GOLD : Märkte und Informationen

  • Italien sorgt mal wieder für Schlagzeilen und schickt den Euro Richtung Süden. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die nächste große Krise in Europa von Italien kommen wird.



    Siehe Finanzmärkte:
    "Der Verkaufsdruck auf italienische Staatsanleihen belastete die Aktien italienischer Geldhäuser schwer. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stieg auf den höchsten Stand seit Ende Mai. An der Mailänder Aktienbörse wurde der Handel mit Bankaktien wegen der hohen Kursverluste eingestellt. Die Papiere waren zu diesem Zeitpunkt um bis zu zehn Prozent eingebrochen."

  • Herbst 2018: Jahrhundertchance bei Gold und Silber…
    In diesem Artikel ist man auch positiv für die Zukunft gestimmt. Es werden speziell den Minenwerten eine herausragende Performance prophezeit.


    Neben den in den letzten Jahren angehäuften Silberbeständen bei JP Morgan
    [Blockierte Grafik: https://img.godmode-trader.de/charts/74/2018/09/AAC%20Silber%20K%C3%A4ufe%20durch%20JPM.png]wird in dem Artikel auch die - in Relation zu den Aktienmärkten - preiswerten Minenwerte gesehen.
    [Blockierte Grafik: https://img.godmode-trader.de/charts/74/2018/09/AAC%20Goldminen%20SPX%20und%20NASDAQ%20Vergleich.png]

    Als Fazit und Empfehlung wurde festgehalten:

    • Die historischen Short-Positionen auf den Edelmetall-Papiermärkten sollten in nicht allzu ferner Zukunft zu einem Ereignis führen, das den Erwartungen der Masse diametral zuwiderläuft: Während „Hinz und Kunz“ auf weiter fallende Gold- und Silberpreise spekuliert, sind längst die Zutaten angerichtet für einen „Short-Squeeze“ der in die Geschichtsbücher eingehen dürfte.Wichtig ist dabei der folgende Aspekt: Wenn die Commercials erstmal seit der Kapitulation im Edelmetall-Sektor zur Jahrtausendwende nach einem 20 Jahre währenden Bärenmarkt wieder auf der Long-Seite stehen, dann sollte man mittelfristig nicht von einer "normalen" technischen Gegenbewegung im Edelmetall-Sektor ausgehen. Zu erwarten ist vielmehr der Startschuss für eine mehrjährige Aufwärtsbewegung, sobald die Stimmung im Edelmetall-Sektor nachhaltig dreht.Anleger, die im Herbst 2018 bei anhaltender "Totengräberstimmung" jede Kursschwäche bei Gold, Silber und den Minenaktien „kalt lächelnd“ für weitere Zukäufe nutzen, werden daher mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den Gewinnern der kommenden Jahre gehören.Wie an der Börse üblich, kann das alles noch etwas dauern, doch eine einfache Rechnung relativiert auch eine längere Warteperiode:Wer heute in ausgewählte Goldminen-Aktien investiert und dabei mit einer Verfünf- oder Verzehnfachung des eingesetzten Kapitals innerhalb der kommenden fünf Jahre kalkuliert, was nach aller Erfahrung noch konservativ geschätzt ist, der kann damit eine Rendite erwirtschaften, die in der Vergangenheit mit kaum einer anderen Anlage erzielt wurde – mit Ausnahme der Bitcoins, deren Hype jedoch längst wieder in sich zusammengefallen ist.In den vergangenen Jahren starteten Aufwärtsbewegungen bei Gold, Silber und den Minenaktien übrigens mehrfach um die Zeit der Münchner Edelmetall-Messe herum. In diesem Jahr findet die Veranstaltung vom 9. bis 10. November 2018 statt.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

  • "Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen…Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken erst durch Inflation, dann durch Deflation die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen … die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages auf dem Kontinent, den ihre Väter erobert haben, ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen … Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen, muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht."


    Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA im Jahre 1809

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

    • Offizieller Beitrag

    „Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Dann gibt es kein sicheres Wertaufbewahrungsmittel (…) Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaates macht es erforderlich, dass es für Vermögende keinen Weg gibt, sich zu schützen. Das ist das schäbige Geheimnis der Wohlfahrtsstaats-Tiraden gegen das Gold. Defizitfinanzierung ist schlichtweg eine Maßnahme zur ‚versteckten‘ Enteignung von Vermögen.“


    Ex-Fed-Chairman Alan Greenspan aus seinem Aufsatz „Gold and Economic Freedom“ aus dem Jahr 1966


    Grüsse
    Edel

  • Hatte die Deutsche Bank vor kurzem noch Gold als Inflationsschutz gepriesen (siehe Betrag 32341) so geben die "Experten" nun die Devise aus, dass Krypto-Währungen das Maß der Dinge werden sollen.


    Was man von den sogenannten Experten der Deutschen Bank halten will, bleibt jedem selbst überlassen. Ich sehe sie eher als Kontra-Indikator.


    Die Aussagen im Artikel halte ich jedenfalls für wenig durchdacht und mit Argumenten unterlegt, die wenig nachvollziehbar sind.

    • Sinkende Löhne, sinkende Preise
      Zu dieser Entwicklung sei es gekommen, weil in den Jahrhunderten zuvor die Währungssysteme meist an Edelmetalle gebunden gewesen seien. Das explosionsartige Wachstum der Weltbevölkerung machte dies aber unmöglich: Für eine Währungsordnung, die darauf basiere, dass Geld durch einen im begrenzten Umfang zur Verfügung stehenden Rohstoff gedeckt sei, wurde der Druck einfach zu hoch, heißt es in der Studie.
    • Kryptowährungen gehört die Zukunft
      Kurz bis mittelfristig rechnen die Fachleute mit einem Anstieg der Inflation. Auf längere Sicht dürfte nach Einschätzung der Deutschen Bank eine Rückkehr zu einer globalen Währungsordnung anstehen, die wieder an einen Sachwert gebunden sei.Für die Freunde des Goldstandards haben die Experten der Deutschen Bank allerdings schlechte Nachrichten. Sie gehen davon aus, dass Kryptowährungen dabei die wesentliche Rolle spielen werden.

    Da die DB nun Kryptowährungen zum Sachwert erhoben hat ist gold wohl ncht mehr zu gebrauchen. (Man beachte die überall gepriesenen Vorteile. Z.B: Lagerung des Gegenwerts der Weltproduktion von ein paar Hunderttausend Tonnen Gold auf einem Stick in der Hosentasche, absolut Diebstahlsicher durch Geheimzahl) GRRRRR


    PS: Habe noch das wichtigste vergessen: Sofort und überall verfügbar und absolut Anonym Hmmm

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

  • Tiberius ist das etwas weiter als die DB. Ich finden den Ansatz seht interessant, weil eine "Rohstoffwährung" mit den Vorteilen einer Kryptowährung angeboten wird.
    Wenn Geld keine Werterhaltungsfuntion mehr hat, werden solche Alternativen gefragt sein.
    Man kann sich alternativ mit Rohstoff-ETFs seine eigene Währung schaffen und diese bei Bedarf in EUR tauschen.


    Leider ist Silber nicht dabei.


    Tiberius Offers Crypto Coins Backed by Seven Commodities


    Swiss asset manager and commodities trader Tiberius Group AG is stepping into the $215 billion digital coin market by offering a new token backed by seven metals in a sale set for Oct. 1.
    Aiming to distinguish its Tiberius Coin from the thousands that have no reference value, the company plans to make a market in the asset so that its value holds close to that of a price of a basket of copper, aluminum, nickel, cobalt, tin, gold and platinum.


    Christoph Eibl’s 13-year-old investment company will enter a cryptocurrency panorama littered with failed projects giving assurances to buyers their coin’s value derives from more than just quasi-anonymity, a single reference asset like gold or a promise to not let issuance run wild.


    The effort is led by the company’s Tiberius Technology Ventures AG arm in Baar, Switzerland, a nation that’s cutting one of the world’s more liberal profiles for embracing privately issued money.
    “Instead of underlying the digital currency with only one commodity, we have chosen a mix of technology metals, stability metals and electric vehicle metals,” the unit’s Chief Executive Officer Giuseppe Rapallo said in an interview. “This will give the coin diversification, making it more stable and attractive for investors.”


    The new coin will be offered at about $0.70 and will be sold under Swiss law, instead of as an unregulated initial coin offering, or ICO. The supply will be purely based on demand and only be limited by the availability of the underlying metals, Rapallo said.


    The company will list the coin on the Estonia-based LATOKEN exchange, chosen because it fulfills the necessary regulatory standards, Rapallo said.


    Tiberius Group, founded in 2005 by Eibl, trades physical commodities and manages about $350 million for clients. Tiberius Technology Ventures’ Chief Scientist and Security Officer Philip Zimmermann is known for being the creator of Pretty Good Privacy or PGP, a widely used email encryption software.
    Tiberius Coin will use blockchain technology to account for trades and aims to offer investors the option to use it as a digital currency, paying for a coffee or pair of trousers, for example, with a few grams of metal, simulating a traditional barter.

  • Die Menschen dieses Landes sind keine Untertanen.

    Hans-Jürgen Papier, 03/2021


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

    Einmal editiert, zuletzt von goldfloh ()

  • Meine Lebenserfahrung hat mir beigebracht, je mehr die Finanzhaie ein Produkt verkomplizieren, um so sicherer siehst Du Dein Geld nicht wieder.
    Man könnte "Tiberium" ja noch mit dem CO2 Gehalt der Atmosphäre koppeln und dagen mit dem EU-Wasserpreis hedgen .....
    (Ironie aus)
    Geht nichts über einen ordentlichen EM Barren in der Tasche !


    P.S. Guter Fachartikel
    Blockchain: Mogelpackungen und fragwürdiges Sicherheitsversprechen




    http://norberthaering.de/de/27-german/news/1024-blockchain

    Einmal editiert, zuletzt von Salorius ()

  • Auslieferung? Wozu ? An Privatpersonen ? Was soll ich mit 3748 g Aluminium??? 0der 1,352 g Gold??? Wo sollen die Metalle Physisch vorgehalten werden? Wer Prüft übereinstimmung der Ausgegebenen Anteile und der Ware? Wozu brauche ich einen Kryptisch verschlüsselten Coin , mir würde eine Kaufabrechnung mit Einlagerungsbestätigung reichen. Das ganze ist ähnlich der Comex aufgebaut, Dort werden Edelmetalle nach Bedarf verkauft ob vorhanden oder nicht ist völlig egal. Andere Hinterlegen Ihre Coins mit Vorwärtsverkauften Unzen EM oder Lieferansprüchen aller Art. Bei ersteren weiss niemand ob sie je gefördert werden, bei letzteren ist Beschiss wahrscheinlicher als ein gutes Geschäft. Für mich macht das ganze nur für Reiche die Grosse Summen verschwinden lassen sinn, diese werden wahrscheinlich auch die Auslieferung zugesichert bekommen.

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

    • Offizieller Beitrag

    Eine sehr gute Übersicht des Geologen Mickey S.Fulp. Die extreme Vola beider Komponenten, v.a des Öls, wird ausführlich historisch erläutert; Sehr gute Zusammenfassung.


    "The chart shows that the prices of gold and crude oil are most often positively correlated but oil is generally more volatile. At times there is a strong negative correlation. Both commodities are subject to exponential rises, parabolic falls, and short-lived spikes.


    Over the 584-month period, gold to oil ratios exhibit wide variance, extreme volatility, and a very broad range from lows near six to highs above 30:


    Fluctuations in the relative prices of gold and oil are driven by:
     overall health and growth of the world’s economy.
     economic and/or geopolitical uncertainty resulting in accumulation of gold as a safe haven;
     supply-demand fundamentals for crude oil, which is used mainly as fuel for internal combustion
    engines but also for power generation, heating, and chemicals;
     geopolitical events that cause disruptions in oil supply and delivery;
     buying and selling of gold by central banks;
     trading and speculating in paper markets of both commodities including bullion exchanges, ETFs,
    futures and options, and other derivative markets....


    Folks, this is a good lesson in how capitalism works.
    In a free marketplace, prices move up and down for a variety of reasons, some of which are tabulated above for gold and oil. A free market presents multiple entry and exit points for investors, traders, and speculators to profit. I embrace this volatility and suggest that you should, too.


    Now on to practical matters:
    As followers are aware, I view gold as the only money. [smilie_blume] It is my insurance policy against financial calamity and economic collapse".


    http://www.goldgeologist.com/m…-Oil-Ratios-1970-2018.pdf


    Grüsse
    Edel

  • Das Risiko steigender US-Zinsen

    In dem Artikel wird nicht nur die Verschuldung und das Risiko steigender Zinsen angesprochen, sondern auch Aussagen zu Gold getroffen.


    Hier ein paar Ausschnitte zu den interessanten Passagen

    • Die Verschuldung ist im Zuge des kreditfinanzierten Booms angestiegen. Die Schuldentragfähigkeit der Volkswirtschaften hat sich verschlechtert, so dass steigende Zinsen destabilisierende Wirkung haben.
    • Die US-Zinssteigerungen haben nicht nur eine Reihe von Schwellenländern unter Druck gesetzt. Sie sorgen auch für Unruhe in zum Beispiel Hong Kong und China, insbesondere auch wegen der fulminanten Immobilienpreissteigerungen in diesen Regionen.
    • Die chinesische Währung steht seit 2014 merklich unter Abwertungsdruck, der sicherlich auch durch steigende US-Zinsen verursacht wird. Damit einhergehend lässt sich beobachten, dass die chinesischen Fremdwährungsreserven abnehmen. Vermutlich versucht die chinesische Zentralbank durch Fremdwährungsverkäufe (vor allem in US-Dollar) die Abwertung des chinesischen Renminbi etwas entgegenzusetzen beziehungsweise sie abzubremsen. Das läuft im Kern auf eine restriktive Geldpolitik im Inland hinaus, die die chinesische Konjunktur auf Dauer in Probleme bringt.
    • Die Kaufkraft des Goldes kann nicht - anders als die der Bankguthaben und Schuldpapiere - durch die Zentralbankpolitik entwertet werden. Das ist auch ein ganz wesentlicher Grund, warum das "Goldgeld" nach wie vor überall auf der Welt für seine monetären Eigenschaften wertgeschätzt wird.
    • Das Gold trägt - anders als Bankguthaben und Schuldverschreibungen - kein Kontrahenten- beziehungsweise Ausfallrisiko. Es kann, salopp gesagt, nicht Pleite gehen. So gesehen kann man das Gold mit Fug und Recht als das "ultimative Zahlungsmittel" bezeichnen.
    • So gesehen bedarf es nur noch eines "Auslösers", damit der Goldpreis seine Verteuerung fortsetzen kann; möglicherweise kommt er schon bald aus den Zins- beziehungsweise Kreditmärkten - weil sich zeigt, dass die Volkswirtschaften nicht mehr mit höheren Zinsen zurechtkommen. Wichtig scheint hier abschließend folgendes zu sein: Der Anleger sollte sich bewusst machen, dass Gold eine Währung ist, die ihm Versicherungsschutz gewährt - eine Versicherung, die zum derzeitigen Preis deutliches Wertsteigerungspotential in Aussicht stellt.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

    • Offizieller Beitrag

    Das Risiko steigender US-Zinsen

    .....

    • Das Gold trägt - anders als Bankguthaben und Schuldverschreibungen - kein Kontrahenten- beziehungsweise Ausfallrisiko. Es kann, salopp gesagt, nicht Pleite gehen. So gesehen kann man das Gold mit Fug und Recht als das "ultimative Zahlungsmittel" bezeichnen.

    .....

    Gold könnte theoretisch schon "pleite gehen" - wenn es niemand mehr haben will oder an Zahlungsstatt annimmt. Vielleicht steht ja diese Intention hinter der absurden Preisentwicklung der (meisten) EM. Ein Alki würde auch keinen vergällten Sprit saufen, drastisch ausgedrückt...
    Es kommt noch dazu, dass man die Herkunft manchen Goldes sowie auch dessen Verwendung allgemein zu kriminalisieren versucht. Banken (in CH) haben schon seit Jahren aufgehört, Tafelgeschäfte mit EM zu machen. Es deutet einiges darauf hin, dass man dem Publikum EM, im besonderen Gold "vergällen" will.


    Gruss,
    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Interessant in dem Zusammenhang: dass sich Markus Mezger mit einem sehr interessanten Lagereport zum Metallmarkt im Namen der Tiberius AG zu Wort gemeldet hat....


    ...und eben der gleiche Markus Mezger in diesem Jahr mit einer sehr kritischen, um nicht zu sagen vernichtenden Veröffentlichung zum Thema BITCOIN aufgefallen ist: Der BITCOIN Wahn!!!


    Man scheint im Hause Tiberius was BTC/Blockchain anbelangt also zumindest geteilter Ansicht zu sein . ;)

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Gold könnte theoretisch schon "pleite gehen" - wenn es niemand mehr haben will oder an Zahlungsstatt annimmt

    Nicht wirklich, denke ich. Nur falls alle Zentralbanken simultan Schwierigkeiten bekommen und versuchen, durch einen Verkauf ihrer Goldreserven liquide zu bleiben, kann dies im Primärmarkrt so eintreten. Also zum Beispiel an den Terminbörsen. Dort wird es zu den gedrückten Preisen dann aber seltsamerweise kein physisches Gold für Endkunden geben.


    Und ich wette mit Dir, daß sich dann ein Sekundär- bzw. Schwarzmarkt bilden wird, in dem Gold um ein Vielfaches höher bewertet sein wird als dies heute der Fall ist.

    "Handle was Du siehst, nicht was Du denkst."

    3 Mal editiert, zuletzt von Buche () aus folgendem Grund: War zuerst nicht ganz klar ausgeführt.

  • ...und eben der gleiche Markus Mezger in diesem Jahr mit einer sehr kritischen, um nicht zu sagen vernichtenden Veröffentlichung zum Thema BITCOIN aufgefallen ist: Der BITCOIN Wahn!!!

    Bitcoin war für mich nie interessant, weil ich den Wert nicht einschätzen kann. Die Volatilität ist enorm hoch. Etwas für Zocker.
    Aber da der Tiberius Coin mit Rohstoffen hinterlegt ist, ist das Produkt m.E. wesentlich seriöser.
    Markus Mezger ist ein Gegner von Bitcoin, aber nicht von der Verschlüsselungstechnologie.


    Zwei Zitate aus dem von dir erwähnten Artikel:


    "Als Zahlungsmittel und Zahlungssystem wird der Bitcoin sich also nicht durchsetzen.
    Anders könnte das bei der zugrundeliegenden Verschlüsselungstechnologie aussehen."
    ......
    "Die IT-Spezialisten, die heute ihr Geld noch mit der Programmierung von Bitcoin-Systemen zur Abwicklung von Finanztransaktionen verdingen, müssen also nicht (alle) auf dem "Müllhaufen der Geschichte" (Trotzki) landen.
    Wenn das mal kein versöhnliches Schlußwort ist."


    Ich beobachte die Entwicklung, aber ich tendiere eher zu den entsprechenden Minen, die diese Rohstoffe anbieten.

    Einmal editiert, zuletzt von nicco ()

  • Nicht wirklich, denke ich. Nur falls alle Zentralbanken simultan Schwierigkeiten bekommen und versuchen, durch einen Verkauf ihrer Goldreserven liquide zu bleiben, kann dies im Primärmarkrt so eintreten.

    Welche Probleme sollten sich so darstellen, dass die ZB ihre Goldreserven verkaufen um damit Papierforderungen zu erfüllen? Papier schaffen können sie doch bis zum Exzess selbst. Also, bleiben wir realistisch.

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Gold könnte theoretisch schon "pleite gehen" - wenn es niemand mehr haben will oder an Zahlungsstatt annimmt. Vielleicht steht ja diese Intention hinter der absurden Preisentwicklung der (meisten) EM. Ein Alki würde auch keinen vergällten Sprit saufen, drastisch ausgedrückt...Es kommt noch dazu, dass man die Herkunft manchen Goldes sowie auch dessen Verwendung allgemein zu kriminalisieren versucht. Banken (in CH) haben schon seit Jahren aufgehört, Tafelgeschäfte mit EM zu machen. Es deutet einiges darauf hin, dass man dem Publikum EM, im besonderen Gold "vergällen" will.


    Gruss,
    Lucky


    Hallo Lucky


    Ich sehe das exakt so, an mehreren Fronten wird versucht, das Gold (und andere EM) zu „vergällen“:


    - Gold wird als Mittel für Gesetzlose dargestellt, um Geld zu waschen, kriminelle Machenschaften zu finanzieren und daraus entstehende Profite unerkannt zu transportieren (ähnliche Argumente übrigens, wie sie auch zur Bargeldabschaffung genannt werden).
    - den „Kapitalisten“ wird Gold mit Hinweis auf die (behauptet nicht vorhandene) Rendite vergällt
    - den System- und Kapitalismusmuskritikern, denen oft soziale und ökologische Kriterien wichtig sind, wird Gold mit Hinweis auf katastrophale soziale und ökologische Bedingungen vergällt


    Dazu passen, wie von Dir schon erwähnt, dass die Banken das Tafelgeschäft in vorauseilendem Gehorsam begrenzen z.B. CHF 5000.- bei der ZKB, obwohl gesetzlich in der CH 25’000 erlaubt wären. Oder das Tafelgeschäft ganz abschaffen, siehe Goldschalter der UBS, der vor knapp 2 Jahren buchstäblich über Nacht ohne Ankündigung geschlossen wurde. Wenn man in einer Bank Gold kaufen will, wird man erstmal nur schräg angeschaut, als hätte man etwas Unsittliches verlangt.


    Gold wird wohl nie als Wertaufbewahrungsmittel verschwinden, aber die Gefahr ist real, dass es von interessierten staatlichen und nichtstaatlichen Stellen weiter an den Rand des Wirtschaftslebens, bzw. in den Untergrund gedrängt wird. Wahrscheinlich sind wir schon an einem Punkt oder werden es bald sein, wo man sich als Goldbesitzer grundsätzlich schon verdächtig macht. Ganz so, wie wenn man eine Ferienwohnung bar zahlen möchte...

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