, aber während der Finanzkrise, die durch durch die Pleite von Lehman Brothers infolge der Subprimekrise ausgelöst wurde, konnte man eigentlich jederzeit seine Bestände aufstocken. Ja, es gab Engpässe und nicht jeder Händler hatte jederzeit das komplette Sortiment verfügbar, aber wer Gold oder Silber kaufen wollte, konnte dies tun.

      gyosu schrieb:

      Da liegst du falsch. Während der Finanzkrise lagen die Lieferzeiten für Goldbarren bei der Bayerischen Nationalbank bei über 6 Wochen. Krügerrand war über Wochen nicht bestellbar. Von wegen Gold gibt es immer. Das geht Knall auf Fall und Keiner verkauft dir etwas.
    • Goldfinger2 schrieb:

      Niemand weiß wie es kommen wird, aber während der Finanzkrise, die durch durch die Pleite von Lehman Brothers infolge der Subprimekrise ausgelöst wurde, konnte man eigentlich jederzeit seine Bestände aufstocken. Ja, es gab Engpässe und nicht jeder Händler hatte jederzeit das komplette Sortiment verfügbar, aber wer Gold oder Silber kaufen wollte, konnte dies tun.

      MF Global war eines der größten global operierenden Finanzunternehmen und einer der größten Derivate Broker. Die handelten also auch mit Papiergold in nicht kleinem Umfang. Anfang November 2011 musste MF Global Insolvenz anmelden. Es war die achtgrößte Firmenpleite der US-amerikanischen Geschichte und die Größte seit der Pleite von Lehman Brothers 2008. Die Goldpreise blieben davon unbeeindruckt und sind in den folgenden Jahren stark gefallen. Warum, wieso, weshalb ? Ganz einfach weil die FED, Bank of Japan und EZB die Märkte mit billigem Geld geflutet haben. Glaubt ihr, dass die Big Boys jetzt auf ihren Buchgewinnen mit Aktien und Derivaten sitzen und nicht wissen, wohin mit den Gewinnen ? Von wegen. Die wurden gierig und haben sich mit noch mehr Schulden vollgesogen, leben in Saus und Braus und trieben ihr Hedge Business ( mit Krediten gehebelte Derivate Geschäfte ) auf die Spitze des weltweiten Schuldenberges. Es riecht nach Untergang und wenn es so weit ist wird es euch keiner sagen. Auch nicht die freundliche Nachrichtensprecherin oder der Goldhändler.
    • gyosu schrieb:

      Goldfinger2 schrieb:

      Niemand weiß wie es kommen wird, aber während der Finanzkrise, die durch durch die Pleite von Lehman Brothers infolge der Subprimekrise ausgelöst wurde, konnte man eigentlich jederzeit seine Bestände aufstocken. Ja, es gab Engpässe und nicht jeder Händler hatte jederzeit das komplette Sortiment verfügbar, aber wer Gold oder Silber kaufen wollte, konnte dies tun.
      MF Global war eines der größten global operierenden Finanzunternehmen und einer der größten Derivate Broker. Die handelten also auch mit Papiergold in nicht kleinem Umfang. Anfang November 2011 musste MF Global Insolvenz anmelden. Es war die achtgrößte Firmenpleite der US-amerikanischen Geschichte und die Größte seit der Pleite von Lehman Brothers 2008. Die Goldpreise blieben davon unbeeindruckt und sind in den folgenden Jahren stark gefallen. Warum, wieso, weshalb ? Ganz einfach weil die FED, Bank of Japan und EZB die Märkte mit billigem Geld geflutet haben. Glaubt ihr, dass die Big Boys jetzt auf ihren Buchgewinnen mit Aktien und Derivaten sitzen und nicht wissen, wohin mit den Gewinnen ? Von wegen. Die wurden gierig und haben sich mit noch mehr Schulden vollgesogen, leben in Saus und Braus und trieben ihr Hedge Business ( mit Krediten gehebelte Derivate Geschäfte ) auf die Spitze des weltweiten Schuldenberges. Es riecht nach Untergang und wenn es so weit ist wird es euch keiner sagen. Auch nicht die freundliche Nachrichtensprecherin oder der Goldhändler.
      Ich hab lediglich gesagt, dass man während der Finanzkrise sehr wohl seine Bestände aufstocken konnte. Dass seitdem die Märkte mit Geld geflutet wurden, und dies irgendwann in einem unschönen Szenario enden wird, habe ich ganz sicher nicht bestritten. Ich bin jedoch wie bereits geschrieben der Meinung, dass niemand weiß wie es kommen wird. Sicher ist, daß das Geld und somit die Schulden in irgendeiner Form entwertet werden. Wer meint zu wissen, in welcher Form, tut das auch nur auf der Basis eines Blicks in die Glaskugel.
    • von im €rnst€inzelFall €ndMündigteZuGriffsKontenSchliessFächer oder LagerHaltung halte ich nichts :D

      eigendlich sollt man bei sowas auch auf sein Geld oder €delmetal verzichten bzw. als verlust eintakten

      und im allerbesten Fall , wenns was raus gibt , unter Glück im UnGlück verbuchen :D

      ansonsten gilt , "wie gewonnen, so zerronnen, in gute und schlechte Zeiten"

      das €rsteDrittelJahr 2019 , ist ein NegaTivJahr , vorsicht vor BöseBubenLockStoffe :!:

      Gruss
      alibaba :D
      PS: halt dein Gold zusammen :!: kleiner Tipp, ab Oktober Platin über 917 € :D
      " Wo ich willkommen bin' lass ich mich nieder ,ansonsten geh ich wieder " ;)

      " jeden Morgen steht die Lüge als erste auf ,bis die Wahrheit ausgeschlafen hat " :D

      "Ich bin für mein Textinhalt verantwortlich ,nicht für das was du verstehst" 8o
    • Goldfinger2 schrieb:

      ... Sicher ist, daß das Geld und somit die Schulden in irgendeiner Form entwertet werden. Wer meint zu wissen, in welcher Form, tut das auch nur auf der Basis eines Blicks in die Glaskugel.
      Es gibt ja eigentlich nur 2 Möglichkeiten. Die erste ist Inflation und die zweite Enteignungen. Die Inflation gepaart mit den niedrigen Zinsen läuft auf eine Enteignung der Sparer hinaus. Mit einer Vermögenssteuer könnte sich der Staat auch an den anderen Vermögenswerten seiner Bürger bedienen. Dann käme etwas Gold an einem geheimen Plätzchen vielleicht so manchem gerade recht. Ob dann die Händler noch mitspielen können oder auch auf Gold eine saftige MwSt. erhoben wird steht auf einem anderen Blatt. Zumindest sind solche Raubzüge staatlicher Seits auf Grund langwieriger Gesetzgebungsverfahren vorhersehbar und kommen nicht ohne Vorwarnung. Eine europäische oder globale Finanzkrise hingegen könnte die Bürger wie ein Blitz am heiteren Himmel treffen. Dann könnte es von jetzt auf sofort eine Reise nach Jerusalem werden, wenn man sich noch etwas Gold und Silber besorgen will. Den letzten beißen bekanntlich die Hunde.
    • Es sind schon schlimme Zeiten, dank dem Automatischen Informationsaustausch kann man als unbescholtener (oder auch als bescholtener) Schweizer nicht mal mehr ein Konto im Ausland leisten, ohne dass die Steuerbehörde einen kontaktiert:

      cash.ch/news/steuerverwaltunge…dossiers-erhalten-1278454

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Donar ()

    • Wenn die scheiße den Ventilator trifft sollte man denke ich andere Sorgen haben, als seine letzten paar Kröten noch schnell in EMs umzutauschen und sich damit ggf. verschiedensten Risiken auszusetzen.


      Wenn es plötzlich und aus heiterem Himmel passiert, dann sollten Dinge des täglichen Überlebens und Tauschwaren höchste Priorität haben.


      Nehmen wir an, als aufmerksame Beobachter der globalen Ereignisse ermitteln wir am Freitag um 18 Uhr mithilfe der uns zur Verfügung stehenden Informationen, dass es jetzt gekracht hat. Deutsche Bank Pleite oder auffällige Bewegungen in Italien oder Lieferengpässe mit unglaubwürdigen Entschuldigungen oder was auch immer.


      Ich denke, dann sollte man die noch verbleibende "Übergangszeit" nutzen, um alle Vorbereitungen abzuschließen, Vorräte auffüllen und aufgeschobene Anschaffungen zu erledigen.


      Die Lage könnte am Freitag 18 Uhr nach Presseerklärungen von Politikschauspielern oder Nachrichtenfalschmeldungen noch unklar sein... ist das nun der zu erwartende Kollaps oder nur ein weiterer falscher Alarm, der im Hintergrund mit Panikhandlungen der Strippenzieher doch noch einmal gerade so abgewehrt wurde?


      Also was tun? Mulmiges Gefühl im Bauch, Wartungsarbeiten im Online Banking, der Geldautomat spuckt nur noch 20er und 10er aus, wichtige Persönlichkeiten sind untergetaucht, youtube ist so seltsam langsam, oder der komische Kauz von Nachbar ist auf einmal hektisch am Kisten hin und her räumen und seinen Jeep beladen.... wars das nun?


      Wir haben inzwischen Freitag 19 Uhr, die meisten sind gerade von Arbeit gekommen und noch in ihrem Alltagstrott gefangen und haben demzufolge von alledem noch nichts mitbekommen. Die Supermarkt-Mitarbeiter haben gerade ihre Spätschicht begonnen und waren davor mit schlafen und relaxen beschäftigt. Der Tankwart der freien Tankstelle hat sicherheitshalber schonmal ein paar wertvolle Produkte ins Hinterzimmer geschafft und tut noch so, als wär alles i.O., weiß aber dass sich was zusammenbraut da er den ganzen Tag hinterm Tresen in diesen komischen Naziverschwöreraluhutseiten rumsurft, um sich die Langeweile zu vertreiben... und diese Seiten auf einmal alle nicht mehr erreichbar sind.


      Ist man sich immer noch unsicher, ob nächste Woche das Chaos ausbricht oder nicht, dann doch zumindest einen größeren Wochen- oder Monatseinkauf noch an diesem Abend erledigen. Die meisten Großmärkte haben ja heutzutage bis 22 Uhr auf. Vielleicht noch ein paar Tauschgüter dazu kaufen und wenn möglich mit Karte bezahlen, um das Geld was man anderweitig nicht mehr vom Konto bekommt, noch auszugeben.

      Jetzt erstmal eine Nacht drüber schlafen. Bei einem Beruhigungsbier abends die Goldenseitenforen via VPN ansteuern und sich mit anderen austauschen. Auch mal über Youtube, Liveleak, Bitchute, Russia Today und andere komische Seiten schauen, die man sonst nur so nebenbei wahrnimmt. Findet man einen Hinweis was passiert ist?

      Am Samstag sollte dann mehr Klarheit herrschen, die ersten Scheinverantwortlichen krauchen aus ihren Löchern und lesen ihre vorbereiteten Beschwichtigungen und Erklärungen der doch gar nicht so schlimmen Situation vor. Oft werden nur irgenndwelche Pressesprecher vorgeschickt, denn die Verursacher sind schon längst über alle Berge in ihrem sicheren Luxus-Landhüttchen. Ein weiterer scharfer Blick auf die Funktionsfähigkeit des Internets, eventuelle Störungen in irgendeinem der vielen Netze, Online-Banking immer noch down?

      Ist die Lage nun klarer und es ist absehbar, dass es das nun war (also für Leute wie uns, nicht für den Normalo, der immer noch denkt die kriegen das schon hin)... dann sollte man den Samstag benutzen, um sein verbleibendes Giralgeld bis auf das Monatsminimum per Kartenzahlung auszugeben: Baumarkt, Gartenzentrum, Tierbedarfshandel, Baustoffe, Schnaps- und Tabakläden usw.... überall auf Einkaufstour gehen und die verwirrten Gesichter der Bedienung belächeln oder prophetisch auf das Bevorstehende hinweisen.... man sollte hier am besten nicht in unmittelbarer Nähe zum Lebensmittelpunkt hamstern, denn diese last-minute Panikkäufe sprechen sich rum wenn der Rest der Masse es dann doch endlich mitbekommt (wenn nämlich die Regale fast leer oder die Geschäfte zu sind).

      Den Sonntag beim Hausarbeiten relaxen... den Garten absichern, Haus und Hof auf "schwere Zeiten" umstellen... die vorbereiteten Defensivmaßnahmen in Einsatzbereitschaft versetzen und die Befestigung der Grenzen ausbauen.... Grünschnitt und Totholz zu Sichtschutzhecken an strategisch wichtigen Punkten auftürmen, wertvolle Werkzeuge sicher verstauen, Schwachstellen finden und beseitigen. Die eingeweihten Familien/Freunde/Gruppenmitglieder auf ein Bierchen am Abend einladen und das weitere Vorgehen besprechen.

      Wenn es das wirklich gewesen ist, wird man am Montag so langsam den schleichenden Zerfall des Scheins "alles ist gut, alles funktioniert, es gibt keine Probleme" bemerken, der sich im Laufe der Woche und folgenden Wochen immer auffälliger in den Vordergrund drängt. Krankmeldungen bei Arbeitskollegen, Kurzarbeit, plötzliche Kündigungen, der Filialleiter geht nicht mehr ans Telefon, der Chefboss ist spontan im Urlaub, die Regale in den Läden mit lebensnotwendigen Gütern werden spärlicher eingerichtet sein... irgendwann gibt es völlig leere Regalreihen. Die Autofahrer drängeln sich an den Tanksäulen, von der Bank gibt es immer noch nur Barauszahlungen in Minibeträgen wegen "technischen Schwierigkeiten".... der Nachrichtensprecher sagt, besonders starke Sonnenstürme würden im zusammenhang mit der globalen menschgemachten CO2 erwärmung zu Störungen im digitalen Bankennetz führen und das Geld würde nur noch ganz langsam durch die Leitungen fließen und vielerorts kommt es sogar zu Geldverstopfungen, weshalb es aus den Banken in Form von Bargeld nur noch tröpfelt. Ja genau so wird es sein.

      Kurz und knapp: Ihr bekommt es zuerst mit, während die Menschen um euch herum weiterhin ihrer Alltagsprogrammierung folgen werden und viel zu gestresst und abgelenkt sind, um irgendwas mitzubekommen. Vielleicht merken sie es nach ein paar Tagen, das irgendwas schief läuft, aber die Lethargie wird ihr übriges tun. Es wird nach dem "Ereignis" wohl eine mehr oder weniger krass verlaufende Übergangszeit geben, in der es noch möglich sein sollte, das wertlose Papier und evtl. die wertlosen Bits und Bytes noch zu irgendwas Handfestem zu machen. Habt einen Plan und eine Strategie, habt Listen mit Gütern und Werkzeugen parat, damit ihr dann nicht wertvolle Zeit verschwendet sondern handelt, solange es noch geht.

      Es ist glaube ich besser, ein paar Hand-Geräte zur Feldbearbeitung und Saatgut vorrätig zu haben, als später aus der Not heraus eine Unze Krügerrand für ein paar klapprig-rostige Second-Hand-Geräte und 3 Kilo drittklassiges Saatgut herausgeben zu müssen... oder wenn man es doch eintauschen muss, dann doch lieber für ne Stange Zigaretten oder nen Kasten Schnaps. nur so als Beispiel.
      "Natürlich werden einige Kunden den Gedanken zunächst unangenehm finden, von den Puppen beobachtet zu werden. Aber wir werden doch ohnehin im öffentlichen Raum permanent beobachtet."
      [smilie_happy]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dark-End ()

    • Danke für deine Zusammenfassung @Dark-End! :thumbup:

      Aktuell gibt es im Handelsblatt einen Artikel, dass in Griechenland eine neue Bankenkrise befürchtet wird.

      Zusammenfassung, gekürzt:
      Die Banker fürchten bei einer vorzeitigen Lockerung der Kapitalverkehrskontrollen eine neue Kapitalflucht – wie im Frühjahr 2015. ......
      Barabhebungen sind seit Oktober 2018 wieder in unbegrenzter Höhe möglich. Überweisungen ins Ausland bleiben allerdings auf 2.000 Euro monatlich für Privatpersonen und 100.000 Euro für Firmen begrenzt.
      ......
      In den Krisenjahren verloren die Banken fast die Hälfte ihrer Einlagen. Die Depositen fielen von 237,5 Milliarden Euro im Vorkrisenjahr 2009 auf 122,2 Milliarden Mitte 2015. Inzwischen sind sie wieder auf 134,5 Milliarden gestiegen. In Bankenkreisen schätzt man, dass die Griechen immer noch rund 28 Milliarden Euro Bargeld in Schließfächern und Wohnungen bunkern – aus Angst um die Zukunft der Geldinstitute.
      ....
      Infolge der achtjährigen Rezession kämpfen die Institute mit immensen Kreditrisiken. Fast 47 Prozent aller ausgereichten Darlehen werden nicht mehr bedient oder sind akut ausfallgefährdet. Es geht um Forderungen von knapp 85 Milliarden Euro. Davon entfallen 27 Milliarden auf Hypothekenkredite.
      ....
      Premier Tsipras will überschuldete Hausbesitzer vor Zwangsvollstreckungen schützen.......

      Bisher brauchen Schuldner, deren Immobilien bis zu 250.000 Euro wert sind, in der Regel kaum Zwangsvollstreckungen zu fürchten. Die Banken fordern, diese Grenze auf 100.000 Euro abzusenken. Sie befürchten, dass sonst noch mehr Schuldner ermuntert werden, ihre Kredite nicht zu bedienen, obwohl sie es könnten.
      Experten schätzen, dass schon jetzt bis zu ein Drittel der faulen Hypothekenkredite auf das Konto solcher „strategischer Schuldner“ geht.

      Schnelle Fortschritte bei der Bereinigung der Hypothekenkredite {= Verlust der Häuser für die Schuldner} sind der Schlüssel, wenn die Banken ihr Ziel erreichen wollen, die Quote der Problemkredite bis Ende 2021 auf zehn Prozent zu drücken. Das wäre ein gewaltiger Kraftakt, der nach Schätzungen aus Finanzkreisen die Banken Eigenkapital von über elf Milliarden Euro kosten würde.

      Vizepremier Giannis Dragasakis warnte jetzt bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage, die im Laufe der Krisenjahre bereits dreimal rekapitalisierten Banken könnten neue Kapitalspritzen benötigen.
      .....
      Schlimmstenfalls könnte es zu einem Bail-in kommen. Dann könnten in letzter Konsequenz auch Einleger mit Guthaben von mehr als 100.000 Euro herangezogen werden.


      Das ist staatlich organisierter Raub!
      Auf den Brexit folgt dann der Grexit oder müssen wieder französische Banken gerettet werden? :wall:


      LG Vatapitta
      Geist über Materie: Ist unser materielles Weltbild noch haltbar?
      Katjuscha - Deutsch mit Lyrics!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von vatapitta ()

    • Polkrich schrieb:

      @Dark-End - vielen Dank.
      So stelle ich mir die Situation auch vor. In den großen Städten wird es aber deutlich schlimmer werden, wenn bestimmte Kreise den Verfall und Rückzug der staatlichen Ordnung merken....
      jo, daher war ich auch die letzten paar Jahre immens damit beschäftigt, der großen Stadt den Rücken zu kehren und einen besseren Ort zum (über)Leben aufzusuchen. Seit 2015 ist meine naive Hoffnung endgültig gestorben, einen wie auch immer gearteten Zusammenbruch in einer Stadt durch Einigeln und nachbarschaftlich-menschlichen Zusammenhalt durchzustehen.

      War wohl die beste Entscheidung meines Lebens, denn anstelle von linkem Gesocks auf den Straßen trifft man hier draußen ganz schnell Menschen mit vernünftigen Ansichten und Diskussionskultur, die so mancher Städter wohl eher als Reichsbürger oder gar Nazi bezeichnen würde. ^^
      "Natürlich werden einige Kunden den Gedanken zunächst unangenehm finden, von den Puppen beobachtet zu werden. Aber wir werden doch ohnehin im öffentlichen Raum permanent beobachtet."
      [smilie_happy]