Moin moin,
"23.09.2020 | Vertrauliche Mitteilungen
In einem "Während die Amerikaner hungern, macht der Senat Urlaub“ überschriebenem Gastbeitrag für die "New York Times“ gestehen die frühere Präsidentin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, und ihr Mitautor Jared Bernstein (früherer Chefökonom von Joe Biden) ganz klar ein, daß die weltweit größten Zentralbanken am Ende ihrer Handlungsfähigkeit angelangt seien."
Schaut euch bitte im Videoarchiv die Beiträge 1140 (Dr. Markus Krall (Interview Epochtimes) und 1142 (Florian Homm, Insolvenzen ab 01.10.) an.
Der sich erholende Dollar wirkt zusätzlich zum Ausfall vieler Kredite deflationär. Die Türkei kann ihre Währung nur noch über eine Zinserhöhung - kurzfristig - stabilisieren. Das tötet die Wirtschaft dort.
An den globalen Aktienmärkten ist noch nichts angemessen korrigiert.
Wenn das passiert, gibt es erst die Flucht ins Cash, und wenn die Notenbanken dann richtig loslegen die Flucht in die Sachwerte/EM. Dazu kommt die politische Unsicherheit bis zu den US-Wahlen. Die Börsen machen immer 2 - 3 Schritte abwärts und dann einen halben wieder aufwärts. Die Erkenntnis der wirtschaftlichen Realität wird von interessierten Kreisen, so gut es geht, verschleiert, damit die Masse in die Falle geht. Für mich sieht es eher so aus, als ob es zunehmend schwerer wird die Kurse oben zu halten. Ich halte deshalb ca. 25% Pulver trocken.
Der Angstindex VIX ist noch relativ niedrig.
Wenn in Deutschland schon über 10 Mio. (Dr. Krall) arbeitslos bzw. in Kurzarbeit sind, davon schätze ich jeweils 5 Mio. aus dem Bereich Industrie (hohe Gehälter) und 5 Mio. aus den schwachen Sektoren. Wenn laut Dr. Krall 18 Mio. den Laden hier am Laufen halten, dann sind 5 Mio ca. 28%.
Selbst mit 20% weniger Steuern (vermutlich viel höhere Ausfälle) lässt sich der ganze Sozialstaat nicht mehr finanzieren und auch dort wird es zu einem Abbau von Arbeitsplätzen kommen. Das frisst sich durch. usw.
Ich vermute, dass wir die Tiefs noch nicht gesehen haben. Erst werden noch die Leute aus dem Markt gekickt, die mit Krediten unterwegs sind, bevor es aufwärts geht.
Ergänzung vom 25.09. 2020, Folker Hellmeyer zur Lage des Immobilienmarktes in den USA:
"Fed-Chef Powell ermahnte die US-Regierung, höhere Hilfen für die privaten Haushalte bereitzustellen. Ansonsten drohte eine Welle von Hypothekenausfällen. Diese Äußerung stellt auf die prekäre Haushaltslage der privaten Haushalte ab, die auch schon vor Corona prekär war, jetzt aber noch prekärer ist. Um das Bild zu vervollständigen, fokussieren wir uns auf die quantitativen Daten vom US-Immobilienmarkt, die derzeit fraglos imposant sind und von Marktopportunisten gerne und regelmäßig abgefeiert werden."
LG Vatapitta