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Palladium als gute Wertanlage?! - Seite 3 - Platin & Palladium: Barren und Münzen zur Wertanlage - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Palladium als gute Wertanlage?!

    • Siesta schrieb:

      Wo bleiben denn die so oft genannten Substituierungstendenzen von Pd zu Pt?

      Oder ist das alles lediglich eine Frage der Zeit und das Pendel schlägt dann umso kräftiger zurück?
      Der Preisdruck muss erst mal einige Zeit wirken und es muss den Konzernleuten so richtig weh tun, zu wissen, dass das viel billigere Platin auch noch besser ist...........

      Dann kommen vielleicht noch einige andere technische und rechtliche Voraussetzungen, die es zu erfüllen und umzusetzen gilt, bevor es los geht.

      Kommen wird es. Wenn nicht hier, dann im Rest der Welt. Deutschland und Europa sind bedeutungslos, werden immer bedeutungsloser. Und jeder Monat bis dahin ist ein guter Monat.

      In zehn Jahren wird sich sowieso alles sehr deutlich verteuert haben müssen, egal, ob Pt oder Rd oder Pd oder AG oder Au. Allein schon deswegen, weil Defizite nun über die Notenpresse finanziert werden und die Geldmengen bzw. Umlaufgeschwindigkeiten der Währungen (das ist durch Negativ-Zinsen erzwungen) deswegen förmlich explodieren.

      Von daher ist es fast egal.....

      Hauptsache man ist "irgendwo" "drin".

      Dass Pt vieleicht besseres Potenzial hat, als Pd...... ist da wirklich eher nebensächlich.
      Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.
    • mesodor39 schrieb:

      Siesta schrieb:

      Wo bleiben denn die so oft genannten Substituierungstendenzen von Pd zu Pt?

      Oder ist das alles lediglich eine Frage der Zeit und das Pendel schlägt dann umso kräftiger zurück?
      Der Preisdruck muss erst mal einige Zeit wirken und es muss den Konzernleuten so richtig weh tun, zu wissen, dass das viel billigere Platin auch noch besser ist...........

      Dann kommen vielleicht noch einige andere technische und rechtliche Voraussetzungen, die es zu erfüllen und umzusetzen gilt, bevor es los geht.

      Hauptsache man ist "irgendwo" "drin".
      Dass Pt vieleicht besseres Potenzial hat, als Pd...... ist da wirklich eher nebensächlich.
      Sehe ich ähnlich. Palladium durch Platin zu ersetzen, ist bei den meisten industriellen Anwendungen zwar möglich. Aber die Kosten der Umstellung fallen sofort an, die Einsparungen erst in Zukunft. Nicht optimal für ein Management, das in Quartalen denkt. Und natürlich hat man auch dort auf dem Schirm, daß die Relationen sich wieder in Gegenrichtung entwickeln könnten. Dann hätte man die technische Umstellung zwei Mal (zu rechtfertigen).

      Wie man am wenig flüssigen Handel sieht, sind Anleger immer noch relativ wenig in Palladium drin. Ich habe mir aus diesem Grund um 2008 physisches Palladium als Alternative zum Gold zugelegt (und mich bei goldseiten angemeldet!). Damals gab es noch nicht mal standardisierte Barren, sondern nur rohe Klötze Metall mit individueller Gewichts- und Echtheitsbescheinigung von der verkaufenden Bank. Die sahen aus, als wären sie in einer befreundeten Autowerkstatt grob passend zersägt worden wie der Käse im Supermarkt. Mittlerweile gibts zwar Münzen in hübschen Verpackungen, aber verglichen mit Gold-und Silbermünzen führen sie ein Schattendasein.

      Ich würde deswegen derzeit auch nicht gegen Platin tauschen, schon allein wegen der 'Reibungsverluste'. Nur bei Neukäufen gäbe ich Platin den Vorzug. Anders sähe es aus, wenn es zu einem Run wie den historischen 'Palladium 11000' käme, d.h. zu einem gewaltigen Outperformen von Palladium gegenüber allen anderen Edelmetallen. Dazu müßte aber erstmal ein großer industrieller Verbraucher in Panik geraten oder sonst etwas dramatisches passieren.

      Gruß
      KLaus_H.
    • Neo schrieb:

      Hallo Klaus,

      es waren damals nicht 11000 sondern 1100 :)

      Schau Dir mal das Ratio PD : PT an. Das ist soweit, wie zuletzt 2000 ( Stand 1100)Deshalb sind hier einige short in PD.
      Stimmt; der fünfstellige Peak war von Rhodium. Den meinte ich auch; es ging weniger um die Zahl selber als darum, daß der Verlauf sich von den anderen Metallen weitgehend abgekoppelt hatte.

      Damals schrieb das Handelsblatt: "Die eher unbekannten Metalle Ruthenium, Iridium und Rhodium machen inzwischen etwa 30 bis 40 Prozent des Gesamteinkommens der Platinförderer aus."
      handelsblatt.com/finanzen/maer…-qoc9ND2eFbU1JZXgfeLb-ap5

      Ich kenne die derzeitigen Relationen nicht, aber gerade bei Platin sollte man die Möglichkeit im Auge behalten, daß einiges als Beifang auf den Markt geworfen wird.

      An die kalte Kernfusion glaube ich übrigens nicht - aber wer weiß, was in den Batterien der Elektroautos drin ist?

      Gruß
      Klaus_H.