GOLD : Märkte und Informationen

  • Markus Bußler heute auf seinem Facebook Account mit einem wie ich finde wissenswerten Hinweis auf das aktuelle enorm hohe Gold-Silber-Ratio:




    "Vergesst mal für eine Sekunde dieses ganze Gerede um "Silber ist zu billig, weil die Gold-Silber-Ratio so hoch steht". Die Ratio zeigt noch etwas anderes: Jedem deutlichen Goldpreisanstieg in diesem Jahrhundert, sogar dem kurzen 2016, ging ein Peak in der Ratio voraus.
    ....

    Aus der Erinnerung, aber ich schau gerne nochmal genau hin, was ja auch jeder für sich selbst machen kann: Falsch! Die Peaks gingen nicht dem Goldpreis voraus , sondern sie stellten sich NACHDEM der Goldpreisanstieg begonnen hatte , ein.
    Was bedeutet...steigt Gold...steigen die Minen...und dann steigt irgendwann auch Silber ...und das GSRatio peakt.


    Oder , um es mit @Nebelparder zu sagen: wenn‘s regnet wird es nass. :thumbsup:

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Zitat @Severin
    1 Coin = 1 Gramm
    Peter will 1 Coin,
    er lässt den Coin-Herausgeber 1g Gold akquirieren, indem er ihm 40 € überweist,
    der Coin-Herausgeber kauft das Gold,
    er lässt es lagern,
    gibt den Coin auf das Peters Konto heraus.
    Es gibt keinen Platz für gratis.
    —————
    Kommentar:
    Mir erschliesst sich, mit und ohne Rotwein, dieser ganze (sry) Schwachsinn nicht ?


    Bei mir sieht es so aus:
    Peter will 1gr Gold, bezahlt es und legt es sich unter das Kopfkissen.
    - Fertig -

  • Das macht nur Sinn, wenn der Herausgeber auch etwas verdienen kann!
    Peter überweist 45 € und bekommt dafür den Coin im Wert von 40€.
    Aber damit ist aber nur die Ausgabe profitabel.
    Wenn Peter mit dem Coin bezahlt, erhält er natürlich auch nur Waren in Wert von 35 €....
    Es muss sich ja auch auf der anderen Seite rechnen.


    Das Ganze wird sicher interessant, wenn die Zinsen auf unter 0% gedrückt werden, um den Wertverlust zu verschleiern. Ansonsten macht das zumindest für einen Beteiligten keinen Sinn.


    Wie sagte mal jemand: "Das Gold unter meinem Kopfkissen lässt mich gut schlafen..."

    • Offizieller Beitrag

    Sinclairs Mineset bringt einen äteren Artikel mit einem Interview des früheren Fed Chef Volcker, der vor fast 40 Jahren mit der Fed massiv gegen den Goldpreis agierte, was seither Grundlage der US Goldpolitik ist, gegen den Goldpreis zu intervenieren zugunsten des brüchigen ungedeckten Dollar.


    Angehängt ein 3 TagesChart von Gold zur Freude; Gelegentlich und eines Tages definitiv sind die Marktkräfte stärker als die schwächelnde USA mit ihrer Goldkabale. :]


    "NEW YORK-Paul Volcker ist eine lebende Finanzlegende. Als Vorsitzender der Federal Reserve Anfang ′80s war er eigenverantwortlich für die Abschaffung der Stagflation verantwortlich, indem er die Zinsen bis Juni 1981 auf ungeahnte 20 Prozent erhöhte.


    Es folgte eine beispiellose wirtschaftliche Expansion und ein Haussemarkt für Aktien, der erst durch die Internetkrise 1999 ernsthaft gestoppt wurde, verursacht durch die lockere Geldpolitik von Volckers Nachfolger Alan Greenspan.......


    Gold, der Feind


    Wenn es um ein aktuelles Thema der heutigen Anlagewelt geht, hatte Herr Volcker immer eine sehr starke Sicht auf Gold.


    "Gold war der Feind für mich, weil es ein spekulatives Fahrzeug war, während ich versuchte, das System zusammenzuhalten. [Die Spekulanten] waren auf der anderen Seite."......


    Damals und heute wird der Goldpreis als der umgekehrte Preis des Vertrauens in das System angesehen. Wenn Gold hoch ist, bedeutet das in der Regel, dass etwas nicht stimmt. ..."


    https://www.theepochtimes.com/…as-the-enemy_1299447.html


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator


    Grüsse
    Edel


    [Blockierte Grafik: https://www.kitco.com/images/live/gold.gif?]

  • Na der Vorteil ist, dass das Ausfallrisiko steigt weil noch eine dritte Person mit im Boot ist und die Kosten sind auch höher. Wenn das kein Vorteil ist.... aber da das Thema nicht unbedingt zu Faden passt werde ich das nicht weiter kommentieren

  • @Mephisto,
    Vielleicht habe ich verstanden, wo das Problem liegt.


    Du stellst es dir vielleicht so vor:
    Es gibt den Stand des Herausgebers. Auf dem Tisch liegen die Coins, unter dem Tisch die Barren.
    Peter will Coins kaufen, geht er zum Stand und kauft die.
    So, fragst du, wer hat dem Herausgeber die Barren zu Verfügung gestellt, die unter dem Tisch liegen?
    Entweder muss er in Vorleistung gehen und die Barren kaufen (mit den entsprechenden Kosten), oder jemand muss sie zu Verfügung stellen.


    Es läuft nicht so
    Wenn Peter goldgedeckte Coins will, soll er entweder sie auf dem Markt von Paul kaufen, oder soll er zum Herausgeber gehen und das entsprechende Gold kaufen (lassen), durch das die Coins gedeckt werden.
    Der Herausgeber ist nicht in Vorleistung gegangen, und niemand hat die Barren zu Verfügung gestellt.



    Denke daran, wie ein ETF funktioniert (bzw. funktionieren sollte)
    Peter überweist das Geld, das ETF Management kauft damit das Gold, lässt es lagern, schreibt auf Peters Konto x Anteile zu.
    Die ETF-Anteile stellen Peters Eigentumstitel über sein Gold dar.
    Der ETF ist nicht in Vorleistung gegangen, niemand hat das Gold zu Verfügung gestellt.
    Es ist mir nicht klar, wo du da dritte Personen mit im Boot und Ausfallrisiken siehst.


    Denke daran, wie die GoldSilber Einkaufsgemeinschaft von Jürgen Müller funktioniert.
    Peter überweist das Geld, die Einkaufsgemeinschaft kauft damit das Gold und lässt es lagern, auf Peters Konto werden EG-Anteile zugeschrieben.
    Diese Anteile stellen Peters Eigentumstitel auf sein Gold dar.
    Die EG ist nicht in Vorleistung gegangen, niemand hat das Gold zu Verfügung gestellt.
    Es ist mir nicht klar, wo du da dritte Personen mit im Boot und Ausfallrisiken siehst.

  • Ja Salorius, aber andere Leute bevorzugen, ihre Bestände aufbewahren zu lassen, zum Beispiel aus Sicherheitsgründen, oder weil dadurch sie versichert sind usw.
    Es gibt zum Beispiel wohlhabende Personen, die mehrere Millionen Euros in Edelmetalle investieren. Ich kann sie verstehen, vielleicht du auch, wenn sie ihre Bestände nicht zu Hause aufbewahren wollen.
    Dann gibt es Unternehmen, Finanzinstitute, Fonds etc. Es ist für diese schwierig, ihre Bestände im Keller aufzubewahren.


    Dann gibt es die Vorteile beim Verkauf.
    Es ist einfacher, ETF-Anteile als physische Bestände zu verkaufen, die man zu Hause aufbewahrt.


    Dann gibt es die, Privatpersonen oder Unternehmen, die ihre Bestände als Zahlungsmittel benutzen möchten. Da bietet zum Beispiel Goldmoney eine bessere Alternative als Bestände, die man zu Hause aufbewahrt.


    Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse, was für den einen gut ist, muss nicht unbedingt für alle gut sein.


    P.S. Hast du einmal verstanden, wie ein ETF oder wie eine Einkaufsgemeinschaft funktionieren, dann bist du auf dem guten Weg, auch diesen Schwachsinn zu verstehen ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Mai2019 ()

  • Hi Severin, nimm es mir bitte nicht übel aber ich glaube, dass du einfach nicht verstanden hast, wie Bitcoin (oder jeder andere beliebige Coin) und das Netzwerk dahinter (Bestätigung der Transaktionen, Minen etc.) funktioniert. Und das die Kopplung eines Coins an eine Ressource wie Gold nicht unbedingt trivial ist.



    Sorry aber wie oft gab es Einkaufsgemeinschaften, die kein echtes Gold gekauft haben und das Geld einfach verprasst haben. Das soll kein Risiko sein? Und hier kommt dann noch ein Computernetzwerk und Software hinzu die potentiell angegriffen werden können und niemals bugfrei sind. Wie gesagt diese Diskussion sollten wir in einem separaten Faden weiter führen das passt hier nicht rein.




    Dann gibt es die Vorteile beim Verkauf.
    Es ist einfacher, ETF-Anteile als physische Bestände zu verkaufen, die man zu Hause aufbewahrt.

    Noch ein Grund mehr warum man dann kein goldgedeckten Coin braucht, man kann ETF-Anteile nutzen

  • Teilweise stimmt es, es gibt ja Projekte, die tatsächlich die Coins mit einem Aufschlag herausgeben gegenüber dem Preis des Metalls, die sie darstellen.


    David Morgan hat sich vor einigen Zeit für einen silbergedeckten Stablecoin stark gemacht, https://www.lode.one, bei dem man sagte, dass es einen solchen Aufschlag beim Herausgeben gab.


    Die allermeisten Projekte finanzieren sich aber aus den Gebühren, die aus den Transaktionen entstehen.

  • Alter Wein in neuen Schläuchen. Nichts anderes als eine goldgedeckte Währung. Hat man ja in der Vergangenheit gesehen, was die vertrauenswürdigen Banken und Staaten daraus gemacht haben.
    Ich bekomme halt einen Gutschein für einen Teil Gold, in der Hoffnung, dass der Verwahrer auch physisch tauscht wenn ich das anfordere und zufällig (beispielsweise aufgrund einer Krise) fast alle anderen Gutscheinhalter auch tauschen wollen.
    Es bleibt halt das Parteienrisiko.

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

    Einmal editiert, zuletzt von Smithm ()

  • Friedrich Ebert begab eine Zwangsanleihe zu Goldbarren und Goldmünzen (heute xxx-coin genannt).
    Diejenigen, die den Coin genommen hatten, erhielten einen Goldpfandbrief.
    [Blockierte Grafik: https://www.waehrungsreform-vorbereitung.de/images/pfandbrief.jpg]
    Aus der damaligen Sicht des Staates handelte es sich keinesfalls um eine Enteignung:
    Der Bürger hatte sein Gold beim Staat abgeliefert und hierfür eine verzinsliche Goldanleihe erhalten.
    Nach den damaligen Bedingungen des Goldpfandbriefes hatte der Goldeinlieferer (Bürger) das Recht, am Fälligkeitstag der Anleihe die gleiche Menge an Gold zurück zu verlangen. Außerdem bekam der Bürger noch eine attraktive Verzinsung versprochen.
    Jedoch: der Einlieferer hatte sein sicheres Gold gegen ein (unsicheres) Schuldversprechen des Staates eingetauscht.
    Einige Jahre später kam der Staat auf die glorreiche Idee, das Schuldversprechen von Gold in Reichsmark umzuwandeln. Der Rückgabeanspruch des Goldes wurde per Gesetz aufgehoben.
    Das Ende der Goldpfandbriefe war in der Realität dann noch viel schrecklicher:
    Die versprochene Geldsumme in Reichsmark unterlag dann 1949 den Folgen der Währungsreform. D.h. der Einlieferer verlor auch noch 90% des Geldwertes durch die Währungsreform.
    Letztlich unterlagen dann auch noch die restlichen 10% dem Lastenausgleich, insofern die Freigrenze überschritten war.
    Fazit: das Papiergold hat sich letztlich zu einem ungeheuerlichen Albtraum entwickelt.
    —————
    Szenario identisch mit Coins = DRITTPARTEIENRISIKO

  • Wer einem Sozi und ehem. Bremer Gastwirt sein Gold anvertraut, der hat zu tief ins Glas geschaut.
    Da stimmt der Spruch wohl doch nicht, daß man die meisten Prozente immer noch in der Kneipe bekommt.

  • Wenn hier wieder mal jemand etwas von „Coins“ schreibt fahre ich echt bald aus der Haut. Sammelt Euch Freaks doch bitte an einem anderen Ort, hier werden Hard Assets besprochen...


    P.S. Kauft Euch auch schon mal einen Stromgenerator, sonst sind Eure „Coins“
    nicht handelbar. Und hofft inständig der Handelspartner hat dann im Worst Case auch Strom und eine Handelsplattform.

  • Einen Neodym Magnet auf die Festplatte legen soll auch gegen den Besitz von Bullshit Coins helfen! Wahrscheinlich auch ein EM-Impuls oder die langfristige Alteration aller Speichermedien sowieso.


    Natürlich kann man Goldcoins leicht "zusammenbasteln", nur grade bei Anhäufungen hat dann auch das größte Gegenparteirisiko am leichtesten Zugriff auf die "Unterlegung". Bequemer gehts für den Staat dann gar nicht mehr.
    Einfach mal mit Großgerät (Leo II) vorgefahren und unter Zwang den Schlüssen zum Save geordert., ne Abreißrolle Entschädigungsscheine zum Tausch reingeworfen und gut ist`s.


    Das wars dann....


    Wenns ums Geld geht, (Sp)BARkasse!...oder war es BarG(e)old? Werbung aus den 80ern.....

    Gold wirft auch nach[s]18[/s] 26 Jahren noch immer keine Strafzinsen ab! :thumbsup:
    Hobbyimker (Honig via Boardnachricht)
    Alchemist


    Meine Bewertung: Knallsilber

  • Jaja...der Glaube an....was denn eigentlich...ist die Triebfeder.


    Ich glaube an Gold...und dass 3 Pfund Tafelspitz eine gute Suppe machen.


    cu DL....gegen echtes Gold kannste jedes Wallet vergessen

  • @Wurschtler
    Kelsey Williams ist mir schon des Öfteren aufgefallen, indem er Gold negativ redet .... Die Bewertungen des Artikels zeigen, das ich nicht alleine damit bin ...
    Hier einmal ein Auszug seiner Headlines ...

  • Grundsätzlich finde ich nur, man sollte auch "negative" Meinungen beachten, nicht nur die positiven. ;)


    Die Überschrift des letzten Artikels aus deinem Screenshot ist schon sehr reißerisch. Aber er hat es gut begründet.


    Ein Auszug:
    "Es ist absolut nachvollziehbar, dass der Goldpreis 2011 nicht in der Lage war, ein neues inflationsbereinigtes Hoch zu erreichen. Da Gold keine Investition ist, sollten wir nicht erwarten, dass es sich wie eine verhält. Das tut es nicht, kann es nicht und wird es auch niemals tun.
    Es gibt die Annahme, dass der sich ändernde Goldpreis ein Hinweis darauf ist, dass sein Wert sich ändert. Das ist nicht so. Es ist der Relativwert des US-Dollar, der sich verändert.
    Als Gold im täglichen, praktischen Gebrauch als Geld verwendet wurde, war es das Wertmaß, das dafür benutzt wurde, um von den Menschen geschätzte Güter und Dienstleistungen auszuzeichnen. Folglich zahlten Menschen für Mehl, Schinken, Bohnen, Kleiderstoffe und Haarschnitte mit Bruchteilen von Gold; oder Bruchteile von Währungen, die mit Gold austauschbar waren.
    Heutzutage versuchen wir echtes Geld (Gold) mit Geldersatz (Papierwährungen), der keinen echten Wert besitzt, auszuzeichnen. Das scheint mir widersinnig."


    Er ist also kein Gold-Feind. Seine Kernaussage ist nur, dass Gold dem Werterhalt dient, nicht der Wertgewinnung.


    Gut, was er dabei ignoriert, sind natürlich die üblichen Schweinezyklen. Von denen versuchen wir ja doch irgendwie zu profitieren, vor allem durch die Minen. :)

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