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INFLATION / DEFLATION - Debatte - Tagesgespräch zu Börse und Wirtschaft - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

INFLATION / DEFLATION - Debatte

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    • INFLATION / DEFLATION - Debatte

      Ein Artikel des großartigen James Turk, der einen eigenen Thread verdient.

      Dieser ist so prägnant in seinen Erklärungen, daß er aus der großen Zahl von Veröffentlichungen herausragt.

      Ganz besonders sehenswert die Grafik, die die Preisentwicklung von US - Immobilien gegen $ und Gold aufzeigt! :)


      "...We are now seeing the inevitable shake-out from a period of easy credit, and housing prices are declining as a result. For example, the widely watched Case-Shiller home price index released today by Standard & Poor's indicates that the decline in U.S. home prices is accelerating. Prices dropped a record -15.9% in the past year.

      This decline in the price of homes is wealth destruction. But wealth destruction is not deflation. Many people confuse this point.

      Deflation is the opposite of inflation. Both are monetary phenomena. Inflation is an increase in the quantity of money, with the consequence that each unit of money purchases less and less over time as the inflation proceeds. Deflation is a contraction in the quantity of money, with the result that each unit of money purchases more and more over time as the deflation proceeds...."


      kitco.com/ind/turk/turk.html


      Grüsse
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        4,46 kB, 385×263, 394 mal angesehen
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Edel Man ()

    • RE: Preis / Wert in der Inflation / Deflation - Debatte

      Edel Man schrieb:

      (....)
      This decline in the price of homes is wealth destruction. But wealth destruction is not deflation. Many people confuse this point.

      Deflation is the opposite of inflation. Both are monetary phenomena. Inflation is an increase in the quantity of money, with the consequence that each unit of money purchases less and less over time as the inflation proceeds. Deflation is a contraction in the quantity of money, with the result that each unit of money purchases more and more over time as the deflation proceeds...."
      (.....)

      Nun ist Turk nicht irgendjemand.
      Insoweit bemerkenswert seine Definition von Deflation, über die in vielen Threads zT. kontrovers diskutiert wurde.

      Hier Wikipedia, Auszug:

      ---Unter Deflation versteht man den volkswirtschaftlichen Zustand eines allgemeinen und anhaltenden Rückgangs des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. Erfahrungsgemäß geht eine Deflation mit einer Verringerung der umlaufenden Geldmenge und/oder der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes einher. Der Begriff Deflation wird jedoch auch auf andere spezielle volkswirtschaftliche Aggregate verwendet, zum Beispiel bei einem allgemeinen Sinken der Löhne wird auch von Lohndeflation gesprochen. Ein weiterer Spezialfall, der besondere Aufmerksamkeit erlangt hat, ist der Fall einer Vermögensdeflation. Wenn ein allgemeiner Fall der Preise für Vermögenswerte (Sachvermögen z. B. Immobilien oder Geldvermögenswerte z. B. Aktien) eintritt, spricht man von einer Vermögensdeflation. (Teil-)Deflation kann gleichzeitig mit (Teil-)Inflation auftreten, z. B. Sinken von Grundstückspreisen bei gleichzeitigem Steigen von Energiepreisen, Grundsteuern etc., wobei hier eine Wechselwirkung bestehen kann.---

      de.wikipedia.org/wiki/Deflation
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Edel Man ()

    • Edel Man schrieb:

      teeri schrieb:

      Dann sollte man langsam Immobilien kaufen? ?)

      Wenn Dir die USA liegt, ja! :D

      Denn diese Preis/ Wertentwicklung bezieht sich auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten." ;)

      Aber einige Ecken in Europa sind auch bald so weit.

      Grüsse


      Das Land gefällt schon. Nur die Lebensart bei den meisten nicht so. :(
      Es gäbe aber schon Wunderschöne Orte dort wo es viele Gleichgesinnte hätte. Unter Ron Paul -> sofort. :D
      Aber ich denke langfristig. Und da gefällt mir mein Heimatland CH nicht schlecht. Aber andere "unsichere", sehr günstige, Rohstoffreiche Schwellen-Länder noch viel mehr! :D

      P.S.: Entweder ein Sandkorn auf der Landkarte hier oder einen Flecken dort.
      Ursula Haverbeck Free! :love: Jetzt oder nie! :boese: :boese: :boese:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von teeri ()

    • Aufblähung der nächsten Blase....

      Wissenswerte Iinfos über die Inflation, Rezession in den USA:

      Auch hier Widerlegung der offiziellen groben Lügen, daß das GDP um über 3 % gwachsen sei!! X( X(


      "....Home sales and prices have declined more than during The Great Depression of the 1930s. Credit contraction has spread to business and student loans. Unemployment is rising in every state in the US except for anaemic 0.2% to 0.4% declines in lowly populated Arkansas, Oklahoma, South Dakota, and Wisconsin states that benefit from higher energy and food prices but together account for just 2.5% of the US population.

      Unemployment in California, the country's most populous and in gross domestic product (GDP) terms the eighth largest "nation'' in the world, reached 7% in June this year, up from 4.9% just two years ago at the top of the housing bubble.

      Debate continues over whether the US as a whole is still in recession, as it was in the fourth quarter of 2007, defined as two consecutive quarters of negative GDP growth. But data ranging from unemployment to retail sales to declining tax revenues flash clear recession warnings.

      Evidence of economic contraction in the US is obscured by rising inflation. Real GDP growth reversed in the fourth quarter of 2007 as nominal GDP growth declined 0.2%...."


      itulip.com/forums/showthread.php?p=44718#post44718


      Grüsse
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Edel Man ()

    • Hyperinflation in Sicht

      In verschiedenen Threads wird hin- und hergerätselt und debattiert, was vor uns liegt:
      Inflation, Deflation, Depression, Stagflation etc.?

      Für Sinclair, einer der ganz wenigen ernstzunehmenden Männer der US -Szene, ist klar:
      Zuerst kommt eine Hyperionflation.....
      Zudem eine Einschätzung des $,die ich ebenfalls teile.

      "...1. This situation will not simply round out in 2009 and move back into sound business conditions.
      2. The world is heading into a hyper inflationary condition as a result of the expansion of liquidity at a rate never experienced in economic history.
      3. Gold shares have been bullied as many under severe pressure are in fact moving forward on the ground at the best and most successful rate in their respective corporate histories. The short operator�s pressure has broken the spirit of the longs. The companies have no problems; it is the group dragging every entity down.
      4. There is no denying gold is a currency.
      5. I stand firmly behind my view that gold is headed to $1200 and then onward to $1650 and beyond.
      6. The US dollar will not return to its former glory. Any rally is a reaction within a bear market that will seek the levels suggested...."

      jsmineset.com/ARhome.asp?VAfg=…=&linkid=6580&T_ARID=6635

      Grüsse
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Edel Man ()

    • "US Inflation gerät ins Hintertreffen"

      Dazu fehlen mir die richtigen Worte...

      Miriam Kraus gehört in den "Dummbaddel des Tages" !!

      Und das in GS X(

      ".... Und noch etwas Gutes bringt der wiedererstarkte US-Dollar mit sich: die Inflation gerät ins Hintertreffen. :wall: Dabei ist sie bei offiziell 5,6% im Juli in den USA so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr....."

      Nb.echte Inflation = 13,64 % ;)


      goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=8276
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Edel Man ()

    • Es kommt eine hyperinflationäre Depression

      Hyperinflationär, weil die Kaufkraft des Geldes weiter stark sinken werden, denn nur so können die Staaten ihre Schulden und ihre Pensionsverpflichtungen zügig abbauen

      Depression, weil die schwindenden Tealeinkommen immer weniger Konsum ermöglichen werden, was zu massenhaften Firmenzusammenbrüchen und einer Explosion der Arbeitslosigkeit führen wird.


      Warum kann man es so schlecht erkennen:
      (1) weil es nicht linear abläuft (z.B. hohe Ölpreisschwankungen, hohe Rohstoffpreisschwankungen)
      (2) weil nicht lebensnotwendige Dinge zwar billiger werden, aber nur deshalb, weil sie kaum mehr gekauft werden
      (3) weil solche Prozesse sehr langsam ablaufen, d.h. bis die billig werdenden / bleibenden Produkte endgültig verschwinden, müssen erst sämtliche Reserven und Ressourcen der Produzenten aufgebraucht worden sein. Will sagen: viele Firmen zehren mehr und mehr aus und arbeiten sich praktisch zu Tode. Und so schnell stirbt es sich niucht, siehe GM, Ford, Crysler & Co.
      (4) weil die Symtome der Krise (fallende Anleihenkurse, steigender Goldpreis usw.) bekämpft werden, nicht aber deren viel schwerer erkennbare Ursachen (Geldmengenwachstum = Verschuldung).
      Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mesodor39 ()

    • "US Inflation gerät ins Hintertreffen"

      Ich finde den Artikel durchaus ausgewogen. BTW. Sie schreibt ja auch nicht, dass die Geldmenge zurückgeht, sondern nur, dass sie langsamer wächst. Wir sollten froh sein, dass die Blase in den USA mal etwas erleichtert wird. Weiter wird es allemal gehen, sobald die Amis wieder etwas Licht sehen werden dort wieder Schulden gemacht... Man sollte jedenfalls nicht übersehen, dass die Notenbank zwar zusätzlich Milliarden ins Systemgepumpt hat aber gleichzeitig auch Milliarden an Krediten abgeschrieben wurden...
      Die Kreditkrise arbeitet teilweise eher gegen Gold als dafür, weil jeder Kreditausfall und auch jede Rückzahlung nunmal eine Reduzierung von M3 bedeutet. Der gefallene Ölpreis ist allerdings für uns sogar positiv. Die FED kann nun (da jeder glaubt, die Inflation würde sinken) noch mehr Milliarden ins System pumpen, wodurch das Pendel wieder in RIchtung stark steigende M3 ausschlagen würde...

      ingo
    • Eine Geschichte über die Welt

      Es gab einmal eine große Stadt,dazu gesellte sich ein kleines Dorf und in der Nähe lag ein großer,dunkler Wald.Die Menschen überall kannten nur dieses Gebiet und nannten es *die Welt*. In der großen Stadt herrschte ein böser,roter Mann-überall als Teufel bekannt-;das Dorf gehörte des Teufel's rußigem Bruder und im Wald herrschte eine wünderschöne Frau,dies war die Hexe.

      Es gab eine Prophezeiung über die Ankunft eines goldenen ,kleinen Käfers-auch Goldbug genannt-. Die besagte,dass eines Tages die Verwandschaftsverhältnisse auf den Kopf gestellt werden würden.Alle,einschließlich des Teufels,des Teufel's rußigem Bruder und der Hexe waren sehr besorgt über diese Neuigkeit.Denn keiner wußte was *der Welt* bevorstand.Am meisten hatte natürlich der Teufel zu verlieren und er verteidigte,sowie klammerte am allermeisten von allen an den alten Verhältnissen,ging es ihm bisher am besten. Aber auch die Hexe,schön aber sehr böse im Innern, wollte ihre Macht über alle Frauen in dieser Welt um keinen Preis aufgeben.Nur des Teufels rußigen Bruder kümmerte dies nicht ganz so sehr,war denn sein Dorf klein und er hatte nicht so richtig Freud an den Dingen,weil er immer klamm in finanzieller Hinsicht war.

      Und so kam es,das das Schicksal es so wollte,dass der Goldbug im Vorgarten des Teufel's rußigem Bruder landete. Dieser erkannte sofort,dass dieses lebendige Wesen von einem anderen Stern kommen musste und nahm es freudig in Besitz.Doch dieser war eines Tages unvorsichtig und erzählte seiner Haushälterin von diesem Schatz. Stunden später wusste das ganze Dorf Bescheid und das Wehklagen war groß. Natürlich blieb dies auch dem Teufel und der Hexe nicht verborgen.Dieser Goldbug sah aus wie ein Marienkäfer nur mit goldenem Schild.So hatte es jedenfalls die Prophezeiung verheißen.

      Das Schicksal *der Welt* war besiegelt.Zwischen den drei Herrschern begann ein furchtbarer Kampf und jedem und allen ging es nur um diesen Goldbug.Denn dieser Goldbug versprach jedem, der ihn küsste 3 Dinge: Leben,Liebe und eine Leitung zu den Göttern.
    • RE: Eine Geschichte über die Welt

      Tigers_Snakes schrieb:

      (....)
      Und so kam es,das das Schicksal es so wollte,dass der Goldbug im Vorgarten des Teufel's rußigem Bruder landete. Dieser erkannte sofort,dass dieses lebendige Wesen von einem anderen Stern kommen musste ..(...)

      Schöne Geschichte :D

      Paßt auch hier hinein:

      Gutenachtgeschichten für Goldbugs
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Eine Geschichte über die Welt

      Edel Man schrieb:

      Eine Geschichte über die Welt







      Tigers_Snakes schrieb:

      (....)
      Und so kam es,das das Schicksal es so wollte,dass der Goldbug im Vorgarten des Teufel's rußigem Bruder landete. Dieser erkannte sofort,dass dieses lebendige Wesen von einem anderen Stern kommen musste ..(...)
      Schöne Geschichte :D

      Paßt auch hier hinein:

      Gutenachtgeschichten für Goldbugs
      Ja, eine sehr trollige Geschichte und wie immer sehr gut zum Thema passend.

      @ Tigers-Snakes
      must have! must read!!! :thumbsup: :!: :D :D :D usw. etc trallala, Bank-Jungspunde + Langeweile hopsasa

      Es war einmal eine Blindschleiche, die sich einbildete eine gefährliche, giftige und geistreiche Riesenschlange zu sein.
      Eines Morgens begegnete ihr ein gewaltiger Tiger. Die blinde Schleiche zischelte:"Geh mir aus dem Weg - sonst fress ich dich!"
      Der Tiger schnappte kurz zu und verschlang das einfältige Geschöpf.
      Dabei schimmerte sein Fell goldig in der Morgensonne ...

      PS: Ich bin der Meinung, die Zeit ist reif für Tiger_Mods ...

      ALEXIS

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ALEXIS ()

    • Ich habe mir mal erlaubt, diese Diskussion auf diesen Thread zu verlegen, da es hier besser hinpasst.

      Pauli schrieb:






      mvd schrieb:





      Tollar schrieb:

      Der Kredit-Fluss scheint nun vollstaendig ausfgetrocknet
      ... Ich sehe hier ein stark deflationares Szenario anrollen.
      Genau so, wie wir das schon vor Monaten gesehen haben. Keine neuen Kredite ---> kein neues Geld ---> schrumpfende Geldmenge ---> Deflation ---> deflationäre Depression (falls das ganze lang genug andauert). Nur gibt es heute deutlich weniger Widerspruch. ;) Gruß mvd

      =>@mvd: "Widerspruch" will ich nicht direkt einlegen, denn der Crash an den Rohstoff- und Aktienmärkten ist ja unübersehbar und da hattest Du bis zum Punkt "kein neues [Kredit]Geld" in Deiner o.g. Kausalkette sicher recht. Wohl aber sollte man an die unterschiedlichen DEFINITIONEN von Deflation erinnern. An den Rohstoff- und Aktienmärkten herrscht Deflation, wenn man damit einfach ein rückläufiges Kursniveau definiert (dann ist das sogar eine Tautologie).
      => Wenn man Deflation aber über die Geldmenge oder gar (wie die offiziellen Stellen) über die Warenkörbe definiert, sieht die Welt ganz anders aus. Ich empfehle hierzu diesen Artikel von Mike Swanson aus wallstreetwindow.com/content/node/7828
      This is Deleveraging Not Deflation - Mike Swanson (09/15/08 )

      I went out of town last week to the Resource Investment Conference in Las Vegas. I'll get to that in a second, but so much is happening that this is going to be a longer message than usual. This weekend we are seeing Lehman go broke, Merrill Lynch in a desperate buyout, AIG try to fend of bankruptcy, and a frightening gap down in the market this morning. And of course last weekend we saw Fannie Mae and Freddie Mac get taken over by the government last Monday. That spurred a beefy gap up that immediately got sold - and that selling pressure sparked a cascade of selling, which in turned caused only what I can describe as a crash in gold stocks.

      That drop caused a lot of gold bugs to throw in the towel and others to claim that we are now in a deflationary environment. I don't think so, I think this environment can be best described as deleveraging. Deflation is normally used to describe a decrease in the general price level or a decrease in the money supply. I do not see either one of these happening right now. In fact consumer and producer prices are still growing while the Fed is printing more money and will print enormous amounts of money in the future as a result of its buyout of Fannie and Freddie.


      That event is extremely inflationary, not deflationary.

      Yet, despite that fact last week the dollar rose in value while gold fell. Commodity prices have fallen sharply off of their highs of the summer and that has caused many to claim we are now in deflation.

      I disagree - I see this as a temporary and violent correction in commodities due to widespread deleveraging in the financial system and once that comes to an end we should see commodity prices and gold reassert their market leadership.

      => In der täglichen Praxis des Kurszettels und des Wasserstands in unseren Depots erscheint die Unterscheidung zwischen "Deflation" und "Deleveraging" akademisch und künstlich. Aber im Hinblick auf die URSACHEN und damit die DAUER bzw. das ENDE der Krise ist sie sehr wichtig. Realwirtschaftliche Depression würde zu dauerhafter Deflation führen. Das DELEVERAGING alleine dagegen wird irgendwann enden - spätestens dann, wenn alle in den Banken- und Versicherungsbilanzen erforderlichen AfAs über die Fed-Windows oder über direkte Staats-Bailouts ausgeglichen sind (etwa 2000 Mrd ?! - die Hälfte des Weges wäre damit erreicht) und wenn alle HFs ihre MarginCalls bedient haben und/oder die schwachen insolvent gegangen sind.
      => Insofern ist die alles entscheidende Frage, ob die Finanzkrise, die von Fed und Treasury mit fast unbegrenzter Liquidität derzeit zu beenden sucht, auf die Realwirtschaft übergreift oder nicht. Dahinter steht implizit die Frage, ob bzw. wann die Kredit(verhinderungs)institute aufhören werden, ihre ausgereichten Kredite fällig stellen und wieder das tun, was Banken für gewöhnlich tun: Kredite ausreichen. An diesem Tag kann man auch im Rohstoffsektor wieder long gehen. Evtl. sogar SEHR long....

      PS: Im Link oben wird auch die Stimmung bei der Ressource Conference in Las Vegas beschrieben. Gespenstisch ... Grabesstimmung... Normalerweise der Stoff, aus dem Haussen gemacht werden. Aber es gehört zugegebenermaßen Mut zu einem Einstieg schon jetzt. Zu unklar noch, wie lange das unwinding der vielen Kreditbeziehungen dauern wird. Die CDO-Pakete wurden auch nicht in einer Woche zugeknotet - und das ENTknoten dauert erfahrungsgemäß länger. Zudem sind in den USA bald Wahlen - und man kann nun auch mutmaßen, dass dem Obama-Lager eine (angedeutete) Depression im Oktober nicht ungelegen käme. Und welche Geldgeber stehen nochmals hinter Obama? DIE halten derzeit gegen die Geldgeber hinter McCain. Weiß jemand von Euch zufällig, welches Lager kapitalkräftiger ist? ;)
      Deflation oder Inflation - darueber streiten sich viele Experten. In dieser Argumentation steckt auch viel Relligion und Propaganda. Wer Inflation propagiert, treibt die Leute auch in alle moeglichen Asset-Klassen. Deflationspropaganda ist nicht sehr ueblich, denn es treibt die Leute aus den Assets in SICHERES Cash - kontraer zum Interesse aller Asset-Mangaer und Banken. Die Inflationsdaten aus der Vergangenheit (eher ein Nachhall aus der Hypothekengeldschwemme) sehe ich da mehr als Propagandainstrument als ein Argument. Heute sehen wir aber einen Crash von Assets (Hauspreisen, Bauland), sinkende Loehne, hoehere Arbeitslosigkeit. Das wird sich frueher oder spaeter deflationaer auf die Preise auswirken, spiegelt sich aber noch nicht in den Daten wieder. Wenn man genau hinhoert, sieht eine Minderheit die Deflation und hat dabei die m.E. besseren Argumente. Entscheidend ist doch, was in den naechsten sechs Monaten passiert und nicht was in den letzten sechs Monaten fuer Statistiken veroeffentlicht wurden.

      Deflation (Entleeren, Luft ablassen) ist eine Verringerung der Geldmenge. Es ist richtig, dass die FED die Geldmenge ueber die "electronic printing press" erhoeht, nur leider kontrahiert die Geldmenge draussen im Umlauf troztdem, da die Mittel alle von den Banken aufgebraucht werden, um ihre Verluste zu ersetzen. Da bleibt nichts fuer Kredite uebrig, da die Banken ihre Kapitaldecke sichern muessen. Daten beweisen das (financialsense.com/Market/cpuplava/2008/0910.html ). Das Verhaeltnis von ausgebeben Krediten zu Eigenkapital (= Leveraging) der Banken waechst auf Grund der Verluste und kann nur durch frisches Geld wieder gedrueckt werden. Ich sehe da momentan mehr ein ungesundes Leveraging als ein Delaveraging, sonst wurden nicht so viele Banken vor dem Bankrott stehen. Die bisherigen Verluste der Banken von $500+ Mrd (billion) muessen erst mal durch Gelddrucken kompensiert werden, bevor auch nur ein Cent an Kredit ausgegeben werden kann. Auf der anderen Seite kommen aber immer neue Verluste bei den Banken rein, die solange verschleiert werden, wie es eben geht. Keine Bank wird voreilig riesige Verluste melden, damit sie dann oeffentlich zum FED-Schalter eilen kann um sich Cash abzuholen, weil es nicht garantiert ist, dass sie Hilfe bekommt und ihre Offenbahrung unmittelbar zum Bankrott fuehren kann. Naturgemaess polieren und frisieren Banken Bilanzen und die geheimen Verlustpositionen wirken wie Schwarze Loecher, die saemtliche Liquiditaet vom Markt aufsaugen, welche die FED verzweifelt versucht zu schaffen.

      Einzig ein massives Geldverteilen an den Banken vorbei (Tax-Kredits, Konjunkturprogramme) koennte Inflation bewirken.
      Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.
    • Fed holds rates steady despite market turbulence

      "The U.S. central bank's unanimous decision leaves the interbank overnight federal funds rate at 2 percent, where it has been since April. It said "downside risks to growth and the upside risks to inflation are both of significant concern," surprising many in financial markets who had expected the Fed to signal greater worries on growth."
      ?)
      "In a sign that the recent bout of energy-led inflation pressures may have peaked, the government said on Tuesday that the consumer price index fell 0.1 percent in August, the first decline in almost two years."
      Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.
    • Die Mär von der drohenden Deflation

      Kenneth Garbino in einem langen guten Artikel räumt mit der Deflationfurcht auf.
      Insbesondere deren Förderung durch die FIAT-Money - Produzenten.

      Sehr lesenswert! Auszüge:

      "....The money supply (MZM - zero maturity or immediately available money) in the U.S. has already increased by $1 trillion in the past 14 months yet most commentators are fixated on M1 which is an obsolete measurement of money supply because money is swept from these M1 accounts every night into interest bearing money markets (not counted as M1). Therefore the so called monetary base is useless as an indication of the nation's money supply. Because of this huge confusion people are worried about a "deflation" because M1 is going sideways. On the contrary, we are being flooded with money and because of the stress on Wall Street much more is coming and this will be very inflationary. :rolleyes: .......

      The Inflation vs. Deflation debate is a debate between Knowledge and Stupidity. History and Fantasy. Understanding and Confusion........There was no deflation. There never is with paper money. 8|

      If your adviser or broker or newsletter writer ever mentions this word send him this article and wise him/her up. Inflation is here to stay as prices have not gone down in this country in any year for the last 60 years despite the calls of the deflationists. 8) During this time, despite market crashes, horrible recessions, and numerous real estate busts we have had no deflations. Paper money is inflationary and we are going to be flooded with more of it before the bailout of the global financial system is completed.

      321gold.com/editorials/gerbino/gerbino092008.html

      Grüsse
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • RE: Die Mär von der drohenden Deflation

      Edel Man schrieb:

      "....The money supply (MZM - zero maturity or immediately available money) in the U.S. has already increased by $1 trillion in the past 14 months yet most commentators are fixated on M1 which is an obsolete measurement of money supply because money is swept from these M1 accounts every night into interest bearing money markets (not counted as M1).
      Es ist richtig, die Geldmenge wurde stark erhoeht, nur "verdampft" sie in den Banken. Man kann noch so viel Geld in die Banken schuetten, wenn es nicht wieder aus den Banken raus kommt in Form von Krediten aber die Banken ja weiterhin bereits vorhandene Kredite zurueckbezahlt bekommen, haben wir eine Kontraktion der realen Geldmenge im Wirtschaftskreislauf = Deflation. Genau das ist zu beobachten und nachweisbar.
      Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tollar ()

    • Was ist euere Meinung für den weiteren Verlauf?

      Kommt es zur Inflation oder Deflation ?



      Ich meine: wenn die Banken reihenweise pleite gehen, dann kommt es dazu, dass plötzlich immer weniger Geld vorhanden sein wird - das Geld verschwindet einfach ins nichts... Nach und nach kommt es dann zu Deflation. Einige Preise fallen, Löhne fallen, doch Schulden bleiben oder wachsen - dann kommt es zu einem richtigen Knall...
    • Geld kann nicht im Nichts verschwinden, es sei denn Bargeld wird irgendwo verbrannt. Die Kredite der Banken, die heute faul sind, wurden nach Ausgabe alle in Cash gewandelt. Fuer jeden Dollar Kredit, der von den Banken mal ausgegeben wurde, halten heute Leute einen Dollarschein oder ein in Cash wandelbaren Schein in der Hand (z.B. die Chinesen als letztes Glied in der Food-Chain).

      Allein in der letzten Woche wurden in den USA innerhalb von 3 tagen $140 Mrd (billion) M3 gewandelt (dezimiert). Irgendwann wollen alle raus aus M3, M2 und M1 rein in M0 (gruen = banknoten und muenzen), und sie haben einen Anspruch darauf. Was sagt euch das ?

      Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tollar ()