GOLD : Märkte und Informationen

  • sehr gutes und interessantes Video von Erichssen. Es geht um evtl. zukünftige Schwäne die so wirklich eintreffen können und die künstliche Inteliigenz die unser Leben und unsere Gesellschaften weltweit nachhaltig verändern werden.
    Interessante Gedankengänge. Gefällt mir. Bezüglich künstliche Intelligenz sehe ich es ähnlich. Es ist halt nur noch eine Frage der Zeit wann der Prozess anfangen wird.

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  • Ein Bezahl-Artikel zu den Gründen eines Hedgefonds aus Aktien auszusteigen und in Gold zu investieren.


    16 Gründe, warum dieser Hedgefonds Aktien abstößt und Gold kauft
    Aufgrund der Bezahlschranke, habe ich ein wenig mehr aus dem Artikel eingefügt:

    • ......1. Die Wirtschaft ist nun an der Erschöpfung ihrer Kredite angelangt, wobei die Staats- und Unternehmensverschuldung im Verhältnis zum weltweiten BIP Rekordhöhen erreicht hat.
    • 13. Edelmetalle werden jetzt auf historisch niedrigen Niveaus im Verhältnis zur Geldmenge gehandelt, Aktien hingegen handeln im Verhältnis zur Geldmenge auf historisch hohen Niveaus.......

    16 Gründe sind einige zu viel. Ich habe versucht, alles auf die wesentlichen Gründe zu reduzieren:


    zu 1.) die Erschöpfung des so genannten "Seigniorage-Kapitals": was gleichbedeutend damit ist, dass jede weitere, durch Kreditvergabe erzeugte Einheit weder zu Wachstum, noch zu Wohlstandsgewinn, sondern lediglich zu - wie auch immer gearteter Abwertung aller bereits existierenden Geldeinheiten führt.


    Das ist eine sehr gewagte These, deren Beweis noch völlig offen steht. Ich wage es stark zu bezweifeln, dass jemand über die theoretischen und mathematischen Möglichkeiten und Grundlagen verfügt, diesen Zeitpunkt exakt vorher zu sagen. Wirtschaft ist - das wusste Ludwig Erhard schon - zu einem bedeutenden Anteil auch das, was Menschen erwarten, woran sie glauben (also Psychologie). Ich verkürze das an dieser Stelle mit der bewusst auf einen einzigen Punkt reduzierten Behauptung, dass das ausschlaggebende Indiz dafür, dass das Seigniorage-Kapital wirklich erschöpft ist, daran erkennbar sein wird, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ansteigt und das bei anziehenden Preisen (für was auch immer, aber: solange es nicht die Lebenshaltung ist, ändert es sich nicht). Und solange es nicht bei der breiten Masse, die tatsächlich für dieses real bereits wertlose Geld arbeitet um damit deren Lebenshaltung zu finanzieren, ankommt, existiert noch genug Seigniorage-Kapital, um den Schein zu wahren. Erst wenn - auf dieser Ebene - die Stimmung kippt, ist Ende im Gelände. Dann erzeugt Drucken Teuerung, die beißt.


    Zu 13.) Diese Aussage stimmt grundsätzlich. Sie ist aber zu differenzieren: Gold ist am liquidesten und hat daher - innerhalb der Gruppe der klassischen Anlage-Edelmetalle: Gold - Silber - Platin - bereits die höchste Preissteigerung. Auf alle anderen Edelmetalle gehe ich nicht ein. Denn die (Palladium, Rhodium, Ruthenium, Iridium) haben - bezogen auf ihre 30-Jahres-Tiefststände bereits Preissteigerungen (Preis ist nicht gleich Wert) erreicht, die die des Goldes weit in den Schatten stellen.


    Innerhalb der drei klassischen Anlage-Edelmetalle ist Platin derzeit relativ zu Gold und zu Silber - am niedrigsten bewertet.


    Bei Gold kann man die Preissteigerung mit einer neuen, möglichen, zukünftigen Anwendung für Gold begründen:
    Gold könnte wieder Geld werden. Das ist - meiner Ansicht nach - bei Gold bereits zu einem deutlichen Teil eingepreist. Schaut man sich Löhne und Gehälter der Zeit von 1900 bis 1913 an und rechnet diese in Gold um, spiegelt das bei einigen (nicht allen) Tätigkeiten in etwa das heutige Niveau der Entlohnung, umgerechnet in Gold wieder. Man muss dabei aber wissen, dass es in den 100 Jahren des Goldstandards zu deutlichen Verbesserungen (Produktivität, Entdeckungen, Erfindungen) kam, die sich in der Kaufkraft der Löhne und deren Höhe niederschlugen. Von daher darf man nicht erwarten, dass das Lohnniveau zu Beginn einer neuen Goldwährung dem Lohnniveau entspricht, dass gegen Ende der letzten Goldwährung herrschte.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Mesodor,


    "Seignorage" kannte ich bis jetzt als den "Münzgewinn", den die ZB's machen, wenn sie zB 1-Euro-Münzen herausgeben, die in der Herstellung 50 Cents gekostet haben.
    Ist der Begriff erweitweitert worden?


    Es gibt in neuerer Zeit auch einen "Münzverlust* der ZB's, wenn die Herstellung von kleinen Münzen mehr kostet als der aufgeprägte Kurswert (zB 5-Rappenstücke in der Schweiz, deren Herstellung um die 7 Rappen kostet. Die Ausgabe von 1-Rappen-Münzen ist schon vor längerer Zeit eingestellt worden)


    Grüsse,
    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

    • Offizieller Beitrag

    Der ehrenwerte Ex Senator weiter mit Rufen in die Wüste, und das nicht zum ersten mal..... Der Beitrag paßt auch in den Hegemonfaden oder andere Threads, aber mit seinem Bezug auf den Fiat $ und indirekt Gold hierhin:


    "Die Federal Reserve hat die Wirtschaft durch "Geldmanipulation" gelenkt, was zu Fehlinvestitionen und einer übermäßigen Anhäufung von Schulden geführt hat, sagte der ehemalige Kongressabgeordnete Ron Paul.


    Das Endergebnis ist ein überinflationierter Aktienmarkt, der eine "gewaltsame Korrektur" erleben könnte, sowie ein Währungssystem, das am Rande des Zusammenbruchs steht, sagte Paul.


    "Ich glaube, dass es sich um die größte Finanzblase in der Geschichte der Geldpolitik für die ganze Welt handelt. Die Korrektur wird ziemlich heftig sein, und sie wird ziemlich schlimm sein", sagte er. ...


    https://www.kitco.com/news/202…netary-policy-Pt-1-2.html
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Grüsse
    Edel

  • Das Endergebnis ist ein überinflationierter Aktienmarkt, der eine "gewaltsame Korrektur" erleben könnte, sowie ein Währungssystem, das am Rande des Zusammenbruchs steht, sagte Paul.

    Frage von mir: Was hätte es bei einem weltweiten Kollaps der Märkte für Auswirkungen auf Kryptowährungen (BTC,ETH)?

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!


    Immanuel Kant

  • Frage von mir: Was hätte es bei einem weltweiten Kollaps der Märkte für Auswirkungen auf Kryptowährungen (BTC,ETH)?

    Meine sehr persönliche Meinung. Die Menschen werden im Falle eines schweren Crashs alle „virtuellen“ Assets wie Aktien, Kryptowährungen etc. meiden wie der Teufel das Weihwasser.
    Als Goldbug geht man dann erst mal auf Tauchstation...

    • Offizieller Beitrag

    Frage von mir: Was hätte es bei einem weltweiten Kollaps der Märkte für Auswirkungen auf Kryptowährungen (BTC,ETH)?


    Mit diesen Scheinwährungen -- sie sind mind. ebenso inhärent wertlose Zahlungsversprechen wie Fiat Geld - habe ich mich niemals ernsthaft befaßt und sie nie angefaßt.


    Sie dürften ebenso wie andere Zahlungsversprechen zusammenbrechen und überdacht werden.


    Aktien werden diffenziert krachen, die von Grundstoffen und Edelmetallen gedeckten solideren Aktien werden sich weitaus besser erholen als einige irrsinnig überbewerteten und tw. ungeckten Aktien der USA, die Ron Paul indirekt anpricht.


    Ersteres haben wir in mehrern Börsenbaissen erlebt, ausgen. die Corona Krise, wo auch die Standardaktien tw höher stehen als zuvor, aber da habe die Amis inzwischen jedes Maß / den Verstand verloren.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Nachricht vom 10.09. Gut. Zwischen den ETF Beständen und dem Goldpreis besteht eine positive Korrelation, hier öfter gezeigt.


    ""Seit Jahresbeginn haben globale Nettozuflüsse von 938t (51,2 Mrd. US$) die kollektiven ETF-Goldbestände in Gold auf ein neues Allzeithoch von 3.824t und AUM [Assets under Management] von 241 Mrd. US$ gebracht", sagte das Council..."


    https://goldseek.com/article/g…dings-fresh-all-time-high


    https://www.mining-journal.com…gs-at-fresh-all-time-high


    Grüsse
    Edel

  • @peter98


    Hallo.


    Punkt 1-16 alles richtig. Aktuell Pressekonferenz C. Lagarde in FFM, daraufhin Euro/Dollar -Jump 0,84 % auf 1,1900, Gold um 0.8 %, Silber um 2,2 % nordwärts.


    Daraus erhellt, daß die Dollarschwäche ein Teilaspekt der Edelmetallhausse ist.


    Es grüßt Sie freundlich


    NEARCO

    • Offizieller Beitrag

    Im Diskussionsfaden zu Gold findet eine lange Diskussion über den Wert von Gold statt, die immer mehr zu philosophischen Betrachtungen mutiert, über die wir seit Jahren hinweg sind.


    Den tw. merkwürdig anmutenden Einschätzungen habe ich schlicht die Jahrtausende alte 3 Speichen Regel gegenübergestellt:


    Gold ... Meinungen und Diskussionen


    Aus einem alles in allem äusserst informativen Artikel von Dr. Jürgen Müller aus 2017 herausgepickt das immer interessante Thema Peak Gold. Vielfach strittig, ist aber absehbar, daß allein infolge steigender Kosten und geringeren Lagesrstääten dies eintreten wird. Beispielhaft der Niedergang der einst führende Produktion in Südafrika und die Projektion der Weltförderung:


    "Bisher wurden in der Geschichte der Menschheit ca. 175.000 t Gold gefördert. Nebenbemerkung: Die Kantenlänge dieses Würfels wird immer wieder mit 20 Meter angegeben, ist jedoch mittlerweile auf 20,85 Meter Kantenlänge angewachsen. Nehmen wir an, daß die Menschheit nochmals diesen Würfel aus der Erde ausgraben könnte (wie in Abb. 17 dargestellt eine sehr optimistische Annahme; wie will man noch soviel ausgraben, wenn man nichts mehr findet?), dann würde rechnerisch im Jahr 2027 das Fördermaximum erreicht werden: D.h. von jetzt an in nur 10 Jahren.


    Sind wir noch weitaus optimistischer und nehmen eine noch zu fördernde Menge von 270.000 t an, so befindet sich der Punkt des Fördermaximums im
    Jahr 2044. Da beide Szenarien aus heutiger Sicht - wie gezeigt - sehr optimistisch erscheinen, wurde daher der grüne Trendkanal in Abb. 19 als
    wahrscheinlicher Kanal definiert, in dem die Goldförderung in den kommenden Jahrzehnten sinken wird, genau wie die südafrikanische Goldförderung seit 1970 sinkt.


    Als Fazit für die Speiche Edelmetalle läßt sich demnach festhalten, daß die Metallpreise seit Gründung der Fed unter Schwankungen beständig steigen (in staatlicher Währung gerechnet).


    Der aktuelle Goldpreis ist in Relation zur umlaufenden Geldmenge historisch niedrig. ..."


    https://www.goldseiten.de/arti…n-Regel-2017.html?seite=6


    Grüsse
    Edel
    [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs58c2520d412e6.png][Blockierte Grafik: http://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs58c25232ea001.png]


  • Der Weg ist vorgezeichnet






    Österreichischer Notenbankchef Robert Holzmann will EZB-Inflationsziel von 2 %. "Nachdem die US-Notenbank Fed angekündigt hat, ihr Inflationsziel neu gestalten zu wollen, sollte auch die EZB an diese Aufgabe gehen", so Holzmann.

  • Die Überlegungen zu peak gold von Dr. Müller und anderen leiden an einer grundlegenden Schwäche: Sie beachten zu wenig die Rolle des Goldpreises.


    Es gibt zweifellos viele Vorkommen, die bei einem Goldpreis von 2.000 USD je Unze unwirtschaftlich sind, bei 3.000 USD aber sehr wohl wirtschaftlich. Wenn die Goldgier der Menschen anhält (so wie seit mindestens 5.000 Jahren), dann werden sie genügend bezahlen, um die Goldförderung fortzuführen.


    Für die, die es genauer wissen wollen:


    Wikipedia sagt "Der Goldanteil in der kontinentalen Erdkruste beträgt 4 ppb,[1] also etwa 4 Gramm pro 1000 Tonnen Gestein." Glauben wir das mal. Unter jedem qm liegen in heute erreichbarer Tiefe (5.000 bis 6.000 m) rund 10.000 Tonnen Gestein, also 40 g Gold. Unter jedem qkm (1000 * 1000 m) 40 Tonnen Gold. Die Landfläche der Erde beträgt rund 150 Mio qkm. Da sind also 150 * 40 = 6.000 Mio Tonnen Gold. 6 Milliarden Tonnen! Natürlich keine genaue Zahl, aber sie gibt die Größenordnung. - Weiteres Gold gibt es im und unter dem Meer, im Erdinnern und im Weltraum.


    Wieviel davon gefördert werden kann, hängt allein davon ab, welchen Aufwand wir zu treiben bereit sind, also vom Goldpreis. Die Weiterentwicklung der Technologie rechne ich dabei zum Aufwand.


    Gruß! Fritz

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ — Paul Sethe. Leserbrief SPIEGEL, 5. Mai 1965.

    • Offizieller Beitrag

    Für die, die es genauer wissen wollen:


    Wikipedia sagt "Der Goldanteil in der kontinentalen Erdkruste beträgt 4 ppb,[1] also etwa 4 Gramm pro 1000 Tonnen Gestein." Glauben wir das mal. Unter jedem qm liegen in heute erreichbarer Tiefe (5.000 bis 6.000 m) rund 10.000 Tonnen Gestein, also 40 g Gold. Unter jedem qkm (1000 * 1000 m) 40 Tonnen Gold. Die Landfläche der Erde beträgt rund 150 Mio qkm. Da sind also 150 * 40 = 6.000 Mio Tonnen Gold. 6 Milliarden Tonnen! Natürlich keine genaue Zahl, aber sie gibt die Größenordnung...


    Bei allem Verständins für diesen Überschlag: Eine Milchmädchenrechnung.


    Wir Minenhunde sind lange genug im Goldminensektor, um zu wissen, daß Gold in der Erdkruste höchst ungleich verteilt ist: Hochgradig in Vulkanischen Bereichen, der Feuergürtel zB.ist bekannt mit einer Reihe von Fördergebieten.


    Es macht wenig Sinn, weiter zu diskutieren, z.B. daß viele % der Erde mit HochGebirgen bedeckt sind, überwiegende Landmassen gegen 0 % Gold enthalten, (ehem. Meeresgrund mit Kalkstein, ehem Urwälder mit Öl und Mooren.


    Daß selbst in derzeitigen Urwäldern ein möglicher Abbau immer schwieriger wird durch Umweltauflagen oder selbst riesige Vorkommen jahrzehntelang blockiert sind durch Auflagen (NovaGold, Northern Dynasty...). Letztlich bleiben nur wenige % der Erdoberfläche, die überhaupt nur exploriert werden dürfen.... Auch die Tiefe ist begrenzt durch Kosten und hohe Temperaturen, derzeit ca 4500 m...


    Peak Gold ist und bleibt immer strittig, aber die zuvor genannten Zahlenn sind extrem hypothetisch und unrealisierbar. Insoweit sind Schätzungen, daß sich der Goldbestand noch verdoppeln werden könnte oder so als Anhalt m.E. wirklichkeitsnahe.


    Grüsse
    Edel

  • Fakt ist: irgendjemand muss es erst einmal aus der Erde holen.


    Egal, wo, egal, wie tief.


    Es ist eine reine Kosten-Nutzen-Rechnung. Genau so, wie bei den Stromkosten für die "Bitcoin-Schürfung".


    Wenn wir mal davon ausgehen, dass es in erster Linie das Geld ist, das seinen Wert durch Aufblähung der Geldmengen verliert und es weniger das Gold ist, dass langfristig bedeutsame Kaufpreissteigerungen verzeichnet, sind absolute Kurse für die Goldförderung relativ egal.


    Insofern gebe ich Dir Recht: Die zuvor genannten Zahlenn sind extrem hypothetisch und unrealisierbar.


    Mehr noch: Irgendwann ist Schicht im Schacht. Vorkommen sind erschöpft, neue Vorkommen zu geringhaltig für die industrielle Produktion in Menge oder Goldgehalten oder zu schwer erreichbar. Um für 30 cm auf 5 Unzen Gold je Tonne zu kommen, kann ich eben im Tagebau keine 500 m graben. Bis dahin werden die Margen immer magerer, bis sie von selbst mit der Förderung aufhören oder ein exogenes Ereignis sie dazu zwingt. Ab dann wird Gold überwiegend nur noch bei der Produktion anderer Metalle anfallen. Leute, die mit der Pfanne oder kleinen Waschrinnen Gold schürfen, die wird es immer geben und sei es nur als Hobby-Goldsucher und Freizeit- Abenteurer. Recycling und so genanntes Urban-Mining oder neue Formen der Goldgewinnung / Anreicherung hingegen werden eher zunehmen.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Den technischen Fortschritt darf man nie unterschätzen. Deswegen glaube ich auch nicht, dass wir schon den Peak bei der Goldförderung gesehen haben. Das gilt vielleicht für den heutigen Stand der Technik, aber die Technik entwickelt sich weiter.


    Das, was heute in Goldminen abgebaut wird, war im letzten Jahrundert auch überwiegend nicht wirtschaftlich abbaubar. Hätte man in den 70er Jahren jemanden was von Goldminen mit Grades unter 1g erzählt, der hätte einen für verrückt erklärt.
    Genauso wie es heute verrückt klingt, Gold aus Asteroiden, vom Mond, aus dem Meeresboden, aus Vulkanen oder sonstwo abzubauen. Es werden noch völlig neue Methoden dazu kommen, wobei man ganz klar sagen muss, dass das für unsere Lebzeiten wahrscheinlich keine Rolle spielen wird. ;)

  • Die Technik entwickelt sich weiter, aber der IQ der Menschen ist seit ca. 30-40 Jahren rückläufig ;) Allgemeinbildung und Hausverstand sind vom Aussterben bedroht.


    Meine These, früher oder später lebt die Mehrheit wieder im Mittelalter bzw. Steinzeit. Da es sich um ein aufbauendes System handelt, sollte also ein altes Problem wiederkehren haben wir nicht mehr die Menschen mit dem Know How, die es damals gelöst haben und die neuen Lösungsansätze verursachen neue Probleme. Nur meine Meinung :P

  • Vor allem muss man sich das bildlich vorstellen.
    Wenn man so die Dichten hernimmt, vom Sandstein bei ca. 2,3 über Basalt ca. 2,6 bis hin zu Tiefengestein wie Dunit bei 3,3 Tonnen pro Kubikmeter........da sind dann nur 3 Gramm drin....also ne 1/10 Münze.....was ein Aufwand. Das Zeugs kleinmahlen und auslaugen, hin und herschleppen......

    Gold wirft auch nach[s]18[/s] 26 Jahren noch immer keine Strafzinsen ab! :thumbsup:
    Hobbyimker (Honig via Boardnachricht)
    Alchemist


    Meine Bewertung: Knallsilber


  • Dr. Markus Krall im großen Gold Interview





    für jeden Goldbullen interessant. Er sagt alleine die deutschen Privathaushalte haben mindestens 9000 Tonnen Gold + der Staat nochmals 3000 Tonnen.
    Dazu sagt Er das in den nächsten Quartalen es zum Crash kommen wird und Er begründet es auch. Ich bin gespannt ob es so eintreffen wird. Wenn ja sollte man sich jetzt schon mit Gold eindecken, wenn man es noch nicht gemacht hat.
    https://www.youtube.com/watch?v=t2FjyccWWDM

  • 9kt machen bei 82 Millionen Einwohnern 3,5 Unzen pro Kopf. Eine vierköpfige Familie hat im Schnitt also 14 Unzen. Finde ich gefühlt zu hoch gegriffen. Ich kenne z.B keinen, der Gold außer in Form von Schmuck hat (bzw. hat es mir zumindest noch keiner gesagt).

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