Der Junge hat bis zuletzt immer defensiv agiert, erst als es nicht mehr anders ging, hat er zur Selbstverteidigung (Notwehr: Rechtswidrigkeit des Angriffs / Gegenwärtigkeit des Angriffs / kein Missverhältnis zur Gebotenheit der Handlung, weil er sonst selbst schwer verletzt oder gar getötet worden wäre) von der Waffe Gebrauch gemacht.
Ob man 17-jährige bei Massendemonstrationen mit tödlichen Waffen sehen möchte ist ein anderes Thema, welches aufgrund der Historie, Gesetzgebung und Gewohnheiten in den USA jedoch anders zu beurteilen ist als bei uns.
Klar zu erkennen ist in jedem Fall, dass die Aggression nicht von dem Jungen ausging.
Nun, dann beurteilen wir es doch nach der laxen Gesetzgebung in den USA. Der Junge war selbst in den USA nicht berechtigt diese Waffe zu besitzen.
Er hat auch nicht sein Eigentum beschützt, sondern wollte im entfernten Kenosha "seiner Pflicht" nachgehen (durchgeknallt nenn ich das). Er schloss sich einer Gruppe an, um irgendwessen Eigentum zu verteidigen. Und war Minuten später viele Blocks entfernt. (um, wessen Eigentum auch immer, dort zu beschützen???). Und erschoß mit einem Gewehr das er gar nicht hätte besitzen dürfen 2 Menschen.
Mir erschließt sich nicht wirklich, was es da schönzureden gibt. Und wenn Leute der Meinung sind, der Junge hätte nichts falsch gemacht, dann macht mich das fassungslos.