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Xetra-Gold, Revoulution im deutschen Goldhandel? - Seite 29 - Gold & Silber Tagesgespräch - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Xetra-Gold, Revoulution im deutschen Goldhandel?

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    • Xetra-Gold übersteigt Marke von 10 Mrd. Euro beim verwalteten Vermögen

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      Xetra-Gold übersteigt Marke von 10 Mrd. Euro beim verwalteten Vermögen
      24.02.2020 - Aktuelles

      Steigender Goldpreis und hohe Nachfrage sorgen für neuen Rekord / Europas führender Gold-ETC mit physischer Verbriefung

      Das verwaltete Vermögen von Xetra-Gold (ISIN: DE000A0S9GB0) hat erstmals die Marke von 10 Mrd. Euro überschritten. Der physische Bestand des Gold-ETCs, der im Zentraltresor für deutsche Wertpapiere in Frankfurt eingelagert wird, liegt aktuell bei 209,98 Tonnen. Das entspricht einem Plus von 6,39 Tonnen seit Jahresbeginn. [...]
    • Ich war/bin mit Xetra Gold bisher gut gefahren als reines, bequemes Finanzvehikel, um mit sehr geringen Kosten mittel- bis langfristig via Cash auf einen steigenden Goldpreis zu setzen. Der große Vorteil liegt für mich nicht allein (ein wenig freilich schon) in der versprochenen physischen Ausliefungsgarantie, die wohl nur in ruhigen Zeiten und mit doch etwas erhöhtem Kostenaufwand funktioniert.

      Die physischen Bestände sollte man sich anderweitig selbst besorgen - was natürlich im Moment schwierig ist und was sich aber wahrscheinlich auch wieder einmal ändern wird, wann allerdings weiß freilich keiner. Nein, die schöne Sache daran ist einfach, dass es nach einem Jahr, wie früher in seligen Zeiten am Aktienmarkt, steuerfrei ist. Im letzten Jahr also fast 30% steuerfreier Gewinn, den man sich immer noch jederzeit mit einem Mausklick aufs Konto buchen lassen kann. Im krassen Ernstfall hingegen ist es jederzeit denkbar, dass es nur noch diesen Barausgleich geben wird, auch wenn es das hinterlegte Gold in Frankfurt (sie behaupten zu 90% physisch und 10% Cash) wirklich geben sollte, wovon ich tatsächlich ausgehe. Allein, sie werden es dann eben einfach nicht mehr hergeben (dürfen, wollen).

      Als simples Anlagevehikel im Rahmen des bestehenden Finanzsyszems ist das Ding nicht besser oder schlechter als andere auch. Sein gesamtes Goldinvestment nur darauf zu setzen wäre allerdings höchst fahrlässig.
    • "Bequem" pleite gehen.... :burka:
      Es ist und bleibt eine Inhaber-Schuldverschreibung... :love: I love it.... [smilie_happy]
      wie alles Papier-irgendetwas...kauft ja kein physisches EM, es gibt im Moment eh zu wenig.... [smilie_love]
      "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
      X( " Heute besteht der USD nur noch aus Lügen der US-Regierung und ihrer Organe " X( (frei nach J.Willie)
      "Ich bin für Fotosynthese und die braucht CO 2" (Dr.Markus Krall)
    • Schwundgeldfluechter schrieb:

      Das meine ich tatsächlich, ohne Hedge hätte die Gegenpartei ja 30% an den goldcore verloren.
      Die "Gegenpartei" für mich ist in diesem Fall vor allem das deutsche Finanzamt. Ich wüsste nicht, warum bei diesem Konstrukt kompliziertes Hedging notwendig wäre. Erhöhen sich die aktuellen Spreads, wird das in den Kurs eingepreist. Würden sie gar kein Gold mehr oder zuwenig bekommen, wird die Sache eben ausgesetzt, was zumal bislang m.W. noch nie eingetreten ist - eine Situation hingegen, in der sich jedoch im Moment viele Möchtegerngoldkäufer von physischer Ware ganz aktuell befinden.

      Als Xetra-Gold aufgelegt wurde, so glaube ich mich zu erinnern, war anfangs noch gar nicht entschieden, ob diese Architektur aus Inhaberschuldverschreibung + physische Hinterlegung finanztechnisch wie physisches Gold oder wie ein Zertifikat o.ä. angesehen würde. Das Finanzministerium hat sich dafür entschieden, es dem physischen Goldbesitz gleichzustellen. Das macht es unter dem Vorbehalt der bereits oft erwähnten Unwägbarkeiten im Krisenfall als Long-Spekulation auf die Goldpreisentwicklung interessant. Es ersetzt nicht den direkten, jederzeit möglichen privaten Zugriff auf physische Ware, was doch die Regel sein sollte.

      Ein anderer professioneller Goldverwahrer wie der hier bei Goldseiten ständig mit seinen Artikeln präsente Herr von Greyerz hingegen berechnet seine Lagergebühren knallhart und doch völlig unverständlich nach der jeweiligen Höhe des Goldpreises, ganz so, als ob sich die Lagerkosten mit dem jeweiligen Preisgefüge ändern würden, anstatt einfach wie ansonsten üblich sich über die Lager- und Sicherheitsinfrastruktur zu finanzieren.