GOLD : Märkte und Informationen

  • Also was da „kosteneffizient“ ist, weiss nur der Emittent?
    Mein selbst gekauftes Edelmetall ist auch 100% physisch ohne Management Kosten.
    Weiterhin steht im Kleingedruckten, das infolge von Marktstörungen keine physische Auslieferung vorgenommen werden kann, sondern Barverrechnung erfolgt. Schön im Falle einer Währungsreform/-turbulenz....


    Hier sieht man mal, wie das formuliert wird
    https://www.goldseiten-forum.c…ostID=1229031#post1229031

  • Nachdem Biden Powell als Vorsitzenden der Federal Reserve im Amt bestätigt hat, wird der Dollar stärker und Gold kackt ab.


    Hat dafür Jemand ne Erklärung?

    Alles was der Staat sagt, ist gelogen. Alles was der Staat hat, ist gestohlen. - Friedrich Nietzsche -

  • Seine (eher Linke) Nachfolgerin im Amt wäre "dovischer" gewesen, heißt für mehr Schulden und weniger Zinsen. Jetzt befürchtet man, dass die geldpolitischen Zügel straffer angezogen werden. Fugi gibt heute im Video dazu einen guten Überblick:


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    Eigentlich sollte das aber vor allem den Aktien Kopfschmerzen bereiten - aber die sind momentan gegen alle Risken resistent.


    Kurz: es ist zum KOTZEN!

    • Offizieller Beitrag

    Gerade heute, wo der Goldmarkt duch die Goldkabale und Hasenfüße der Börsen gedrückt wird, tut dieser Bericht des eher konservativen Roy-Byrne gut.
    Die Tasse - Henkel Formation wurde hier bereits mehrfach gezeigt, dennoch sind die Ausführungen dieses erfahrenen Mannes beachtenswert.


    "Gold weist ein signifikantes Tassen- und Henkelmuster auf. Es verbleibt im Henkelteil des Musters.


    Tassen- und Henkelmuster treten häufig auf, vor allem auf kleineren Zeitrahmen.


    Es gibt nicht allzu viele Beispiele für ein mehrjähriges Tassen- und Henkelmuster an den großen Märkten.


    Das derzeitige Tassen- und Henkelmuster bei Gold lässt auf ein gemessenes Aufwärtsziel von etwa 3.000 $ schließen. Dies ist ein arithmetisches Ziel.


    Es ist auch möglich, ein logarithmisches (log) Ziel zu ermitteln, indem man den prozentualen Abstand zwischen dem Rand und dem Boden der Tasse misst. Wenn wir dies tun, erhalten wir Ziele von 3.745 $ und 4.080 $ (je nachdem, ob wir vom Höchststand 2011 oder vom Höchststand 2020 aus messen)....


    Ich muss konservativ sein, um ein Gegengewicht zu den ewigen Goldbullen zu schaffen, :thumbup: aber machen Sie keinen Fehler. Wenn und sobald Gold aus diesem Muster ausbricht, wird es die explosivste Bewegung beginnen, die wir seit 40 Jahren gesehen haben. :huh: Und das wäre erst der Anfang.


    Glücklicherweise ist noch Zeit, um einzusteigen, da ein Ausbruch über 2.100 $ noch mehrere Monate oder ein Jahr entfernt sein könnte...."


    https://thedailygold.com/golds…llish-cup-handle-pattern/
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Grüsse
    Edel


    [Blockierte Grafik: https://thedailygold.com/wp-co…021/11/11192021GoldCH.png]

  • shadow, danke für den Artikel von wolfstreet. Er lässt aber nach meiner Meinung wesentliche Punkte außer Betracht. Mit den Worten "zumindest verbal" hast Du das schon angedeutet.


    Die Politik der gegenwärtigen Administration erzeugt ungeheure Defizite. Die müssen über Bonds finanziert werden. Wer soll die kaufen, wenn die Fed nicht mehr den Überschuss aus dem Markt nimmt? Japaner, Chinesen und Ölscheichs sind kaum noch aufnahmebereit. Steigende Zinsen/Renditen bedeuten zudem sinkende Bondkurse. Wer will noch Bonds halten, wenn das zum Verlustgeschäft wird?


    Außerdem würden steigende Zinsen die Banken in Verdrückung bringen. "Aus kurz mach lang" ist seit je der Kern ihres Geschäfts; das heißt, ihre Ausleihungen unterliegen oft einer langfristigen Zinsbindung. Jedem Häuslebauer wird ja heute zu einer langfristigen Bindung geraten. Wovon sollen sie höhere Zinsen auf die Guthaben der Kundschaft bezahlen? Diese Guthaben können jederzeit abgezogen werden. Bei höheren Zinsen würde sich wohl ein Kreditmarkt außerhalb des Banksystems entwickeln.


    In erster Annäherung kauft die gesamte Nachfrage das gesamte Angebot. Jeder Dollar zusätzliche Nachfrage fließt also als zusätzlicher Gewinn in die Taschen derer, die etwas zu verkaufen haben. Würde man den Staatshaushalt ins Gleichgewicht bringen, um Inflation zu vermeiden - ich weiß, reine Theorie -, so würden die Gewinne gewaltig einbrechen. Die Inflationsgewinner sind mächtig genug, um so etwas zu verhindern, zumal über einbrechende Beschäftigung auch das gemeine Volk erst mal leiden würde.


    Fazit: Kräftige Zinserhöhungen, wie sie nötig wären, um die Inflation zu besiegen, sind beim heutigen Stand von Wirtschaft und Staat unmöglich, in USA und anderswo. An Geschwätz wird es nicht fehlen, aber das wird nicht genügen. Die Inflation ist unabwendbar.


    Gruß! Fritz

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ — Paul Sethe. Leserbrief SPIEGEL, 5. Mai 1965.

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