Der Erkenntnisprozess geht langsam voran, der Groschen fällt Pfennigweise. - Sorry ![]()
Prof. Christian Kreiß beschreibt die gewaltigen Überkapazitäten n. m. M. korrekt.
Er beschreibt ebenfalls die ungleiche Vermögensverteilung und -entwicklung korrekt.
Mit jedem Kauf fließt, Dank der im Preis enthaltenen Renten, Kapital von den Habenichtsen zu den Wohlhabenden. Korrekt! Die kommen mit dem Konsum nicht nach und legen ihr Kapital lieber an um ihre Renteneinnahmen zu steigern. Die Habenichtse müssen ihren Konsum einschränken, da ihr Einkommen mit den Preissteigerungen, gleich welcher Art, nicht mithalten kann.
Dr. Markus Krall möchte mit mehr Wachstum und Innovation aus der Krise kommen.
Die Notenbanken hoffen mit mehr Geld die Überproduktion an die Habenichtse loszuschlagen. (Helikoptermoney)
Das funktioniert wegen der ungleichen Mittelverteilung nicht und bläst nur die Assetmärkte auf.
Frau Merkel/Die Linken und die Grünen glauben sie können das globale Ungleichgewicht = die 30% Überproduktion durch eine Produktionsschrumpfung in Deutschland ausgleichen. ![]()
Wenn das Problem eine Überproduktion ist, dann reicht die libertäre Idee von Dr. Krall die Krise durch Wachstum zu beheben nicht aus, um dieses Ungleichgewicht zu beheben.
Gerade habe ich mir den Beitrag von Günther Hannich angesehen, den @Euroliebhaber gepostet hat.
Prof. Kreiß liegt richtig:
Die Ursache der nachlassenden Konsumausgaben und der sinkende Geldumlaufgeschwindigkeit und der steigenden Assetpreise liegt in der Ungleichverteilung der finanziellen Mittel.
Wenn die Analyse von Prof. Kreiß richtig ist, gilt das dann auch für seine Lösungsvorschläge?
Wenn diese 30%ige Überproduktion, durch was auch immer, aus dem Markt genommen wird, haben wir eine ca. 30%ige Arbeitslosigkeit; Hunger, Leid, Not und Elend; Bürgerkrieg oder Schlimmeres oder eine Revolution.
Merkel (=der Sozialismus) schafft die Revolution für Deutschland! - Dazu später mehr.
Prof. Dr. Christian Kreiß möchte (hoffentlich erinnere ich mich richtig) durch eine Besteuerung der Renten (=leistungslose Einkommen) die Ungleichgewichte abbauen und mit den Mitteln soziale Töpfe füllen. Die Immobilien in Berlin können schließlich nicht weglaufen oder auswandern. - Das ist sicher sinnvoller als Krieg oder Bürgerkrieg. - Es bewirkt aber höchstwahrscheinlich einen Crash der Immobilienpreise, was bei einem Diktat der Mietpreise ebenfalls anzunehmen ist. - Und beides behebt nicht den Mangel, sondern bringt vor allem die kreditgebenden Banken in Schwierigkeiten = Zinsen hoch = Geldpresse auf Hochtouren.
An dieser Stelle kommt Dr. Krall mit seiner Intelligenz der Märkte/Wirtschaftssubjekte wieder ins Spiel.
Ergebnis:
Ich kann das hin und her drehen, das wird disruptiv!
Längere Pause, dann folgt wahrscheinlich noch etwas.
Pause schon zu Ende: Nach Dr. Krall gibt der Markt die richtigen Preissignale, wenn man ihn lässt.
Die Überproduktion wird auf Grund sinkender Preise und Margen abgebaut und der Mangel auf Grund steigender Preise behoben. - Beides ist ein langfristiger Prozeß und behebt nicht die von Prof. Kreiß richtig festgestellte jeden Tag extremer werdende Ungleichverteilung der Vermögen. Wenn die Zunahme dieser Ungleichgewichtung
durch steuerliche Maßnahmen gestoppt bzw. verlangsamt wird, kann das die disruptiven Kräfte mäßigen und für den Markt die Zeit gewinnen, die er für einen Ausgleich braucht.
Die Dummköpfe in Berlin und andernorts werden das nicht hinbekommen.
Zur Revolution in Deutschland gibt es hier irgendwann einen Link, da das dann gar nichts mehr mit Charttechnik zu tun hat.
@Koala, es ist hilfreich über den Tellerrand zu schauen. Demnächst findest Du hier wieder Charts. ![]()
@LuckyFriday, "Nein. Der Faden hat es in sich. Aber vll einfach ein Versehen von Vattapitta."
Nein, war kein Versehen, war auch keine Absicht - war Fügung! ![]()
Ich habe nur auf eine Frage von @woernie geantwortet. Der Umfang war nicht geplant. ![]()
Ergänzung:
Bei Epoch Times gibt es heute von Prof. Kreiß eine aktuelle Zusammenfassung der wirtschaftlichen Lage.
Was kommt? Ein Blick auf die ökonomischen Anreize
Kommt eine Pleitewelle? In welchem Umfang werden die Insolvenzen nachgeholt? Werden durch die verschleppten Zahlungsausfälle viele weitere Unternehmen mit bergab gerissen? Bleibt eine große Zahl von Selbstständigen, kleinen und mittelständischen Unternehmen auf der Strecke? Dazu kommt: Wie, wann und in welchem Umfang wird die in den letzten Jahren aufgebaute Geld- und Schuldenblase bereinigt?
Um darauf eine Antwort zu finden, kann man nach den ökonomischen Anreizen der beteiligten Player fragen. Aus Sicht von Multimilliardären, Konzernen und großen Hedgefonds mit sehr hohen Finanzpolstern ist ein milder und möglichst sozialverträglicher Verlauf einer Bereinigungskrise weniger günstig als ein schlimmer. Je schlimmer Absturz, Pleiten, Arbeitslosigkeit und Elend, desto besser für die großen Player.
Ich habe mit Blick auf die Anreizstrukturen bei einigen, auch politisch sehr einflussreichen Akteuren die Sorge, dass die kommende Schulden- und Geldbereinigungskrise nicht wirklich glimpflich ablaufen könnte.
Und schon ist die Kacke am Dampfen! - Es wird angerichtet!
Die Fed entzieht dem Markt über „Reverse Repos“ Liquidität in Höhe von 351 Milliarden US-Dollar
26.05.2021 16:18
Erstmals verlangen die Banken an der Wall Street, dass die US-Notenbank Fed ihr Programm der Quantitativen Lockerung zurückfährt. Die Fed ist dazu übergegangen, dem Markt Liquidität in Milliarden-Summen zu entziehen.
Laut Markus Fugmann von Finanzmarktanalysen sind die großen Player maximal short und die Kleinanleger maximal long.
LG Vatapitta