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GOLD : Märkte und Informationen - Seite 1.784 - Gold & Silber Tagesgespräch - Goldseiten-Forum.com | Das Diskussionsboard für Edelmetalle & Rohstoffe

GOLD : Märkte und Informationen

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    • Gesamte Weltgoldförderung

      Neu

      mesodor39 schrieb:

      jetzt mal ganz ehrlich, Leute:

      schon Mitte der 70er war immer von 150.000 Tonnen die Rede.

      Genau wie heute.

      Der kleine Unterschied: seitdem kamen jedes Jahr etwa 3.000 Tonnen hinzu,
      also etwa 105.000 Tonnen.

      Und nun findet den Fehler.

      Wer sich über 2.000 Tonnen mokiert.......

      Einige Zahlen der Statistik:

      "Demzufolge beträgt die Gesamtmenge allen bisher geförderten Goldes 193.472,4 Tonnen (= "above ground stocks total”, Stand Jahresende 2018). Diese Zahl ist die Basis unserer Berechnungen. Es ist die Menge Gold, was seit Anbeginn menschlicher Aufzeichnungen bis dato weltweit gefördert wurde.Die Goldförderung der Goldminen beträgt derzeit grob 3500 Tonnen pro Jahr. Die exakten Zahlen werden ebenfalls durch das WGC regelmäßig veröffentlicht..."

      goldreporter.de/ueber-so-wenig…ie-menschheit/gold/40537/

      Als insgesamt etwa 200 000 t +

      Nb. hat sich keiner über 2000 t mokiert, was soll so eine Bemerkung denn..... China fehlte der guten Ordnung halber in der pro capita Berechnung mit ihren etwa 2000 t.
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Neu

      Die Angaben des WGC können nur Schätzungen sein. Eine genauere Erfassung der Edelmetall Produktion erfolgte erst in der Neuzeit, aber selbst da sind illegale Förderungen kaum erfassbar. Wieviel Gold in früherer Zeit spanischen Schiffen untergegangen ist, wird wohl genau nicht bekannt sein, oder wieviel Gold im alten China z.B. gefördert wurde und vom Raub im 19.Jh verschont blieb usw usf.

      Wichtiger als die Fördermenge ist der effektive Goldbestand, auch der wird nur geschätzt, niemand kennt die vergrabenen oder versteckten Goldbestände, suma sumarum gibt es sehr unterschiedliche Schätzungen irgendwo um derzeit 200 000 t herum.

      Diese Gesamtmengen sind tatsächlich für uns unerheblich, wo jeder nach seiner Facon persönlich seine Bestände nach bestem Wissen und Gewissen zur Vermögensabsicherung oder auch Vermögensbildung bestimmt...

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Neu

      Oh ja, @Donar, hab die mit ihrerr Winzmenge übersehen. :)

      Wobei den meisten bewußt ist, daß diese Zahlen weit untertrieben sein dürften. Vor Jahren hatte ich hier einige Ziele von Offiziellen Chinas mit 5 000, später 10 000 t hereingestellt. und diese könnte China bereits besitzen.

      China insgesamt auch privat hält weit über 25 000 t Gold, hier mehrfach in Tabellen gezeigt.

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Neu

      Edel Man schrieb:

      ........Diese Gesamtmengen sind tatsächlich für uns unerheblich, wo jeder nach seiner Facon persönlich seine Bestände nach bestem Wissen und Gewissen zur Vermögensabsicherung oder auch Vermögensbildung bestimmt...

      Grüsse
      Edel
      eben. Es sind Zahlen, deren Genauigkeit unbekannt ist, also ganz, ganz grobe Annahmen. Selbst ob es das Doppelte von 200.000 ist, kann keiner wirklich wissen. Wird Gold wirklich gebraucht, fragt da auch keiner nach.

      Man weiß ja noch nicht einmal verlässlich, wie hoch die tatsächlichen Geldmengen und Verschuldungen sind. Muss man auch nicht wissen. Es reicht zu wissen, dass sie viel zu hoch sind.
      Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.
    • Neu

      Das nenn ich jetzt mal langfristig:

      Zinsentwicklung 1311-2018 (PDF, en, 110 p.)
      von Paul Schmelzing, Bank of England

      Offenbar ist das tendenzielle Sinken der Zinsen nicht nur ein kurzfristiges, sondern durchaus auch ein langfristiges Phänomen.



      Oder mit anderen Worten: Begrabt eure Hoffnungen auf wieder langfristig steigende Zinsen.

      Der Bericht enthält eine Fülle weiterer eindrucksvoller Grafiken und Tabellen, auch zum anteiligen GDP. Eindrücklich die Medici-Anleihen und die französischen Darlehen zur Finanzierung der amerikanischen Revolution.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Donar ()

    • Neu

      Der ehrenwerte Ex Senator Ron Paul bringt es auf den Punkt:

      Counterfeit = Fälschung

      Er ist bekanntlich ein Goldbug; Sein Portfolio, das zum größten Teil aus Edelmetallminen besteht, [smilie_blume] ist hier mehrfach gezeigt worden.

      Grüsse
      Edel
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      • Ron Paul & Fed.jpg

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      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Neu

      Donar schrieb:

      Das nenn ich jetzt mal langfristig:

      Zinsentwicklung 1311-2018 (PDF, en, 110 p.)
      von Paul Schmelzing, Bank of England

      Offenbar ist das tendenzielle Sinken der Zinsen nicht nur ein kurzfristiges, sondern durchaus auch ein langfristiges Phänomen.

      [...]

      Oder mit anderen Worten: Begrabt eure Hoffnungen auf wieder langfristig steigende Zinsen.
      Der Bericht enthält eine Fülle weiterer eindrucksvoller Grafiken und Tabellen, auch zum anteiligen GDP. Eindrücklich die Medici-Anleihen und die französischen Darlehen zur Finanzierung der amerikanischen Revolution.
      Sehr interessante Informationen, vielen Dank.

      Nach neoklassischer könnte man annehmen, dass eine Investition von Geld "in Geld" gegenüber realwirtschaftlichen Erwägungen schlicht und ergreifend nicht mehr ertragreich genug ist - was an sich grundsätzlich auch keine allzu abwegige sinnbefreite Überlegung ist.

      Wird der Zins schlicht als Quantifizierung des Risikos des Geldverleihs angenommen, könnte man andererseits aber auch annehmen, dass der Zins über die Jahrhunderte sinkt, weil das Risiko des "Verleihenden" auf Grund gesellschaftlicher Veränderungen kontinuierlich gesunken ist. Im 14. Jahrhundert war es mutmaßlich deutlich schwieriger, einen säumigen, untergetauchten Gläubiger aufzutreiben als im 21. Jahrhundert...

      Die Grundproblematik ist meines Erachtens nach, dass das Risiko des Verleihers zunehmend auch durch die auf dem Markt auftretenden Lenders of Last Ressort peu a peu reduziert wird. Wenn aus strukturellen Gründen (Subprime-Krise etc.) eine hohe Anzahl an Gläubigern ausfällt, wobei deren Risiko durch den angewandten Zins nicht adäquat quantifiziert war, werde ich als "Verleiher" - als Großbank des 21. Jahrhunderts - gerettet. Auf Grund der gesellschaftlichen Stabilität und implementierten Mechanismen, die meine Risiken auf Teufel komm raus absichern, sind derart hohe Zinssätze schlicht und ergreifend nicht mehr erforderlich, um das dahinterstehende Risiko abzusichern.

      Dass das Risiko jedoch nicht vom Erdboden verschwunden ist, sondern in der Kette nur verschoben wurde und sich bei einem Zins von 0 % mittlerweile nahezu ausschließlich auf Seiten der Zentralbanken befindet, ist nur konsequent.
    • Neu

      Ron Paul ist eine Lichtgestalt in einem kriegslüsternen, korrupten und verfallendem System.

      Es ist ja kein Zufall, daß er damals als Präsidentschaftskandidat von jungen Wählern den höchsten Zuspruch erhielt.

      Sein Portfolio habe ich früher mal vorgestellt: GOLD : Märkte und Informationen

      Sehenswert die Verteilung: Die 10 größten Minenpositionen sind
      7 Gold Seniors zusammen = 64 %
      2 Silber Seniors + 1 Explorer = 6 %

      12 weitere Edelmetallaktien runden das Depot mit insgesamt ca. 10 % ab.
      Der schwerste Wert überhaupt im Depot ist der GoldBluechip Goldcorp / GG
      mit etwa 20 %, der leichteste der 10 erstgenannten rd 2 %.
      Vor Jahren umfaßte es demnach rd. 80 % Edelmetallaktien. [smilie_blume]

      Ein aktueller Link zeigt die alte Struktur, jedenfalls auch hier eine Ausnahme in der Hybris aufgeputschter Standardaktien.

      davemanuel.com/pols/ron-paul/

      Grüsse
      Edel
      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Echt jetzt ?

      Neu

      pandafan schrieb:

      Sehr interessante Informationen, vielen Dank.......

      ....



      Dass das Risiko jedoch nicht vom Erdboden verschwunden ist, sondern in der Kette nur verschoben wurde und sich bei einem Zins von 0 % mittlerweile nahezu ausschließlich auf Seiten der Zentralbanken befindet, ist nur konsequent.
      Ach ne ? Also alles gut ? 8o

      Deine ‘Auslegungen‘ in Ehren , nur gehen sie nach meinem Geschmack vollkommen an der Sache vorbei. Wundert mich, dass das im Goldseitenforum widerspruchslos hingenommen wird. Ich kann Dir , als quasi Kleinst-Unternehmer , versichern, dass Risiken der Kreditgewährung weder verschwunden noch ‘in der Kette ausschließlich auf die Seite der Zentralbanken‘ verschoben sind. Ich werde quasi täglich mit dem Risiko des Kreditausfalls konfrontiert. :whistling:

      Zinsen von 0 % sind zum Einen ganz einfach Ausdruck eines vollkommen überdehnten Konsum-Systems auf Pump, das sich inzwischen zu einem weltumspannenden, veritablen Schuldenmonster aufgebläht hat und bei nur geringfügigem Anstieg zu platzen droht. Somit eine Frage des System-Erhalts. Nullzins führt zu massiven Kapital- bzw. Investitions-Fehl-Allokationen , zu einer Zombifizierung der Wirtschaft und nebenbei, zu vollkommener Entmündigung der ganzen Gesellschaft, sowie zu deren moralisch-ethischen Erosion. Wie sollte oder könnte ein Individuum ( ohne unangemessene Spekulations-Risiken ) selbstverantwortlich sein Leben gestalten und für die Zukunft vorsorgen, bei negativer Realrendite ? Wie kann die eigene Lebensleistung durch Raum und Zeit gerettet werden ohne das Phänomen Zeitpräferenz , ohne Zins, ohne Spar-Anreiz ? :hae:


      @Donar hat es schon ganz gut auf den Punkt gebracht:

      Donar schrieb:

      Man kann auch sagen, wenn der Preis (Zins) für ein Gut (Geld) 0 ist, ist das Gut nichts (mehr) wert...
      Wer sie zu täuschen vermag, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer.

      [Gustave Le Bon - Psychologie der Massen, aus dem Jahre 1911]
    • Neu

      Ein besonderer Chart. "Ist es Wahnsinn oder Methode ?"

      Hier wird erkenntlich, wie irrational insbes.US Standaraktien aufgebläht wurden und noch sind...

      "....a chart that needs no commentary at all except to ask what happened since 2010?"

      jsmineset.com/

      Anmerkung: Jede der Big Five der USA ist angeblich mehr wert als alle Goldaktien des Globus zusammengenommen... ?(

      Grüsse
      Edel

      "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft" -- Jesse Livermore
    • Neu

      pandafan schrieb:

      ...

      Die Grundproblematik ist meines Erachtens nach, dass das Risiko des Verleihers zunehmend auch durch die auf dem Markt auftretenden Lenders of Last Ressort peu a peu reduziert wird. Wenn aus strukturellen Gründen (Subprime-Krise etc.) eine hohe Anzahl an Gläubigern ausfällt, wobei deren Risiko durch den angewandten Zins nicht adäquat quantifiziert war, werde ich als "Verleiher" - als Großbank des 21. Jahrhunderts - gerettet. Auf Grund der gesellschaftlichen Stabilität und implementierten Mechanismen, die meine Risiken auf Teufel komm raus absichern, sind derart hohe Zinssätze schlicht und ergreifend nicht mehr erforderlich, um das dahinterstehende Risiko abzusichern.

      Dass das Risiko jedoch nicht vom Erdboden verschwunden ist, sondern in der Kette nur verschoben wurde und sich bei einem Zins von 0 % mittlerweile nahezu ausschließlich auf Seiten der Zentralbanken befindet, ist nur konsequent.
      Die Rettung in Form von 400Billionen aus dem Nichts erzeugten Fiats, über Nacht in den Repo Markt geschoben, zeigt die Verzweiflung der Kabale. Frei nach dem Zauberlehrling- die Geister die ich rief.
      Ich gebe es zu, gerne würde ich den Zusammenbruch erleben, denn ich kann arbeiten - die Anderen nur eine Maus bedienen ...
      Schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind. Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt!
      Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    • Neu

      woernie schrieb:

      pandafan schrieb:

      Sehr interessante Informationen, vielen Dank.......

      ....



      Dass das Risiko jedoch nicht vom Erdboden verschwunden ist, sondern in der Kette nur verschoben wurde und sich bei einem Zins von 0 % mittlerweile nahezu ausschließlich auf Seiten der Zentralbanken befindet, ist nur konsequent.
      Ach ne ? Also alles gut ? 8o
      Deine ‘Auslegungen‘ in Ehren , nur gehen sie nach meinem Geschmack vollkommen an der Sache vorbei. Wundert mich, dass das im Goldseitenforum widerspruchslos hingenommen wird. Ich kann Dir , als quasi Kleinst-Unternehmer , versichern, dass Risiken der Kreditgewährung weder verschwunden noch ‘in der Kette ausschließlich auf die Seite der Zentralbanken‘ verschoben sind. Ich werde quasi täglich mit dem Risiko des Kreditausfalls konfrontiert. :whistling:

      [...]
      Immer mit der Ruhe, woernie.

      Selbstverständlich sind die Kreditrisiken eines produzierenden / generell wertschöpfenden Unternehmers nicht verschwunden, was ich auch in keinster Weise behauptet habe - ganz im Gegenteil.
      Ein derart geringer Zins - zu welchem in hoher Zahl Privatkredite, exemplarisch für Immobilien mit teils lächerlich wenig Eigenkapital in einem überhitzten Marktumfeld, vergeben werden - spiegelt die dahinterstehenden Risiken dennoch in keinster Weise wieder. Als Kleinunternehmer sind die Risiken von Zahlungs-/Kreditausfällen sehr real und nach meiner persönlichen Erfahrung in den vergangenen Jahren signifikant stärker gestiegen als sie gefallen sind - zumindest nach kein subjektiver Empfindung.
      Trotz dessen erfolgt für die großen, marktrelevanten Spieler - und diese Markt-/Systemrelevanz ist ausschlaggebend - eine Nivellierung, sobald das Spiel in höherem Ausmaß in die Hose geht. Das Dilemma, das ein Lender of Last Resort - frei nach whatever it takes - erzeugt, dürfte absolut offensichtlich sein, führt es doch dazu, dass Risiken in Kauf genommen werden, die bei Abwesenheit des Sicherheitsnetzes Zentralbank in keinster Weise akzeptabel wären.

      Dass Du davon als Kleinunternehmer nichts merkst - nicht weiter verwunderlich.