Klimawahn...

  • Von wegen nur Umweltschutz: In Wahrheit kämpfen die führenden deutschen Klimaaktivistinnen gegen Kapitalismus und Marktwirtschaft



    Carola Rackete und Luisa Neubauer sind die bekanntesten Köpfe der deutschen Klimaschutzbewegung. Beide haben kürzlich Bücher zum Thema vorgelegt. Die Lektüre lohnt sich – vor allem für Eltern, deren Kinder demonstrieren. Wie radikal diese Autorinnen sind, dürfte den wenigsten bewusst sein.



    Wie man leben soll
    Um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten, schreiben Neubauer und Repenning, sei zwar auch der Einzelne in seinen Konsumentscheiden angesprochen, doch löse das die eigentlichen Probleme nicht. Es dürfe nicht jedem Einzelnen überlassen werden, sich bei alltäglichen Handlungen entweder für oder gegen die Zukunft zu entscheiden. Vielmehr müssten «die grössten CO2-Emittenten vom Netz genommen und von den Strassen und aus der Luft verbannt werden». Es geht nicht mehr um Freiwilligkeit.
    Durchsetzen soll der Staat dieses Programm mit ordnungsrechtlichen Massnahmen, Regulierungen und Verboten. Die Autoren beziehen diese Forderungen auf «klimaschädliche Gewohnheiten, sei es für den Verkehr, die Energiegewinnung, die Industrie oder die Landwirtschaft». Der Freiheit des Einzelnen wird im Namen der drohenden Krise mit Autoritarismus begegnet, die staatliche Bevormundung wird durch ein mutmasslich hehres Ziel legitimiert. Rackete geht noch weiter: Nicht nur neue Verbote soll es geben, auch neue Strafen. Sie spricht sich dafür aus, den «Ökozid» – also die Naturzerstörung durch wirtschaftliche Faktoren – als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu definieren und damit strafrechtlich verfolgen zu können. Umweltsündern soll das Gefängnis drohen.


    Willkommen in der Planwirtschaft
    Beide Bücher eint ein gemeinsamer Feind: das gegenwärtige Wirtschaftssystem. Der Kampf gegen die Klimakrise wird zu weit mehr als einem Kampf gegen die Erderwärmung. Er wird zum Kampf gegen den Kapitalismus und die freien Märkte. Andere Meinungen, die den Klimaschutz als mit den Kräften einer liberalen Wirtschaftsordnung vereinbar ansehen, werden als naiv verworfen. Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, in welch umweltpolitischem Desaster planwirtschaftliche Experimente bisher endeten.
    Der Begriff «Klimagerechtigkeit» beschwört eine neue Klassenfrage herauf: Stellenweise könnte man meinen, man lese in einem neuen «kommunistischen Manifest». Neubauer und Repenning arbeiten sich am Kapitalismus und an der Marktwirtschaft ab, Rakete sozialradikalisiert sich. Sie schlägt nicht nur Höchst- und Mindestlöhne vor, sondern auch höhere Steuern für «die Reichen», ein Verbot von Werbung und ganz generell: eine Ökonomie des «Postwachstums». Gemeinsam ist den Autorinnen beider Bücher, dass sie den Wohlstand, in dem sie aufgewachsen sind, auf eine sehr grundsätzliche Weise verachten.
    Neubauer und Repenning üben massvolle Kritik am Status quo der repräsentativen Demokratie. Sie sprechen sich für die Institutionalisierung von Verantwortung aus, etwa in Form von Beiräten für Bundes-, Landes- und Regionalregierungen. Diese hätten nach der Vorstellung der Autoren die Aufgabe, sich für die Belange der Umwelt einzusetzen. Ganz anders Rackete. Die Parlamente in ihrer jetzigen Form stuft sie als untauglich zur Bekämpfung der Krise ein. Sie plädiert für die Etablierung des Losverfahrens, denn: «Wählen allein ist nicht genug.» Den meisten gewählten Politikern gehe es nur um das eigene Wohl oder die Interessen von Lobbyisten. Damit stellt Rackete die repräsentative Demokratie infrage.




    vollständiger artikel:
    https://www.nzz.ch/internation…bschaffen-will-ld.1520576

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  • Aus meiner persönlichen Sicht gesehen, müssten wenn dem so wäre mit Elektro.....
    - Im ganzen Land mord,s Erdbewegungen statt finden um Kabel zu verlegen für die zu erwartende Masse an Elektrokarren
    Hinzu kommt, das teilweise Uralte Stromnetz was jetzt schon teilweise an sein Leistungsgrenze gerät/ist.
    - Mal angenommen nur ein viertel der Deutschen würden jetzt auf elektro umstellen, dann würde denen Ihr Traum mit sofortiger Wirkung um die Ohren fliegen. Dazu kommt , das andere Hersteller/Länder zumBleistift China selber gerade am eigenen Leib spüren was der ElektroTraum so mit sich bringt. Und die Länder sind Dummland sowohl in der Entwicklung und vor allem in deren Umsetzung weit voraus siehe Flughafen.

    Ich sehe das anders.
    Die Last verteilt sich wunderbar über den Tag und die Woche.
    Variable StundenStrompreise werden das in Zukunft noch besser regeln.


    An einem Autohof in meiner Nähe wurden mal eben 3000 kW Ladeleistung installiert.


    Die Skandinavier haben seit eh und je Steckdosen an den Parkplätzen um das Auto zu heizen...


    Aber lieber schieben wir unser Geld zu den Saudis für Ihr Öl, weil wir Angst um unsere Hufschmiede und Kutschenbauer haben.

  • na , dann warte mal ab wenn die Variable sozialistischen StundenStrompreise offen gelegt werden [smilie_happy]
    ich mag die ÖL_Kutschen :burka:





    Wer es nicht schafft sich vorzubereiten,ist dafür vorbereitet, es nicht zu schaffen.
    Aber, was weiß ich schon [smilie_happy]


    Gruss Jocky

  • Hat mit sozialistisch wenig zu tun...im gegenteil...die Börsenstrompreise kannst dir heute schon anschauen und erste Stromanbieter gibts auch: awattar.de


    Aber lieber weiterhin die Burkas bezahlen..

  • Naja die Skandinavier haben ja auch ein ganz anderes Verhältnis zu Strom, weil quasi er endlos zur Verfügung steht. Das kann man also schwer vergleichen. Du vergleichst ja auch nicht die Strompreise mit den Norwegern, oder? Dazu kommt halt noch die Erforderlichkeit, sein Auto irgendwie warm zu bekommen. Die haben halt mal im Schnitt im Winter andere Temperaturen als wir. Im Übrigen sehr viel angenehmer die trockene Kälte dort, als das feuchte Klima hier. Ich bin kein Elektrofachmann aber solange die mir keine Ladesäule vor die Tür stellen und solange ein Akkutausch soviel kostet, wie ein Kleinwagen selber, ist das Thema für mic uninteressant. Wo soll ich die Hütte denn aufladen? Zu Hause kann ich nicht und auf Arbeit darf ich nicht. Da nützt es mir reichlich wenig, dass ein Autohof die Säuen zu stehen hat.....

  • Ob du zu Hause laden kannst oder nicht, darum ging es doch gar nicht. Aber ne Steckdose hast wohl zu Hause, oder?
    Wenn nein. Technisch unmöglich ist es ja wohl nicht Stellplätze mit Strom zu versorgen, wenn die Skandinavier das bereits seit Jahrzehnten hinbekommen.


    Habe einige Wintermonate in Finnland gelebt. Auch dort kommt der Strom nicht einfach aus Luft und Liebe in die Steckdose.


    Es ging um den Mythos, dass die Lichter ausgehen wenn 25% elektrisch fahren.


    Die OPEC dankt.

  • die Börsenstrompreise kannst dir heute schon anschauen und erste Stromanbieter gibts auch: awattar.de

    :pinch: Smart-Meter Tarif, na wunderbar.


    Und während der Börsenpreis bei 5-6 cent notiert, soll ich mich nackig machen und verstrahlen lassen nur um diesen angeblich ach so günstigen Strom zu beziehen?



    [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Na klaaaaaar, ich zahl mal eben ne saftige Grundgebühr die sogar höher ist als vom extrem teuren Grundversorger hier vor Ort. Nur um dann mit einem Arbeitspreis von 19,42 cent + Börsenpreis (das überliest man dann mal gerne also insgesamt 19,42 cent + 6 cent = 24,42 cent) abkassiert zu werden.


    Also mein monatlicher Abschlag beträgt mit Dumb Meter und normalem Stromanbieter ca. die Hälfte von dem.

    Einmal editiert, zuletzt von Dark-End ()


  • Gut, ob die Lichter nun ausgehen, wenn 25% elektrisch fahren oder nicht, kann ich schwer beurteilen. Für mich geht es um das ganz profane Problem, dass ich faktisch nicht sinnvoll laden kann. Da mache ich mir persönlich wenig Gedanken, ob das Stromnetz es aushalten würde. Denn das wäre erst der zweite Gedankenschritt! Und nein, ich kann nicht aus meinem Dachfenster im 4. OG ein Verlängerungskabel über den Gehweg und 200m in die nächste Querstraße legen, wo mein Auto heute steht. Nicht jeder darf ein Eigenheim mit Grundstück und eigenem Stellplatz sein Eigen nennen! Und ja es stehen ein zwei elektroautos in unserer Straße und keiner von denen kann dort laden.


    Und ja zu Finnland habe ich auch recht enge Beziehungen. Dort ist es wie im Rest von Skandinavien so, dass fast jeder sein eigenes Haus und somit auch Platz hat, ne Steckdose neben sein Auto zu bauen. Und auch wenn der Strom dort nicht aus der Luft kommt, so sind die Preise wegen der Verfügbarkeit ganz andere. Im Übrigen ist dort wegen der deutlich geringeren Bevölerungsdichte auch die Last auf das Stromnetz eine ganz andere. Da fällt es tatsächlich nicht auf, wenn an jedem Haus noch ein Auto saugt. Hier in der Straße wohnen aber mehr Menschen, als dort in nem ganzen Dorf.


    Wichtig ist doch eines: eine Technologie kann doch erst dann flächendeckend eingeführt werden, wenn
    die Infrastruktur steht. Wenn die steht und die Stromnetze nicht zusammenbrechen, dann ist die Zeit fürs Elektroauto. Vorher ist der Bürger der Betatester und das kann und will sich halt ncht jeder leisten. Dazu kommt die Frage, ob man rein faktisch überhaupt 25% der Autofahrer sinnvoll ans Netz bringen kann.....


    Und da können Greta und alle anderen Untergangsbeschwörer etern, wie sie mögen. "No future" war in jeder Generation schon immer ein Renner! Und wir sind immernoch da.

  • Kannsch auch nen Kabel dranmachen, dann strahlts auch ned.
    Der Börsenstrompreis liegt übrigens im Schnitt bei 4,3 Cent....


    Ob sichs lohnt oder nicht muss wie immer jeder selbst rechnen.

    Du machst , das scho :burka:
    ich verbrenne derweil weiter ,das Benzin [smilie_happy]





    Wer es nicht schafft sich vorzubereiten,ist dafür vorbereitet, es nicht zu schaffen.
    Aber, was weiß ich schon [smilie_happy]


    Gruss Jocky

  • Bei eurer Preisberechnung für Ladestrom wurde bisher leider vergessen, dass spätestens wenn die ersten 100.000 E-Karen für Private zugelassen sind, die Lade-Stromanbieter die tatsächlichen Stromkosten und Kosten der Aufwendungen für die zusätzliche Infrastruktur in Rechnung stellen werden
    und
    der Finanzminister die entgangene Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer noch drauf schlagen wird.
    Ich denke dann ist Schluss mit den ach so günstigen Preisen für Ladestrom.

  • Wenn ich mir den ganzen Elektrounsinn von der physikalischen Seite anschaue [smilie_happy]


    Klassischer Verbrennungsmotor (Werte so etwa und natürlich auch Motorabhängig)
    Welche Leistung steckt im Treibstoff?
    Benzin 11,1 kWh/kg bei 750g/l ergibt 14,2 kWh/l
    Diesel 11,9 kWh/kg bei 840g/l ergibt 14,8 kWh/l
    Ausgehend von 3 Tankfüllungen mit 50 Liter in Monat macht das rund 2200 kWh/Monat.
    Kosten von rund 200 €


    Nun zum E-Auto:
    Die Ladung mit Haushaltsstrom rund 0,29€/kWh bringt schon mal Kosten von 600 €. Wobei der Verbrauch durch das Herumfahren den Akkus auch noch in den Verbrauch eingeht und bei der Rechnung nur der Ladestrom ansetzt ist (Wirkungsgrad der Ladung 100%!).
    Die realen Kosten liegen also weitaus höher. Wenn nun auch noch teurer öffentliche Ladesäulen berücksichtigt werden...
    Für einen Renault Zoe (mehr Elefantenrollschuh als Auto) liegen die Kosten bereits für 100km bei etwa 15€.


    Aber wie sieht es mit der Realisierung von Seiten des Stromnetzes aus?
    Die Ladung des E-Autos verbraucht etwa 26.400 kWh/Jahr (~7500 €/Jahr). Soll die Ladung an einer Steckdose (230V/16A = max. 3,6kW) erfolgen, beträgt die jährlich Ladezeit rund 7500 Stunden, das Jahr hat aber nur 8760 Stunden.


    Die Werte sind teilweise nur schätzbar, da hier das Fahrzeug, Fahrstil, Beschaffenheit und Länge der Fahrstrecke eingehen. Aber selbst wenn man die Werte halbiert ist die Ladung in vielen Gebieten Deutschlands schlicht unmöglich, weil die Leitungsnetze für derart hohe Leistungen gar nicht ausgelegt sind!
    Andererseits könnte man die Betrachtung jetzt noch auf die Erzeugerseite weiterführen, wo man dann feststellt, das Deutschland niemals auf der zur Verfügung stehenden Fläche derart viel Strom produzieren könnte (von Kernenergie mal abgesehen).
    Die Materialien für die Fahrzeuge, insbesondere für die Batterien sind auch nicht verfügbar.


    ...und falls jetzt jemand an Wasserstoff denkt, so sollte er beachten, dass für die Herstellung des benötigten Wasserstoffs noch höhere Energien notwendig wären!


    Nur mal zu den physikalischen Fakten [smilie_blume]

  • Herrlich gut zusammengestellt! [smilie_blume]

  • Wegen Blackoutgefahr: Stadtwerke verbieten Supercharger für E-Autos in Wohnviertel


    17. Februar 2019 Böse Überraschung für E-Mobil Fans in Bliestal / Saarbrücken: Die Stadtwerke verboten den Bau eines Schnell-Laders wegen Blackoutgefahr. Es droht Stromausfall, wenn drei E-Autos gleichzeitig laden, weil die Netze dafür nicht ausgelegt sind.


    https://www.mmnews.de/vermisch…er-e-autos-in-wohnviertel


    viel spass......
    bg bh



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    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
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  • DREI ! E-autos.... von 12 Millionen geplant ....
    Atomstrom abgestellt
    Kohlestrom abgestellt
    Wind-, Pups- und Solarkraft sollen es nun richten...
    Wie dermassen blöd muss frau als verantwortliche Politikerin sein, zu glauben, das funktioniert ...

  • Uiuiui...
    Du hast bei der "Rechnung" unterschlagen, dass der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotor << Elektromotor ist.
    Wenn du mal mit grosszügigen 20 kWh /100km rechnest Dann kommt der Rollschuh auf etwa 6 Euro.
    Oder andersrum: Mit deinen 26400 kWh fährt die Büchse 132.000 km. [smilie_blume]
    Soviel zu den physikalischen "Fakten".

  • Bei eurer Preisberechnung für Ladestrom wurde bisher leider vergessen, dass spätestens wenn die ersten 100.000 E-Karen für Private zugelassen sind, die Lade-Stromanbieter die tatsächlichen Stromkosten und Kosten der Aufwendungen für die zusätzliche Infrastruktur in Rechnung stellen werden
    und
    der Finanzminister die entgangene Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer noch drauf schlagen wird.
    Ich denke dann ist Schluss mit den ach so günstigen Preisen für Ladestrom.

    Das ist durchaus möglich...wird wohl davon abhängen wo die Millarden, die bisher jährlich für Rohöl ins Ausland gingen, hinwandern.

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