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Was ist mit Platin los? - Seite 46 - Platin & Palladium: Barren und Münzen zur Wertanlage - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

Was ist mit Platin los?

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    • woernie schrieb:

      pandafan schrieb:

      Du kannst mit Platin nicht bei 0 anfangen, wenn Gold zum entsprechenden Zeitpunkt bereits mit einigen 100 % im Diagramm vermerkt ist... aber mit Dir diskutiere ich sicherlich nicht die Grundlagen der Prozentrechnung aus Klasse 5.
      Performance hat null und nix mit Prozentrechnung zu tun, Du Fünftklässler. Typen , die sich selbst für Ausnahmebegabungen halten, kann ich irgendwie nicht ausstehen.
      Doch, weil Performance (das RELATIVE DELTA...) zur Hölle IMMER ein relativer Wert ist.
    • Dass Palladium deutlich besser Performer hat ist ungeachtet jeglicher fehlerhaft interpretierter Diagramme zweifellos der Fall.

      Die Angleichung Palladium/Platin dürfte ab einem Verhältnis von 2:1 - was bereits überschritten ist - nur eine Frage der Zeit sein; aus Sicht der Chemieindustrie besitzt Platin beispielsweise deutlich breitere katalytische Eigenschaften. Es gibt nur einige wenige Verwendungszwecke, für die Palladium nicht mit Platin substituierbar ist (sehr exotische Katalysekomplexe, amorphe Metalllegierungen etc.), insofern setze ich nach wie vor auf Platin. Bei Rhodium sieht das schon wieder anders aus, hier ist in chemischer Hinsicht ein Alleinstellungsmerkmal gegeben. Eine Synthese von Pd- auf Pt-Katalyse umzustellen ist jedoch auch nicht ganz trivial und braucht mutmaßlich etwas mehr als nur einen Preispeak.
    • Es kommt stets drauf an, ab wann und ggf. bis wo man rechnet.

      Und auf den Stand der Technik.

      Auch auf die eigenen Zeitpräferenzen.

      Und Erwartungen.

      Stelle ich nun fest, dass Platin beispielsweise um 1970 herum ein Mehrfaches von Gold oder Palladium wert war,
      und sehe ich mir langjährige Schwankungen (auch sog. "Ratios" an) bekomme ich ein Gefühl dafür, was auch in Zukunft denkbar ist. Garantien gibt es keine.

      Aber grobe Anhaltspunkte

      Anwendungen (vergangene, aktuelle, mögliche zukünftige).... auch hier jede Menge Ungewissheiten.

      Diversifizierung: noch so ein Aspekt, dieses mal etwas statistisches. Kann aber auch über Erfolg/Misserfolg entscheiden.

      Wir diversifiziere ich. Über alles (Alle Anlageformen) oder nur innerhalb einer eng definierten Menge / Gruppe (z.B. Edelmetalle). Und warum tue ich das.


      Das Problem:
      Faktoren gewichten, um eine Entscheidung zu treffen.

      Es ist nicht eine Entscheidung. Oftmals, gerade zu Beginn, sind es immer wieder Entscheidungen.

      zuerst: Wo fange ich an, und warum fange ich gerade dort an?

      später: wo stehe ich, wie mache ich sinnvoll weiter, ergeben sich Gelegenheiten oder Risken?

      Noch später: wann und wie steige ich aus oder schichte um? / wie weit will ich gehen?

      Bestehen Chancen, Schwankungen auszunutzen um Ungleichgewichte zu verringern oder Substanz anzuhäufen?

      Immer wieder neue Fragen.
      Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.
    • Polierte_Platte schrieb:

      woernie schrieb:

      Platin war eigentlich nur ein 'Nebenschauplatz'...

      Aber gut, referieren wir die Performance von 40 Jahren :

      Wird nicht wesentlich schmeichelhafter für Platin. In Worten : dreiundzwanzig Prozent.
      Bei Bargeld unterm Kopfkissen lag die Performace bei 0 %. In Worten: Null Prozent!
      Es gab also auch in den letzten vierzig Jahren schlimmeres als Platin...

      Es ging aber nicht um Bargeld. In Worten: null !
      „Die Zukunft gehört nicht den Globalisten. Die Zukunft gehört den Patrioten.“ Donald Trump
      ( Ansprache an die UN-Generalversammlung 2019 )

    • ... oder anders ausgedrückt. Ob Platin, Palladium, Gold oder Silber - sie sind alle Edelmetalle.
      Kaufe immer die Edelmetalle, die gerade am billigsten zu haben sind und gedulde dich!
      Dafür sind die Ratio-Charts eine hervorragende Vergleichsmöglichkeit. Demnach sollten aktuell Platin und Silber akkumuliert werden.
      Gold hat die höchste Präferenz, auf Grund seiner monetäten und geschichtlichen Bedeutung und - das gehört bei mir auch dazu - Liebhaberei. Gold sollte also den weitaus größten Anteil ausmachen (natürlich nicht nach Volumen betrachtet).
      „If you try to make everything muticultural, you end up with no culture at all.“ Morrissey
    • woernie schrieb:

      Es ging aber nicht um Bargeld. In Worten: null !
      Da irrst du dich grundlegend, lieber Woernie!

      Die von dir gepostete Grafik sagt schließlich nichts anderes aus, als das die selbe Menge Platin heute 23% mehr Bargeld (Papiergeld, Zentralbankwährung, Fiat Money) wert ist als vor 40 Jahren.

      Da Papiergeld dasjenige ist, wozu du Platin und Gold in Relation gesetzt hast, ging es hier natürlich sehr wohl um Bargeld!

      Selbst Platin, als das Edelmetall mit der schlechtesten "Performance" hat im Verhältnis zur Zentralbankwährung um fast ein Viertel an Wert gewonnen, ist die Aussage deiner Grafik.
    • Man dürfte sich doch bitte klarer Begriffe bedienen und lieb sein miteinander... [smilie_love]
      Mit dem "Geld" tun sich viele schwer...

      Am einfachsten haben es die Superreichen: "Über Geld spricht man nicht, Geld hat man".

      Gedanklich trennen muss man Warengeld (wie Edelmetalle) und Zentralbankgeld, ein iuristischer Begriff, wo deren Bilanz aussagt, was in dem gebuchten, als Noten und Münzen ausgebenen und nur gebuchten ZB-"Buchgeld" drin steckt...Platin wohl bei keiner ZB der Welt.

      Man möge sich bei Interesse und vor der Verwendung der Begriffe selber weiter informieren.

      Auf jeden Fall ist der Begriff "Zentralbankwährung" ein Oxymoron, oder eher noch übler, eine Lüge. Nie und nirgends hat ZB-Geld "gewährt".

      Und Bargeld meint nicht Kontogeld, sondern nur kursgültige Noten und Münzen. Sofort fälliges "Kontogeld" (Teil von M 1) kann innerhalb gewisser Grenzen in bar bezogen werden. Aber man versuche mal 200,000 Euro, oder auch nur 50,000, am Bankschalter von seinem Konto abzuheben...auch wenn man den Bargeldbezug im voraus angemeldet hätte, würde es vermutlich kaum ohne unangenehme Konsequenzen bleiben...für Privatleute. Versicherungen praktizieren dass teilweise, mit entsprechendem logistischen Aufwand (in der Schweiz, in der BRD weiß ich nicht, ob es noch zulässig wäre!).

      Grüsse,
      Lucky
      "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
      X( " Heute besteht der USD nur noch aus Lügen der US-Regierung und ihrer Organe " X( (frei nach J.Willie)
      "Ich bin für Fotosynthese und die braucht CO 2" (Dr.Markus Krall)
    • LuckyFriday schrieb:

      Man dürfte sich doch bitte klarer Begriffe bedienen...
      Man möge sich bei Interesse und vor der Verwendung der Begriffe selber weiter informieren.
      Auf jeden Fall ist der Begriff "Zentralbankwährung" ein Oxymoron, oder eher noch übler, eine Lüge. Nie und nirgends hat ZB-Geld "gewährt".
      Das Wort Währung bedeutet keineswegs, dass eine Bitte erfüllt bzw. dem Volk durch die Zentralbank großzügigerweise etwas zugestanden wird.

      Vielmehr ist das Wort "Währung" als "Gewährleistung" zu verstehen.
      Gewährleistet wird, dass innerhalb des Währungsraumes Waren und Dienstleistungen gegen die offizielle Währung (ob als Bar- oder Kontogeld) getauscht werden können.
      Solange das System nicht am Ende ist, hat diese Gewährleistung doch auch tatsächlich Bestand.

      de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrung

      Begriffe werden von unterschiedlichen Experten und Laien nun einmal unterschiedlich verwendet, eine einheitliche Terminologie wird es deshalb nicht geben!
    • Polierte_Platte schrieb:

      Begriffe werden von unterschiedlichen Experten und Laien nun einmal unterschiedlich verwendet, eine einheitliche Terminologie wird es deshalb nicht geben!
      Aha, wozu braucht es dann Begriffe, polierter Kaugummi? [smilie_happy] Oder besser Kolumbus, wo hast du dein Ei? [smilie_blume]
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      "Ich bin für Fotosynthese und die braucht CO 2" (Dr.Markus Krall)
    • faz.net/aktuell/finanzen/finan…lle-steigen-16593668.html

      Die Platinförderer setzen nun viel daran, die Produktion auszuweiten, doch die Möglichkeiten sind begrenzt. Denn mit einem höheren Palladium- und Rhodium-Ausstoß steigt auch das Platinangebot am Markt und drückt dessen Preis. Bei Rhodium handelt es sich überdies um eine Rarität in der Erdkruste. Jedes Jahr kommen nur etwas mehr als 20 Tonnen aus den Bergwerken auf den Markt. Um das Metall zu gewinnen, muss es zudem erst mühsam von Platin getrennt werden.

      Das wäre schon Ironie des Schicksals, wenn die steigenden Palladium- und Rhodium-Preise den Platinpreis zusätzlich drücken.
    • Knallsilber schrieb:

      Man könnte auch ein Zuviel an Platin in den Bergwerksave legen und erst später auf den Markt hauen, wie einst die Russen mit Palladium verfahren haben....das wollte auch keiner vor 20 Jahren und vor 10 Jahren...
      Einst die Russen...standen vermutlich nicht unter markt- und wirtschaftlichkeits- Druck wie ein womöglich gelistetes Bergbau Unternehmen heute. Metall im Safe trägt keine Früchte, jedenfalls keine heute verkostbaren.

      Ps.: Wenn Wladimir nicht blöd ist, ( und das ist er bekanntlich nicht... :D ) , dann macht er das gleiche gerade mit Palladium, und packt's in den Kreml-Safe...kleiner Gegen-Nadelstich für die ''Sanktionen''.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von woernie ()

    • woernie schrieb:

      Metall im Safe trägt keine Früchte, jedenfalls keine heute verkostbaren.
      Die Pflanze geht aber auch nicht ein.
      Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
      Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
      Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
      Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:
    • Es geht um die Übermenge, ein neutrales hedging sozusagen. Nicht die Banken werden dann gemästet, nur der Save. Man will ja laut weiter oben an das Rhodium, das im Platin mit drin hängt und vermeidet damit vielleicht den "Verlust" , den man sonst durch Überangebot selbst verschuldet.
      Das Eutektikum zwischen Pt Angebot/Nachfrage und Rhodium/Pd Preis wäre ja rechnerisch zu ergründen...Rest in den Save und später verhökert.
      Gold wirft auch keine Strafzinsen ab! :thumbsup:
      Hobbyimker (Boardnachricht)
      Metallsammler + Alchemist

      Meine Bewertung: Knallsilber
    • Manchmal setzt mein Hirn auch aus.... :) aber im Safe ist eben alles save oder so, also wenigstens vom Sinn vielleicht richtig. :D

      Und lobt mich wenigstens für das richtig geschriebene "verhökern", dass die meisten verhöckern oder verhökkern schreiben....
      Gold wirft auch keine Strafzinsen ab! :thumbsup:
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      Meine Bewertung: Knallsilber
    • Knallsilber schrieb:

      Man könnte auch ein Zuviel an Platin in den Bergwerksave legen und erst später auf den Markt hauen,
      Das halte ich bei Minen in marktwirtschaftlichen Ökonomien für äußerst unwahrscheinlich!

      Selbst wenn der Platinpreis auf 600 oder 500 US-Dollar pro Unze fallen sollte - also deutlich unter die durchschnittlichen Förderkosten- , würden die Minenbetreiber ihr Platin trotzdem verkaufen (müssen), weil 500-600 Dollar pro Unze immer noch deutlich mehr ist als null Dollar plus Verwahrungskosten und somit den Verlust durch die Platinproduktion deutlich begrenzt.

      Gehen wir mal von Förderkosten von z. B. 800 Dollar/Oz aus,dann ist es für die Mine ja ein riesen Unterschied, ob sie bei einem Spotprice von 600USD pro Unze bei Verkauf 200 Dollar oder bei Einlagerung 810 Dollar Verlust pro Platinunze einfährt.

      Sein produziertes Metall nicht umgehend zu verkaufen, weil man darauf hofft, dass die Preise irgendwann auch mal wieder steigen könnten, kann sich schlicht kein Minenbetreiber leisten.
      Das wäre betriebswirtschaftlicher Selbstmord!

      Allenfalls in planwirtschaftlichen Betrieben, die nicht auf Profitibilität angewiesen sind, wäre ein solches Spekulieren auf steigende Preise in der Zukunft eventuell möglich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Polierte_Platte ()

    • Polierte_Platte schrieb:

      Knallsilber schrieb:

      Man könnte auch ein Zuviel an Platin in den Bergwerksave legen und erst später auf den Markt hauen,
      Das halte ich bei Minen in marktwirtschaftlichen Ökonomien für äußerst unwahrscheinlich!
      .......

      Sein produziertes Metall nicht ungehend zu verkaufen, weil man darauf hofft, dass die Preise irgendwann auch mal wieder steigen könnten, kann sich schlicht kein Minenbetreiber leisten.
      Das wäre betriebswirtschaftlicher Selbstmord!
      ......
      Genau so ist es.

      Das Platin-Überangebot ist gut Für Platin und eine Katastrophe für den Palladiumpreis.

      Mir ist es nicht nur gleich, wenn sich Platin halbiert, so Palladium substituiert und den Palladium-Preis auf 1/3 des Platinpreises drückt....... .....mir kommt das gerade recht!


      Bei Platinpreisen von 800 bis 900 und Palladiumpreisen von 300 bis 400 je Unze.......

      bringt das viele Unzen Palladium für kleines Geld...... und ganz weit unterhalb der Schwellengrenze.....

      Und es wird der Tag kommen....... ja, der kommt..... der Tag an dem Platin knapp wird.....

      der Tag, an dem wie 1200, 1400, 1600 und 1800 Dollars/Unze sehen werden......


      Auch Rhodium...... wird irgendwann mal wieder das ein bis anderthalbfache von Platin wert sein......

      Denn: na klar wird bei den Preisen nun bevorzugt Rhodiumreiches Platinerz gefördert. Pt-RD ist jetzt vielfach ökonomischer, als PD-RD.

      Die Förderung von Rhodium ist der Treibstoff und der Auslöser dafür, dass Palladium billig werden wird, weil man es durch anfallendes Platin ersetzt.

      Warum zweifach Erz mit Platin fördern, wenn einfach reicht??????
      Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.