Norilsk Nickel + 12,5 %

  • (2004-02-20) Norilsk Nickel plans to unite gold mining interests


    MMC Norilsk Nickel is reportedly planning to unite all its gold mining companies into one venture based on Polus Company.


    The new merger will be headed by Evgeniy Ivanov, ex-president of Rosbank, Grani.Ru claims.


    There is as yet no fixed scheme for the Norilsk Nickel gold business restructuring. Either all the gold assets of Norilsk Nickel will be converted to a unified share, or a holing company will be formed.


    The process is expected to take at least six months and the new company has not yet been named, though it is likely to maintain its Polus trademark.


    The new venture will be worth an estimated $1 billion and analysts believe the cost of MMC Norilsk Nickel gold assets will rise together with gold prices and gold mining volumes.


    In January Norilsk Nickel was granted permission to float stocks outside Russia.


    Kommentar: Norilsk Nickel ist nicht der erste, der seine Goldminen ausgliedert, könnte aber auf Grund der Grösse ganz interessant werden

  • Globalisierung im Bergbau
    Russischer Konzern drängt nach Südafrika

    Von Hanna Ndlovu, Pretoria

    Erstmals hat sich ein russischer Konzern in Südafrikas wichtigste Wirtschaftsbranche eingekauft: den Bergbausektor.
    Für die südafrikanische Geschäftswelt kam die Meldung überraschend: Die Russen kommen. Im eigentlich westlich orientierten Bergbausektor steigt Norilsk Nickel ein. Das zur Jelzin-Zeit privatisierte Bergbauunternehmen hat den 20-Prozent-Anteil von Anglo American am Konzern Gold Fields erworben. Bezahlt wurde die Kaufsumme von 7,6 Milliarden Rand (1,2 Milliarden US-Dollar) in bar. Die Hälfte stammt aus dem Firmenkapital, der Rest aus einem Kredit der Citibank, für den das Unternehmen 50000 Tonnen Nickel als Sicherheit in die USA transferieren musste. Die enorme Summe hat nicht nur die Aktien des südafrikanischen Bergbaugiganten Anglo American in die Höhe getrieben, sondern auch den Rand um einige Punkte gegenüber den großen internationalen Währungen stärker gemacht.
    Norilsk Nickel ist mit einem Anteil von zwei Prozent auf dem internationalen Goldmarkt bislang eher unbedeutend. Dank großer unerschlossener Vorkommen könnte es aber unter die fünf größten Goldproduzenten der Welt vorstoßen. Ein weiterer Meilenstein dahin könnte der Einstieg in Südafrika werden. Gold Fields ist der zweitgrößte Goldförderer des Landes und gehört auch zu den wichtigsten Platinproduzenten. Zudem dürfte Know-how-Transfer von Südafrika nach Russland stattfinden.
    Vor einiger Zeit hat Norilsk Nickel bei der amerikanischen Bergbaugesellschaft Stillwater Mining Aktien im Wert von 300 Millionen US-Dollar gekauft. Diese Firma ist allerdings nur ein kleiner Player, verglichen mit Gold Fields. Der Konzern beschäftigt allein in Südafrika 48000 Mitarbeiter und besitzt Beteiligungen an Bergbaugesellschaften in Ghana, Australien und den USA. Gold Fields ist Südafrikas älteste Goldbergbaugesellschaft. Die Grundlage bildeten Goldfunde am Tati-Fluss in Transvaal, die einst der deutsche Forscher und Abenteurer Karl Mauch erschloss.
    Anglo American wird die Einnahmen aus dem Deal in seine expandierenden ausländischen Bergbauaktivitäten stecken. Erst Ende vergangenen Jahres hatte der Bergbauriese für 1,4 Milliarden Dollar das ghanaische Unternehmen Ashanti Goldfields gekauft. Auch nach Asien stößt Anglo American vor. So ist geplant, in den nächsten drei bis fünf Jahren 20 Millionen US-Dollar in die Entwicklung einer Platinmine in Chinas südöstlicher Provinz Sichuan zu stecken.


    "Neues Deutschland"

  • der einzige Grund ist ... YUKOS + 30%...


    Norilsk Aktie ist in den letzten Tagen und Wochen so stark gefallen nicht nur wegen dem etwa Kupfer-, Nickel- oder Palladium Preisverfall, sondern weil man um Verhaftung vom Potanin, dem Chef von Interros und Norilsk Nickel fürchtete. Mit heutigem Tag kommt ein bisschen Hoffnung auf, dass die Oligarchen ihre Assets weiter behalten dürfen und das Russland Risiko wird langsam abgebaut ... ob es auch so stimmt, wird sich im Khodorkovsky Prozess zeigen...


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  • Auf die russische Gerichtsbarkeit kannste nicht hoffen. Der KhodorkovskyProzess ist Teil eines WirtschaftKRIEGs. Putin wehrt sich gegen den Ausverkauf heimischer Rohstoffe durch die internationalen Multis. Der Prozessauftakt fand im kleinsten Saal statt! Das ist schon mehr Provokation als Demütigung.


    Hier noch ein schönes Beispiel für unabhängige Justiz in Russland .


    Spionagevorwurf: Igor Sutjagin ist Russlands neuer politischer Gefangener
    ...
    Dies sei der "skandalöseste Prozess" gewesen, der in den vergangenen Jahren in Russland stattgefunden hat, schrieb Ernest Tscherny anschließend in der französischen Zeitung "Libération". Der Autor des Buches "Die Spione des FSB" hatte als Beobachter der Helsinki-Gruppe an der Verhandlung teilgenommen. Nach der Urteilsverkündung, so Tscherny, habe er die Richterin "in Tränen aufgelöst" gesehen. Sie sei offensichtlich zu diesem Urteil gezwungen worden. Doch einen Menschen ohne Beweise zu 15 Jahren Lager zu verurteilen sei eindeutig über ihre Kräfte gegangen. Angeblich wurde auch ein entlastendes Gutachten nicht berücksichtigt.
    ...
    www.welt.de

  • 17/08/2004
    Norilsk Nickel: Goldabbau entwickelt sich positiv


    Der Goldabbau-Unternehmen Poljus, das zu Norilsk Nickel gehört, gab RAS-Halbjahreszahlen bekannt. Im Berichtszeitraum baute Poljus 15,52 t Gold ab und erzielte damit einen Nettoumsatz in Höhe von rund 160,6 Mio. USD.


    Der Nettogewinn belief sich auf 76,8 Mio. USD. Die Analysten waren mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden. Zur Zeit umfasst Poljus mehrere Goldabbauunternehmen, die von der Muttergesellschaft jüngst erworben wurden, darunter Lenzoloto und die Matrossow-Goldmine. Norilsk ist dabei, diese Gesellschaften in ein Unternehmen zu konsolidieren.


    http://www.kreml.net/news/news/full/index.khtml?blockID=6062




    Norilsk Nickel works (Itar tass)

  • Norilsk Nickel wird vom Smartinvestor in das Musterdepot aufgenommen.


    Gruß
    Schwabenpfeil



    Direkt aufnehmen werden wir Norilsk Nickel (WKN: 676 683), und zwar 150 Stück zum morgigen Eröffnungskurs (derzeit rund 45 Euro). Hierbei liegt der Focus auf dem Basismetallbereich. Nicht nur, daß die charttechnischen Konstellationen nach den teilweise heftigen Preiskorrekturen bereinigt zu sein scheinen, auch die Nachfrage ist wegen des China-Faktors nach wie vor stabil auf hohem Niveau. Sicherlich unterliegt auch Norilsk den durch die Yukos-Krise ausgelösten wirtschaftspolitischen Verwerfungen in Rußland, aber das KGV von 7 für die 2004 erwarteten Gewinne und der Bewertungsabschlag von über 40 % zu den großen globalen Konkurrenten sehen vielversprechend aus. Als Zuckerl sind die Russen an der ebenfalls aus unserer Sicht aussichtsreichen südafrikanischen Minengesellschaft Gold Fields beteiligt und profitieren so zunehmend auch von weiter steigenden Goldpreisen. Norilsk wird im neuen Smart Investor 9/2004 in der Rubrik "Emerging Markets-Aktie" ausführlicher analysiert.

    Die Börse ist wie ein Paternoster. Es ist ungefährlich,
    durch den Keller zu fahren.


    Man muss nur die Nerven bewahren !

  • [Blockierte Grafik: http://russlandonline.ru/01logo/images/logorussland-2004.png][Blockierte Grafik: http://russlandonline.ru/schlagzeilen/images/imgtkjmrt.jpg]


    Gewinn der „Norilsker Nickel" im ersten Quartal 2004 auf das 4,2fache angestiegen


    Der konsolidierte Nettogewinn der Hüttengesellschaft „Norilsker Nickel" ist nach den internationalen Standards der Finanzberichterstattung im ersten Quartal 2004 auf das 4,2fache von 109 Millionen Dollar im Jahre 2003 auf 460 Millionen Dollar angestiegen, wird in einem Press-release der Gesellschaft mitgeteilt, das am Freitag verbreitet wurde.


    Die Zwischenfinanzberichterstattung wird durch die Gesellschaft zum erstenmal veröffentlicht.


    Im ersten Quartal 2004 vergrößerte sich der Erlös aus dem Verkauf von Metallen gegenüber der gleichen Zeitspanne des Vorjahres um 40 Prozent auf 1,583 Milliarden Dollar. Zu Hauptursachen der Steigerung des Erlöses wurden die Heraufsetzung der quartalsdurchschnittlichen Preise für den Verkauf von Metallen sowie die Aufnahme der Finanzergebnisse der Gesellschaft Stillwater in die Berichterstattung für das erste Quartal 2004. Im ersten Quartal 2003 hatten sich die Ergebnisse der Stillwater nicht konsolidiert.


    Der Gewinn der Gesellschaft aus der Haupttätigkeit stieg auf das 2,9fache auf 621 Millionen Dollar und der Gewinn vor der Besteuerung auf das 3,5fache auf 635 Millionen Dollar an.


    Die Gesamtselbstkosten von realisierten Metallen vergrößerten sich im ersten Quartal 2004 um 1,5 Prozent auf 693 Millionen Dollar. Dabei gingen die Geldgeschäftsausgaben um 2,8 Prozent von 573 Millionen Dollar im ersten Quartal 2003 auf 557 Millionen Dollar im ersten Quartal 2004 zurück.


    Die Amortisationsabführungen nahmen im ersten Quartal 2004 um 5 Millionen Dollar auf 102 Millionen Dollar dadurch, dass neue Produktionsaktiva in die Bilanz der Gesellschaft einbezogen worden waren, sowie durch die Konsolidierung der Grundfonds der Gesellschaft Stillwater zu.


    Die Ausgaben für die Steuer auf die Gewinnung von Bodenschätzen stiegen im ersten Quartal 2004 um 14 Millionen Dollar auf 32 Millionen Dollar gegenüber der gleichen Zeitspanne des Vorjahres durch die Vergrößerung des mengenmäßigen Umfanges der Erzgewinnung sowie durch die Einführung einer neuen Steuer für die Umweltverschmutzung durch das Bergbau-Hüttenkombinat Kola und dessen Filiale jenseits des Polarkreises an.


    Die sonstigen Ausgaben gingen im ersten Quartal 2004 um 16 Prozent auf 72 Millionen Dollar zurück.


    Die Struktur der Geldgeschäftsausgaben änderte sich im ersten Quartal 2004 so gut wie nicht: Zwei besonders bedeutsame Kostenpositionen - für Entlohnung sowie für Werkstoffe und Ersatzteile - betrugen entsprechend 30 Prozent und 26 Prozent der Gesamtkosten (29,5 Prozent und 26 Prozent im ersten Quartal 2003).


    Im ersten Quartal 2004 wuchsen die Geschäfts- und Leitungskosten der Gesellschaft um 39 Millionen Dollar auf 191 Millionen Dollar an. Die Vergrößerung war durch das Wachstum der Exportzölle bedingt.


    Die Reduzierung sonstiger nicht realisierungsbedinger Ausgaben um 9 Millionen Dollar auf 78 Millionen Dollar im ersten Quartal 2004 erfolgte hauptsächlich durch die Verringerung der Sozialausgaben. (RIA)

  • 16.09.2004
    Norilsk Nickel Depotbeimischung
    GOLDINVEST.de daily


    Die Experten von "GOLDINVEST.de daily" halten die Aktie von Norilsk Nickel (ISIN US46626D1081/ WKN 676683) als solide Depotbeimischung für geeignet, da der Anleger in ein Konglomerat mit diversen Investments und Produktionsbereichen im Gold-, Palladium- und Nickelbereich investiert.


    Palladium ist ein Edelmetall, das sehr oft in einem Atemzug mit dem bekannteren Platin genannt wird. Aktuell führt es bezogen auf die Kursperformance der letzten Monate eher ein Schattendasein, so die Experten von "GOLDINVEST.de daily".


    Doch dies könnte sich schon sehr bald wieder ändern. Besonders interessant in diesem Zusammenhang seien aktuelle Berichte über die vermuteten Palladium-Bestände des russischen Edelmetallgiganten Norilsk Nickel, der auch als einer der größten Produzenten weltweit aufgeführt werde.


    Nach Kalkulationen des renommierten russischen Researchunternehmens "RENAISSANCE CAPITAL" dürfte Norilsk Nickel aktuell knapp 3 Millionen Feinunzen Palladium als jährliche eigene Produktion hervorbringen. Aktuelle inoffizielle Schätzungen würden außerdem von Gesamtreserven des Unternehmens von 163 Millionen Feinunzen Palladium ausgehen. Dagegen lägen weiterhin die noch vorhandenen Lagerbestände im Dunkeln. Gerüchten zufolge könnten noch bis zu 270 Millionen Feinunzen Palladium zum Jahresende 2003 im Eigentum des russischen Metallgiganten gewesen sein. Ein Unternehmenssprecher behaupte hingegen, dass die Gesellschaft keine Lagerbestände mehr besitzen würde.



    Gruß
    Schwabenpfeil

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  • 23.09.2004
    Norilsk Nickel spekulative Empfehlung
    Wirtschaftswoche



    Für die Wertpapierspezialisten stelle sich derzeit die Frage, ob Yukos ein Einzelfall bleibe. Die Möglichkeit bestehe nämlich, dass die Privatisierung der russischen Wirtschaft ein weiteres Opfer fordern könnte. In den letzten Monaten sei Norilsk Nickel vor diesem Hintergrund besonders gefährdet gewesen. Die Großbank HSBC sei sogar vorsorglich aus einen 500 Mio. USD Kredit ausgestiegen. Norilsk Nickel werde von Wladimir Potanin (Chef der Industrieholding Interros) und Michail Prochorov (Generaldirektor des Konzerns) beherrscht. Die beiden Oligarchen würden gemeinsam 63 Prozent der Aktien kontrollieren.


    Zuletzt habe sich der Aktienkurs des Minenkonzerns wieder erholt. Die Investmentbank Credit Suisse First Boston traue dem Unternehmen überdurchschnittliches Kurspotenzial zu. Das Bankhaus setze darauf, dass Präsident Putin das Anlegervertrauen kein zweites Mal auf Spiel setzen werde.


    Norilsk Nickel setze derzeit immer stärker auf Gold, als Absicherung gegen das konjunkturanfällige Geschäft mit Industriemetallen. Das Unternehmen investiere gut 400 Mio. USD in Beteiligungen an russischen Goldförderern. Im Frühjahr habe der Konzern für 1,16 Mrd. USD ein Fünftel des südafrikanischen Goldförderers Gold Fields gekauft. Norilsk steige damit zum sechstgrößten Goldförderer der Welt auf.


    Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die Norilsk Nickel-Aktie für spekulativ empfehlenswert.

  • Politik und Nickelpreis bremsen Aktie von Norilsk Nickel


    29. September 2004 Rohstoffe sind in, das legt alleine schon die Entwicklung auf den Ölpreis nahe. Er zeigt trotz aller Unkenrufe im Trend nach oben. Es gibt viele Argumente, die für diese Entwicklung sprechen. Allerdings auch Gegenargumente. Eines ist beispielsweise der Hinweis, ein großer Teil der Entwicklung sei auf spekulative Marktteilnehmer zurückzuführen und es könne jederzeit zu einer Korrektur kommen.



    Angesichts der offensichtlichen Dynamik des Marktes mag das zwar beinnahe schon frevelhaft klingen. Ein Blick auf die Preisentwicklung bei anderen Rohstoffen jedoch zeigt, wie schnell so ein Trend gebrochen oder zumindest zwischenzeitlich unterbrochen werden kann. So hatte sich beispielsweise der Preis von Nickel von November des Jahres 2001 bis in den Januar des laufenden knapp vervierfacht auf bis zu 2.865 Dollar je Tonne, bevor es in einer deutlichen Zwischenkorrektur wieder nach unten ging auf bis zu 1.689 Dollar. Aktuell liegt der Preis nach einer weiteren „Wellenbewegung” wieder bei 2.410 Dollar je Tonne.


    Nachfrage könnte Angebot übersteigen


    Über die weitere Preisentwicklung dürfte das Angebots- und Nachfrageverhalten entscheiden. In diesem Zusammenhang passen Äußerungen aus Rußland. So rechnet Norilsk Nickel, der weltgrößte Produzent von Nickel und Palladium, damit, daß die Nickel-Nachfrage bis ins Jahr 2006 hinein das Angebot übersteigen wird. Während die Nachfrage weiter steige, kommen bis dahin keine neuen Förderstätten hinzu, sagte Leonid Roschezkin, der stellvertretende Vorstandschef von Norilsk, auf einer Konferenz in Moskau.


    Der russische Bergbaukonzern, der für ein Fünftel der weltweiten Nickelproduktion verantwortlich ist, werde in diesem Jahr 245.000 Tonnen des Metalls liefern und arbeite damit bereits an seiner Kapazitätsgrenze, fügte er hinzu. "Die Zunahme beim Nickelverbrauch übertrifft die Produktion", sagte Roschezkin bei der Investment-Konferenz, die von Brunswick UBS veranstaltet wurde.


    Nickel wird beispielsweise dazu benötigt, rostfreien Edelstahl herzustellen. Die Wirtschaft Chinas ist im ersten Halbjahr 9,7 Prozent gewachsen, wodurch die Nachfrage nach Edelstahl für Küchengeräte und andere Waren kräftig anzog. Mit ihr stieg folglich auch die Nachfrage nach Nickel.


    Politische Risiken


    „Es ist Norilsk gelungen, einen Teil der Kunden für Palladium wiederzugewinnen”, führte Roschezkin aus. Autokonzerne wie PSA Peugeot Citroen und Toyota Motor hatten sich ab dem Jahr 2001 verstärkt Platin zugewandt, nachdem der Palladium-Preis auf Rekordhöhen geklettert war. Seither hat sich des Palladium etwa 80 Prozent verbilligt, während Platin etwa 40 Prozent teurer wurde. Bei Palladium sei inzwischen ein Überangebot auf dem Markt, sagte Roschezkin. Der Preisanstieg bei Platin ist Roschezkin sei darauf zurückzuführen, daß die Nachfrage der Hersteller von Diesel- Fahrzeugen in Amerika und Europa zunehme und auch Schmuckhersteller in China verstärkt zu dem Edelmetall griffen.


    Ähnlich wie das Metall korrigierte in den vergangenen Monaten nach einem imposanten Aufwärtstrend auch die Aktie von Norilsk Nickel. Sie liegt aktuell mit Kursen von 62,25 Dollar knapp 23 Prozent unter dem im April erreichten Allzeithoch von 81,20 Dollar. Zumindest der mittelfristige Aufwärtstrend ist zerstört. Die Korrektur dürfte allerdings weniger mit der fundamentalen und der Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten allein zu tun haben. Sondern in diesem Fall spielen auch politische Faktoren eine Rolle. Allen voran die Yukos-Krise, die Anleger mit Blick auf russische Unternehmen stark verunsichert hat.


    Rein fundamental dagegen scheint das Unternehmen eher günstig bewertet zu sein. Denn Kurs-Gewinnverhältnisse von 7,23 und neun auf Basis der Gewinnschätzungen für das laufende und das kommende Geschäftsjahr sind sicherlich nicht überzogen. Auch eine Dividendenrendite von 2,27 Prozent auf Basis der jüngsten Ausschüttung ist nicht völlig zu verachten. Insgesamt dürfte der Kauf der Papiere nur für risikofreudige Anleger mit straffem Risikomanagement geeignet sein.
    http://www.faz.net/s/Rub953B3C…Ecommon~Scontent.html#top

  • 05.10.2004
    Norilsk Nickel noch nicht zu teuer
    Performaxx-Anlegerbrief


    Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" halten die Aktie von Norilsk Nickel (ISIN US46626D1081/ WKN 676683) für nicht zu teuer.


    Nach der Empfehlung der Experten im Sommer dieses Jahres seien die Kurse der russischen Unternehmen zunächst noch weiter eingebrochen, als sich der Konflikt um Yukos dramatisch verschärft habe. Ihre Empfehlung Norilsk Nickel sei Ende Juli auf unter 40 Euro gefallen (Empfehlungskurs: 46 Euro). Wer die Nerven behalten habe, habe jetzt ein erstklassiges Unternehmen zu Ausverkaufspreisen im Portfolio - Risiken und Nebenwirkungen natürlich immer inklusive.


    Anfang September habe Norilsk hervorragende Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorgelegt, zum ersten Mal nach internationalem Rechnungsstandard IAS. Demzufolge habe der Umsatz um 40% auf 1,58 Mrd. US-Dollar zugelegt, während sich der Nettogewinn auf 0,46 Mrd. US-Dollar mehr als vervierfacht habe.


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    Die Mehrheit der Aktien, nämlich über 60%, würden von Wladimir Potanin und Michail Prochorov gehalten, was ein Vorgehen wie im Fall Chordokovski zumindest unwahrscheinlicher erscheinen lasse. Interessant würden die in den letzten Quartalen durchgeführten Diversifizierungen von Norilsk im Goldsektor erscheinen. Über die Tochterfirma Polyus, die in den drei Hauptminen etwas mehr als 1 Mio. Unzen Gold jährlich zutage bringe, könne Norilsk über mehr als 40 Mio. Unzen Reserven verfügen. Allein diese Goldbeteiligung sollte einen Milliardenwert auf die Waage bringen, trotzdem sei die gesamte Marktkapitalisierung von Norilsk weiterhin nur im Bereich von etwa 13 Mrd. US-Dollar angesiedelt. Zuvor hätten sich die Russen auch mit 20% an der südafrikanischen Gold Fields beteiligt.


    Deutlich höhere Bewertungen könnten zustande kommen, wenn das russische Industriekonglomerat seine Goldaktivitäten über einen Spin-off an die Börse bringe. Der Kurs von Norilsk hänge weniger von einzelnen Unternehmensnachrichten ab als vielmehr vom Gesamtmarkt Russlands. Bei Ausbleiben weiterer politischer Horrormeldungen könne und werde die russische Börse ihren unterbrochenen Aufwärtstrend wieder fortsetzen. Investoren würden schnell vergessen, nicht anders die Fonds, die ihre Mittel auf der Suche nach Überrenditen auch wieder nach Russland transferieren würden, wenn Gras über den Chordokovski-Fall gewachsen sei.


    Nach Ansicht der Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" sind die Aktien von Norilsk Nickel auch bei 52 Euro noch nicht teuer.



    Gruß
    Schwabenpfeil

    Die Börse ist wie ein Paternoster. Es ist ungefährlich,
    durch den Keller zu fahren.


    Man muss nur die Nerven bewahren !

  • 11.10. 13:02
    RU: NORILSK NICKEL - Das Kaufsignal ist da!
    (©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)


    MMC NORILSK NICKEL (ADR) - Russische Aktie (RU) - Auswertung der in Deutschland gehandelten Aktie mit der WKN 676683. Wochenchart (log) seit dem 02.02.2003 (1 Kerze = 1 Woche) als Kurzupdate:


    Die Aktie konnte sich entsprechend unserer Erwartungshaltung auf der zentralen Unterstützungszone bei 39,47-41,00 Euro stabilisieren. In den beiden zurückliegenden Wochen konnte durch den Anstieg über 53,00 Euro das maßgebliche Kaufsignal mit Kursziel 70,00 Euro ausgelöst werden. Die Aktie ist aus charttechnischer Sicht ein Kauf.


    Die Vorgängeranalyse wurde ausschließlich in der GodmodeTrader Member Area und einer externen Quelle veröffentlicht.


    [Blockierte Grafik: http://www.godmode-charts.de/chart/charts2004/lettherebehousemusic/ugo784.gif]

  • Lt. Pressemitteilung von Norilsk Nickel haben sie einen langfristigen Vertrag mit Volkswagen über Palladium geschlossen. Konkrete Zahlen werden jedoch nicht genannt. Ziel sei, direkte Verträge mit Endbenutzern abzuschließen, um so Stabilität in die Edelmetallmärkte zu bringen. Vermutlich soll den Endabnehmern durch langfristige Lieferverträge die Angst genommen werden, daß Palladium in kurzer Zeit wieder über 1000 Dollar kostet und sie ev. ihre Produktion (Katalysator) wieder umstellen müssen.


    MMC NORILSK NICKEL SIGNED A LONG-TERM CONTRACT WITH VOLKSWAGEN AG ON PALLADIUM


    Norilsk Nickel is pleased to announce that its 100% owned subsidiary, UK based, Norimet Limited, has entered into a long-term contract with Germany’s Volkswagen AG for the supply of palladium.


    Volkswagen AG is the largest automobile manufacturer in Europe and the fourth largest in the world, and widely uses palladium metal in catalytic converters.


    As Denis Lepetyukha, managing director of Norimet Ltd., said, such contracts would testify to the success of Norilsk Nickel’s strategy designed to head for entering into direct long-term agreements with end users. We are sure that the strategy provides for stability in the precious metals markets, he noted.
    October 12, 2004

  • 25.11.2004
    Norilsk Nickel "buy"
    ATON Capital Group


    Die Analysten von ATON Capital Group stufen die Aktie von Norilsk Nickel (ISIN US46626D1081/ WKN 676683) unverändert mit "buy" ein und sehen das Kursziel bei 87,8 USD.


    Norilsk Nickel habe gestern seinen Standpunkt gegenüber Gold Fields und Harmony klargestellt. Am Statement von CEO Prokhorov werde festgehalten, wonach Norilsk Nickel den Vorschlag von Harmony unterstütze und gegen die vorgeschlagene Transaktion mit IAM Gold anlässlich der Hauptversammlung von Gold Fields am 07. Dezember stimmen werde.


    Darüber hinaus habe Norilsk Nickel mitgeteilt, dass verschiedene Medien den Sinn eines Artikels in der Financial Times vom 22.11. erheblich verdreht hätten, wonach das Management von Norilsk Nickel als auch das von Gold Fields stärker kooperiert hätten als es die Öffentlichkeit habe glauben sollen, was das unoffizielle Gegengebot in Höhe von 2 Mrd. USD von Gold Fields für Norilsk`s 20% Anteil erklären könnte.


    Nach Ansicht der Analysten sei die Nachricht neutral zu werten, da man nun glaube, dass sich Norilsk Nickel als Gewinner erweisen werde, wie auch immer der Ausgang in der Gold Fields/Harmony Saga aussehe.


    Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von ATON Capital Group bei ihrer Kaufempfehlung für die Aktie von Norilsk Nickel.
    http://www.aktiencheck.de/Anal…etype=5&AnalysenID=514850

  • Norilsk zahlt Zwischendividende von ca 1,46 USD für die ersten neun Monate 2004. Nettogewinn nach internat. Rechnungslegung war 698 Mill.USD, 2,3mal so hoch wie der gleiche Vorjahreszeitraum. Metallumsätze stiegen um 43,4% auf 3,286 Mrd.USD.


    Norilsk Nickel to pay interim dividends
    November 29, 2004 Posted: 09:55 Moscow time (05:55 GMT)


    MOSCOW - Norilsk Nickel shareholders approved interim dividend payments at their extraordinary meeting on November 23 at RUR41.4 (about USD1.46) per stock for the first nine months of 2004, the press service of Russia's metal producer reported. The payments will be made by December 31, 2004.


    The net profit of Norilsk Nickel was $698m under International Accounting Standards in the first half of 2004, which was 2.3 times higher than in the same period last year. Revenues from metal sales grew 43.4 percent to $3.286bn. The production costs increased 11.6 percent to $1.568bn, while the gross profit rose 93.7 percent to $1.718bn.


    The net profit of Norilsk Nickel under Russian Accounting Standards was RUR39.89bn (about USD1.4bn) in the first nine months of this year, which was a 47.8-percent gain. The company's revenues grew 20.3 percent to RUR117.233bn (about USD4.14bn) in this period. RosBusinessConsulting


    Source URL: http://www.russiajournal.com/news/cnewswire.shtml?nw=46529


    Steuerprüfer bei Norilsk´Tochterunternehmen


    Norilsk Nickel Subs Under Serious Investigation
    29.11.2004 8:05
    Russia’s Federal Tax Service asked its Murmansk regional division to send teams of inspectors to carry out inspections at two subsidiaries of MMC Norilsk Nickel by January 24, Interfax reports.


    The order, a copy of which is in Interfax's possession, was issued on October 29.


    The tax inspectors were asked to check that the Kola Mining and Metals Company has paid its mineral extraction tax and the tax on the use of water resources, and that the Severonikel metals combine - part of the Kola MMC - has paid all taxes.
    http://www.neftegaz.ru/english/lenta/show.php?id=52492

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