Letztlich bleibt nur Selbstversorgung mit alten Sorten/Saatgut aus eigener Nachzucht oder eben der Dreck fressen. Dabei muss man beachten, dass die Pflanzen/Tiere auch dem Regen und der Luft ausgesetzt sind, die mit Nichten das sind was man diese uns Glauben machen will.
Eine 100%ige Selbstversorgung wird es jedoch niemals geben, zumindest ist dies im dicht besiedelten DE mit seinen Vorschriften/Gesetzen nicht möglich ist. Man auch beachten, welchen Nebenaufwand beispielsweise ein Produkt wie Milch verursacht. Denn einfach mit der Anschaffung einer Kuh (Schaf, Ziege,..) ist es ja bei Weitem nicht getan. Selbst bei Hühnern wo der Haltungs- und Pflegeaufwand überschaubar ist, müssen Hennen auch mal geschlachtet werden .
Meiner Meinung sollte man versuchen dem Ideal einer Selbstversorgung möglichst nahe zu kommen, was in einer größeren Familie oder Gruppe etwa zu 80-90% möglich ist. Ab spätestens 50% wird jeder merken, was jedes weiter Prozentchen an Aufwand erzeugt...
Das Label "BIO" ist aus meiner Erfahrung genauso viel wert, wie die vielen anderen Kennzeichnungen und Bio-Handelsmarken. Das Bio-Produkte auch gesünder oder schadstofffreier sind ist mMn eine nette Mähr.
"Bioprodukte sind der Teil der Ernte, wo der Bauer beim Pflanzenschutz bzw. der Medikamentengabe nicht erwischt wurde".. So hat mir das mal ein Insider erklärt.
Für mich ist Bio der selbe Dreck wie alles andere was in den Märkten verkauft wird. Aber wie will ein Fleckchen Erde wie DE sonst auch 80 Mio. Münder füttern??
Realistisch gesehen reicht die Fläche vlt. vor 10 Mio. und selbst das ist äußerst optimistisch geschätzt.