Harte Zeiten für Konsumenten
Die Preissteigerungswelle bei Lebensmitteln wird so schnell nicht abbrechen. Bereits jetzt merken viele beim Einkaufen das es mehr kostet, aber es tut nicht wirklich weh. Aber aufgrund der teuren Düngerpreise und Energiekosten müssen die Landwirte klug wirtschaften und evtl. die Anbaumenge reduzieren. Abgesehen davon gibt es überhaupt nicht mehr ausreichend Saatgut und Dünger. Das heißt die Ernte dieses Jahr wird schlecht, die Preise steigen weiter rasant.
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Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im Februar 2022 um 22,5 Prozent höher gewesen als im Februar 2021. Dies ist der höchste Preisanstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Mai 2011, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise um 3,3 Prozent.
Sowohl die Preise für pflanzliche (+23,8 Prozent) als auch für tierische Erzeugnisse (+21,4 Prozent) erhöhten sich deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Entwicklungen stehen noch nicht in Zusammenhang mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar, da die Erhebung der landwirtschaftlichen Erzeugerpreise bereits zum Stichtag 15. Februar erfolgte.