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Gold - wann kommt der Absturz? - Tagesgespräch zu Börse und Wirtschaft - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Gold - wann kommt der Absturz?

    • Gold - wann kommt der Absturz?

      Alles spricht von Gold, sogar in der Tagesschau war vom angeblichen Inflationsschutz zu hören. Überall wird zum Einstieg geraten. Wohl ein Zeichen für eine Übertreibung. Vor Inflation schützt Gold wohl nur, wenn man es nicht zu einem überzogenen Preis kauft ...

      Auch Hr. Eichelburg rät selbst beim jetzigen Preis noch zum Einstieg.

      Es kommt meistens anders und sicher anders als Hr. Eichelburg denkt. Wird Hr. Eichelburg die "gläubigen" Leser entschädigen, wenn Gold in den nächsten Jahren doch nicht der Renner ist, und die vom ihm beschworenen Krise noch lange auf sich warten lässt? Eventuell erleiden viele der "Gläubigen" dann massive Verluste (oder Nicht-Gewinne), da sie seinen Empfehlungen gefolgt sind?

      Interessant ist dieser Artikel:

      goldseiten.de/content/diverses….php?storyid=6218&seite=0

      Der Goldpreis hat sich in USD seit 2001 verdreifacht. Hat sich in dieser Zeit auch die Dollar-Geldmenge verdreifacht? Haben sich die Immobilienpreise in den USA verdreifacht? Haben sich die Preise in den Lebensmittelläden in den USA verdreifacht? Haben sich die Preise für Autos und Elektroartikel verdreifacht?

      Fazit: 15 - 20 % in Edelmetallen ist o.k. Aber wer jetzt noch einsteigt, der sollte sich über das hohe Risiko im Klaren sein. Da kann aus angeblichem Inflationsschutz schnell ein massiver Verlust werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von leonardoma ()

    • Absturz ist ein hartes Wort.
      Ich würde eher von einer zeitweisen Korrektur oder einem Rückschlag sprechen die nach einem so steilen Anstieg folgen wird. Dann werden wir noch mal Gelegenheit haben die Bestände aufzufüllen bevor der langfristige Trent sich nach oben fortsetzt.
      Die Aussicht auf eine Krise ist kein Grund den Optimismus zu verlieren.
    • Überall wird zum Einstieg geraten


      Ja in Shorts oder Zertifikate bei den Banken...

      Es kommt meisten anders und sicher anders als Hr. Eichelburg denkt


      Wir werden sehen. Im Moment scheint Eichelburg eher Recht zu behalten.

      Schaut euch den Scheiss mit den Banken doch an, schaut euch an wie sich die Währungen verhalten... Vor 2 Jahren war ich da auch noch skeptischer, aber im Moment stehen wir wieder vor ner richtig schönen fetten weltweiten Rezession. D.h. wir sind schon mittendrin statt nur dabei.

      Bloß nichts gegen Gold sagen ...?

      Wir werden sehen wie gesagt, die Milchmädchenhause beginnt jetzt vielleicht, aber sie ist noch nicht in vollen Zügen da. Ich denke das nochmal 100% anstieg durchaus drin sind. Bei 1000 Euro die Unze beginnen dann Kleinanleger zu kaufen und kaufen und kaufen... WENN es wieder zu einer Blasenbildung kommt. Vorausgesetzt WENN.

      Ohne funktionieres System keine Blase sondern Preissteigerungen durch Geldentwertung.

      Gut lief es auch jeden Fall ich habe meinen ersten Krügerrand für 330 Euro gekauft. Jetzt steht die Unze schon bei 605... Andererseits habe ich vor nicht allzulanger Zeit auch für 75cent noch nen Liter Diesel bekommen... Milch, Mehl, Brot, Käse...

      Der Goldpreis hat sich seit 2003 verdreifacht. Hat sich in dieser Zeit auch die Dollar-Geldmenge verdreifacht? Haben sich die Immobilienpreise in den USA verdreifacht?


      Nicht seit 2003 aber ein paar Jahre früher wo Gold niedrig gehalten war durchaus... durchaus...

      Und seit 1980 sowieso, ist doch heut fast dasselbe wie 1980 bloß die Preise 1zu1 in Euro statt in Mark. 9 Euro Stundenlöhne statt 9 Mark.
      S-Klasse von Cermedes 70 000 Euro statt 70 000 Mark...

      Liter Benzin 1,40 Euro statt 1 Mark 15

      Mehl, Butter, ist noch billiger, aber steigt beständig...

      Jetzt noch alle nen dicken Schluck aus der Lohnpulle, EZB druckt und schiebt...

      Wie gehts weiter??


      Ich schätze Februar-März wird es etwas runtergehen wenn die Inder mit Heiraten fertig sind so wie jedes Jahr.

      Nur dieses Jahr wird sich das nicht in dem Maße auswirken wie in den jahren davor.
      "Das Geld geht durch das Haus des Armen, wie der Wind durch eine verfallene Hütte weht."
      Vietnamesisches Sprichwort

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anzugpunk ()

    • Habe ich ja noch nie gehört, daß der POG sich sklavisch an M3 halten würde.
      Demzufolge müßte M3 ja über 20 Jahre lang nur gefallen sein :rolleyes:
      Sicher auch zukünftig eintretende Rücksetzer sind nötig, um Zuspätgekommene, die noch auf den abgefahrenen Zug aufspringen, abzuschütteln. ;)
      "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" W. Ulbricht
      "... gebe ich Ihnen, gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Schleswig-Holsteins und der gesamten deutschen Öffentlichkeit, mein Ehrenwort, ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind.“ U. Barschel
      "Es gibt kein Treffen in Luxemburg", sagte Guy Schuller, Sprecher des Vorsitzenden der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, am Freitag der dpa. "Das sind Gerüchte ohne Substanz."
    • vor paar Monaten wurde bei 580€/oz noch im ganzen forum zu gold geraten und jetzt wo´s grad mal 50€ teurer iss solls völlig überteuert sein ?

      Muss man nich verstehn oder:D

      egal,glaube bei 1000 stoßen etliche wieder ab die jetzt eingestiegen sind so wie ich und warten einfach ab
    • Original von coolhand
      egal,glaube bei 1000 stoßen etliche wieder ab die jetzt eingestiegen sind so wie ich und warten einfach ab


      Dazu müsste man an eine Auferstehung des Dollars glauben. Dazu sind wie in den 80ern unter Volcker zweistellige Zinsraten (ca. 18-20%) notwendig. Die kann die FED erst einführen, wenn alle Banken, Hedge Fonds Pleite und die Derivategeschäfte abgeschrieben sind. Und ob die USA diese Zinsen auf ihre Staatsschulden zahlen können oder wollen... Oder anders ausgedrückt geht das erst nach dem totalen ökonomischen Kollaps. Eher werden sich die USA in einer Hyperinflation ala Weimar entschulden...

      Wenns soweit ist, das man aus Gold aussteigen soll, dafür muß man dann kein Hellseher zu sein.
    • Ein paar "grundsätzliche Gedanken "zur Investition in Gold!

      Hi, leonardoma

      Was versteht du unter Absturz und "massiven Verlusten"?
      Wenn du darunter einen eventuellen Rückgang auf 800 - 850 USD/oz verstehst, heisst die Antwort: Natürlich, warum nicht?
      Wenn du darunter, ein Rückgang unter 650-700USD verstehst: Höchstwahrscheinlich, nein!

      Wie denn auch, bei den Konjunkturrückgangsbefürchtungen und angekündigten Zinssenkungen/Geldmengenausweitungen der FED.
      Solange die alternativen Anlagenmöglichkeiten noch eine negative reale Verzinzung bringen, sind Gold und Silber fundamental die Alternative Nummer 1.

      Schau dir nur die älteren Beiträge der 6 Monate mal an: Auch bei Überschreitung der 800USD/Unze-Grenze wurde geschrieben und orakelt, ob es schon für ein Einstieg schon spät wäre, und dasselbe Geschwätz wird auch bei Überschreitung der 1000USD/Oz-Levels die Leute beschäftigen. Du kannst aus diesem Teufelskreis nur ausbrechen, in dem du regelmäßig unabhängig vom Preis peu a peu einsteigst, und zu einem Mischpreis ein Bestand bildest. Punkt. Aus. Alles andere ist Spekulation!

      Aber ich denke du hast in deiner Frage bereits eine Grundverunsicherung, die du erst überwinden muss, um in Gold überhaupt einzusteigen. Physischer Goldkauf sollte keine Spekulation auf steigende Goldpreise sein, sondern ein Grundbedürfnis, deine Ersparnisse vor einem "grösseren Verlust" durch die Papierwährung zu schützen.
      Kurz- und mittelfristige "Verluste" von 20-30% sind dabei sowas von irrelevant, solange dieses "Irrsinn" um uns herum mit der Papierwährung und den Bubbles mit den Derivaten, Assets und Krediten, die einen Systemzusammenbruch wirklich fast zwingend herausfordern, weitergeht.

      Fazit: Du kaufst das Zeug und bunkerst sie, ohne dich zu freuen oder zu trauern, wenn das Zeug nach halbem Jahr 20% mehr oder weniger kostet. Es geht letztendlich wirklich um viel mehr!

      PS: Das ist nur eine persönliche Meinung, und keine Empfehlung oder These, die zur Diskussion steht.
      Grüße
      Golden Earring

      meine Bewertungen: goldseiten-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=14018 [smilie_blume]
    • Also ich sehe keinerlei Grund, Gold oder Silber jetzt schon zu verkaufen. Der POG und POS haben immer mal wieder kleinere Korrekturen in bestimmten Abständen. Eine spekulative Blase ist es jetzt noch niemals. Auf die Charttechniken würde ich mich die nächsten Jahre nicht mehr so verlassen. Die Fundamentaldaten haben sich grundlegend im Vergleich zu den 1980ern geändert. Diese ganze Angstmacherei mit dem Goldsturz usw. ist pure Mediensteuerung der Eliten.

      Würde der POG in einer Tour bis auf 1400$ steigen, müsste man wenn überhaupt mit einer mittleren Korrektur rechnen.

      Aber Anzugpunk hat schon Recht: Was soll man mit dem Fiat sonst machen, ausser EM kaufen..
      In der Wirtschaft ist alles im Konjunktiv.
    • RE: Ein paar "grundsätzliche Gedanken "zur Investition in Gold!

      Original von Golden Earring
      Hi, leonardoma

      Was versteht du unter Absturz und "massiven Verlusten"?
      Wenn du darunter einen eventuellen Rückgang auf 800 - 850 USD/oz verstehst, heisst die Antwort: Natürlich, warum nicht?
      Wenn du darunter, ein Rückgang unter 650-700USD verstehst: Höchstwahrscheinlich, nein!

      Wie denn auch, bei den Konjunkturrückgangsbefürchtungen und angekündigten Zinssenkungen/Geldmengenausweitungen der FED.
      Solange die alternativen Anlagenmöglichkeiten noch eine negative reale Verzinzung bringen, sind Gold und Silber fundamental die Alternative Nummer 1.

      Schau dir nur die älteren Beiträge der 6 Monate mal an: Auch bei Überschreitung der 800USD/Unze-Grenze wurde geschrieben und orakelt, ob es schon für ein Einstieg schon spät wäre, und dasselbe Geschwätz wird auch bei Überschreitung der 1000USD/Oz-Levels die Leute beschäftigen. Du kannst aus diesem Teufelskreis nur ausbrechen, in dem du regelmäßig unabhängig vom Preis peu a peu einsteigst, und zu einem Mischpreis ein Bestand bildest. Punkt. Aus. Alles andere ist Spekulation!

      Aber ich denke du hast in deiner Frage bereits eine Grundverunsicherung, die du erst überwinden muss, um in Gold überhaupt einzusteigen. Physischer Goldkauf sollte keine Spekulation auf steigende Goldpreise sein, sondern ein Grundbedürfnis, deine Ersparnisse vor einem "grösseren Verlust" durch die Papierwährung zu schützen.
      Kurz- und mittelfristige "Verluste" von 20-30% sind dabei sowas von irrelevant, solange dieses "Irrsinn" um uns herum mit der Papierwährung und den Bubbles mit den Derivaten, Assets und Krediten, die einen Systemzusammenbruch wirklich fast zwingend herausfordern, weitergeht.

      Fazit: Du kaufst das Zeug und bunkerst sie, ohne dich zu freuen oder zu trauern, wenn das Zeug nach halbem Jahr 20% mehr oder weniger kostet. Es geht letztendlich wirklich um viel mehr!

      PS: Das ist nur eine persönliche Meinung, und keine Empfehlung oder These, die zur Diskussion steht.


      exakt!!!
      vermögensicherung einerseitsund zocken andererseits sind nun mal 2 paar stiefel!

      mfg alfy
      die fähigkeit zur einsicht ist eine tugend, starrsinn eine krankheit!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von alfy ()

    • Der Absturz beim Gold wird kommen

      und er wird heftig sein. Sehr heftig sogar. Soviel kann man sagen, ohne am Ende Unrecht zu haben.

      Wann er kommen wird, das weis ich nicht. Und ich weis auch nicht, bei welchem Kurs er kommen wird. Aber er wird kommen.

      Fest steht aber auch, daß der Absturz beim Gold, so heftig er auch sein mag absolut nichts ist, gegen die todsicheren Verluste, die Aktien- und Geldwertanlagen innerhalb der nächsten 30 Jahre ihren Investoren bereiten werden.

      Letzteres ist alleine schon aufgrund des Geldüberhanges und des zwangsläufigen Wachstums der Geldmengen aufgrund von Zins und damit in Zusammenhang stehenden Aufbuchungen (Staatsschulden) und Geldmengensteigerungen (Generierung von Nachschuldnern immer schlechterer Bonität, um das Schneeballsystem exakt bis zum Verrecken am Laufen zu halten) absolut unausweichlich.

      Das ist so sicher, daß man darauf Gift nehmen könnte.

      Gegen das, was da komen wird sind sämtliche Goldpreisabstürze (historische und zukünftige) ganz lächerliche Bewertungsschwankungen.

      Auch das hat uns die Geschichte immer wieder gezeigt.

      Mag sein, daß es bei GOLD 70, 80 oder 90-prozentige Bewertungsschwankungen gab, gibt und geben wird. Fest steht, daß Papiergeld bislang immer zu seinem inneren Wert zurückgekehrt ist: Null.
      Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.
    • Original von Anzugpunk
      Sagen wir mal wir steigen bei 1000 Euro aus...

      Was machen wir dann mit dem Geld??

      Gold kaufen?? :rolleyes:


      Warum nicht:

      man wartet etwas und kauft dann weniger Gold für seinen Erlös, als man zuvor besaß.

      Steigt der Kurs, macht man erneut Gewinn. Wartet ab, vielleicht zu lange, und kauft fürs Geld wieder etwas weniger Gold. Um erneut mehr Geld damit zu verdienen.

      So können ganz viele Menschen mit demselben Gold gutes Geld verdienen. Und alle rechnen sich reich. Allesind clevere Spekulanten. Alle haben sich ihr goldenes Näschen verdient.

      Alles klar?!.
      Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.
    • @Blaubronco
      warum soltest Du es denn auch verkaufen?
      Arbeitslos und nichts zum beißen?
      Krank und nur noch 6 Monate zu leben?

      Stell die Frage anders.
      Warum habt Ihr denn alle Gold gekauft?

      Als sicherer Hafen für den Notfall.
      Würde ich heute aber bei einem Preis von 1000 US $/Oz kaufen und der Preis würde 6 Monate später fallen, ich würde mir auch in den Hintern beißen.

      Also lautet die Frage, was ist derzeit realistisch oder ab wann ist der Preis spekulativ überzogen?
      Die Entscheidung muss jeder selbst für sich treffen.

      Für mich lautet derzeit die Frage, bis zu welchem Preis kaufe ich noch, oder spare ich lieber mein Fiat und hoffe dass es wieder billiger wird.
      Leider gibts ja keine Anocen in der Tageszeitung, mit Rabatmarken oder Coupons für Gold und Silber zum ausschneiden. :D
      Lieber der Rattenfänger von Hameln, als Maustreiber von Microsoft.
    • Wenn man die 800$ aus den 1980ern inflationsbereinigt darlegt, müssten wir erst bei 2500-3000$ pro Unze von einer Blasengefahr sprechen. 1000$ von heute sind doch noch garnichts im Vergleich zu den 800$ der 80er. Also ich sehe im Moment keinen Grund zur Panik. Sollen die Angsthasen ruhig nur ihr Gold verkaufen. Umso steiler wird der POG dann am Ende steigen.
      Man kann Gold ohne schlechtes Gewissen bis zur nächsten Währungsumstellung kaufen oder halten.
      Die fundamentalen Fakten stehen diesesmal ganz anders da. In den 80ern gab ja immerhin einen stabilen Dollar und ein viel weniger geringeres M3.
      In der Wirtschaft ist alles im Konjunktiv.
    • RE: Der Absturz beim Gold wird kommen

      Original von Blaubronco
      habe bisher kein vernünftiges Argument gelesen, warum man jetzt Gold verkaufen soll, es sei denn, man ist in Geldnot.
      Gruß Blaubronco


      Hallo,

      ich bin selbst mit ca. 15% in Edelmetallen investiert und werde jetzt nicht verkaufen. Es ging mir darum, ob es jetzt noch sinnvoll ist, Gold zu kaufen.

      Durch die Liquiditätsschwemme der Notenbanken wandert viel Geld um den Globus und sucht nach Anlagen mit hoher Rendite. Deshalb:

      1. Aktienblase (in USA vorbei)
      2. Immobilienblase (in USA vorbei)
      3. Edelmetallblase

      Hier ein paar Fragen, die man sich stellen sollte:

      1. Die Geldmenge wächst stark an. Wie hoch war das Wachstum der Geldmenge p.a. von 1983 bis 2003 (den Gold-Peak habe ich hier extra rausgelassen). Wer in diesen 20 Jahren falsch eingestiegen ist, konnte bis zu 50% Verlust machen. Ist die Geldmenge in dieser Zeit um 50% gesunken?

      2. Was war nach der großen Blase in Japan, von der sich Japan bis heute nicht erholt hat? Ist der Goldpreis gegenüber dem Yen stark gestiegen? Damals gab es Alternativen und die gibt es heute auch noch. Z.B. in Asien.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leonardoma ()

    • RE: Der Absturz beim Gold wird kommen

      Original von leonardoma
      Original von Blaubronco
      habe bisher kein vernünftiges Argument gelesen, warum man jetzt Gold verkaufen soll, es sei denn, man ist in Geldnot.
      Gruß Blaubronco


      Hallo,

      ich bin selbst mit ca. 15% in Edelmetallen investiert und werde jetzt nicht verkaufen. Es ging mir darum, ob es jetzt noch sinnvoll ist, Gold zu kaufen.

      Durch die Liquiditätsschwemme der Notenbanken wandert viel Geld um den Globus und sucht nach Anlagen mit hoher Rendite. Deshalb:

      1. Aktienblase (in USA vorbei)
      2. Immobilienblase (in USA vorbei)
      3. Edelmetallblase

      Hier ein paar Fragen, die man sich stellen sollte:

      1. Die Geldmenge wächst stark an. Wie hoch war das Wachstum der Geldmenge p.a. von 1983 bis 2003 (den Gold-Peak habe ich hier extra rausgelassen). Wer in diesen 20 Jahren falsch eingestiegen ist, konnte bis zu 50% Verlust machen. Ist die Geldmenge in dieser Zeit um 50% gesunken?

      2. Was war nach der großen Blase in Japan, von der sich Japan bis heute nicht erholt hat? Ist der Goldpreis gegenüber dem Yen stark gestiegen? Damals gab es Alternativen und die gibt es heute auch noch. Z.B. in Asien.


      Ob die Aktien- bzw. Immobilienblase in den USA schon vorbei sind, möchte ich bezweifeln.

      Man hat das Problem erkannt und einen Teil davon offengelegt und von diesen Offenlegungen wurde ein Teil abgeschrieben.

      Und ob die Liquiditätsschwemme das Problem längerfristig lößt sei auch dahingestellt - schließlich entstanden die Probleme es durch eine Aufblähung der Geldmenge und die überbordenden "virtuell erzeugten" Finanzströme suchten sich in Ermangelung wertstabiler Anlagemöglichkeiten und ihrem Renditewahn immer neue Vehicles und über diese Müllpapiere wurden dann halt Investitionen getätigt, die in einem offenen Markt (Informationen über die Investition und Nachhaltigkeit einer Rendite) niemals stattgefunden hätte.

      Hätte irgendein Geldgeber sonst Wohnimmobilien in Mio.-Stückzahlen finanziert, wenn er über die NichtZahlungsfähigkeit der Schuldner Kenntnis gehabt hätte?

      Und was passiert eigentlich mit diesen "Geldspritzen" der Notenbanken an die Privatbanken - es sind derzeit hunderte Mrd. virtueller Dollar für dieses Perpetum Mobile (Bau)Wirtschaft USA weggefallen - fließen diese Notenbank-Mrd. weiterhin in einen übersättigten Markt - oder eher in die Rückabwicklung dieses Schrottes von Finanzvehiceln und vor Allem wie und wann werden diese Kapitalspritzen wieder aus dem Markt genommen.

      ...

      Kann sich der Immobillienmarkt in den nächsten Monaten überhaupt schon wieder erholen - wieviele Vollstreckungen und neuerliche Pleiten stehen uns noch bevor angesichts der Erwartung einer Rezession in den USA - wieviele Menschen die derzeit noch einen Job haben, werden in 3 bis 6 Monaten diesen verlieren und ihre Raten nicht mehr bedienen können.
      Wer wird sich in diesem Szenario neu verschulden mit der Aussicht wenige Monate später aus dem Haus zu fliegen?

      WIe werden sich die Gewinne der Unternehmen entwickeln?

      Also die Krise ist längst nicht überstanden und nur ansatzweise in die Öffentlichkeit gedrungen.

      siehe auch Hinweise:
      n-tv.de/903191.html

      Sonntag, 13. Januar 2008
      Politik besorgt über US-Wirtschaft
      Bernanke berät mit Pelosi
      ...