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GOLD : Märkte und Informationen - Seite 1.740 - Gold & Silber Tagesgespräch - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

GOLD : Märkte und Informationen

    • Kaufkraft des US$ gemessen an Gold

      Salorius schrieb:

      ...Ein Warenkorb, der im Jahre 1800 USD 100 gekostet hätte, hätte im Jahre 1902 USD 102 gekostet. Während dieses Zeitraums war der Dollar an Gold gekoppelt. Heute würde derselbe Warenkorb über USD 4.000 kosten. Das ist es, was wir mit Kaufkraftverlust meinen.
      Während des vergangenen Jahrzehnts haben der kanadische Dollar, der Euro und der japanische Yen gegenüber Gold mehr als 70% ihrer Kaufkraft eingebüßt....

      Hierzu ergänzend eine Grafik US Dollar in Gold langfristig...

      Grüsse
      Edel
      Bilder
      • Gold-v-Dollar.jpg

        83,53 kB, 890×625, 67 mal angesehen
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Salorius schrieb:



      Dazu kommt:
      Der völlig irre rotgrüne Gender-Gaga, Diesel-, Kohle, Atomverbot, MSM Gleichschaltung, Migrantenflut, Rechtsstaatliche Strukturen zerstört, Bildung zerstört, Stasi Methodik im Alltag, irre Merkel, Macron, Soros, Trudeau, Draghi, VdL, AKK plus allen Restspacken, China erwacht-wir schlafen weiter, nicht mal für Russland reicht das Hirn....
      Alles gewürzt mit einer Prise Rothschild, Goldman Sucks und autöritären Strukturen....
      Gibt nur eine Antwort:

      GOLD...... am Besten weit weg verbunkert.....
      Na das ist endlich mal ein Statement!

      WBT
    • ETF Bullion Holdings erreichen Rekord

      Neu

      Auch wenn die Anlage in ETFs etwas hinterfragenswert ist, ist diese Info gut. Jeder Hinweis auf streigende physische Nachfrage v.a. in Medien wie FORBES stärkt Gold. Der GLD wird ja inzwischen verbreitet synonym für den Goldpreis verwendet.

      Schwache Wirtschaftdaten der USA und negativer Realzins stützen den Goldpreis ebenfalls..

      "im September schnappten sich goldgestützte ETFs und ähnliche Fonds zusätzliche 75 Tonnen des Metalls im Wert von fast 4 Milliarden Dollar, so ein Bericht, der am Dienstag vom World Gold Council veröffentlicht wurde. SPDR ist ja inzwischen

      Der Massenzufluss bringt das in solchen ETFs gehaltene Gold auf ein Rekordhoch von 2.808 Tonnen weltweit im Wert von 134 Milliarden Dollar. Zu diesen Fonds gehört der SPDR Gold Shares ETF (GLD), der weltweit größte und liquideste goldbasierte Fonds, der in den letzten 30 Tagen 43 Tonnen mehr Edelmetalle beschaffte....


      "Schwache Daten in den USA, die Entspannung der Fed und weitere Rückgänge der Realzinsen unterstützen Gold", heißt es in einem aktuellen Researchbericht der Schweizer Bank UBS. Die weniger als robusten Daten, auf die sie sich bezog, waren der Rückgang der ISM-Erhebung zum verarbeitenden Gewerbe auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren....""

      forbes.com/sites/simonconstabl…n-september/#1fe95c30385f

      Übersetzt mit DeepL.com/Translator

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Neu

      Da haben die ganz großen Player (um das neutral auszudrücken) ihre schmutzigen Pfoten drauf und drin....

      Ich erinnere mich, als es darum ging, ob EM-ETF's in den USA überhaupt zugelassen würden, an Diskussionen hier, dass diese ETF's in falschen Händen (oder in den richtigen Händen... 8o ) ganz wunderbare Manipulationsinstrumente mit grosser Markmacht werden könnten (und deshalb praktisch sicher zugelassen würden)...q.e.d.
      "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
      X( " Heute besteht der USD nur noch aus Lügen der US-Regierung und ihrer Organe " X( (frei nach J.Willie)
    • Neu

      LuckyFriday schrieb:

      Da haben die ganz großen Player (um das neutral auszudrücken) ihre schmutzigen Pfoten drauf und drin....

      Ich erinnere mich, als es darum ging, ob EM-ETF's in den USA überhaupt zugelassen würden, an Diskussionen hier, dass diese ETF's in falschen Händen (oder in den richtigen Händen... 8o ) ganz wunderbare Manipulationsinstrumente mit grosser Markmacht werden könnten (und deshalb praktisch sicher zugelassen würden)...q.e.d.

      Ja, das haben wir früh debattiert und auch vor Jahren im Einzelfall gezeigt.

      Das ist die andere Seite der Medaille des Goldhandels. Mit einem Mausclick können Tonnen Gold im Markt bewegt werden. 75 t monatlich sind zwar "nur" gut 20 % des Welthandels, aber die Kabale passen üblicherweise wichtige Zeitpunkte für ihre Manipulationen ab...

      Man müßte mal wissen, wer wann wieviel ordert, da sind bestimmt die Fed Banken JPM und GS vorne mit dabei....

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
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      Die Gold ETFs dürften vor allem der Goldpreismanipulation dienen. Sie sind eine Brücke zwischen dem physischen Goldmarkt und dem Papiergoldmarkt. Auf das wenige, in den ETFs vorhandene physische Gold können nur die Bullionbanken zugreifen, um es auf den Markt zu werfen, während den Kleinanlegern der Papiergoldanteil zugedacht ist. Somit absorbieren die ETFs Geld der Kleinanlager ohne wirklich preistreibend für EM zu wirken und können notfalls den Bullionbanken mit den geringfügig vorhandenen Goldbeständen unter die Arme greifen. So trifft es sich auch gut, dass zufälligerweise gerade die grossen Shortseller zugleich auch die Custodians der ETFs sind.

      Zum GLD gibt es eine schöne Video-Präsentation von Avi Gilburt, in der er darlegt, dass die Statuten diese Finanzprodukts geradezu zum Betrug einladen.

      elliottwavetrader.net/videos/R…res-GLD-201411131445.html
    • Jim Rogers: "Niemand mit klarem Verstand würde den US-Dollar kaufen"

      Neu

      Der Mann, gelegentlich als "Rohstoffpapst" dargestellt, der vor Jahren mit Soros Milliardenspekulationen machte, hat Weitsicht.

      Erinnerlich, daß er seinen Kindern bereits vor vielen Jahren Chinesisch als Fremsprache empfahl.

      click2.banyanhill.com/t/Cg/8eM…ljbGUtVHJhZmZpYw./AQ/Lcqp

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Neu

      Edel Man schrieb:

      Der Mann, gelegentlich als "Rohstoffpapst" dargestellt, der vor Jahren mit Soros Milliardenspekulationen machte, hat Weitsicht.

      Erinnerlich, daß er seinen Kindern bereits vor vielen Jahren Chinesisch als Fremsprache empfahl.



      Grüsse
      Edel
      Er hat nur ein Kind. Das ließ er zweisprachig aufwachsen indem er es einer chinesischen Nanny anvertraute...damals noch in NY. Jetzt lebt er ja in Singapour. Ist (m.E.) auch ein bisschen ein Dampfplauderer... ;)
      Wer sie zu täuschen vermag, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer.

      [Gustave Le Bon - Psychologie der Massen, aus dem Jahre 1911]
    • Neu

      woernie schrieb:

      ....
      Ist (m.E.) auch ein bisschen ein Dampfplauderer... ;)

      Ja, leider. Inzwischen. Es ist Jahre her, daß Rogers vehement Gold als Anlage empfahl, aber vor einem Jahr oder so den Goldpreis auf 1000 $ fallen sah und Zitat "Mit Gold kann man viel Geld verlieren."

      Eine ähnlich desolate mentale Entwicklung hat ja auch Soros :evil: vollzogen, sein damaliger Geschäftsfreund, dessen unheilvolle politische Aktivitäten hier nicht hin passen.

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Neu

      ... und nicht zu vergessen wie er vor 10 Jahren eine substantielle Hausse bei aller Art von Agrarprodukten vorhergesagt hat (weil die Farmer vor einer großen Verrentungswelle stehen und niemand mehr Farmer werden will).
      Wenn man seinen Index (RICI Agriculture) dazu ansieht, schwindet der Glaube an ein vernünftiges Timing (im Grundsatz mag die Überlegung ja stimmen, und die Rechnung irgendwann mal aufgehen).
    • Das Spätere Vereinigte Staaten Imperium

      Neu

      Ein in jeder Hinsicht großer Artikel des großartigen Rick Mills, nicht nur vom Umfang her. Paßt natürlich auch in den Hegemonfaden, aber die Schlußfolgerung zum untergehenden Hegemon ist deutlich : Gold.

      Von der immer exzessiveren Verschuldung einer kriegerischen Miltärmacht, dem Verfall von Währungen mit Vergleich anderer Imperien usw...
      In der Verschuldung spielt der alternde Hegemon in einer Liga mit 3.Staaten.....Nur einige Auszüge:

      "Von 2012, dem Ende der Großen Rezession, bis 2016 stieg die Bruttoverschuldung im Durchschnitt um 946 Milliarden Dollar pro Jahr. Zwischen 2018 und 2019 betrugen die Steigerungen durchschnittlich 1,23 Billionen Dollar pro Jahr.

      Der einzige Grund, warum die USA bisher damit durchgekommen sind, ist, dass der US-Dollar die Reservewährung ist. Jeder weiß, wenn Amerika mit seinen Schulden in Verzug gerät, würde das gesamte Finanzsystem, das auf dem US-Dollar basiert, zusammenbrechen. Die US-Staatsverschuldung ist wirklich "zu groß, um zu scheitern".

      Verlorene Reiche

      Wie sind wir hierher gekommen? Nun, die Geschichte ist geprägt von einem Imperium nach dem anderen, das sich militärisch übermäßig ausgedehnt hat; die USA sind nicht anders......

      Laut einer Studie der Weltbank verzeichnen Länder, deren Schuldenquote über einen längeren Zeitraum über 77% liegt (die der USA liegt bei 106,5%), eine deutliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Jeder Prozentpunkt über 77% schlägt laut der Studie 1,7% des BIP über Investopedia. ...

      Natürlich folge ich den üblichen Faktoren, die den Goldpreis beeinflussen: US-Dollar, Anleiherenditen, Zinssätze, Inflation, Zu- und Abflüsse von ETFs, Barrenkäufe der Zentralbank, Nachfrage nach sicheren Häfen usw. Wie in unserem jüngsten Artikel erläutert, ist ein niedrigerer Goldpreis vor und während der Goldenen Woche Chinas ein etablierter Trend, der sieben Jahre zurückreicht, ebenso wie die Beschleunigung des Aufwärtspreises kurz nach dem Wochenende.

      Es wird ein auf Goldanlagen zugeschnittenes Umfeld geschaffen."

      aheadoftheherd.com/Newsletter/…-United-States-Empire.htm

      Übersetzt mit DeepL.com/Translator

      Grüsse
      Edel

      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
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      China kauft tonnenweise Gold: Die Strategie zeigt, wie sehr das Land Trump im Handelskrieg misstraut


      Auszug:

      Tatsächlich begann der Handelsstreit im Januar 2018 und zu der Zeit tätigte die PBoC keine offiziellen Käufe. „Inoffiziell ist es aber denkbar, dass China auch in den vergangenen beiden Jahren Gold gekauft hat, auch wenn keine Deals veröffentlicht wurden“, sagt Markus Bussler. „Es ist möglich, dass andere staatliche Einrichtungen Gold erwerben und es später in die Bilanz der Zentralbank umschichten — so wurde es in der Vergangenheit schon einmal gemacht“, erklärt er weiter.

      Artikel hier.
      "Die Goldanleger müssen immer wieder bestraft werden, denn wenn diese Inflationsspekulanten überhand nehmen sollten, wäre das ganze System vom Zusammenbruch bedroht." André Kostolany

      Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit; Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit bedeutet Auflösung. Thomas von Aquin
    • Neu

      Moin moin,

      Adam Hamilton gibt seine Weisheiten zum "Roten Oktober" preis.
      Auszug Seite 3 + 4 des Beitrages:


      "Der steilste saisonale Abstieg des Jahres in Goldaktien findet technisch gesehen nicht im Oktober statt, sondern dauert von Ende September bis Ende Oktober. In diesen modernen Bullenmarktjahren verzeichnen die Goldaktien im Durchschnitt ihre großen Spitzen am 14. Handelstag im September. Dieses Jahr war es am letzten Freitag, den 20. September, als der GDX nach einer scharfen Korrektur um 13,9% im September wieder sprungartig anstieg. Dieser saisonale Abstieg trennt die Herbst- von der Winterrally.

      Im Durchschnitt dauerte es bis zum 19. Handelstag im Oktober; was dieses Jahr Freitag, der 25. Oktober ist. In dieser Zeitspanne verzeichnete der HUI in den letzten Gold-Bullenmarktjahren saisonale Rücksetzer um durchschnittlich 6,9%. Das klingt vielleicht gar nicht so schlecht, doch vergessen Sie nicht, dass hier Daten aus 15 Jahren geglättet wurden. Von diesen 15 Jahren widersetzten sich Goldaktien diesem saisonalen Abstieg für eine 5-jährige Rally. Dabei wurden im Durchschnitt moderate Gewinne um 5,1% erzielt, meist im Zusammenhang mit ihren Oktobereinsätzen.

      Im weiteren Verlauf werde ich "Oktober" verwenden, um mich auf den Zeitraum, in dem die Goldaktien sinken, zwischen Ende September und Ende Oktober zu beziehen. Die Goldminenunternehmen konnten sich diesem saisonalen Ausverkauf wenige Male widersetzen, wenn sie davor eher flach oder niedriger gehandelt wurden. Wenn Goldaktien kurz vor Oktober gesunken sind, dann wurde ein Teil ihres Verkaufsmomentums aufgebraucht. Dadurch zeigen technische Daten und Stimmung weniger Unterstützung für weitere Rückgänge.

      In den anderen 10 Jahren bzw. zwei Drittel der Zeit sanken Goldaktien im Durchschnitt um 12,5% im Oktober. Das ist gravierend. Dieser saisonale Ausverkauf, der die Herbstrally in Goldaktien abwürgt, bevor er den Weg für die Winterrally ebnet, dauert lediglich 5 Wochen. Also sind durchschnittliche Korrekturen dieser Größenordnung, die in eine derart kurze Zeitspanne komprimiert sind, von Nachteil für die Stimmung. Sie beseitigen vorangegangene Gier viel effektiver als langsame Ausverkäufe.

      Die größten saisonalen Rückgange treten tendenziell auf, nachdem die Goldaktien kurz vor Oktober höher gestiegen sind. Dann, wenn technische Daten überkauft sind und die Stimmung bei relativ hohen Goldaktienpreisen überschwänglich geworden ist. Ein kürzliches Beispiel ist 2016. Etwa so wie dieses Jahr stiegen die Goldaktien vor dem Marktsommer. Obwohl sie früher eine Spitze verzeichneten, stiegen sie im Oktober, nach einem anfänglichen Ausverkauf, relativ hoch.

      Allerdings sank der GDX innerhalb dieser ganzen saisonalen Abstiegsspanne um 14,9%. Im schlimmsten Fall, war der GDX Mitte Oktober innerhalb weniger Wochen um 19,1% von der saisonalen Spitze Ende September gesunken! Es würde mich nicht überraschen, wenn die großen Goldaktien wieder irgendwann im nächsten Monat um 20% sinken. Basierend auf dem Höchststand des letzten Goldaktienaufschwungs Anfang September, bedeutet das für den GDX einen Preis von 24,76 Dollar. Der Grundgedanke dahinter ist einfach.

      Denken Sie daran, dass Gold fast ausschließlich die Zukunft der Goldaktien lenkt. Vor ein paar Wochen schrieb ich über diesen ominösen riesigen Goldfutures-Verkaufsüberschuss. Die extrem gehebelten Goldfutures-Spekulanten dominieren die kurzfristige Goldpreisbewegung. Doch ihr Kapital ist begrenzt, da das ein sehr riskantes Spiel ist. Ihre gemeinsamen Positionen waren und sind überaus bullish, fast alle nehmen Long-Positionen und kaum Short-Positionen ein.

      Damit bleibt ihnen wenig Spielraum, um mehr Goldfutures zu kaufen, doch sehr viel Platz, um beim richtigen Auslöser groß zu verkaufen. Und weil der Hebel im Goldfutures-Trading so extrem ist, vergrößert und verselbstständigt sich der Ausverkauf bald. Also ist ein Kursrückgang um 6% bis 12% in Gold sehr wahrscheinlich. Basierend auf seinem letzten Hoch bei 1.554 Dollar Anfang September bedeutet das, dass ein Bodenbildungsniveau zwischen 1.367 Dollar und 1.460 Dollar in diesem Roter-Oktober-Zeitraum auch wahrscheinlich ist.

      Normalerweise sinkt Gold um den Oktober, weil es eine Lücke zwischen übergroßen saisonalen Treibern gibt. Das ist der Zeitraum, nachdem asiatische Käufe nachlassen - auch die für die indische Hochzeitssaison - doch bevor die westlichen Feiertagskäufe zunehmen. Dieses Jahr wurde der Goldpreis stark von Nachrichten zum Handelskrieg und Zinssenkungen durch die Fed beeinflusst. An der ersten Front stehen Mitte Oktober Handelsgespräche zwischen China und den USA auf hoher Ebene an. Wie gewöhnlich werden sie sich nur auf positives Gerede beschränken.

      Obwohl seit anderthalb Jahren wenige oder keine Fortschritte bei den schwierigen Fragen zwischen den USA und China gemacht wurden, werden die Offiziellen nach allen Treffen auf hoher Ebene optimistisch. Das erzeugt bullishe Schlagzeilen für Aktien, was bearish für Gold ist. Und an der Zinssenkungsfront müssen hochrangige Fed-Offizielle die verrückten Erwartungen der Trader für mehr Zinssenkungen vor der nächsten FOMC-Sitzung Ende Oktober zügeln. Sie müssen einen aggressiven Ton anschlagen.

      Also wird es in den kommenden Wochen wahrscheinlich wichtige Nachrichten geben, die die Goldfutures-Spekulanten dazu bewegen, ihre übertrieben bullishen Positionen aufzugeben. Wenn diese Verkäufe wie üblich lawinenartig anschwellen, wird der Goldpreis stark sinken. Die großen Goldaktien neigen dazu, die Goldbewegung um das 2- bis 3-Fache zu hebeln. Also steht dem GDX bei einem Goldpreisrückgang um 6% bis 12% eine Abwärtsbewegung um 12% bis 36% bevor. Die Mitte dieser Spanne ist 24%, was dem Mittelwert von 26,1% des letzten langanhaltenden Goldaktien-Bullenmarkts entspricht.

      Obgleich die tatsächlichen Ausverkäufe in Gold und Goldaktien anhand anderer Entwicklungen auf den Märkten, wie der Entwicklung des S&P 500, kleiner oder größer ausfallen könnten, spricht die Wahrscheinlichkeit definitiv für unmittelbar bevorstehende Ausverkäufe. Zusammen mit den immer noch überkauften Goldaktien und dem allgemeinen Enthusiasmus für diesen Sektor ist das ein großes Warnzeichen. Es ist nicht klug, vor dem steilen saisonalen Rückgang im roten Oktober wesentliche Goldaktienpositionen einzunehmen. Wieso sollte man das Schicksal herausfordern?

      Goldaktien-Trader müssen wachsam bleiben. Alle derzeitigen Positionen sollten sollten durch relativ eng gesetzte Stop-Loss-Orders abgesichert werden, um die Gewinne im Falle eines großen Ausverkaufs zu maximieren. Und Barmittel aus Trades, die bereits ausgestoppt oder verkauft wurden, sollten gehalten und nicht gleich wieder eingespeist werden. Es ist immer riskant, bei angespannten technischen Daten und allgemeiner Begeisterung hoch zu kaufen. Doch noch riskanter ist es, wenn starke saisonale Gegenwinde jegliche Verkäufe beschleunigen und intensivieren könnten.

      Sollte es zu diesem saisonalen Ausverkauf kommen, dann wäre Ende Oktober eine vortreffliche Zeit, um bei viel niedrigeren Goldaktienpreisniveaus wieder einzusetzen. Der GDX sollte viel näher an seinen gleitenden 200-tägigen Durchschnitt sein und es ist kurz bevor der Großteil der Goldbergbauunternehmen ihre Ergebnisse für das dritte Quartal 2019 veröffentlichen. Die Einnahmen aus Goldaktien sollten in die Höhe schnellen, da der Goldpreis im dritten Quartal bisher bei durchschnittlich 1.473 Dollar lag. Das ist ein Anstieg um erstaunliche 12,5%! Wir müssen einfach nur vorher einen Ausverkauf überstehen.

      Um Ihr Kapital auf den Märkten zu vervielfachen, müssen Sie wie ein Querdenker handeln. Das bedeutet, zu kaufen, wenn nur Wenige dazu bereit sind, damit Sie später bei hohen Kursen verkaufen können, wenn es wenige andere können. In der ersten Jahreshälfte 2019, lange bevor Goldaktien höher stiegen, schlugen wir in unseren beliebten wöchentlichen und monatlichenNewslettern vor, Aktien vieler fundamental hochwertiger Gold- und Silberminenunternehmen zu kaufen. Später realisierten wir große Gewinne um 109,7%, 105,8% und 103,0%!"


      @Nebelparder, dein Indikator für Gold zeigt die extrem überkaufte Situation bei Gold an.
      Könnte sich die überkaufte Situation, wie Hamilton meint, noch durch einen deutlichen Rückgang normalisieren?


      LG Vatapitta
      Mein Archiv - mit wichtigen Beiträgen!
      Björn Höcke Kyffhäuser Treffen 2019
      Gente de Zona - ft. Marc Anthony
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      vatapitta schrieb:

      @Nebelparder, dein Indikator für Gold zeigt die extrem überkaufte Situation bei Gold an.
      Könnte sich die überkaufte Situation, wie Hamilton meint, noch durch einen deutlichen Rückgang normalisieren?


      LG Vatapitta

      Möglich ist wie immer alles. Ich gehe jedoch nicht davon aus.

      Gold 1.700 $ / Aktienmärkte stark abwärts ist m.E. stark zu präferieren.
      Aktueller Commercial-Index Silber = 32,75 / Aktueller Commercial-Index Gold = 11,17

      Werte > 80 signalisieren i.d.R. einen Kauf / Werte > 90 geben i.d.R. ein klares Kaufsignal*
      Werte < 20 signalisieren i.d.R einen Verkauf / Werte < 10 geben i.d.R. ein klares Verkaufssignal*

      * laut den COT-Experten Larry Williams und Stephen Briese
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      Nicht eindeutig zuordenbar. Das neue Minen-Briefing passt hier wohl am besten rein.

      "Die Goldanleger müssen immer wieder bestraft werden, denn wenn diese Inflationsspekulanten überhand nehmen sollten, wäre das ganze System vom Zusammenbruch bedroht." André Kostolany

      Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit; Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit bedeutet Auflösung. Thomas von Aquin