...so die Botschaft in Erich Fromm‘s altem ‘Klassiker‘ : Die Kunst des Liebens. Und eigentlich, so die eigentliche Botschaft, sollte es umgekehrt sein: unser Sein sollte weit wichtiger sein, als das was wir haben. Das Ideelle sollte das Materielle dominieren. Ist ja klar. Ne ? Das war eine der Bibeln unserer schwärmerischen ‘Jugendtage‘. @Wildkatze hat diese Philosophie jetzt ausgeweitet . Aus der <Kunst des Liebens> ist die <Kunst des Lebens> geworden. Ein (möglichst armseliges) Leben , nahe der Scholle und ohne die ( inzwischen selbstverständlichen) Annehmlichkeiten des Lebens (...in einem reichen Land) im 21. Jahrhundert wird von ihm als ‘ höheres‘ Lebensziel promotet. Weil so ein ‘einfaches Leben‘ das Bewusstsein auf eine höhere Ebene hebt. Der längst fällige Evolutionssprung . Angeblich. Bewusstsein ist das Zauberwort. Was ist das ? Bewusstsein ? Das Wissen um das eigene Sein ? Ich würde sagen, das was die faktischen Lebensumstände daraus machen.Die Umstände und das Bewusstsein ( eben die Interpretation der Umstände) interagieren. Bei Wildkatze, da bin ich mir sicher, ist einiges im Leben voll in die Hose gegangen. Nicht seine Schuld, nicht dass er da was dafür können muss...aber es ist dann eben Überlebensstrategie, den Lebensumständen ,auch und gerade wenn sie nicht im gewünschten Umfang gestaltbar sind, einen Sinn zu geben. Möglichst einen positiven Sinn. @Wildkatze schwurbelt viel halbgares, halbphilosophisches Zeugs ohne irgendetwas KONKRETES zu sagen. Sein ständig wiederholtes Kern-Mantra lautet : es ist unwichtig und falsch materielles anzuhäufen. Warum ? Gut ich verrate es jetzt einfach: weil es ihm selbst in jahrelangem Bemühen nicht gelungen ist. Sein und Haben sind sehr relative Begrifflichkeiten. Beide gehören zum Mensch sein. Entscheidend in der menschlichen Gemeinschaft ist weder das Eine noch das Andere. Entscheidender ist das Miteinander.
Stichwort : Kategorischer Imperativ. Frei übersetzt : sei kein Schwein ! Es ist nicht Sein ODER Haben. Es ist Sein und Haben ! Ohne das Eine ist das Andere NICHTS . Oder wie der Volksmund sagt: Geld ist nicht alles , aber ohne Geld ist alles nichts.
@Wildkatze, was ist meine Welt ? Kennst Du sie ? Ist vielleicht Deine Welt , so wie sie mal war, bereits untergegangen ? Lebst Du bereits unter Wasser. Und sagst trotzig: unter Wasser ist über Wasser ? Fest steht, auch wenn sich hier viele nicht mehr daran zu erinnern scheinen, dass Du hier im Laufe Deines ‘Forenlebens‘ schon ganz andere ‘Informationen‘ zu und von Deinem Leben preis gegeben hast als zuletzt. Was die Lebenssituation anbelangt (Leiter eines mitteständischen Betriebes oder so ? ) , was die Wohnsituation anbelangt (die war auch mal gehobener als zuletzt) und was die Ziele und Pläne anbelangt. Du hast von Deinem ‘Trading‘ berichtet, da war auch mal die Rede von einem ‘Fluchtfahrzeug‘...dann ging es anfänglich oft um Flucht mit Rucksack, paramilitärisches Wissen und Können, Überlebensstrategien im Ausnahmezustand...für mich , Du versuchst zwar immer nett rüber zu kommen, aber für mich ist Deine ‘Forenkarriere‘ sehr, ja maßgeblich von Widersprüchen geprägt.
Deshalb bist Du für mich ein ÖKO-Eso-Sozen-Schwurbler ohne ernsthaften Inhalt.