Wirtschaftskrise 2019+ und eure Berichte

  • War vorhin beim Bäcker(eine Kette hier im Kreis)und hab etwas mit der Verkäuferin geplaudert.
    Anlass war das Schild am Eingang, dass "es bedingt wg. Coronaausfällen zu Wartezeiten kommen kann". :D


    Nachwuchs gibts keinen, Azubis verlassen nach Abschluss die Firma, Quereinsteiger lassen sich nach einem Schnuppertag nicht mehr blicken.
    Die neue GF hatte die Eingebung auf "jung, dynamisch, erfolgreich" umzustellen.
    Das ist natürlich gründlich den Bach runtergegangen.
    Es schultern nur noch die Alten den Betrieb.

    Ich bin Atheist, Gott sei Dank! ^^

  • Inflation und Energiepreise: Kliniken von Insolvenz bedroht


    Laut einer Umfrage können 96 Prozent der Krankenhäuser ihre Kosten nicht mehr aus den laufenden Einnahmen bezahlen.


    Wegen der extrem hohen Energiepreise sind einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts zufolge bundesweit vier von zehn Krankenhäuser von der Insolvenz bedroht.

    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

  • Inflation und Energiepreise: Kliniken von Insolvenz bedroht


    Laut einer Umfrage können 96 Prozent der Krankenhäuser ihre Kosten nicht mehr aus den laufenden Einnahmen bezahlen.


    Wegen der extrem hohen Energiepreise sind einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts zufolge bundesweit vier von zehn Krankenhäuser von der Insolvenz bedroht.

    Und das gibt dann wieder Kapazitätsmängel und Überlastungen wegen Kaurona. :burka:


    saludos

    Control Oppress Victimise Isolate Divide

  • Kapazitätenmangel meinst Du


    :hae:


    [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    LG Tulius [smilie_blume]



    :thumbsup: schlechter wirds immer [smilie_happy]



    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

  • ... erst wenn alle Koryphäen durch Koniferen ersetzt sind ... kann nicht mehr lange dauern ... 8o

    "Meiner Meinung nach müsste die Frage lauten: Gibt es intelligentes Leben auf der Erde?" (Gordon Shumway)

  • Ich hatte letztens einen kleinen Wildunfall. Das Auto vorne beschädigt. Also der Unfall war vor 4 Wochen.
    Es dauerte gut 1 Woche für Gutachten. Kostenübernahme der Versicherung usw.


    Nun gibt es keine Teile für das Fahrzeug. Es ist ein Renault Transporter. Kann noch Monate dauern.
    Kein Einzelfall wie mir der werkstattmeister erzählte. Er hat noch ein Fahrzeug aus dem Mai stehen wo Teile fehlen.
    Liefertermin dafür soll Ende Januar sein.


    Es gibt also weniger Neuwagen, die Gebrauchtwagen gehen auch zur Neige bei stark steigenden Preisen und für ältere Fahrzeuge gibt es immer schlechter Ersatzteile.


    Wird schwierig die ganzen mit Elektronik vollgestopften Autos fahrbereit zu halten.

    Legends may sleep, but they never die !!!

  • @durran


    lass dir von der vers. eine abtretung geben und fahr zum Schrottler und hol dir dort ersatz und dann lass es dir vom kumpel oder er werkstatt machen.



    vom Hörensagen aus der Nachbarschaft!
    ein größeres unternehmen in der nachbarschaft entläßt dank steigender energie-/rohstoffkosten Leute und leidet unter C19-Krankenständen so dass es mitarbeiterX prämien zahlt, wenn sie trotz c19 -sofern symptomfrei - zur Arbeit erscheinen.
    (ich hab´s nicht verifiziert)


  • Es gibt also weniger Neuwagen,

    die haben die UK bekommen für die FluchtzumHonigtop


    Warum nicht gute gebrauchte Teile nehmen sind meist besser als die neuen Nachbauten. Das ersparrte steckste in Gold :D





    Wer es nicht schafft sich vorzubereiten,ist dafür vorbereitet, es nicht zu schaffen.
    Aber, was weiß ich schon [smilie_happy]


    Gruss Jocky

  • Kein Einzelfall wie mir der werkstattmeister erzählte. Er hat noch ein Fahrzeug aus dem Mai stehen wo Teile fehlen.




    Wird schwierig die ganzen mit Elektronik vollgestopften Autos fahrbereit zu halten.

    Das sagte mir der Meister meiner BMW Werkstatt auch, als ich neulich eine neue Frontscheibe einbauen liess.
    Teilebeschaffung wird zu einem zunehmenden Problem.
    Da das absehbar war, habe ich alle meine Autos in diesem Jahr auf einen technisch und optisch guten Stand gebracht. Ich hoffe ich habe eine Weile Ruhe.
    Ein Unfall ist natürlich eine unvorsehbares Ereignis.


    Zuviel Elektronik ist blöd, deswegen fahre ich am liebsten 90iger Jahre Autos, da hielt sich das noch einigermassen in Grenzen.

    Meine Beiträge sind: Kunst, Ironie, Satire, Polemik, Spiegelschau, Philosophie, Provokation, Idiotie und vor allem mein Grundrecht auf Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG. <3 =)


    In a time of universal deceit - telling the truth is a revolutionary act
    -George Orwell-

  • Danke für die Ratschläge. aber es ist ein Firmenwagen mit Versicherung. Auf die Reparatur habe ich keinen Einfluss und Werkstattbindung ist auch vorhanden da Flottentarif.


    Bei mir wäre das Fahrzeug nach 2 Tagen und für ein Fünftel der Kosten wieder instand gesetzt. aber das ist ja nicht gewünscht. Bleibt die Karre eben stehen.



    Der Schaden beläuft sich auf über 10k, Scheinwerfer, unlackierte Stoßstange, Grill und Kühler.
    Da klebt doch keiner einen Scheinwerfer oder nimmt eine alte Schraube. Versicherungsschaden, da gehts ins Volle und der Werkstattmeister kann sein Glück kaum fassen.

    Legends may sleep, but they never die !!!

  • ...


    Der Schaden beläuft sich auf über 10k, Scheinwerfer, unlackierte Stoßstange, Grill und Kühler.
    ...

    kleiner Wildunfall ?) . Wie klein war das Wildschwein denn, 100kg? :D

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

    Einmal editiert, zuletzt von Beowulf ()

  • kleiner Wildunfall ?) . Wie klein war das Wildschwein denn 100kg? :D

    Ein richtig ausgewachsener Keiler, kann schon auf 100 kg kommen, eine Bache so auf 75-80 kg, wenn es ein Prachtexemplar ist.

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Ein richtig ausgewachsener Keiler, kann schon auf 100 kg kommen, eine Bache so auf 75-80 kg, wenn es ein Prachtexemplar ist.

    ... is Worscht, bei nen Kleinwagen ist beides ne Wand

    Horrido & Weidmanns Heil Silbermöwe


    > Ich hoffe, dass es nur ein "Robin Hood" ist der kommen wird!<


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16, oder glaubt Ihr den ganzen Unsinn den ich da so schreibe, komm da selbst immer ins grübeln 8| :hae:

  • Es ist nicht zu glauben, alle Nachrichten und Meldungen die zu China oder Russland eintreffen, werden relativiert, bestritten, als Verschwörung deklariert, als Lüge diffamiert etc.!


    https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-xi-kp-101.html


    Alles wird sofort im Sinne der westlichen Wertegemeinschaft analysiert und eingeordnet. Inzwischen ist die Ukraine auf dem Weg in die EU und NATO, es werden schon Treffen mit Unternehmensvertretern veranstaltet, damit man das Fell des Bären verteilen kann.


    Inzwischen habe ich leider alle Hoffnung begraben, das Erwachen wird mehr als schmerzlich sein.


    Auszug aus dem Interview unter d.o. Link:


    Ich sehe keine Hinweise darauf, dass die Partei in irgendeiner Weise nach diesem Parteitag versucht, einen Brückenschlag in Richtung Westen zu machen. Die jetzt ausgewählten Mitglieder der neuen Führung scheinen mir eher für Abschottung zu stehen. Da ist niemand, der ein Signal des Dialogs und des Interesses am Ausland wäre. Insofern gibt es für mich zumindest aktuell keinen Hinweis darauf, dass China nach mehr Dialog mit dem Westen strebt.


    Wo genau erkennt man denn die Bereitschaft des Westens zum Dialog - ich vergaß, dafür war man ja extra nach Taiwan gereist :cursing:

  • DER HANGOVER


    https://zensecondlife.blogspot.com/2022/10/the-hangover.html


    Für diejenigen, die das Jahr 2000 nicht miterlebt haben, erkläre ich jetzt, was damals geschah und inwiefern das aktuelle Fiasko dem jetzigen sehr ähnlich ist...




    [Blockierte Grafik: https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj9MhcV-Jy6DWlSAdIOGkpbKEVGte5yWTO8ApkLHdnlcP5EKJ_peltD8b9NDioJIyRleHzjUTGOSrOnOC62Rz5RvyHGPPVoXSy46DU72Px33xecfkkOMBWDoG-A7l3hLPNajRlKN3IapvHRsvSGNf9LfBIU4QoP8m5STCZeGJQEz6fGMGUFNaY8a_V5/w400-h295/offramp.jpg]



    Ich habe mehrere Schwiegereltern, die ehemalige Hedge-Fonds-Manager sind, daher kenne ich einige Insider-Geheimnisse der Wall Street. Zum Beispiel, dass Hedge-Fonds - unterstützt und gefördert von Prime Brokern - eine Menge Geld mit der Zerschlagung der Gamestop-Blase auf der Short-Seite verdient haben, als der Kurs über 400 $ lag. Die jüngsten Wall-Street-Analysten waren jedoch alle während der Dotcom-Blase in der Vorschule, so dass es nicht schwer zu verstehen ist, warum sie nicht die geringste Ahnung davon haben, was hier vor sich geht. Die einzige "gute" Ausrede für alle, die über 40 Jahre alt sind und jetzt behaupten, dass "niemand weiß, was passieren wird", ist Demenz. Das ist alles ein Déjà-vu.


    Die Aktienrallye der 1990er Jahre war damals die längste Rallye in der Geschichte der USA. Sie entstand aus der Rezession von 1990 und begann sich 1995 mit dem aufkommenden Dotcom-Boom zu beschleunigen. Der Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, erklärte, dass die Aktien in einem "irrationalen Überschwang" gefangen seien. Er hatte keine Ahnung, dass dies nichts im Vergleich zu dem war, was noch kommen würde. Die Blase beschleunigte sich von diesem Zeitpunkt an, hatte aber 1997/1998 mit der asiatischen Finanzkrise, die eine durch den starken Dollar verursachte Währungskrise war, einen Schluckauf. Kommt Ihnen das bekannt vor? Die Ansteckung breitete sich weltweit aus und führte zur Zahlungsunfähigkeit Russlands und zum Zusammenbruch des Hedgefonds LTCM im Oktober 1998. Die US-Notenbank (Fed), die einen straffen Kurs verfolgt hatte, lockerte daraufhin die Geldpolitik, um die Märkte zu beruhigen. Diese Lockerung löste den Dotcom-Zusammenbruch aus. Die Fed blieb zu lange zu locker, weil sie über den Jahrtausendwechsel besorgt war.


    Der Jahrtausendwechsel zwang die Unternehmen, große Summen in technologische Ausrüstung zu investieren, um ältere Software und Hardware durch neuere Systeme zu ersetzen. Dies löste eine IPO-"Dotcom"-Blase aus, in der Unternehmen versuchten, von dieser Bonanza zu profitieren. Der Überfluss an neuen Start-ups heizte die Nachfrage nach neuen technischen Geräten weiter an. Die Kurse stiegen bis Anfang 2000, als die Fed nach der Jahr-2000-Umstellung auf die Bremse trat. Schon am Neujahrstag wussten wir, dass in Australien keine Flugzeuge vom Himmel fallen würden.


    Nach Neujahr 2000 vollzog die Fed eine abrupte Kehrtwende in der Geldpolitik, und der Nasdaq brach bis März 2000 ein. Dennoch sagten die meisten an der Wall Street voraus, dass der Tech-Boom NICHT vorbei sei. Es war John Chambers von Cisco, der im Dezember 2000 offiziell erklärte, dass die Nachfrage eine Klippe hinuntergestürzt sei, was der Aktienmarkt bereits erkannt hatte. Der Bärenmarkt an der Nasdaq dauerte zwei Jahre länger. Ein Minus von 80 %.


    Gute Zeiten.


    Spulen Sie zwei Jahrzehnte zurück. Vor der Pandemie war dies bereits die längste Aktienmarktrallye in der Geschichte der USA: Sie dauerte von März 2009 bis Februar 2020. Unterstützt und begünstigt durch kontinuierliche geldpolitische Rettungsaktionen an der Nullgrenze. Als die Pandemie ausbrach, lockerten die Zentralbanken weltweit ihre Geldpolitik so stark wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Die Pandemie zwang die Unternehmen, große Summen in technologische Ausrüstung zu investieren, um die "virtuelle Wirtschaft" für ihre Heimarbeiter zu schaffen. Dies löste eine Blase von Börsengängen von Unternehmen aus, die von der Bonanza profitieren wollten. Im Jahr 2021 gab es über 1.000 neue Börsengänge, so viele wie in keinem anderen Jahr der Geschichte. Der Überfluss an neuen Start-ups hat die Nachfrage nach technischen Geräten weiter angeheizt. Klingt vertraut.


    Anfang 2021 geriet der Bus ins Trudeln, als der Börsenrausch mit Gamestop seinen Höhepunkt erreichte. Rekord-Neulinge strömten auf die Märkte, wo sie schnell um ihr gesamtes Kapital in Meme-Aktien und Krypto-Ponzi-Systemen betrogen wurden. Die meisten Tech-Aktien erreichten ihren Höhepunkt und brachen zusammen. Tech-Werte mit hoher Marktkapitalisierung blieben jedoch aufgrund der passiven Indexierungsblase im Angebot. Bis vor einem Jahr, im Oktober 2021, als die US-Notenbank (Fed) auf die Bremse trat und abrupt eine Kehrtwende vollzog und bis ins Jahr 2022 eine Politik des "längeren Anstiegs" verfolgte. Dennoch hat der Großteil der Wall Street noch nicht zur Kenntnis genommen, dass die Nachfrage nach technischen Produkten nun eine Klippe hinunterstürzt.


    Gute Zeiten.


    Big Cap Tech wird jetzt wie ein Ziegelstein gehandelt. Amazon, Facebook und Google sehen sich mit einem regelrechten Gewinnrückgang konfrontiert. Bei Microsoft und Apple ist ein abrupter Rückgang des Wachstums zu verzeichnen. Sie alle sind im Vergleich zum Rest des Marktes massiv überbewertet.


    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir nicht wissen, was passieren wird, wir wissen nur, was gerade wieder passiert.


    Und das ist nur etwas "anderes" in einer Idiokratie.



    [Blockierte Grafik: https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjLkZ3e2DowMwXh8BExNFAxzqK-RilmEgi591JDDX47JtSGvxL7Sd5WTQQb5rJeDOgZqIU-dHspos_GTIUABc8zvtp8jsctk8JJGHncK-TxrtFljqtbqTlcmSmNcaFhgBBlXC0jhHn6lqkvYMGntyMGOcX62g1pZoKi2FrX46YHr9fZ9FT6HoKr1zno/w582-h640/nasdaq.png]

    Ich bin früher täglich zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo auf der Welt so viele Dummköpfe pro Quadratmeter treffen kann wie dort. (Kostolany)

  • Mal eine alternative, aber durchaus vernünftige Sicht auf die Dinge - unaufgeregter und mit mehr Weitblick: :thumbup:


    Artikel tagesschau.de


    BASF-Chef beklagt "China-Bashing"
    Stand: 26.10.2022 14:41 Uhr


    Der Chef des Chemie-Konzerns BASF setzt auch weiter auf die Volksrepublik und plant den Ausbau des Engagements dort. Defizite und Risiken gibt es aus seiner Sicht nicht nur mit Blick auf China.
    BASF-Chef Martin Brudermüller will in China weiter wachsen - und weiter investieren. "Wir kommen in der Summe zum Schluss, dass es vorteilhaft ist, unser Engagement dort auszubauen", sagte er heute im Rahmen der Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Quartal.


    "Selbstkritisch auf uns gucken"


    BASF-Chef Brudermüller forderte dagegen eine "Resilienz-Strategie" von der Bundesregierung. "Sie sollte hinaus in die Welt blicken und schauen, wo ist etwas nicht so, wie es sein sollte." Es gebe Defizite und Risiken nicht nur mit Blick auf China. "Ich glaube, es ist dringend notwendig, dass wir vom China-Bashing wegkommen und mal etwas selbstkritisch auf uns gucken."
    Bereits in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" im April war Brudermüller gefragt worden, wie riskant die Beziehung zu China sei - auch weil der Fall Russland zeige, wie schnell Wirtschaftspartnerschaften mit Autokratien zerbrechen können. Brudermüller antwortete damals, dass China und Russland nicht zu vergleichen seien. "Mit China haben wir keine Energiepartnerschaft, das Land ist für viele deutsche Industrien ein wichtiger Markt". In der Chemie werde China bis 2030 für 50 Prozent des Weltmarktes stehen, ungefähr 75 Prozent des weltweiten Wachstums werde bis dahin in China stattfinden. "Wollen und können wir uns davon verabschieden?", fragte Brudermüller bereits da.

  • Wenn jetzt aber unsere amerikanischen "Freunde" beschließen, dass die bösen Chinesen mit Sanktionen belegt werden müssen und die Europäer mit ihnen keinen Handel zu treiben haben, nützt uns das rein gar nichts. Denn unsere amerikahörige Regierung wartet nur auf die nächsten Befehle aus Washington. Zur Verteidigung der Demokratie und der Freiheit. Halleluja. Das gibt Deutschland dann den Rest.

    Die erbittertsten Feinde der Freiheit sind die zufriedenen Sklaven (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)


    Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande (Augustinus von Hippo)

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