GOLD : Märkte und Informationen

  • Wenn ich mir so die Berichte durchlese zu den Silbermanipulationen seitens J.P. Morgan ist das alles akzeptiert vom Markt und jeder weiß Bescheid und akzeptiert es.


    Versteh nicht warum die Produzenten nicht einfach die Maschinen für paar Tage stehen lassen um evt einen Preisanstieg zu provozieren viele Unternehmen halten ausreichend Cash Reserven um das zu überstehen.


    Deshalb gebe ich dir leider recht das wohl erst die Welt in sehr sehr schlechter Verfassung sein muss damit es beim Gold zum Anstieg kommt.

  • Versteh nicht warum die Produzenten nicht einfach die Maschinen für paar Tage stehen lassen um evt einen Preisanstieg zu provozieren

    Das sollten sie im Grunde wegen der laufenden Betriebs- und Lohnkosten eher nicht, sondern sie sollten ihre Produktion vielmehr einbehalten und erst dann auf den Markt schmeißen, wenn die EM-Preise wieder ein Normalniveau haben. FR hatte dies z.B. mal vor 2-3 Jahren gemacht und es wurde gut vom Markt aufgenommen. Keine Ahnung, weshalb das bei diesen elenden Preisen und der offensichtlichen Preismanipulationen nicht nochmals und dann von einer Vielzahl von Gold- und Silberproduzenten in Betracht gezogen wird.

    "Blinder Glaube an die Obrigkeit ist der schlimmste Feind der Wahrheit"
    Albert Einstein

  • Ja klingt vernünftiger @GoldmanSachse


    Aber auch diesen Weg schlägt keiner ein absolut unverständlich lassen sich lieber die Preise diktieren.


    Jedes Jahr das verlorenen geht mit +- 0 für einen minenbetreiber verliert dieser auch seine Minenkapazitäten.


    Null verständniss für diese Situation wenn Silber bzw Gold an extrem mangelnder Nachfrage verlieren würde wäre das alles akzeptabel aber nicht wenn Banken Papier verkaufen was sie nicht besitzen.

  • JP Morgan wird bald entw. sehr viel Profit machen oder die werden Gold/Silber preislich völlig zerstören.
    Und was wird wahrscheinlicher er sein?


    Wollen die tatsächlich auf ihren Profit verzichten?
    Für ein höheres Ziel?

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  • Wenn ich mir die großen Indizes ansehe, wundert es mich nicht dass der POG steht wo er steht.
    Die Frage ist nur, wie lange diese steile Kurve noch klettert bevor sie fällt.. zB Nasdaq.


    Kriege etc gab es auch in den 90ern, ohne dass das den POG irgendwie tangiert hätte.

  • Kriege etc gab es auch in den 90ern, ohne dass das den POG irgendwie tangiert hätte.

    Ja, da gab ein paar weniger von der Öffentlichkeit wahrgenommene Kriege in Nahost oder Schwarzafrika.
    Aber definitiv nicht in dieser Fülle einhergehend mit einer Vielzahl im Normalfall POG Kurs treibender Faktoren wie dies seit ein paar Jahren und insb. den letzten 1-2 Jährchen der Fall ist. Hyperinflationen, galoppierende Inflation oder Währungskriege noch und nöcher - insb. von Supermächten betrieben. Bargeldabschaffung in Rekordtempo. Inszenierte Flüchlingsströme mit all seinen Folgen (auch inflationären). Voranschreitender Freiheitsentzug der Normalbürger per Überwachungsstaat. Fals Flag Aktionen im Wochentakt. Hahnebüchene Stories um gefährliche Konflikte zwischen Atommächten anzuheizen. Saktionsspiralen (USA / NATO-EU vs. alle, die nicht nach deren Nase tanzen). Immer mehr Länder, die sich gegen das USD-basierende System wehren. Irgendwie köchelt es an jeder Ecke der Erde. Das war eben in den 90ern definitiv nicht so!

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    Albert Einstein

  • Der Chart oben würde bedeuten, dass die Chinesen den Goldpreis bestimmen. Vielleicht läuft es ja anders als wir alle glauben? Es könnte doch sein, dass die Amis höhere Goldpreise wollen..schließlich exportieren die und die Chinesen wollen günstig einkaufen bzw die Abwertung des Yuan kompensieren.
    Viel Luft beim POG nach unten haben die Minen nicht mehr sonst heißt es außer Spesen nix gewesen..



    sorry..das sind halt Gedanken eines Anfängers..

    Einmal editiert, zuletzt von gima ()

  • Ich denke doch eher, dass es sich andersherum verhält, der für die Chinesen hohe Goldpreis verringert die Nachfrage dort, mit entsprechend negativen Auswirkungen auf den POG.

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • RE: Gold Yuan ( etwas längerer Text)
    USD/CNY – The Mirror Image of Gold - David Brady (02/08/2018)


    saludos

    Control Oppress Victimise Isolate Divide

    Einmal editiert, zuletzt von Real de Catorce ()

  • Hinter die Kulissen bei Barrick , Goldcorp und Newmont geblickt :


    https://moneymaven.io/mishtalk…s-DSIDUpHx0ku5vag2F3luLw/
    und Video zur Kostenexplosion über das letzte Jahrzehnt:


    Externer Inhalt www.youtube.com
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    :) Caldera

    Gold’s/ Silver`s value is not determined by world events, political turmoil, or industrial demand. The only thing that you need to know in order to understand and appreciate gold / Silver for what it is, is to know and understand what is happening to the US dollar.

    Einmal editiert, zuletzt von Caldera ()

  • Hinter die Kulissen bei Barrick , Goldcorp und Newmont geblickt :

    Wer den Artikel lieber in Deutsch lesen möchte, findet ihn hier:



    Produktion der führenden Goldunternehmen fällt um 15%; Kosten eskalieren

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

    • Offizieller Beitrag

    Steve St.Angelo wieder mit sehr wichtigen Informationen: Daß die Seniors immer größere Mühe haben, sowohl die Produktion überhaupt zu halten, aber insbes.mit steigenden Kosten kämpfen, haben wir hier mehrfach diskutiert.


    Hier wird deutlich, daß inzwischen ein Punkt erreicht ist, wo die großen Goldproduzenten in die Verlustzone geraten. Bereits jetzt werden die AISC geschönt durch Hinzuziehung / Einbeziehung der Nebenmetall Erträge.Die Prodiuktionskosten sind zwar nicht bestimmend für den Goldpreis, aber es hat die Vergangenheit gezeigt, daß dort etwa eine untere Preisorientierung liegt.


    Jeder verantwortungsbewußte Unternehmer ist letzlich gezwungen, Gewinne und nicht permanent Verluste zu erwirtschaften.
    Kurzum: Diese Übersicht bestärkt die Vermutung, daß der Markt einem Umkehrpunkt sehr nahe ist.


    "Des Weiteren hat meine "adjustierte Ertragsschwelle" für die Gruppe 2018 ebenfalls zugenommen. Wenn wir die zwei finanziellen Maße (adjustierte Einkommensschwelle & Schwelle des freien Cashflows) mit demdurchschnittlichen Goldpreis jeder Zeitspanne vergleichen, kommen wir
    zum Folgenden:..."



    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5b6011cdca576.png]


    Wie wir im obigen Chart sehen können, fielen die Profitmargen der drei führenden Goldproduzenten im ersten Halbjahr 2017 deutlich höher aus, auch bei einem geringeren Goldpreis. Meine geschätzte, adjustierte Ertragsschwelle der Gruppe belief sich auf 1.126 Dollar je Unze, basierend auf einem durchschnittlichen Goldpreis von 1.243 Dollar.."


    Grüsse
    Edel

  • Ich bin ich schon lange stiller Mitleser und möchte mich erstmals für die tollen Informationen bedanken! Leider bin ich erst 2012 zu dem Entschluss gekommen mein erspartes in physische Gold und Silber anzulegen. War damals auch noch in meinen 20er Jahre und habe mich bis dato noch nicht viel mit Geldanlagen beschäftigt. Wie ihr alle wisst hab ich somit zum Höchstpreis gekauft. Leider nicht gerade wenig... Bis 2017 habe ich aber kontinuierlich nachgekauft und somit meine Verluste einigermaßen relativiert.


    Im Januar 2017 bin ich dann in Goldminen eingestiegen. Damals stand der Goldpreis bei 1200 Dollar. Die ersten Wochen liefen damals richtig gut bis dann der Absturz kam. Selbst bei einem Goldpreis von über 1300 Dollar Mitte des Jahres 2017 haben sich ausnahmslos alle Minen vom Aktienpreis fast halbiert ( Barrick zb. hats geschafft). Das obwohl ich beim Spot von 1200 Dollar gekauft habe. Mir war bewusst das Minen ein heisser Ritt werden kann. In beide Richtungen. Aber das es so besch.... läuft hätte ich mir nicht vorstellen können.


    Nun gut, bis dato halte ich noch alle Minen und habe keine mit Verlust verkauft. Das physiche Investment war eh auf mindestens 10 Jahre ausgelegt. All in bin ich auch nicht und ich kann es finanziell verkraften. Aber es ärgert mich schon tierisch wenn man auf die verlustreichen 6 Jahre zurückblickt. Ich besitze leider noch kein Eigentum und wohne zur Miete. Wäre bei den aufgeblähte Immobilienpreisen meines Erachtens eh nicht ratsam sich so einen überteuerten Klotz ans Bein zu binden.


    Ich bin fest davon überzeugt das wir wieder die alten Höchststände beim Gold/Silberkurs erreichen werden(oder ist es doch eher die Hoffnung?) Momentan nähren sich aber meine Zweifel daran das dies in den nächsten 5-10 Jahren passiert.Theoretisch könnte doch die Aktienmarkt Hausse ungebremst weiter laufen. Die Staatsschulden scheinen auch keinen zu interessieren. Diese werden ja immer in Verbindung mit dem Goldpreis genannt. Auch die Zentralbankpolitik fällt oft in Verbindung mit dem Goldpreis. Theoretisch könnte doch diese auch noch Jahre bzw Jahrzente so weiterlaufen?


    Naja, hoffen wir auf bessere Zeiten. Euch allen noch ein schönes Wochenende und nochmals Danke für die tollen Informationen hier im Forum

    2 Mal editiert, zuletzt von Neos ()

  • Gold ist im wesentlichen eine Währung und keine Anlage, zumindest keine produktive. Deshalb hängt Gold von den Verhältnissen zu anderen Währungen ab. Derzeit ist der Dollar recht stark. Schwellenländer (Argentinien, Brasilien, Mexiko, Türkei) stecken in Krisen, weitere Krisen können durchaus dazukommen (China, EU). Deshalb werden sicherere Anlagen in Dollar gekauft. Da der Dollar stark ist, ist das Gold wenig gefragt und deshalb relativ günstig. Das wird auch so lange bleiben, bis auch der Dollar anfängt schwächer zu werden.


    Gegenwärtig befinden wir uns wohl in der tightening phase des Geschäftszyklus. Der Leitzins in Amerika liegt bei ca. 2%. Ich rechne damit, dass es noch bis 3% weitergehen kann, bis es anfängt weh zu tun. Dann sollte Amerika allmählich in eine Rezession eintreten. Das müsste den Dollar schwächen, da in Dollar assets angelegtes Geld wieder abgezogen wird. In der Rezession wird möglicherweise anfänglich das Gold etwas weiter fallen, da Liquidität gebraucht wird. Bald darauf müsste allerdings Gold wieder kräftig anziehen.


    Deshalb immer schön die Zentralbanken beobachten, vor allem den Leitzins und die Inflationsrate. Sobald sich die yield curve invertiert, beginnt die Rezession.


  • Hier wird deutlich, daß inzwischen ein Punkt erreicht ist, wo die großen Goldproduzenten in die Verlustzone geraten. Bereits jetzt werden die AISC geschönt durch Hinzuziehung / Einbeziehung der Nebenmetall Erträge.Die Prodiuktionskosten sind zwar nicht bestimmend für den Goldpreis, aber es hat die Vergangenheit gezeigt, daß dort etwa eine untere Preisorientierung liegt.

    Da Gold in großen Mengen gehortet wurde (Gold ist über die letzten Jahrhunderte kaum verbraucht worden), können die Produktionskosten über viele Jahre über den Marktpreisen liegen.
    Folge:
    es verschwinden die wenig wettbewerbsfähigen Anbieter vom Markt.
    Wir können sogar ein paar Jahre ohne eine UNZE neuer Goldförderung ohne jede Einschränkung existieren; bei Silber (weil Industriemetall) ist das aber nicht so.


  • Dann machst du es genau wie JP Morgan.
    Die haben konstant bei fallenden (!) Kursen gekauft und haben 800 Mio. Oz Silber und 20 Mio. Oz Gold (was ca. doppelten Wert als Silber hat)
    Noch niemals zuvor hat irgendjemand so viel Silber gehortet.
    Ich vermute, dass JPM reichlich Profit machen will


    Ich pers. glaube, dass ein größerer Aktien-Crash bald kommen kann - und zwar 30-60% bei den wichtigen Indices.
    LINK


    Auch EM können nochmals crashen. ABER! EM werden niemals wertlos - niemals!
    Und EM laufen in ca. 50% aller Crashs entgegengesetzt zu Aktien


    Vom Gefühl würde ich sagen - dass erst in 5-6 Jahren ein EM-Hoch sein wird
    und es sollte höher sein als das ATH zuvor


    Ich habe auf mein Bauchgefühl gehört und zum 1. Mal seit 2008/9 in EM investiert.


    Von EM-Aktien lasse ich die Finger - auch wenn diese mehr Gewinn versprechen.
    Zu sehr muß man sich mit den Unternehmen auskennen.

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